Beim Import über das Programm
Dienstnehmer importieren per CSV-Datei erscheint folgende Meldung:
Dienstverhältnis mit Nr. <i> konnte für Mitarbeiter <Firmennummer>/<Mitarbeiternummer> nicht gefunden werden!

Die Dienstverhältnisnummer wird in der CSV-Datei bei einer
Dienstnehmer-Neuanlage via Import angeliefert. Soll durch den Import das Dienstverhältnis neu angelegt werden, darf keine Dienstverhältnisnummer in der Importdatei angeliefert werden, weil die Dienstverhältnisnummer in diesem Fall vom System automatisch festgelegt wird.
Die Dienstverhältnisnummer oder alternativ ein Stichtag, zu dem das Dienstverhältnis ermittelt werden soll, muss aber dann beim Import angeliefert werden, wenn auf ein bestehendes Dienstverhältnis eines Dienstnehmers importiert werden soll. Das ist beispielsweise dann, wenn nachträglich Daten importiert werden sollen.
Nach Bestätigung dieser Meldung wird die nächste Zeile der Importdatei verarbeitet. Das bedeutet, dass der Import nicht an dieser Stelle abbricht, sondern der verursachende Importsatz übersprungen wird.
Über das Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Dienstnehmer
→ Dienstnehmer importieren kann nur die Display-Telefonnummer, Display-Faxnummer sowie die Display-E-Mail-Adresse importiert werden. Das sind jene Felder, die in der Liste der Dienstnehmer angezeigt werden. Eine konkrete Telefonart oder E-Mail-Adressart kann nicht an den Import übergeben werden.
In den meisten Fällen sollen jedoch Telefonarten oder E-Mail-Adressarten unterschieden werden. Beispielweise will man die Telefonnummer in der Firma, die Firmenhandynummer und die private Handynummer hinterlegen und natürlich die geschäftliche sowie die private E-Mail-Adresse des Dienstnehmers. Diese Daten können mit dem Programm CRM
→ Stammdaten
→ Import und Export
→ Import
→ Funktionen
→ Telekom importieren eingespielt werden. In diesem Programm können sowohl Telefonarten als auch E-Mail-Adressarten an den Import übergeben werden.
Ja, das ist möglich. Im Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Übernahme aus BMD 5.5
→ Lohnverrechnung aus BMD 5.5 übernehmen steht im Menü "Extras" die Funktion "LV038-Freifeldausprägungen aus BMD 5.5 übernehmen" zur Verfügung.
Sollten z. B. bei einem Steuerberater mehrere Lohndateien übernommen werden, dann werden bei der Übernahme der ersten bzw. Hauptlohndatei die Freifeldausprägungen mit dieser Funktion übernommen und alle weiteren müssen manuell eingepflegt werden. Für alle weiteren Lohndateien sind manuelle Anpassungen oder wie unten beschrieben ein Import vorzunehmen.
Falls Sie im Zuge der Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5 eine Programmmeldung mit etwa folgendem Wortlaut erhalten, ist wie unten beschrieben vorzugehen:
Es existieren mehrere aktive Checklisten vom Typ BMD 5.5 global. Bitte setzen Sie den Status der nicht mehr aktuellen Checklisten auf "inaktiv".
Im Programm
Checklisten für Übernahmen ist nach Checklisten mit identischer Bezeichnung und demselben Typ zu suchen. Stellen Sie beide Comboboxen auf die Ausprägung "Alle". Nutzen Sie die Filterung, um nach einem konkreten Datenbestand, einer Firma oder einem bestimmten Typ der Checkliste zu filtern. Nicht mehr benötigte bzw. nicht mehr aktuelle Checklisten müssen im Feld "Status" auf "inaktiv" gestellt werden.
Im NTCS LOHN gibt es keine Auswertung, die der Arbeitnehmer-Veranlagungskontrolle (Programm LV110) in BMD 5.5 entspricht. Zu beachten ist, dass das BMD 5.5 Programm LV110 seit einigen Jahren nicht mehr notwendig ist, da das Finanzamt automatisch die Arbeitnehmerveranlagung vornimmt, falls sie ein Arbeitnehmer nicht selbstständig durchführt.
Im NTCS LOHN kann außerdem die Ausführung der "Lohnsteuer lfd Rollung" nach § 77 (3) EStG durch das Feld
LSt lfd Rollung § 77 (3) im Programm
Dienstnehmer ausgelöst werden. Anders als BMD 5.5 berücksichtigt die NTCS Lohnverrechnung bestimmte Ausschlussgründe des Dienstnehmers, bei denen die Lohnsteuer-Rollung nicht ausgeführt werden darf.
Unter LOHN
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Datenbestände muss mit einem Doppelklick der entsprechende Datenbestand angewählt werden. Im Feld "Lohndatei BMD 5.5" wird über das F8-Symbol

ersichtlich, welche Lohndatei aktuell dem Datenbestand zugeordnet ist. Stehen Sie mittlerweile im nächsten Lohnjahr, kann der Pfad der Lohndatei mit "F6 - Bearbeiten" angepasst werden.
Nach einer Übernahme von BMD 5.5 auf NTCS müssen die Parametereinstellungen in den jeweiligen Programmpunkten kontrolliert und ggf. adaptiert werden.
Folgende Felder sind im NTCS Programm CRM → Stammdaten → Firmen → Firmen müssen leer sein, damit der BMD 5.5 Klient der NTCS Firma zugeordnet werden kann.
| Lohnklientennummer | Hier ist die Lohnklientennummer zu hinterlegen, welche dieser Firma im BMD 5.5 LOHN entspricht.
Besonderheiten dieses Feldes im LOHN - Die Hinterlegung ist Voraussetzung für jede Variante des Imports von Mitarbeitern aus dem BMD 5.5 LOHN.
- Bei der Übernahme einer gesamten Lohnverrechnung aus BMD 5.5 in den NTCS LOHN wird das Feld automatisch mit der BMD 5.5 Lohnklientennummer befüllt.
- Werden Dienstreisen in den Lohn per CSV-Datei übergeleitet, dann wird die Lohnklientenummer als Firmennummer exportiert. Beispielsweise nutzt ein Wirtschaftskunde das NTCS Dienstreisemodul und verwendet die Firma 1. Der Lohn wird von einem Steuerberater auf einer anderen Umgebung abgerechnet. Beim Steuerberater hat diese Firma die Nummer 200101. Ist im Feld "Lohnklientennummer" 200101 in der Firma 1 auf der Datenbank des Wirtschaftskunden hinterlegt, dann wird beim Export der Dienstreisedaten für die Lohnverrechnung nicht die Firma 1, sondern die Firma 200101 aufgegeben, sodass die Daten am Zielsystem des Steuerberaters direkt verarbeitet werden können.
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| Datenbestand Lohn | Wird für eine Firma auch die Lohnverrechnung oder Dienstreiseabrechnung durchgeführt, muss in diesem Feld die entsprechende Datenbestandsnummer hinterlegt werden. Die Durchführung der Lohnverrechnung ist ohne zugeteilten Datenbestand nicht möglich.
Besonderheiten dieses Feldes im LOHN - Die Hinterlegung ist Voraussetzung für jede Variante des Imports von Mitarbeitern aus dem BMD 5.5 LOHN (z. B. Mitarbeiterabgleich oder Urlaubsabgleich).
- Bei der Übernahme einer gesamten Lohnverrechnung aus BMD 5.5 in den NTCS LOHN wird das Feld automatisch mit der in der BMD 5.5 Lohndatei hinterlegen Datenbestand befüllt.
- Bei Neuanlage einer Lohnfirma wird das Feld "Datenbestand" automatisch befüllt.
Hinweis | Der Datenbestand ist nur dann manuell zu erfassen, wenn ein Urlaubsabgleich oder ein Mitarbeiterabgleich eingerichtet wird.
Wenn zu einer CRM Firma bereits eine Lohnfirma existiert, kann der Datenbestand nicht mehr geändert werden. |
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| Aktuell gültiger Lohn.
Achtung! | Diese Feld ist nur bei einem Mitarbeiterabgleich oder Urlaubsabgleich zwischen NTCS und der BMD 5.5 Lohnverrechnung manuell zu befüllen. Soll die Lohnverrechnung mit NTCS LOHN geführt werden, darf dieses Feld nicht manuell befüllt werden, sondern es wird automatisch gesetzt. Firmen, die ein aktuelles Lohnjahr hinterlegt haben, werden bei der Comboboxausprägung "noch keine Lohnfirma" im Programm LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen nicht angezeigt.
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Besonderheiten dieses Feldes im LOHN - Die Hinterlegung ist Voraussetzung für jede Variante des Imports von Mitarbeitern aus dem BMD 5.5 LOHN (z. B. Mitarbeiterabgleich oder Urlaubsabgleich).
- Bei der Übernahme einer gesamten Lohnverrechnung aus BMD 5.5 in den NTCS LOHN wird das Feld automatisch mit dem übernommenen Lohnjahr befüllt.
- Bei einer Jahresumstellung im NTCS LOHN wird das Feld automatisch angepasst.
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Sind diese Felder nicht leer, dann wird davon ausgegangen, dass es bereits einen Übernahmeversuch für den Klienten gegeben hat oder dass bereits Lohndaten existieren, weshalb die Zuordnung nicht erlaubt ist. Kontrollieren Sie den hinterlegten Datenbestand im angegebenen Lohnjahr, ob bereits Lohndaten vorliegen. Möglicherweise wurde für die Firma noch keine Jahresumstellung durchgeführt, weshalb sie noch im alten Jahr aber nicht im neuen zu finden ist.
Die Werte in diesen Feldern lassen sich prinziell im Bearbeitungsmodus entfernen, außer es liegen bereits Lohndaten in Vorjahren auf der NTCS Firma vor.
In seltenen Fällen schlägt der erste Übernahmeversuch fehl. In diesen Fällen ist die Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5 erneut zu starten.
Falls es schon einen Übernahmeversuch bei der Firma gegeben hat, sind die BMD 5.5 Personalnummern auf NTCS DV-Nummern zugeordnet. Die jeweilige NTCS DV-Nummer ist im BMD 5.5 Programm LV038 "Personalstammverwaltung" → Ppkt. 1 "Dienstnehmer anlegen/ändern" → Schirm 15 "Divers II" → Feld 14 "NTCS DV-Nummer" eingetragen. Der Eintrag der NTCS DV-Nummer erfolgt im Zuge der Übernahme der Lohnverrechnung in die NTCS automatisch und kennzeichnet den Mitarbeiter in der BMD 5.5 Lohndatei als übernommen.
Dieses Feld ist in der BMD 5.5 Lohndatei zu leeren, sodass eine erneute Übernahme erfolgen kann. Diese kann direkt in dem Feld mit der Taste F3 erfolgen. Sind mehrere Mitarbeiter betroffen, wird empfohlen, das BMD 5.5 Hilfsprogramm LOG007 zu verwenden. Mit dem Programm LOG007 → Ppkt. 4 "DV-Zuordnung löschen (NTCS)" werden für den angegebenen Klienten die Werte dieses Feldes bei allen gewählten Personen gelöscht. Mit F1 können alle Mitarbeiter ausgewählt werden.
Falls die Daten nicht (mehr) identisch sind, ist die klare Empfehlung, neu zu beginnen. Es sollten möglichst alle Mitarbeiterdaten zu dieser Firma im CRM gelöscht werden. Dabei ist folgende Reihenfolge zu beachten:
- Angehörige löschen
- Diverse Personen (insbesondere Gläubiger) löschen
- CRM Mitarbeiter löschen (falls möglich)
- Felder "Lohnklientennummer", "Datenbestand Lohn" und "Aktuelles Lohnjahr" in der Firma entfernen
Ist dies nicht möglich, können die Daten entweder manuell bereinigt werden oder die Daten werden auf inaktiv gestellt.
Sind die Daten im BMD 5.5 und in der NTCS identisch, können die Dienstverhältnisse zugeordnet und die Übernahme erneut gestartet werden.
Erfolgt die Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5 über mehrere Jahre, ist die neue Lohndatei des Folgejahres nach den Jahresumstellungen im BMD 5.5 und in der NTCS im Datenbestand für das neue Lohnjahr zu hinterlegen. Um ein Lohnjahr mit einer bestimmten Lohndatei zu verknüpfen, sind Einstellungen in der NTCS und im BMD 5.5 erforderlich. Nach den Jahresumstellungen in beiden Programmen sind folgende Einstellungen zu treffen:
Im NTCS LOHN Datenbestand ist in jedem Lohnjahr die dazugehörige BMD 5.5 Lohndatei zu hinterlegen. LOHN → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Datenbestände → Feld "Lohndatei BMD 5.5" → Taste F8. Es öffnet sich ein Fenster, in dem für jedes Lohnjahr eine Zeile angelegt ist und die jeweilige Lohndatei hinterlegt werden muss.
Im BMD 5.5 ist zuerst in die Lohndatei des alten Jahres einzusteigen. Notieren Sie sich die Werte von 2 Feldern. Diese Werte müssen in die entsprechenden Felder in der Lohndatei des Folgejahres übertragen werden. Die 2 besagten Felder finden Sie im Programm LV040 "Firmen-Stammverwaltung" → Ppkt. 7 "Globale Steuerung" → 1 "Einstellungen":
- Feld 11 "Datenbestand (NTCS)"
- Feld 12 "ÜbernahmeID (NTCS)"
Sobald alle Klienten aus dem BMD 5.5 LOHN in den NTCS LOHN übernommen worden sind, ist diese jährliche Anpassung natürlich nicht mehr notwendig.
Ja, der Export einer oder mehrerer Firmen inkl. aller Abrechnungen aller Jahre aus einer Datenbank sowie der Import auf einer anderen Datenbank ist mithilfe der Programme
Lohndaten exportieren und
Lohndaten importieren möglich. Dabei wird immer ein eigener Datenbestand angelegt.
Eine Migration der Lohnfirmen in einen bestehenden Datenbestand ist mit dem Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Lohnfirmen migrieren idealerweise zum Jahreswechsel möglich.
Weitere Informationen:
Ja, das ist möglich.
Sie können ein Passwort bei Ausführung des Programms
Lohndaten exportieren vergeben. Übermitteln Sie die exportierten Lohndaten vom Passwort getrennt an den Empfänger.
Ein passwortgeschützter Lohndatenexport kann nur nach Eingabe des korrekten Passworts importiert werden.
Nein. Grundsätzlich werden immer alle Lohnjahre exportiert. Bei einem Export in eine MTZ-Datei (inklusive Abrechnungs- und Bewegungsdaten) ist dies technisch anders nicht möglich.
Die einzige Ausnahme ist der Export von Lohndaten nur mit Firmen- und Dienstnehmerstammdaten. Diese Einstellung wird im Schritt 3 "Exportdatei festlegen" des Assistenten eingestellt. Ist das Feld "Nur Firmen- und Dienstnehmerstammdaten" aktiviert, wird eine MTM-Datei erstellt und es werden nur die Stammdaten des höchsten Lohnjahres exportiert. Damit werden auch keine Stammdaten von Dienstnehmern aus früheren Jahren exportiert, die beispielsweise im Vorjahr ausgetreten sind und nun nicht mehr relevant sind. Die Abkürzung MTM steht für Mandantentrennung minimal.
Der Import auf bestehende Firmen, die noch keine Mitarbeiter und diverse Personen enthalten dürfen, ist bereits implementiert. Das bedeutet, dass auf bestehende Firmen importiert werden kann, für die beispielsweise nur die FIBU gemacht wird, aber keine Mitarbeiterdaten vorhanden sind. Ferner dürfen die Firmen keinem Datenbestand zugeordnet sein.
Eine Erweiterung, sodass Lohndaten auch auf Firmen mit bestehenden Mitarbeiterdaten importiert werden können, ist geplant, aber derzeit noch nicht umgesetzt.
Im Programm
Lohndaten exportieren wird festgelegt, ob die Berechnungsdefinitionen des zu exportierenden Datenbestandes exportiert werden sollen. Der Exporteur legt fest, ob die Berechnungsdefinition mitexportiert werden soll oder nicht.
Sind die Berechnungsdefinitionen nicht exportiert worden, dann werden beim Import der Lohndaten Berechnungen mit der Definition "Endergebnis = 0" angelegt. Werden die Berechnungen danach ausgeführt, lautet das Berechnungsergebnis stets "0".
Im importierten Datenbestand müssen die Berechnungen neu definiert werden. Erkundigen Sie sich ggf. bei dem Exporteur der Lohndaten nach der Berechnungsdefinition.
Bei sehr komplexen Fehlersituationen werden Sie vom Support aufgefordert, Ihre Lohndaten auf den BMD Server zur Analyse hochzuladen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Daten zur Ursachenfindung intensiv analysiert werden müssen oder wenn auf Grundlage Ihrer Daten ein Debugging seitens unserer Programmierung stattfinden muss.
Die hochgeladenen Daten werden automatisch anonymisiert, vertraulich behandelt und ehestmöglich gelöscht.
Ja, das ist möglich.
Will man die Lohndaten
innerhalb derselben Datenbank für Testzwecke kopieren, muss das Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Testdaten kopieren verwendet werden.
Falls die Kopie der Lohnfirma die Dienstnehmer und Abrechnungen enthalten soll, ist das Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Import und Export
→ Testdaten kopieren zu verwenden. Hiermit werden sämtliche Dienstnehmer und Abrechnungen aller Lohnjahre auf einen neuen Datenbestand kopiert.
Soll eine Kopie einer Lohnfirma ohne Dienstnehmer und Abrechnungen im originalen Datenbestand erstellt werden, kann temporär im Programm LOHN
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Datenbestände als Lohnvorschlagswertefirma die originale Lohnfirma hinterlegt werden. Im Anschluss ist eine neue Firma anzulegen. Der Assistent zur Neuanlage einer Firma führt durch den Prozess. Optional können einige Daten der originalen Firma auf die neu angelegte Firma kopiert werden, beispielsweise Wochenmodelle, DN-Vorschlag, Arbeitsstätten etc. Im Prinzip wurde eine neue Firma nach Vorlage der originalen Lohnfirma angelegt. Danach ist im Programm LOHN
→ Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Datenbestände wieder die ursprüngliche Lohnvorschlagswertefirma zu hinterlegen.
Will man für einzelne Dienstnehmer eine Vorausschau bis Jahresende erstellen, sollte das Programm
Informationsabrechnung genutzt werden.
Grundsätzlich ist für eine zeilich unbegrenzte Vorausschau in die Zukunft das Modul
Lohnbudget zu verwenden. Bei Interesse setzen Sie sich mit dem Verkauf in Verbindung.
Eine oder mehrere Firmen können mit dem Programm
Testdaten kopieren ausschließlich für Testzwecke auf einen neuen Datenbestand kopiert werden. Auf diesem Datenbestand können beispielsweise die restlichen Monate des Jahres als Vorausschau (Forecast) abgerechnet oder spezielle Lohneinstellungen getestet werden, ohne die echte Lohnverrechnung am Originaldatenbestand zu beeinflussen.
Achtung! | Stellen Sie sicher, dass regelmäßig in hinlänglich kurzen Abständen eine Datenbanksicherung vorgenommen wird.
Mit dem Programm "Testdaten kopieren" wird aus einem bestehenden Datenbestand ein eigener Datenbestand für Testzwecke angelegt. Das Programm "Lohndaten exportieren" wird verwendet, um Lohndaten von einer Datenbank zu exportieren und sie auf einer anderen Datenbank für die weitere Echtabrechnung zu importieren.
Weitere Informationen: |
Das Programm LOHN → Weitere Funktionen → Hilfsprogramme → Abrechnungen löschen
- löscht die Abrechnung,
- löscht in diesem Monat vorgenommene abrechnungsrelevante Änderungen am Dienstnehmerstamm und
- setzt den jeweiligen Status (0, L, F, M, K, P oder D) auf "." zurück.
In bestimmten Fällen kann einer dieser Punkte nicht durchgeführt werden, wodurch die Funktion zur Sicherung der Datenkonsistenz abbricht. Die häufigsten Gründe sind:
- Es existiert eine Abrechnung in einem Folgemonat. Vermutlich wurde der falsche Monat ausgewählt.
- Der Monat ist bereits endverspeichert. In diesem Fall ist zuerst die Endverspeicherungen zurückzusetzen.
- In seltenen Fällen liegt es an bestimmten Konstellationen in der Abrechnung, wenn sich beispielsweise gesetzliche Werte verändert haben. Als Beispiele sind hier die Lohnsteuertarifsenkung in den Jahren 2020 bzw. 2022 zu nennen.
- Es handelt sich um den ersten Monat nach der Ummeldung im Konzern (in der Firmengruppe), weshalb abrechnungsrelevante Felder am Dienstverhältnis oder im Dienstnehmerstamm nicht auf einen früheren Wert zurückgestellt werden können. In diesem Fall wird das Löschen und neue Anlegen des Dienstverhältnisses auf der neuen Firma empfohlen.
Ja, mit dem Programm LOHN
→ Weitere Funktionen
→ Lohnfirmen migrieren kann eine Lohnfirma von einem Datenbestand in einen anderen übernommen werden.
Auf dem bisherigen Datenbestand wird eine Sicherung der Firma erzeugt, auf der die "alten" Abrechnungen gespeichert bleiben. Die Firmen- und Dienstnehmerstammdaten können danach teilweise auf einen bestehenden Datenbestand übernommen werden. Welche Daten automatisch migriert werden und welche manuell nachzupflegen sind, entnehmen Sie unserer Dokumentation
Datenbestandswechsel.
In der Informationsabrechnung können einzelne Dienstnehmer einer Lohnfirma nicht eingegeben werden. Direkt nach der Eingabe der Dienstnehmernummer erscheint folgende Fehlermeldung:
"Ein Schlüsselwert ist in einer übergeordneten Tabelle nicht vorhanden. Bitte überprüfen Sie Ihre Eingabe!"
Unten im Detail steht ein Hinweis auf die Tabelle "Arbeitszeitbezeichnung":

Beim ersten Einstieg in die Informationsabrechnung wird eine Kopie der Firma angelegt. Dabei werden alle bestehenden Wochenmodelle bzw. Schicht-/Dienstpläne kopiert. Wenn Sie danach neue Wochenmodelle oder Schicht-/Dienstpläne anlegen, dann sind diese nicht auf der in der Informationsabrechnung verwendeten Kopie der Firma. Wird nun ein Dienstnehmer aufgerufen, dem ein solches neues Wochenmodell bzw. ein solcher neuer Schicht-/Dienstplan zugeordnet ist, dann kommt es zu oben beschriebener Fehlermeldung.
Führen Sie im Programm "Informationsabrechnung" im Menü "Extras" die Funktion "Wochen-/Schichtmodelle updaten" aus. Dadurch werden alle bestehenden Wochenmodelle bzw. Schicht-/Dienstpläne von der originalen Firma in die Kopie der Firma für die Informationsabrechnung aktualisiert. Bei erneuter Eingabe der Dienstnehmernummer kommt es zu keinem Fehler mehr.
Bei generellen Performanceproblemen empfehlen wir die Lektüre folgender technischer Dokumentationen.
Falls einzelne Programmteile langsam ausgeführt werden, müssen diese analysiert werden. In folgender Liste finden Sie einige Programmteile, die möglicherweise auffällig langsam ausgeführt werden. Eine mögliche Lösung sowie weiterführende Literatur ist jeweils angegeben.
- E-Mail-Versand: Die Verwendung eines SMTP-Servers kann eine Verbesserung bewirken. Weitere Informationen: Maileinstellungen und Einrichtung eines SMTP-Systems
- Aktivierung in der Bruttoerfassung: Kontrollieren Sie Terminlohnarten, ob hier Optimierungen möglich sind. Falls viele Lohnarten mit berechneten Werten arbeiten, überprüfen Sie die hinterlegten Berechnungen, ob diese laufzeitperformant sind.
- Abrechnung durchführen: Möglicherweise kann im Parameter Anwendung Kleinbetriebsregelung bis max. abger. DV der eingestellte Wert reduziert werden, wenn z. B. bei hinlänglich großen Firmen feststeht, dass die Kleinbetriebsregelung nicht anzuwenden ist.
- Auswertungsprogramme: Diverse Auswertungsprogramme können in einem Stapel zusammengefasst werden. Der Vorteil ist, dass die Auswertungsprogrammen nicht nacheinander manuell gestartet werden müssen, sondern automatisch ohne Zwischenstopp ausgeführt werden können. Weitere Informationen: Stapeleinstellungen
- Prozesse auslagern auf die Nacht: Manche Prozesse können guten Gewissens in der Nacht automatisiert erledigt werden. Die Ausführung von Toolsstapeln kann zeitlich geplant werden. Achten Sie bei der Ausführung darauf, dass sich die Toolsstapel nicht gegenseitig blockieren und dass keine anderen Hintergrundprozesse die Vorgänge verlangsamen, z. B. die geplante Ausführung eines Virenscans, das automatische Einspielen von WebUpdates oder eine Datenbanksicherung. Weitere Informationen: Stapelschritte im Paket Lohnverrechnung, Stapelverwaltung
- Makros und Berechnungen werden meistens in Lohnarten aber auch in Auswertungen verwendet. Fällt auf, dass ein Makro sehr langsam in der Ausführung ist, sollte überlegt werden, ob man es bei gleichbleibender Funktionalität laufzeitoptimal gestalten kann.
- Konjunkturstatistiken drucken: Die Konjunkturstatistik kann mit Lohnartengruppen und Berechnungen ausgeführt werden. Lohnartengruppen sind zwar schneller in der Ausführung, aber mit Berechnungen können mehr Individualisierungen vorgenommen werden.
Lohndaten können nicht separat gesichert werden. Es wird empfohlen die gesamte Datenbank regelmäßig zu sichern. Dies schließt automatisch die Lohndaten ein. Nutzen Sie dafür das Programm TOOLS
→ Tools
→ Administration
→ Datenbank
→ Sicherungsassistent
→ Sicherung planen. Mit diesem Programm können Sie festlegen, wann und in welchen Abständen die Datenbansicherung erstellt werden soll.
Achtung! | Hinweise zur Datenbanksicherung gelten nur für eigene Datenbanken. Bei Verwendung der BMD Cloud erfolgen die Sicherungen durch die BMD Technik.
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Folgende Daten werden mit der Funktion CRM → Hilfprogramme → Umstellen → Kunden/Lieferanten/Diverse Personen umstellen für das Paket LOHN umgestellt:
Reiter "Kunde/Lieferant":
- Dienstreisen
- Reisestamm
- Reisedetail
- Barauslagen
- Kostenaufteilung
- Pfändungen
- Gläubiger
Reiter "Diverse Person":
- Pfändungen
- Gläubiger
- Rechtsvertreter
- Verwalter
Folgende Daten werden mit der Funktion CRM
→ Hilfprogramme
→ Umstellen
→ Kunden/Lieferanten zusammenspielen für das Paket LOHN zusammengefügt:
- Dienstreisen
- Reisestamm
- Reisedetail
- Barauslagen
- Kostenaufteilung
- Pfändungen
- Gläubiger
Kommt die Funktion unter CRM
→ Hilfsprogramme
→ Umstellen
→ Kunden/Lieferanten zusammenspielen zur Anwendung, muss auf Folgendes geachtet werden:
- Sind beide Nummern von Kunden/Lieferanten im Paket LOHN bereits in Verwendung, dann werden die Daten nicht zusammengespielt
- Ist nur eine der beiden Kunden-/Lieferantennummern im Paket LOHN in Verwendung, dann werden die Daten zusammengespielt
Folgende Daten werden mit der Funktion CRM
→ Hilfprogramme
→ Umstellen
→ Diverse Personen zusammenspielen für das Paket LOHN zusammengefügt:
- Pfändungen
- Gläubiger
- Rechtsvertreter
- Verwalter
- Betriebsrat
- Diverse Körperschaften
Bestehen auf einer Diversen Person bereits Daten für das Paket LOHN, dann werden die Stammdaten auf die "Auf Diverse Person" übetragen.