Am Firmenstamm gibt es das Feld "WWS Einzelfirma". Diese Kennzeichnung bietet die Möglichkeit für diese Firma, innerhalb einer Firmengruppe teilweise eigene Stammdaten zu führen.
Folgende Stammdaten werden für eine WWS Einzelfirma immer separat erfasst:
- Artikel
- Lager
- Währung der Firma
- Kontentabellen
- Erlös- und Aufwandskennzeichen
- WWS Textbausteine
Folgende Stammdaten können je Parametereinstellung in der WWS Einzelfirma oder in der zentralen Stammdatenfirma verwaltet werden:
- Ausdrucksmodelle
- Projekte
- Personen (ausgenommen Mitarbeiter)
- Mitarbeiter
- Konditionen
Folgende Stammdaten werden dennoch immer in der Hauptfirma verwaltet:
- Einheit
- Versandart
- Zahlungskonditionen
- Kunden- und Lieferantengruppen
Im Datensatzprotokoll der Firma ist ersichtlich, ob der WWS Einzelfirmenmodus schon einmal gesetzt worden ist.
Dies kann überprüft werden, wenn z. B. bei der Personen- oder Kontenauswahl ein nach allen gültigen Standards unerklärbares Phänomen in einer Firmengruppe auftritt.
Von einer Firmengruppe spricht man, wenn es mehrere rechtlich selbstständige Unternehmen gibt, die aufgrund bestimmter Gemeinsamkeiten zusammengehören. Oft wird auch der Begriff "Konzern" verwendet.
In der NTCS hat eine Firmengruppe, zusätzlich zur allgemein gültigen Beschreibung, auch noch eine systemtechnische Relevanz (z. B. Wartung von Stammdaten etc.).
Häufig ist es in Konzernen der Fall, dass es Mitarbeiter gibt, die Aufgaben für mehrere Firmen des Konzerns übernehmen. Zusätzlich gibt es sehr häufig gleiche oder sehr ähnliche Stammdaten, wodurch ein Mehraufwand für die Wartung entstehen würde, wenn keine Firmengruppe eingerichtet wird.
Weitere Gründe für eine Firmengruppe finden Sie
hier.
Auch wenn Sie aktuell nur eine Firma haben, ist die zukünftige Entwicklung eines Unternehmens meist schwer vorauszusehen. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, empfehlen wir die generelle Einrichtung einer Firmengruppe.
Die nachträgliche Einrichtung einer Firmengruppe ist zeitaufwändig und schwer bzw. teilweise nicht relasierbar.
Zusätzlich gibt es systemtechnisch relevante Punkte, die nur in Firmengruppen abgebildet werden können.
Gibt es in einer Firmengruppe einzelne Firmen, die zur Hauptfirma abweichende WWS Stammdaten (z. B. Artikel, Warengruppen, Ausdrucke etc.) haben, ist für diese Firmen der WWS Einzelfirmenmodus zu setzen.
Durch den WWS Einzelfirmenmodus ist es möglich, in der WWS abweichende Stammdaten zu führen und trotzdem die Vorteile der Firmengruppe (z. B. zentraler Personenstamm) nutzen zu können.
Weitere Informationen zur WWS Einzelfirma finden Sie
hier.
Hinweis | Soll eine bestehende Firma, die in der WWS bereits Bewegungsdaten hat, in der NTCS einer Firmengruppe zugeordet werden, ist dies nur möglich, wenn diese als WWS Einzelfirma definiert ist. |
Unser Beratungsansatz ist jener, generell, unabhängig von der Anzahl an operativen Firmen, eine Firmengruppe einzurichten.
Um bereits im Standard gewisse Voreinstellungen treffen zu können (Parametereinstellungen etc.), die für die Firmengruppe relevant sind, wird bei einer Neuinstallation die
Firma 99 als Standardfirmengruppe ausgeliefert.
Um eine Firmengruppe einrichten zu können, wird eine Firma benötigt. Diese wurde im Standard als die Firma 99 definiert.
Dieser Firmengruppe ist im Standard bereits die Hauptfirma 98, die als Stammdatenfirma genutzt wird, zugeordnet.
Hinweis | Dieser Standard wird seit der Version 23.01 fix ausgeliefert. Sollten Sie die Firmengruppe 99 nicht in Ihrer Datenbank verfügbar haben, handelt es sich um eine ältere Installationsversion.
Unabhängig davon kann natürlich auch manuell die Firmengruppe 99 mit der Hauptfirma 98 angelegt werden, sofern diese Firmennummern nicht bereits im Einsatz sind.
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Die Firmengruppe 99 wird als Standard ausgeliefert. Je Firmengruppe gibt es eine Hauptfirma, die im Standard als Firma 98 ausgeliefert wird und der Firmengruppe bereits zugeordnet ist.
Laut unserem Standardberatungsansatz soll es sich bei der Hauptfirma um eine reine Stammdatenfirma handeln, die operativ nicht tätig ist.
Wie bei der
Firma 99 werden im Standard auch für die Firma 98 bereits Voreinstellungen getroffen, die mit einer Neuinstallation verfügbar sind.
Aus Sicht der Warenwirtschaft gibt es keine Gründe, die gegen eine Firmengruppe sprechen.
Selbst wenn es unterschiedliche Stammdaten in den einzelnen Firmen gibt, ist eine Firmengruppe einzurichten, da die systemtechnischen Vorteile mitunter nur in der Firmengruppe genutzt werden können.
Abweichende Stammdaten können z. B. mit einer dezentralen Personenwartung oder auch dem WWS Einzelfirmenmodus gelöst werden.
Ist in der WWS Einzelfirma bereits ein eigener Personenstamm vorhanden und werden die Personen in der Firmengruppe zentral verwaltet, ist eine nachträgliche Zuordnung dieser Firma zur Firmengruppe nicht möglich. Hier ist zwingend eine Personenumstellung durchzuführen.
Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an den Support für einen kostenpflichtigen Termin.
Wenn in einer Firmengruppe mit zentraler Personenverwaltung für einen Kunden unterschiedliche Erlöskennzeichen je operativer Firma benötigt werden, können diese nicht in den Kundenstammdaten hinterlegt werden, da die Person in der Stammdatenfirma und nicht in den operativen Firmen angelegt ist. In diesem Fall sind die Erlöskennzeichen über die
firmenbezogenen Adresszusätze zu warten.
Unterschiedliche Stammdaten in der WWS sind auch in einer Firmengruppe möglich.
Jene Firmen, die zur Hauptfirma abweichende Stammdaten haben, werden als WWS Einzelfirma gekennzeichnet und haben somit einen eigenen Artikelstamm etc.
Weitere Informationen zur WWS Einzelfirma finden Sie
hier.
Die Wartung der Preise und Rabatte in der Firmengruppe werden über
Parametereinstellungen gesteuert. Werden die Preise nicht richtig gezogen, ist es wichtig, die Parametereinstellungen sowie die Anlage und Zuordnung der Preis- und Rabatttabellen zu prüfen.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Die Wartung der Preise und Rabatte in der Firmengruppe werden über
Parametereinstellungen gesteuert. Wenn für die einzelnen operativen Firmen unterschiedliche Preise und Rabatte gelten sollen, ist der Parameter entsprechend einzustellen. Hier ist zu unterscheiden, ob die Preise und Rabatte nur von der Unterfirma oder ggf. auch von der Hauptfirma gezogen werden sollen.
Weitere Informationen dazu finden Sie
hier.
Hinweis | Sollten Sie Unterstützung in Bezug auf die Einstellungs- und Hinterlegungsmöglichkeiten benötigen, wenden Sie sich bitte an den WWS Support. In einem Termin können Ihre Anforderungen analysiert und die relevanten Einstellungen getroffen werden.
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Wenn in einer Firmengruppe mit zentraler Personenverwaltung für einen Kunden unterschiedliche eigene Lieferantennummern in den operativen Firmen benötigt werden, können diese nicht in den Kundenstammdaten hinterlegt werden, da die Person in der Stammdatenfirma und nicht in den operativen Firmen angelegt ist. In diesem Fall wird die eigene Lieferantennummer über die
firmenbezogenen Adresszusätze gewartet.
Wenn in einer Firmengruppe mit zentraler Personenverwaltung für einen Lieferanten unterschiedliche eigenen Kundennummern in den operativen Firmen benötigt werden, können diese nicht in den Lieferantenstammdaten hinterlegt werden, da die Person in der Stammdatenfirma und nicht in den operativen Firmen angelegt ist. In diesem Fall wird die eigene Kundennummer über die
firmenbezogenen Adresszusätze gewartet.
Die Wartung der Kontentabellen in einer Firmengruppe erfolgt, mit Ausnahme von WWS Einzelfirmen, in der Hauptfirma.
Wie die Einstellungen der Kontentabellen vorzunehmen sind, finden Sie
hier.
Die Zahlungskonditionen selbst werden in der Hauptfirma der Firmengruppe angelegt. Ist es notwendig, bei einem Kunden in den jeweiligen Unterfirmen abweichende Zahlungskonditionen zu hinterlegen, ist dies über das Personenkonto in der Fibu der jeweiligen Firma möglich.
Nähere Informationen zur Hinterlegung abweichender Zahlungskonditionen in einer Firmengruppe laut Standardberatungsansatz finden Sie
hier.
Ist der Parameter für
Update-Ziel (Eigene Buchhaltung) auf die Ausprägung "Update aller FIBUs eines Konzerns" eingestellt, finden Sie die Informationen zu den notwendigen Einstellungen
hier.
Wenn es sich bei Ihrem Kunden- und Lieferantenstamm nicht grundlegend um einen zwischen den Firmen abweichenden handelt, empfiehlt es sich, mit einer zentralen Personenverwaltung zu arbeiten.
Dadurch vermeiden Sie redundante Datensätze und reduzieren den Wartungsaufwand.
Hinweis | In einer Firmengruppe mit mehreren Firmen ist es unumgänglich, ein lückenloses Berechtigungs- und Datenbesitzerkonzept zu erstellen. Im Zuge dessen sind auch Themen in Bezug auf abweichende Kunden, deren Sichtbarkeit in den einzelnen Firmen etc. zu berücksichtigen.
Wenden Sie sich in diesen Fällen bitte unbedingt an den Support für einen Termin, um Ihre Anforderungen analysieren und einstellen zu können.
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Die Parameter, die in den Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen zu finden sind, wirken sich je nach Einstellung des folgenden Parameters auf die Personen in den Unterfirmen bei dezentraler Personenanlage aus.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen
| Definition, von welcher Firma bei dezentraler Personenanlage die Einstellungen der Parameter für Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen auf die Personen der jeweiligen Firmen übernommen werden.
0 - Hauptfirma (Standard) 1 - Personenfirma
Beispiel In einer Firmengruppe gibt es die Hauptfirma 98 und zwei operative Firmen (Firma 1 und Firma 2).
Der Parameter "Nur Sammelrechnung" (aus den Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen) soll nur für Personen in Firma 1, aber nicht für Personen in Firma 2 aktiviert werden.
Mit der Standardausprägung "0 - Hauptfirma" wirkt sich die Einstellung des Parameters "Nur Sammelrechnung" auf der Hauptfirma 98 auf die Personen (z. B. Kunden) in beiden Firmen (Firma 1 und Firma 2) aus.
Mit der Ausprägung "1 - Personenfirma" kann der Parameter "Nur Sammelrechnung" für Firma 1 aktiviert werden und in Firma 2 kann der Parameter inaktiv bleiben. Voraussetzung dafür ist, dass zuvor der Parameter in der Hauptfirma 98 auf die Ausprägung "1 - Personenfirma" eingestellt ist. |
Bei der Standardausprägung 0 - Hauptfirma wirken sich die Einstellungen der Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen bei dezentraler Personenanlage auf alle operativen Firmen aus.
Bei Einstellung der Ausprägung 1 - Personenfirma können die Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen je Firma gesetzt werden.
Mit folgendem Parameter ist es möglich, zu steuern, ob bei der Filialfindung entsprechend der Zugriffsreihenfolge "Lager" die am Lager hinterlegte Filialnummer (der Hauptfirma) auch als Filialnummer der Auftrags- bzw. Bestellfirma (Unterfirma) übernommen werden soll.
WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Warenwirtschaft allgemein
| Definition, ob bei der Filialfindung nach Zugriffsreihenfolge "Lager" die am Lager hinterlegte Filialnummer (der Hauptfirma) auch als Filialnummer der Unterfirma (z. B. Auftragsfirma) übernommen werden soll.
Hinweis Die Filiale wird nur übernommen, wenn es auch in der Unterfirma eine Filiale mit der gleichen Filialnummer gibt. Die Filialen müssen daher in der Firmengruppe doppelt (auf Haupt- und Unterfirma) angelegt werden. |
Hinweis | Der Parameter ist gültig für Angebot, Auftrag, Anfrage, Bestellung und Ankauf.
Ist der Parameter allgemein oder in der Unterfirma gesetzt, dann werden die Filialen vom Lager auch in der Unterfirma vorgeschlagen. Voraussetzung dafür ist, dass in der Reihenfolge der Filialfindung "Lager" aktiviert ist und dass die Filialen in der Haupt- und Unterfirma identisch angelegt sind.
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Lagerbuchungen, die durch einen Lieferschein oder einen Wareneingang erzeugt werden, werden automatisch für die operative Firma gebucht.
Da die Lagerstammdaten und auch das
Lager buchen über die Hauptfirma erfolgen, ist es hier notwendig, die operative Firma als "Buchungsfirma" zu hinterlegen.
Nur so können die manuellen Lagerbuchungen der jeweils operativen Firma zugeordnet und somit auch bei der
Wareneinsatzermittlung für die richtige Firma berücksichtigt werden.
Hinweis | Jene Firma, die Sie als WWS Firmennummer gesetzt haben, wird automatisch als Buchungsfirma vorgeschlagen. |
Achtung! | Eine nachträgliche Änderung der Buchungsfirma bei manuellen Lagerbuchungen ist nicht möglich! |
Bei der Inventur verhält es sich wie bei manuellen Lagerbuchungen.
Die Inventur selbst wird auf der Hauptfirma angelegt und über das Feld "Buch-Firma" wird die Inventur der jeweiligen operativen Firma zugeordnet.
Da eine Inventur grundsätzlich nicht firmenübergreifend erstellt werden darf, ist es generell notwendig, zumindest je operativer Firma eine Inventur vorzunehmen.
Zusätzlich ist eine Zuordnung der operativen Firma notwendig, sollte diese auch für die
Wareneinsatzermittlung berücksichtigt werden.
Hinweis | Jene Firma, die Sie als WWS Firmennummer gesetzt haben, wird automatisch als Buchungsfirma vorgeschlagen. |
Achtung! | Eine nachträgliche Änderung der Buchungsfirma bei der Inventur ist nur so lange möglich, bis Positionen erfasst worden sind. Auch wenn die Buchung der Inventur ins Lager rückgängig gemacht worden ist, müssen zuvor die Inventurpositionen gelöscht werden, damit die Buchungsfirma geändert werden kann.
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Umbuchungen zwischen den einzelnen Lagerorten in einer Firmengruppe sind grundsätzlich erlaubt, solange die Lagerorte zu ein und derselben operativen Firma gehören.
Achtung! | Das Umbuchen zwischen Lagern unterschiedlicher Firmen ist nicht gesetzeskonform! |
Ist es notwendig, Umbuchungen zwischen Lagern unterschiedlicher Firmen vorzunehmen, ist dies nur mit Umlagerungsaufträgen erlaubt.
Hinweis | Systemtechnisch ist es möglich, zwischen Lagern unterschiedlicher Firmen umzubuchen. Das muss bewusst unterbunden werden bzw. ist dies beim täglichen Arbeiten entsprechend zu berücksichtigen.
Um dies zu unterbinden, empfehlen wir, den oben angeführten Parameter für die Buchungsfirma am Lager unbedingt zu aktivieren. Eine weitere Möglichkeit, das zu unterbinden, ist die Verwendung von Datenbesitzergruppen auf den Lagern. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn ein 1:1-Bezug zwischen Benutzer und Lager besteht, d. h. wenn ein Benutzer nur in einem Lager und nicht in mehreren Lagern bucht.
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Um einzuschränken, dass ein Mitarbeiter nur gewisse Lager einzelner Firmen sieht, ist es notwendig, ein geeignetes Berechtigungs- und Datenbesitzerkonzept zu erstellen und dies im System zu aktivieren.
In folgenden Themenhilfen finden Sie Informationen zu den Themen "Berechtigungen" und "Datenbesitzergruppen":
Hinweis | Wir empfehlen Ihnen einen Analyse- und Einrichtungstermin, um ein geeignetes Berechtigungskonzept zu erstellen und im System zu implementieren. |
Je Mitarbeiter ist es möglich, eine WWS Firma als Vorschlagswert zu setzen. Das können Sie sowohl in der WWS vornehmen als auch in den CRM Parametern hinterlegen.
WWS → Stammdaten → Einstellungen → Firmennummer setzen
Über diese Funktion können Sie die Firmennummer setzen, die in der WWS als Vorschlagswert automatisch für den jeweiligen User gesetzt wird.
CRM → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine CRM Parameter → CRM
Hinweis | Der CRM Parameter kann entweder "Allgemein" oder je User gesetzt werden. Hier kann ebenfalls der Vorschlagswert für die Firmennummer in der WWS hinterlegt werden.
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Achtung! | Dabei handelt es sich allerdings um Vorschlagswerte für die Firmennummer. Soll ein Mitarbeiter nur für eine gewisse Firma Aufträge etc. anlegen dürfen, ist auch hier ein geeignetes Berechtigungs- und Datenbesitzergruppenkonzept zu erstellen.
Siehe auch:
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Um zu verhindern, dass ein Mitarbeiter alle Firmen sieht bzw. auswählen kann, ist ein geeignetes Berechtigungs- und Datenbesitzergruppenkonzept zu erstellen.
Informationen dazu finden Sie auch in folgenden Themenhilfen:
Hinweis | Wir empfehlen einen Analyse- und Einrichtungstermin, um ein geeignetes Konzept zu erstellen und im System implementieren zu können. |
Eine Kopierfunktion für Aufträge von einer Firma in eine andere Firma gibt es nicht.
Grundsätzlich stellt sich die Frage, weshalb Aufträge von einer Firma in eine neue Firma kopiert werden müssen.
Sind z. B. noch Aufträge in einer Firma erfasst worden, obwohl diese als operative Firma nicht mehr tätig ist und die Aufträge "eigentlich" bereits in der neuen operativen Firma angelegt werden sollen, gibt es mitunter Möglichkeiten, die Daten zu exportieren und über die
Auftragsvorerfassung zu importieren. Grundvoraussetzung dafür ist jedoch, dass die Stammdaten (Kunden, Artikel etc.) in beiden Firmen identisch sind. Wenn es sich um eine Firmengruppe mit zentraler Personenverwaltung und mit zentralem Artikelstamm handelt, ist diese Grundvoraussetzung gegeben.
Um diesen Export und Import realisieren zu können, sind einige Einstellungen vorzunehmen. Zusätzlich wird die Lizenz für die
Auftragsvorerfassung benötigt.
Hinweis | Sollte ein Export und Import von Auftragsdaten notwendig sein, melden Sie sich bitte im WWS Support um einen Analysetermin zu vereinbaren, in dem die Möglichkeiten und notwendigen Einstellungen geprüft werden können.
Handelt es sich um eine geringe Anzahl von Aufträgen, empfiehlt sich die manuelle Anlage, da diese weniger zeitaufwändig ist als ein Export und Import der Daten.
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Wenn ein Kunde bzw. Lieferant nicht ausgewählt werden kann bzw. dieser nicht ersichtlich ist, kann das folgende Gründe haben:
Zentrale Personenverwaltung (Personen werden unter der Hauptfirma der Firmengruppe gewartet):
- Eventuell sind auf der Person Datenbesitzergruppen hinterlegt, in welchen Sie nicht zugeordnet sind. Dadurch erscheint die Person nicht in der Liste bzw. kann nicht ausgewählt werden. Bitte klären Sie dies intern mit den Verantwortlichen für das Thema "Berechtigungen".
- Der Kunde/Lieferant wurde auf "inaktiv" gesetzt und kann somit in der WWS nicht mehr verwendet werden.
Dezentrale Personenverwaltung (Personen werden unter den jeweils operativen Firmen gewartet):
- Wenn die Parameter für die Kunden- bzw. Lieferantenauswahl auf die Ausprägung "Nur aus Auftrags- bzw. Bestellfirma" eingestellt sind, liegt es daran, dass der Kunde/Lieferant nicht in jener Firma angelegt ist, für die Sie den Auftrag/die Bestellung anlegen möchten. Es ist daher notwendig, die Personendaten auf der jeweiligen operativen Firma anzulegen, für welche diese benötigt werden.
Wenn Sie mit einer dezentralen Personenverwaltung arbeiten, ist es unbedingt notwendig, dass die Personen in jenen operativen Firmen angelegt sind, in welchen diese verwendet werden. Zusätzlich ist es notwendig, den
Parameter für die Kunden- bzw. Lieferantenauswahl auf die Ausprägung "Nur aus Auftrags- bzw. Bestellfirma" einzustellen. Nur so kann sichergestellt werden, dass nicht unabsichtlich Kunden/Lieferanten aus den "falschen" Firmen ausgewählt werden.
Wenn ein Projekt nicht ausgewählt werden kann, obwohl dieses der Person zugeordnet ist bzw. die Personenzuordnung in der WWS nicht geprüft wird, kann das folgende Gründe haben:
Zentrale Projektverwaltung (Projekte werden unter der Hauptfirma der Firmengruppe gewartet):
- Eventuell sind auf dem Projekt Datenbesitzergruppen hinterlegt, in denen Sie nicht zugeordnet sind. Dadurch erscheint das Projekt nicht in der Liste bzw. kann nicht ausgewählt werden. Bitte klären Sie dies intern mit den Verantwortlichen für das Thema "Berechtigungen".
Dezentrale Projektverwaltung (Projekte werden unter den jeweils operativen Firmen gewartet):
- Wenn die Parameter für die Projektauswahl auf die Ausprägung "Nur aus Auftrags- bzw. Bestellfirma" eingestellt sind, liegt es daran, dass das Projekt nicht in jener Firma angelegt ist, für die Sie den Auftrag/die Bestellung anlegen möchten. Es ist daher notwendig, dass die Projektdaten auf der jeweils operativen Firma angelegt werden, für welche diese benötigt werden.
Wenn Sie mit einer dezentralen Projektverwaltung arbeiten, ist es unbedingt notwendig, dass das Projekt in jenen operativen Firmen angelegt ist, in welchen dieses verwendet wird. Zusätzlich ist es notwendig, den
Parameter für die Projektauswahl auf die Ausprägung "Nur aus Auftrags- bzw. Bestellfirma" einzustellen. Nur so kann sichergestellt werden, dass nicht unabsichtlich Projekte aus den "falschen" Firmen ausgewählt werden.
Die grundsätzliche Funktionalität der
Kostentypenfindung in einer Firmengruppe unterscheidet sich nicht grundlegend von jener einer einzelnen Firma.
Es ist nur wichtig zu wissen, unter welcher Firma Stammdaten (Personen, Artikel etc.) gewartet werden und wie das grundlegende Konzept der Kostenrechnung aussieht. Je nach Kostenrechnungs- und Stammdatenkonzept kann dann die Kostentypenfindung entsprechend eingestellt werden.
Im Themendokument
Firmengruppe in der WWS mit Kostenrechnung finden Sie als Beispiel den Standardberatungsansatz für eine Firmengruppe mit zentraler Personen- und Stammdatenwartung und einer zentralen Kostenrechnung.
Hinweis | Speziell für die Kostenrechnung in Kombination mit der Warenwirtschaft empfiehlt sich ein Analyse- und Einrichtungstermin, um das für Sie und Ihr Unternehmen geeignete Konzept ermitteln und im System implementieren zu können.
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Die Einstellung der Kostentypenfindung für das manuelle Lagerbuchen ist abhängig davon, ob es sich um WWS Einzelfirmen oder um WWS Firmen mit zentraler Stammdatenverwaltung handelt.
Informationen zur Einstellung finden Sie
hier.
Bei der Einstellung der Kostentypenfindung in Bezug auf die Inventur verhält es sich wie mit den Einstellungen für das manuelle Lagerbuchen. Auch hier ist die Einstellung abhängig davon, ob es sich um WWS Einzelfirmen handelt oder nicht.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Die Anlage von Stapeln in der Firmengruppe ist vom Firmengruppenkonstrukt (WWS Einzelfirma, WWS Firmen mit zentraler Stammdatenverwaltung) sowie von den jeweiligen Stapelschritten abhängig. Zusätzlich ist es notwendig, bei einer geplanten Ausführung eines Stapels beim ausführenden User die gewünschte Firmennummer als Vorschlagswert zu setzen.
Weitere Informationen zu Stapeln in der Firmengruppe finden Sie
hier.
Firmenübergreifende Rahmenabrufe, sowohl für Rahmenaufträge als auch Rahmenbestellungen, sind möglich, sofern die dafür notwendigen Parametereinstellungen getroffen worden sind.
Informationen zu den notwendigen Einstellungen finden Sie
hier.
Soll eine Firmengruppe im Nachhinein eingerichtet werden, ist es abhängig von den bereits vorhandenen Daten sowie der im Einsatz befindlichen Pakete, ob die Einrichtung möglich ist und mit welchem Zeitaufwand dafür gerechnet werden muss.
Weitere Informationen finden Sie
hier.
Achtung! | Bitte wenden Sie sich unbedingt an den Support für einen Analysetermin, damit von allen Fachbereichen (z. B. FIBU, KORE, WWS, LOHN etc.) überprüft werden kann, ob eine Einrichtung möglich ist und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.
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