
Lohnverrechnung
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Lohndaten exportieren
Mit diesem Programm können alle Lohndaten aller Jahre einer Firma oder mehrerer Firmen in eine Datei exportiert werden. Der Inhalt dieser Datei kann im Anschluss mit dem Programm
Lohndaten importieren in einer anderen Datenbank auf einem neuen Datenbestand importiert werden.
Hinweis | Voraussetzung für den Datenaustausch ist, dass die Quell- und Zieldatenbank die gleiche Exporter-/Importer-Versionsnummer verwenden müssen. Die Exporter-/Importer-Versionnummer ist sowohl im Programm Lohndaten importieren als auch im Programm "Lohndaten exportieren" am Start-Schirm des Assistenten ersichtlich.
Ist die Firma auf der Zieldatenbank bereits einmal mit dem Programm Lohndaten importieren importiert worden, kann sie kein weiteres Mal importiert werden. Der nochmalige Lohndatenexport ist natürlich möglich.
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Hinweis |
 Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
Bei Vorliegen einer Firmengruppe (eines Konzerns) müssen alle Firmen der Firmengruppe und die Firmengruppe selbst demselben Datenbestand angehören. Das heißt, die Funktionen Lohndaten exportieren und Testdaten kopieren können nur dann ausgeführt werden, wenn jemals zuvor die Funktion "Abgleich Firmengruppe" im Programm LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen durchgeführt worden ist.
Bei Vorliegen einer Firmengruppe (eines Konzerns) ist zu beachten, dass das Programm Lohndaten exportieren nur alle Firmen der Firmengruppe gesamt exportieren kann. Es ist mit dem Lohndatenexport nicht möglich, nur einzelne Lohnfirmen einer Firmengruppe zu exportieren.
Umgekehrt wird beim Lohndaten Importieren eine in der MTZ- bzw. MTM-Datei vorliegende Firmengruppe zur Gänze importiert.
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In mehreren Schritten werden Sie durch den Vorgang geführt.
In diesem Schritt ist der zu exportierende Datenbestand auszuwählen.
Hinweis | Standardmäßig werden im Suchfenster des Feldes "Datenbestand" nur echte Datenbestände angezeigt, das heißt Budgetdatenbestände werden nicht angezeigt.
Über das Menü Ansicht → Budgetdatenbestände anzeigen können auch letztere im Suchfenster eingeblendet und schließlich für den Export gewählt werden.
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Es können alle oder selektiv bestimmte Lohnfirmen für den Export ausgewählt werden.
Hier müssen das Exportverzeichnis und der Dateiname der Exportdatei sowie optional ein Passwort (256-bit-AES-Verschlüsselung) zum Schutz der Daten eingegeben werden. Das Feld
Passwort ist nur verfügbar, wenn über das Menü "Ansicht" die
Passworteingabe aktiviert wurde.
Legen Sie im Feld Berechnungsinhalt ersetzen fest, ob sämtliche Lohnberechnungen durch die Berechnung "Endergebnis = 0" ersetzt werden sollen oder nicht. Oftmals möchte der Exporteur des Datenbestandes seine Berechnungsdefinitionen nicht weitergeben. Wird dieses Feld auf "Ja" gesetzt, dann werden alle Lohnberechnungen im Datenbestandexport durch "Endergebnis = 0" ersetzt. Das heißt, die Berechnungsdefinition ist nicht im Export enthalten. Natürlich hat dies keine Auswirkung auf die bereits vorgenommene und exportierte Abrechnung. Nach dem Import auf einer anderen Datenbank müssen die Berechnungen neu definiert werden. Bleibt dieses Feld auf "Nein", dann wird die Berechnungsdefinition exportiert und später importiert.
Sollen nur Firmen- und Dienstnehmerstammdaten exportiert werden und keine Bewegungsdaten (z. B. Abrechnung), dann ist das Feld Nur Firmen- und Dienstnehmerstammdaten anzuhaken. Werden nur die Firmen- und Dienstnehmerstammdaten exportiert, dann kann der Import auch auf einem bestehenden Datenbestand erfolgen, der über die exportierten Lohnjahre verfügt. Sind nur die Firmen- und Dienstnehmerstammdaten exportiert worden, dann liegt eine MTM-Datei (Mandantentrennung minimal) vor, ansonsten eine MTZ-Datei.
In diesem Schritt wird der Export gestartet. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Nach dem erfolgreichen Export wird auf diesem Schirm eine Zusammenfassung angezeigt.
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
- Pfade, Verzeichnis- und Dateinamen, die in Parametern im Paket LOHN hinterlegt sind. Es ist davon auszugehen, dass die Netzwerkarchitektur im importierenden System anders gestaltet ist und die Pfade aus diesem Grund ohnehin neu zu konfigurieren sind.
- ELDA-Parameter: Neben den Pfaden zur ELDA-Software ist auch die ELDA-Seriennummer zu hinterlegen. Das Feld "Datensender" auf der Firma wird ebenso nicht exportiert und ist nach dem Import manuell nachzupflegen.
- Druckbaustein- bzw. Titelblockparameter, da die entsprechenden Reports nicht exportiert werden. Bei Bedarf können diese Reports einzeln exportiert und am Zielsystem importiert werden.
- Parameter für den KV-Service (HGKV): Hier sind insbesondere Benutzername und Passwort zu nennen.
- Datenbesitzergruppen auf der Firma, Lohnfirma, Person bzw. auf dem Mitarbeiter/Dienstnehmer und dem Dienstverhältnis werden nicht exportiert und können somit nicht importiert werden. Am Ziel sind Datenbesitzergruppen meist nicht angelegt und wären ohnehin wirkungslos. Sollen die Daten am Ziel durch Datenbesitzergruppen (DOG) geschützt werden, dann muss dies unmittelbar nach dem Lohndatenimport in der Zieldatenbank erfolgen.
- Berechtigungen müssen vor dem Import richtig gesetzt sein.
- Daten der Kollektivverträge: Notizen, Dienstzeitanrechnung
- Daten der Lohnfirmen: Ansprechpartner für AUVA-Meldungen, Bearbeiterkennzeichen, Notizen
- Beim Import auf eine bestehende Firma sollte die Haupt-Bankverbindung kontrolliert werden. Beachten Sie, dass für neue Dienstnehmer die Haupt-Bankverbindung der Firma als auszahlende Bankverbindung herangezogen wird. Sollte dies nicht erwünscht sein, ist ein DN-Vorschlag am gleichnamigen Reiter im Programm "Lohnfirmen" anzulegen.
- Schicht-/Dienstpläne werden nicht in bzw. mit einer MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert bzw. importiert. Ein nachträglicher Export bzw. Import sowie die manuelle Anlage nach dem Import der Lohndaten sind über das Programm Schicht- und Dienstpläne möglich.
- KV-bezogene DN-Vorschläge in der Lohnfirma werden nicht importiert. Beachten Sie in der Logdatei "BUERO_EXPORTIMPORT.log" zum Lohndatenimport den Eintrag "OnEditTempTableDNV", in dem die Anzahl jener KV-bezogener DV-Vorschläge steht, die nicht importiert worden sind.
- E-Mail-Einstellungen in den Auswertungen (z. B., ob der Versand im Hintergrund erfolgen soll) müssen neu gesetzt werden. Möglicherweise sind am Zielsystem SMTP-Einstellungen zu treffen. Dies gilt sowohl für die Parametrierung einzelner Auswertungsprogramme und als auch des Stapels.
- Archiveinstellungen in Auswertungen: Die Archivierung am Zielsystem kann von der im Quellsystem komplett unterschiedlich sein. Aus diesen Grund sind die Archiveinstellungen neu vorzunehmen.
- Druckereinstellungen sind nach dem Import am Zielsystem zu adapieren.
- Stapeleinstellungen für den E-Mail-Versand bzw. die Archivierung sind neu zu treffen.
- Formularköpfe und -füße wie z. B. am Lohnset. Reports können nachträglich manuell exportiert und importiert werden. Reports werden nicht in bzw. mit einer MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert und importiert.
- Passwörter der Dienstnehmer für den Lohnsetversand müssen hinterlegt werden. Ein Import über das Programm Dienstnehmer importieren ist möglich.
- Individuelle Auswertungsdesignerlisten sind in einem separaten Arbeitsschritt über das Programm Auswertungsdesigner zu exportieren und im Zielsystem zu importieren. Im Programm Lohnauswertungen drucken sind die gewünschten Auswertungen im gleichnamigen Parameter zu hinterlegen.
- Berechnungen können exportiert und danach importiert werden. Der Exporteur bestimmt, ob die Berechnungen exportiert werden sollen oder nicht. Falls keine Berechnungen in die MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert worden sind, werden im Zuge des Imports zwar Berechnungsnummern angelegt, aber das Endergebnis dieser Berechnungen ist stets 0. Beachten Sie, dass dies für alle Berechnungen in allen Kollektivverträgen und insbesondere im Generalkollektivvertrag gilt. Falls Berechnungen in die MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert worden sind, werden sie im Zuge des Imports analog zum Exportsystem angelegt. Nach dem Import sind die Berechnungen in jedem Fall zu kontrollieren und an das Zielsystem anzupassen.
- Individuell angelegte Abmeldegründe: Ist ein solcher beim Ist-Austritt eines Dienstnehmers verwendet worden, dann wird der Abmeldegrund 99 und ein entsprechender Abmeldegrundtext verwendet.
- Vormonatsdaten aus den Buchungsbelegen für kalkulatorische Sonderzahlungen: Sofern das Programm Buchungsbelege kalk. SZ drucken für kommende Monate eingesetzt werden soll, muss nach dem Import im Zieldatenbestand für alle Vormonate seit dem Jahresbeginn das Programm Buchungsbelege kalk. SZ drucken ausgeführt werden. Die Werte aus den Vormonaten werden nicht exportiert und somit auch nicht importiert.
- Kore inkl. Kostenstellen und anderen Kostentypen muss manuell angelegt werden oder die Kore ist zur Gänze zu migieren.
- Die Fibu ist falls gewünscht separat zu exportieren und am Zielsystem zum importieren.
- Eventuell sind Rückstellungen für Vormonate oder -jahre neu zu bilden
- Mandantenarchive und Dokumente werden weder exportiert noch importiert. Diese Daten müssen separat aus dem DMS migriert werden.
- Feldauswahlen müssen eventuell adaptiert werden.
- Passwörter für Kunden müssen hinterlegt werden, da der Kundenstamm vom Import unberüht bleibt.
- Nummernkreise werden ab dem WebUpdate 28.45.41 bzw. 29.01.25 nicht exportiert. Bei Bedarf müssen die Nummernkreise nach dem Import auf der Zieldatenbank manuell angelegt oder bearbeitet werden.
- Die Felder "Geschäftl. Anrede" und "Persönliche Anrede" werden nicht exportiert bzw. importiert und müssen bei Bedarf im Zielsystem nachgepflegt werden. Das Feld "Anrede" ist vom Geschlecht abhängig und wird befüllt.
- Der Lohndatenexport bzw. -import behandelt ausschließlich Lohndaten und keine Rückstellungen aus Vorjahren.
- Die Feldauswahl wird weder exportiert noch importiert und muss ggf. am Zielsystem manuell angepasst werden.
- Vorlagen für das Programm Standardbrief werden nicht mit dem Lohndatenexport bzw. -import berücksichtigt. Über das Programm Standardbrief können zielgerichtet einzelne Vorlagen exportiert und importiert werden.
- Gliederungen von Personalkennzahlen werden nicht mit dem Lohndatenexport bzw. -import berücksichtigt. Über das Programm Gliederungen von Personalkennzahlen können zielgerichtet einzelne Gliederungen von Personalkennzahlen exportiert und importiert werden.
- Nach dem Import ist im Programm Datenbestände der Standardkontenrahmen optimal einzustellen.
- BMD Com-Benutzer bleiben beim Lohndatenexport bzw. -import unberücksichtigt.
- Individualprogrammierungen beispielsweise für Buchungsbelege bleiben beim Lohndatenexport bzw. -import unberücksichtigt.
- Pensionskassen bzw. Betriebliche Vorsorgekassen, die nicht im BMD Standard vorkommen, sind im Programm Betriebliche Vorsorgekassen manuell anzulegen und bei der Firmen-Pensionskassen-Zuordnung im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Pensionskassen" in der jeweiligen Pensionskasse zu hinterlegen. Ggf. ist die Schnittstelle der Pensionskasse auszuwählen.