UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu diesem Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
 
LOHN → Weitere Funktionen → Import und Export → Nichtleistungszeiten importieren

 

 Allgemeines

Das Programm "Nichtleistungszeiten importieren" ermöglicht Ihnen den Import von Nichtleistungszeiten (Urlauben, Krankenständen, Gutstunden, Diverse Nichtleistungszeiten ...) im CSV-Format. Um einen fehlerfreien Import zu gewährleisten, müssen diese Erfassungssätze einem bestimmten Aufbau entsprechen, der je nach gewählter Schnittstelle in der Importvorschau angezeigt wird.

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 Einstiegsfelder

Firma
Eingabe der Firma, für die der Import durchgeführt werden soll. Bleibt dieses Feld leer, werden alle in der Datei enthaltenen Datensätze importiert. Wird eine Firma ausgewählt, werden nur die Datensätze mit der entsprechenden Firmennummer importiert.
Schnittstelle
Auswahl der Importschnittstelle, die den benötigten Satzaufbau (wird in der Importvorschau angezeigt) enthält.

Hinweis
Hinweis.png
Der Satzaufbau der Importdatei muss mit dem Aufbau der ausgewählten Schnittstelle übereinstimmen. Ist das nicht der Fall, muss entweder eine neue Schnittstelle definiert oder die bestehende (wenn nicht anderweitig benötigt) über die Feldauswahl.png Feldauswahl angepasst werden.
 
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Über das blaue Fragezeichen (zu finden in der mittleren Buttonbar) öffnet sich eine Exceldatei, die alle verfügbaren Importfelder (inklusive der Feldnamen und der entsprechenden Ausprägungen (wo eindeutig)) des Programms enthält.
Importdatei/Importverzeichnis
Auswahl der Importdatei bzw. des Importverzeichnisses, in dem die Datei(en) liegt (liegen).

Folgende Eingabevarianten sind möglich:
  • Dateiname (z. B. C:\Temp\Import.csv)
  • Verzeichnis (z. B. C:\Temp) 
  • Verzeichnis + Dateiendung (z. B. C:\Temp\*.csv → alle CSV-Dateien aus dem Temp-Verzeichnis werden importiert)
  • Verzeichnis + Dateimaske (z. B. C:\Temp\Imp*.csv)
  • Mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse durch Komma (Beistriche) getrennt (z. B. C:\Import.csv, C:\Temp, C:\Daten\*.csv)
Wichtig: Die Datei muss nicht zwingend im CSV-Format gespeichert werden. Ab der Version 16.46. ist auch der Import von .XLS-, .XLSX bzw. .XML-Dateien möglich.
 
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Der Import von XLS- und XLSX-Dateien kann durch die Verwendung eckiger Klammern, eines Rufzeichens und des Namens des Tabellenblatts auf ein bestimmtes Tabellenblatt innerhalb der Importdatei eingeschränkt werden. Beispiel: C:\Temp\Import.xlsx[!Tabelle2]

Wichtig: Das Verzeichnis bzw. der Pfad darf kein Komma (keinen Beistrich) beinhalten, da das Komma als Trennzeichen zur Auswahl mehrerer Dateien bzw. Verzeichnisse genutzt wird.

Werden mehrere Dateien oder wird ein Ordner (ein Verzeichnis) ausgewählt, erscheint im Bereich "Vorschau" eine Combobox, mit der eine beliebige Datei selektiert und in der Vorschau angezeigt werden kann. Importiert werden alle Dateien, die den Einstellungen in diesem Feld entsprechen. Das heißt, die angesprochene Combobox ist nicht als Auswahl für den Import, sondern als Auswahl für die Anzeige in der Vorschau zu verstehen. Alle Dateien werden nach dem Dateinamen aufsteigend sortiert importiert. Die Reihenfolge in der Combobox entspricht der Reihenfolge, wie die Dateien importiert werden. Falls sichergestellt werden muss, dass die korrekte Reihenfolge, in der die Dateien importiert werden, eingehalten wird, muss die Dateibezeichnung mit einem Timestamp mit folgendem Aufbau beginnen: <YYYYMMDDHHmmss>

Hinweis
Hinweis.png
Die Importdatei bzw. das Importverzeichnis kann auch fix in den LOHN Parametern unter Punkt "Import" bzw. im Menü Extras → allgemeine bzw. firmenbezogene Einstellungen hinterlegt werden.

  Import von .XLS/.XLSX/.XML-Dateien

Ab sofort ist es mit den HRS-CSV-Importern möglich, sowohl "echte" Excel-Dateien als auch (von NTCS) erzeugte XML-Dateien zu importieren.

Dabei werden folgende Schritte im Hintergrund automatisch ausgeführt:

Bei Eingabe einer Excel-Datei:
  • Es wird eine lokale Kopie im BMDTemp-Verzeichnis erstellt.

  • Die Daten der XLS-Datei werden mittels OLE-Automation eingelesen.

  • Die Daten werden in eine neue CSV-Datei gespeichert (ebenfalls im BMDTemp-Verzeichnis).

  • Als Trennzeichen wird in der neuen CSV-Datei nicht ";" verwendet, sondern ein normalerweise nicht verwendetes Zeichen (Zeichencode 251 => "¹") - dadurch wird ermöglicht, dass im Excel in einer Zelle ";" verwendet werden kann, ohne dass beim Import die Spalten verschoben werden.

  • Importer arbeitet ab diesem Zeitpunkt mit der neu erstellten CSV-Datei.
Vorteil: Importdateien werden meist über Excel erzeugt bzw. bearbeitet. Bisher mussten die Daten immer über "Speichern unter" im CSV-Format gespeichert werden.

Bei Eingabe einer XML-Datei:
  • Es wird eine lokale Kopie im BMDTemp-Verzeichnis erstellt.

  • Die Daten der XML-Datei werden ausgelesen.

  • Die Daten werden in eine neue CSV-Datei gespeichert (ebenfalls im BMDTemp-Verzeichnis).

  • In der neuen CSV-Datei wird als Header der NTCS-ConstId-Header verwendet.
Vorteil: Durch dieses NTCS-ConstId-Header-Format entsteht der Vorteil, dass die Spalten automatisch erkannt werden können.

 Importvorschau

In der Importvorschau sehen Sie den Satzaufbau der ausgewählten Importschnittstelle und den Inhalt der zu importierenden Datei. 
 
Über die Feldauswahl.png Feldauswahl können auch zusätzliche Felder hinzugefügt bzw. entfernt werden. Soll die bestehende Schnittstelle nicht verändert werden, muss eine neue Schnittstelle angelegt werden.
 
Wie bereits erwähnt, ist auch der Inhalt der Datei sichtbar, sobald eine Importdatei ausgewählt wird.        
 

 Funktionen zur Schnittstellendefinition

Folgende Funktionen stehen in der Importvorschau zur Verfügung:
 
A_Sel_Col.bmp Doku-Zeile definierenDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über eine Doku-Zeile verfügt. Mit dieser Funktion kann die Doku-Zeile für die markierte Spalte hinterlegt werden.
T_AdjustCols.bmp fixe SpaltenlängeDiese Funktion ist nur dann aktiv, wenn die Schnittstelle über fixe Spaltenlängen verfügt. Mit dieser Funktion kann die Spaltenlänge für die markierte Spalte hinterlegt werden.
A_MACRO.bmp Makro nach Lesen
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt nach dem Lesen der Importdatei ausgeführt. Ist ein Makro hinterlegt, dann ändert sich das Icon in 1467037309000010160_0.png.
1467037309000010160.png Makro vor Schreiben
Über ein Makro kann eine Filterung auf die zu importierenden Daten vorgenommen werden. Das Makro wird direkt vor dem Schreiben der Importdatei aufgeführt. Ist ein Makro hinterlegt, dann ändert sich das Icon in 1467037309000010160_1.png.

 Datensätze vom Import ausschließen

Es gibt in allen HRS-CSV-Importprogrammen die Möglichkeit, bestimmte Datensätze vom Programm auszuschließen. 
Durch einen Mausklick auf das rote x 1162741441000710820.png deaktivieren bzw. auf das grüne Häkchen 1162741441000710820_0.png aktivieren Sie einen Datensatz und wechseln auf den nächsten. Dabei werden deaktivierte Datensätze kursiv, durchgestrichen und grau dargestellt (siehe Beispiel). 
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Information der gesperrten Datensätze bleibt jedoch nur temporär erhalten – d. h., solange das Programm geöffnet ist. Wird das Programm geschlossen und erneut geöffnet, sind wieder alle Datensätze aktiv gestellt.

Beispiel 
Beispiel.png
Diese Abbildung zeigt drei für den Import ausgeschlossene Datensätze.

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 Fehler beim Import

Im Paket LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Import → Dienstnehmer, Abrechnungen bzw. Nichtleistungszeiten importieren finden Sie unter anderem den Parameter "Importdatei umbenennen".

Soll die Importdatei nach erfolgtem Import umbenannt werden, muss dieser Parameter auf "Ja" gestellt werden. 

In diesem Fall werden Datensätze, die nicht importiert werden konnten, in eine Datei eigene Err-Datei zusammengefasst. Heißt die Importdatei beispielsweise C:\Test.csv, dann heißt die Err-Datei C:\~Test_err.csv. Die Tilde am Anfang des Dateinamens verhindert, dass die "fehlerhaften" Datensätze immer und immer wieder importiert werden. Die Err-Datei ist zu korrigieren und umzubenennen. Der Dateiname darf keine Tilde enthalten. Danach kann der Import erneut gestartet werden.

0 - Nein
1 - Ja

Ist dieser Parameter auf "Ja" gestellt und wird eine Datei importiert, in der Fehler auftreten, so werden diese Fehler gesammelt und nach dem Import in eine eigene Datei exportiert. Ist der Parameter auf "Nein" gestellt, werden etwaige Fehler nicht in einer eigenen Datei exportiert. Der Name dieser Datei setzt sich dabei wie folgt zusammen:

~<Dateiname Original ohne Endung>_err.<Endung Original>

Beispiel 
Beispiel.png
C:\Test.csv wird zu C:\~Test_err.csv
Existiert diese bereits, dann wird sie zu C:\~Test_err1.csv


Beim Import von echten Excel-Dateien (.XLSX) sieht die Vorgehensweise etwas anders aus. Da die Daten zuerst in eine CSV-Datei umgewandelt werden müssen, um sie importieren zu können, wird im Fehlerfall keine eigene XLSX-Datei erstellt. Die fehlerhaften Datensätze werden stattdessen im CSV-Format gespeichert.

Beispiel 
Beispiel.png
C:\Test.xlsx wird zu C:\~Test_err.csv

Vor einem erneuten Import müssen die Fehler in der Err-Datei behoben und die Datei umbenannt werden. Die Tilde ~ am Anfangs des Dateinamens verhindert den versehentlichen Import.

Weitere Parameter für den Import von Dienstnehmern sind im Kapitel Relevante LOHN Parameter beschrieben.

 Schnittstelle definieren

Eine detaillierte Beschreibung zur Anlage von Schnittstellen, Doku-Zeilen und Feldwertreferenzierungen finden Sie in den Themendokumenten Dienstnehmer importieren und Abrechnungen importieren im Kapitel Schnittstelle definieren.

 Mögliche Importfelder

Die folgenden Felder werden für den Import von NLZ benötigt:

Feldname
Feldbezeichnung
Datentyp
Hinweis
DVH_DIENSTV_FIRMENNR
DV-Firma
N (10)
Firma, bei der das Dienstverhältnis angelegt ist.
MIT_MITARBNR
Mitarb-Nr
N (10)
Mitarbeiternummer
Führende Nullen werden ignoriert.
DVH_DIENSTVLFDNR
DV-Nr
N (4)
Wenn mehrere Dienstverhältnisse vorhanden sind
HRS_DVNR_STICHTAG
DVNrStichtag
Datum 
Eingabeformat: TT.MM.JJJJ
Wird keine DV-Nummer angegeben, so wird über dieses Feld das an diesem Tag gültige aktive Dienstverhältnis ermittelt.
ABM_ABWESENHEITART
Art
N (2)
1 - Urlaub
2 - Krankheit
3 - Arbeitsunfall
4 - Arzt
5 - Pflegeurlaub
6 - Gutstd./Div. NLZ: Hier muss die Gutstd./Div. NLZ im Feld "ABM_DIVNLZID" angegeben werden.
9 - Schlechtwetter
10 - Planurlaub
14 - Freizeitunfall
15 - pers. Feiertag
16 - pers. Feiertag gearbeitet

Führende Nullen werden ignoriert.

Hinweis: Die Abwesenheitsarten für den Import entsprechen nicht den Nichtleistungszeitarten in der NLZ-Verwaltung! 
ABM_DIVNLZID
Gutstd./Div. NLZ
N (19)
Ausprägungen siehe Lohnverrechnung → Stammdaten → Diverse Stammdaten → Gutstunden/Diverse NLZ
ABM_PFLG_ALTERKIND_KZ
Alter Kind
N (1)
Relevant bei Pflegeurlaub
1 - bis 11
2 - ab 12
ABM_VERARBKZ_IMPORT
Verarbeitungs-KZ
A (0)
0 - Neu anlegen
1 - Löschen
2 - Neu anlegen/ändern
3 - Neu anlegen + zusammenhängen
4 - Reständerung
5 - Reständerung wg. Übernahme
6 - Reständerung wg. Einheitsänderung
 
Führende Nullen werden ignoriert.
ABM_ABWESENDVON
Von
Datum
Eingabeformat: siehe Datumsfelder
ABM_ABWESENDBIS
Bis
Datum
Eingabeformat: siehe Datumsfelder
Die NLZ-Arten "Krank" bzw. "Unfall" können auch ohne NLZ-Bis-Datum angeliefert werden und werden in diesen Fällen als eine noch offene laufende NLZ angesehen.
ABM_WERT1_VERWALTUNG
Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Im Fall von Urlaub, Pflegeurlaub, Krankheit, Arbeitsunfall und Freizeitunfall werden die Werte automatisch aus dem hinterlegten Wochenmodell ermittelt. Ein Import ist daher nur notwendig, wenn der gewünschte Wert vom ermittelten Wert abweicht (z. B. in der Urlaubsverwaltung soll nur ein halber Tag (0,5) abgezogen werden). In diesen Fällen müssen die einzelnen NLZ-Tage jeweils in eigenen Datenzeilen angeliefert werden (tageweiser Import).

Bei Gutstunden oder Diversen NLZ müssen Werte angeliefert werden, da bei diesen NLZ-Arten in der Regel ein stundenweiser Verbrauch vorliegt. Bei diesen NLZ-Arten werden keine Werte aus dem Tagesmodell ermittelt.
ABM_WERT1_BEZAHLT
Bezahlt
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die auf der hinterlegten Lohnart in die Bruttoerfassung übergeben werden sollen.

Hinweis: Im Fall von Urlaub, Pflegeurlaub, Krankheit, Arbeitsunfall und Freizeitunfall werden die Werte automatisch aus dem hinterlegten Wochenmodell ermittelt. Ein Import ist daher nur notwendig, wenn der gewünschte Wert vom ermittelten Wert abweicht (z. B. in der Urlaubsverwaltung soll nur ein halber Tag (0,5) abgezogen werden). In diesen Fällen müssen die einzelnen NLZ-Tage jeweils in eigenen Datenzeilen angeliefert werden (tageweiser Import).

Bei Gutstunden oder Diversen NLZ müssen Werte angeliefert werden, da bei diesen NLZ-Arten in der Regel ein stundenweiser Verbrauch vorliegt. Bei diesen NLZ-Arten werden keine Werte aus dem Tagesmodell ermittelt.

Achtung: Beim Nichtleistungszeitenimport von Urlauben für BUAK-Dienstnehmer bleibt dieses Feld unberücksichtigt. Es werden stets die Stunden aus dem hinterlegten Wochenmodell herangezogen.
ABM_WERT2_VERWALTUNG
Wert 2 Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Dieses und die nachfolgenden Felder sind nur bei den NLZ-Arten "2 - Krankheit", "3 - Arbeitsunfall" und "14 - Freizeitunfall" relevant.
ABM_WERT3_VERWALTUNG
Wert 3 Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Dieses und die nachfolgenden Felder sind nur bei den NLZ-Arten "2 - Krankheit", "3 - Arbeitsunfall" und "14 - Freizeitunfall" relevant.
ABM_WERT4_VERWALTUNG
Wert 4 Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Dieses und die nachfolgenden Felder sind nur bei den NLZ-Arten "2 - Krankheit", "3 - Arbeitsunfall" und "14 - Freizeitunfall" relevant.
ABM_WERT_FR_VERWALTUNG
Wert freiwillig Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Dieses und die nachfolgenden Felder sind nur bei den NLZ-Arten "2 - Krankheit", "3 - Arbeitsunfall" und "14 - Freizeitunfall" relevant.
ABM_WERT_OG_VERWALTUNG
Wert ohne Entgelt Verwaltung
N (24,9)
Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden sollen.

Hinweis: Dieses und die nachfolgenden Felder sind nur bei den NLZ-Arten "2 - Krankheit", "3 - Arbeitsunfall" und "14 - Freizeitunfall" relevant.
ABM_ANMERKUNG
Anmerkung
A (255)
Anmerkung zur Nichtleistungszeit.
ABM_NLZLOAGRUPPE
NLZ-Lohnartengruppe 
N (2) 
1 - Gruppe 1
2 - Gruppe 2 
 
Hinweis 
Hinweis.png
Bei diesem Importprogramm muss nicht zwingend die DV-Nr. bzw. das Dienstverhältnis über das Feld "DVNrStichtag" angegeben werden. Gerade bei Importen aus Fremdsystemen ist die Dienstverhältnisnummer nicht bekannt. Aus diesem Grund gilt folgende Logik:
  1. Falls beim Import eine DV-Nr. (Dienstverhältnisnummer) angeliefert wurde und auf dieses Dienstverhältnis importiert werden kann, dann wird es verwendet.

  2. Falls beim Import ein DVNrStichtag angeliefert wurde, dann wird über diesen Stichtag eine Dienstverhältnisnummer ermittelt. Falls auf das somit ermittelte Dienstverhältnis importiert werden kann, dann wird dieses Dienstverhältnis verwendet.

  3. Wenn die über den Import angelieferte DV-Nr. oder das durch das Feld "DVNrStichtag" ermittelte Dienstverhältnis für den Import nicht zur Verfügung steht oder wenn kein DV über den Import explizit angegeben wurde, dann wird ein aktives Dienstverhältnis (Feld Ruhendstatus = Nicht ruhend) mit der Ausprägung "Nein" im Feld Auszahlung ohne Beschäftigung verwendet.

  4. Falls auch hier mehrere Dienstverhältnisse existieren, dann wird das erste auf diese Weise ermittelte für Dienstverhältnis verwendet.
Sofern die DV-Zuordnung beim Import nicht zweifelsfrei ist, erfolgt ein Eintrag ins Logfile.

Durch diese Programmlogik kann der Import in den meisten Fällen auf das korrekte Dienstverhältnis durchgeführt werden. In der Praxis kommen jedoch auch Ausnahmen vor. Beachten Sie deshalb das Logfile des Imports und kontrollieren Sie die importieren Daten im Rahmen der Bearbeitung in der Bruttoerfassung.

 Musterdatei

In der folgenden Musterdatei werden einige Datensätze exemplarisch dargestellt. Welche Felder generell importiert werden können, ist dem Kapitel 3. Mögliche Importfelder (Themendokument Nichtleistungszeiten importieren) zu entnehmen.

A_CSV_IMPORT.bmp Musterdatei_Nichtleistungszeiten_importieren.csv

 Datumsfelder

Datumsfelder können in folgenden Formaten angeliefert werden:
  • TT.MM.JJJJ, TT-MM-JJJJ, TT/MM/JJJJ
  • TT.MM.JJ, TT-MM-JJ, TT/MM/JJ
  • JJJJMMTT, JJJJ.MM.TT, JJJJ-MM-TT, JJJJ/MM/TT
Zusätzlich gibt es in der Schnittstelle das Feld "Datumsformat in Importdatei", in dem das angelieferte Datumsformat definiert werden kann.
 
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 Verarbeitungskennzeichen

Das Verarbeitungskennzeichen gibt an, was mit dem angelieferten Datensatz passieren soll. 

0 – Neu anlegen
Falls im angegebenen Zeitraum bereits ein anderer Eintrag des gleichen Typs existiert, dann wird kein Import durchgeführt. Dabei genügt bereits eine Überschneidung von einem Kalendertag.
 
1 – Löschen
Es wird versucht, die angegebene Nichtleistungszeit zu löschen. Zu diesem Zweck müssen aber der Zeitraum der importierten Nichtleistungszeit und der vorhandenen Nichtleistungszeit genau übereinstimmen.
 
2 – Neu anlegen/ändern
Bei dieser Verbuchungsart wird zuerst geprüft, ob im Zeitraum dieses Nichtleistungstyps bereits ein oder mehrere Sätze existieren. Ist das der Fall, werden diese Sätze automatisch vom Programm gelöscht. Daraufhin wird der Importsatz ganz normal geschrieben.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Bestehende Krankheit: 01.04. bis 10.04
Importierte Krankheit: 03.04. bis 10.04
 
Die bestehende Krankheit vom 01.04. bis 10.04. wird gelöscht und die neue Krankheit vom 03.04. bis zum 10.04. wird in die Krankenverwaltung geschrieben. 
 
Beispiel 
Beispiel.png
Bestehende Urlaube: 01.04. bis 10.04. und 14.04. bis 20.04.
Importierte Urlaube: 09.04. bis 17.04.
 
Die bestehenden Urlaube werden gelöscht, da sich der neue Urlaub mit den beiden bestehenden überschneidet. Daraufhin wird der neue Urlaub in die Urlaubskartei geschrieben. 
 
3 – Neu anlegen/Zusammenhängen
Bei dieser Art wird versucht, die zu importierende Nichtleistungszeit mit einer bereits bestehenden Nichtleistungszeit "zusammenzuhängen". Das bedeutet Folgendes:
Ausgehend vom "Von-Datum" der Nichtleistungszeiten wird eine davor liegende Nichtleistung gesucht. Wird ein dementsprechnder Datensatz gefunden, wird die bestehende Nichtleistungszeit um den Zeitraum der importierten Nichtleistungszeit verlängert. Das Programm geht dabei vor wie unter "Neu anlegen/Ändern" beschrieben (bestehende Nichtzeistungszeit löschen; neue Nichtleistungszeit schreiben).
 
Hinweis 
Hinweis.png
Beim Zusammenhängen sollte Folgendes beachtet werden:
  • Zwischen der bestehenden Nichtleistungszeit und der importierten Nichtleistungszeit dürfen prinzipiell nicht mehr als 3 Kalendertage liegen.

  • Es wird geprüft, ob die Kalendertage, die dazwischen liegen, Arbeitstage sind oder nicht. Wenn es keine Arbeitstage sind, dann kann die Nichtleistungszeit problemlos verlängert werden. 

  • Liegen zwischen den Nichtleistungszeiten Arbeitstage, dann erfolgt kein Aneinanderhängen von Nichtleistungszeiten.

  • Werden keine Nichtleistungszeiten zum Verlängern gefunden, wird wie beim "Neu anlegen/Ändern" vorgegangen.

Beispiel 
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5-Tage-Woche (Mo–Fr)
bestehende Krankheit: 03.05.–07.05. (Mo–Fr)
importierte Krankheit: 10.05.–14.05. (Mo–Fr)
 
Zwischen den beiden Krankheiten liegen nicht mehr als 3 Kalendertage. Außerdem sind die Tage, die dazwischenliegen, keine Arbeitstage (SA und SO). Darum können die Krankheiten zusammengehängt werden. Die alte Krankheit (03.05. - 07.05) wird gelöscht und es wird eine neue Krankheit vom 03.05. - 14.05. generiert.

Beispiel 
Beispiel.png
5-Tage-Woche (Mo–Fr)
bestehende Krankheit: 03.05.–03.05. (Mo)
importierte Krankheit: 05.05.–07.05. (Mi–Fr)
 
Die Krankheiten werden nicht zusammengehängt, weil der Tag, der zwischen beiden Sätzen liegt, ein Arbeitstag ist. Darum wird davon ausgegangen, dass es sich um zwei verschiedene Krankheiten handelt.
 
4 – Reständerung
Dieses Verarbeitungskennzeichen kann nur für eine Reständerung in der Urlaubs-, Krank- und Gutstundenverwaltung eingesetzt werden, wobei immer der neue Gesamtrest angeliefert werden muss. Die Reständerung (Differenz auf den gewünschten Gesamtrest) wird vom Programm automatisch berechnet.

In der Urlaubsverwaltung wird ein Datensatz mit dem angelieferten Stichtag erzeugt, in dem eine Differenz addiert bzw. subtrahiert wird, sodass der gewünschte Resturlaub erreicht wird.

Beispiel 
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Aktueller Gesamtrest in Urlaubsverwaltung: 35 Tage
Angeliefert wird das Kennzeichen 4 mit 10 Tagen
 
Die Reständerung von 25 Tagen wird automatisch errechnet und in die Urlaubsverwaltung geschrieben. Der aktuelle Gesamtrest beträgt nun 10 Tage.
 
Achtung! 
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Zu beachten ist, dass diese Differenz ausschließlich zum angelieferten Stichtag eingetragen wird und somit als Verbrauch im jeweiligen Urlaubsjahr zählt. Dies hat zur Konsequenz, dass der aliquote Urlaub in Urlaubsjahr des Imports ggf. falsch ausgewiesen wird, wenn die Reständerung einen alten Urlaub beinhaltet.

Aus diesem Grund können Sie im Zuge einer Reständerung von Urlauben auch den alten Urlaub vom alten Urlaubsjahr im Feld Wert 2 Verwaltung importieren.

Beispiel 
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Der Urlaubsbeginn ist der 1.6. eines jeden Jahres. Per 01.01.20xx soll eine Reständerung vorgenommen werden. Aus dem alten Urlaubsjahr hat der Mitarbeiter 60 Tage Resturlaub. Aktuell per 01.01.20xx hat er 80 Tage Resturlaub. Der Mitarbeiter hat einen Urlaubsanspruch von 25 bereits in der NLZ-Verwaltung erfasst.

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Im Feld "Verarbeitungs-KZ" ist das Kennzeichen 4 für Reständerung anzuliefern. In den Feldern "Von" und "Bis" wird der Stichtag der Reständerung in diesem Beispiel der 01.01.20xx übergeben. Das Feld "Verwaltung" beinhaltet den Resturlaub, den der Mitarbeiter zum jeweiligen Stichtag hat, im Beispiel 80. Im Feld "Wert 2 Verwaltung" wird der alte Urlaub vom letzten Urlaubsjahr angeliefert, in diesem Fall 60.

Durch den Import wird eine Reständerung von +35 per 31.5. des Vorjahres angelegt. Das ist der letzte Tag des alten Urlaubsjahres. Eine Reständerung von +35 ergibt sich deshalb, weil vor der Reständerung ein Resturlaub von 25 eingetragen war. Damit man auf die gewünschten 60 Tage für das alte Urlaubsjahr kommt, müssen 35 addiert werden.

Danach erfolgt eine zweite Reständerungszeile zum importierten Stichtag. Das ist der 01.01.20xx. An diesem Stichtag steht fest, dass der Mitarbeiter 80 Tage Resturlaub hat. Also müssen zu den bisherigen 60 Tagen noch einmal 20 addiert werden.

Durch den gesonderten Import des Urlaubsrestes vom alten Urlaubsjahr (in diesem Fall 60) wird der aliquote Urlaub ab dem Datum der Stichtag der Reständerung korrekt ermittelt. In diesem Beispiel hat der Mitarbeiter 60 Tage Resturlaub aus dem alten Urlaubsjahr. Er hat pro Urlaubjahr einen Anspruch von 25 Tagen, aber per 01.01.20xx einen Resturlaub von 80 Tagen. Das bedeutet, dass der Mitarbeiter im aktuellen Urlaubsjahr bis zum 01.01.20xx bereits 5 Urlaubstage verbraucht haben muss. Insofern werden in der Zeile "+ alter Urlaub - Verbrauch lfd. Jahr" 55 Tage ausgewiesen.

Reständerungen von Gutstunden werden analog zum ersten Beispiel Reständerung in der Urlaubsverwaltung durchgeführt. Im Zuge des Imports wird eine Reständerungszeile in der Gutstundenverwaltung mit dem angelieferten Stichtag erzeugt. In dieser Zeile wird jene Differenz ausgewiesen, die addiert bzw. subtrahiert werden muss, damit der gewünschte Gutstundenrest erreicht wird.

Hinweis 
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Beim Import von Gutstunden oder Diversen NLZ muss im Feld "Gutstd./Div.NLZ" immer die Nummer des Gutstundentopfes bzw. der Diversen NLZ angegeben sein. Diese Nummer kann im Paket LOHN → Stammdaten → Diverse Stammdaten → Gutstunden/Diverse NLZ abgelesen werden.

5 – Reständerung wg. Übernahme
Dieses Verarbeitungskennzeichen kann nur für eine Reständerung wegen Übernahme in der Urlaubsverwaltung eingesetzt werden, wobei immer der neue Gesamtrest im Feld "Verwaltung" (ABM_WERT1_VERWALTUNG) angeliefert werden muss. Die Reständerung (Differenz auf den gewünschten Gesamtrest) wird vom Programm automatisch berechnet.

Im Feld "Von" (ABM_ABWESENDVON) ist das Datum der Reständerung anzugeben. Im Feld "Bis" (ABM_ABWESENDBIS) ist das Urlaub-Beginn-Datum des "alten" Dienstverhältnisses anzugeben.

Hinweis 
Hinweis.png
Eine Reständerung wegen Übernahme ist insbesondere bei einem Wechsel im Konzern oder einer Übernahme von Dienstnehmern mit allen Rechten und Pflichten zu verwenden.

6 – Reständerung wg. Einheitsänderung
Dieses Verarbeitungskennzeichen kann nur für eine Reständerung wegen Einheitsänderung in der Urlaubsverwaltung eingesetzt werden, wobei immer der neue Gesamtrest im Feld "Verwaltung" (ABM_WERT1_VERWALTUNG) angeliefert werden muss. Die Reständerung (Differenz auf den gewünschten Gesamtrest) wird vom Programm automatisch berechnet.

Im Feld "Von" (ABM_ABWESENDVON) ist das Datum der Reständerung anzugeben.
 
Achtung! 
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Der Wechsel der Einheit im Feld Urlaub-Einheit ist manuell im Dienstnehmerstamm und den historischen Daten durchzuführen. Kontrollieren Sie außerdem den DN-Vorschlag im Lohnfirmenstamm, sodass neu angelegte Mitarbeiter gleich mit der gewünschten Urlaubseinheit angelegt wird.

Grundsätzlich kann festgehalten werden, dass in den meisten Fällen mit der Verbuchungsart "Neu anlegen/zusammenhängen" gearbeitet werden kann.
 
Achtung! 
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Nichtleistungszeiten, die tageweise eingegeben werden, müssen immer in der chronologisch richtigen Reihenfolge angeliefert werden!

Der tageweisem Import muss verwendet werden, wenn beispielsweise nur ein halber Urlaubstag abgezogen werden soll.

Beispiel 
Beispiel.png
Import von unterschiedlichen Nichtleistungszeiten: 
 
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 Passwortgeschützte Importdatei

Hinweis 
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Eine passwortgeschützte Datei kann nicht importiert werden und die Vorschau wird nicht angezeigt, weil es sich um geschützte Daten handelt. Die Meldung "Fehler beim Öffnen der Datei "..." Invalid password to open or create a file" wird angezeigt.

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 Relevante LOHN Parameter

Folgende Einstellungen können in den LOHN Parametern für den Abrechnungsimport getroffen werden: 
 
An dieser Stelle kann das Importverzeichnis bzw. die Importdatei bereits fix hinterlegt werden.

Folgende Eingabevarianten sind möglich:
  • Dateiname (z. B. C:\Temp\import.csv)
  • Verzeichnis (z. B. C:\Temp)
  • Verzeichnis + Dateiendung (z. B. C:\Temp\*.csv)
  • Verzeichnis + Dateimaske (z. B. C:\Temp\Imp*.csv)
  • mehrere Dateien bzw. Verzeichnisse durch Kommas (Beistriche) getrennt (z. B. C:\Import.csv, C:\Temp, C:\Daten\*.csv) 
Wichtig: Die Datei muss nicht zwingend im CSV-Format gespeichert werden. Ab der Version 16.46. ist auch der Import von XLS- bzw. XLSX-Dateien möglich.

Der Import von XLS- und XLSX-Dateien kann durch die Verwendung eckiger Klammern, eines Rufzeichens und des Namens des Tabellenblatts auf ein bestimmtes Tabellenblatt innerhalb der Importdatei eingeschränkt werden. Beispiel: C:\Temp\Import.xlsx[!Tabelle2]

Wichtig: Das Verzeichnis bzw. der Pfad darf kein Komma (keinen Beistrich) beinhalten, da das Komma als Trennzeichen zur Auswahl mehrerer Dateien bzw. Verzeichnisse genutzt wird.
Über diesen Parameter kann die benötigte Import-Schnittstelle fix hinterlegt werden.  
Soll die Importdatei nach erfolgtem Import umbenannt werden, muss dieser Parameter auf "Ja" gestellt werden.  

In diesem Fall werden Datensätze, die nicht importiert werden konnten, in eine Datei eigene Err-Datei zusammengefasst. Heißt die Importdatei beispielsweise C:\Test.csv, dann heißt die Err-Datei C:\~Test_err.csv. Die Tilde am Anfang des Dateinamens verhindert, dass die "fehlerhaften" Datensätze immer und immer wieder importiert werden. Die Err-Datei ist zu korrigieren und umzubenennen. Der Dateiname darf keine Tilde enthalten. Danach kann der Import erneut gestartet werden.

0 - Nein
1 - Ja
Hier wird festgelegt, ob die zu importierenden Nichtleistungszeiten mit bereits existierenden Nichtleistungszeiten gleicher Art entsprechend dem Wochenmodell zusammengehängt werden sollen oder nicht. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: 

1 - Vom Wochenmodell abhängig
2 - nur angrenzende NLZ

Beispiel: Eine Krankheit ist vom 1. bis 10. eines Monats erfasst. Eine weitere Krankheit soll vom 13. bis 15. desselben Monats importiert werden.

1 - Von Wochenmodell abhängig: Diese Einstellung prüft, ob eine Sollarbeitszeit entsprechend dem Wochenmodell (bzw. Tagesmodell) für die dazwischenliegenden Tage (11 - 12) vorliegt. Ist dies der Fall werden die Nichtleistungszeiten vom 1. bis 10. und 13. bis 15. nicht zusammengehängt, andernfalls schon.

2 - nur angrenzende NLZ: Diese Einstellung hängt nur bei direkt aneinander angrenzende Nichtleistungszeiten gleichen Typs immer zusammen. Die Krankheiten vom 1. bis 10. und 13. bis 15. werden nicht zusammengehängt.
Mit diesem Parameter wird geregelt, ob beim Import von Zeiträumen die Werte für "Verwaltung" und "Bezahlt" ermittelt oder importiert werden. 

Wichtig: Dieser Parameter hat für den Import von Nichtleistungszeiten der NLZ-Arten Krank, Arbeitsunfall und Freizeitunfall keine Bedeutung.

Bei einem tageweisen Import, das heißt jeder Tag der Nichtleistungszeit wird in einem eigenen Datensatz angeliefert, kann die Einstellung dieses Parameters immer übersteuert werden.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - ignorieren: Mit dieser Einstellung ist das Programmverhalten wie bisher. Beim Import von Zeiträumen werden die Werte für "Verwaltung" und "Bezahlt" anhand des beim Dienstnehmer hinterlegten Wochenmodells ermittelt. Eventuell in der Importdatei angelieferte Werte werden ignoriert.

1 - berücksichtigen: Hier werden die beim Import angelieferten Werte bei Zeiträumen berücksichtigt, d. h. für Verwaltung und Bezahlt herangezogen. Zuerst wird die NLZ wie bisher importiert und die einzelnen Tage werden aufgrund des Wochenmodells bewertet. Danach wird festgestellt, ob es zwischen den ermittelten und den angelieferten Werten Differenzen gibt. Die Differenz wird auf den ersten Tag der NLZ addiert, sodass die Summe der Verwaltung/Bezahlt-Werte den importieren Werten entspricht. Diese Ausprägung greift bei allen Nichtleistungszeit-Arten außer Krank, Arbeitsunfall und Freizeitunfall. Sollen auch hier die über den Import in den Felder "Verwaltung" und "Bezahlt" angelieferten Tage und Stunden berücksichtigt werden, dann muss ein tageweiser Import erfolgen.

 Automatisierungsmöglichkeiten bei CSV-Importen im LOHN

Um zu vermeiden, dass Ihnen Ihre Klienten manuell erstellte Importdateien mit unterschiedlichem Satzaufbau zur weiteren Verarbeitung übergeben, können Sie Ihren Kunden eine bezüglich Ihrer Schnittstelle optimierte Musterdatei zur Verfügung stellen. Dabei kann eine leere Doku-Zeile (mit Berücksichtigung von Datenbankfeldnamen) oder eine Doku-Zeile mit sprechenden Überschriften verwendet werden, sodass die Schnittstelle dennoch möglichst flexibel bleibt.

Wird ein Vorsystem von mehreren Klienten genutzt, dann können bestimmte Gemeinsamkeiten in den angelieferten Dateien erkannt werden. Oftmals können dieselben Feldwertreferenzierungen genutzt werden, weil z. B. das NLZ-Kennzeichen immer auf die gleiche Art umgewandelt wird. Sind dennoch kundenspezifische Individualisierungen notwendig, so kann eine bereits fertige Schnittstelle exportiert und unter einem anderen Namen importiert werden. Auf diese Weise erhalten Sie eine Kopie der Schnittstelle, die anschließend angepasst werden kann.

Jedes CSV-Importprogramm verfügt über Parameter. Damit können Sie firmenspezifische Schnittstellen oder den Pfad zur und den Namen der Importdatei hinterlegen. Auch Platzhalter im Pfad und Dateinamen sind möglich, weshalb ein strukturiertes Ordnersystem, in dem die Importdateien Ihrer Kunden monatlich nach immer gleichem Schema abgelegt werden, verwendet werden kann.

Üblicherweise werden Abrechnungen oder Nichtleistungszeiten vor der Lohnartenaktivierung importiert. Sind alle nötigen Parameter in den Importprogrammen hinterlegt und die Dateien im Ordnersystem nach dem definierten Schema abgelegt, dann kann der Import auch über einen Monatsbeginnstapel erfolgen. Die Aufnahme in einen Monatswechselstapel ist möglich. Auch der automatisierte Import über einen Toolsstapel oder über eine Batch-Datei mit Kommandozeile ist möglich.

Neben den hier vorgestellten Einstellungsmöglichkeiten zur Schnittstellendefinition können auch Makros zur Individualisierung definiert werden.

Außerdem können auch Dateien im Format XLS, XLSX oder TXT importiert werden.

Die Verwendung von Importprogrammen ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn Sie einmalig sehr viele oder regelmäßig Daten nach immer gleichem Aufbau verarbeiten müssen und eine direkte Überleitung nicht in Frage kommt. Werden beispielsweise NTCS ZEIT oder Dienstreisen in derselben Datenbank für dieselben Mitarbeitern verwendet, die im NTCS LOHN abgerechnet werden, dann kann rein technisch gesehen zwar ein Import per CSV-Datei erfolgen. In diesen Fällen ist eine direkte Überleitung wesentlich effizienter, sicherer und deshalb empfehlenswert.

Wird vom Klienten die BMD Com verwendet, dann sollte die Verwendung der BMD Com-Funktionen zur Vorerfassung in Betracht gezogen werden. Kann die Importdatei aus einem Vorsystem exportiert werden, dann ist die Variante des Imports zur präferieren. Die CSV-Importprogramme Abrechnungen importieren, Nichtleistungszeiten importieren und Dienstreisen importieren sind im Paket LOHN in der Basis-Lizenz "BMD NTCS Lohnverrechnung" enthalten.


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