Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte Lohn.
Lohnverrechnung → Abrechnungen → ELDA-Datendrehscheibe
Firma | Über F4 oder F8 können eine oder mehrere Lohnfirmen selektiert werden. |
Jahr | Jahr |
Monat | Monat |
Firma | Dienstverhältnisfirma |
Name | Firmenname oder Firmenwortlaut bzw. Name der Filiale. Beim Update von Person auf Firma werden die Inhalte der Felder "Titel", "Name" und "Titel hinten" vom Kunden in diesem Feld zusammengesetzt. Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert. Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden. Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU Für die Empfängerüberprüfung (VoP - Verification auf Payee) werden standardmäßig 50 Zeichen des Namens und 19 Zeichen des Vornamens herangezogen. Wenn Sie den vollständigen Namen für die Prüfung verwenden möchten, können Sie diesen im Feld Kontoinhaber hinterlegen. |
Datensender | Dieses Feld wird derzeit nicht verwendet. |
Meldeartgruppe | Meldeartgruppe zur Verarbeitung der ELDA-Meldung. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
![]() |
ÖGK | ÖGK |
sendefähig | Anzahl der sendefähigen Meldungen |
gesendet | Anzahl der gesendeten Meldungen |
fehlerhaft | Anzahl der fehlerhaften Meldungen |
nicht senden | Anzahl der Meldungen, die den Sendestatus "nicht senden" haben. Die Meldung wurde mit der Funktion "Status ändern" auf "nicht senden" gestellt. |


Neu | In der ELDA-Datendrehscheibe können Versichertenmeldungen reduziert (An- und Abmeldungen, Änderungsmeldungen und Richtigstellungen), Meldungen der Art "Adresse Versicherter", Anmeldungen für fallweise Beschäftigte, VSNR-Anforderungen, AUVA-Meldungen, A+E-Wochengeld bzw. -Krankengeld, Meldungen für Familienhospizkarenz bzw. Pflegekarenz, Gesundheitsberuferegistermeldungen und Adresse der Arbeitsstätte - Freiwilligenmeldungen manuell erstellt werden. Es öffnet sich folgendes Fenster: ![]() | |||||
Bearbeiten | Mit Doppelklick auf einen Datensatz gelangen Sie in die Detailansicht, wo der entsprechende Datensatz gegebenenfalls mit F6 bearbeitet werden kann. | |||||
Löschen | Achtung!
Beim Einstieg in die Detailansicht können erstellte und sogar gesendete Datensätze gelöscht werden. Gesendete mBGMs können nicht gelöscht werden. Es öffnet sich folgendes Fenster mit der Frage: "Sind Sie sicher, dass Sie den markierten Datensatz endgültig löschen wollen?" ![]() Verwenden Sie zum manuellen Stornieren statt dieser Funktion die Funktion "Stornieren" in der Detailansicht. | |||||
Markierte senden | Die Funktion "Markierte senden" übermittelt ausschließlich markierte Datensätze. Folgende Tastenkombinationen sind dabei möglich: Umschalt + linke Maustaste → Es können mehrere Datensätze markiert werden. Strg + linke Maustaste → Datensätze können gezielt ausgewählt werden. Hinweis
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Detail | Öffnet das ELDA-Detailfenster, in dem sämtliche Meldungen der gewählten Meldeartgruppe angezeigt und ggf. bearbeitet werden können. |
A+E-Wochengeld mit neuem Arbeitsverdienst erstellen | Aufgrund der rückwirkenden Lohnsteuertarifsenkung im Jahr 2020 wurde diese Funktion geschaffen, mit der die A+E-Bestätigung Wochengeld im Falle eines geänderten Arbeitsverdienstes für eine selektierte Firma neu erstellt werden können. Für die Neuerstellung der A+E-Wochengeld müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
Bei Ablauf der Neuerstellung werden zwei Fälle unterschieden:
Bei der Neuerstellung der A+E-Wochengeld wird nur der Arbeitsverdienst neu ermittelt. Alle anderen Daten bleiben unverändert. Die Funktion schließt mit einer kurzen Zusammenfassung ab. Eine neue A+E-Wochengeld wird erstellt, falls ein anderer als der gesendete Netto-Arbeitsverdienst ermittelt wird. Dieser kann höher oder niedriger sein, als der bereits gesendete. Aus diesem Grund sind alle mit dieser Funktion neu erstellten A+E-Wochengeld manuell zu kontrollieren. Gerade bei A+E-Wochengeld für Personen in Kurzarbeit wurde möglicherweise ein höheres Netto manuell erfasst und gesendet, als jenes, was durch die Funktion ermittelt wird. Damit Sie diese Fälle leichter kontrollieren können, wurden zwei Felder in der Detail-Listansicht von A+E-Wochengeldmeldungen in der ELDA-Datendrehscheibe implementiert. Blenden Sie sich die folgenden Felder in der Listansicht über die Feldauswahl ein:
Da durch die Funktion ein Storno-Datensatz und eine neue Meldung generiert wird, stehen üblicherweise die Datensätze direkt untereinander, die zu kontrollieren sind. Natürlich können Sie noch manuelle Änderungen vornehmen. Falls Sie die mit der Funktion erstellte Storno- und die neue A+E-Wochengeldmeldung nicht senden wollen, dann löschen Sie beide Datensätze mit F7. Für Dienstnehmer, die sich bereits aktuell in einem ruhenden Dienstverhältnis befinden, erfolgt eine Neuberechnung des Netto-Arbeitsverdienstes der A+E-Wochengeld. Vom Anwender ist nun zu entscheiden, ob bei den ruhenden Dienstnehmern auch eine Aufrollung der Lohnsteuertarifsenkung durchgeführt werden soll. Ist diese gewünscht, so muss am letzten aktiven Dienstverhältnis eine Aufrollung bzw. eine Scheinaufrollung durchgeführt werden. Diese Funktion wurde für die unterjährige und rückwirkende Lohnsteuertarifsenkung im Jahr 2020 implementiert, kann aber auch in ähnlichen zukünftigen Fällen verwendet werden. |
Sperrsätze löschen | Diese Funktion löscht nach einer Abfrage alle in der Tabelle HRS.ESP_ELDA_SENDE_SPERRE vorhandenen Einträge. |
ELDA Testmeldung senden | Mit dieser Funktion kann für die jeweilige Firma getestet werden, ob die Kommunikation zwischen NTCS und ELDA-Software gegeben ist. Ist die Testübermittlung nicht erfolgreich, öffnet sich ein separates Fenster, wobei in der Zeile "Ergebnis" eine individuelle entsprechende Meldung erscheint. |
Hier wird hinterlegt, welche Betriebsart beim Übermitteln der ELDA-Meldungen verwendet werden soll. 1 - Echtbetrieb Bei der Ausprägung "Echtbetrieb" werden die ELDA-Meldungen an die ÖGK übermittelt. 2 - Testbetrieb Beim Testbetrieb können keine ELDA-Meldungen gesendet werden. In der ELDA-Datendrehscheibe wird beim Versuch, "Markierte senden" auszuführen, folgende Meldung angezeigt: "Ein Senden von ELDA-Meldungen ist nicht möglich, da der Parameter "Betriebsart" auf "Testbetrieb" gesetzt ist." 3 - im Dialog Bei der Einstellung im Dialog erscheint beim Senden in der ELDA-Datendrehscheibe folgende Abfrage: "Übertragung an ELDA - "Echtbetrieb" oder "Testbetrieb"" vor 2026 1 - Echtbetrieb (Beim Echtbetrieb werden die ELDA-Datensätze an die ÖGK übermittelt.) 2 - Testbetrieb (Im Testbetrieb werden die gesendeten Daten von der ÖGK zwar empfangen (auf einem eigenen Testsystem), sie werden jedoch nicht verbucht.) 3 - im Dialog (Bei der Ausprägung "im Dialog" öffnet sich vor dem Sendevorgang ein Fenster, in dem Sie zwischen Echtbetrieb und Testbetrieb auswählen können.) | |
An dieser Stelle kann die Erstellungsart der Sendedatei für die Übermittlung der ELDA-Meldungen an die ÖGK festgelegt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: 1 - Sendedatei automatisch versenden: Daten werden beim Betätigen der Funktion "Senden" bzw. "Alle senden" sofort an die ÖGK übermittelt. Vor dem Sendevorgang wird geprüft, ob ein Pfad zur ELDA-Software hinterlegt ist. Ist dies nicht der Fall, erscheint eine sprechende Programmmeldung. Folgende Parameter werden geprüft:
2 - Sendedatei in E-Government stellen: Daten werden nicht direkt gesendet, sondern zuerst in das Programm "XML-Steuererklärungen" im Paket BILANZ gestellt, um in weiterer Folge von dort aus übermittelt zu werden. 3 - Sendedaten in bestimmtes Verzeichnis stellen: Wenn die Daten von einer anderen Ebene aus (ELDA-Software) an die ÖGK gesendet werden sollen. | |
Wenn als Erstellungsart die Ausprägung "3 - Sendedaten in bestimmtes Verzeichnis stellen" gewählt worden ist, muss hier das Verzeichnis angegeben werden, in dem die Daten gespeichert werden sollen. | |
Hier ist das ELDA-Empfange-Verzeichnis zu hinterlegen, in welchem Krankenstandsbescheinigungen, A1 - Entsendebescheinigungen und ELDA-Clearingmeldungen gespeichert werden. Dieser Parameter ist insbesondere dann zu befüllen, wenn die von ELDA empfangenen Dateien nicht im Unterordner "empfange" im ELDA-Installationsverzeichnis gespeichert werden. | |
Es besteht die Möglichkeit, die ÖGK-Anmeldung direkt bei der Neuanlage eines Dienstnehmers zu erzeugen. Dafür stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung: 0 - Nein: Es wird keine ELDA-Anmeldung erzeugt. 1 - Ja, mit Prüfung: Es wird nur dann eine ELDA-Anmeldung erzeugt, falls zwischen Eintritts- und Tagesdatum nicht mehr als 7 Tage verstrichen sind. 2 - Ja, im Dialog: Nach der Neuanlage wird ein Dialog geöffnet, in dem der Anwender entscheiden kann, ob eine ELDA-Anmeldung erstellt werden soll. 3 - Ja, ohne Prüfung: Es wird immer eine ELDA-Anmeldung erzeugt. | |
Soll bei Änderungen im Dienstnehmerstamm, die an die ÖGK gemeldet werden müssen, automatisch eine Änderungsmeldung erstellt werden, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen. 0 - Nein 1 - Ja, immer 2 - nur Endverspeicherung 3 - nur Abrechnung | |
Die ELDA-Seriennummer kann mit diesem Parameter für den jeweiligen Datenbestand festgelegt werden. In ELDA-Meldungen wird die ELDA-Seriennummer im Feld "OBUS" verwendet. Mit diesem Parameter können unterschiedliche ELDA-Zugangsdaten je Datenbestand realisiert werden. Diese Konstellationen treten häufig bei mehreren Standorten einer großen Kanzlei auf, wobei jeder Standort in einem bzw. mehreren eigenen Datenbeständen abgerechnet werden und jeder Standort mit einer eigenen ELDA-Seriennummer übermitteln soll. Achtung! ab der Version 2026.29.25: Die ELDA-Seriennummer wird für die sendende Lohnfirma und nicht die Datensenderfirma ermittelt. vor der Version 2026.29.25: Zu beachten ist, dass die ELDA-Seriennummer immer für den jeweiligen Datensender ermittelt wird und nicht für die Lohnfirma, für die ELDA-Meldungen zu senden sind. Beispiel: ELDA-Meldungen sollen für die Lohnfirma 200000 im Datenbestand 2 versendet werden. Im Datenbestand 2 ist die ELDA-Seriennummer 123123 hinterlegt. Der Datensender, mit der die ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 sendet, ist die Firma 4. Die Lohnfirma 4 wird im Datenbestand 1 abgerechnet und dort ist die ELDA-Seriennummer 456456 hinterlegt. Ab der Version 2026.29.25 werden ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 vom Datensender 4 mit der ELDA-Seriennummer 123123 übermittelt. Vor der Version 2026.29.25 wurden ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 vom Datensender 4 mit der ELDA-Seriennummer 456456 übermittelt. | |
Der firmen-/userbezogene lokale Pfad zur ELDA-Software kann mit diesem Parameter auch im Datenbestand hinterlegt werden. Achtung! Bei technischen Problemen bzw. Fragen – z. B. Systemvoraussetzungen – wenden Sie sich bitte an die ELDA-Hotline. Stellen Sie sicher, dass Ihre ELDA-Installation am neuesten Stand ist und das aktuellste WebUpdate eingespielt worden ist. | |
Wird der Parameter auf "Ja" gesetzt und verfügt die jeweilige Firma über ein Mandantenarchiv, dann wird die empfangene Meldebestätigung bei übermittelten An- und Abmeldungen je Dienstnehmer zerstückelt und die jeweilige Meldebestätigung wird am Mitarbeiter im Archiv im DMS abgelegt. Beachten Sie jedoch, dass gegenüber der ÖGK bzw. ELDA nur die von ELDA übermittelte originale (nicht zerstückelte) Meldebestätigung inklusive der Mitteilung und des Übermittlungsprotokolls Beweiskraft haben. Dies alles finden Sie wie gewohnt in der E-Government-Databox. Dieser Parameter kann auch firmenspezifisch hinterlegt werden. 0 - Nein 1 - Ja | |
In diesem Parameter wird festgelegt, ob Anmeldungen für fallweise Beschäftigte inklusive abhängiger SVNR-Anforderungen und Adressmeldungen durchgeführt werden sollen. Bei manueller Anlage einer Anmeldung für fallweise Beschäftigte wird dieser Parameter ignoriert. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: 0 - Nein 1 - Ja | |
Mit diesem Parameter kann geregelt werden, ob für Dienstnehmer im Bereich der Erwachsenenbildung An- und Änderungsmeldungen erzeugt werden sollen. Diese Dienstnehmer haben im Feld SV-Berechnung die Ausprägung "Erwachsenenbildung" hinterlegt. 0 - Nein 1 - Ja |
In diesem Parameter wird definiert, wie der Datensender ermittelt werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: 5 - Parameter Datensender: Der Datensender ist im gleichnamigen Parameter zu hinterlegen. 10 - STB-Firma/Parameter Datensender: Es wird jener Datensender herangezogen, der bei der Steuerberater-Firma (STB-Firma) der betrachteten Lohnfirma hinterlegt ist. | |
Für die elektronische Übermittlung werden bestimmte Informationen des Datensenders (Adresse ...) benötigt. Hier ist deshalb jene Firma einzutragen, die als Datensender berechtigt ist. |
Hinterlegen Sie hier Ihre ELDA-Seriennummer. In ELDA-Meldungen wird die ELDA-Seriennummer im Feld "OBUS"verwendet. Die Parameter "ELDA-Seriennummer" unter
werden synchronisiert. | |||
Gibt den Pfad zum ELDA-Installationsverzeichnis an (Vom Client-Rechner aus gesehen). Diese Einstellung kann allgemein oder computerbezogen getroffen werden. Wenn eine firmen- oder userbezogene Einstellung benötigt wird, verwenden Sie bitte den zweiten Parameter eine Zeile tiefer. Achtung!
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Gibt den Pfad zum ELDA-Installationsverzeichnis an (vom Client-Rechner aus gesehen). Diese Einstellung kann allgemein, je Senderfirma oder je User-ID hinterlegt werden und übersteuert den computerbezogenen Parameter. Ist hier nichts eingetragen, wird der Pfad aus dem ersten Parameter verwendet. Achtung!
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Zeit in Sekunden, welche bis zur Beendigung der ELDA-Software gewartet wird. | |||
Wird der Parameter gesetzt, dann werden alle ELDA-Abgaben in der XML-Verwaltung in einem Verzeichnis gespeichert. | |||
Soll nach dem ELDA-Sendevorgang der Druckdialog angezeigt werden? |
![]() | Dieses Programm berücksichtigt das Bearbeiterkennzeichen, sofern eines in den Lohn-Basiseinstellungen und der Lohnfirma hinterlegt ist. |
![]() | Für Testfirmen können keine ELDA-Meldungen der folgenden Meldearten erstellt werden:
Zusätzlich wird die Verbindung zur ELDA-Software nur im Testbetrieb (für Testmeldungen) aufgebaut, sodass von einer Testfirma keine "echten" ELDA-Meldungen an die ÖGK übermittelt werden können. |