Grundsätzlich werden wichtige Stammdaten – dazu zählen insbesondere Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter … – pro Firma angelegt. Existieren mehrere Firmen, dann sind beispielsweise die Kunden und Lieferanten, die bei der Firma A angelegt sind unabhängig von jenen der Firma B oder C … im Programm gespeichert.
Eine Firmengruppe besteht aus mehreren Firmen. Firmengruppen dienen vor allem dazu, Stammdaten
gemeinsam warten zu können – etwa weil die Kunden der Firma A und B und C zumindest teilweise identisch sind. Firmengruppen können es auch erleichtern, Auswertungen über alle Firmen einer Firmengruppe zu bekommen. Ähnlich wie bei den Sachkonten gibt es die Möglichkeit für Personenkonten, mittels eines Standardkontenrahmens zu
warten.
In den einzelnen BMD Paketen (wie z. B. Warenwirtschaft, PLE, ZEIT, PI, BILANZ, CRM, ...) gibt es darüber hinaus vielfältige Gründe, warum Firmengruppen zum Einsatz kommen.
Aus der Sicht der FIBU ist das Hauptmotiv einer Firmengruppe die gemeinsame Wartung der Kunden und Lieferanten.
Sind zusätzlich zur FIBU noch weitere BMD Pakete im Einsatz, muss im Vorfeld geprüft werden, ob zwingend eine Firmengruppe notwendig ist.
Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass dieses Dokument eine Beschreibung aus Sicht vom Rechnungswesen ist. Eine Übersicht zu den Firmengruppen in den einzelnen Paketen finden Sie unter
Die Firmengruppe: Überblick.
Gerade die mögliche gemeinsame Wartung der Stammdaten ist eine sehr wichtige Frage, die (am besten gemeinsam mit dem BMD Support) beantwortet werden muss, bevor begonnen wird, die Stammdaten anzulegen. Eine Änderung der Einstellungen im Nachhinein ist oft nur sehr schwer bzw. gar nicht mehr möglich.
Achtung! | Die Erstellung, Änderung, Erweiterung usw. einer Firmengruppe bitte immer gemeinsam mit dem BMD Support durchführen! |
Hinweis | Exkurs Konsolidierung Bei einer Konsolidierung geht es darum, Werte (Bewegungsdaten) zusammenzuspielen und gemeinsam auszuwerten. |
Hinweis | Exkurs Kontenverteilung Grundsätzlich ist eine Kontenverteilung innerhalb einer Firmengruppe nicht sinnvoll. Diese kommt nur in Ausnahmefällen zur Anwendung und soll nur nach Rücksprache mit dem BMD Support eingerichtet werden.
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Dieses Dokument ist eine Beschreibung aus Sicht vom Rechnungswesen. Eine Übersicht zu den Firmengruppen in den einzelnen Paketen finden Sie unter
Die Firmengruppe: Überblick.
Eine gemeinsame Wartung von Kunden und Lieferanten könnte aber dann schwierig werden, wenn es beim Kunden vor Ort Fremdsysteme gibt, in denen Kunden/Lieferanten angelegt sind (und man damit das System nicht neu aufbauen kann).
Hinweis | Firmengruppen gibt es also auch dort, wo keine gemeinsame Wartung von Kunden und Lieferanten erfolgen soll. Die Frage der Firmengruppe und die Frage der gemeinsamen Personenwartung bei Kunden und Lieferanten sind also immer getrennt voneinander zu beurteilen!
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Ob ein Motiv für eine Firmengruppe in der FIBU vorhanden ist, kann mit folgenden Fragen geklärt werden:
"Für den Fall, dass eine weitere Firma besteht, oder aber auch eine dazukommen sollte ..."
- und sollten die Kunden- bzw. Lieferantendaten über diese Firmen hinweg eindeutig sein → dann: Zentrale Wartung
- oder gibt es eine Konsolidierung (mit oder auch ohne IC-Codes) und werden die Personenkonten (Kunden/Lieferanten) mitkonsolidiert → dann: Zentrale Wartung oder zumindest eindeutige Personennummern: JA
- oder können bzw. müssen diese Daten pro Firma unterschiedlich sein z. B. wegen Schnittstellen (Fremd-WWS) → dann: dezentrale Wartung. Eine Zentrale Wartung bitte (nur) dann einstellen, wenn sichergestellt ist, dass auch zukünftig über alle Firmen hinweg die Kunden- und Lieferantennummern eindeutig sein werden.
Mit "Person" meint man aus Sicht der FIBU Kunden bzw. Lieferanten.
Programmtechnisch wird zwischen den
Personen(-stammdaten) 
einerseits und dem
(Personen-)konto 
andererseits unterschieden.
Außerhalb einer Firmengruppe ist die Unterscheidung grundsätzlich nicht wichtig bzw. nicht relevant, weil in diesem Fall die Personen- bzw. Kontostammdaten "immer zusammengehören" und je Firma abgespeichert sind.
In einer Firmengruppe
mit gemeinsamer Personenwartung hingegen gibt es die Stammdaten eines bestimmten Kunden- bzw. Lieferanten
nur einmal (nämlich bei der "Hauptfirma"). Die dazugehörigen Personenkonten

allerdings können in mehreren Firmen bzw. FIBUs existieren.
Diese Unterscheidung sieht man auch, wenn man ein derartiges Kundenkonto in der FIBU bearbeitet:
Am Reiter
Allgemein sehen Sie die allgemeinen Personendaten (hier am Beispiel Hauptfirma 98):
Am Reiter FIBU-Konto jene Daten, die pro FIBU unterschiedlich ausfallen können, wie z. B. Konditionen (hier am Beispiel der Firma ..., die genau wie die Firma ... zur Firmengruppe gehört):
Ändern Sie beispielsweise den Namen des Kunden am Reiter "Allgemein" in der FIBU der Firma A stehend, dann wird diese Änderung sofort in allen FIBUs der anderen Firmen wirksam, in denen das Personenkonto angelegt wurde.
Technisch sind die verschiedenen Konten über die gleichbleibende "Personen-ID" miteinander verbunden:
"KL" steht für Kunde/Lieferant, dann folgt eine Personenkennung (standardmäßig "2000" – diese ändert sich z. B. auf 2001, wenn die Personennummer erneut vergeben wird) und schließlich die eigentliche Personen-Nummer.
Hinweis | Die Nummernkreise einer Firma müssen zusammenpassen, wenn die Personenwartung unter der Hauptfirma (98) erfolgt. In anderen Fällen ist dies nicht notwendig. |
Wenn Sie sich für eine gemeinsame Personenwartung entschlossen haben, empfehlen wir dringend folgende Vorgangsweise – hier wird sie an einem kleinen Beispiel erklärt:
Ausgangssituation: Ein/e BMD Anwender/in hat mehrere Firmen. Eine größere Firma A sowie zwei kleine Firmen B und C.
Die Kunden bzw. Lieferanten dieser Firmen überschneiden sich zu einem größeren Teil und sollen deshalb zentral gewartet werden.
Kernstück dieser Firmengruppe ist die Firma 98 in der alle Kunden- und Lieferantenstammdaten verwaltet werden.
Die Firma 98 wird als "Zentrale Stammdaten für Firmengruppen" oder auch als "nicht operative Hauptfirma" bezeichnet. Im Zuge einer Neuinstallation wird diese Firma 98 mit der FIBU 2200/01 ausgeliefert.
In den einzelnen (größeren und kleineren) Firmen (A, B, C …), die vom BMD Anwender anzulegen sind, existieren die einzelnen Kunden- und Lieferantenstammdaten nur, wenn sie dort jeweils tatsächlich auch benötigt werden.
Anmerkung: Insofern ist die Vorgangsweise ähnlich wie bei den Sachkonten, wo im Standardkontenrahmen alle Sachkonten angelegt sind und in den einzelnen Firmen (bzw. FIBUs) nur die jeweils benötigten Sachkonten existieren.
Die Verwendung der Firma 98 hat insbesondere Vorteile, wenn sich Änderungen innerhalb der Firmengruppe ergeben (neue Firmen kommen hinzu bzw. fallen aus der Firmengruppe heraus)
Im Zuge einer Erstinstallation sind am aktuellen BMD Auslieferungsstandard sämtliche erforderlichen Einstellungen für den oben abgebildeten Aufbau enthalten (Firma 99, Firma 98 inkl. FIBU 2200/01, notwendige Parameter ...).
Konkret geht es dabei um folgende Einstellungen, die nachstehend beschrieben werden.
Die (Dummy-)Firma 98 "zentrale Stammdaten für Firmengruppe" ist angelegt und der Firmengruppe 99 (die ebenfalls schon angelegt ist) zugeordnet.
Die Firma 98 ist als Hauptfirma in der Firmengruppe definiert.
Bei der Firmengruppe 99 werden standardmäßig folgende firmenspezifische Parametereinstellungen ausgeliefert:
CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM → Allgemein → firmenbezogene Einstellungen → Auswahl Firma 99:
| Personenerfassung unter der Hauptfirma | Ja |
| Mitarbeitererfassung unter der Hauptfirma | Ja |
| Projekterfassung unter Hauptfirma | Ja |
Diese Einstellungen sorgen – vereinfacht gesagt – dafür, dass Kunden- und Lieferanten, sowie Mitarbeiter und Projekte zentral in der Hauptfirma verwaltet werden. Im Detail werden die Parameter später erklärt.
Bei der Hauptfirma 98 wird folgende firmenspezifische Parametereinstellung mit der Erstinstallation ausgeliefert:
CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM → Update FIBU
| Update-Ziel (eigene Buchhaltung) | Update Standardkontenplan |
Hinweis | Sowohl die Person  als auch das Konto  werden in der Hauptfirma 98 angelegt.
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Eine detaillierte Beschreibung der Parametereinstellung finden Sie
hier.
Im aktuellen Auslieferungsstandard wird bei einer Neuinstallation die Firma 98 mit der FIBU 2200/01 bereits mitgeliefert.
In dieser FIBU sind später alle Kunden- und Lieferantenstammdaten enthalten. Es ist eine FIBU nur für die Stammdaten, gebucht wird hier nicht.
Wir empfehlen, die FIBU mit dem FIBU-Jahr 2200 anzulegen (analog zum Sachkonten-Standardkontenrahmen der Firma 100). Dies soll verhindern, dass eine Jahresübernahme gemacht wird oder Anwender der Meinung sein könnten, dass diese Stammdaten-FIBU veraltet ist.
Achtung! | Auf der Hauptfirma selbst (Firma 98) dürfen keine Personenstandard-Kontenrahmen und auch kein "normaler" Standardkontenrahmen hinterlegt sein!
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Die FIBU 2200 der Hauptfirma 98 muss bei allen FIBUs der (realen) Firmen als Personenstandard-Kontenrahmen hinterlegt werden (unabhängig vom "normalen" Standardkontenrahmen 100, der für die Sachkonten hinterlegt werden muss):
Für den Import von Personenkonten in eine Firmengruppe mittels CSV-Datei kann man definieren, ob die Kondition am Personenkontoreiter oder am Kunden- bzw. Lieferantenreiter importiert werden sollte.
Dafür gibt es folgenden Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM-Parameter → Kunden → Import
0 - Import Konditionen auf den Reiter "Personenkonto"
1 - Import Konditionen auf den Reiter "Kunde" bzw. "Lieferant"
Zuordnung der Firmen: Wenn Sie mit der Dummy-Firma beginnen, wird diese automatisch zur Hauptfirma. Ansonsten die Hauptfirma 98 über den Menüpunkt "Extras" definieren (Im Auslieferungsstandard ab 2020 ist das bereits richtig definiert).
Diese Einstellungen in der Firmengruppe müssen abgeschlossen sein, bevor die ersten Kunden- und Lieferantenstammdaten angelegt werden.
Wenn Sie in den Firmen im Bereich der Firmengruppe einen neuen Kunden oder Lieferanten anlegen, dann werden die Stammdaten immer in der Dummy-Firma 98 angelegt. Dabei ist es egal, ob ein neuer Kunde über die FIBU oder das CRM angelegt wird.

Würde man die
Anlage im CRM unter Stammdaten
→ Personen
→ Kunden/Lieferanten in der Firma A, B oder C (oder auch der Firma 98) stehend durchführen, schaltet das Programm (mit einer entsprechenden Meldung) automatisch auf die Firmengruppe um. Der Kunde/Lieferant als Person

(sowie wie das dazugehörige Konto

) wird dann in der Hauptfirma 98 angelegt.
Wird die
Anlage in der FIBU unter Stammdaten
→ Konten
→ Kunden/Lieferanten in der Firma A, B oder C stehend durchgeführt, wird die Person

in der Hauptfirma 98 und das Konto

in der Hauptfirma 98 und
zusätzlich in der jeweiligen Firma (A, B oder C) angelegt.
Ein Kunde, der bei der Firma A stehend angelegt wird, existiert also nach der Anlage als Person bei der Hauptfirma 98 und als (Kunden)Konto bei der Firma A und Firma 98. Wird der gleiche Kunde auch bei der Firma B benötigt, kann dieses Konto in den Kontostammdaten einfach bei der Firma B stehend mit der Funktion "Standardkontenrahmen übernehmen" aus der Hauptfirma 98 in die Firma B übernommen werden.
Ähnliches gilt für das Buchen-Programm: Wenn beim Buchen in der Firma A ein Kundenkonto benötigt wird, das in der Firma A noch nicht existiert (wohl aber in der Hauptfirma 98), kann dieses Konto über die Taste F8 "Standard" angelegt werden (genau wie ein Sachkonto beim "normalen" Sachkonto-Standardkontenrahmen der Firma 100):

Soll beispielsweise der Name eines Kunden auf der Firma A stehend geändert werden, dann wird die Namensänderung auf der Person der Hauptfirma geändert und damit gleichzeitig bei allen Firmen, in denen zu diesem Kunden auch ein entsprechendes Kundenkonto existiert. Das gilt für alle Daten, die sich am Reiter "Allgemein" eines Kunden bzw. Lieferanten befinden (Name, Adresse, UID ...).
Nur Daten, die sich am Reiter "FIBU-Konto" eines Kunden bzw. Lieferanten befinden, können pro Firma bzw. FIBU unterschiedlich ausfallen (etwa weil ein Kunde hinsichtlich der Mahnung in der Firma A und B unterschiedlich behandelt werden soll.)
Hinterlegen Sie die Zugangsdaten für die UID-Nummernprüfung der "stärksten" Firma auf der nicht operativen Firma 98. Hier müssen die FinanzOnline-Zugangsdaten mit der hinterlegten UID-Nummer auf der Firma 98 übereinstimmen. Damit wird gewährleistet, dass sämtliche UID-Nummern geprüft werden.
Die Protokolle der Prüfung finden Sie gesammelt in dieser Firma.
Bei gemeinsamer Personenwartung muss die Personenanlage in der NTCS erfolgen.
Dabei handelt es sich um eine Sonderform einer Firmengruppe. Diese Form kommt dann zur Anwendung, wenn die Hauptfirma als individueller Sachkontenrahmen verwendet wird und auf der FIBU der Hauptfirma der BMD Standardkontenrahmen als Rückfallebene hinterlegt wird.
Die (Dummy-)Firma 98 "zentrale Stammdaten für Firmengruppe" ist angelegt und der Firmengruppe 99 (die ebenfalls schon angelegt ist) zugeordnet.
Die Firma 98 ist als Hauptfirma in der Firmengruppe definiert.
Bei der Firmengruppe 99 werden standardmäßig folgende firmenspezifische Parametereinstellungen ausgeliefert:
CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM → Allgemein → firmenbezogene Einstellungen → Auswahl Firma 99:
| Personenerfassung unter der Hauptfirma | Ja |
| Mitarbeitererfassung unter der Hauptfirma | Ja |
| Projekterfassung unter Hauptfirma | Ja |
Diese Einstellungen sorgen – vereinfacht gesagt – dafür, dass Kunden- und Lieferanten sowie Mitarbeiter und Projekte zentral in der Hauptfirma verwaltet werden. Im Detail werden die Parameter später erklärt.
Bei der Hauptfirma 98 muss dazu folgende Parametereinstellung getroffen werden:
CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM → Update FIBU
| Update-Ziel (eigene Buchhaltung) | Update FIBU der jeweiligen Firma |
Verzicht auf die Firma 98 - Zentrale Stammdaten für Firmengruppe
Wir empfehlen, bei gemeinsamer Kunden- und Lieferantenwartung in einer Firmengruppe immer mit der fiktiven Firma 98 zu arbeiten!
Wird auf diese verzichtet und stattdessen die größere der "echten" Firmen als Hauptfirma verwendet (in unserem oberen Beispiel die Firma A), ergeben sich klare Nachteile.
Beispielsweise dann, wenn es innerhalb der Firmengruppen zu Änderungen kommt - etwa weil Firmen in der Firmengruppe dazukommen oder ausscheiden. Wenn im schlimmsten Fall dann die Hauptfirma mitbetroffen ist, ist der Supportaufwand für die notwendigen Datenanpassungen erheblich!
Außerdem sind bei so einer Konstruktion bei der Hauptfirma A auch jene Kunden- und Lieferanten angelegt, die dort gar nicht gebraucht werden (sondern nur in der Firma B oder C).
Bei dieser nicht mehr empfohlenen Variante sind die Einstellungen so gesetzt gewesen:
Bei der Firmengruppe 99 die Parametereinstellung
"Personenerfassung unter Hauptfirma" auf "Ja"
| Personenerfassung unter Hauptfirma | Ja |
Bei der Hauptfirma 10 (Firma A) die Parametereinstellung
| Update-Ziel (eigene Buchhaltung) | Update der jeweiligen Firma |
Alle Personenkonten in allen Firmen vorhanden
Wenn die Anzahl der Kunden und Lieferanten insgesamt nicht groß war UND die Kunden- und Lieferanten praktisch in jeder FIBU gebraucht wurden, hat man früher manchmal die Einstellung so gewählt, dass jeder Kunde und Lieferant in jeder Firma vorhanden war.
In diesem Fall sind die Einstellungen so gesetzt gewesen:
Bei der Firmengruppe 99 die Parametereinstellung
| Personenerfassung unter Hauptfirma | Ja |
Bei der Hauptfirma 10 (Firma A oder B oder C...) die Parametereinstellung
"Update-Ziel (eigene Buchhaltung)" auf "Update aller FIBUs eines Konzerns"
| Update-Ziel (eigene Buchhaltung | Update aller FIBUs eines Konzerns |
Selbst bei diesen speziellen Umständen ergeben sich keine Vorteile zum Konzept mit der fiktiven Firma 98 (zentrale Stammdaten für die Firmengruppe).
Hinweis | Schlussfolgerung Bei gemeinsamer Wartung der Kunden- und Lieferanten empfehlen wir immer die Verwendung der nicht operativen Firma 98 mit den gemeinsamen Personenstammdaten!
|
Wie bereits zu Beginn dargestellt, gibt es verschiedene Motive für die Existenz von Firmengruppen. Deswegen gibt es auch Firmengruppen, die keine gemeinsame Wartung von Kunden- und Lieferantenkonten brauchen bzw. haben wollen.
Eine gemeinsame Wartung von Kunden und Lieferanten kann beispielsweise auch dann schwierig sein, wenn es beim Kunden vor Ort Fremdsysteme gibt, in denen Kunden/Lieferanten angelegt sind (und man damit also nicht ein System neu aufbauen kann).
Dann werden zwar in der notwendigen Hauptfirma (in unserem Beispiel wieder 99) zwar Mitarbeiter und/oder Projekte zentral verwaltet, aber eben keine Kunden- bzw. Lieferantenstammdaten.
In diesem Fall sind die Parametereinstellungen so gesetzt:
Bei der Firmengruppe 99 die Parametereinstellung
| Personenerfassung unter der Hauptfirma | Nein |
| Mitarbeitererfassung unter der Hauptfirma | Ja |
| Projekterfassung unter der Hauptfirma | Ja |
Zusätzlich muss bei dieser Konstellation in der Firmengruppe 99 für die FIBU folgende Einstellung getroffen werden:
| eindeutige Personennummer | Nein |
Bei der Hauptfirma 10 (Firma A oder B oder C …) die Parametereinstellung
Update-Ziel (eigene Buchhaltung) Update FIBU der jeweiligen Firma |
Vereinfacht gesagt bedeuten die Einstellungen, dass Kunden- und Lieferanten nicht zentral gewartet werden, sondern vielmehr getrennt in den jeweiligen Firmen bzw. FIBUs. Im Detail werden die Parameter
hier erklärt.
Wenn Kunden- und Lieferanten in jeder Firma unabhängig voneinander gewartet werden, dann bedeutet das im Normalfall, dass der Kunde 200000 der Firma A einen anderen Namen haben kann als der Kunde 200000 der Firma B usw.
Sehr selten kommt es vor, dass man über alle Firmen die zu einer Firmengruppe gehören, trotz getrennter Personenwartung "dennoch" eine eindeutige Nummer haben möchte. Konzernweit wäre dann die Nummer 2000000 immer ein bestimmter, "eindeutiger" Kunde.
Dazu braucht es unbedingt getrennte Nummernkreise die pro Firma bzw. FIBU eindeutig sind. Etwa Kunden der Firma A von 200000 bis 209999, Kunden der Firma B von 210000 bis 219999 usw.
In diesem Fall bitte immer mit dem Support Rücksprache halten!
Der relevante Parameter dazu wird
hier beschrieben und ist aus FIBU-Sicht nur relevant, wenn es keine gemeinsame Personenwartung innerhalb einer Firmengruppe gibt.
Wenn Sie sich dazu entschieden haben, die Kunden- und Lieferantendaten nicht gemeinsam zu verwalten, dann ist die Verwendung einer Personenkontenverteilung eigentlich ein Widerspruch.
Es gibt aber Sonderfälle, in denen Kunden/Lieferanten unterschiedlich gewartet werden und dann sehr wohl mit der Kontenverteilung gearbeitet wird.
Bitte auch in diesem Fall immer mit dem Support Rücksprache halten!
| Pakete | RW-Motiv für FG vorhanden | Kunden / Lieferanten | Mitarbeiter |
| RW mit oder ohne CRM | Nein | Keine Firmengruppe | Keine Firmengruppe |
RW mit oder ohne CRM | Ja | FG einrichten Update-Ziel (eigene Buchhaltung): Update Standardkontenplan | Mitarbeitererfassung unter fiktiver Hauptfirma: Ja |
RW mit WWS / PLE mit oder ohne LOHN / ZEIT / PI | Irrelevant | FG einrichten Update-Ziel (eigene Buchhaltung): Update Standardkontenplan | Mitarbeitererfassung unter fiktiver Hauptfirma: Ja |
RW mit LOHN / ZEIT / PI aber ohne WWS / PLE
| Nein | FG einrichten Update-Ziel (eigene Buchhaltung): Update der jeweiligen Firma (zukünftig irrelevant) | Mitarbeitererfassung unter fiktiver Hauptfirma: Ja |
RW mit LOHN / ZEIT / PI aber ohne WWS / PLE
| Ja | FG einrichten Update-Ziel (eigene Buchhaltung): Update Standardkontenplan | Mitarbeitererfassung unter fiktiver Hauptfirma: Ja |
Für die erstmalige Einrichtung einer Firmengruppe steht Ihnen der Parameter Personenwartung in der Firmengruppe zur Verfügung. Mit diesem Parameter werden sämtliche Parametereinstellungen im Hintergrund eingestellt.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Allgemein

| Dieser Parameter ist nur bei Firmengruppen relevant und soll deren Einstellung bei einer Ersteinrichtung erleichtern. Die Ausprägungen des Parameters bilden die gängigsten Konstellationen der Personenwartung ab und beziehen sich dabei auf die Anlage und Anzeige von allen Personenarten mit Ausnahme von Mitarbeitern sowie zusätzlich auf das Update von Kunden und Lieferanten in die FIBU als Personenkonto.
Dieser Parameter kann nur firmenbezogen mit der Firmennummer der Firmengruppe eingestellt werden! ACHTUNG: Bitte nehmen Sie keine Änderung dieser Einstellung vor, wenn Sie nicht vollumfänglich mit deren Auswirkungen vertraut sind. Einstellungen von Firmengruppen sind heikel und können häufig nicht ohne Datenkorrekturen rückgängig gemacht werden! Wenden Sie sich bei Fragen bitte an den BMD Support!
Eine Einstellung in diesem Parameter wirkt sich automatisch auf die Einstellungen der weiterhin existierenden Parameter zur Personenwartung "Personenerfassung unter Hauptfirma", "Eindeutige Personennummern" und "Update Ziel (Eigene Buchhaltung)" aus. Falsch kombinierte Einstellungen dieser Parameter sollen damit vermieden werden.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
1 - Gemeinsame Personenwartung - Update Standardkontenplan (Standard) Verwenden Sie diese Ausprägung, wenn Sie unter einer (fiktiven) Stammdatenfirma einen zentralen Personenstamm führen möchten, der in der FIBU als Standardkontenrahmen für Personen dient.
Diese Ausprägung verändert folgende Parametereinstellungen und lässt auch keine manuelle Änderung der Einstellungen dieser Parameter zu: 2 - Gemeinsame Personenwartung - Update in alle Fibus der Firmengruppe Verwenden Sie diese Ausprägung, wenn Sie unter einer (fiktiven) Stammdatenfirma einen zentralen Personenstamm führen möchten. Alle dort angelegten Kunden und Lieferanten werden automatisch in jede aktuelle Fibu der Firmengruppe als Personenkonto verteilt.
Diese Ausprägung verändert folgende Parametereinstellungen und lässt auch keine manuelle Änderung der Einstellungen dieser Parameter zu: 3 - Getrennte Personenwartung Verwenden Sie diese Ausprägung, wenn Sie eine getrennte Personenwartung wünschen. Das heißt, trotz Firmengruppe werden Personen weiter dezentral in der jeweiligen Firma angelegt, in der sie benötigt werden. Eine automatische Verteilung in andere Fibus innerhalb der Firmengruppe erfolgt NICHT. Das Personenkonto existiert nur in der Fibu der jeweiligen Firma.
Diese Ausprägung verändert folgende Parametereinstellungen und lässt auch keine manuelle Änderung der Einstellungen dieser Parameter zu: 4 - Expertenmodus Verwenden Sie diese Ausprägung, wenn alle firmengruppenrelevanten Parameter manuell und unabhängig voneinander eingestellt werden sollen. Diese Ausprägung sollte nur nach Rücksprache mit dem BMD Support verwendet werden! Sie ist nur in Ausnahmefällen einzustellen, wenn die Ausprägungen 1 bis 3 begründet nicht verwendet werden können.
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Kurzfassung: Dieser Parameter ist bei der Ersteinrichtung von Firmengruppen relevant und soll die Einrichtung erleichtern. Die Ausprägungen des Parameters bilden die gängigsten Konstellationen der Personenwartung ab und beziehen sich dabei auf die Anlage und Anzeige von Personenarten mit Ausnahme von Mitarbeitern sowei zusätzlich auf das Update von Kunden und Lieferanten in die FIBU als Personenkonto.
Achtung! | Das Umsetzen von diesem Parameter im laufenden Betrieb darf nur nach Rücksprache mit dem BMD Support erfolgen!
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1 - Gemeinsame Personenwartung - Update Standardkontenplan
| Firma | Parameter | Parametereinstellung |
| 99 (FG) | Personenerfassung unter Hauptfirma | Ja |
99 (FG) | Eindeutige Personennummern | Nein |
98 (HF) | Update Ziel | Update Standardkontorahmen |
2 - Gemeinsame Personenwartung - Update in alle Fibus der Firmengruppe
| Firma | Parameter | Parametereinstellung |
| 99 (FG) | Personenerfassung unter Hauptfirma | Ja |
99 (FG) | Eindeutige Personennummern | Nein |
98 (HF) | Update Ziel | Update alle Fibus der Firmengruppe |
3 - Getrennte Personenwartung
| Firma | Parameter | Parametereinstellung |
| 99 (FG) | Personenerfassung unter Hauptfirma | Ja |
99 (FG) | Eindeutige Personennummern | Nein |
98 (HF) | Update Ziel | Update Fibu der jeweiligen Firma |
4 - Expertenmodus
Wenn nicht mit den BMD Standardausprägungen gearbeitet wird (Einstellungen 1 - 3), können im Expertenmodus nachfolgende Parameter individuell eingestellt werden.
Beachten Sie, dass Einstellungen im Expertenmodus nur nach Rücksprache mit dem BMD Support angepasst bzw. geändert werden dürfen!
Etwaige Analysen und Korrekturen aufgrund abweichender Einstellungen sind kostenpflichtig.
Bitte beachten Sie, dass die beschriebenen Parameter voneinander abhängig sind und in Kombination nur jene Einstellungen sinnvoll sind, die auf den vorderen Seiten beschrieben wurden.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Allgemein

| Dieser Parameter ist nur bei Firmengruppen relevant und bezieht sich auf die Anlage und Anzeige von Kunden und Lieferanten sowie von allen anderen Personenarten mit Ausnahme von Mitarbeitern. Für Mitarbeiter wird diese Einstellung über den Parameter Mitarbeitererfassung unter Hauptfirma geregelt.
Hinweis: Die Einstellung dieses Parameters kann nur dann manuell geändert werden, wenn der Parameter Personenwartung in der Firmengruppe auf "4 - Expertenmodus" eingestellt ist.
0 - Nein: Personenstammdaten können in jeder Firma der Firmengruppe geführt werden.
1 - Ja: Personenstammdaten werden in der Firmengruppe ausschließlich unter der Hauptfirma geführt. Die Personenanlage ist unter anderen Firmen der Firmengruppe nicht möglich. Wird diese Ausprägung eingestellt, erfolgt eine Prüfung, ob in Firmen, die nicht der Hauptfirma entsprechen, Personen existieren. Ist das der Fall, ist diese Einstellung nicht zulässig. Stellen Sie in diesem Fall zuerst alle relevanten Personen auf die Hauptfirma um. Sollte aus irgendwelchen Gründen dennoch die Anforderung entstehen, dass eine derartige Einstellung trotz vorhandener Personen erforderlich ist, kann der BMD Support die Sperre temporär deaktivieren.
Die Entscheidung bezüglich dieser Einstellung sollte am Beginn der Programmeinführung gemeinsam mit dem BMD Berater getroffen werden. Wir empfehlen, auch spätere Änderungen jedenfalls mit dem BMD Support abzusprechen!
Folgender Hinweis ist nur relevant, falls Sie Ihre Firmengruppe im Zusatzfirmenmodus betrieben haben (Sonderfall) : Sollte bei Ihnen der Fall eintreten, dass die Personenerfassung unter Hauptfirma nach laufendem Betrieb deaktiviert wird (z. B. weil die Firmengruppe um zusätzliche Firmen erweitert wird und sich dadurch die Entscheidungsgrundlage ändert), achten Sie darauf, zuvor das Kennzeichen "Zusatzfirma" auf allen Firmenzuordnungen der Firmengruppe zu deaktivieren. Dieses Kennzeichen wird nur in Spezialfällen verwendet, und darf keinesfalls auf einer Firmenzuordnung gesetzt sein, wenn dieser Parameter auf NEIN gestellt wird. Details zum Zusatzfirmen-Modus lesen Sie in der Hilfe zum Fenster Firmengruppen.
Wird der Parameter firmenbezogen gesetzt, ist die Firmennummer der Firmengruppe zu verwenden. Ist der Parameter auf "Nein" gesetzt, ist bei der Personenerfassung immer die jeweilige Firma anzugeben. |
Kurzfassung: Der Parameter Personenerfassung unter Hauptfirma regelt, ob Kunden- und Lieferantendaten innerhalb einer Firmengruppe gemeinsam oder getrennt gewartet werden sollen. Der Parameter muss firmenbezogen bei der Firmengruppe (z. B. 99) gesetzt sein.
CRM →Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Update FIBU

| Dieser Parameter ist nur bei Firmengruppen relevant und gilt immer gleichermaßen für Kunden und Lieferanten. Sie stellen damit ein, in welche Fibus der Firmengruppe die Person als Personenkonto upgedatet werden soll. Bei allen Einstellungen erfolgt das Update immer nur in die jeweils aktuelle Fibu der Firma! Das Update wird bei einer Neuanlage und beim Bearbeiten von Kunden/Lieferanten, egal ob im CRM Personenstamm oder in den FIBU Personenkonten, automatisch ausgelöst.
Hinweis: Die Einstellung dieses Parameters kann nur dann manuell geändert werden, wenn der Parameter Personenwartung in der Firmengruppe auf "4 - Expertenmodus" eingestellt ist. Wird der Parameter firmenbezogen gesetzt, ist er für jede Firma der Firmengruppe einzustellen, in der sich die Einstellung aus Sicht der CRM Person auswirken soll. Er kann bei firmenbezogener Einstellung, im Gegensatz zu anderen Firmengruppen-Parametern, NICHT mit der Nummer der Firmengruppe eingestellt werden. 0 - Update aller Fibus einer Firmengruppe: Jedes Personenkonto in der Firmengruppe, unabhängig davon, in welcher Firma es erfasst/bearbeitet wird, wird in alle Fibus der Firmengruppe upgedatet.
1 - Update Fibu der jeweiligen Firma: Die Stammdaten werden nur in die Fibu der Firma, in der die Person angelegt wird, übernommen.
2 - Update Standardkontenplan: Die Kunden- und Lieferantenstammdaten werden in den hinterlegten Standardkontenplan des NTCS Fibustammes übernommen. Diese Einstellung wird verwendet, wenn die Hauptfirma einer nicht operativen Stammdatenfirma entspricht und die Personenerfassung nur unter der Hauptfirma erfolgt (Firma 98 im Auslieferungsstandard für Firmengruppen)! Damit das Update in die FIBU mit dieser Einstellung durchgeführt werden kann, muss zusätzlich auf den jeweils aktuellen Fibus aller Firmen der Firmengruppe, mit Ausnahme der Hauptfirma, der entsprechende Standardkontenplan hinterlegt werden: Feld "Firmen-Nr PersKto-Standardkontenrahmen" und "FIBU-Nr PersKto-Standardkontenrahmen" bzw. wenn diese leer sind, dann "Firmen-Nr Standardkontenrahmen" und "FIBU-Nr Standardkontenrahmen".
Achtung: Wird diese Ausprägung verwendet, darf am Fibustamm der Hauptfirma KEIN Standardkontenplan hinterlegt werden! Wird der Standardkontenplan nicht wie hier beschrieben in der Fibu hinterlegt, ist mit dieser Parameterausprägung das Anlegen und Bearbeiten von Kunden/Lieferanten innerhalb der Firmengruppe nicht mehr möglich.
A: Personen werden unter der Hauptfirma erfasst, die Hauptfirma entspricht einer NICHT operativen Stammdatenfirma: Wir empfehlen die Ausprägung 2.
B: Personen werden unter der Hauptfirma erfasst, die Hauptfirma entspricht einer operativen Stammdatenfirma: Wir empfehlen die Ausprägung 0 oder 1.
C: Personen werden NICHT unter der Hauptfirma erfasst, es gibt eindeutigen Personennummern: Wir empfehlen die Ausprägung 0 oder 1.
D: Personen werden NICHT unter der Hauptfirma erfasst, es gibt KEINE eindeutigen Personennummern: Es wird automatisch das Verhalten entsprechend der Auspägung 1 angewendet, auch wenn Sie im Parameter ein anderes Verhalten einstellen. Grund: in dieser Konstellation wäre jede andere Einstellung, außer Ausprägung 1, falsch und würde zu Fehlern führen.
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Kurzfassung: Bei gemeinsamer Kunden- und Lieferantenwartung empfehlen wir die Einstellung "Update Standardkontenplan". In diesem Fall ist der Parameter firmenbezogen bei der Hauptfirma (z. B. 98) zu setzen. Damit werden die Kunden/Lieferanten als Person und Konto in der Firma angelegt, die bei den FIBUs der Firmengruppe als Personenstandardkontenrahmen hinterlegt ist.
Wenn keine gemeinsame Kunden- und Lieferantenwartung gewünscht ist, dann wird "Update FIBU der jeweiligen Firma" eingestellt.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein
| Bei einer Neuanlage wird geprüft, ob die Nummer der Person (Kunde, Lieferant ...) innerhalb einer Firmengruppe eindeutig ist. Dieser Parameter ist nur bei Firmengruppen relevant! Wird der Parameter firmenbezogen gesetzt, ist als Firma die Nummer der Firmengruppe zu verwenden. Die Einstellung dieses Parameters kann nur dann manuell geändert werden, wenn der Parameter Personenwartung in der Firmengruppe auf "4 - Expertenmodus" eingestellt ist.
Hinweis | Diese Einstellung wirkt sich NICHT auf Mitarbeiter aus! Für Mitarbeiter wird folgender Parameter verwendet: Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Eindeutige Mitarbeiternummern. Motiv: In manchen Fällen sind eindeutige Personennummern aufgrund von externen führenden Systemen bei Kundennummern nicht umsetzbar. Bei nicht eindeutigen Personennummern kann es in NTCS, vor allem im Lohn, zu Problemen mit der Personenerkennung kommen. Mitarbeiter können daher unabhängig von anderen Personenarten eingestellt werden. |
0 - Nein (Standard): Innerhalb der Firmengruppe kann eine Personennummer mehrmals, d. h. für verschiedene Personen, vergeben werden. Beispiel: Kunde 200000 ist in Firma 1 Max Mustermann und in Firma 2 Mia Maier.
1 - Ja: Innerhalb der Firmengruppe gibt es eindeutige Personennummern - d. h., bei der Neuanlage einer Person wird geprüft, ob die Nummer der Person innerhalb der Firmengruppe bereits existiert. Beispiel: Kunde 200000 ist in Firma 1 Max Mustermann. In Firma 2 kann kein Kunde mehr mit dieser Nummer angelegt werden, da die Nummer bereits in Firma 1 verwendet wird.
BMD empfiehlt, diesen Parameter mit der Einstellung "1 - Ja" zu verwenden. Es kann ansonsten in manchen Programmbereichen zu Problemen mit der Personenerkennung kommen. Die Einstellung "0 - Nein" sollte in jedem Fall mit einem BMD Berater abgesprochen werden, da sie nur in wenigen Ausnahmefällen verwendet werden kann. Sofern der Parameter "Personenerfassung unter Hauptfirma" auf "JA" eingestellt ist, hat die Einstellung in diesem Parameter allerdings keine Auswirkung.
Besonderheit Paket FIBU Umstellen des Parameters nur nach Absprache mit dem Support! Wenn FIBUs für Firmen innerhalb von Firmengruppen importiert werden sollen, dann muss bei Einstellung "1 - ja" darauf geachtet werden, dass die Kunden und Lieferanten der zu importierenden FIBUs zum Zeitpunkt des Imports "eindeutige" Nummern aufweisen. (z. B. der Kunde 200000 ist in allen Fibus - sofern vorhanden - Max Mustermann). In so einem Fall müssen also VOR dem Import der FIBUs die Personennummern angepasst werden, soweit sie nicht eindeutig sind. Ist das nicht möglich (etwa weil die Firmengruppe gerade eingerichtet wurde und die FIBUs, die bisher der STB gebucht hat, zügig weitergeführt werden sollen), dann muss der Parameter auf "2 - Nein" gestellt sein. Falls mittelfristig eindeutige Nummern von Kunden und Lieferanten angestrebt werden, müssen diese dann innerhalb der Firmengruppe nach und nach umgestellt bzw. bereinigt werden (Termin im Support).
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Kurzfassung: Der Parameter Eindeutige Personennummer ist aus RW-Sicht nur relevant, wenn es zwar eine Firmengruppe gibt, aber keine gemeinsame Personenwartung - und auch dann nur in Spezialfällen. Grundsätzlich würde der Parameter prüfen, ob die Nummer bei der Neuanlage eines Personenkontos innerhalb der Firmengruppe schon existiert.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Update FIBU
| Dieser Parameter ist nur für Firmengruppen relevant! Er wirkt sich nur aus, wenn die Parameter Personenerfassung unter Hauptfirma und Eindeutige Personennummern für die Firmengruppe auf "Nein" eingestellt sind. Sie können damit einstellen, ob Kunden und Lieferanten im CRM automatisch in die entsprechende Firma dupliziert werden sollen, wenn in der FIBU das Personenkonto über die Funktion Standardkontenrahmen übernehmen übernommen wird. 1 - Kunde und Lieferant duplizieren (Standard) 2 - Kunde duplizieren 3 - Lieferant duplizieren 4 - Nicht duplizieren
Der Parameter ist firmenbezogen auf die Firmennummer des Standardkontenplans einzustellen.
Motive für Duplizieren: Wenn Kunden und/oder Lieferanten dezentral geführt werden sollen (also unter mehreren/allen Firmen der Firmengruppe), dann steuert dieser Parameter, ob Sie beim Verteilen des Personenkontos aus dem Standardkontenrahmen in andere Firmen der Firmengruppe eine physisch eigenständige Person (= duplizieren) erzeugen. Dies ist dann sinnvoll, wenn auch die CRM Personenstammdaten dezentral, also unabhängig voneinander gepflegt werden sollen. Eine zentrale Personenerfassung ist z. B. manchmal nicht möglich, wenn in unterschiedlichen Vorsystemen fakturiert wird.
Motive für Nicht-Duplizieren:Wird eine Person beim Verteilen des Personenkontos aus dem Standardkontenrahmen nicht dupliziert, dann steht sie zwar ebenso in allen gewünschten Firmen zur Verfügung, es handelt sich dann aber physisch immer um ein und dieselbe Person. Dies würde bedeuten, dass alle Firmen auf den selben Personenstammdaten arbeiten. Wenn die Stammdatenwartung nicht entsprechend geregelt ist, besteht das Risiko, dass Stammdaten unerwünscht gegenseitig überschrieben werden. Fälle, in denen eine solche Einstellung sinnvoll ist, wären z. B.: - Firmen der Firmengruppe haben dieselben Lieferanten.
- Stammdaten sollen zentral geführt werden, weil z. B. auch Konditionen einheitlich für alle Firmen verhandelt werden.
Es ergibt dann wenig Sinn, einen Lieferanten je Firma zu führen und damit vielfach warten zu müssen. |
Kurzfassung: Wenn es zwar eine Firmengruppe gibt, aber keine gemeinsame Personenwartung bei Kunden und Lieferanten, kann es vorkommen, dass man Kunden bzw. Lieferanten von einer Firma/FIBU in eine andere Firma/FIBU kopieren möchte. In diesem Fall empfehlen wir die Einstellung "Kunde und Lieferant duplizieren". Alle anderen Einstellungen nur nach Rücksprache mit dem Support!
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein
| Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, ob die Nummern ausgeschiedener Personen wiederverwendbar sind. Diese Einstellung gilt immer für Kunden UND Lieferanten.
Hinweis bei Firmengruppe |
Wird der Parameter firmenbezogen gesetzt, ist als Firma die Nummer der Firmengruppen zu verwenden. |
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Kurzfassung: Der Parameter Wiederverwendung Personennummern ist standardmäßig auf "nein" gesetzt. Die Ausprägung "ja" darf nur nach Rücksprache mit dem Support eingestellt werden!
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Update FIBU
Kurzfassung: Mit diesen Parametern können bestimmte Felder für das Update gesperrt werden.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Import
| Der Parameter bezieht sich auf das Verhalten bei CSV-Importen über das Programm "Personenkonten importieren" im Paket FIBU. Hiermit kann bei Firmengruppen gesteuert werden, ob abweichende Konditionen am Reiter "Personenkonten" importiert werden sollen (Standard) oder ob die Konditionen am Reiter "Kunden" überschrieben werden sollen.
0-Import Konditionen auf den Reiter "Personenkonto" (Standard): Konditionen, die von denen am Reiter "Kunden" bzw. "Lieferanten" abweichen, werden am Reiter "Personenkonten" importiert 1-Import Konditionen auf den Reiter "Kunde": Die Konditionen am Reiter "Kunden" werden immer mit den aktuellen Konditionen aus dem CSV-File überschrieben. |
| Der Parameter bezieht sich auf das Verhalten bei CSV-Importen über das Programm "Personenkonten importieren" im Paket FIBU. Hiermit kann bei Firmengruppen gesteuert werden, ob abweichende Konditionen am Reiter "Personenkonten" importiert werden sollen (Standard) oder ob die Konditionen am Reiter "Kunden" überschrieben werden sollen.
0 - Import Konditionen auf den Reiter "Personenkonto" (Standard): Konditionen, die von denen am Reiter "Kunden" bzw. "Lieferanten" abweichen, werden am Reiter "Personenkonten" importiert. 1 - Import Konditionen auf den Reiter "Kunde": Die Konditionen am Reiter "Kunden" werden immer mit den aktuellen Konditionen aus dem CSV-File überschrieben.
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Kurzfassung: Mit diesen Parametern kann gesteuert werden, ob abweichende Konditionen bei einem CSV-Import auf dem Reiter "Personenkonto" oder auf dem Reiter "Kunden" bzw. "Lieferanten" gespeichert werden sollten.