Folgende Felder stehen Ihnen bei den dazugehörigen Konten im Bereich Verkauf gesamt zur Verfügung:
 
Ab-Datum
Mit dem Eintragen eines Ab-Datums kann festgelegt werden, dass eine Kontentabellenposition (ein Kontensatz) nur für einen bestimmten Zeitraum gültig sein soll. Zur Vervollständigung des Gültigkeitszeitraums steht das Feld Bis Datum zur Verfügung.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld wird nur zu bestimmten Zwecken benötigt (z. B. Kontoumstellung in der Fibu), daher bleibt das Feld in den meisten Fällen leer. Die Prüfung, welche Erlöskontentabelle herangezogen wird, erfolgt mit dem Rechnungsdatum.

Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Einschränkung: Datum, ab dem die Kontentabellenposition gültig ist.
Ausl-Kto-Bez
In diesem Feld wird die Bezeichnung des Auslandskontos der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) angezeigt. Diese Anzeige ist nur möglich, wenn das Auslandskonto auch tatsächlich als Fibu-Konto in der Fibu existiert.
Ausl-Kto-Nr
In diesem Feld wird das Auslandskonto manuell eingetragen bzw. mit der F4-Suche aus den Konten der FIBU übernommen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Hier muss jenes Erlöskonto hinterlegt werden, welches für den Kunden ermittelt werden soll, wenn der Kunde umsatzsteuerrechtlich wie ein Kunde aus einem Ausland (= einem Land außerhalb der EU) behandelt werden muss. Für Details zur umfangreichen Ermittlungslogik des korrekten Kontos finden Sie alle Informationen im Hilfekapitel Logik Kontenermittlung aus Erlöskontensatz.

Bitte beachten Sie auch, wenn Sie Honorarnoten unter mehreren Verrechnungsfirmen ausstellen, den Hinweis für die Kontenermittlung unter dem Feld Firma. 
Bestimmungsland
Hier kann die Landnummer, für die die angegebene Kontentabellenposition gültig sein soll, hinterlegt werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Das Bestimmungsland ist für die Leistungserfassung irrelevant und ist daher nicht zu hinterlegen!
Betragsgrenzen-Kennz.
Hier kann ein Kennzeichen für die Kontentabelle hinterlegt werden. Dieses Kennzeichen kann weiters auch am Artikelstamm hinterlegt werden. Es ist damit möglich, eine Betragsgrenze per Kennzeichen zu definieren.

Zum Beispiel: Elektronikartikel. Diese können mit diesem Kennzeichen ab einem bestimmten Wert steuerlich anders behandelt werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Das Kennzeichen für die Kontentabelle ist für die Leistungserfassung irrelevant und ist daher nicht zu hinterlegen!
Bez
In diesem Feld kann eine Bezeichnung der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) vergeben werden. Zur besseren Lesbarkeit und Unterscheidbarkeit ist eine kurze Bezeichnung empfehlenswert.
Bis-Datum
Mit dem Eintragen eines Bis-Datums kann festgelegt werden, dass eine Kontentabellenposition (ein Kontensatz) nur für einen bestimmten Zeitraum gültig sein soll. Zur Vervollständigung des Gültigkeitszeitraums steht das Feld Ab Datum zur Verfügung.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Feld wird nur zu bestimmten Zwecken benötigt (z. B. Kontoumstellung in der Fibu), daher bleibt das Feld in den meisten Fällen leer. Die Prüfung, welche Erlöskontentabelle herangezogen wird, erfolgt mit dem Rechnungsdatum.

Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Einschränkung: Datum, bis zu welchem die Kontentabellenposition gültig ist.
Erf.-Kennz.
Hier kann der Kontentabellenposition ein Erfassungskennzeichen zugewiesen werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Kennzeichen ist für die Leistungserfassung irrelevant und nicht zu hinterlegen!
 
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Es können für die einzelnen Erfassungskennzeichen eigene Konten, die für die Verbuchung herangezogen werden, hinterlegt werden.
Erlös-Kennz.
Hier kann der Kontentabellenposition ein Erlös- und Aufwandskennzeichen für Erlöse zugewiesen werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Kennzeichen ist für die Leistungserfassung irrelevant und darf nicht gesetzt werden!
 
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Durch die Verwendung von Erlös- und Aufwandskennzeichen ist es möglich, Erlöse von bestimmten Kunden (Aufwände bei bestimmten Lieferanten) bzw. Erlöse, die aus speziellen Transaktionen (z. B. bei Bauleistungen, Reverse Charge) resultieren, auf spezielle Konten zu buchen bzw. unterschiedliche Umsatzsteuersätze zur Anwendung heranzuziehen.
Erlös-Kennz. EK
Hier kann der Kontentabellenposition ein Erlös- und Aufwandskennzeichen für Aufwände zugewiesen werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Kennzeichen ist für die Leistungserfassung irrelevant und darf nicht gesetzt werden!
 
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Durch die Verwendung von Erlös- und Aufwandskennzeichen ist es möglich, Aufwände bei bestimmten Lieferanten (Erlöse von bestimmten Kunden) bzw. Erlöse, die aus speziellen Geschäftsfällen resultieren, auf spezielle Konten zu buchen bzw. unterschiedliche Umsatzsteuersätze zur Anwendung heranzuziehen.
Voraussetzung ist, dass in der (beim jeweiligen Artikel hinterlegten) Kontentabelle das Konto für das Erlöskennzeichen hinterlegt ist.
Erst-Dat
Datum, an dem die Kontentabellenposition (der Kontensatz) erstellt worden ist.
Ersteller
Die User-ID des Erstellers wird automatisch als Ersteller der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) hinterlegt.
EU-Kto-Bez
In diesem Feld wird die Bezeichnung des EU-Kontos der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) angezeigt. Diese Anzeige ist nur möglich, wenn das EU-Konto auch tatsächlich als Fibu-Konto in der Fibu existiert.
EU-Kto-Nr
In diesem Feld wird das EU-Konto manuell eingetragen bzw. mit der F4-Suche aus den Konten der FIBU übernommen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Hier muss jenes Erlöskonto hinterlegt werden, welches für den Kunden ermittelt werden soll, wenn der Kunde umsatzsteuerrechtlich wie ein Kunde aus einem EU-Land behandelt werden muss. Für Details zur umfangreichen Ermittlungslogik des korrekten Kontos finden Sie alle Informationen im Hilfekapitel Logik Kontenermittlung aus Erlöskontensatz.

Bitte beachten Sie auch, wenn Sie Honorarnoten unter mehreren Verrechnungsfirmen ausstellen, den Hinweis für die Kontenermittlung unter dem Feld Firma. 
Filiale
Wenn mit Filialen gearbeitet wird, kann die Filialnummer ausgewählt werden, für die die Kontentabellenposition gelten soll.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In der Leistungserfassung wird keine Unterscheidung zwischen Kontensätzen aufgrund der Filiale unterstützt
Firma
Mit dem Eintragen einer Firma kann festgelegt werden, dass eine Kontentabellenposition (ein Kontensatz) nur für eine bestimmte Firma gültig sein soll.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA 
Verwenden alle Verrechnungsfirmen dieselben Erlöskonten innerhalb einer Kontentabelle, ist hier keine Hinterlegung einer Firma vorzunehmen (Standard). 
Wird in diesem Feld eine Firmennummer hinterlegt, gelten die Konten dieses Erlöskontensatzes nur für diese Verrechnungsfirma. In diesem Fall müssen für die weiteren Verrechnungsfirmen weitere Erlöskontensätze unter dieser Kontentabelle hinterlegt werden (oder ein weiterer Erlöskontensatz ohne Zuordnung einer Firma).

Hinweis  
Hinweis.png
An dieser Stelle ist folgender Hinweis wichtig: Es gibt einen wesentlichen Unterschied bei der Zuweisung der Konten mittels der F4-Suche und bei der tatsächlichen Ermittlung der Konten bei der Fakturierung.
  1. Zuweisung der Konten mittels F4-Suche

    Ist hier im Feld "Firma" keine Firma auf dem Erlöskontensatz eingetragen, öffnet die F4-Suche die Konten der Hauptfirma (mit dem aktuellen Fibu-Jahr).
    Ist hier im Feld "Firma" eine Firma auf dem Erlöskontensatz eingetragen, öffnet die F4-Suche die Konten dieser Firma (mit dem aktuellen Fibu-Jahr).

  2. Tatsächliche Ermittlung der Konten in den Fakturierungsabläufen

    Ermittelt wird jedoch immer das Konto der Verrechnungsfirma, d. h., das hinterlegte Konto muss je Verrechnungsfirma in der aktuellen Fibu existieren, damit die Ermittlung des Kontos bei Rechnungsdruck/Fibu-Verbuchung korrekt funktionieren kann.

    Ist der Standardkontenrahmen in der aktuellen Fibu der Verrechnungsfirma hinterlegt und wird das Konto dort aufgefunden, wird dieses als Rückfallebene genutzt. Das Konto der Hauptfirma ist in diesem Ablauf somit nicht als Rückfallebene vorgesehen.

Firma (Filiale)
Wenn mit Filialen gearbeitet wird, wird in diesem Feld die Firmennummer der Firma angezeigt, in der die Filiale angelegt wurde.
Inl-Kto-Bez
In diesem Feld wird die Bezeichnung des Inlandskontos der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) angezeigt. Diese Anzeige ist nur möglich, wenn das Inlandskonto auch tatsächlich als Fibu-Konto in der Fibu existiert.
Inl-Kto-Nr
In diesem Feld wird das Inlandskonto manuell eingetragen bzw. mit der F4-Suche aus den Konten der FIBU übernommen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Hier muss jenes Erlöskonto hinterlegt werden, welches für den Kunden ermittelt werden soll, wenn der Kunde umsatzsteuerrechtlich wie ein Kunde aus dem Inland behandelt werden muss. Für Details zur umfangreichen Ermittlungslogik des korrekten Kontos finden Sie alle Informationen im Hilfekapitel Logik Kontenermittlung aus Erlöskontensatz.

Bitte beachten Sie auch, wenn Sie Honorarnoten unter mehreren Verrechnungsfirmen ausstellen, den Hinweis für die Kontenermittlung unter dem Feld Firma. 
KA
Je nach Bereich (Einkauf, Wareneinsatz, Verkauf) gibt es eine eigene Kontenart:
  • Verkauf: Erlöskonten
  • Wareneinsatz: Aufwandskonten
  • Einkauf: Bestandskonten
Kore-Kto.-Bez.
In diesem Feld wird die Bezeichnung des Kore-Kontos der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) angezeigt.
Kore-Kto.-Nr.
In diesem Feld wird das Kore-Konto manuell eingetragen bzw. mit der F4-Suche aus den Konten der Kore übernommen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Für die Leistungserfassung besteht zusätzlich die Möglichkeit, in diesem Feld das Kore-relevante Konto in der Kontentabelle zu hinterlegen. Das hat den Hintergrund, dass nicht zwingend ein Fibu-Konto angelegt werden muss, um für die LEA-KORE-Überleitung mit dem Programmpunkt LEA in KORE übernehmen die relevanten Kore-Konten hinterlegen zu können. Dadurch wird der Fibu-Kundenstamm nicht überfüllt und muss nicht mitgewartet werden.

Hierbei sind folgende Punkte zu beachten:
  • Dieses Feld ist nur dann editierbar, wenn der Aufruf des Fensters Kontentabellen über die LEA erfolgt.

  • Es können entweder nur das Feld "Kore-Kto.-Nr." oder die weiteren Kontofelder (Inland, EU, Ausland) befüllt werden, da sich diese Felder gegenseitig sperren.

  • Gleichzeitig wird geprüft, ob das Konto in der Kore vorhanden ist.
Kundenart
Sollen bestimmte Kundenarten (Privatkunde / Gewerblicher Käufer) auf eigene Konten gebucht werden, kann hier die Kundenart angegeben werden.
Diese Kundenart ist auch bei den entsprechenden Kundenstammdaten im gleichnamigen Feld zu hinterlegen. Weiters muss die "Kundenart" im Fenster "Reihenfolge Kontofindung" (Fenstermenü → Extras) aktiviert werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In der Leistungserfassung kann diese Information aus den Kontensätzen derzeit nicht ermittelt werden. 
L-User
Die User-ID des Letzten Users wird automatisch bei Bearbeitung der Kontentabellenposition (des Kontensatzes) aktualisiert.
Land (Filiale)
Wenn mit Filialen gearbeitet wird, wird in diesem Feld die Landnummer des Landes angezeigt, zu welchem die Filiale gehört.
Land (Steuercode)
Landnummer jenes Landes, für welches die Steuercodes gelten. Dieses Feld ist vom Anwender nicht bearbeitbar. 
Negativwert
Dieses Feld ist im Zuge der Wareneinsatzermittlung von Bedeutung. Beim Wareneinsatz wird der Einstandspreis in die Fibu verbucht.
Ist das Feld "Negativwert" aktiviert, können negative Wareneinsätze auf ein eigenes Konto gebucht werden. (z. B. Lagerkorrekturbuchungen mit -100 Euro).
 
Hinweis 
Hinweis.png
Dieses Feld findet hauptsächlich in Tschechien Anwendung.
Preisgrund
Beim Preisgrund handelt es sich um ein mögliches Unterscheidungsmerkmal zwischen Positionen der Kontentabelle (Kontensätze) innerhalb einer Kontentabelle.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Der Preisgrund kann in der Leistungserfassung als eine Variante genutzt werden, um eine Unterscheidung von mehreren Erlöskontensätzen innerhalb einer Erlöskontentabelle zu erzielen (siehe Hilfekapitel Preisgrund).
 
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Verkaufspreisgründe können vom Benutzer angelegt und bei der Kontentabellenposition hinterlegt werden. Sind mehrere Kontentabellenpositionen einer Kontentabelle zugeordnet, können diese über das Feld "Preisgrund" unterschieden werden.
Rechnungsart
Mithilfe unterschiedlicher Rechnungsarten kann eine Unterscheidung zwischen den Kontentabellenpositionen (den Kontensätzen) innerhalb einer Kontentabelle nach WWS Rechnungsarten getroffen werden. Pro Kontentabelle können unterschiedlich viele Rechnungsarten verwendet werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Für die Leistungserfassung genügt es im Normalfall, die Rechnungsart auf dem vorgeschlagenen Wert "Standardrechnung" zu belassen. Um die Nutzung von unterschiedlichen Rechnungsarten zu ermöglichen, muss die Zuordnung vom Fakturatyp in der Leistungserfassung mit der Rechnungsart in der Warenwirtschaft entsprechend gegeben sein. Diese Zuordnung ist im Hilfekapitel Rechnungsart genau aufgelistet. 

Dieses Unterscheidungsmerkmal ist zum Beispiel nur nötig, wenn für einen bestimmten Fakturatyp (z. B. Teilrechnung) nicht nur ein Erlöskonto, sondern auch je Tätigkeitsgruppe unterschiedliche Erlöskonten bebucht werden müssen.

Wird ein Erlöskontensatz mit Rechnungsart ungleich "Standardrechnung" angelegt, gelten die Konten dieses Erlöskontensatzes nur für den entsprechenden Fakturatyp. Daher müssen für die weiteren Fakturatypen weitere Erlöskontensätze unter dieser Kontentabelle hinterlegt werden (oder ein weiterer Erlöskontensatz mit der Rechnungsart "Standardrechnung").
 
Es gibt folgende Ausprägungen für die Rechnungsart:
  • Standardrechnung: Eintrag, der für Standardrechnungen gilt. Dieser Eintrag wird außerdem verwendet, wenn kein spezieller Eintrag (z. B. für eine Schlussrechnung) vom System gefunden wird.
  • Akontoforderung
  • Anzahlungsrechnung auflaufend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Anzahlungsrechnung beinhaltend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Anzahlungsrechnung auflaufend (mit sofort fälliger USt)
  • Anzahlungsrechnung beinhaltend (mit sofort fälliger USt)
  • Teilrechnung auflaufend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Teilrechnung beinhalted (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Teilrechnung auflaufend (mit sofort fälliger USt)
  • Teilrechnung beinhaltend (mit sofort fälliger USt)
  • Schlussrechnung
  • Steuerbeleg 
Für die Standardrechnungen ist die Rechnungsart "Standardrechnung" zu verwenden.
 
Für die Anzahlungs-, Teil- und Schlussrechnungen müssen, je nachdem, welche Versteuerungsart vorab in den Rechnungs-Schemen für die Anzahlungs-, Teil- und Schlussrechnung angegeben worden ist, die jeweiligen Rechnungsarten ausgewählt werden.
 
Für den Steuerbeleg kann die Verrechnungsart "Steuerbeleg" verwendet werden.
 
Gibt es in einer Kontentabelle mehrere Einträge mit der gleichen Rechnungsart, kann mithilfe der Erlöskennzeichen gesteuert werden, wann welches Konto herangezogen wird.
St.Code Ausl.
In diesem Feld tragen Sie manuell den zu berücksichtigenden Steuercode für das im Feld Auslandskonto hinterlegte Auslandskonto ein, wenn der Steuercode nicht vom Fibu-Konto ermittelt werden kann, weil das Konto in der Fibu nicht existiert. Diese Vorgangsweise ist nur dann möglich/sinnvoll, wenn der WWS Parameter "BMD FIBU" deaktiviert ist. Ansonsten wird der korrekte Steuercode jedenfalls vom Fibu-Konto ermittelt und das Feld ist nicht bearbeitbar.

Die Steuercodes selbst definieren, mit welcher Steuerart gebucht wird und ob bzw. wo der Buchungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung ausgewiesen wird. Eine Auflistung Steuercodes kann eingesehen werden.
St.Code EU
In diesem Feld tragen Sie manuell den zu berücksichtigenden Steuercode für das im Feld EU-Konto hinterlegte EU-Konto ein, wenn der Steuercode nicht vom Fibu-Konto ermittelt werden kann, weil das Konto in der Fibu nicht existiert. Diese Vorgangsweise ist nur dann möglich/sinnvoll, wenn der WWS Parameter "BMD FIBU" deaktiviert ist. Ansonsten wird der korrekte Steuercode jedenfalls vom Fibu-Konto ermittelt und das Feld ist nicht bearbeitbar.

Die Steuercodes selbst definieren, mit welcher Steuerart gebucht wird und ob bzw. wo der Buchungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung ausgewiesen wird. Eine Auflistung Steuercodes kann eingesehen werden.
St.Code Inl.
In diesem Feld tragen Sie manuell den zu berücksichtigenden Steuercode für das im Feld Inlandskonto hinterlegte Inlandskonto ein, wenn der Steuercode nicht vom Fibu-Konto ermittelt werden kann, weil das Konto in der Fibu nicht existiert. Diese Vorgangsweise ist nur dann möglich/sinnvoll, wenn der WWS Parameter "BMD FIBU" deaktiviert ist. Ansonsten wird der korrekte Steuercode jedenfalls vom Fibu-Konto ermittelt und das Feld ist nicht bearbeitbar.

Die Steuercodes selbst definieren, mit welcher Steuerart gebucht wird und ob bzw. wo der Buchungsbetrag in der Umsatzsteuervoranmeldung ausgewiesen wird. Eine Auflistung Steuercodes kann eingesehen werden.
Steuer %
In diesem Feld tragen Sie manuell den zu berücksichtigenden Steuerprozentsatz für das im Feld Inlandskonto hinterlegte Inlandskonto ein, wenn der Steuerprozentsatz nicht vom Fibu-Konto ermittelt werden kann, weil das Konto in der Fibu nicht existiert. Diese Vorgangsweise ist nur dann möglich/sinnvoll, wenn der WWS Parameter "BMD FIBU" deaktiviert ist. Ansonsten wird der korrekte Steuerprozentsatz jedenfalls vom Fibu-Konto ermittelt und das Feld ist nicht bearbeitbar.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Zusatzinformationen zum besseren Programmverständnis: Dieser Steuerprozentsatz gilt somit nur für das manuell hinterlegte Inlandskonto des Erlöskontensatzes, da das Programm für das manuelle hinterlegte EU-Konto sowie für das manuell hinterlegte Auslandskonto fix 0 % Umsatzsteuer heranzieht.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Die Teilrechnungskonten für Versteuerung bei Bezahlung sind in der FIBU jedoch mit dem Steuersatz 0 % angelegt, da ja zuerst auf noch nicht fällige USt gebucht wird. Erst bei Bezahlung der Rechnung wird die USt fällig und dann wird auch der Erlös auf ein Erlöskonto mit USt-Hinterlegung umgebucht.

Damit Teil- und Anzahlungsrechnungen korrekt mit der (erst später fälligen) Umsatzsteuer berechnet und ausgedruckt werden, ist in diesem speziellen Fall im Feld "Steuer %" der jeweilige Steuersatz anzugeben.
 
Im Feld "Steuer %" kann (wenn der Parameter BMD FIBU = Ja) nur ein Wert eingetragen werden, wenn folgende Rechnungsarten gewählt werden:
  • Anzahlungsrechnung auflaufend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Anzahlungsrechnung beinhaltend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Teilrechnung auflaufend (Versteuerung bei Bezahlung)
  • Teilrechnung beinhaltend (Versteuerung bei Bezahlung)
Hinweis 
Hinweis.png
Wird das Feld "Steuerprozentsatz" auf der Kontentabellenposition befüllt, muss auch der "Steuercode" auf der Kontentabellenposition eingegeben werden.

Steuercode und Steuerprozentsatz sollen entweder nur gemeinsam eingegeben werden oder es bleiben beide Felder leer (Steuercode und Steuerprozentsatz werden vom Sachkonto aus der FIBU genommen).

Hinweis 
Hinweis.png
Es ist möglich, mit Steuerprozentsätzen mit 3 Nachkommastellen (z. B. für die USA) in der WWS zu arbeiten und in die FIBU zu verbuchen.

Tab-Nr
Die Tabellennummer wird automatisch mit dem Wert der jeweiligen Tabellennummer der Kontentabelle, unter der die Position (der Kontensatz) angelegt wird, befüllt.
Tab-Pos-Nr
Es handelt sich hierbei um eine fortlaufende Nummer der Kontentabellenposition (des Kontensatzes). Diese wird automatisch vergeben.
Änd-Dat
Datum, an welchem die Kontentabellenposition (der Kontensatz) zuletzt geändert worden ist.