| Ausprägung | Beschreibung |
| lt. manueller Eingabe h/% |
Beispiel: Es sollen 10 % der Leistungszeit wegen genereller Unproduktivität abgezogen werden. |
Zeit (für WT relevant) | Wenn die Werte der aus dem Paket "Zeiterfassung" ermittelt werden sollen, ist diese Ausprägung zu wählen.
Diese Einstellung ist relevant für die Ermittlung - der Sollarbeitszeit
- der Feiertage
- des Urlaubs (Zeitplanung)
- und der folgenden weiteren Arten von Nichtleistungszeiten:
- Pflegeurlaub
- Krankenstand
- Arzt
- Amt
- Sonderurlaub
- Schlechtwetter
- Freizeitunfall
Bei den Feiertagen ist auf den Parameter der Zeit (Sollstunden an Feiertagen) zu achten, in dem bestimmt wird, ob in der Sollarbeitszeit die Feiertage berücksichtigt werden oder nicht (Anmerkung: Die Zeiterfassungseinstellung kann durch den PEP Parameter "Mitarbeiter-Planung: Feiertagsermittlung" übersteuert werden).
Falls Sollstunden an Feiertagen geplant werden, sollte ein eigene Zeile "Feiertag" in der Kapazitätsberechnung eingefügt werden, um dort die verfügbaren Kapazitäten zu reduzieren.
Die Einstellung "Zeit" funktioniert auf den Zeilen für Sollarbeitszeit und Feiertage auch, wenn keine Zeiterfassung lizenziert ist. |
| Termine | Dient zur Ermittlung der Stunden auf Basis eingetragener Termine. Anwendungsfall: Eingetragene Termine sollen die verfügbare Kapazität reduzieren (beispielsweise Aus- und Weiterbildung etc.).
Für diese Einstellung ist zwingend ein Prozess zu hinterlegen - die Hinterlegung kann dabei auf der Zeile im Berechnungsschema sowie im Berechnungsmodell erfolgen.
Für den Prozess müssen zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden - konkret sind das folgende:
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| Termine: ohne erledigte | Funktioniert gleich wie die Ausprägung "Termine". Erledigte Termine sowie Termine, bei denen der Mitarbeiter die Terminzusage auf "Abgesagt" geändert hat, werden für die Berechnung nicht herangezogen. |
| Wochenmodell lt. Mitarbeiterstamm | Wenn nicht mit einer BMD Zeiterfassung gearbeitet wird, kann auch das eingetragene Wochenmodell lt. Mitarbeiterstamm als Quelle verwendet werden. Dabei findet keine DV-Prüfung statt. Feiertage werden mit dieser Einstellung automatisch berücksichtigt und dürfen kein weiteres Mal in der Kapazitätsberechnung von der verfügbaren Kapazität abgezogen werden. |
| Planungsobjekt | Diese Einstellung bewirkt, dass die für die Durchführung von Planungsobjekten/Einsätzen und Vorgängen geplanten Zeiten im Fenster Mitarbeiterkapazitäten berechnen auch dargestellt werden.
Diese Einstellungen ist in Kombination mit dem Prozess zu betrachten.
Anwendungsfall: Eingetragene Vorgänge/Einsätze sollen die verfügbare Kapazität reduzieren. In dem Fall dient das Fenster Mitarbeiterkapazitäten berechnen dazu, sowohl die verfügbaren als auch die geplanten Stunden (lt. Planungsobjekt, Einsatz, Vorgang) eines Mitarbeiters darzustellen. In dieser Konstellation kann die Übersicht der Mitarbeiterkapazitäten nicht verwendet werden, weil dort die Restsumme lt. Mitarbeiter-Kapazitätsberechnung und die geplanten Stunden gegenübergestellt werden. Die Restsumme berücksichtigt in dieser Konstellation allerdings auch bereits auch die geplanten Stunden. |
%-Vorperiode/Tätigkeit (für WT relevant) | Die Basis für die Berechnung dieser Stunden sind ein ermittelter Prozentsatz und die "Summe Gesamt-Arbeitszeit" bzw. "Summe Produktive-Leistungszeit". Letzteres muss bei dieser Ausprägung als %-Referenzzeile ( Berechnungsbasis-ID %-Dauer) immer angegeben werden.
Welche Leistungen dabei berücksichtigt werden, wird auch in der Ausprägung "Werte aus Vorperiode/Tätigkeit" beschrieben.
Der ermittelte Prozentsatz ergibt sich aus dem Verhältnis von allen erfassten Leistungen zu allen erfassten Leistungen einer bestimmten Prozess-Tätigkeit. Das Ergebnis wird auf % Zeit Quelle der berechneten Kapazität geschrieben. Beispiel: Sieben Stunden sind in der Vorperiode Gesamt erfasst, fünf Stunden davon auf eine bestimmte Prozess-Tätigkeit. Das ergibt eine Prozentzahl von 71,43 % (5/7).
Für die Berechnung der verfügbaren Stunden wird dann die "Summe Gesamt-Arbeitszeit" oder "Summe Produktive-Leistungszeit" mit dem Prozentsatz multipliziert.
Diese Einstellung ist in Kombination mit dem Prozess zu betrachten. Anwendungsfall: Prozentanteil der getätigten Leistungsaufzeichnungen der Vorperiode soll die verfügbare Kapazität reduzieren. |
| %-Vorperiode/Vorgang | Die Basis für die Berechnung dieser Stunden sind ein ermittelter Prozentsatz und die "Summe Gesamt-Arbeitszeit" bzw. "Summe Produktive-Leistungszeit". Letzteres muss bei dieser Ausprägung als %-Referenzzeile ( Berechnungsbasis-ID %-Dauer) immer angegeben werden.
Der ermittelte Prozentsatz ergibt sich aus dem Verhältnis von allen erfassten Leistungen zu allen erfassten Leistungen einer bestimmten Prozess-Tätigkeit. Es werden nur jene Leistungen zur Berechnung herangezogen, die für Vorgänge erfasst worden sind. Das Ergebnis wird auf % Zeit Quelle der berechneten Kapazität geschrieben. Beispiel: Sieben Stunden sind in der Vorperiode Gesamt erfasst, fünf Stunden davon auf eine bestimmte Prozess-Tätigkeit samt Angabe eines Vorgangs. Das ergibt eine Prozentzahl von 71,43 % (5/7).
Für die Berechnung der verfügbaren Stunden wird dann die "Summe Gesamt-Arbeitszeit" oder "Summe Produktive-Leistungszeit" mit dem Prozentsatz multipliziert.
Diese Einstellung ist in Kombination mit dem Prozess zu betrachten. Anwendungsfall: Prozentanteil der getätigten Leistungsaufzeichnungen der Vorperiode auf Vorgängen soll die verfügbare Kapazität reduzieren. |
Werte aus Vorperiode/Tätigkeit (für WT relevant) | Die tatsächlichen Leistungen der Vorperiode eines Mitarbeiters der Prozess-Tätigkeit (Gruppe) werden in die jeweilige zu berechnende Planungseinheit als verfügbare Zeit übernommen (z. B. Vorjahresleistungen eines Mitarbeiters je Monat = verfügbare Zeit im Planungsmonat). Anwendungsfall: Die getätigten Leistungsaufzeichnungen der Vorperiode sollen die verfügbare Kapazität reduzieren. Diese Einstellung ist in Kombination mit dem Prozess zu betrachten. Am Prozess ist dabei die Pflege von Tätigkeit, Tätigkeitsgruppe - Hauptgruppe, Tätigkeitsgruppe - Untergruppe und Hat LEA Regel notwendig. Die Regeln für Arbeitsgänge werden über die Stammdaten in der LEA erfasst.
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Werte aus Vorperiode/Vorgang | Die tatsächlichen Leistungen der Vorperiode eines Mitarbeiters der Prozess-Tätigkeit auf einem Vorgang werden in die jeweilige zu berechnende Planungseinheit als verfügbare Zeit übernommen (z. B. Vorjahresleistungen eines Mitarbeiters je Monat = verfügbare Zeit im Planungsmonat). Anwendungsfall: Die getätigten Leistungsaufzeichnungen der Vorperiode sollen die verfügbare Kapazität reduzieren. Diese Einstellung ist in Kombination mit dem Prozess zu betrachten. Am Prozess ist dabei die Hinterlegung einer Tätigkeit notwendig. |
Zeit (AE) | Entspricht der Ausprägung "Zeit" - in dieser Konstellation werden jedoch auch die geplanten Schichtmodelle aus der Zeiterfassung berücksichtigt. |
Urlaubsanspruch lt. Mitarbeiterstamm | Der eingetragene Wert vom Feld Urlaub-Anspruch lt. Mitarbeiterstamm wird für die Berechnung des Urlaubs herangezogen. Es wird dabei angenommen, dass der Urlaub-Anspruch in der Urlaub-Einheit "Stunden" eingetragen wird. Anderenfalls muss dies mittels der Berechnung im Faktor berücksichtigt werden. Soll der Urlaub auf bestimmte Perioden mit einem Faktor aufgeteilt werden, kann die mittels der Planungseinheit (PE) und Faktor gemacht werden.
Beispiel: 30 % des Urlaubsanspruchs sollen im Jänner berücksichtigt werden. Anmerkung: Jänner wird über den Wert 1 im Feld "PE" (Planungseinheit) definiert - siehe dazu auch die Erläuterung des Feldes Planungseinheit.
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| Diese Ausprägung dient der Ermittlung der Sollstunden anhand des Dienstverhältnisses, das am Mitarbeiterstamm hinterlegt ist. Wird im Berechnungsmodell diese Ausprägung hinterlegt, werden ruhende sowie parallel laufende Dienstverhältnisse berücksichtigt.
Ist zum Beispiel eine Mitarbeiterin in Karenz oder befindet sich ein Mitarbeiter im Papamonat, werden aufgrund der Einstellung keine Sollzeiten berücksichtigt und die Person wird für den Zeitraum der Abwesenheit in der Berechnung der Mitarbeiterkapazität nicht berücksichtigt. Sobald das Dienstverhältnis am Mitarbeiterstamm wieder auf "nicht ruhend" gestellt wird, werden die Kapazitäten aufbereitet.
Sofern das Dienstverhältnis nicht genau mit dem Beginn der Planungseinheit beginnt oder mit dem Ende einer Planungseinheit endet, werden die Kapazitäten tagesgenau (anhand des hinterlegten Wochenmodells) berechnet.
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