UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
 
A_TREE1.bmp Lohnverrechnung → Weitere Funktionen → Import und Export → Dienstnehmer → Berechnungsbasis für Schnitte importieren
 
Mit diesem Programm können die Berechnungsbasis-Werte für die automatische Schnittberechnung pro Dienstnehmer und Schnitt importiert werden.

Beachten Sie, dass beim Export und Import von Berechnungsbasen für Schnitte einige Voraussetzungen, Prüfpunkte bei der Ausführung und eine Nachkontrolle erfolgen müssen, um eine 1:1-Übernahme sicherzustellen. Weitere Details finden Sie unter Voraussetzungen, Prüfstellen und Nachkontrolle.

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Fensterbereiche

Dieses Fenster verfügt über ein flexibles Layout und kann sowohl fixe als auch optionale Bereiche enthalten. In manchen Fenstern sind im Standard nicht alle möglichen Bereiche eingeblendet. Hier finden Sie Details zu Fenstern mit flexiblem Layout.

Einstiegsfelder

Firma
Eingabe der Firma, für die der Import durchgeführt werden soll. Bleibt dieses Feld leer, werden alle in der Datei enthaltenen Datensätze importiert. Wird eine Firma ausgewählt, werden nur die Datensätze mit der entsprechenden Firmennummer importiert.
Schnittstelle
Auswahl der Importschnittstelle, die den benötigten Satzaufbau (wird in der Importvorschau angezeigt) enthält.

Hinweis
Hinweis.png
Der Satzaufbau der Importdatei muss mit dem Aufbau der ausgewählten Schnittstelle übereinstimmen. Ist das nicht der Fall, muss entweder eine neue Schnittstelle definiert oder die bestehende (wenn nicht anderweitig benötigt) über die Feldauswahl.png Feldauswahl angepasst werden.
 
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Über das blaue Fragezeichen (zu finden in der mittleren Buttonbar) öffnet sich eine Exceldatei, die alle verfügbaren Importfelder (inklusive der Feldnamen und der entsprechenden Ausprägungen (wo eindeutig)) des Programms enthält.
Importdatei/Importverzeichnis
Auswahl der Importdatei bzw. des Importverzeichnisses, in dem die Datei(en) liegt (liegen).

Folgende Eingabevarianten sind möglich:
  • Dateiname (z. B. C:\Temp\Import.csv)
  • Verzeichnis (z. B. C:\Temp) 
  • Verzeichnis + Dateiendung (z. B. C:\Temp\*.csv → alle CSV-Dateien aus dem Temp-Verzeichnis werden importiert)
  • Verzeichnis + Dateimaske (z. B. C:\Temp\Imp*.csv)
  • Mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse durch Komma (Beistriche) getrennt (z. B. C:\Import.csv, C:\Temp, C:\Daten\*.csv)
Wichtig: Die Datei muss nicht zwingend im CSV-Format gespeichert werden. Ab der Version 16.46. ist auch der Import von .XLS-, .XLSX bzw. .XML-Dateien möglich.
 
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Der Import von XLS- und XLSX-Dateien kann durch die Verwendung eckiger Klammern, eines Rufzeichens und des Namens des Tabellenblatts auf ein bestimmtes Tabellenblatt innerhalb der Importdatei eingeschränkt werden. Beispiel: C:\Temp\Import.xlsx[!Tabelle2]

Wichtig: Das Verzeichnis bzw. der Pfad darf kein Komma (keinen Beistrich) beinhalten, da das Komma als Trennzeichen zur Auswahl mehrerer Dateien bzw. Verzeichnisse genutzt wird.

Werden mehrere Dateien oder wird ein Ordner (ein Verzeichnis) ausgewählt, erscheint im Bereich "Vorschau" eine Combobox, mit der eine beliebige Datei selektiert und in der Vorschau angezeigt werden kann. Importiert werden alle Dateien, die den Einstellungen in diesem Feld entsprechen. Das heißt, die angesprochene Combobox ist nicht als Auswahl für den Import, sondern als Auswahl für die Anzeige in der Vorschau zu verstehen. Alle Dateien werden nach dem Dateinamen aufsteigend sortiert importiert. Die Reihenfolge in der Combobox entspricht der Reihenfolge, wie die Dateien importiert werden. Falls sichergestellt werden muss, dass die korrekte Reihenfolge, in der die Dateien importiert werden, eingehalten wird, muss die Dateibezeichnung mit einem Timestamp mit folgendem Aufbau beginnen: <YYYYMMDDHHmmss>

Hinweis
Hinweis.png
Die Importdatei bzw. das Importverzeichnis kann auch fix in den LOHN Parametern unter Punkt "Import" bzw. im Menü Extras → allgemeine bzw. firmenbezogene Einstellungen hinterlegt werden.

Vorschau

In der Importvorschau sehen Sie den Satzaufbau der ausgewählten Importschnittstelle und den Inhalt der zu importierenden Datei. 
 
Über die Feldauswahl.png Feldauswahl können auch zusätzliche Felder hinzugefügt bzw. entfernt werden. Soll die bestehende Schnittstelle nicht verändert werden, muss eine neue Schnittstelle angelegt werden.
 
Wie bereits erwähnt, ist auch der Inhalt der Datei sichtbar, sobald eine Importdatei ausgewählt wird.        
 

Funktionen zur Schnittstellendefinition

Folgende Funktionen stehen in der Importvorschau zur Verfügung:
 
A_Sel_Col.bmp Doku-Zeile definierenDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über eine Doku-Zeile verfügt. Mit dieser Funktion kann die Doku-Zeile für die markierte Spalte hinterlegt werden.
T_AdjustCols.bmp fixe SpaltenlängeDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über fixe Spaltenlängen verfügt. Mit dieser Funktion kann die Spaltenlänge für die markierte Spalte hinterlegt werden.
A_MACRO.bmp Makro nach Lesen
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt nach dem Lesen der Importdatei ausgeführt. Ist ein Makro hinterlegt, dann ändert sich das Icon in 1467037309000010160_0.png.
1467037309000010160.png Makro vor Schreiben
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt vor dem Schreiben der Importdatei aufgeführt. Ist ein Makro hinterlegt, dann ändert sich das Icon in 1467037309000010160_1.png.

Datensätze vom Import ausschließen 

Es gibt in allen HRS-CSV-Importprogrammen die Möglichkeit, bestimmte Datensätze vom Programm auszuschließen. 
Durch einen Mausklick auf das rote x 1162741441000710820.png deaktivieren bzw. auf das grüne Häkchen 1162741441000710820_0.png aktivieren Sie einen Datensatz und wechseln auf den nächsten. Dabei werden deaktivierte Datensätze kursiv, durchgestrichen und grau dargestellt (siehe Beispiel). 
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Information der gesperrten Datensätze bleibt jedoch nur temporär erhalten – d. h., solange das Programm geöffnet ist. Wird das Programm geschlossen und erneut geöffnet, sind wieder alle Datensätze aktiv gestellt.

Mögliche Importfelder 

Feldname
Feldbezeichnung
Datentyp
Hinweis
DVH_DIENSTV_FIRMENNR
DV-Firma
N (10)
Dienstverhältnisfirma
MIT_MITARBNR
Mitarb-Nr
N (10)
Mitarbeiternummer
Führende Nullen werden ignoriert.
SBA_DIENSTVLFDNR
DV-Nr
N (4)
Bei mehreren Dienstverhältnissen
HRS_DVNR_STICHTAG
DVNrStichtag 
Datum 
Eingabeformat: TT.MM.JJJJ
Wird keine DV-Nummer angegeben, so wird über dieses Feld das an diesem Tag gültige aktive Dienstverhältnis ermittelt.
SBA_SCHNITTNR
Schnitt-Nr.
N (4)
Schnittnummer, für die die Schnittbasiswerte importiert werden.
SBA_JAHR
Jahr
N (4)
Jahr, in das der Schnittbasiswert importiert wird.
SBA_MONAT
Monat
N (2)
Monat, in den der Schnittbasiswert importiert wird.
SBA_LANR
Lohnart-Nr
N (9)
Ist nicht zwingend → es kann auch nur der Betrag (gesamte Bemessungsgrundlage des Monats) importiert werden.
SBA_MENGE
Menge
N (24,9)
Wenn Lohnarten mit Mengen-Eingabe importiert werden (z. B. Überstunden) und der Satz des aktuellen Monats verwendet werden soll.
SBA_BETRAG
Betrag
N (24,9)
Je nach Importart muss entweder die monatliche Schnittbemessungsgrundlage oder der Betrag der Lohnart eingegeben werden. Werden Mengen importiert (z. B. Überstunden), wird kein Betrag benötigt.
SBA_TEILER
Teiler
N (24,9)
Teiler, durch den die Schnitt-BMGL dividiert werden soll.
SBA_SPEICHER
An-/
Abwesenheitsspeicher
N (24,9)
Zum Import der An- oder Abwesenheitsstunden des Monats (für die An-/Abwesenheitsprüfung)
 
Beispiel 
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Ein Mandant wird im Jänner 2026 übernommen; d. h. im Programm existieren keine Abrechnungen im Vorjahr. Die Dienstnehmer sollen trotzdem den Schnitt der letzten 3 Monate ausbezahlt bekommen.
 
Die Schnittbasiswerte der letzten 3 Monate können nun manuell erfasst (siehe manuelle Erfassung der Schnittbasiswerte) oder über dieses Programm importiert werden.
 
Variante 1 → Import der monatlichen Bemessungsgrundlagen
 
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Variante 2 → Import von Lohnarten zur Berechnung der monatlichen Schnittbasis
 
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Hinweis 
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Wenn die in der Importdatei angeführten Schnittnummern beim Dienstnehmer im Stamm noch nicht existieren, werden sie im Zuge des Imports automatisch angelegt, sofern am Reiter Schnittvorschlag im Firmenstamm ein entsprechender Datensatz vorhanden ist.
 
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Die importierten Werte können anschließend im Dienstnehmerstamm am Reiter Schnitte kontrolliert werden. Details dazu finden Sie im Thema Schnittberechnung → Kapitel Reiter "Schnitte" im Programm "Dienstnehmer".
 
In der folgenden Musterdatei werden einige Datensätze exemplarisch dargestellt. Welche Felder generell importiert werden können, ist dem Kapitel Mögliche Importfelder zu entnehmen.

A_CSV_IMPORT.bmp Musterdatei_Berechnungsbasis_fuer_Schnitte_importieren.csv 

Hinweis  
Hinweis.png
Das Importprogramm ist natürlich auch stapelfähig und kann in einen oder mehrere Lohnstapel aufgenommen werden (siehe Lohnstapelverwaltung). Der Import funktioniert jedoch nur, wenn im Stapelprogramm eine bestimmte Firma ausgewählt und die jeweilige Importdatei in den Lohnparametern hinterlegt worden ist.
 Seitenanfang StartOfPage.png
Hinweis 
Hinweis.png
Eine passwortgeschützte Datei kann nicht importiert werden und die Vorschau wird nicht angezeigt, weil es sich um geschützte Daten handelt. Die Meldung "Fehler beim Öffnen der Datei "..." Invalid password to open or create a file" wird angezeigt.

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Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

Funktionen
1259151632000003270.png Makro nach Lesen
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt nach dem Lesen der Importdatei ausgeführt.
1259151632000003270_0.png Makro vor Schreiben
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt vor dem Schreiben der Importdatei aufgeführt.
1259151632000003270_1.png Logdatei ansehen
Die Logdatei des Importprogramms kann auch nachträglich angesehen und kontrolliert werden.

1259151632000003270_2.pngDoku-Zeile definierenDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über eine Doku-Zeile verfügt. Mit dieser Funktion kann die Doku-Zeile für die markierte Spalte hinterlegt werden.
1259151632000003270_3.pngfixe SpaltenlängeDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über fixe Spaltenlängen verfügt. Mit dieser Funktion kann die Spaltenlänge für die markierte Spalte hinterlegt werden.
A_False.bmp Datensatz für Import sperrenMit dieser Funktion können Datensätze deaktiviert werden. Die Zeile wird dann kursiv, durchgestrichen und grau dargestellt.
A_True.bmp Datensatz für Import aktivierenMit dieser Funktion können Datensätze wieder aktiviert werden.
Extras

Ansicht
     Platzhalter: Werte in Spalten anzeigen
Bei Platzhalter-Spalten werden die Werte der Importdatei in der Importvorschau angezeigt.
     Vorschau: Alle Importdatensätze anzeigen
Zeigt alle Importdatensätze in der Importvorschau an. Bei sehr umfangreichen Importdateien bedeutet dies Performance-Einbußen.
     Vorschau: Doku-Zeile in Vorschau anzeigen
Bei Verwendung einer Doku-Zeile wird diese in der Importvorschau angezeigt.
     Vorschau: Kennzeichen als Text anzeigen 
Zeigt den "sprechenden" Text bei Kennzeichen an und nicht den Wert, welcher importiert wird.
     Vorschau: Makro in Vorschau berücksichtigen 
Makros werden zur Ermittlung der Importdatensätze in der Vorschau berücksichtigt.
 

Relevante Lohn-Parameter

​Folgende Einstellungen können in den Lohn-Parametern für den Abrechnungsimport getroffen werden:

An dieser Stelle kann das Importverzeichnis bzw. die Importdatei bereits fix hinterlegt werden.

Folgende Eingabevarianten sind möglich:  
  • Dateiname (z. B.: C:\Temp\import.csv)
  • Verzeichnis (z. B.: C:\Temp)
  • Verzeichnis + Dateiendung (z. B.: C:\Temp\*.csv)
  • Verzeichnis + Dateimaske (z. B.: C:\Temp\Imp*.csv)
  • mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse durch Beistriche getrennt (z. B.: C:\Import.csv, C:\Temp, C:\Daten\*.csv) 
Wichtig! Die Datei muss nicht zwingend im CSV-Format gespeichert werden. Ab der Version 16.46. ist auch der Import von .XLS bzw. .XLSX-Dateien möglich.
Über diesen Parameter kann die benötigte Import-Schnittstelle fix hinterlegt werden.
Soll die Importdatei nach erfolgtem Import umbenannt werden, muss dieser Parameter auf "Ja" gestellt werden. 

In diesem Fall werden Datensätze, die nicht importiert werden konnten, in eine Datei eigene Err-Datei zusammengefasst. Heißt die Importdatei beispielsweise C:\Test.csv, dann heißt die Err-Datei C:\~Test_err.csv. Die Tilde am Anfang des Dateinamens verhindert, dass die "fehlerhaften" Datensätze immer und immer wieder importiert werden. Die Err-Datei ist zu korrigieren und umzubenennen. Der Dateiname darf keine Tilde enthalten. Danach kann der Import erneut gestartet werden.

0 - Nein
1 - Ja

​Voraussetzungen, Prüfschritte und Nachkontrolle

Im Folgenden werden einige typische Fehlerquellen beschrieben und es wird erklärt, wie man diese durch optimale Vorbereitung, diverse Prüfschritte oder eine Nachkontrolle umgehen kann:
  • Beim Export und Import der Berechnungsbasis für Schnitte wird eine Momentaufnahme exportiert und importiert. Es erfolgt dadurch kein rollierender Abgleich zwischen Quelle und Ziel. Das heißt, wenn nach dem Export noch schnittrelevante Abrechnungsdaten an der Quelle geändert werden, sind diese im Ziel natürlich nicht vorhanden. Insbesondere wenn schnittrelevante Lohnarten zeitversetzt ausbezahlt werden, sollte der Export bzw. Import zeitlich so geplant werden, dass in der Quelle die endgültigen Daten bereits vorliegen. Export und Import können grundsätzlich nachträglich wiederholt werden und bei einzelnen Änderungen an den Quelldaten können im Ziel auch manuelle Anpassungen an den Berechnungsbasen der Schitte direkt in den Programmen "Dienstnehmer" oder "Bruttoerfassung" vorgenommen werden.

  • Die Exportschnittstelle für den Export der Berechnungsbasis für Schnitte ist unveränderlich. Stellen Sie sicher, dass die im Programm "Berechnungsbasis für Schnitte importieren" verwendete Importschnittstelle zum Satzaufbau der Exportdatei passt. Kontrollieren Sie die Überschriftenzeile in der 1. Zeile der CSV-Datei mit der Importschnittstelle. Ändern Sie ggf. mittels Drag & Drop die Reihenfolge der Feldauswahl.

    Das Programm "Berechnungsbasis für Schnitte exportieren" kann über das Feld "Spaltenüberschriften" so konfiguriert werden, dass die Datenbankfeldnamen exportiert werden. Dann muss die Importschnittstelle mit einer Dokuzeile eingerichtet werden, sodass Datenbankfeldnamen beim Import korrekt interpretiert werden.

  • Kontrollieren Sie, ob alle Lohnarten, die durch "Berechnungsbasis für Schnitte exportieren" exportiert worden sind, im Ziel-Datenbestand, in den importiert werden soll, angelegt sind. Falls eine Lohnart in der Quelle existiert, aber im Ziel nicht, muss sie entweder vor dem Import der Berechnungsbasis für Schnitte angelegt oder vor dem Import referenziert werden. Die Referenzierung auf eine andere Lohnartennummer kann dabei direkt in der CSV-Datei erfolgen oder über den Punkt "Feldwertreferenzierungen" in der Importschnittstelle.

    Verlassen Sie sich nicht auf gleiche Lohnartennummer, sondern kontrollieren Sie im besten Fall auch die Lohnartenbezeichnung.

  • Bei Mengenschnitten werden nur die Mengen in die Berechnungsbasis für Schnitte importiert. Die Sätze werden im Ziel dynamisch aus der Lohnarteneinstellung ermittelt. Stellen Sie sicher, dass Fixsätze sowie Fixwertzuordnungen für alle schnittrelevanten Lohnarten korrekt im Ziel hinterlegt sind.

    Beispiel 1
    Die Menge 10 einer Mengenlohnart (z. B. Zulage) wird im Schnitttopf durch den Import angelegt und entspricht der Menge der Quelle. Für diese Mengenzulage ist in der Quelle (€ 15) jedoch ein anderer Fixsatz als im Ziel (€ 12) hinterlegt. Dadurch wird im Ziel bei der Ermittlung des Schnittsatzes mit dem Betrag 10 * 12 = 120 weitergerechnet. Es kommt zu einer Abweichung des Schnittsatzes zwischen Quelle und Ziel aufgrund des unterschiedlichen Satzes der Lohnart.

    Beispiel 2
    Die Menge 10 einer Mengenlohnart (z. B. Überstundengrundlohn) wird im Schnitttopf durch den Import angelegt und entspricht der Menge der Quelle. Die Fixwertzuordnung im Lohnartenstamm der Mengenzulage ist in der Quelle und im Ziel unterschiedlich. In der Quelle wird beispielsweise auf den Grundbezug und eine Provision zugegriffen, im Ziel nur auf den Grundbezug. Dadurch wird im Ziel bei der Ermittlung des Schnittsatzes mit einem anderen Betrag weitergerechnet. Es kommt zu einer Abweichung des Schnittsatzes zwischen Quelle und Ziel aufgrund des unterschiedlichen Satzes der Lohnart.

    Erstellen Sie mit den Programm Auswertungsdesigner sowohl in der Quelle als auch im Ziel eine Kontrollliste, die für alle Dienstnehmer und alle Schnitttöpfe den Schnittsatz eines Abfragemonats anzeigt. Diese Kontrollliste kann auf einen anderen Datenbestand innerhalb derselben Datenbank kopiert und eingefügt werden. Werden zwei unterschiedliche Datenbanken verwendet, kann diese Kontrollliste im Programm Auswertungsdesigner exportiert und importiert werden. Erstellen Sie nach dem Export in der Quelle und nach dem Import im Ziel diese Kontrollliste und vergleichen Sie die beiden Auswertungen. Bei all jenen Dienstnehmern, bei denen die Schnittsätze der einzelnen Schnitttöpfe unterschiedlich sind, ist der Ursache auf den Grund zu gehen.

    Beachten Sie, dass durch den Vergleich der Kontrolllisten nur ein Unterschied zwischen Quelle und Ziel festgestellt werden kann. Es bedarf der fachlichen Beurteilung des Anwenders, was korrekt ist und ob eine Anpassung im Ziel notwendig ist.

  • Einzelne Abweichungen können nach dem Import im Ziel durch manuelle Eingabe einer Berechnungsbasis im jeweiligen Schnitttopf vorgenommen werden.

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