In dieser Themenhilfe finden Sie Informationen zu Spezialthemen von Firmengruppen mit WWS.

FAQ


 Allgemein

Die Standardeinstellungen und -abläufe, wie sie im Dokument Firmengruppe in der WWS bzw. Firmengruppe in der WWS mit Kostenrechnung beschrieben sind, sind mitunter für gewisse Anforderungen nicht ausreichend. Spezialthemen, die nur selten aber doch vorkommen, werden in den folgenden Kapiteln beschrieben.

 Stapel für Import und Export

Werden Stamm- und Bewegungsdaten (mit Ausnahme EDI) über Stapel exportiert oder importiert, ist es wichtig, in den Stapelparametern die jeweils richtige Firma zu hinterlegen. Bei Stammdaten ist hier (mit Ausnahme der WWS Einzelfirmen) die Hauptfirma, bei Bewegungsdaten die operative Firma zu hinterlegen.
Bei den Feldauswahlen ist ebenfalls darauf zu achten, dass diese nicht firmenbezogen eingestellt werden, um somit Fehler bei der Stapelausführung zu vermeiden.

Achtung! 
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Bei der geplanten Ausführung, aber auch bei der manuellen Ausführung der Stapel, ist es wichtig, dass für jede Firma, für welche die Stamm- bzw. Bewegungsdaten exportiert/importiert werden sollen, ein eigener Stapel angelegt wird. Jener User, der für die geplante Ausführung hinterlegt ist, bzw. jener User, der den Stapel manuell ausführt, muss die WWS Firma als Standard gesetzt haben, für welche die Daten exportiert bzw. importiert werden sollen. Somit kann es sein, dass je Firma ein eigener User für die Stapelausführung benötigt wird.

Über folgenden Parameter wird die Firma hinterlegt, welcher der User für den Bereich der Stammdaten (CRM) zugeordnet ist:

CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM (Eigene Einstellungen)

Hinterlegen Sie hier die Firmennummer, zu der die NTCS Benutzer programmtechnisch gehören. Dadurch wird für die Benutzer nach dem Öffnen von NTCS die für sie korrekte Firmenumgebung geladen und sie können die richtigen Daten sehen.

Die Ermittlung der Firma erfolgt nach folgender Priorität: 
  1. Eigene (benutzerbezogene) Einstellung dieses Parameters.
  2. Firma, unter welcher der Mitarbeiter angelegt ist, zu dem der Benutzer über das Feld "User-ID" zugeordnet ist.
  3. Allgemeine (globale) Einstellung dieses Parameters.
  4. Wenn keine Firma ermittelt werden kann, wird automatisch die Nummer 1 verwendet.
Vorschlagswert WWS

Beim Parameter "Eigene Firma" ist die Hauptfirma, unter welcher die Stammdaten gewartet werden, zu hinterlegen.
Beim Parameter "Vorschlagswert WWS" ist die operative Firma der WWS zu hinterlegen, welche für den User relevant ist.

 Sondereinstellungen in der Fibu

Bei den im Dokument Firmengruppe in der WWS angeführten Einstellungen in der Fibu handelt es sich um den Standardberatungsansatz. Da es jedoch Abweichungen geben kann, sind hier noch einzelne Sondereinstellungen in der Fibu angeführt. Sollten diese notwendig sein, bitte unbedingt vorher mit dem Support Rücksprache halten, um fehlerhafte Einstellungen zu vermeiden.

 Update-Ziel (Eigene Buchhaltung)

Über den Parameter Update-Ziel (Eigene Buchhaltung) kann definiert werden, wie die Personenkonten (Kunden/Lieferanten) in den Fibus der Firmengruppe upgedatet werden sollen.

Update aller Fibus eines Konzerns: Wird diese Ausprägung in der Hauptfirma definiert, werden alle Konten automatisch in allen Fibus des Konzerns upgedatet. Das hat zur Folge, dass einerseits in allen Fibus alle Konten (auch unbebuchte) vorhanden sind und andererseits, dass sämtliche Änderungen am Personenkonto in der Fibu für alle Fibus des Konzerns gelten (siehe Punkt "Abweichende Zahlungskonditionen"). Bei einer dezentralen Personenverwaltung würde diese Ausprägung (speziell in Kombination ohne eindeutiger Personennummer) zu massiven Problemen führen.

Beispiel 
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In der Firma 1 ist der Kunde 200000 Mustermann Max. In der Firma 2 ist der Kunde Neumann Erich. Werden nun die Kundenstammdaten des Kunden 200000 in der Firma 2 bearbeitet, werden diese Änderungen auch auf das Kundenkonto der Firma 1 übernommen. Somit wird ein bestehender Kunde in der Firma 1 überschrieben, obwohl dieser mitunter ein anderer ist als in der Firma 2.

Update Fibu der jeweiligen Firma: Mit dieser Ausprägung wird das Personenkonto nur in der jeweiligen Firma aktualisiert. Diese Einstellung wird in einer Firmengruppe mit zentraler Personenverwaltung nicht vorkommen, da ansonsten die benötigten Personenkonten in den operativen Firmen manuell übernommen werden müssen. Wird mit einer dezentralen Personenverwaltung gearbeitet, macht diese Einstellung mitunter Sinn.

Update Standardkontenplan: Dabei handelt es sich um die bevorzugte Einstellung des Standardberatungsansatzes für die Firmengruppe bei einer zentralen Personenverwaltung! Die Personen werden im Standardkontenplan der Hauptfirma angelegt, auf welche in den operativen Firmen zurückgegriffen wird. Bei einer dezentralen Personenverwaltung wird diese Einstellung nicht zum Einsatz kommen.

 Abweichende Zahlungskonditionen

Wurde der Parameter für Update-Ziel auf "Update aller Fibus eines Konzerns" eingestellt und die Zahlungskonditionen sollen je Unterfirma unterschiedlich sein, kann dies nur ermöglicht werden, wenn folgender Parameter gesetzt wird. Die Hinterlegung der Zahlungskondition am Fibu-Konto der Person ist ohne Aktivierung des Parameters nicht möglich bzw. nicht zielführend, da die Einstellung automatisch auf alle Fibus des Konzerns upgedatet wird.

CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM
Wird hier eine Feldauswahl hinterlegt, dann werden die angegebenen Felder nicht upgedatet und können damit manuell in den einzelnen Fibus übersteuert werden. Die Hinterlegung wird bei den Personen-Einstellungen Personenerfassung unter Hauptfirma oder eindeutige Personennummern und Update aller Fibus eines Konzerns benötigt.
Wird hier eine Feldauswahl hinterlegt, dann werden die angegebenen Felder nicht upgedatet und können damit manuell in den einzelnen Fibus übersteuert werden. Die Hinterlegung wird bei den Personen-Einstellungen Personenerfassung unter Hauptfirma oder eindeutige Personennummern und Update aller Fibus eines Konzerns benötigt.

Im Parameter "Feldsperren Kunde" bzw. "Feldsperren Lieferant" kann definiert werden, welche Felder künftig über den Reiter "Personenkonto" hinterlegt werden sollen.

Zuerst ist eine Bezeichnung für die Feldsperre und danach über F4 das jeweilige Feld zu hinterlegen.

Durch die Hinterlegung dieser Feldsperre können die Konditionen am Fibu-Konto der Person in der jeweiligen Fibu der Unterfirma hinterlegt werden. Diese Konditionen ziehen vorrangig vor den Konditionen am Kundenstamm.

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Hinweis 
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Die Wartung der Konditionen ist über die Fibu-Konten der jeweiligen Unterfirmen vorzunehmen und kann nicht über den Kunden-/Lieferantenstamm erfolgen, da hier nicht auf die einzelnen Firmen zugegriffen werden kann.

 Kontenverteilung Fibu

Sollte die Verteilung der Konten in der Fibu durch den Parameter "Update-Ziel (Eigene Buchhaltung)" nicht ausreichend abgedeckt sein, kann in Ausnahmefällen auch mit der Kontenverteilung in der Fibu gearbeitet werden. Das sollte jedoch tatsächlich nur in Ausnahmefällen erfolgen.

Beispiel 
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Es wird grundsätzlich mit einer dezentralen Personenverwaltung gearbeitet, einzelne Kunden/Lieferanten werden jedoch in der Hauptfirma gewartet, da diese für alle Firmen relevant sind.

Folgende Parametereinstellung ist dafür notwendig (dieser wird für die Hauptfirma der Firmengruppe gesetzt):

FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Kontenanlage

Beim Import von Konten (Sach- und Personenkonten, variabel oder Stamerf) wird die Kontenverteilung berücksichtigt (0 = Nein; 1 = Ja). Einstellungen für die Kontenverteilung siehe Parametereinstellungen in der Kontenverteilung.

FIBU → Stammdaten → FIBU Parameter → Kontenverteilung
Soll die Kontengruppe verteilt werden und wenn ja, Neuanlagen und/oder Änderungen?
 
  • Ohne Abfrage: Nach dem Speichern wird ohne Abfrage automatisch auf die hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage vor Verteilung: Nach dem Speichern erscheint eine Abfrage, ob man die Konten verteilen möchte. Es wird in alle hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage mit Auswahl der FIBUs: Nach dem Speichern erscheint ein Fenster, in dem die hinterlegten FIBUs aufgelistet werden. Standardmäßig sind alle FIBUs für die Verteilung aktiviert. Sie können aber auswählen, auf welche FIBUs verteilt werden soll.
Mit oder ohne Abfrage  
Wenn bestimmte Felder nicht verteilt werden sollen, muss im Feld "Feldsperren" ein Name für eine Feldauswahl bekanntgegeben werden.
Definieren Sie danach mittels blauem Pfeil im Feldauswahlfenster, welche Felder nicht verteilt werden sollen. Jene Felder, die im rechten Bereich unter aktive Felder aufgelistet sind, werden nicht verteilt.
  • Ohne Abfrage: Nach dem Speichern wird ohne Abfrage automatisch auf die hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage vor Verteilung: Nach dem Speichern erscheint eine Abfrage, ob man die Konten verteilen möchte. Es wird in alle hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage mit Auswahl der FIBUs: Nach dem Speichern erscheint ein Fenster, in dem die hinterlegten FIBUs aufgelistet werden. Standardmäßig sind alle FIBUs für die Verteilung aktiviert. Sie können aber auswählen, auf welche FIBUs verteilt werden soll.
Mit oder ohne Abfrage
Wenn bestimmte Felder nicht verteilt werden sollen, muss im Feld "Feldsperren" ein Name für eine Feldauswahl bekanntgegeben werden.
Definieren Sie danach mittels blauem Pfeil im Feldauswahlfenster, welche Felder nicht verteilt werden sollen. Jene Felder, die im rechten Bereich unter aktive Felder aufgelistet sind, werden nicht verteilt.
  • Ohne Abfrage: Nach dem Speichern wird ohne Abfrage automatisch auf die hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage vor Verteilung: Nach dem Speichern erscheint eine Abfrage, ob man die Konten verteilen möchte. Es wird in alle hinterlegten FIBUs verteilt.
  • Abfrage mit Auswahl der FIBUs: Nach dem Speichern erscheint ein Fenster, in dem die hinterlegten FIBUs aufgelistet werden. Standardmäßig sind alle FIBUs für die Verteilung aktiviert. Sie können aber auswählen, auf welche FIBUs verteilt werden soll.
Mit oder ohne Abfrage
0 = Es wird versucht, alle Konten zu verteilen. Wenn der Nummernkreis in einer empfangenden FIBU nicht passt, erhalten Sie eine Fehlermeldung.
1 = Es werden nur Konten verteilt, für die es einen passenden Nummernkreis in der Ziel-Firma gibt, weil z. B. nur bestimmte Kunden von der Quell-FIBU verteilt werden sollen.   
Mit diesem Parameter wird eingestellt, ob auf die in der FIBU hinterlegte Kontenverteilung die Kontengliederung vorgenommen werden soll.
0 - Abfragen (Standard)
1 - Immer
2 - Nie
Ist in der Finanzbuchhaltung eine Verteilung der Konten auf andere Finanzbuchhaltungen eingestellt, kann durch Aktivierung dieses Parameters eingestellt werden, dass die Kontenzuordnung auch in die hinterlegte Kostenrechnung verteilt wird. 

In den Konten kann über das Fenstermenü → Funktionen die Kontenverteilung definiert werden.

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Durch die Einstellungen in den Parametern und die Zuordnung der jeweiligen Fibus werden die Konten von der gewählten Fibu auf die zugeordneten Fibus automatisch verteilt.

Weitere Informationen zur Kontenverteilung in der Fibu finden Sie hier: Kontenverteilung

Achtung! 
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Bevor Sondereinstellungen in der Fibu getroffen werden, bitte mit der Fachabteilung Rücksprache halten, um falsche Einstellungen zu vermeiden.

 Rahmenabrufe firmenübergreifend

Eine Besonderheit in der Firmengruppe in Bezug auf Aufträge und Bestellungen ist die Möglichkeit von firmenübergreifenden Rahmenabrufen (Rahmenaufträge, Rahmenbestellungen). Über folgende Parameter kann gesteuert werden, ob Rahmenaufträge bzw. -bestellungen innerhalb der Firmengruppe überprüft und zugeordnet werden können.

Folgende Parameter sind dafür einzustellen:

WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung
Definition, ob im Zuge der Erfassung eines Auftrags auf offene Rahmenaufträge geprüft werden soll (inklusive Prüfung des Gültigkeitszeitraums anhand der Felder "Gültig von" und "Gültig bis" lt. Position).

0 - Nein: Es erfolgt keine Prüfung.

1 - Ja, Rahmen manuell auswählen: Es wird geprüft, ob zum erfassten Artikel "aktive" Rahmenaufträge bestehen. Wenn ja, dann öffnet sich ein Suchdialog mit der Auswahlmöglichkeit.

2 - Ja, Rahmen automatisch ermitteln: Es wird geprüft, ob zum erfassten Artikel "aktive" Rahmenaufträge bestehen. Wenn solche vorhanden sind, werden sie lt. Gültigkeitszeitraum chronologisch sortiert herangezogen. Übersteigt die eingegebene Menge die Menge der offenen Rahmenaufträge, so kann mit der Restmenge eine neue Auftragsposition angelegt werden

Beispiel (Ausprägung 2):
Kunde Mustermann
RAH 1 | Artikel ABC | Menge 500 | Offen 100 (gültig von 01.02.xxxx - 31.12.xxxx)
RAH 2 | Artikel ABC | Menge 500 | Offen 200 (gültig von 01.01.xxxx - 31.05.xxxx)

Neuer Auftrag FAK 3 per 21.02.xxxx | Artikel ABC (nachdem die Artikeleingabe bestätigt wurde, kommt das Abruffenster) | Menge 400

Es werden 2 Positionen angelegt:
Pos 1 | Artikel ABC | Menge 200 | RaAuftr-ErfNr: 2
Pos 2 | Artikel ABC | Menge 100 | RaAuftr-ErfNr: 1
Es kommt die Abfrage, ob die fehlende Menge als neue Position im Auftrag angelegt werden soll.
Wird in einer Firmengruppe gearbeitet, kann definiert werden, ob Rahmenaufträge anderer Firmen berücksichtigt werden sollen.

0 - Nur Rahmenaufträge der eigenen Firma: Es wird geprüft, ob für die Auftragsfirma bestehende Rahmenaufträge zum Kunden und Artikel vorhanden sind.

1 - Rahmenaufträge der eigenen Firma + der Hauptfirma: Es wird geprüft, ob für die Auftragsfirma + Hauptfirma (sofern diese nicht der Auftragsfirma entspricht) bestehende Rahmenaufträge zum Kunden und Artikel vorhanden sind.

2 - Rahmenaufträge aller Firmen der Firmengruppe: Es wird über alle Firmen der Firmengruppe geprüft, ob zum Kunden und Artikel Rahmenaufträge vorhanden sind.

Hinweis
Geprüft wird auf "offene" und "gültige" (Felder "Gültig von" und "Gültig bis" lt. Auftragsposition) Rahmenaufträge.
Der Parameter hat nur dann eine Auswirkung, wenn der Parameter "Prüfung auf offene Rahmenaufträge" <> "0" ist.

WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Bestellerfassung
Definition, ob im Zuge der Erfassung einer Bestellung bzw. bei der Anlage eines Beschaffungsvorschlages auf offene Rahmenbestellungen geprüft werden soll (inklusive Prüfung des Gültigkeitzeitraums anhand der Felder "Gültig von" und "Gültig bis" lt. Position).

0 - Nein: Es erfolgt keine Prüfung.

1 - Ja, alle Lieferanten: Bei der Ermittlung einer Rahmenbestellung wird nur auf den Artikel, nicht auf den Lieferanten eingeschränkt.

2 - Ja, eingeschränkt nach Lieferant: Es werden nur Rahmenbestellungen mit übereinstimmendem Lieferanten ermittelt.
Definition, ob und wie Rahmenbestellungen in Firmengruppen (Konzern) berücksichtigt werden sollen.

0 - Nur Rahmenbestellungen der eigenen Firma: Es wird geprüft, ob für die Bestellfirma bestehende Rahmenbestellungen zum Lieferanten und Artikel vorhanden sind.

1 - Rahmenbestellungen der eigenen Firma + der Hauptfirma: Es wird geprüft, ob für die Bestellfirma + Hauptfirma (sofern diese nicht der Bestellfirma entspricht) bestehende Rahmenbestellungen zum Lieferanten und Artikel vorhanden sind.

2 - Rahmenbestellungen aller Firmen der Firmengruppe: Es wird über alle Firmen der Firmengruppe geprüft, ob zum Lieferanten und Artikel Rahmenbestellungen vorhanden sind.

Hinweis: Geprüft wird auf "offene" und "gültige" (Felder "Gültig von" und "Gültig bis" lt. Bestellposition) Rahmenbestellungen.
Der Parameter hat nur dann eine Auswirkung, wenn der Parameter "Prüfung auf offene Rahmenbestellungen" <> "0" ist.

 Kostentypenverteilung Kostenrechnung

Wie auch in der Fibu ist es in der Kostenrechnung möglich, mittels einer Kostentypenverteilung die Kostenstammdaten einer Kostenrechnung auf weitere zu verteilen.
Je nach Konzept kann das z. B. notwendig sein, wenn die Kostenstammdaten in einer eigenen Kostenrechnung der Firma 98 angelegt und auf unterschiedliche operative Kostenrechnungen verteilt werden müssen.

Folgende Parameter sind für die Kostentypenverteilung zu berücksichtigen:

KORE → Stammdaten → KORE Parameter → Kostenstammverteilung
0 - keine Verteilung: Die in den Kostenstammdaten hinterlegte Verteilung wird nicht berücksichtigt.

1 - nur Neuanlagen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Neuanlagen durchgeführt, bestehende Kostennummern werden nicht überschrieben.

2 - nur Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Änderungen an bestehenden Kostennummern durchgeführt, es erfolgen keine Neuanlagen.

3 - Neuanlagen und Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung Neuanlagen und Änderungen durchgeführt.
0 - keine Verteilung: Die in den Kostenstammdaten hinterlegte Verteilung wird nicht berücksichtigt.

1 - nur Neuanlagen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Neuanlagen durchgeführt, bestehende Kostennummern werden nicht überschrieben.

2 - nur Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Änderungen an bestehenden Kostennummern durchgeführt, es erfolgen keine Neuanlagen.

3 - Neuanlagen und Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung Neuanlagen und Änderungen durchgeführt.
0 - keine Verteilung: Die in den Kostenstammdaten hinterlegte Verteilung wird nicht berücksichtigt.

1 - nur Neuanlagen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Neuanlagen durchgeführt, bestehende Kostennummern werden nicht überschrieben.

2 - nur Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Änderungen an bestehenden Kostennummern durchgeführt, es erfolgen keine Neuanlagen.

3 - Neuanlagen und Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung Neuanlagen und Änderungen durchgeführt.
0 - keine Verteilung: Die in den Kostenstammdaten hinterlegte Verteilung wird nicht berücksichtigt.

1 - nur Neuanlagen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Neuanlagen durchgeführt, bestehende Kostennummern werden nicht überschrieben.

2 - nur Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Änderungen an bestehenden Kostennummern durchgeführt, es erfolgen keine Neuanlagen.

3 - Neuanlagen und Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung Neuanlagen und Änderungen durchgeführt.
0 - keine Verteilung: Die in den Kostenstammdaten hinterlegte Verteilung wird nicht berücksichtigt.

1 - nur Neuanlagen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Neuanlagen durchgeführt, bestehende Kostennummern werden nicht überschrieben.

2 - nur Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung nur Änderungen an bestehenden Kostennummern durchgeführt, es erfolgen keine Neuanlagen.

3 - Neuanlagen und Änderungen: In den hinterlegten Kostenrechnungen werden durch die Verteilung Neuanlagen und Änderungen durchgeführt.

Achtung! 
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Diese Parametereinstellungen sind für alle Firmen der Firmengruppe gültig, unabhängig davon, für welche Firma die Einstellungen getroffen werden. Eine Unterscheidung der einzelnen Firmen ist hier nicht möglich.

Im Fenster "Kostenstammdaten" wird über das Fenstermenü → Extras die Kostenstamm-Verteilung eingestellt. Wie bei der Kontenverteilung in der Fibu werden hier die Ziel-KOREs zugeordnet, auf welche die Kostenstammdaten verteilt werden sollen.

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Weitere Informationen finden Sie hier: KoreStammVerteilung

 Nachträgliche Firmengruppeneinrichtung

Ist es notwendig, nachträglich eine Firmengruppe einzurichten, kontaktieren Sie bitte den Support. Es ist ein Analyse- und Einrichtungstermin notwendig, um alle relevanten Punkt prüfen und klären zu können.

Eine nachträgliche Firmengruppeneinrichtung bedeutet meist einen relativ hohen Aufwand, weshalb auch unser Standardberatungsansatz ist, bereits zu Beginn eine Firmengruppe einzurichten.


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