
Lohnverrechnung
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Lohndaten importieren
Mit diesem Programm können Lohndaten einer anderen Datenbank, welche mit dem Programm
Lohndaten exportieren erzeugt worden sind, in einen neuen Datenbestand importiert werden.
Hinweis
| Voraussetzung für den erfolgreichen Import sind: |
Achtung! | Falls die importierten Daten nicht jeder Benutzer sehen darf, dann müssen sofort nach dem Import in den Programmen "Lohnfirmen", "Dienstnehmer" oder "Datenbestand" Datenbesitzergruppen zugeordnet werden. Entscheiden Sie selbst, auf welcher Ebene der Schutz passieren soll.
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Hinweis | Das Programm "Lohndaten importieren" kann nicht dazu genutzt werden, um Lohndaten auf einer Datenbank zu Sicherungszwecken zu aktualisieren oder um Daten regelmäßig zwischen Klient und Steuerberater auszutauschen. Für jede Lohnfirma kann der Lohndatenimport nur ein Mal erfolgen. Danach sind die Lohndaten auf der Zieldatenbank importiert und können nicht durch einen neuerlichen Import von Lohndaten aktualisiert werden.
Möchten Sie Ihre Daten sichern, dann ist eine Datenbanksicherung erforderlich ( Sicherung planen).
Falls sowohl Kleint als auch Steuerberater auf den Daten arbeiten sollen, wird ein Remotezugang auf die Datenbank des Klienten empfohlen.
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Hinweis |
 Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.
Bei Vorliegen einer Firmengruppe (eines Konzerns) müssen alle Firmen der Firmengruppe und die Firmengruppe selbst demselben Datenbestand angehören. Das heißt, die Funktionen Lohndaten exportieren und Testdaten kopieren können nur dann ausgeführt werden, wenn jemals zuvor die Funktion "Abgleich Firmengruppe" im Programm LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen durchgeführt worden ist.
Bei Vorliegen einer Firmengruppe (eines Konzerns) ist zu beachten, dass das Programm Lohndaten exportieren nur alle Firmen der Firmengruppe gesamt exportieren kann. Es ist mit dem Lohndatenexport nicht möglich, nur einzelne Lohnfirmen einer Firmengruppe zu exportieren.
Umgekehrt wird beim Lohndaten Importieren eine in der MTZ- bzw. MTM-Datei vorliegende Firmengruppe zur Gänze importiert.
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In mehreren Schritten werden Sie durch den Vorgang geführt.
Wählen Sie hier eine Lohndaten-Exportdatei (mit der Dateiendung mtz oder mtm) aus, welche auf einer anderen Datenbank mit dem Programm "Lohndaten exportieren" erstellt worden ist. Falls die Importdatei mit einem Passwort geschützt ist, aktivieren Sie unter dem Menü "Ansicht" die Checkbox "Passworteingabe". Danach können Sie das Passwort eingeben.
Kontrollieren Sie, ob die korrekte Importdatei gewählt worden ist.
Beachten Sie, dass Firmen, die sowohl in der Zieldatenbank als auch in der Importdatei existieren, nicht importiert werden können. Das heißt, dass die Programme "Lohndaten exportieren" und "Lohndaten importieren" nicht dazu verwendet werden können, um eine Kopie einer Firma anzulegen. Stattdessen ist das Programm
Testdaten kopieren zu verwenden.
Mit den Programmen "Lohndaten exportieren" und "Lohndaten importieren" ist es nicht möglich, eine Firma beispielsweise zum Zweck der Datensicherung immer wieder auf einer Sicherungsdatenbank zu aktualisieren.
Weitere Informationen zum Thema Datenbanksicherung finden Sie in der Onlinehilfe zum Programm
Sicherung planen.
Geben Sie hier eine Datenbestandsnummer bekannt, auf welcher die zu importierenden Lohndaten eingespielt werden sollen.
Sind nur Firmen- und Dienstnehmerstammdaten exportiert worden, dann kann der Import auf einen bestehenden Datenbestand erfolgen, der über die exportierten Lohnjahre verfügt. Sind auch die Abrechnungsdaten exportiert worden, dann kann der Import nur auf einen neuen Datenbestand erfolgen.
Sind nur die Firmen- und Dienstnehmerstammdaten exportiert worden, dann liegt eine MTM-Datei (Mandantentrennung minimal) vor, ansonsten eine MTZ-Datei.
Ordnen Sie den zu importierenden Lohnfirmen noch freie Firmennummern zu. Ist unter "Ansicht" die Checkbox
Import auf bestehende Firmen zulassen aktiviert, wird ein Import auf eine bereits bestehende Firma unter bestimmten Umständen erlaubt. Beachten Sie die Ausführungen zur Checkbox.
Die Zuordnung der Firmen erfolgt in einem eigenen Programm
Firmen zuordnen.
In diesem Schritt wird der Import gestartet. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Nach dem erfolgreichen Import wird auf diesem Schirm eine Zusammenfassung angezeigt.
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
- Pfade, Verzeichnis- und Dateinamen, die in Parametern im Paket LOHN hinterlegt sind. Es ist davon auszugehen, dass die Netzwerkarchitektur im importierenden System anders gestaltet ist und die Pfade aus diesem Grund ohnehin neu zu konfigurieren sind.
- ELDA-Parameter: Neben den Pfaden zur ELDA-Software ist auch die ELDA-Seriennummer zu hinterlegen. Das Feld "Datensender" auf der Firma wird ebenso nicht exportiert und ist nach dem Import manuell nachzupflegen.
- Druckbaustein- bzw. Titelblockparameter, da die entsprechenden Reports nicht exportiert werden. Bei Bedarf können diese Reports einzeln exportiert und am Zielsystem importiert werden.
- Parameter für den KV-Service (HGKV): Hier sind insbesondere Benutzername und Passwort zu nennen.
- Datenbesitzergruppen auf der Firma, Lohnfirma, Person bzw. auf dem Mitarbeiter/Dienstnehmer und dem Dienstverhältnis werden nicht exportiert und können somit nicht importiert werden. Am Ziel sind Datenbesitzergruppen meist nicht angelegt und wären ohnehin wirkungslos. Sollen die Daten am Ziel durch Datenbesitzergruppen (DOG) geschützt werden, dann muss dies unmittelbar nach dem Lohndatenimport in der Zieldatenbank erfolgen.
- Berechtigungen müssen vor dem Import richtig gesetzt sein.
- Daten der Kollektivverträge: Notizen, Dienstzeitanrechnung
- Daten der Lohnfirmen: Ansprechpartner für AUVA-Meldungen, Bearbeiterkennzeichen, Notizen
- Beim Import auf eine bestehende Firma sollte die Haupt-Bankverbindung kontrolliert werden. Beachten Sie, dass für neue Dienstnehmer die Haupt-Bankverbindung der Firma als auszahlende Bankverbindung herangezogen wird. Sollte dies nicht erwünscht sein, ist ein DN-Vorschlag am gleichnamigen Reiter im Programm "Lohnfirmen" anzulegen.
- Schicht-/Dienstpläne werden nicht in bzw. mit einer MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert bzw. importiert. Ein nachträglicher Export bzw. Import sowie die manuelle Anlage nach dem Import der Lohndaten sind über das Programm Schicht- und Dienstpläne möglich.
- KV-bezogene DN-Vorschläge in der Lohnfirma werden nicht importiert. Beachten Sie in der Logdatei "BUERO_EXPORTIMPORT.log" zum Lohndatenimport den Eintrag "OnEditTempTableDNV", in dem die Anzahl jener KV-bezogener DV-Vorschläge steht, die nicht importiert worden sind.
- E-Mail-Einstellungen in den Auswertungen (z. B., ob der Versand im Hintergrund erfolgen soll) müssen neu gesetzt werden. Möglicherweise sind am Zielsystem SMTP-Einstellungen zu treffen. Dies gilt sowohl für die Parametrierung einzelner Auswertungsprogramme und als auch des Stapels.
- Archiveinstellungen in Auswertungen: Die Archivierung am Zielsystem kann von der im Quellsystem komplett unterschiedlich sein. Aus diesen Grund sind die Archiveinstellungen neu vorzunehmen.
- Druckereinstellungen sind nach dem Import am Zielsystem zu adapieren.
- Stapeleinstellungen für den E-Mail-Versand bzw. die Archivierung sind neu zu treffen.
- Formularköpfe und -füße wie z. B. am Lohnset. Reports können nachträglich manuell exportiert und importiert werden. Reports werden nicht in bzw. mit einer MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert und importiert.
- Passwörter der Dienstnehmer für den Lohnsetversand müssen hinterlegt werden. Ein Import über das Programm Dienstnehmer importieren ist möglich.
- Individuelle Auswertungsdesignerlisten sind in einem separaten Arbeitsschritt über das Programm Auswertungsdesigner zu exportieren und im Zielsystem zu importieren. Im Programm Lohnauswertungen drucken sind die gewünschten Auswertungen im gleichnamigen Parameter zu hinterlegen.
- Berechnungen können exportiert und danach importiert werden. Der Exporteur bestimmt, ob die Berechnungen exportiert werden sollen oder nicht. Falls keine Berechnungen in die MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert worden sind, werden im Zuge des Imports zwar Berechnungsnummern angelegt, aber das Endergebnis dieser Berechnungen ist stets 0. Beachten Sie, dass dies für alle Berechnungen in allen Kollektivverträgen und insbesondere im Generalkollektivvertrag gilt. Falls Berechnungen in die MTZ- bzw. MTM-Datei exportiert worden sind, werden sie im Zuge des Imports analog zum Exportsystem angelegt. Nach dem Import sind die Berechnungen in jedem Fall zu kontrollieren und an das Zielsystem anzupassen.
- Individuell angelegte Abmeldegründe: Ist ein solcher beim Ist-Austritt eines Dienstnehmers verwendet worden, dann wird der Abmeldegrund 99 und ein entsprechender Abmeldegrundtext verwendet.
- Vormonatsdaten aus den Buchungsbelegen für kalkulatorische Sonderzahlungen: Sofern das Programm Buchungsbelege kalk. SZ drucken für kommende Monate eingesetzt werden soll, muss nach dem Import im Zieldatenbestand für alle Vormonate seit dem Jahresbeginn das Programm Buchungsbelege kalk. SZ drucken ausgeführt werden. Die Werte aus den Vormonaten werden nicht exportiert und somit auch nicht importiert.
- Kore inkl. Kostenstellen und anderen Kostentypen muss manuell angelegt werden oder die Kore ist zur Gänze zu migieren.
- Die Fibu ist falls gewünscht separat zu exportieren und am Zielsystem zum importieren.
- Eventuell sind Rückstellungen für Vormonate oder -jahre neu zu bilden
- Mandantenarchive und Dokumente werden weder exportiert noch importiert. Diese Daten müssen separat aus dem DMS migriert werden.
- Feldauswahlen müssen eventuell adaptiert werden.
- Passwörter für Kunden müssen hinterlegt werden, da der Kundenstamm vom Import unberüht bleibt.
- Nummernkreise werden ab dem WebUpdate 28.45.41 bzw. 29.01.25 nicht exportiert. Bei Bedarf müssen die Nummernkreise nach dem Import auf der Zieldatenbank manuell angelegt oder bearbeitet werden.
- Die Felder "Geschäftl. Anrede" und "Persönliche Anrede" werden nicht exportiert bzw. importiert und müssen bei Bedarf im Zielsystem nachgepflegt werden. Das Feld "Anrede" ist vom Geschlecht abhängig und wird befüllt.
- Der Lohndatenexport bzw. -import behandelt ausschließlich Lohndaten und keine Rückstellungen aus Vorjahren.
- Die Feldauswahl wird weder exportiert noch importiert und muss ggf. am Zielsystem manuell angepasst werden.
- Vorlagen für das Programm Standardbrief werden nicht mit dem Lohndatenexport bzw. -import berücksichtigt. Über das Programm Standardbrief können zielgerichtet einzelne Vorlagen exportiert und importiert werden.
- Gliederungen von Personalkennzahlen werden nicht mit dem Lohndatenexport bzw. -import berücksichtigt. Über das Programm Gliederungen von Personalkennzahlen können zielgerichtet einzelne Gliederungen von Personalkennzahlen exportiert und importiert werden.
- Nach dem Import ist im Programm Datenbestände der Standardkontenrahmen optimal einzustellen.
- BMD Com-Benutzer bleiben beim Lohndatenexport bzw. -import unberücksichtigt.
- Individualprogrammierungen beispielsweise für Buchungsbelege bleiben beim Lohndatenexport bzw. -import unberücksichtigt.
- Pensionskassen bzw. Betriebliche Vorsorgekassen, die nicht im BMD Standard vorkommen, sind im Programm Betriebliche Vorsorgekassen manuell anzulegen und bei der Firmen-Pensionskassen-Zuordnung im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Pensionskassen" in der jeweiligen Pensionskasse zu hinterlegen. Ggf. ist die Schnittstelle der Pensionskasse auszuwählen.