In diesem Dokument finden Sie die FAQ zum Thema "Positionen (Auftragserstellung)". Einen Überblick über alle FAQ-Themen zur Auftragserstellung finden Sie unter
FAQ Auftragserstellung.
Das Fenster ist zu finden unter Paket Warenwirtschaft → Verkauf → Auftragspositionen oder über die Funktionssuche mit dem Eintrag "Auftragspositionen".
Im Fenster "Aufträge" ist dies über das Einstiegsfeld "Artikel" ersichtlich. Wird dort ein bestimmter Artikel ausgewählt, werden alle Angebote aufgelistet, die diesen Artikel beinhalten.
Auftragspositionen können gelöscht werden, solange
- die Auftragsbestätigung noch nicht original gedruckt worden ist bzw.
- noch kein Lieferschein oder keine Rechnung erstellt worden sind bzw.
- wenn der Lieferschein bzw. die Rechnung storniert sind.
Nur dann ist die F7-Funktion (Löschen) verfügbar.
Beim Löschen einer oder mehrerer Auftragspositionen kommt die Abfrage: "Sind Sie sicher, dass Sie die markierte(n) Positionen(en) löschen wollen?"
Erst wenn diese Abfrage mit "Löschen" bestätigt wird, werden die markierten Positionen gelöscht.
Ist ein Lieferschein vorhanden, auf den die Auftragsposition verweist, kann die Position erst nach dem Stornieren des entsprechenden Lieferscheins gelöscht werden. Dabei erscheint folgende Meldung: "Es wurde bereits ein Lieferschein gedruckt (und storniert), die Position kann daher nicht gelöscht werden! Wollen Sie die Position(en) als gelöscht kennzeichnen?"
Wird die Option "Als gelöscht kennzeichnen" ausgewählt, öffnet sich ein Fenster für die Eingabe einer Begründung für das Setzen des Löschkennzeichens auf der Position.
Die Begründung ist dann im Feld "Notiz" auf der Auftragsposition gespeichert.
Als "gelöscht" gekennzeichnete Auftragspositionen werden in roter Schriftfarbe und durchgestrichen dargestellt.
Gleiches gilt für das Löschen von Positionen nach dem Stornieren einer Rechnung (Meldung "Es wurde bereits eine Rechnung gedruckt (und storniert), die Position kann daher nicht gelöscht werden! Wollen Sie die Position(en) als gelöscht kennzeichnen?").
Die Wiederherstellung von gelöschten Positionen ist nicht mehr möglich.
Damit Positionen von einem Auftrag in einen anderen kopiert werden können, markieren Sie dafür zuerst die gewünschten Positionen und führen Sie die Funktion "Positionen kopieren" aus.
Danach wählen Sie den Auftrag aus, in welchen Sie die kopierten Positionen einfügen möchten, und führen die Funktion "Positionen einfügen" aus.
Beim Einfügen der Positionen kommt die Abfrage für die Neuermittlung diverser Daten, welche speziell dann relevant sind, wenn im neuen Auftrag ein anderer Kunde hinterlegt ist, für welchen z. B. andere Konten oder Preise relevant sind.
Mit der Funktion "Duplizieren erweitert" ist das Kopieren in einen neuen Auftrag möglich. Bleibt das Feld "Erfassungs-Nr" (Erfassungsnummer) leer, wird ein neuer Auftrag erstellt.
Für die Erfassung ist es nicht unbedingt notwendig, bereits vorab den Artikel anzulegen.
Werden die Artikel erst zu einem späteren Zeitpunkt angelegt, da die Stammdatenwartung z. B. in einer anderen Abteilung vorgenommen wird, können Sie zuerst nur die Kopfdaten erfassen. Sobald die Artikel erfasst worden sind, bearbeiten Sie das Angebot, den Auftrag, die Anfrage, die Bestellung bzw. die Ankaufsbestellung und ergänzen die Positionen.
Wenn Sie die Artikel im Zuge der Erfassung anlegen möchten, ist auch dies möglich. Sobald nach dem Speichern der Kopfdaten in den Reiter "Positionen" gewechselt wird, können Sie über das Feld "Artikelnummer" mit der F4-Funktion in die Artikelstammdaten wechseln und hier direkt einen neuen Artikel anlegen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von
Diversartikeln, welche bei der Übernahme des Angebots in den Auftrag bzw. einer Anfrage in eine Bestellung in einen "normalen" Artikel übernommen werden.
Sobald alle Positionen eines Auftrags verrechnet worden sind, ist der Auftrag automatisch fertig. Dies ist im Feld "Fertig-Kennzeichen" (F-Kz) ersichtlich, das automatisch gesetzt wird:
Ist der Auftrag manuell fertiggemeldet worden, ist dies ebenfalls am Fertig-Kennzeichen ersichtlich:
In beiden Fällen können keine weiteren Positionen erfasst werden. Um weitere Positionen erfassen zu können, ist es notwendig, das Fertig-Kennzeichen aufzuheben.
Das Aufheben des Fertig-Kennzeichens "automatisch fertig" wäre, wenn unbedingt erforderlich, nur durch ein Storno (Rechnung bzw. Lieferschein, je nach Erfassungsart) möglich.
Informationen zum Fertig-Kennzeichen "manuell fertig" finden Sie unter folgender
FAQ.
Erfassungsgruppen können nicht kopiert oder dupliziert werden.
Am
Artikel finden sich dazu folgende Felder:
- Verpackungsmenge
- Verpackungseinheit
- Rundungsmethode (Verpackungsmenge)
- Rundungslimit (Verpackungsmenge)
Über Parametereinstellungen bzw. Einstellungen auf Erfassungskennzeichen kann festgelegt werden, ob geprüft werden soll, wenn eine Verpackungsmenge bzw. -einheit nicht erreicht wird.
Wird mit Verpackungseinheiten gearbeitet, kann mittels folgendem Parameter gesteuert werden, ob beim Anlegen einer neuen Position die Menge auf die Verpackungseinheit gerundet werden soll.
Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung
| Definition, ob die Verpackungsmenge lt. Artikelstamm bei der Erfassung geprüft werden soll.
0 - keine Prüfung 1 - Zwingend: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, wird lt. Rundungsmethode [Standard = aufrunden] auf die Verpackungsmenge gerundet.
2 - Abfrage: Wurde die Verpackungsmenge nicht erreicht, kommt eine Abfrage ob "nicht gerundet", "abgerundet" oder "aufgerundet" werden soll.
Beispiel zu 2 - Abfrage: Artikel ABC hat Grundeinheit Stk. | Einheitentabelle: 10 Stk. = 1 Karton | Verpackungseinheit: Karton
Positionserfassung mit 13 Stk. -> folgende Hinweismeldung erscheint: "Soll die eingegebene Menge an die hinterlegte Verpackungsmenge/-einheit/-rundung angepasst werden? Abrunden (10 Stk.) | Aufrunden (20 Stk.) | Nicht runden (13 Stk.)"
Hinweis Am Artikelstamm gibt es die Felder "Rundungsmethode" und "Rundungslimit".
Dieser Parameter gilt für alle Erfassungsarten im Verkauf inklusive Angebot und Gutschrift. Um die Rundung zum Beispiel bei Angeboten und Gutschriften zu deaktivieren, definieren Sie das Feld "Rundung auf Verkaufspreiseinheit" am jeweiligen Erfassungskennzeichen. Die Einstellung am Erfassungskennzeichen wird vorrangig berücksichtigt.
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Hinweise | Die gewählte Einstellung des Parameters zieht nur für Erfassungskennzeichen, die beim Feld "Rundung auf Verpackungseinheit" die Ausprägung "Standard" hinterlegt haben.
Der Parameter gilt für den gesamten Verkaufsbereich (Angebote, Aufträge, Gutschriften). Daher empfiehlt es sich, bei Aktivierung am Erfassungskennzeichen für Angebote bzw. Gutschriften die Rundung auf Verpackungseinheit zu deaktivieren.
Die Einstellung am Erfassungskennzeichen zieht vorrangig vor der Parametereinstellung.
Bei der Funktion "Erfassungskennzeichen ändern", beim Kopieren von Aufträgen bzw. bei der Angebotsübernahme erfolgt keine Prüfung. Hier wird die Menge 1:1 übernommen.
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Beispiel | Generell soll im Verkauf eine Abfrage kommen, wenn die Verpackungsmenge nicht erreicht worden ist. Dafür ist der Parameter "Rundung auf Verpackungseinheit" auf "2 - Abfrage" eingestellt. Nur bei der Erfassung von Gutschriften ist dies nicht gewünscht. So kann beim Erfassungskennzeichen für Gutschrift das Feld "Rundung auf Verpackungseinheit" auf "Keine Prüfung" gestellt werden.
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In den Auftragspositionen gibt es für die Einheitenaufstellung folgende Felder:
| Einheitenaufstellung (zu Auftragsmenge) | Die Einheitenaufstellung stellt die Menge in "größeren" Einheiten dar.
Beispiel: Laut Einheitentabelle sind 6 Stk in einer Packung. Verkauft werden nun 20 Stk. Im Feld "Einheitenaufstellung (zu Auftragsmenge)" werden diese 20 Stk als 3 Packungen und 2 Stk dargestellt.
Hinweise: In der Einheitenaufstellung (zu Auftragsmenge) werden nur jene Einheiten berücksichtigt, die größer als die aktuelle Einheit sind, wenn der Parameter "Ermitteln Einheitenaufstellung" auf "0 - Ausgehend von aktueller Einheit" steht.
Die Parameter "Ermitteln Einheitenaufstellung" und "Ermitteln Einheitenaufstellung - Einheiten mit Faktor 1 berücksichtigen" (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Einheitentabelle) wirken sich auf die Ermittlung in diesem Feld aus:
| Definition, nach welchen Kriterien die Ermittlung für das Feld "Einheitenaufstellung (zu Auftragsmenge)" erfolgen soll.
0 - Ausgehend von aktueller Einheit (Standard): Aktuelle Einheit kann z. B. die Einheit lt. Bestellposition oder Auftragsposition sein. 1 - lt. Reihenfolge-Feld: Das Feld "Reihenfolge" auf der Einheitentabellen-Position ist ausschlaggebend für die Ermittlung. Die Einheitentabellen-Position mit der niedrigsten Zahl im Feld "Reihenfolge" wird zuerst verwendet.
Hinweis: Bei Auswahl von Option "0 - Ausgehend von aktueller Einheit" werden nur jene Einheiten berücksichtigt, die größer als die aktuelle Einheit sind. | | Definition, ob bei der Ermittlung der Einheitenaufstellung auch Einheiten berücksichtigt werden, deren Faktor bezogen auf die Ausgangseinheit den Wert 1 aufweist. Normalerweise werden diese nicht berücksichtigt.
0 - Nein (Standard) 1 - Ja |
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| Einheitenaufstellung mit Alternativen (zu Auftragsmenge) | Die Einheitenaufstellung mit Alternativen (zu Auftragsmenge) stellt die Menge in allen hinterlegten Einheiten dar.
Beispiel: Laut Einheitentabelle sind 6 Stk in einer Packung. Werden nun 20 Stk verkauft, wird dies im Feld "Einheitenaufstellung mit Alternativen (zu Auftragsmenge)" wie folgt dargestellt: 3 Packungen 2 Stk ODER 20 Stk
Die Parameter "Ermitteln Einheitenaufstellung" und "Ermitteln Einheitenaufstellung - Einheiten mit Faktor 1 berücksichtigen" (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Einheitentabelle) wirken sich auf die Ermittlung in diesem Feld aus:
| Definition, nach welchen Kriterien die Ermittlung für das Feld "Einheitenaufstellung (zu Auftragsmenge)" erfolgen soll.
0 - Ausgehend von aktueller Einheit (Standard): Aktuelle Einheit kann z. B. die Einheit lt. Bestellposition oder Auftragsposition sein. 1 - lt. Reihenfolge-Feld: Das Feld "Reihenfolge" auf der Einheitentabellen-Position ist ausschlaggebend für die Ermittlung. Die Einheitentabellen-Position mit der niedrigsten Zahl im Feld "Reihenfolge" wird zuerst verwendet.
Hinweis: Bei Auswahl von Option "0 - Ausgehend von aktueller Einheit" werden nur jene Einheiten berücksichtigt, die größer als die aktuelle Einheit sind. | | Definition, ob bei der Ermittlung der Einheitenaufstellung auch Einheiten berücksichtigt werden, deren Faktor bezogen auf die Ausgangseinheit den Wert 1 aufweist. Normalerweise werden diese nicht berücksichtigt.
0 - Nein (Standard) 1 - Ja |
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Bitte kontrollieren Sie folgenden Parameter:
Bereich WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Warenwirtschaft allgemein → Allgemein
| Definition, ob beim Umrechnen einer Menge in eine andere Einheit das Ergebnis auf die Anzahl der Nachkommastellen der Einheit gerundet werden soll. Die Anzahl der Nachkommastellen kann im Feld "Anzahl der Stellen" auf der Einheit hinterlegt werden.
0 - Nein (Standard) 1 - Ja
Hinweis: Der Parameter kann nur allgemein gesetzt werden. |
Steht der Parameter auf "Ja" und bei der Einheit steht im Feld "Anzahl der Stellen" die Ausprägung auf "Ganze Zahlen", so wird auf ganze Zahlen gerundet. Das kann bei Umrechnungen, wo die Grundeinheit größer der Verkaufseinheit (z. B. 1 Karton = 7 Stück) ist, zu Fehlern führen, da die notwendige Rundung wegfällt. Hier ist der Parameter auf "Nein" zu stellen.
Sobald auf der Auftragsposition im Feld "Gratismenge" eine Menge erfasst ist, wird für diese Menge der Preis 0 ermittelt.
Die Gratismenge ist bei der Anlage der Position keine zusätzliche Menge, sondern beschreibt den Teil der tatsächlichen Menge, der gratis ist.
Beispiel | Artikel A kostet 100 EUR. Bei einem Verkauf von 5 Stk. ist 1 Stk. gratis.
Auf der Auftragsposition wird im Feld "Menge" "5" und im Feld "Gratismenge" "1" erfasst. Somit ist der Auftragswert für die gesamten 5 Stk. statt 500 EUR nur 400 EUR.
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Werden Auftragspositionen mit negativen Mengen erfasst, kann definiert werden, ob bei der Eingabe der Menge geprüft wird, ob diese Menge in der Vergangenheit an den gewählten Lieferempfänger und das Projekt ausgegeben worden sind.
Folgende Parameter müssen aktiviert werden, damit negative Mengen bei Retournahmen geprüft werden:
Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionen
| Definition, ob bei der Erfassung einer Auftragsposition mit negativer Menge geprüft werden soll, ob die erfasste Menge in der Vergangenheit an den Lieferempfänger / an das Projekt ausgegeben wurde.
0 - Nein: Keine Prüfung 1 - Ja: Unterschreitet die eingegebene Menge die ausgegebene Menge, so erscheint eine Hinweismeldung.
Hinweis
Die Prüfung erfolgt für alle Artikel (lagergeführt oder nicht lagergeführt), allerdings nur bei Erfassungsarten mit Lieferschein. Bei Verleihpositionen oder Positionen mit Gebindeverwaltung erfolgt keine Prüfung. Bei einer Gutschrift mittels Erfassungsart KOR erfolgt keine Prüfung, da es sich dabei um eine wertmäßige Gutschrift handelt. Als Berechnungsbasis für die ausgegebene Menge dienen die Lieferscheinpositionen abzüglich Dispos, welche durch den Parameter "Anzahl Monate für Prüfung" zeitlich eingegrenzt werden (Standard ist 12 Monate).
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| Definition, wie viele Monate vor dem Auftrags-Kommissionstermin die Lieferscheinpositionen und Dispos für die Berechnung der an den Lieferempfänger/Projekt ausgegebenen Menge zeitlich eingegrenzt werden sollen.
Hinweis Der Standardwert ist 12 (Monate). Es wird vom Kommissionstermin weggerechnet und auf den Monats-Ersten eingeschränkt. Die Prüfung erfolgt für Lager geführte und nicht Lager geführte Artikel, mit Ausnahme von Verleih- und Gebindeartikel. Es werden ausschließlich Erfassungsarten mit internen und externen Lieferschein berücksichtigt. Umbuchungsaufträge sind von der Prüfung ebenso ausgeschlossen.
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Wird mit der Prüfung gearbeitet, kommt bei Eingabe einer negativen Menge folgender Hinweis:
Unter "Weitere Informationen" kann eine Info zu den Lieferungen und geplanten Retournahmen des Lieferempfängers geöffnet werden.
Wird ein Projekt am Auftragskopf erfasst, erfolgt die Prüfung nicht nur auf den Lieferempfänger, sondern auch auf das ausgewählte Projekt.
Wird im folgenden Parameter eine Einheit hinterlegt, wird diese Einheit für die Ermittlung der Palettenmenge auf der Auftragsposition, am Liefervorschlag und als Ausdrucksinfo verwendet.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Warenwirtschaft allgemein → Allgemein
| Definition der Paletten-Einheit für die Ermittlung der Palettenmenge auf der Auftragsposition, am Liefervorschlag und als Ausdrucksinfo.
Beispiel Paletten-Einheit ist "PAL". Am Liefervorschlag werden 100 Sack kommissioniert. In der Einheitentabelle ist hinterlegt: 1 PAL = 50 Sack Am Liefervorschlag ergibt sich bei Liefervorschlagsmenge 100 Sack die zu liefernde Menge in Paletten = 2.
Hinweis: Die hinterlegte Paletten-Einheit wird nur dann umgerechnet, wenn diese Einheit in der Einheitentabelle des jeweiligen Artikels vermerkt ist. Die Palettenmenge kann auf der Auftragsposition im Feld "Auftragsmenge (in Paletten)" ERO_MENGE_PALETTEN, am Liefervorschlag im Feld "ZL-Menge (in Paletten)" ELV_ZLMENGE_PALETTEN und am Lieferschein im Feld "LFS-Menge (in Paletten)" LPO_LFSMENGE_PALETTEN angezeigt werden.
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Die Palettenmenge wird in folgenden Feldern dargestellt:
- Auf der Auftragsposition im Feld "Auftragsmenge (in Paletten)" (ERO_MENGE_PALETTEN)
- Am Liefervorschlag im Feld "ZL-Menge (in Paletten)" (ELV_ZLMENGE_PALETTEN) als zu liefernde Menge in Paletten
- Auf der Lieferscheinposition im Feld "LFS-Menge (in Paletten)" (LPO_LFSMENGE_PALETTEN) als Lieferscheinmenge in Paletten
Beispiel | Paletten-Einheit lt. Parameter ist "PAL". In der Einheitentabelle eines Artikels ist hinterlegt: 1 PAL = 50 Sack.
Am Liefervorschlag werden 100 Sack kommissioniert. Daraus ergibt sich am Liefervorschlag eine zu liefernde Menge in Paletten = 2.
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Hinweis | Die hinterlegte Paletten-Einheit im Parameter wird nur dann umgerechnet, wenn diese Einheit in der Einheitentabelle des jeweiligen Artikels vermerkt ist.
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Unter Materialfindung versteht man die Prüfung und Materialreservierung auf Ebene von Artikeln, Farben, Größen, Chargen und Seriennummern.
Beispiel | Nach der Eingabe eines Artikels z. B. in der Auftragserfassung soll automatisch geprüft werden, ob die Menge für den Artikel im Lager verfügbar ist. Wenn ausreichend Menge auf Lager vorhanden ist, soll diese sofort reserviert und automatisch der Liefervorschlag angelegt werden.
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Das Materialfindungskennzeichen wird am Artikelstamm (mit Rückfallebenen Warenuntergruppe/Warenhauptgruppe/Parameter) mit folgenden Ausprägungen definiert:
- FIFO-Findung nach Materialfindungsdatum
- LIFO-Findung nach Materialfindungsdatum
- FIFO-Findung nach MHD
- FIFO-Findung nach Herstelldatum
- Findung nach Chargennummer
- Findung nach Seriennummer
Der Parameter, der als Rückfallebene dient, ist zu finden im Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen:
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Materialfindungs-Kz" am Artikelstamm, mit welchem Verfahren das Material vom Lager abgefasst werden soll.
0 - Standard (Standard) 1 - FIFO-Findung nach Materialfindungsdatum 2 - LIFO-Findung nach Materialfindungsdatum 3 - FIFO-Findung nach MHD 4 - FIFO-Findung nach Herstelldatum 5 - Findung nach Chargennummer 6 - Findung nach Seriennummer
Hinweis Standard bedeutet "undefiniert". Es wird auf die Warengruppe oder den Artikel zurückgefallen und wenn dort auch Standard (undefiniert) eingestellt ist, dann wird es von den Lagerstammdaten herangezogen. Wird auf Artikel, Warengruppe oder in diesem Parameter ein Materialfindungs-Kennzeichen ungleich Standard (undefiniert) hinterlegt, dann ist eine Materialfindung auch ohne Lager (über alle Lager) möglich, sonst nur für ein mitgegebenes (definiertes) Lager. |
Hinweis | Am Lager kann dies auch hinterlegt werden. Allerdings stellt das einen Sonderfall dar.
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Die automatische Materialfindung kann mittels Parameter für die gewünschten Bereiche definiert werden.
Auftragserfassung:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Lager / Mengenverteilung
| Definition, ob und wie die automatische Materialfindung im Zuge der Auftragserfassung erfolgen soll.
0 - Nein: Es erfolgt keine automatische Materialfindung. Die Mengenzuteilung hat manuell zu erfolgen.
Wenn ja, auf welche Lagermenge soll die Verfügbarkeitsprüfung erfolgen: 1 - Lagermenge - gepl. Abgang: Aktuelle Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs lt. Dispo
2 - LagMg - gepl. Abg. + gepl. Bestellzug.: Aktuelle Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs lt. Dispo plus geplanten Bestellzugang lt. Dispo
3 - LagMg - gepl. Abg. + best. gepl. Bestellzugang: Aktuelle Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (lt. Dispo) plus bestätigt geplanten Bestellzugang (lt. Dispo) anhand des Feldes "Liefertermin bestätigt"
4 - LagMg - gepl. Abg. (nur Liefervorschläge): Aktuelle Lagermenge abzüglich aller erfassten Liefervorschläge
5 - LagMg - gepl. Abg. (Liefervorschläge & geplante UBE-Abgangs-Dispos): Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (Liefervorschläge und geplante Abgangsdisposätze von Umbuchungsbestellungen)
Hinweis Wird die automatische Materialfindung aktiviert, so muss ebenso das "Materialfindungs-Kz" am jeweiligen Erfassungskennzeichen gesetzt sein.
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Zusätzlich muss für die Auftragserfassung am
Erfassungskennzeichen für Verkauf das Materialfindungskennzeichen auf "Ja" und das Kommissionierungskennzeichen auf "Nein" gesetzt werden.
Kommissionierung Verkauf:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kommissionierung → Verkauf
| Definition, ob bzw. anhand welcher Kriterien die automatische Materialfindung erfolgen soll.
0 - Nein 1 - Lagermenge - gepl. Abgang: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs
2 - LagMg - gepl. Abg. + gepl. Bestellzug.: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs plus geplanter Bestellzugang
3 - LagMg - gepl.Abg. + bestät.gepl. Bestellzug.: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs plus bestätigter geplanter Bestellzugang
4 - LagMg - gepl.Abg. (nur Liefervorschläge): Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (nur Liefervorschläge)
5 - LagMg - gepl. Abg. (Liefervorschläge & geplante UBE-Abgangs-Dispos): Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (Liefervorschläge und geplante Abgangsdisposätze von Umbuchungsbestellungen)
Hinweis: Bei Ausprägung 3 kommt das Kennzeichen von der Bestellposition, wenn Avisodatum/Liefertermin bestätigt eingegeben worden ist.
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Lagerbuchen:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Lagerverwaltung → Buchen
| Definition, ob bzw. anhand welcher Kriterien die automatische Materialfindung erfolgen soll.
0 - Nein 1 - Lagermenge - gepl. Abgang: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs
2 - LagMg - gepl. Abg. + gepl. Bestellzug.: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs plus geplanter Bestellzugang
3 - LagMg - gepl.Abg. + bestät.gepl. Bestellzug.: Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs plus bestätigter geplanter Bestellzugang
4 - LagMg - gepl.Abg. (nur Liefervorschläge): Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (nur Liefervorschläge)
5 - LagMg - gepl.Abg. (Liefervorschläge & geplante UBE-Abgangs-Dispos): Lagermenge abzüglich des geplanten Abgangs (Liefervorschläge und geplante Abgangsdisposätze von Umbuchungsbestellungen)
Hinweis: Bei Ausprägung 3 kommt das Kennzeichen von der Bestellposition, wenn Avisodatum/Liefertermin bestätigt eingegeben worden ist.
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Wird der folgende Parameter aktiviert, werden bei der Materialfindung Lagerkonten bevorzugt ermittelt, die mindestens der Auftragsmenge entsprechen.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Lager/Mengenverteilung
| Gibt an, ob die Materialfindung bei der automatischen Kommissionierung bevorzugt nach Lagerkonten mit genau der geforderten Menge suchen soll.
0 - Nein (Standard)
1 - Ja
Hinweis Praktisch ist die Einstellung, wenn mit chargenreinen Artikeln gearbeitet wird, da dann Chargen ermittelt werden, die genau der Menge entsprechen.
Beispiel Am Auftrag werden 10 Stk. Wolle erfasst. Ist dieser Parameter aktiviert, werden Chargen bevorzugt ermittelt, von denen mindestens 10 Stk. verfügbar sind. Somit ist gewährleistet, dass die Auftragsmenge von 10 Stk. chargenrein kommissioniert wird. |
Bei der Erfassung der Auftragsposition öffnen sich die Fenster "Mengenverteilung" bzw. "Lagerunterschreitung", wenn ...
- es sich um lagergeführte Artikel handelt (Ausnahme: wenn die Artikeldetails wie Farbe oder Größe bei nicht lagergeführten, aber farben- oder größengeführten Artikeln fehlen) und
- die Kommissionierung auf "Automatisch" oder "Mit Kontrolle" (auch auf "Auftragsposition" bzw. "Artikel kontrollieren") steht und
- keine Beschaffung der vollen Auftragsmenge eingestellt ist. (Erfolgt keine automatische Anlage der Liefervorschläge, öffnet sich somit weder das Fenster für die Mengenverteilung noch die Abfrage der Lagerunterschreitung.)
Werden Liefervorschläge automatisch angelegt, kann nun unterschieden werden, ob eine automatische Materialfindung eingestellt ist.
Automatische Materialfindung ist eingestellt, wenn ...
- am Erfassungskennzeichen für Verkauf das Feld "Materialfindungs-Kz" aktiviert ist,

- der Parameter "Automatische Materialfindung" ungleich 0 ist und
- die Lagernummer auf der Auftragsposition vorhanden ist.
Bei automatischer Materialfindung: Ist die volle Auftragsmenge lagernd?
- Ja: Die Anlage der Liefervorschläge erfolgt automatisch. Chargen und Seriennummern werden vom Lagerkonto übernommen. Es ist keine Eingabe erforderlich.
- Nur eine Teilmenge ist lagernd: Die Mengenverteilung öffnet sich, damit entschieden werden kann, was mit der Restmenge passieren soll. Es besteht dabei die Möglichkeit, die Menge von einem anderen Lager zu verteilen.
- Nein, auch keine Teilmenge ist lagernd: Es wird kein Liefervorschlag angelegt und es erscheint kein Mengenverteilungsfenster.
Ohne automatischer Materialfindung: Sind Lagernummer, Charge, Farbe/Größe bzw. Seriennummer auf der Auftragsposition nicht festgelegt?
- Das Mengenverteilungs-Fenster öffnet sich, um die Auftragsposition auf ein oder mehrere Lager, Chargen, Farben/Größen bzw. Seriennummern verteilen zu können. Beim Speichern im Fenster wird ein temporärer Dispodatensatz erstellt und die erfasste Menge ist somit bereits vor dem Speichern der Auftragsposition reserviert.
Ohne automatischer Materialfindung: Überschreitet die Menge den verfügbaren Lagerstand?
- Die Einstellung "Lagerunterschreitung" vom Artikel entscheidet nun, was passiert: Bei "Abfrage" öffnet sich die Lagerunterschreitung und es kann entschieden werden, ob und mit welcher Menge ein Liefervorschlag angelegt wird oder ob kein Liefervorschlag angelegt wird und die Menge bzw. Restmenge somit in Rückstand genommen werden soll.
Visuell dargestellt sieht dies wie folgt aus:
Auf der Auftragsposition kann im Feld "Rab.1 in %" ein Positionsrabatt eingegeben werden, der nur einmal für diese Position gilt.
Werden weitere Rabatte auf der Auftragsposition benötigt, können die Felder "Rab.2 in %" bis "Rab.4 in %" eingeblendet und befüllt werden.
Alternativ kann ein Rabattbetrag anstelle eines Prozentsatzes auf der Auftragsposition gewährt werden. Dazu kann der gewünschte Betrag im Feld "Rabattbetrag" eingetragen werden.
Auf der Auftragsposition hinterlegte Rabatte in Prozent bzw. der Rabattbetrag werden nur berücksichtigt, wenn die Auftragsposition positionsrabattfähig ist. Das Feld "PosRab-Kz" auf der Auftragsposition zeigt dies an.
Soll die Rabattermittlung nicht je Position, sondern positionsübergreifend über Preisgruppen je Auftrag/Bon erfolgen, ist dies mit folgenden Einstellungen möglich.
Die positionsübergreifende Rabattermittlung je Preisgruppe ist im Verkauf und in der Kasse möglich. Dazu können folgende Parameter aktiviert werden:
Bereich Verkauf
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Preis-/Rabatt-/Aufschlagsermittlung
| Definition, ob eine Ermittlung von "positionsübergreifenden Rabatten" je Preisgruppe erfolgen soll.
0 - Nein 1 - Ja: Es wird die Summe aller Positionen mit derselben Preisgruppe über ein Angebot/einen Auftrag gebildet und dient als Staffelbasis für die Rabattfindung. Der Rabatt wird als Preisgruppenrabatt gespeichert.
Hinweis: Staffelart "je Auftrag" muss aktiviert sein.
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| Definition, welche Person (lt. Kopfdaten) für die Ermittlung der Preisgruppenrabatte herangezogen werden soll. |
Bereich Kasse
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Bonpositionen
| Definition, ob eine Ermittlung von "positionsübergreifenden Rabatten" je Preisgruppe erfolgen soll.
0 - Nein 1 - Ja: Es wird die Summe aller Positionen mit derselben Preisgruppe je Bon gebildet und dient als Staffelbasis für die Rabattfindung. Der Rabatt wird als Preisgruppenrabatt gespeichert.
Hinweis: Staffelart "je Auftrag" muss aktiviert sein.
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RabatttabellenpositionSind die Parameter wie gewünscht gesetzt, wird der Rabatt auftragsweise ermittelt, wenn das Feld "StaffelArt" auf "je Auftrag" gesetzt ist und es einen Rabatt für die gewünschte Preisgruppe gibt.
AuftragspositionAuf der Auftragsposition muss das Feld "Rel. für PG-Rab-Staffel" (Relevant für Preisgruppen-Rabatt-Staffel) aktiviert sein (Rückfallebene ist das Feld am Artikelstamm).
Wird eine Position mit dem Kennzeichen "Rel. für PG-Rab-Staffel" ausgenommen, dann wird diese Menge nicht für die Staffelmenge herangezogen (wenn die Staffelbasis "Menge" ist). Wird aber über andere Mengen des Auftrags die Rabattstaffel erreicht, wird der Rabatt auch auf dieser Position angewandt.
Sollen Positionen komplett von der Ermittlung des Preisgruppenrabattes (und des Positionsrabattes) ausgenommen werden, dann ist dies mit dem Feld "PosRabKz" (Positions-Rabatt-Kennzeichen) steuerbar.
Beispiel | Rabatt von 10 % ab 100 Stk und 20 % ab 1.000 Stk. Dieser Rabatt gilt für die Preishauptgruppe 100 und Preisuntergruppe 1. Auf der Rabatttabellenposition wurde das Feld "StaffelArt" auf "je Auftrag" gestellt. Artikel A und B sind der Preisgruppe zugeordnet.
Wird die Staffelmenge positionsübergreifend im Auftrag erreicht, ist der Rabatt als "Preisgruppen-Rabatt" im Reiter "Rabatte/Aufschläge" ersichtlich.
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Wenn beim Ermitteln der Staffelmenge für positionsübergreifende Preisgruppenrabatte die Mengen in Grundeinheit umgerechnet werden sollen, kann dies mit folgendem Parameter festgelegt werden:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Rabatte und Aufschläge
| Definition, ob beim Ermitteln der Staffelmenge für positionsübergreifende Rabatte die Menge in Grundeinheit umgerechnet werden sollen.
Hinweis: Gilt für Preisgruppen- und Auftragshöhenrabatte. |
Hinweis | Eine positionsübergreifende Rabattermittlung ist NUR mit Preisgruppen möglich. Eine positionsübergreifende Ermittlung der Preise ist auf diese Weise NICHT möglich.
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In den Auftragspositionen gibt es die Möglichkeit, über die Feldauswahl die Felder "PreisinfoKz" und "Preisinfo-Text" einzublenden.
Das Feld "PreisinfoKz" (Preisinfokennzeichen) zeigt an, ob der Preis manuell eingetragen, importiert oder von einer Preistabelle ermittelt worden ist.
Im Feld "Preisinfo-Text" werden sämtliche Informationen zum Preis in Textform angezeigt (z. B. Preistabelle; Firma, in welcher der Preis angelegt ist; welcher Benutzer die Position angelegt hat etc.). Wird mit einem Doppelklick auf dieses Feld geklickt, öffnen sich die Informationen in gut lesbarer Form.
Wenn Preise nicht oder falsch ermittelt werden, liegt es meist daran, dass das Erfassungsdatum in den Kopfdaten abweichend vom "Gültig ab Datum" der Einträge in den
Preistabellen ist.
Damit die Preise richtig ermittelt werden, überprüfen Sie die Einträge in den Preistabellen und ändern Sie ggf. das Erfassungsdatum in den Kopfdaten ab, damit die Preise noch einmal neu ermittelt werden können.
Oft werden für die Kassenerfassung nur Bruttopreise gewartet. Falls auch in den Aufträgen Bruttopreise verwendet werden, kann am Auftragskopf das Feld "Bruttopreise" aktiviert werden.
Sollen hingegen am Auftrag Nettopreise verwendet werden, sind diese je Artikel zu warten.
Wird nicht der hinterlegte Nettopreis verwendet, obwohl am Auftragskopf das Feld "Bruttopreise" auf "Nein" eingestellt ist, sondern der Nettopreis über den hinterlegten Bruttopreis berechnet, ist es möglich, dass der folgende Parameter aktiv ist:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Preis-/Rabatt-/Aufschlagsermittlung
| Definition, ob im Zuge der Angebots-/Auftragserfassung Bruttopreise in Nettopreise umgerechnet werden sollen.
0 - Nein 1 - Ja: Bei Nettoangeboten/-aufträgen werden nicht die Nettopreise (exkl. USt), sondern die Bruttopreise (inkl. USt) ermittelt und lt. dem Steuerprozentsatz der Angebots-/Auftragsposition umgerechnet.
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Nach der Anlage eines Ablaufkennzeichens und der Preise in den Preistabellen ist eine Zuordnung der Preistabelle mit gewünschtem Ablaufkennzeichen im Preismanagement notwendig.
Das Ablaufkennzeichen kann je Auftragsposition über das Feld "Preiserm-Ablaufkz" gesetzt werden und somit findet sich der gewünschte Preis je Ablaufkennzeichen auf der Auftragsposition.
Im Verkauf gibt es die Möglichkeit, anstelle der Standard-Verkaufspreisfindung die Verkaufspreise anhand der Einstandspreise plus Aufschlag (EP + Aufschlag) ermitteln zu lassen.
Dafür sind folgende Einstellungen notwendig:
- Die Einstandspreise müssen auf der Auftragsposition ermittelt werden. Dabei ist die Einstandspreisfindung lt. Reihenfolge ausschlaggebend. Diese kann in der Zugriffsreihenfolge für Preisfindung eingestellt werden:

- Der Aufschlag wird in der Verkaufsrabatttabelle als Positionsaufschlag angelegt. Bei der Anlage des Positionsaufschlags müssen das Feld "Ist Rabatt?" auf "Aufschlag" (bei der Auswahl auf "Nein"), das Feld "Berechnungsbasis" auf "Einstandspreis" und das Feld "Art" auf "Allgemeine Artikel-Rabatte/-Aufschläge" eingestellt werden:

Die Rabatttabelle muss über das Preismanagement zugeordnet werden!
Hinweise | - Schlussaufschläge fließen in die VKP-Ermittlung (Verkaufspreisermittlung) "EP + Aufschlag" NICHT ein!
- Aufschläge werden in der Auftragserfassung nur ermittelt, wenn der folgende Parameter eingestellt ist:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Preis-/Rabatt-/Aufschlagsermittlung
| Definition, ob eine Ermittlung von Aufschlägen erfolgen soll.
0 - Nein: Es werden bei der Angebots-/Auftragspositionserfassung keine Aufschläge aus den Stammdaten ermittelt. Die Aufschlagsfelder sind in der Feldauswahl nicht vorhanden und können somit auch nicht manuell erfasst werden. 1 - Ja
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- Am Auftragskopf muss das Feld VKP Ermittlung die Ausprägung EP + Aufschlag anzeigen. Dies kann entweder manuell am Auftragskopf erfasst oder bereits am Erfassungskennzeichen bzw. beim Kunden über das Feld "VKP Ermittlung" vorgegeben werden. Wenn diese Ermittlung für alle Kunden gelten soll, dann kann dies auch in folgendem Parameter definiert werden:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Preis-/Rabatt-/Aufschlagsermittlung
| Definition, wie die Verkaufspreisermittlung erfolgen soll.
0 - Standard (Standard): Verkaufspreis lt. Preistabelle 1 - EP + Aufschlag: Verkaufspreis = Einstandspreis (lt. Einstandspreisstandardtabelle) + Aufschlag
Hinweise In der Rabatt-Aufschlagstabelle ist im Feld "Berechnungsbasis" die Option "Einstandspreis" zu hinterlegen.
Am Angebots-/Auftragskopf wird im Feld "VKP Ermittlung" dargestellt, wie der Verkaufspreis ermittelt wird.
Wird die Ausprägung "1 - EP + Aufschlag" verwendet, ist im Parameter "Verhalten EP + Aufschlag" (Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Preismanagement) einzustellen, wie der Preis dann tatsächlich gefunden wird.
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- Ist die Verkaufspreisermittlung über EP + Aufschlag eingestellt, legt der folgende Parameter fest, wie der Verkaufspreis mit Rückfallebenen gefunden werden soll.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Preismanagement
| Definition, wie der Verkaufspreis tatsächlich ermittelt wird, wenn die Verkaufspreisermittlung durch EP + Aufschlag erfolgt.
0 - EP + Aufschlag mit Rückfall Verkaufspreis (Standard): Gibt es einen Preis aus Einstandspreis und Aufschlag, so wird dieser verwendet, ansonsten der Verkaufspreis.
1 - Günstigerer Preis: Es wird der günstigere Preis verwendet, wenn EP + Aufschlag und Verkaufspreis vorhanden sind.
2 - Verkaufspreis mit Rückfall EP + Aufschlag: Gibt es einen Verkaufspreis, so wird dieser verwendet, ansonsten der Preis, der sich aus Einstandspreis + Aufschlag ergibt. |
Zur Info ist auch neben dem Feld "VKP Ermittlung" am Auftragskopf die Einstellung des Parameters zu sehen.

In der
Preistabelle kann mittels des Feldes "Preis-Kz" auf der Staffelposition ein
Gesamtpreis definiert werden.
Mit dem Preiskennzeichen kann somit festgelegt werden, dass ein Artikel bis zu einer definierten Menge einen Gesamtpreis hat und ab einer definierten Menge der Einzelpreis für den Artikel verrechnet werden soll.
Beispiel | Bis zu einer Menge von 15 Stk. soll ein Pauschalpreis von 10 EUR gelten, ab einer Menge von 16 Stk. werden 1 EUR je Stk. verrechnet.
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Mit folgendem Parameter kann gesteuert werden, wie Positionsrabatte bzw. Verkaufswerte berechnet werden.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Rabatte und Aufschläge
| Standardgemäß wird der Verkaufswert rabattiert und gerundet. Mit diesem Parameter kann definiert werden, ob der Verkaufspreis oder der Verkaufswert gerundet werden soll bzw. ob der Rabatt vom gerundeten oder ungerundeten rabattierten Verkaufswert errechnet werden soll.
0 - Wert (Standard): Gerundeter Wert/Menge * Preis per 1 - Preis: Ungerundeter Wert/Menge * Preis per
2 - Preis auf 2 Nachkommastellen: (Rab. VK Wert gerundet / Menge) * Preis per
Hinweis: Die Einstellung wird bei neuen Anfragen/Bestellungen/Ankäufen/Produktionsaufträgen/Wareneingangspositionen/Angeboten und Aufträgen in das Feld "Rabattierung von" übernommen. |
Standardmäßig wird der Verkaufswert rabattiert und gerundet. Mit dem Parameter kann definiert werden, ob der Verkaufspreis oder der Verkaufswert gerundet werden soll bzw. ob der Rabatt vom gerundeten oder ungerundeten rabattierten Verkaufswert errechnet werden soll.
Hinweis | Die Einstellung wird nur bei neuen Anfragen, Bestellungen, Ankäufen, Produktionsaufträgen, Wareneingangspositionen, Angeboten und Aufträgen in das Feld "Rabattierung von" übernommen. Bestehende Daten werden nicht geändert.
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Das Feld "VK-BerKz" (Verkaufspreisberechnungskennzeichen) auf der Auftragsposition steuert, wie der rabattierte Verkaufspreis berechnet wird.
Die möglichen Ausprägungen des Feldes sind:
- normal (Preis * Menge): Standard
- Preis nicht mit Menge multiplizieren: Der Verkaufspreis wird für die gesamte Positionsmenge erfasst und im Feld "rab. VK-Preis" wird der Preis je Stück heruntergerechnet (Preis = Wert / Menge).
Hinweis | Das Kennzeichen kann im Bedarfsfall auf der Auftragsposition manuell geändert werden.
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Sollen bei der Eingabe einer Position im Verkauf (Angebote, Aufträge, Kassenerfassung) der Maximalrabatt bzw. der Mindest-Deckungsbeitrag (Mindest-DB) geprüft werden, sind Einstellungen am Artikel bzw. in den Parametern notwendig.
Am Artikelstamm können folgende Felder befüllt werden:

VK-Preiskontrolle | Hier kann ausgewählt werden, wie die Kontrolle beim Erfassen einer Position im Auftrag, Angebot oder in der Kasse erfolgen soll:
- Standard: Die Ausprägung der Rückfallebene wird verwendet.
- Nein: Es erfolgt keine Kontrolle.
- Meldung: Es erfolgt eine Kontrolle mit einer Hinweismeldung. Danach kann entschieden werden, ob die Anlage erfolgt oder verworfen wird.
- Sperre: Es erfolgt eine Kontrolle mit Sperre. Die Position kann nicht angelegt werden.
- Max.Rab.=Meldung/Mind.DB=Sperre: Es erfolgt eine Kontrolle mit Meldung bei überschrittenem Maximalrabatt bzw. Sperre bei Unterschreitung des Mindest-DB.
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VK-Preiskontrolle Art | Hier kann eingestellt werden, ob nur der Maximalrabatt oder der Mindest-DB oder beides geprüft werden soll. Die Einstellung dieses Feldes zieht nur, wenn das Feld "VK-Preiskontrolle" auf der Ausprägung "Meldung" oder "Sperre" steht. Folgende Ausprägungen sind möglich:
- Standard: Die Ausprägung der Rückfallebene wird verwendet.
- Maximalrabatt: Nur der Maximalrabatt wird geprüft.
- MindestDB: Nur der Mindest-Deckungsbeitrag wird geprüft.
- Beides: Sowohl Maximalrabatt als auch Mindest-Deckungsbeitrag werden geprüft.
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Maximalrabatt | Die manuelle Eingabe des Maximalrabattes ist hier möglich. Wird hier nichts hinterlegt, werden die Rückfallebenen geprüft. |
MindestDB % | Hier kann der Mindest-DB eingegeben werden. Wird hier nichts hinterlegt, werden die Rückfallebenen geprüft. |
Als Rückfallebenen dienen die Felder auf Warenuntergruppe, Warenhauptgruppe und die gleichnamigen Parameter:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Artikelkennzeichen
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "VKPreisKontrolle" am Artikelstamm, ob eine Verkaufspreiskontrolle erfolgen soll.
0 - Nein 1 - Meldung: Es erscheint eine Hinweismeldung. Danach kann entschieden werden, ob die Anlage erfolgt oder verworfen wird.
3 - Sperre: Die Position kann nicht angelegt werden.
4 - Max.Rab. Meldung / Mind.DB=Sperre: lt. Einstellung "VK-Preiskontrolle Art"
Hinweise: Hat Auswirkung auf die Auftrags- und Angebotserfassung sowie auf die Kassenerfassung.
Zur Aktivierung der Verkaufspreiskontrolle in der Auftrags- und Angebotserfassung muss der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" eingestellt sein. Der Parameter ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Die Verkaufspreiskontrolle in der Kassenerfassung muss im Parameter "Verkaufspreiskontrolle" aktiviert werden. Der Parameter ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein. |
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "VKPreisKontrolle Art" am Artikelstamm, auf Grund welcher Basis die "VK-Preiskontrolle" erfolgen soll.
0 - Maximalrabatt 1 - Mindest DB 3 - beides
Hinweise Nur in Kombination mit "VK-Preiskontrolle" Ausprägung "1" und "3" verwendbar.
Hat Auswirkung auf die Auftrags- und Angebotserfassung sowie auf die Kassenerfassung.
Zur Aktivierung der Verkaufspreiskontrolle in der Auftrags- und Angebotserfassung muss der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" eingestellt sein. Der Parameter ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Die Verkaufspreiskontrolle in der Kassenerfassung muss im Parameter "Verkaufspreiskontrolle" aktiviert werden. Der Parameter ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein. |
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Maximalrabatt" am Artikelstamm.
Hinweise Findet Verwendung in Kombination mit der Verkaufspreiskontrolle, sofern die VK-Preiskontrolle Art auf "Maximalrabatt" oder "beides" gestellt ist.
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein. |
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "MindestDB %" am Artikelstamm.
Hinweise Findet Verwendung in Kombination mit der Verkaufspreiskontrolle, sofern die VK-Preiskontrolle Art auf "Mindest DB %" oder "beides" gestellt ist.
Die Verkaufspreiskontrolle kann für die Auftrags- und Angebotserfassung sowie Kassenerfassung aktiviert werden.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Auftrags- und Angebotserfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung.
Der Parameter "Verkaufspreiskontrolle" für die Kassenerfassung ist zu finden im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Kasse → Allgemein. |
Beispiel | Wird der Maximalrabatt bei der Positionserfassung überschritten, erscheint folgende Meldung (in diesem Beispiel wurde die VK-Preiskontrolle auf "Meldung" gestellt):
Wird der Mindest-DB unterschritten, erscheint folgender Hinweis (in diesem Fall wurde die VK-Preiskontrolle auf "Sperre" gesetzt):
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Für den Detailreiter "VK-Preisinfo" gibt es folgenden Parameter, der steuert, ob sich die Anzeige der VK-Preise nur auf den Kunden bezieht.
Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Preismanagement
| Definition, ob im Reiter "VK-Preisinfo" im Bereich Verkauf oder im Reiter "EK-Preisinfo" im Bereich Einkauf nur Preistabellen angezeigt werden sollen, die sich auf den Kunden bzw. Lieferanten lt. Erfassung beziehen.
0 - Nein: Es werden alle Preistabellen zum gewählten Artikel angezeigt. 1 - Ja: Es werden nur jene Preistabellen angezeigt, die sich auf den gewählten Artikel und den ausgewählten Kunden/Lieferanten beziehen.
Hinweis Der Parameter hat für den Reiter "Preis-Rabatt-Kombinationen" in der VK-/EK-Preisinfo keine Auswirkung. In diesem Bereich werden immer die kunden-/lieferantenbezogenen Preise angezeigt. |
Ist der Parameter auf "Ja" gestellt, werden im Detailreiter
VK-Preisinfo nur jene Preistabellen angezeigt, die für den Kunden gültig sind.
Schriftfarben:
- Grau: Vorschlagsdatensatz ohne Positionsdaten, nur Kopfdaten der Preis-/Rabatttabelle
- Grün: Noch nicht gültige Preis-/Rabatttabellenpositionen
- Rot: Nicht mehr gültige Preis-/Rabatttabellenpositionen
- Schwarz: Gültige Preis-/Rabatttabellenpositionen
Hintergrundfarben:
- Roter Hintergrund: Noch nicht gültige Preis-/Rabatt-Kombinationen
- Grüner Hintergrund: Aktuell gültige Preis-/Rabatt-Kombinationen durch Aktion
Ob manuell fertiggemeldete Positionen in den Verkaufswert miteinbezogen werden, hängt von der Einstellung des folgenden Parameters ab:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Allgemein
| Definition, ob "manuell fertiggemeldete" Positionen bei der Berechnung der Angebots-/Auftragssumme miteinbezogen werden sollen.
0 - Nein 1 - Ja (Standard) HinweiseSteht der Parameter auf "Nein", so werden bei "manuell fertiggemeldete" Positionen die bereits "teilweise verrechnet" trotzdem miteinbezogen. Beim Vergleich der Auftragssumme mit der Rechnungssumme: Steht dieser Parameter auf "Nein", so ist trotzdem nicht gewährleistet, dass Auftrags- und Rechnungssumme immer gleich sind! Es können sich z. B. durch Zusammenfassen von Auftragspositionen unterschiedliche Rabatte ergeben.
Steht der Parameter auf "Nein" und ein Angebot wird versioniert oder manuell fertiggemeldet, bleibt der Angebotswert erhalten, damit z. B. bei der Angebotsversionierung das Originalangebot und die Versionen miteinander verglichen werden können.
Ausgenommen von der Parametereinstellung sind Wiederholfakturen (WHF - Wiederholfakturen (ohne Kopie)). Manuell fertiggemeldete Auftragspositionen werden generell bei WHF nicht in die Auftragssumme miteinbezogen, auch wenn der Parameter auf "1 - Ja" steht. Ob eine Position bereits verrechnet ist, spielt ebenfalls keine Rolle.
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Welche Felder im Summenblock angezeigt werden, kann über die
Feldauswahl definiert werden.
Sollen nicht alle Felder für jeden User ersichtlich sein, empfiehlt es sich, die Feldauswahl für Layoutgruppen zu speichern. Um zu verhindern, dass die Feldauswahl von allen Usern bearbeitet und gespeichert werden kann, sind die entsprechenden
Berechtigungen für die Feldauswahl zu sperren.
Setzt man das Feld "EP fixiert" (Einstandspreis fixiert) auf der Auftragsposition, wird bei lagergeführten Artikeln für die Statistik der Soll-Einstandspreis lt. Auftrag verwendet. Wird "EP fixiert" nicht gesetzt, wird bei lagergeführten Artikeln der Einstandspreis lt. Lagerabgangsbuchung verwendet.
Bei nicht lagergeführten Artikeln wird automatisch "EP fixiert" gesetzt.
Für die Rechnung wird die Einstellung lt. Auftragsposition übernommen. Ist "EP fixiert" gesetzt, wird der Einstandswert (Soll-Einstandswert lt. Auftrag) in das Feld "Einst-Wert Stat" übernommen.
Wenn "EP fixiert" nicht gesetzt ist, wird der Lagereinstandswert in das Feld "Einst-Wert Stat" (Ist-Einstandswert) übernommen.
Wenn eine Ware, die bereits geliefert worden ist, d. h., der Lieferschein ist im Original gedruckt worden, nicht verrechnet werden soll, weil die Ware z. B. reklamiert worden ist, kann dies mittels des Feldes "GratisKz" (Gratiskennzeichen) auf den
Verkaufspreisgründen abgebildet werden.
Der Verkaufspreisgrund mit aktiviertem Gratiskennzeichen kann auch nach der Lieferung auf der Auftragsposition im Feld "VK-Preisgrund" ausgewählt werden. Die Felder "rab. VK-Preis" und "rab. VK-Wert" werden sofort auf 0 gesetzt.
Wird nun die Ware verrechnet, ist die Ware zwar auf der Rechnung ersichtlich, aber mit dem Wert 0.
Ist eine Auftragsposition als Verrechnungsposition (Feld "Verrechn.pos.") gekennzeichnet, so scheint diese bei den Liefervorschlägen bzw. Lieferscheinpositionen nicht auf. Der Artikel kann daher nicht kommissioniert werden und scheint auch nie auf einem Lieferschein auf. Die Position kann lediglich verrechnet werden.
Die Kennzeichnung zur Verrechnungsposition kann in der Auftragsposition manuell gesetzt werden oder wird aus den Stammdaten (Feld "Verrechnungsartikel-Kennzeichen") automatisch ermittelt.
Um einen Artikel als Verrechnungsartikel zu kennzeichnen, ist das Feld "Verrechnungsartikel-Kennzeichen" am Artikelstamm auf "Ja" zu stellen.
Wird die Ausprägung "Standard" verwendet, kann die Einstellung auch über die Rückfallebenen erfolgen:
- Feld "Ist Verrechnungsartikel" in der Warenuntergruppe
- Feld "Ist Verrechnungsartikel" in der Warenhauptgruppe
- Parameter im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Verrechnungsartikel-Kennzeichen" am Artikelstamm, ob der Artikel als "Verrechnungsartikel" gelten soll.
Hinweis: Ist ein Artikel als "Verrechnungsartikel" gekennzeichnet, so scheint dieser bei den Liefervorschlags- bzw. Lieferpositionen nicht auf. Der Artikel kann lediglich verrechnet werden. |
Hinweis | Im Bereich "Einkauf" können Verrechnungsartikel nur bei Ankaufsrechnungen verwendet werden.
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Am
Artikel können Gewicht und Verpackungsgewicht je Einheit in der hinterlegten Gewichtseinheit eingetragen werden.
Beispiel | Der Artikel A hat die Einheit "Stk". Sein Gewicht beträgt 10 kg je Stk. und das Verpackungsgewicht 2 kg je Stk.
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Die Gewichtseinheit ist in folgendem Parameter hinterlegt.
Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Artikel
| Definition der Standard-Gewichtseinheit |
Auf der Auftragsposition werden Gewicht und Verpackungseinheit in folgenden Feldern dargestellt.
| Positionsgewicht | Gewicht vom Artikelstamm multipliziert mit der Auftragsmenge |
| Gewichtseinheit | Gewichtseinheit lt. Parameter "Standard Gewichtseinheit" |
| Taragewicht | Verpackungsgewicht vom Artikelstamm multipliziert mit der Auftragsmenge |
| Bruttogewicht | Positionsgewicht + Taragewicht |
| Einzelgewicht | Gewicht vom Artikelstamm |
| Einzelverpackungsgewicht (Einz.Verpack.Gew.) | Verpackungsgewicht vom Artikelstamm |
Über die Funktion
Neu ermitteln kann das Gewicht von offenen Auftragspositionen (inkl. Liefervorschlägen) neu ermittelt werden. Dazu das Feld "Gewicht" aktivieren:
Wird mit
Packstofftabellen gearbeitet, ermittelt sich das Verpackungsgewicht am Artikelstamm automatisch nach Hinterlegung der Packstofftabelle. Gibt es Änderungen in den Packstofftabellen, kann über die Funktion "Verpackungsgewicht(e) neu berechnen" am Artikelstamm das Verpackungsgewicht für alle markierten Artikel aktualisiert werden.
Der Steuerprozentsatz und auch der Steuercode wird vom Erlöskonto aus der FIBU auf die Auftragsposition übernommen. Daher können Steuerprozentsatz und Steuercode nicht auf der Auftragsposition geändert werden. Änderungen werden somit nur auf dem Konto in der FIBU bzw. in Ausnahmefällen in den Kontentabellen vorgenommen.
Falls es für den Geschäftsfall kein Konto in der hinterlegten Kontentabelle beim Artikel gibt und der folgende Parameter aktiviert ist, wird das Konto von einer Rückfallebene des Artikels herangezogen - entweder von der Kontentabelle der Warengruppe oder aus der Standard-Kontentabelle.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Kontentabelle
| Definition, ob bei der Ermittlung der Konten z. B. in der Auftragsposition auf die Kontentabelle der Warengruppe bzw. auf die Standard-Kontentabelle zurückgefallen wird, sofern mit der Kontentabelle vom Artikelstamm kein Konto gefunden worden ist. Die Standard-Kontentabelle kann im Parameter "Kontentabelle" im Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen hinterlegt werden.
0 - Nein
1 - Ja (Standard)
Hinweis Auch wenn dieser Parameter auf "Nein" eingestellt ist, werden die Konten der Rückfallebenen gefunden, wenn z. B. beim Artikel im Feld "Kontentabelle" keine Kontentabelle hinterlegt ist und die Kontentabelle im Parameter "Kontentabelle" hinterlegt ist. Die Einstellung "Ja" bedeutet, dass auch Rückfallebenen gefunden werden, wenn beim Artikel zwar eine Kontentabelle hinterlegt ist, aber für einen bestimmten Geschäftsfall kein Konto gefunden wird. Dann wird das Konto aus der Standard-Kontentabelle verwendet.
Beispiel In einer Firma ist bei den meisten Artikeln die Kontentabelle 1 hinterlegt. Da diese für die meisten Artikel zieht, ist diese beim Parameter "Kontentabelle" hinterlegt. Bei einem bestimmten Artikel ist eine eigene Kontentabelle hinterlegt. In dieser Kontentabelle wurden aber keine Konten hinterlegt, da für diesen Artikel das Konto manuell auf der Auftragsposition eingegeben werden soll. Sobald die Auftragsposition erfasst wird, soll ein Hinweis kommen, dass das Erlöskonto zu befüllen ist. Steht der Parameter "Rückfallebenen aktiv" auf "Ja", wird das Konto nicht leer gelassen, sondern es wird das Konto von der Standard-Kontentabelle genommen. Erst wenn der Parameter auf "Nein" steht, wird kein Konto von der Standard-Kontentabelle genommen und es kommt der Hinweis zum Befüllen des Erlöskontos. |
Die Standard-Kontentabelle kann im folgenden Parameter hinterlegt werden.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standard-Artikelkennzeichen
| Definition des Standard-/Rückfallwertes für das Feld "Kontentabelle" am Artikelstamm. |
Im Verkauf können Erlöse monats- oder tageweise abgegrenzt werden. Welche Einstellungen dabei notwendig sind sowie nähere Informationen zu dem Thema finden Sie in der Themenhilfe
Erlösabgrenzung.
Nein, das ist nicht möglich. Je Auftragsposition kann nur ein Erlöskonto ermittelt bzw. hinterlegt werden. Eine Buchung auf unterschiedliche Erlöskonten ist rein für Einzelteilerlösbuchung bei Stücklisten- bzw.
Setartikeln möglich.
Im Bereich
Gruppierung steht Ihnen die Funktion "Positionen neu nummerieren" zur Verfügung. Die Positionsnummern der Auftragspositionen können mit dieser Funktion neu nummeriert werden.
Um für eine Position manuell den Vortext oder Nachtext zu erfassen, öffnen Sie in der Position mit der rechten Maustaste das Kontextmenü und wählen Sie dort die Funktion "Texte" und die jeweils gewünschte Textart. Dieser Text wird nicht in den Textbausteinen gespeichert und ist nur für diese Position gültig. Er ist in der Position im Feld "Vortext (Plaintext)" oder "Nachtext (Plaintext)" ersichtlich.
Es ist auch möglich, den Vortext oder Nachtext aus den bestehenden Textbausteinen zu wählen.
Dafür verwenden Sie die F4-Funktion im Feld "VorTxt" oder "NachTxt". Die F8-Funktion verhält sich wie die manuelle Erfassung von Vortext und Nachtext.
Mehr zum Thema Textbausteine finden Sie unter
Textbausteine.
Ob bei der F4-Funktion im Feld "VorTxt" oder "NachTxt" in der Position der Vortext, Nachtext oder Positionstext vorgeschlagen wird, ist über den folgenden Parameter geregelt:
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Verwaltung von Texten → Verwendung von Vor-/Nachtext oder Positionstext
Die vorgeschlagene Textart kann im Auswahlfenster über die Combobox im Feld "Textart" geändert werden.
Paket WWS → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Auftragserfassung → Positionserfassung
| Definition, ob das Bearbeiten in der Positionsliste für Positions-Freifelder möglich sein soll.
Hinweis Gilt für Angebots-/Auftragspositionen. Gilt nicht für "fertige" Angebots-/Auftragspositionen. Die Freifelder können zudem über die "eingeschränkte Feldauswahl" in der jeweiligen Übersicht für "freigegebene, gedruckte und abgeschlossene" eingestellt werden.
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