UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zu den Konten finden Sie unter Konten.

Inhalt


 Allgemein

In dieser Dokumentation erhalten Sie Informationen über die Anlage und Verwendung von KuLis. Als KuLi wird eine Person bezeichnet, welche gleichzeitig als Kunde und als Lieferant geführt wird. Diese Funktionalität wird im Paket FIBU verwendet.

Die Anlage eines KuLis sollte gut überlegt werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie, sich folgende Hinweise gut durchzulesen und erst dann eine Entscheidung zu treffen.

Dafür gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten:
  • Zwei getrennte Stammdaten: Hier wird sowohl der Kunde als auch der Lieferant angelegt. Auf beiden Konten wird das dazugehörige Gegenverrechnungskonto angelegt. Gebucht werden die Eingangsrechnungen auf dem Lieferantenkonto und die Ausgangsrechnungen auf dem Kundenkonto.

  • Gemeinsame Stammdaten: Ein Konto wird als KuLi angelegt. Es werden sowohl Eingangs- als auch Ausgangsrechnungen auf diesem Konto gebucht.

Vorteile bzw. Nachteile

Vorteil Gegenverrechnung: Übersichtlichkeit mit zwei Konten: OP-Liste, Kontoblatt, ZV, Mahnwesen
Nachteil Gegenverrechnung: Doppelte Wartung der Stammdaten, ERs und ARs können nicht mit einer Bank-Buchung gemeinsam ausgeziffert werden, es müssen 2 getrennte Buchungen gebucht werden.

Vorteil KuLi: nur einmalige Wartung der Stammdaten (Vorteil vor allem dann, wenn es sehr viele Konten betrifft). OP-Liste und Personensaldenlisten können sowohl getrennt als auch als KuLi gemeinsam ausgewertet werden. ARs und ERs können gemeinsam mit einer Bankbuchung beim Buchen ausgeziffert werden.
Nachteil KuLi: nur ein gemeinsames Kontoblatt - auch ein gemeinsamer Saldo. Möchten Sie pro Kontengruppe einen Saldo sehen, müssen Sie über den Kontotyp filtern.

Beispiel 
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Kontoblatt einer Gegenverrechnung
In der Konto-Info kann der Saldo mit Gegenverrechnung eingeblendet werden:

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Kontoblatt eines KuLis
Es werden sowohl Ausgangsrechnungen als auch Eingangsrechnungen auf einem Konto gebucht:

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Zahlungsverkehr mit Gegenverrechnung
Es werden beim Zahlungsverkehr auch Ausgangsrechnungen gegenverrechnet, wenn das Kennzeichen dafür gesetzt wird. Das Gleiche gilt auch beim Bankeinzug oder bei den Mahnungen.

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Zahlungsverkehr mit KuLi
Bei einem KuLi werden im Zahlungsverkehr die Ausgangsrechnung automatisch berücksichtigt. Das Gleiche gilt auch beim Bankeinzug und im Mahnwesen - hier werden Eingangsrechnungen berücksichtigt.

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Hinweis 
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Sollten Sie die Anlage eines KuLis in Erwägung ziehen, so beachten Sie in diesem Zusammenhang das Saldierungsverbot von Kunden und Lieferanten.

Daraus können sich folgende Probleme ergeben:
  • Eine Bankbuchung kann nicht mit einer Eingangsrechnungen ausgeziffert werden: Die Bankbuchung wurde ohne Auszifferung auf das Forderungskonto (automatisch aufgrund der Kontenanlage vom KuLi) gebucht und hat somit eine abweichende Kontogruppe.

  • Differenz zwischen Saldo am Konto und der OP-Liste: Am Kontoblatt ist von beiden Kontogruppen der Saldo ersichtlich. Beim Ausdruck der OP-Liste ist aber nur der Saldo vom Kunden bzw. Lieferanten angedruckt.
Fazit:
Überwiegen nach einer gründlichen Überlegung die Vorteile einer gemeinsamen Stammdatenwartung, so spricht nichts gegen die Anlage von KuLis.
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 Anlage eines KuLi

Sie können einen KuLi im CRM bei den Personen oder in der FIBU unter den Personenkonten anlegen.

 Anlage eines KuLi im Paket FIBU

Öffnen Sie im Paket FIBU im Menü Stammdaten → Konten. Wählen Sie den Reiter "KuLi", um die entsprechenden Konten anzuzeigen. Starten Sie eine Neuanlage mit F5 und fahren Sie wie gewohnt fort. Die erforderlichen Kennzeichen, damit diese Person als KuLi geführt wird, werden automatisch gesetzt. Die Person ist anschließend ganz normal in den CRM Personenstammdaten unter den Kunden und Lieferanten sichtbar.

 Anlage eines KuLi im Paket CRM

Ausgangsbasis für die Erstellung eines KuLi im CRM ist, dass eine Person als Kunde oder als Lieferant angelegt wird. Öffnen Sie im Paket CRM im Menü Stammdaten → Personen → Kunden bzw. Lieferanten. Starten Sie wie gewöhnlich eine Neuanlage. Anschließend sind folgende Einstellungen zu setzen, damit die Person als KuLi geführt wird:

Öffnen Sie den Kunden- bzw. Lieferantenstamm mit F6 - Bearbeiten und wählen Sie den Reiter "Lieferant" bzw. "Kunde" aus.

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Hier gibt es die Felder "Ist Kunde" und "Ist Lieferant". Möglicherweise müssen diese Felder zuerst über die Feldauswahl eingeblendet werden. Setzen Sie beide Felder auf JA.

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Anschließend wechseln Sie auf den Reiter "Personenkonto".

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Hier muss das Feld "Kunde und Lieferant" auf "JA" gesetzt werden.

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Hinweis 
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Ein KuLi kann auch mittels Personen importieren angelegt werden. Bitte beachten Sie dabei, dass die entsprechenden Felder "Ist Kunde" (KLI_ISTKUNDE) und "Ist Lieferant" (KLI_ISTLIEFERANT) mitgegeben werden.

 Änderung eines Personenkontos auf KuLi

Eine Umstellung auf KuLi ist im Nachhinein möglich.

Am Allgemein-Reiter des Kontos werden die Felder "Ist Kunde" und "Ist Lieferant" aktiviert. Weiters ist auf solchen Konten am FIBU-Konto-Reiter das Feld "Kunde und Lieferant" auf "Ja" zu setzen.

Umstellen auf KuLi
Dazu gibt es unter Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten → unter den Kunden bzw. Lieferanten die Funktion Umstellen auf KuLi.
Wird diese Funktion ausgeführt, so werden am Allgemein-Reiter "Ist Kunde" und "Ist Lieferant" aktiviert. Am FIBU-Konto-Reiter wird das Feld "Kunde und Lieferant" automatisch auf "Ja" gesetzt.


KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant
Für die Umstellung von einem KuLi auf einen Kunden oder Lieferanten gibt es unter Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten → unter den Kunden oder Lieferanten die Funktion KuLi umstellen auf Kunde oder Lieferant.
Hier wird am Allgemein-Reiter das Feld "Ist Kunde" oder "Ist Lieferant" deaktiviert, sowie am FIBU-Konto-Reiter das Feld "Kunde oder Lieferant" auf "Nein" gesetzt.

Ein KuLi kann nur dann auf einen Kunden oder Lieferanten umgestellt werden, wenn auf diesem KuLi keine Vorjahressalden oder Umsätze vorhanden sind und wenn kein Saldo der anderen Kontengruppe vorhanden ist. Das heißt, wenn der KuLi auf einen Kunden zurückgestellt wird, dann darf kein Lieferantensaldo vorhanden sein.

 Auswirkungen und Eigenschaften

Besonderheiten im Paket CRM:
Personen, die als KuLi angelegt wurden, werden gleichzeitig als Kunde und Lieferant geführt. Sie sind daher in der Liste für Kunden, der Liste für Lieferanten sowie in der Liste für Kunden und Lieferanten sichtbar.

KuLi werden ausschließlich im Paket FIBU verwendet. Im Paket CRM können lediglich Kunden oder Lieferanten durch Setzen der entsprechenden Felder als KuLi definiert werden. Für weiterführende Fragen wenden sie sich daher bitte primär an den FIBU Support.

Besonderheiten im Paket FIBU:

Je nachdem, ob das Konto als Lieferant oder als Kunde bebucht wird, werden automatisch die zugehörigen Sammelkonten verwendet. Werden Eingangsrechnungen gebucht, erfolgt die Sammelbuchung auf Lieferantensammelkonten, bei Ausgangsrechnungen auf Kundensammelkonten.

Wenn Lieferanten gleichzeitig als Kunden auftreten, ist es sinnvoll, die offenen Posten dieser Kundenkonten auch im Zahlungsverkehr zu berücksichtigen. Damit werden einerseits zu hohe Zahlungen vermieden, andererseits die offenen Ausgangsrechnungen ausgeglichen und alle betroffenen Rechnungen automatisch ausgeziffert.

Durch die Verwendung von KuLi kann auf eine doppelte Stammdatenpflege und auf die Hinterlegung eines Gegenverrechnungskontos verzichtet werden. Wird eine Person als KuLi gekennzeichnet, dann wird das Feld "Gegenverrechnungskonto" nicht mehr berücksichtigt!

Weiters werden im Zahlungsvorschlag sowohl die Eingangsrechnungen als auch die dazugehörenden Ausgangsrechnungen angezeigt. Ergibt sich aufgrund der Ausgangsrechnungen ein Guthaben, dann werden die Rechnungen nicht für die Zahlung freigegeben und als Grund wird "Zahlungsbetrag nicht positiv" angezeigt.

Achtung! 
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Wenn Sie mit KuLi arbeiten möchten, beachten Sie bitte folgende Punkte:
  • KuLi funktionieren nur in der NTCS FIBU! Wird die FIBU noch mit BMD 5.5 verwendet, muss mit Gegenverrechnung gearbeitet werden. Das heißt, Kunden und Lieferanten werden getrennt gebucht und später im Zahlungsvorschlag und auf der Mahnung gegenverrechnet. Im Rahmen eines PR01 Updates wird die Person, je nachdem, ob sie im Nummernkreis der Lieferanten oder der Kunden angelegt wurde, entweder als Kunde oder als Lieferant in BMD 5.5 geschrieben. Die Funktionalität des KuLi ist dort nicht gegeben.

  • Es besteht ein Saldierungsverbot: Es dürfen keine Forderungen mit Verbindlichkeiten abgestattet werden. Das hat die Auswirkung, dass in der manuellen Auszifferung keine ERs direkt mit ARs ausgeziffert werden können. Das funktioniert nur mit einer Bankbuchung im Buchungsprogramm.

  • KuLi können nicht mehr auf Kunden oder Lieferanten zurückgesetzt werden, sobald Salden vorhanden sind. Es werden dabei die Salden der letzten 4 Jahre überprüft. Überlegen Sie daher bitte genau, ob Sie dauerhaft mit KuLis arbeiten möchten.  

Hinweis 
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Die Hilfsprogramme zum Umspielen von Personen im CRM Paket unter Stammdaten → Hilfsprogramme können auch mit KuLis verwendet werden.  

 Buchen auf KuLi-Konten

Wird ein Personenkonto gleichzeitig als Kunden- und als Lieferantenkonto geführt, kann dieses Personenkonto als KuLi (Kunde und Lieferant) gekennzeichnet werden. Somit können sowohl Ausgangsrechnungen als auch Eingangsrechnungen auf das gleiche Personenkonto gebucht werden.
 
Um ein Personenkonto als KuLi zu kennzeichnen, müssen Sie bereits bei der Anlage in den Stammdaten im Reiter FIBU-Konto das Feld Kunde und Lieferant auf Ja stellen.
 
Wird auf ein KuLi-Konto gebucht, wird in jede Buchung eine "Kontengruppe" geschrieben (2 = Kunden, 3 = Lieferanten), da ein absolutes Saldierungsverbot zwischen Forderungen und Verbindlichkeiten besteht.
 
Die Kontengruppe wird lt. folgender Reihenfolge ermittelt:
  1. Buchungssymbol: lt. Kontengruppe; diese sollte eindeutig im Buchungssymbol eingestellt sein (ER = nur Lieferanten, keine Kunden, AR = nur Kunden, keine Lieferanten)

  2. Steuercode: Aufwand = Lieferant, Erlös = Kunde

  3. Nummernkreise: In welchen Nummernkreis fällt diese Kontonummer hinein?
Hinweis
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In der manuellen Auszifferung können nur Buchungen mit der gleichen Kontengruppe zusammen ausgeziffert werden!
Bei Eingangsrechnungen aus der ER-Kontrolle wird immer die Kontengruppe 3 = Lieferant übergeben!

Werden Buchungen mit unterschiedlichen Kontengruppen ausgeziffert, wird folgende Meldung angezeigt:

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Eine Auszifferung unterschiedlicher Kontengruppen kann nur im Buchungsprogramm über eine Bank-/Kassenbuchung erfolgen! In solch einem Fall bekommt die Hauptbuchung dieser Zahlung die Kontengruppe 4.  Dadurch wird die Buchung automatisch auf diese Kontengruppen getrennt aufgeteilt und die Detailbuchungen werden mit der jeweiligen Kontengruppe gebucht: 

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Bei der Buchung auf ein KuLi-Konto kann die Kontengruppe auch manuell erfasst werden. Bei Zahlungen mit Auszifferung kann die Kontengruppe nicht manuell bearbeitet werden!

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Hinweis 
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Bei einer Zahlungsbuchung ohne Auszifferung wird die Kontengruppe laut Nummernkreis in die Buchung übernommen. Dies kann später in der manuellen Auszifferung zu Problemen führen, wenn eine Rechnung mit einer abweichenden Kontengruppe mit dieser Zahlung ausgeziffert werden soll.

In diesem Fall muss entweder eine Zahlung mit Betrag 0 gebucht werden oder man ändert im Buchungsprogramm (solange der jeweilige Buchungskreis nicht abgeschlossen ist) manuell die Kontengruppe auf der Zahlungsbuchung ab.

 Wissenswertes zum KuLi

 Manuelle Auszifferung

Die Funktion "Automatisches Ausziffern wenn Saldo 0" ist bei KuLis inaktiv!

In der manuellen Auszifferung können nur Buchungen mit der gleichen Kontengruppe zusammen ausgeziffert werden. 

Da ein Saldierungsverbot besteht, dürfen keine Forderungen mit Verbindlichkeiten abgestattet werden. Das hat die Auswirkung, dass in der manuellen Auszifferung keine ERs direkt mit ARs ausgeziffert werden können.

Hinweis 
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Wird eine bereits abgestattete Rechnung wieder aufgebaut und neu abgestattet, so ändert sich das bereits bebuchte Sammelkonto Forderung bzw. Verbindlichkeit der Zahlungsbuchung nicht mit!


 Offene-Posten-Liste

KuLis werden beim Ausdruck der OP-Liste aufgeteilt:
  • Kundenbuchungen werden auf der Offenen-Posten-Liste der Kunden gedruckt - der jeweilige Lieferantenanteil wird mitgedruckt.
  • Lieferantenbuchungen werden bei der Offenen-Posten-Liste der Lieferanten gedruckt - der Kundenanteil wird auf der OP-Liste Lieferanten mitgedruckt.

 Umsatzliste

Bei einem Personenkonto, welches als KuLi angelegt ist, wird der Saldo laut Anteil an Kunden und Lieferanten getrennt ausgewiesen. Es wird nicht der Gesamtsaldo des Kontos angezeigt.
 

 Aussenstandsliste

Bei einem Personenkonto, welches als KuLi angelegt ist, wird der Saldo laut Anteil an Kunden und Lieferanten getrennt ausgewiesen. Es wird nicht der Gesamtsaldo des Kontos angezeigt.
 

 Bildschirmansichten

 Umsatzliste

Bei einem Personenkonto, welches als KuLi angelegt ist, wird der Saldo laut Anteil an Kunden und Lieferanten getrennt ausgewiesen. Es wird nicht der Gesamtsaldo des Kontos angezeigt.

 OP-Liste

Bei der OP-Liste am Bildschirm wird der KuLi sowohl bei Kunden als auch bei Lieferanten ausgewiesen. Es wird der Gesamtsaldo vom Konto angezeigt.
 

 Kontoblatt

Am Bildschirm-Kontoblatt wird in der Konteninfo die Kondition vom Kunden als auch vom Lieferanten angezeigt:

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Der Soll- bzw. Habensaldo wird aufgrund der Detailbuchung bei Zahlungen wie in nachfolgendem Beispiel ermittelt:
 
Beispiel 
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Es wird eine AR und eine ER mit gleichem Betrag gebucht. Der Soll- bzw. der Habensaldo wird aufgrund der beiden Rechnungen ermittelt:

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Eine Zahlung mit Betrag "null" wird gebucht. Im Zuge der Zahlung werden beide Rechnungen ausgeziffert. Dadurch entstehen Detailbuchungen auf der Zahlung:

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Aufgrund dieser Detailbuchungen auf der Zahlungsbuchung wird der Soll- bzw. Habensaldo am Kontoblatt ermittelt:

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 Mahnen

Im Mahnvorschlag werden sowohl die Ausgangsrechnungen als auch die dazugehörigen Eingangsrechnungen angezeigt. 

 Bankeinzug

Anzeige bei KuLi im Bankeinzug
Im Bankeinzug werden sowohl die Ausgangsrechnungen als auch die dazugehörigen Eingangsrechnungen angezeigt.
 
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Ergibt sich aufgrund der Eingangsrechnungen eine Zahllast, werden die Rechnungen nicht für den Einzug freigegeben. Als Grund wird "Einzugssumme nicht positiv" angezeigt.

 Lieferantenzahlungsverkehr

Anzeige bei KuLi im Zahlungsvorschlag
Im Zahlungsvorschlag werden sowohl die Eingangsrechnungen als auch die dazugehörenden Ausgangsrechnungen angezeigt.

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Ergibt sich aufgrund der Ausgangsrechnungen ein Guthaben, dann werden die Rechnungen nicht für die Zahlung freigegeben und als Grund wird "Zahlungsbetrag nicht positiv" angezeigt.
Datenträgererstellung und Verbuchung bei KuLi
Beim Erstellen des Datenträgers werden alle freigegebenen Rechnungen berücksichtigt und der Differenzbetrag an den Lieferanten überwiesen. Die Verbuchung erfolgt automatisch und sowohl die Eingangsrechnungen als auch die Ausgangsrechnungen werden ausgeglichen.

 Jahresübernahme

Werden bei der EB-Übernahme Kunden und/oder Lieferanten übernommen, dann werden alle KuLi-Konten automatisch mitübernommen. Auch dann, wenn die Konten laut Nummernkreis zur anderen Kontogruppe gehören.

Gibt es in den Fixkonten pro Kontengruppe ein eigenes EB-Konto, so wird bei der Jahresübernahme von KuLis darauf geachtet, auf welche Kontengruppe im Vorjahr gebucht wurde. Die EB-Buchung wird auf das EB-Konto laut der Hinterlegung in den Fixkonten durchgeführt. 

 Fremdwährungsbewertung

KuLi-Konten werden in der Fremdwährungsbewertung in Kunden- und Lieferantenanteil getrennt zur Berechnung herangezogen. 

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