​UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Warenwirtschaft Erste Schritte.


 

 Neuen Mandanten anlegen

Der erste Schritt in der NTCS WWS ist die Anlage einer neuen Firma. Der Firmenstamm ist für alle NTCS Pakete gültig (nicht nur für die Warenwirtschaft, sondern z. B. auch für CRM, FIBU, …). Der angelegten Firma werden die zugehörige Finanzbuchhaltung und die Warenwirtschaft zugeordnet.

 Firma anlegen

Im Bereich CRM und DMS → Stammdaten → Firmen → Firmen wird eine neue Firma angelegt. Die Neuanlage erfolgt mit F5-Neu. Es kann aber auch die bestehende Firma 1 mit F6-Bearbeiten individuell geändert werden.
 
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 FIBU-Mandanten anlegen

Nach Anlage der Firma muss noch der FIBU-Mandant angelegt werden. Dieser wird benötigt, damit die Sachkonten wie Erlös- und Aufwandskonten definiert werden können. Klären Sie diesen Punkt im Unternehmen bitte mit Ihrer internen Buchhaltung bzw. dem Steuerberater ab.

Bereich Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Firmen- und FIBU-Stammdaten:

Im rechten Fenster (dazugehörige Buchhaltungen) wird die Anlage der Finanzbuchhaltung vorgenommen. Wird die angelegte Buchhaltung gespeichert, können mit dem Punkt „Übernehmen“ bei nachfolgender Abfrage die Grundstammdaten der Finanzbuchhaltung eingelesen werden.

 Konten aus Standardkontenrahmen übernehmen

Im Bereich Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Konten können aus dem Standardkontenrahmen die für die Warenwirtschaft notwendigen Konten übernommen werden.

Es öffnet sich ein zweiteiliges Fenster:

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Sofern im FIBU-Stamm die Felder „Firmennummer Standardkontorahmen“ und „FIBU-Nummer Standardkontorahmen“ mit dem Standardkontorahmen (Firmennummer 100) befüllt sind, sehen Sie in der linken Hälfte den Standardkontorahmen von BMD.

Es kann links aber auch eine andere FIBU oder eine Vorjahres-FIBU ausgewählt werden, aus der Konten übernommen werden können. In der rechten Hälfte wird die unter Stammdaten → Konten ausgewählte FIBU angezeigt. Mit der „Pfeil links“- bzw. der „Pfeil rechts“-Taste können Sie Konten vom Standardkontorahmen (links) in die FIBU (rechts) verschieben und umgekehrt.

Der Doppelpfeil steht für die Übernahme aller Konten zur Verfügung. Es erscheint folgender Warnhinweis: „Sollen tatsächlich alle Konten aus dem Standardkontoplan übernommen werden?“

 WWS Standards importieren – Firmennummer fixieren

Mit diesem Punkt werden die für die Warenwirtschaft notwendigen Einstellungen geladen. Der Aufruf dafür erfolgt im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → Standards importieren.
 
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Im laufenden Betrieb können damit Weiterentwicklungen der BMD-Standards upgedatet werden.

Der nächste Schritt ist die Fixierung der eigenen Firmennummer, damit diese beim Aufruf der einzelnen Fenster vorgeschlagen wird. Dies kann wieder im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → Firmennummer setzen durchgeführt werden.
 
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Wird im Unternehmen mit mehreren Firmen gearbeitet, ist es auch notwendig, im Bereich CRM und DMS → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Eigene Einstellungen → Auswahl der Firma → Allgemein die Firmennummer zu hinterlegen.
 
Eigene Firma
Hinterlegung der eigenen Firmennummer, die in weiterer Folge vorgeschlagen wid.
 

 Artikelstammdaten

 Kontentabellen

Die Kontentabelle beinhaltet Erlöskonten, Wareneinsatzkonten und Einkaufskonten. Die Erlöskonten sind für die Erlöskontofindung auf der Verkaufsseite notwendig. Die Wareneinsatzkonten werden für die Wareneinsatzermittlung benötigt. Die Einkaufskonten werden auf der Einkaufsseite ermittelt und können für die Vorkontierung der Eingangsrechnung verwendet werden.

Die Anlage der Kontentabelle setzt das Vorhandensein von Sachkonten in der Finanzbuchhaltung voraus. Gibt es keine Anbindung zu einer BMD-Finanzbuchhaltung, können entweder die Konten aus dem Standardkontorahmen verwendet werden oder die Konten werden direkt in der Tabelle hinterlegt.

Die Kontentabellen finden Sie im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Konten/Steuern/Abgaben → Kontentabellen.

Auf der linken Seite wird der Tabellenkopf mit entsprechender Bezeichnung angelegt. Im rechten Bereich gibt es drei Reiter:
  • Verkauf
  • Wareneinsatz
  • Einkauf
Im Bereich Verkauf werden die Erlöskonten eingegeben. Es können ein Inlandskonto, ein EU-Konto und ein Auslandkonto hinterlegt werden. Der Steuerprozentsatz und der Steuercode werden direkt vom Konto gefunden und müssen nicht mehr manuell eingetragen werden. Weitere Felder sind die Rechnungsart, Erfassungskennzeichen und Erlös-/Aufwandskennzeichen. Über diese Felder können verschiedene Varianten zur Kontofindung hinterlegt werden (z. B. sollen die Erlöse von bestimmten Kunden auf andere Konten gebucht werden als im Normalfall etc.).

Beim Bereich Wareneinsatz werden die Aufwandskonten für die Verbuchung des Wareneinsatzes hinterlegt.

Im Reiter Einkauf werden die Einkaufskonten (= Bestandskonten) hinterlegt, die beim Erfassen der Bestellposition ermittelt und für die Vorkontierung der Eingangsrechnung verwendet werden.

Die Kontentabelle wird dann der Warengruppe oder dem Artikel zugeordnet und sobald der Artikel im Verkauf oder Einkauf verwendet wird, wird das Konto auf die Rechnungsposition bzw. Bestellposition mitgegeben.

 Warengruppen

Die Warengruppen bestehen immer aus zwei Ebenen: Warenhauptgruppe (WHG) und Warenuntergruppe (WUG).
Die Anlage kann direkt über den Artikelstamm erfolgen oder über das eigene Fenster Warengruppen (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Warengruppen).

Auf der linken Seite werden die Warenhauptgruppen angelegt. Auf der rechten werden die dazugehörigen Warenuntergruppen angelegt. Vorteilhaft ist es, wenn die Nummerierung mindestens in 10er Schritten erfolgt, somit besteht die Möglichkeit, jederzeit ein Gruppe vorzureihen.
Vorteil: Hier können Rückfalls- und Vorschlagswerte für die Artikelanlage hinterlegt werden (Wert der Warenuntergruppe zieht vor der Warenhauptgruppe und den Standard-Artikelkennzeichen in den Parametereinstellungen).

Die Zuordnung der Warengruppen erfolgt über den Artikelstamm über die Felder Warenhauptgruppe und Warenuntergruppe.

 Artikelübersicht

Die Artikelstammdaten sind im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel zu finden. Mit F5 wird ein neuer Artikel angelegt.

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 Artikelkalkulation

In den Feldern Einstandspreis, Einkaufspreis, VK exkl. USt und VK inkl. USt kann mittels F8 die Verkaufspreiskalkulation geöffnet werden.

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Durch Eingabe von Rabatten und Aufschlägen errechnet sich vom Einkaufspreis der Einstandspreis. Durch die Eingabe eines Deckungsbeitrages bzw. Aufschlags ermittelt sich der Verkaufspreis und umgekehrt.

 Ansichten des Artikels

In der Artikelübersicht können Sie im gelben Menü unter „Ansicht“ verschiedene Informationen als Reiter bzw. als Baumstruktur aktivieren. Diese Ansicht ermöglicht eine schnelle Übersicht zum ausgewählten Artikel.
Mit dem Punkt Detailinfo können im „unteren“ bzw. „rechten“ Bereich Zusatzaufrufe und Informationen eingeblendet werden.

 Einheiten und Einheitentabellen

 Einheiten

Mit dem Einlesen der WWS-Standards werden auch sofort die „Standardeinheiten“ angelegt. Sollte jedoch eine gewünschte Einheit fehlen, kann diese im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikelausprägung → Einheiten angelegt werden.

 Einheitentabellen

Die Einheitentabellen werden dazu verwendet, dass ein Artikel nicht nur in seiner Grundeinheit ein- bzw. verkauft werden kann, sondern auch in anderen x-beliebigen Einheiten. Die Umrechnung von der Grundeinheit zu einer anderen wird in den Einheitentabellen vorgenommen (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikelausprägung → Einheitentabellen).

Im linken (oberen) Bereich wird zuerst der Kopfdatensatz der Einheitentabelle angelegt. Jede Tabelle bezieht sich auf die zugeordnete Grundeinheit. Es ist empfehlenswert, die Bezeichnung „sprechend“ aufgrund der zu hinterlegenden Umrechnungen zu definieren.

Im rechten (unteren) Bereich werden die Umrechnungen zu den abweichenden Einheiten definiert.

 Kundenstammdaten

 Kundengruppen

Im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Kunden können Kundengruppen angelegt werden. Diese Kundengruppen können speziell im Preismanagement oder auch in den Kundenauswertungen verwendet werden. Die Zuordnung der Kundengruppen erfolgt über den Kundenstamm über die Felder Kundenhaupt- und Kundenuntergruppe.

 Kunde

Der Kundenstamm wird im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Kunden/Lieferanten → WWS-Kunden aufgerufen. Bei der Neuanlage des Kunden kann die Personennummer automatisch oder manuell vergeben werden.

 Felder für Erlöskontofindung

Das Land (laut Postleitzahl) und die UID-Nummer sind ausschlaggebend für die Erlöskontofindung (Inland-, EU- oder Auslandskonto).
Das Feld Erlös- und Aufwandskennzeichen steuert zusätzlich, ob ein anderes Konto – welches in den Kontotabellen hinterlegt ist – genommen werden soll. Dies wird z. B. für die Verrechnung von Bauleistungen, Reihengeschäften oder auch Dreiecksgeschäften verwendet.

 Lieferempfänger

Beim Feld Lieferempfänger kann eine andere Person als Empfänger der Lieferung ausgewählt werden. Möglich sind dabei Kunden und diverse Personen. Wird kein abweichender Lieferempfänger eingetragen, wird am Auftrag der Kunde als Lieferempfänger genommen.
Wenn der Lieferempfänger schon am Kundenstamm hinterlegt wird, wird dieser bei jedem Auftrag als Lieferempfänger vorgeschlagen. Der Lieferempfänger ist entscheidend für die Erlöskontofindung. Je nach Land und UID beim Lieferempfänger wird das entsprechende Erlöskonto gewählt.

Wird mit F4 in das Feld Lieferempfänger eingestiegen, öffnet sich folgendes Fenster:

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Im Reiter „Zugeordnete WWS-Adressen“ sind bereits zugeordnete Personen zum Kunden ersichtlich und es kann eine entsprechende Person ausgewählt werden.
Soll eine andere Person dem Kunden als Lieferempfänger zugeordnet werden, muss auf den Reiter „Alle Personen“ gewechselt und dort eine Person ausgewählt werden. Bei der Übernahme kommt eine Abfrage, ob die ausgewählte Person als Lieferempfänger zugeordnet werden soll. Wird „Ja“ ausgewählt, ist die Person im Reiter „Zugeordnete WWS-Adressen“ gespeichert. Wird „Nein“ ausgewählt, wird die Person als Lieferempfänger übernommen, aber nicht im Reiter „Zugeordnete WWS-Adressen“ gespeichert.

 Rechnungsempfänger

Im Feld Rechnungsempfänger kann ein anderer Kunde aus dem Kundenstamm hinterlegt werden. Auf den Rechnungsempfänger wird die Rechnung in der Buchhaltung gebucht (und dieser wird in weiterer Folge auch gemahnt). Anlage bzw. Zuordnung entspricht dem Lieferempfänger (siehe oben). Der Unterschied ist hier nur, dass nicht alle Personen aus dem System zugeordnet werden können, sondern nur Kunden mit Kundennummer. Auf den Rechnungsempfänger werden standardmäßig die Statistikwerte der WWS geschrieben.

 Interessenten

Für die Anlage von Angeboten können auch Interessenten verwendet werden. Diese können im Kundenstamm angelegt werden, indem oben rechts auf Interessenten umgeschaltet wird. Die Interessenten werden in einem eigenen Nummernkreis geführt.

Auf Interessenten kann in der Buchhaltung nicht gebucht werden. Dazu ist erst eine Umwandlung zum Kunden notwendig. Dies wird bei der Umwandlung eines Angebots zum Auftrag automatisch gemacht.

 Ausdrucksmodelle

Um Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen, Bestellungen usw. drucken zu können, ist es notwendig, eigene Ausdrucksmodelle anzulegen. Diese werden erstellt unter: Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Ausdruck → Ausdrucksmodelle.

 Ausdrucksmodelle im Standard

Folgende Ausdrucksmodelle sind im Standard angelegt:
  • Angebot
  • Auftragsbestätigung
  • Rechnung
  • Lieferschein
  • Anfrage
  • Bestellung
  • Ankaufsrechnung
  • Produktionsauftrag
Den einzelnen Ausdrucksmodellen können unterschiedliche Reports und Druckereigenschaften (Drucken, Mailen, Archivieren,…) zugeordnet werden.

 Ausdrucksmodellmanagement

Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Ausdruck → Ausdrucksmodellmanagement

Mit Hilfe des Ausdrucksmodellmanagements werden die definierten Ausdrucksmodelle für den Standarddruck oder aber auch kundenbezogen hinterlegt. In dieser Ansicht können Sie Ihre Ausdrucksmodelle leicht zuordnen und Sie haben einen schnellen Überblick über die hinterlegten Ausdrucksmodelle.

Im Ausdrucksmodellmanagement werden die Bereiche Verkauf, Einkauf und Etiketten verwaltet. Unter dem Reiter „alle Ausdrucksmodelle“ ist eine leichte Zuordnung mit dem gelben Pfeil möglich. Unter dem Reiter „zugeordnete Ausdrucksmodelle“ sehen Sie die bereits hinterlegten Ausdrucksmodelle.

 Preise/Rabatte

 Preistabellen

Unter Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Preistabellen werden Preise angelegt (F5 – Neu) und gewartet. Dieses Fenster dient auch zur Übersicht aller Preistabellen. Sie können pro Artikel oder Preisgruppe Preise bzw. auch Staffelpreise hinterlegen.
 
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 Preise erhöhen

Für das Erhöhen der Preise gibt es eine automatische Funktion: mit rechter Maustaste auf die Tabelle oder die Positionen klicken und „Preise erhöhen“ auswählen.

Spezifikation der Preiserhöhung:
 
Welche Preise werden erhöht?
Wählen Sie hier, welche Preise erhöht werden sollen:

- Alle Preise
- Preise exkl. USt
- Preise inkl. USt
 
Erhöhungsart
Soll die Erhöhung in Prozent oder um einen Betrag erfolgen?
Erhöhungswert
Tragen Sie hier den gewünschten Prozentsatz oder Betragswert der Erhöhung ein.
Rundung auf x Nachkommastellen
Rundung der erhöhten Preise.

 Währung ändern

Die Währung einer bereits angelegten – aber noch nicht verwendeten Preistabelle – kann folgenderweise geändert werden: Mit der rechten Maustaste auf die Preistabelle klicken und „Währung ändern“ auswählen.
Bei der Auswahl dieser Funktion erscheint folgende Maske:

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Sie haben die Wahl, auf welche Währung die Tabelle umgestellt werden soll und können definieren, dass die Preise damit auch umgerechnet werden. Die Rundung der Nachkommastellen kann ebenfalls definiert werden.

 (Artikel-)Preise kontrollieren

Mit dieser Funktion (mit rechter Maustaste auf Preistabelle klicken und „Preise kontrollieren“ auswählen) wird die ausgewählte Preistabelle dahingehend kontrolliert, ob es bei der Definition der Gültigkeit (von/bis Datum) keine Überschneidungen gibt.

 Rabatt-Tabellen

Unter Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Rabatttabellen können Sie Rabatt-Tabellen anlegen. Die Rabatte können allgemein als Schlussrabatt, pro Artikel oder Preisgruppe (= Warengruppe) oder einfach fix pro Position definiert werden. Sollte der Rabatt abhängig von der Menge oder vom Umsatz errechnet werden, kann dies über die Anlage von Staffeln erfolgen.

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Der Unterschied zwischen Schluss-Rabatten und allgemeinen Artikel-Rabatten liegt rein in der Darstellung in den Formularen (Reports). Der Schluss-Rabatt wird vom Warenwert (Summe des Auftrags) berechnet, während der allgemeine Artikel-Rabatt bei der einzelnen Artikelposition ausgewiesen und berechnet wird.

 Anlage einer Staffel

Im unteren Teil können pro Position Staffelrabatte/-aufschläge aufgrund von Staffelmengen hinterlegt werden.

 Preis/Rabatt-Zuordnungen

Preis- und Rabatt-Tabellen können über die Stammdaten den Kundengruppen und den Kunden zugeordnet werden.

 Preismanagement

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Zuordnung im Programmteil „Preismanagement“ durchzuführen (Bereich Warenwirtschaft → Preise/Rabatte → Preismanagement oder Aufruf über Funktionen aus den Preis/Rabatt-Tabellen).

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Sie erhalten hier einen Überblick über die hinterlegten Preistabellen/Rabatt-Tabellen. Je nachdem, welcher Bereich im Preismanagement (unten links) ausgewählt wurde, werden rechts die zugeordneten Tabellen angezeigt.

Die Tabellen können nach folgender Zuordnungsstruktur hinterlegt werden:
  • Standardtabelle (für alle gültig)
  • Kundengruppen
  • Kunden
  • Filialen
  • Projekte
Für Spezialfälle kann eine Zuordnung zu Kundenkonzernen und/oder Vertreter aktiviert werden. Auch die Reihenfolge der Preisfindung kann gesteuert werden. Unter dem Reiter „alle Preistabellen/Rabatt-Tabellen“ können Sie die Zuordnung mit dem gelben Pfeil vornehmen. In diesem Fall empfiehlt es sich, im Bereich Ansicht →  Baum-Ansicht alle/alle zugeordneten die Darstellung auf „alle“ umzuschalten. Somit werden links in der Baumstruktur alle Kundengruppen, alle Kunden etc. gelistet, um eine Zuordnung vorzunehmen.
 

 Auftragsbearbeitung

In den Aufträgen (Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Aufträge) sind alle angelegten Aufträge ersichtlich. Es besteht die Möglichkeit, zwischen der Ansicht mit Positionen und jener ohne Positionen zu wählen. Das Umschalten erfolgt im gelben Menü unter „Ansicht“ (mit/ohne Positionen).
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Aufträge über Erfassungs-Kz einzuschränken. Unter „Status“ können die Aufträge abermals weiter eingeschränkt werden (alle, nicht fertig, geliefert, verrechnet, usw.).

 Auftragsanlage

Die Auftragsanlage erfolgt im Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Auftragserfassung oder in den Aufträgen mit F5 – Neu.

 Auftragskopf

Wird über die Auftragserfassung ein Auftrag angelegt, muss im Feld „Erfassungs-Nr“ mit F8 die nächste fortlaufende Nummer gewählt werden (über die Aufträge wird die Erfassungsnummer automatisch vergeben).

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Im Auftragskopf ist das Feld Kunde ein Pflichtfeld. Die Adressfelder werden mit den Daten aus dem Kundenstamm befüllt. Jene Felder, die vom Kundenstamm übernommen werden, sind Vorschlagswerte und können abgeändert werden. Das Erfassungsdatum wird automatisch vergeben.
Der Auftragskopf kann mit der Feldauswahl (rechte Maustaste → Feldauswahl) je nach Anforderung verändert werden. 

 Auftragspositionen

Je nach Parametereinstellung werden die Kopf- und Positionsdaten getrennt oder zweigeteilt dargestellt. In den Positionen werden die Artikel eingetragen.

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Pro Position können neben den Standardfunktionen wie Neuanlage, Ändern,… folgende Zusatzfunktionen mittels rechter Maustaste aufgerufen werden:
 
Kopieren Position(en)/Einfügen Position(en)
Das Kopieren und anschließende Einfügen kann für eine oder mehrere markierte Positionen erfolgen.
Fertigmeldung/Fertigmeldung aufheben
Einzelne Positionen können manuell fertiggemeldet werden bzw. kann die Fertigmeldung aufgehoben werden.
Dokument ansehen
Ist einer Position ein Dokument aus dem Dokumentenmanagement zugeordnet, kann es über diese Funktion angesehen werden.
DMS-Dokument zuordnen
Mit dieser Funktion können abgelegte Dokumente aus dem Dokumentenmanagement einer Position zugeordnet werden.
DMS-Dokument archivieren
Aufruf der BMD Scan-Funktion, um Dokumente einzuscannen und im Archiv abzulegen.
Texte
Sie können pro Position einen Vor- und Nachtext einfügen. Außerdem können Sie hier auch auf den Kopf- und Fußtext sowie auf den E-Mail-Text und Steuertext zugreifen.
Rechnungsfreigabe/Rechnungsfreigabe aufheben
Sie können einzelne Positionen für die Rechnungslegung freigeben bzw. die Freigabe wieder zurücksetzen.
Zurücksetzen Druck-Kz Kommissionsliste
Um die Kommissionsliste nach einem Originalausdruck erneut drucken zu können, wird hier das Druck-Kennzeichen zurückgesetzt.
Beschaffung
Generieren von auftragsbezogenen Beschaffungsvorschlägen bzw. Bestellungen.

In der Auftragserfassung gibt es die Möglichkeit, verschiedene „Reiter“ mit Informationen einzublenden. Diese Reiter können aktiviert werden, indem mit rechter Maustaste z. B. auf den Reiter „Positionen“ geklickt und dann in der Listung die Liefermengenerfassung ausgewählt wird.

 Anlage Kopf- und Fußtext

Im Bereich der Gruppenansicht (linker Bereich) können auch Kopf- und Fußtexte angelegt werden. Dafür wählen Sie die oberste Zeile mit dem Erfassungskennzeichen und der -nummer aus, drücken die rechte Maustaste und wählen die gewünschte Textart.

Angelegte Texte – Kopf- und Fußtexte sowie Positions- und Artikeltexte – werden im Reiter „Texte“ angezeigt und können dort auch wieder geändert oder neu angelegt werden.

 Liefermengenerfassung

In der Liefermengenerfassung werden die Waren kommissioniert, damit Lieferscheine gedruckt werden können. Das Fenster „Liefermengenerfassung“ ist in drei Bereiche aufgeteilt.

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  • Linke Seite: Baumstruktur mit den angelegten Gruppen und Artikeln. In diesem Bereich können alle Positionen oder eine einzelne Position ausgewählt werden, um den Liefervorschlag zu bearbeiten.
  • Rechts oben: Darstellung der einzelnen Auftragspositionen. Jede Position hat im Feld „Status“ eine Ausprägung:
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Liefervorschlag für die gesamte Auftragsposition ist vorhanden.
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Für diese Auftragsposition ist noch kein Liefervorschlag vorhanden.
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Für diese Auftragsposition gibt es Liefervorschläge, allerdings nicht für die gesamte Menge der Position bzw. nach dem Lieferscheindruck. Die Auftragsposition wurde teilweise geliefert.
  • Rechts unten: Hier sind die Liefervorschläge der gewählten Auftragsposition zu sehen.
Je nach Definition (Grundeinstellung Ihres Systems) werden die Liefervorschläge automatisch oder manuell angelegt.

 Position nicht liefern – Liefervorschlag löschen

Soll eine Position nicht geliefert werden, muss im unteren Bereich der Liefervorschlag gelöscht werden. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Liefervorschlag klicken und „Löschen“ auswählen oder F7 drücken.
Danach ist der untere Bereich (Liefervorschläge) leer und der Status im oberen Bereich auf der Auftragsposition ändert sich vom grünen Häkchen zu einem roten X.

 Positionsmenge teilen für Teillieferung

Eine Teillieferung wird erstellt, indem Sie im unteren Bereich (Liefervorschlag) die dargestellte Menge ändern oder nur eine Teilmenge als Liefervorschlag anlegen.
Dazu in den Liefervorschlag stellen und mit F6 den Liefervorschlag bearbeiten und die zu liefernde Menge abändern. Wird diese Änderung abgespeichert, ändert sich der Status auf eine gelbe Uhr und auch die Auftragsposition wird gelb hinterlegt dargestellt (= Teillieferung).

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 Ausdruck

 In den Aufträgen können diverse Ausdrucke pro Auftrag gestartet werden (mit der rechten Maustaste auf einen Auftrag klicken und „Ausdruck“ auswählen). Es erfolgt eine weitere Unterteilung wo ausgewählt werden kann, was gedruckt werden soll. Je nach Auftragsart und Status sind Funktionen auch deaktiviert (hellgrau dargestellt).
 
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 Kontextmenü

Wird in den Aufträgen mit der rechten Maustaste auf einen Auftrag geklickt, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Punkte zur Verfügung:

Funktionen
Detailinfo - Lieferschein-Detailinfo (STRG+I)
Darstellung der gedruckten Lieferscheine mit LFS-Nr, LFS-Datum und gelieferten Mengen (auch wenn noch nicht verspeichert).
Detailinfo - Rechnungs-Detailinfo (STRG+G)
Darstellung der gedruckten Rechnungen mit RG-Nr, RG-Datum und fakturierten Mengen (auch wenn noch nicht verspeichert).
Detailinfo - Zahlungseingänge (STRG-Z)
Darstellung der gebuchten Zahlungen zum ausgewählten Auftrag.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Fertigmeldung/aufheben
Manuelles Fertigmelden von Aufträgen bzw. das Aufheben einer bereits gesetzten Fertigmeldung.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Erfassungskennzeichen ändern
Bei erfassten Aufträgen kann das Erfassungskennzeichen geändert werden, solange kein Lieferschein/keine Rechnung gedruckt wurde.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Zurücksetzen AB-Kz (STRG+B)
Wurde eine Auftragsbestätigung gedruckt, wird das AB-Kennzeichen gesetzt. Um diesen Auftrag wieder bearbeiten zu können, muss dieses Kennzeichen zurückgesetzt werden.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Rechnungsfreigabe/aufheben (STRG+O)
Wird mit einer zusätzlichen Rechnungsfreigabe gearbeitet (Definition am Erfassungskennzeichen), kann diese hier vorgenommen werden. Ist bei Aktivierung diese Freigabe nicht erfolgt, kann keine Rechnung gedruckt werden.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Erfassungsabschluss/aufheben
Wird zusätzlich mit einem Erfassungsabschluss gearbeitet (Definition über Parametereinstellung), kann vor der Freigabe kein Lieferschein bzw. keine Rechnung erstellt werden.
A_LIEFERANT.bmp Liefermengenerfassung
Siehe Punkt „Liefermengenerfassung"
A_BESCHAFFUNGSVORSCH.bmp Beschaffung
Mit dieser Funktion können Sie aus dem Auftrag einen Beschaffungsvorschlag bzw. eine Bestellung erstellen.
A_NOTE.bmp DMS - Dokument ansehen
Ist einem Auftrag ein Dokument aus dem Dokumentenmanagement zugeordnet, kann es über diese Funktion angesehen werden. Außerdem gibt es ein Datenbankfeld, das Ihnen gleich in der Übersicht anzeigt, ob Dokumente zugeordnet sind.
 
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A_NOTE.bmp DMS - Dokument zuordnen
Mit dieser Funktion können abgelegte Dokumente aus dem Dokumentenmanagement einem Auftrag zugeordnet werden.
A_NOTE.bmp DMS - Dokument archivieren
Aufruf der BMD Scan-Funktion, um Dokumente einzuscannen und im Archiv abzulegen.

 Funktionen

In den Aufträgen im Fenstermenü unter „Funktionen“ stehen Ihnen folgende Anwendungen zur Verfügung:
 
Funktionen
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Übernahme Auftragspreise/-rabatte in Preis-/Rabatttabellen
In diesem Fenster können für den Kunden, Rechnungs- oder Lieferempfänger oder für das Projekt des Auftrags die Preise und/oder Rabatte als eigene Tabelle übernommen und zugeordnet werden.
Außerdem kann definiert werden, bis zu welchem Datum die Hinterlegungen gültig sein sollen und ob die Auftragsmengen als Staffelmengen übernommen werden sollen.
 
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A_NOTE.bmp Steuertext ermitteln und bearbeiten
Abweichende Steuertexte für die Rechnung können in den Erlöstabellen hinterlegt werden. Mit diesem Punkt wird eine Neuermittlung und Bearbeitung des Textes gestartet.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Neu ermitteln
Sie haben hier die Möglichkeit, Provisionen, Konten und in weiterer Folge auch Einstandspreise neu ermitteln zu lassen.

 Rechnungs-/Lieferschein-Storno

Soll ein einzelner Lieferschein bzw. eine einzelne Rechnung storniert werden, kann dies über die Aufträge vorgenommen werden. Den jeweiligen Auftrag markieren (anklicken), rechte Maustaste klicken, Ausdruck, Rechnung/Lieferschein auswählen und dann im Druckdialogfenster die Druckart „Storno-Ausdruck“ auswählen. Somit wird das jeweilige Dokument storniert.

 Rechnungsbearbeitung

 Rechnungen

Im Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Rechnung → Rechnungen werden die ausgestellten Rechnungen gelistet. In dieser Ansicht stehen Ihnen folgende Funktionen (einerseits mit rechter Maustaste, andererseits im gelben Menü über den Bereich „Funktionen“) beim Rechnungskopf zur Verfügung:
Funktionen
Ausdruck - Rechnung für den aktuellen Datensatz
Für die markierte Rechnung kann ein Kontrollausdruck der Rechnung oder eine Storno-Rechnung erstellt werden.
A_VERTRETERABRECH.bmp Provisionen stornieren
Hier kann eine ermittelte Provision zu einer Rechnung storniert werden.
A_VERTRETERABRECH.bmp Provisionen wiederherstellen
Die stornierte Provision wird wiederhergestellt.
A_RECHNUNG.bmp Erstellen Gutschrift für Rechnung
Sie erstellen für die markierte Rechnung eine Gutschrift mit allen Positionen. Sie können anschließend noch das Erfassungskennzeichen (KOR/GUT) je nach Bedarf wählen.
A_EURO.bmp Zahlungseingänge zur Rechnung
Darstellung der Zahlungseingänge zur gewählten Rechnung. Die Daten werden aus der BMD Finanzbuchhaltung ermittelt.
A_EURO.bmp Ansehen Rechnungs-Anzahlungen
Im Bereich der Teil- und Schlussrechnungsthematik können Sie hier geleistete Anzahlungen ansehen.
A_RECHNUNG.bmp Verspeichern der Rechnungen
Rechnungen können manuell verspeichert werden.
A_RECHNUNG.bmp Ermitteln Bezahlt-Kennzeichen (für Rechnungen lt. Bildschirm)
Das Feld „Bezahlt-Kz“ wird durch die Ermittlung befüllt. Somit ist ersichtlich, welche Rechnungen bezahlt bzw. offen sind

 Rechnungspositionen

Im Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Rechnungen → Rechnungspositionen werden alle gedruckten Rechnungspositionen gelistet. Mithilfe der Eingaben/Selektionen im oberen Bereich (Einstiegsfelder) kann die Listung der Rechnungspositionen beeinflusst werden. Die ermittelten Daten können dann als Bildschirmliste gedruckt oder z. B. ins Excel exportiert werden.

 Angebotsbearbeitung

Die Angebote können über den Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Angebote → Angebote geöffnet werden. Im Fenster Angebote sind alle erfassten Angebote zu sehen, welche jedoch in den Einstiegsfeldern nach Kriterien eingeschränkt werden können.

 Angebotsanlage

Die Angebotsanlage erfolgt im Bereich Warenwirtschaft → Verkauf → Angebot → Angebotserfassung oder in der Angebote mit F5 – Neu.

 Angebotskopf

Wird über die Angebotserfassung ein Angebot angelegt, muss im Feld „Erfassungs-Nr“ mit F8 die nächste fortlaufende Nummer gewählt werden (über das Fenster Angebote wird die Erfassungsnummer automatisch vergeben).

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Im Angebotskopf ist das Feld Kunde ein Pflichtfeld. Die Adressfelder werden mit den Daten aus dem Kundenstamm befüllt. Jene Felder, die vom Kundenstamm übernommen werden, sind Vorschlagswerte und können abgeändert werden. Statt eines Kunden kann auch ein Interessent ausgewählt werden. Dieser muss spätestens mit der Übernahme vom Angebot zum Auftrag in einen Kunden umgewandelt werden. Das Erfassungsdatum wird automatisch vergeben.
Der Angebotskopf kann mit der Feldauswahl (rechte Maustaste – Feldauswahl) je nach Anforderung verändert werden.

 Angebotspositionen

Je nach Parametereinstellung werden die Kopf- und Positionsdaten getrennt oder zweigeteilt dargestellt. In den Positionen werden die Artikel eingetragen.

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Optionspositionen: Optionspositionen sind Positionen, die den Kunden/Interessenten optional angeboten werden.
Opt.Pos.
Kennzeichnung der Position als Optionsposition. Es besteht die Möglichkeit, mit der Gruppenzuordnung eigene Optionsgruppen zu erfassen und die Positionen zuzuordnen. Optionspositionen werden in die Angebotssumme NICHT eingerechnet!
Opt.Zu
Durch die Zuordnung der Positionsnummer wird die erfasste Optionsposition verknüpft.

Wird nun ein Angebot zu einem Auftrag übernommen, wird abgefragt, ob die Optionsposition oder die Normalposition in den Auftrag übernommen werden soll. Des weiteren kann entschieden werden, welche Optionspositionen gegebenenfalls übernommen werden sollen.
 
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Mit der Pfeil-Taste kann jene Optionsposition nach unten verschoben werden, die in den Auftrag übernommen werden soll.

 Ausdruck

Über Druck → Angebot wird das Angebot gedruckt. Wenn bei der Ausdrucksart „Originalausdruck“ gewählt wird, wird ein Kennzeichen am Angebot gesetzt, das bewirkt, dass das Angebot nicht mehr bearbeitet werden kann. Wird nur der Kontrollausdruck gemacht, wird dieses Kennzeichen nicht gesetzt.

 Kontextmenü

Wird im Fenster Angebote mit der rechten Maustaste auf ein Angebot geklickt, können folgende Punkte ausgewählt werden:

 Kopieren von Angeboten

Mit „Kopieren“ und „Einfügen“ können Angebote kopiert werden.

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Wird beim Kopieren kein Kunde ausgewählt, wird das Angebot 1:1 auf den Kunden des Angebots kopiert. Wenn es auf einen anderen Kunden kopiert werden soll, muss der Kunde eingegeben werden. Beim Kopieren auf einen anderen Kunden gibt es die Möglichkeit, einige Felder neu ermitteln zu lassen (Währung/Zahlungsart, Kontofindung, Preise/Rabatte, Termine/Tour, KORE-Typen, Abgaben). Folgende Felder können direkt über die Funktion befüllt werden: Infotext, Projekt, Lagerort.

 Versionierung

Sobald ein Angebot gedruckt wird, erhält es im Feld AB-Kz den Eintrag „G - gedruckt“. Um das Angebot wieder bearbeiten zu können, muss das AB-Kz zurückgesetzt werden (Funktion „Zurücksetzen AB-Kz“ im Kontextmenü).

Ist nun die Versionierung aktiv (oder mittels Abfrage), wird beim Zurücksetzen des AB-Kennzeichens ein neues Angebot mit der nächsthöheren Versionsnummer erstellt.
 
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 Angebot ablehnen

Wird ein Angebot vom Kunden abgelehnt, kann dies im Fenster Angebote erfasst werden, indem Sie sich auf das Angebot stellen und mit rechter Maustaste → Fertigmeldung/aufheben auswählen. Ein Fenster mit Ablehnungsgründen wird geöffnet.

Der Ablehnungsgrund wird übernommen und das Angebot ist damit abgelehnt. Der ANG-Status wird auf „B – Abgelehnt“ geändert und das Fertig-Kennzeichen auf „manuell fertig“ gesetzt. Außerdem kann der Ablehnungsgrund im Fenster Angebote angezeigt werden.

Diese Schritte können mit „Fertigmeldung/aufheben“ rückgängig gemacht werden. Das Angebot wird dann wieder auf den ANG Status „G - Gültig“ gesetzt.

 Angebot als Auftrag übernehmen

Wird ein Angebot von einem Kunden angenommen, wird das Angebot zu einem Auftrag übernommen. Dies ist im Fenster Angebote möglich, und zwar mit rechter Maustaste auf das Angebot klicken und "Als Auftrag übernehmen" auswählen.

Es kommt eine Abfrage nach dem Erfassungskennzeichen. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Felder neu ermitteln zu lassen (KORE-Typen, Rechnungsschema neu und Abgaben).

Folgende Felder können über die Funktion befüllt werden: Infotext, Projekt, Lager.

Der Auftrag wird automatisch angelegt und alle Felder werden vom Angebot übernommen.

Falls das Angebot für einen Interessenten erfasst wurde, wird hier der Interessent zu einem Kunden übernommen. Dabei werden alle Daten vom Kunden übernommen und die Personennummer auf eine Kundennummer umgestellt.

Der Auftrag wird geöffnet und kann weiterbearbeitet werden. Sobald der Auftragskopf gespeichert wird, ist er in den Aufträgen zu finden.
 

 Statistik

Diverse Statistiken finden sich im Bereich Warenwirtschaft → Auswertungen → Statistiken.

 Artikelstatistik

Die Artikelstatistik liefert Ihnen die kumulierten Monatswerte der Rechnungen. Folgende Einstiegsfelder stehen zur Verfügung:
Daten
Auswahl, welche Daten gelistet werden:
 
- nur jene Daten mit Werten
- alle Datensätze
 
Artikelgruppe
Die Struktur der Listung kann über die Wahl der Artikelgruppe gesteuert werden.
 
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Die Daten werden entsprechend der Artikelgruppe in der Baumdarstellung (links) gelistet. Durch das Markieren der gewünschten Ebene im Baum werden rechts die Details angezeigt.

Im Reiter Allgemein stehen Ihnen folgende Felder mit den verschiedensten Ausprägungen zur Verfügung:
 
Kalenderjahr
Hier können Sie wählen, ob die Daten pro Jahr einzeln, kumuliert oder die Daten eines gewählten Jahres dargestellt werden sollen.
Ebene
Bei der Detailebene erfolgt die Listung lt. Baumstruktur. Mit der Wahl der Artikelebene werden im rechten Teil immer sofort die Artikel der Gruppe gelistet.
Umsatz
Hier können Sie wählen, welcher Wert in der/den Umsatzspalte(n) dargestellt werden soll.
Menge
Hier können Sie wählen, welche Menge in der/den Mengenspalte(n) dargestellt werden soll.

Im gelben Menü unter Ansicht kann die Darstellung der Daten verändert werden.
 
Ansicht
A_Empty.bmp Ohne Zuordnung
Wählen Sie diesen Bereich, werden auch jene Artikel gelistet, die keiner Artikelgruppe zugeordnet sind.
A_Empty.bmp Kalenderjahr
Hier wird eingestellt, ob die Statistik nach Kalenderjahr aufbereitet werden soll.
A_Empty.bmp Wirtschaftsjahr
Hier können Sie bei abweichendem Wirtschaftsjahr auch die Statistik dazu darstellen.

 12-Monatsansicht

Die gelisteten Daten werden nun pro Jahr monatlich dargestellt. Über die Wahl der Werteart wird der Inhalt der Spalten bestimmt:
 
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 12-Monatsansicht (Chart)

In der 12-Monatsansicht (Chart) wird die Statistik grafisch aufbereitet. Auch hier besteht die Möglichkeit, auf die diversen Wertearten umzuschalten. Die Darstellung des Diagramms kann durch der Wahl der Diagrammart definiert werden.

 Ausdruck der Statistik

Über den Punkt „Ausdruck“ im gelben Menü kann die Statistik am Drucker ausgegeben werden. Bei den Vorjahren können auch die Daten von bis zu vier zurückliegenden Jahren gedruckt werden.

 Kundenstatistik

Der Aufbau der Kundenstatistik ähnelt jenem der Artikelstatistik. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Darstellungsebenen frei zu definieren. Dies erfolgt über die Eingabe der Gliederung. Mit der Funktionstaste F8 im Feld „Gliederung“ kann die Anlage der Gruppierungen vorgenommen werden. Die Anlage erfolgt im linken Teil mit F5 – Neu. Die Felder der rechten Bildschirmseite können nun mit den gelben Pfeiltasten nach links verschoben werden, um die Gliederung zu definieren.

Die Kundenstatistik ist in weiterer Folge gleich aufgebaut wie die Artikelstatistik.

 Bestellbearbeitung

 Lieferant

Die Verwaltung von Lieferanten finden Sie im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Kunden/Lieferanten → WWS-Lieferanten.
In der Liste finden sich alle Lieferanten zur ausgewählten Firma. Mit F5 wird ein neuer Lieferant angelegt. Die Personennummer kann entweder manuell eingetragen werden oder es wird über F8 1168698791000005140.png die nächste freie Nummer automatisch generiert. Mit F2 kann ein bestehender Lieferant angesehen und mit F6 kann der ausgewählte Lieferant bearbeitet werden.

 Lieferantengruppen

Jedem Lieferanten können Lieferantengruppen zugeordnet werden. Diese Lieferantengruppen werden in weiterer Folge in der Lieferantenstatistik verwendet. Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Kunden/Lieferanten → Kunden-/Lieferantengruppen

Zugeordnet werden die Lieferantenhaupt- und Lieferantenuntergruppen im Lieferantenstamm über die Felder Lieferantenhauptgruppe und Lieferantenuntergruppe, d. h. jeder Lieferant ist fix einer Lieferantengruppe zugeordnet. Diese Unterteilung kann in der Lieferantenstatistik aufgerufen werden.

 Artikelstammdaten

Im Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Artikel → Artikel werden beim Einstieg die angelegten Artikel gelistet. Speziell für den Bereich Einkauf ist es empfehlenswert, diverse Detailreiter einzublenden.
Im gelben Menü über Ansicht → Detailinfo und dann im unteren Bildschirmteil mit rechter Maustaste → Einkauf können diverse Reiter ausgewählt werden:
  • Rahmenbestellpositionen
  • Lieferantenkartei
  • Qualitätsmerkmale
  • Warenbeschaffungskosten
  • Beschaffungskriterien
  • EK-Preisinfo
  • Hauptlieferant-Artikel-Zuordnung
  • Lieferantenartikel

 Lieferantenartikel

Neben dem Hauptlieferanten am Artikelstamm können im Reiter „Lieferantenartikel“ zusätzliche Lieferanten hinterlegt werden.

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Der Lieferantenartikel beinhaltet lieferantenspezifische Informationen zu den Artikeln, die im Artikelstamm gepflegt werden.
Beispielsweise bezeichnet die Lieferantenartikelnummer die Artikelnummer des Lieferanten für einen eigenen Artikel. Es können auch Hauptlieferant, Einkaufspreis, Einkaufspreiseinheit, Einkaufseinheiten, Lieferzeit, Mindestbestellmenge, Verpackungsmenge angelegt werden. Außerdem kann der Lieferantenartikel auf „gesperrt“ gesetzt werden.

 Beschaffungskriterien

Pro Artikel, Lager und Lagerplatz können die Beschaffungskriterien wie Minimalbestand, Maximalbestand etc. hinterlegt werden.

 Bestellungen

In der Bestellungen (Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Bestellungen) sind alle angelegten Bestellungen ersichtlich. Es besteht die Möglichkeit, zwischen der Ansicht mit Positionen und jener ohne Positionen zu wählen. Das Umschalten erfolgt im gelben Menü unter „Ansicht“ (mit/ohne Positionen).
Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Bestellungen über Erfassungs-Kz einzuschränken. Unter „Status“ können die Bestellungen abermals weiter eingeschränkt werden (alle, nicht fertig, geliefert, usw.).
 
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 Bestellanlage

Die Bestellanlage erfolgt im Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Bestellerfassung oder in den Bestellungen mit F5 – Neu.

 Bestellkopf

Die Felder am Bestellkopf können durch die Feldauswahl individuell eingestellt werden: rechte Maustaste auf den grauen Bereich am Bestellkopf → Feldauswahl → Bearbeiten.

 Bestellpositionen

Nach dem Speichern des Bestellkopfes wird automatisch die erste Bestellposition geöffnet. Pflichtfelder bei der Erfassung der Bestellpositionen sind Artikelnummer und Menge.

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Pro Position können nachfolgende Funktionen gestartet werden:
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Fertigmeldung/aufheben
Manuelle Fertigmeldung/Aufheben einer Position.
A_SPLIT_DATA.bmp Verschieben/Splitten Bestellung
Siehe "Verschieben/Splitten Bestellung".
DMS - ansehen
Hier können Sie bereits archivierte Dokumente einer Position ansehen.
DMS - zuordnen
Hier können Sie bereits archivierte Dokumente einer Position zuordnen.
DMS - archivieren
Aufruf des BMD Scans für die Archivierung.

 Kontextmenü

Wird in den Bestellungen mit der rechten Maustaste auf eine Bestellung geklickt, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Funktionen zur Verfügung:
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Fertigmeldung/aufheben
Mithilfe dieser Funktion können offene/teilweise gelieferte Bestellungen abgeschlossen werden. Die noch offene Menge wird aus der Dispoliste gelöscht. Manuell fertig gemeldete Bestellungen können somit auch wieder aufgehoben werden.
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Erfassungsabschluss/ aufheben
Mittels Parameter kann aktiviert werden, dass Bestellungen vor dem Druck bzw. der Warenannahme abgeschlossen (genehmigt) werden müssen. Mit dieser Funktion kann dies gesetzt bzw. wieder aufgehoben werden.
A_SPLIT_DATA.bmp Verschieben/Splitten Bestellung
A_DOCUMENT_ACTIVE.bmp Zurücksetzen Druck-Kz
Wurde eine Bestellung gedruckt, so wird das Druck-Kennzeichen gesetzt. Um diese Bestellung nun wieder bearbeiten zu können, muss dieses Kennzeichen zurückgesetzt werden.
A_KOMMISSIONIERUNGEK.bmp Warenannahme
Siehe "Warenannahme".
A_WAREN_EIN.bmp Warenannahmeübersicht

Ausdruck
A_PRINT.bmp Bestellung
Ausdruck der angewählten Bestellung
A_PRINT.bmp Bestellungen
Ausdruck mehrerer Bestellungen
A_PRINT.bmp Sammel-Bestellung
Aufruf zum Druck einer Sammelbestellung zum gewählten Lieferanten
A_PRINT.bmp Bestellliste
Ausdruck einer Bestellliste
A_PRINT.bmp Bestellauswertung
Ausdruck einer Bestellauswertung vom Auswertungsdesigner
A_PRINT.bmp Ausdruck Etiketten
Ausdruck von beliebigen Etiketten

 Verschieben/Splitten Bestellung

Diese Funktion kann für eine gesamte Bestellung oder für einzelne Positionen durchgeführt werden. Damit kann eine Teilung einer bereits erfassten Bestellung erfolgen, weil sich z. B. der Lieferempfänger, die Versandart etc. ändert. Die markierten Datensätze können auf eine neue Bestellung verschoben werden.
Neben dem Erfassungskennzeichen kann auch ein anderer Lieferant gewählt werden. Die Neuermittlung des Kontos bzw. der Preise und Rabatte sowie der KORE-Typen kann separat gesteuert werden.

 Ausdruck Bestellung

Über den Menüpunkt im gelben Menü „Ausdruck Bestellungen“ in den Bestellungen können mehrere Bestellungen gleichzeitig in einem Druckjob gedruckt werden.

 Anfrageerfassung

ie Anfragenanlage erfolgt im Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Anfragen → Anfragenerfassung oder in den Anfragen mit F5 – Neu. Die Funktionalitäten sind gleich wie jene bei der Bestellung.

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 Als Bestellung übernehmen

In den Anfragen kann eine Anfrage als Bestellung übernommen werden: mit der rechten Maustaste auf die Anfragen klicken und „Als Bestellung übernehmen“ auswählen. Die Anfrage wird dann automatisch fertiggemeldet.

Anschließend öffnet sich die Bestellerfassung mit den Daten der übernommenen Anfrage. Die Bestellung kann dann weiter bearbeitet werden.

 Übernahme Anfragepreise/-rabatte in Preis-/Rabatttabellen

Mit dieser Funktion können Preise und/oder Rabatte lieferantenbezogen abgelegt werden (in den Anfragen mit der rechten Maustaste auf die Anfrage klicken und „Übernahme Anfragenpreise/-rabatte in Preis-/Rabatttabellen“ auswählen).

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Des Weiteren kann ein Bis-Gültigkeitsdatum eingetragen werden. Sollen die erfassten Mengen in der Anfrage als Staffelmengen in die Tabellen übernommen werden, ist das Feld „Übernahme Mengen als Staffel“ anzuhaken.

 Beschaffungsvorschlag

Im Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Beschaffungsvorschlag werden Vorschläge erstellt, welche Artikel in welcher Menge bestellt werden sollen.

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Mit der Tastenkombination STRG + E bzw. über den Menübereich „Extras“ kann der Bestellvorschlag neu ermittelt werden.
Datum
Eingrenzung der Ermittlungsdaten aufgrund des Datums (d. h. es werden nur geplante Ab- und Zugänge bis zu diesem Datum = Dispotermin berücksichtigt).
Der Dispotermin ergibt sich aus dem Kommissionstermin (wobei dieser aus dem Liefertermin errechnet wird).
 
Im Dialogfenster kann auf Lager, Artikel, Lieferanten, Warengruppen bzw. Artikelgruppen eingeschränkt werden. Über F8 kann dabei aus den einzelnen Listen ausgewählt werden.

 Menge des Beschaffungsvorschlags

  • Wenn der Mindestbestand unterschritten wird, wird ein Beschaffungsvorschlag ermittelt. Aufgefüllt wird auf den Maximalbestand.
  • Wenn nur der Mindestbestand angegeben wurde, wird auf diesen aufgefüllt. Der Sicherheitsbestand hat hier keine Auswirkung.
  • Die Reichweite gibt die Zeitspanne vor, für die die Menge lt. aktuellem durchschnittlichen Verbrauch reichen würde. Anhand des Verbrauchs in den Vormonaten wird der Durchschnittsverbrauch je Monat ermittelt. In diesem Fenster kann die gewünschte Reichweite (lt. Zeiteinheit) angegeben werden.
    Beim Beschaffungsvorschlag wird die Menge vorgeschlagen, die sich durch die gewünschte Reichweite berechnet. Wird zusätzlich ein Sicherheitsbestand angegeben, wird dieser zur Bestellmenge dazugezählt.
  • Wenn sowohl Reichweite als auch Mindestbestand angegeben sind, wird mindestens auf den Mindestbestand aufgefüllt.
  • Ist die Menge, die sich durch die Reichweite ergibt, größer als der Mindestbestand, wird auf diese aufgefüllt. In diesem Fall wird der Sicherheitsbestand berücksichtigt.
  • Sobald eine Reichweite eingegeben wird, hat die Eingabe eines Maximalbestands keine Auswirkung.

 Mögliche Einstellungen/Funktionen

Wird im Fenster "Beschaffungsvorschläge" mit der rechten Maustaste auf einen generierten Beschaffungsvorschlag geklickt, stehen Ihnen im Kontextmenü folgende Punkte zur Verfügung:
Freigabe-Kennz. setzen/zurücksetzen
Um aus einem Datensatz eine Bestellung zu erstellen, muss dieser freigegeben werden.
Bearbeiter zuordnen
Zuordnung vom Bearbeiter, um die Datensätze von einzelnen Benutzern zu trennen (wenn ein anderer Bearbeiter für den Artikel zuständig ist oder dieser die Freigabe setzt).
Lieferantenzuordnung für Anfrage
Mit dieser Funktion können Sie mehrere Lieferanten zuordnen und daraus Anfragen generieren (siehe "Anfragen generieren").
Einzelteil-Lagerinfo
Speziell für Produktionsvorschläge

Im unteren Bereich können Sie mittels rechter Maustaste bei den TabSheets einzelne Aufrufe ein-/ausblenden bzw. ihre Anordnung verändern.

 Anfragen generieren

Werden aus dem Beschaffungsvorschlag zuerst Anfragen erstellt, können hier pro Position mehrere Lieferanten/mögliche Lieferanten zugeordnet werden, für die die Anfragen generiert werden. Mit der rechten Maustaste auf den Beschaffungsvorschlag klicken und „Lieferantenzuordnung für Anfrage“ auswählen.
Mit dem gelben Pfeil nach rechts erfolgt die Auswahl, bei welchen Lieferanten angefragt werden soll. Anschließend kann über Extras oder über SHIFT + F9 das Generieren der Anfragen gestartet werden.

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Die getätigten Anfragen sind dann im Reiter „Anfrageninfo“ ersichtlich.

 Generieren von Bestellungen aus Beschaffungsvorschlägen

Mittels Strg + G bzw. dem Button 1168698791000005140_9.png werden aus den Beschaffungsvorschlägen Bestellungen erstellt. Pro Lieferant werden die Datensätze zusammengefasst und es wird je eine Bestellung erstellt. Das Erfassungskennzeichen für die Bestellung wird vorgeschlagen, kann aber manuell abgeändert werden.

Sollten die Bestellvorschlagssätze pro Lager oder pro Projekt aufgeteilt worden sein, kann auch für jedes Lager/Projekt und pro Lieferant eine eigene Bestellung generiert werden.

Generell werden nur die freigegebenen Datensätze in eine Bestellung umgewandelt. Wenn aber trotzdem davon nur ein Teil bestellt werden soll, können die einzelnen Datensätze mit STRG + Mausklick markiert werden. Es besteht die Möglichkeit, nur markierte Datensätze zu bestellen. Nach dem Generieren erscheint eine Abfrage, ob aus allen freigegebenen oder nur aus den freigegebenen und markierten Datensätzen Bestellungen generiert werden sollen.

Die Preiskonditionen, speziell wenn manuell Preise am Beschaffungsvorschlag eingetragen wurden, können ebenfalls in die Bestellung übernommen werden.
Nach dem Generieren kommt eine Abfrage, ob die Bestellungsübersicht geöffnet werden soll.

 Warenannahme

Gelieferte Waren werden in der Warenannahme (Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Anlieferung → Warenannahme) erfasst.
Im oberen Teil des Fensters können Selektionen in Bezug auf den Lieferanten, das Lager bzw. auch nach Artikeln, Projekten und Sachbearbeitern durchgeführt werden. Dementsprechend werden die einzelnen Positionen der Bestellungen gelistet. Es gibt folgende Stati:

 
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fertig kommissioniert
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nicht fertig kommissioniert
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teilweise kommissioniert
 
Mit dem Lieferwagensymbol 1168698791000005140_13.png wird ein Lieferschein angelegt/geöffnet. Mit rechter Maustaste auf das Symbol – oder über Extras → Wareneingangskopf suchen – kann ein vorhandener (noch nicht verspeicherter) Lieferschein aufgerufen und weitere Positionen hinzugefügt werden.
Der Lieferant wird aufgrund der markierten Position vorgeschlagen. Die Lieferscheinnummer muss eingetragen werden und anschließend kann mit der Warenübernahme begonnen werden.

Ist die bestellte Position komplett geliefert worden, kann diese Position mit dem Symbol 1168698791000005140_14.png vollständig kommissioniert werden. Wurden jedoch nur Teilmengen geliefert, muss im unteren Teil des Fensters (Warenannahmepositionen) mit F5 ein neuer Datensatz angelegt und dort die tatsächlich gelieferte Menge ins Feld „Mg“ (Menge) eingetragen werden.

Nach der Kommissionierung verschwinden die Positionen aus den „nicht fertig kommissionierten“ Datensätzen und werden im Bereich der „fertig kommissionierten“ Datensätze gelistet. Die Ansicht lässt sich rechts im Auswahlmenü (Alle, Fertig kommissioniert, Nicht fertig kommissioniert) wechseln.

Wenn alle gewünschten Positionen kommissioniert wurden, muss der Lieferschein abgeschlossen werden. Dafür muss das Lieferwagensymbol wieder geschlossen werden (auf das Symbol klicken). Der Wareneingang wird erst dann auf das Lager zugebucht, wenn der Lieferschein verspeichert wurde. Entweder es ist in den Parametern eingestellt, dass beim Schließen des Lieferscheins eine automatische Verspeicherung stattfindet, oder sonst muss der Lieferschein manuell in der Warenannahmeübersicht verspeichert werden.

 Warenannahmeübersicht

Im Fenster Warenannahmeübersicht (Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Anlieferung → Warenannahmeübersicht) sind alle verspeicherten und nicht verspeicherten Lieferscheine mit den dazugehörigen Positionen ersichtlich.

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Mit rechter Maustaste pro Datensatz stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:
A_IMPORT.bmp Verspeichern Warenannahme
Der Lagerzugang wird gebucht, der erfasste Wareneingang kann nicht mehr geändert werden.
A_Wareneingangstorno.bmp Warenannahme stornieren
Der bereits gespeicherte Wareneingang wird storniert. Es wird die Wareneingangsbuchung mit Minus wiederholt. Die Bestellung steht somit wieder für einen neuerlichen „richtigen“ Wareneingang zur Verfügung.
Erfassen Rücklieferung
Werte berechnen
Einkaufswert, Einstandswert und Positionsgewicht werden für die einzelnen Positionen vorab errechnet.
DMS - Dokument archivierenDer Lieferschein kann mittels Scanner archiviert werden.
DMS - Dokument zuordnen
Der Lieferschein kann dem Wareneingang zugeordnet werden.
DMS - Dokument ansehen
Der archivierte Lieferschein kann am Bildschirm angesehen werden.
Etiketten
Ausdruck von Produktetiketten.
Warenzuordnungsvorschläge ermitteln
Mit dieser Funktion wird kontrolliert, welche Wareneingänge bei einem Auftrag in Rückstand sind und welche direkt ins Lager „gelegt“ werden können. Diese Daten werden dann in den unteren Reitern bei den „Warenzuordnungsvorschlägen“ gelistet.
Für Eingangsrechnung sperren/entsperren
Mit dieser Funktion kann ein Wareneingang für die Eingangsrechnungskontrolle gesperrt/entsperrt werden.

Der Wareneingang wird entweder mit rechter Maustaste auf den Wareneingangs-Kopf oder mit Strg + V verspeichert. Erst mit dem Verspeichern des Wareneingangs werden die entsprechenden Lagerbuchungen durchgeführt.

 Rücklieferung

In der Warenannahmeübersicht (Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Anlieferung → Warenannahmeübersicht) kann eine gesamte Lieferung bzw. können auch einzelne Positionen (sofern der Lieferschein verspeichert wurde) durch Markieren in eine Rücklieferung (rechte Maustaste – Erfassen Rücklieferung) umgewandelt werden. Es muss ein entsprechendes Erfassungskennzeichen eingetragen werden.

Im Hintergrund wird dann eine Rücklieferung mit Minuspositionen angelegt, die in gleicher Art und Weise wie eine Bestellung kommissioniert werden muss, sobald die Ware das Haus verlässt.
 
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 Überfällige Bestellungen/Liefermahnung

Im Fenster Überfällige Bestellungen/Liefermahnung (Bereich Warenwirtschaft → Einkauf → Auswertungen → Überfällige Bestellungen/Liefermahnung) werden jene Bestellungen angezeigt, die zu einem gewissen Zeitpunkt noch nicht geliefert wurden, obwohl ein bestimmter Liefertermin vom Lieferanten zugesagt wurde.

Für die Ermittlung der überfälligen Bestellungen wird der „Bis Liefertermin“ verwendet. Es kann auf Erfassungskennzeichen, Erfassungsnummer und Lieferanten eingeschränkt werden.
Liefermahnungen bzw. eine Liste der zu mahnenden Bestellungen kann ebenfalls gedruckt werden (Liefermahnung drucken, Liefermahnliste drucken).

 Lager

 Lagerstammdaten

 Lager anlegen

Im Fenster Lager (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Lager → Lager) wird mit F5 ein neues Lager bzw. ein neuer Lagerplatz angelegt.
Am Lager kann eingestellt werden, ob es Lagerplätze gibt [Lagerplatz-Führung: Zwingend (es müssen zu diesem Lager Lagerplätze angelegt werden und es kann auf das Lager nur unter Angabe eines Lagerplatzes gebucht werden; Nein (ohne Lagerplatzführung); Mischform (Lagerplatzeingabe nicht zwingend)].

 Lagerbuchungskennzeichen

Es gibt Standardlagerbuchungskennzeichen, zu denen bei Bedarf noch weitere mit F5 – Neu angelegt werden können (Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Lager → Lagerbuchungskennzeichen). Wird ein neues Lagerbuchungskennzeichen angelegt und wird das Feld „Wareneinsatzermittlung“ angehakt, dann werden diese Lagerbuchungen bei der Wareneinsatzermittlung herangezogen.

 Manuelle Buchungen

Manuelle Lagerbuchungen werden im Fenster Buchen erstellt (Bereich Warenwirtschaft → Lager → Buchen).
Beim Buchungskennzeichen muss ausgewählt werden, welche manuelle Buchung angelegt werden soll. Es wird zwischen Warenabgang (ABG3), Korrektur Lagerstand (KOR2), Warenabgang durch Umbuchung (UMB1) und Wareneingang (ZUG3) unterschieden. Pro Buchungskennzeichen gibt es eine unterschiedliche Feldauswahl.

Mit F5 wird eine neue Lagerbuchung angelegt. Zum Beispiel ein Warenabgang:

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Im Kopf beim Feld „Buchungsdatum“ muss nur dann ein Datum eingegeben werden, wenn rückdatiert wird. Sonst wird automatisch das aktuelle Datum gezogen.

 Lagerinfo

In der Lagerinfo (Bereich Warenwirtschaft → Lager → Lagerinfo) sind viele Informationen über Lager, Lagerplätze und Menge zu finden. Unter anderem sind hier auch die geplanten Zu- und Abgänge ersichtlich.
Bei den Einstiegsfeldern kann zum Beispiel nach einem Artikel, nach einem Lagerplatz, nach einer Warenhaupt- oder Warenuntergruppe usw. gefiltert werden.

Im Reiter Lagersumme sind die Summen und Werte aller Artikel pro Lager ersichtlich. Im Reiter Lagerkonten werden die Mengen und Werte auf die einzelnen Artikel heruntergebrochen. Im Lagerjournal sind die einzelnen Buchungen zu finden. In der 12-Monatsansicht sind die Daten grafisch aufbereitet und gesammelt in einer Übersicht dargestellt. Die Dispoliste zeigt die geplanten Aufträge und die vorhandenen Bestellungen.

 Lagerkontrolle

Ist die ER-Kontrolle im Einsatz, ist es notwendig, auch mit der Lagerkontrolle (Bereich Warenwirtschaft→ Lager → Periodenabschluss → Lagerkontrolle) und der Lageraufrollung zu arbeiten. Da bei Lagerbuchungen der Lagerdurchschnittspreis herangezogen wird, würde dieser Wert durch eine negative Lagerbuchungszeile verfälscht werden. Die Lagerkontrolle zeigt die negativen Buchungen auf, damit diese korrigiert werden können.

Die Lagerkontrolle wird am besten am Monatsende durchgeführt. Die Felder „Von Datum“ und „Bis Datum“ befüllen und dann auf "aktualisieren" klicken. Die Lagerkontrolle kontrolliert, ob in diesem Zeitraum das Lager ins Minus gegangen ist. Minus-Buchungen werden rot markiert dargestellt. Es kann nach den fehlerhaften Buchungen gefiltert werden. Es können aber auch für einen besseren Zusammenhang alle Buchungen angezeigt werden.

Die Buchungen werden mit rechter Maustaste – Klick auf die fehlerhafte Buchung – korrigiert.

Buchungsdatum ändern:
Bei einer negativen Buchung kann das Buchungsdatum geändert werden (Vor- oder Rückdatierung).
 
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Buchungsprogramm aufrufen:
Neue Buchungen können angelegt werden.

Buchung korrigieren:
Die Menge und der Einstandspreis können geändert werden. Das Feld Buchungstext ist ein Pflichtfeld.

 Lageraufrollung

Bereich Warenwirtschaft → Lager → Periodenabschluss → Lageraufrollung

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Mit der Funktion "Lageraufrollung" wird das Lager mit den geänderten bzw. korrigierten Einstandspreisen (von der ER-Kontrolle) neu bewertet. Neue Lagerdurchschnittspreise ergeben sich beispielsweise durch die ER-Kontrolle (EK-Preise werden durch die ER-Kontrolle geändert, Frachtkosten werden auf den EK-Preis aufgeschlagen usw.).

Bei der Lageraufrollung ist es wichtig, das Ab-Datum für die Lageraufrollung sowie die Artikel auszuwählen, für die die Lageraufrollung durchgeführt werden soll. Soll die Lageraufrollung für alle Artikel gemacht werden, bleibt das Feld "Artikel" leer.

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Ist die Lageraufrollung erfolgreich durchgelaufen, erscheint folgende Meldung:

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 Lagermonatsabschluss

Bereich Warenwirtschaft → Lager → Periodenabschluss → Lagermonatsabschluss
Mit F5 - Neu wird ein neuer Monatsabschluss angelegt. Es wird automatisch ein neuer Datensatz mit jenem Folgemonat, zu dem es noch keinen Lagermonatsabschluss gibt, erstellt.

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Folgende Funktionen stehen Ihnen in diesem Fenster zur Verfügung:

Extras
A_IMPORT.bmp Storno
 Mit dieser Funktion kann der zuvor angelegte Lagermonatsabschluss wieder storniert werden.
A_LIST.bmp Lageraufrollung
 Hier kann die Lageraufrollung gestartet werden.
A_EURO.bmp Übernahme D-Preis als E-Preis
 Mit dieser Funktion wird der Durchschnittspreis als Einstandspreis übernommen.

Wurde der Lagermonatsabschluss durchgeführt, kann in diese Periode nichts mehr gebucht und kein Lieferschein mehr rückgängig gemacht (= storniert) werden.

Werden bei der ER-Kontrolle die EK-Preise (Einkaufspreise) geändert oder die Frachtkosten aufgeteilt, wird kontrolliert, ob der Monat bereits abgeschlossen ist. Ist der Lagermonatsabschluss bereits durchgeführt worden, werden die Wertkorrekturen im Lager im nächsten Folgemonat durchgeführt.

 Wareneinsatz

Bevor die WES-Ermittlung gestartet wird, empfehlen wir Ihnen, zuvor den Lagermonatsabschluss durchzuführen.
Begriffserklärung Wareneinsatz:
  • Aufwand in gewisser Buchungsperiode; Einstandspreis ist Grundlage.
  • Gegenüberstellung Erlöse - Aufwand.
  • WES = verkaufte Ware zum Einstandspreis in einer Periode x. Er wird in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung als Aufwand ausgewiesen.
  • Bei Wareneingangsrechnung wird auf Warenvorrat gebucht (1er Konto); WES = Buchen von HW-Vorrat (1er Konto) auf Aufwand (5er Konto).

 Artikelstammdaten

Nur Artikel, die das Feld „Wareneinsatz Speichern“ in den Stammdaten (Bereich Warenwirtschaft → Artikel → Artikel) aktiviert haben, werden bei der Wareneinsatzermittlung berücksichtigt.

 Lagerbuchungskennzeichen

Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Lager → Lagerbuchungskennzeichen
Das Feld „WES erm“ (Wareneinsatz ermitteln) muss für jene Lagerbuchungskennzeichen aktiviert werden, wo die Ermittlung des Wareneinsatzes aufgrund der Lagerbuchungen stattfinden soll.

 Erfassungskennzeichen

Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Verkauf/Einkauf → Erfassungskennzeichen Verkauf
Das Feld „Ohne Wareneinsatz“ darf nur dann angehakt werden, wenn der Wareneinsatz für dieses Erfassungskennzeichen nicht ermittelt werden soll.

 Ermittlung Wareneinsatz

Bereich Warenwirtschaft → Auswertungen → Reporting → Wareneinsatzermittlung. Mit F5-Neu wird ein neuer Datensatz zur WES-Ermittlung angelegt.

Eine aussagekräftige Bezeichnung vergeben und die Daten eintragen. Das Von-/Bis-Datum sollte immer ein Monat umfassen.
Beleg- und Buchungsdatum: Info-Werte für Buchhaltung
Wenn bei der Ermittlungsbasis „Ohne LFS/Rechnung“ eingestellt ist, muss Feld 20 „Mit Lagerjournal“ auf JA sein; dann wird mit den E-Preisen vom Lager gerechnet.

Wird beim Feld „Ermittlungsbasis“ Lieferschein oder Rechnung eingegeben, dann muss das Feld „Mit Lagerjournal“ auf NEIN gestellt sein. Dann werden die Einstandspreise von der Rechnung oder vom Lieferschein herangezogen. 
Eine  Abfrage erscheint, ob der Wareneinsatz ermittelt werden soll (die Ermittlung kann nachträglich auch wieder gelöscht werden). Die Verbuchung des WES wird durch Drücken des Buttons 1168698825000105140_1.pngausgelöst.

In der Übersicht erhält der Datensatz ein Häkchen in der Spalte „Verbucht“. Die Verbuchung kann wieder storniert werden. Der WES errechnet sich aus den im Lagerjournal vorhandenen Abgangsbuchungen zum Einstandspreis.

 Einzelnachweis

Pro Buchung kann in den Einzelnachweis verzweigt werden, wobei die entsprechenden Datensätze (Lagerjournalsätze, Rechnungs- bzw. Lieferscheinpositionen), die für diese Buchung verantwortlich sind, aufgelistet werden (mit der rechten Maustaste auf einen Datensatz klicken).

 Inventur

Der erste Schritt, um die Inventur nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen, gilt der Vorbereitung:
  • Wann wird der Lagerstand im Lager gezählt?
  • Mit welchen Unterlagen oder Geräten werden die Mengen erfasst?
  • Welche Mitarbeiter sind an der Zählung beteiligt?
  • Wann werden die Daten ins System integriert?
  • Wer kontrolliert die vorhandenen Inventursätze?
  • In welchem Zeitraum soll das Zählen bis hin zum Abschluss der Inventur erfolgen?

 Druck der Inventurzählliste

Praxisgemäß gibt es hier zwei übliche Varianten:
  • Druck der vorhandenen Lagerartikel OHNE dem lagernden Bestand
  • Druck einer Lagerbestandliste – mit VORGABE der aktuellen Lagermenge
Die Listen werde im Bereich Warenwirtschaft → Lager → Auswertungen → Lagerbestandsliste gedruckt (Inventurzählliste nach Lagerort ohne aktuelle Lagermengen, Lagerbestandsliste nach Lagerort mit aktuellen Lagermengen). Mit den einzelnen Abfragen der Auswertung kann der Druck der Zählliste eingegrenzt werden.

Die Abfrage des Lagermengencodes ist insofern wichtig, um zu entscheiden, ob Artikel mit aktuellem Lagerstand 0 gedruckt werden sollen oder nicht. Empfehlenswert ist auch hier der Andruck inklusive der Nulllagermengen.

 Inventur erfassen

Beim Erfassen einer Inventur ist es wichtig, dass auch wirklich an dem Datum, das bei der Inventureingabe angegeben wird, gezählt wurde.
Nach dem physischen Zählen können sofort wieder Aufträge erfasst werden. Eine Inventur kann zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst werden (Datum + Uhrzeit) und eine Inventur kann z. B. im Juni auch noch für März erfasst werden. Wichtig ist nur, dass die gezählten Mengen erfasst werden.

Weist die Inventur Differenzen zwischen Soll- und Istbestand auf, werden mit dem Verarbeiten der Inventur Korrekturbuchungen im Lagerjournal zum Zähl-Datum durchgeführt.

Im Bereich Warenwirtschaft → Lager → Periodenabschluss → Inventur wird im oberen Bereich mit F5-Neu der Inventurkopf angelegt. Das Inventurdatum muss eingegeben werden. Alle weiteren Felder wie Lager, Lagerplatz, Artikel etc. können Fehleingaben verringern bzw. sind für spezielle Inventurarten (z. B. Inventur einer Warengruppe, eines Artikels, eines Lagerplatzes,…) vorgesehen.
Im unteren Fenster werden die dazugehörigen Positionen erfasst oder importiert (CSV).

 Lagerstand als Inventur übernehmen

Je nachdem, welche Einschränkungen Sie im Inventurkopf vornehmen, kann der Lagerstand per Inventurdatum automatisch als Inventur übernommen werden (Button "Lagerstand als Inventur übernehmen"). Die einzelnen Datensätze können anschließend wieder weiter bearbeitet werden.

 Inventurpreisfindung

Nach dem Eingeben der Positionen wird die Inventurpreisfindung mit dem gleichnamigen Button gestartet.
Zur Inventurbewertung wird der Einstandspreis des jeweiligen Artikels (lt. Einstandspreisermittlungs-Kennzeichen am Artikelstamm) ermittelt und auf die erfassten Inventurpositionen übertragen (sofern der Inventurpreis nicht durch den Import mitgegeben wurde). Die Inventurpreisfindung kann solange gestartet werden, bis die Funktion "Erfassung abgeschlossen" ausgeführt wird.

 Erfassung abgeschlossen

Nach der manuellen Eingabe oder dem Import der gezählten Artikel wird mit dieser Funktion die Inventurerfassung abgeschlossen (Button "Erfassung abschließen").
Die erfassten Inventurpositionen (Ist-Bestand) werden mit den Vergleichsdaten laut System (Soll-Bestand) verglichen. Es werden die Werte für die Mengen- und Wert-Differenzen ermittelt. Die Ermittlung der Vergleichsdaten erfolgt laut Inventurart.
Nachdem die Sollbestände und Differenzen ersichtlich sind, kann die Inventur noch einmal bearbeitet werden, bevor sie tatsächlich abgeschlossen wird. Hierzu muss die Inventurerfassung wieder geöffnet werden (Funktion: „Erfassung öffnen“).

 Inventur ins Lager buchen

Diese Funktion ist nur aktiv (eigener Button), wenn die Inventurerfassung abgeschlossen wurde. Mit dieser Funktion werden die gezählten Inventurbestände ins Lager übernommen. Hierbei bestimmen das Inventurdatum + die Uhrzeit (lt. Inventurkopf) den Zeitpunkt der Lagerkorrekturen im Lagerjournal. Eine Änderung ist nicht mehr möglich.

 Inventurbuchung rückgängig machen

Wird die Inventur rückgängig gemacht, werden die erstellten Korrekturbuchungen abermals mit Korrekturbuchungen aufgehoben. Anschließend kann die Erfassung wieder geöffnet, Änderungen durchgeführt und die Inventur wieder abgeschlossen und erneut verbucht werden.