Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Warenwirtschaft Erste Schritte. Das Dokument "Elektronische Rechnung an den Bund" beinhaltet nur Informationen für Österreich.

Alle Vertragspartner des Bundes sind verpflichtet, Rechnungen ausschließlich in elektronisch strukturierter Form einzubringen.
Die PDF-Rechnung in dieser Form stellt keine elektronische Rechnung dar und wird von den Bundesdienststellen nicht akzeptiert. Bei Barrechnungen oder Sofortzahlungen (zum Beispiel Kreditkarte) ist die Rechnung als Beleg zu drucken. Die Gutschrift wird gleich behandelt wie die normale Rechnung.
Die elektronische Rechnung an den Bund aus der NTCS benötigt eine Ausgabe im XML-Format mit dem Schematyp "ebInterface".
Hinweis | Um eine elektronische Rechnung im XML-Format in der NTCS erstellen zu können, benötigen Sie für Einzelausgaben die Lizenz EDI-Transaktion INVOICE oder für Mehrfachausgaben die Lizenz EDI-Invoice. Das Erstellen einzelner elektronischer Rechnungen mit einem vorgegebenen Standardreport ist allerdings auch ohne EDI-Lizenz möglich. Die Vorteile der Lizenz bestehen darin, dass der EDI-Assistent zum Einrichten der elektronischen Rechnung an den Bund freigeschaltet wird. Dieser erleichtert Ihnen das Einrichten der gesamten EDI-Bestandteile. Im Hinblick auf weniger Arbeitsaufwand kann die Ausgabe der Dateien mit Stapel und geplanten Ausführungen zu gewünschten Intervallen automatisch im Hintergrund durchgeführt und über das Fenster "Nachrichten" kontrolliert werden.
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Für Rechnungen an den Bund müssen folgende Bestandteile zusätzlich zur Standardeinstellung der XML-Rechnungen zwingend angeführt werden:
- Eigene Firmenadresse mit UID-Nummer (Die eigene E-Mail-Adresse und IBAN müssen enthalten sein.)
- Adresse des Rechnungsempfängers
- Rechnungsnummer und Rechnungsdatum
- Lieferantennummer (eigene Kundennummer bzw. Lieferantennummer)
- Auftragsreferenz (Kundenbestellnummer)
- Bestellpositionsnummer (Kundenbestellpositionsnummer)
- Daten zur verrechneten Ware (Bezeichnung, Menge, Einheit, Einzelpreis)
- Gesamtpreis (Brutto, Netto, Umsatzsteuer)
Hinweis
| - Eine Rechnung darf sich nur auf eine Bestellung beziehen.
- Eine Rechnungsposition darf sich nur auf eine Bestellposition beziehen.
- Die Rechnung darf maximal 999 Positionen enthalten.
- Es darf maximal 2 Skontoprozentsätze geben.
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Paket CRM → Stammdaten → Firmen → Firmen
Neben den korrekten Adressdaten müssen am Firmenstamm die Felder E-Mail, UID-Nummer und IBAN befüllt sein.
Paket Warenwirtschaft
→ Stammdaten
→ Kunden und Lieferanten
→ Kunden
Damit alle benötigten Informationen an den Bund übergeben werden, ist es notwendig, am Kundenstamm einige Einstellungen zu treffen. In den Kundenstammdaten muss eingestellt werden, dass eine EDI-Rechnung erstellt werden soll bzw. muss auch der EDI-Pfad/-Dateiname für die XML-Rechnung angegeben werden.
Zwingend anzugeben ist auch die Eigene Kunden-/Lieferanten-Nr., die vom Bund übergeben wird.
Die Eigene Kunden-/Lieferanten-Nr. besteht meist aus 8 Ziffern oder "ES" und 8 Ziffern (ohne Leerzeichen).
Hinweis | Diese wird in der XML-Datei im Feld Invoice/Biller/InvoiceRecipientsBillerID angegeben. |
Im Feld "EDI-Pfad/-Dateiname" wird jener Pfad ausgewählt, wohin die XML-Datei gespeichert werden soll. Alternativ zum Pfad kann in das Feld auch der Dateiname der XML-Datei eingetragen werden.
Hinweis | Bei Hinterlegung eines Dateinamens muss dieser die Endung .xml aufweisen, damit das Programm erkennt, dass es sich um eine Datei handelt. Es können hier auch Platzhalter hinterlegt werden, z. B. Laufwerk\WWS\EDI\Rechnung-$NUMMER-$KUNDENNUMMER.xml
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Der Pfad bzw. der Dateiname kann je Kunde oder auch je Kundengruppe oder mit dem folgenden Parameter für alle Kunden übergreifend eingestellt werden:
Paket Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen
| | Definition, welcher Standard-/Rückfallwert für den Pfad bzw. Dateinamen zur Erstellung eines EDI-/XML-Files gelten soll. Hinweis: Der Pfad bzw. der Dateiname kann am Kundenstamm, auf den Kundengruppen oder über das Ausdrucksmodelldetail übersteuert werden. |
Mit dem Feld "EDI-Rechnung" wird angegeben, ob für diesen Kunden eine EDI-Rechnung erstellt werden soll.
Auch dies kann für alle Kunden übergreifend mit dem folgenden Parameter eingestellt werden:
Paket Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Stammdatenverwaltung → Standardkunden-/-lieferantenkennzeichen
| | Definition, welcher Standard-/Rückfallwert für den Kundenstamm gelten soll. Hinweis: Kann am Kundenstamm oder auf den Kundengruppen übersteuert werden. |
Hinweis | Wird ohne die EDI-Lizenz gearbeitet, kann dieses Feld auch auf der Ausprägung "Nein" eingestellt bleiben, da die Ausgabe der EDI-Rechnung ohnehin manuell je entsprechendem Auftrag erfolgen muss. |
Werden nur vereinzelt elektronische Rechnungen an den Bund übermittelt, wird hierfür nicht zwingend ein eigenes Ausdrucksmodell benötigt. Einzelne Rechnungen können dann einfach mithilfe der Funktion
EDI-Rechnung (Standard) (Fenstermenü
→ Extras
→ EDI) erstellt werden.
Das Ausdrucksmodell bzw. das Ausdrucksmodelldetail für die elektronische Rechnung an den Bund wird benötigt, wenn oft und viele Rechnungen an den Bund übermittelt werden sollen.
Hinweis | Im Standard gibt es beim Ausdrucksmodell für die Rechnung bereits einen Eintrag für den Papierausdruck. Für den Ausdruck der EDI-Rechnung wird ein zusätzliches Ausdrucksmodelldetail angelegt. Wichtig dabei ist, dass die EDI-Rechnung für den Bund an erster Stelle des Ausdrucksmodelldetails stehen muss.
Für eine möglichst einfache Einrichtung steht Ihnen die Funktion "Detail für EDI-Rechnung erstellen" in den Ausdrucksmodelldetails zur Verfügung. Nähere Informationen dazu finden Sie in der Hilfe Ausdrucksmodelle bei der Funktion Detail für EDI-Rechnung erstellen.
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Bei der Auftragserfassung sind die Felder Kd-Bestellnr. (in den Kopfdaten) und KD-BestPosNr. (in den Positionen) relevant.
Bei der Kunden-Bestellnummer handelt es sich um die Auftragsreferenz vom Bund. Diese ist bei der Beauftragung vom Bund bekannt zu geben.
In der Kunden-Bestellnummer ist die Bestellnummer vom Bund einzutragen. Diese ist numerisch und 10-stellig. Sollten Bestellungen außerhalb des Systems erzeugt werden, wird eine interne Referenznummer mitgeteilt, wobei die ersten 3 Zeichen die interne Abteilung darstellen.
Nach den ersten 3 Zeichen muss ein Doppelpunkt folgen. Die weitere Referenznummer ist ohne Leerzeichen zu erfassen.
Hinweis | Diese wird im XML im Feld Invoice/InvoiceRecipient/OrderReferenz/OrderID angegeben.
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Des Weiteren muss die laufende Bestellpositionsnummer im Feld Kd-BestPosNr. eingetragen werden.
Hinweis | Diese wird im XML im Feld Invoice/Details/ItemList/ListLineItem/InvoiceRecipientsOrderReferenz/OrderPositionNumber angegeben. |
Nachdem der Auftrag für den Bund angelegt worden ist, kann auch die Rechnung an den Bund über das Fenster "Aufträge" mit rechter Maustaste und der Funktion unter Ausdruck → "EDI-Rechnung (Standard)" erstellt werden:
Die EDI-Rechnung wird mit dem Rechnungstyp ebInterface erstellt. Bei der Version wird die aktuellste ebInterface-Version vorgeschlagen.
Die XML-Datei wird daraufhin generiert.
Hinweis | Wird der Ausdruck der elektronischen Rechnung abgebrochen, erhält die Rechnung den Status "Entwurf". In diesem Fall kann der Rechnungsentwurf aus der Rechnungsübersicht gelöscht und der Ausdruck über die Auftragsübersicht erneut angestoßen werden. Die elektronische Rechnung wird immer im Original gedruckt. Der Ausdruck eines Rechnungsentwurfes ist nicht vorgesehen.
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- Mittels bestehender FinanzOnline-Zugangsdaten durch den FinanzOnline-Supervisor, durch den einzelvertretungsbefugten gesetzlichen Vertreter oder durch den Einzelunternehmer
- Mittels Bürgerkarte (Chipkarte oder ID-Austria-Signatur) durch den einzelvertretungsbefugten gesetzlichen Vertreter oder durch den Einzelunternehmer
- Mittels Registrierung im Infocenter des zuständigen Finanzamtes bei Fehlen einer FinanzOnline-Kennung, bei Fehlen einer Bürgerkarte oder bei fehlender Einzelvertretungsbefugnis
Nach authentifizierter Anmeldung am Unternehmensserviceportal können Rechnungen folgendermaßen übermittelt werden:
Für diese Art der Übermittlung ist seitens BMD kein Aufwand erforderlich. Die manuelle Erfassung erfolgt in wenigen Schritten, die nachfolgend erklärt werden.
In diesem Bereich werden die Daten zur Rechnung angegeben.
Hier müssen alle relevanten Informationen des Rechnungsstellers und Rechnungsempfängers angegeben werden.
Hinweis | Die korrekte Hinterlegung einer oder mehrerer E-Mail-Adressen (mittels Strichpunkt getrennt) ist notwendig, da Meldungen über die Annahme der elektronischen Rechnung oder Fehlermeldungen an diese Adresse übermittelt werden.
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Hier werden die Zahlungsdaten eingegeben.
In diesem Bereich werden die einzelnen Positionen der Rechnung erfasst. Die Positionsnummer der Bestellung gilt als Auftragsreferenz (wenn diese angegeben war).
Bevor die Rechnung übermittelt wird, werden die Daten noch einmal zusammengefasst und können kontrolliert werden. Mit der Funktion "Beilagen hinzufügen" können zum Beispiel eine Rechnung oder sonstige Belege hinzugefügt werden. Mit "Diese Rechnung übermitteln" wird die Richtigkeit und Vollständigkeit der Rechnung bestätigt und an die Bundesdienststelle übermittelt.
Hier wird die technisch formale Richtigkeit der Rechnung bestätigt. Zusätzlich kann die übermittelte EDI-Rechnung gespeichert werden.
Unterstützte XML-Rechnungsformate für die Rechnungseinbringung über den Upload sind:
- ebInterface 4.3, 5.0, 6.0 und 6.1
- UBL 2.1
Andere Datenformate wie PDF, Word oder Excel können nicht als EDI-Rechnung, sondern nur als Beilage mit der Funktion "Beilage hinzufügen" zusätzlich hochgeladen werden.
Bei fehlerhaften Rechnungsdaten wird die Ursache des Fehlers angezeigt. Ist die EDI-Rechnung technisch und inhaltlich korrekt, kann diese gespeichert werden.
Der Zeitpunkt des Rechnungseingangs gilt als Basisdatum für die Berechnung der Zahlungsfrist.
Mit dem
Webservice können erzeugte EDI-Rechnungen samt Beilagen auf einfache Weise automatisiert direkt an die Stellen der öffentlichen Verwaltung übertragen werden. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn oft und viele Rechnungsdateien erzeugt und übermittelt werden sollen.
Beim ersten Aufruf des Webservice sind einmalig die Zugangsdaten des
USP-Benutzers am Webservice zu hinterlegen.
In der NTCS können die Zugangsdaten für den
USP-Benutzer für den manuellen sowie für den automatisierten Upload hinterlegt werden.
Zugangsdaten für den manuellen Upload
Wird das
Unternehmensserviceportal (USP) aus der NTCS geöffnet und die Übertragung erfolgt manuell, können die Zugangsdaten für den Einstieg in das Portal in den folgenden Parametern hinterlegt werden:
Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten:
| Hinterlegen Sie hier Ihre Teilnehmer-ID für den Einstieg in das Unternehmensserviceportal. Wird hier kein Wert eingetragen, verwendet das Programm die FinanzOnline-Zugangsdaten. |
| Hinterlegen Sie hier jene Benutzer-ID, mit der Sie sich in das Unternehmensserviceportal einloggen. |
| Hinterlegen Sie hier den PIN für jene User-ID, die Sie bei Ihrem Einstieg in das Unternehmensserviceportal bekannt geben. |
| Soll beim Öffnen der USP-Seite im BMD Browser das zweite Login im unteren Bereich des Anmeldedialogs vorgeschlagen werden? Wenn mit diesem Login eingestiegen wird, stehen im USP bestimmte Funktionen wie z. B. jene der SV nicht zur Verfügung. Dafür ist das Login mittels qualifizierter Signatur (Bürgerkarte) nötig. Ein Vorschlag des FinanzOnline-Logins verleitet zum Einstieg und führt später zu Fragen, warum die SV-Funktionen fehlen. |
| Soll beim Login-Dialog im Unternehmensserviceportal eine Abfrage auf die Firma kommen? Mit den Zugangsdaten der eingegebenen Firma wird die Anmeldung beim USP durchgeführt. |
Zugangsdaten für den automatischen Upload
Für die automatische Übertragung über die
Nachrichtenübersicht erfolgt die Hinterlegung der Daten des Benutzers über folgende Parameter:
Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten:
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| Hinterlegen Sie hier das Passwort für Ihren USP-Webservicebenutzer. |
Achtung! | Für den automatischen Upload der XML-Rechnungen darf auf keinen Fall der Standarduser der NTCS für den Einstieg in das Unternehmensserviceportal (USP) verwendet werden.
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Hinweis |
Im Ausdrucksmodelldetail muss lediglich definiert werden, dass zugeordnete Dokumente gedruckt werden. Dies ist im Feld "Zugeordnete Dokumente drucken" einstellbar. Dabei kann ausgewählt werden, ob alle oder nur für den Ausdruck markierte Dokumente mitgedruckt werden sollen.
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Das Dateiformat und die Pflichtfelder werden sofort bei der Übertragung geprüft. Im Fehlerfall wird die Übermittlung mit einer direkten Rückmeldung abgebrochen.
Nach der erfolgreichen Übertragung erhalten Sie für jede übertragene EDI-Rechnung einen generierten Rechnungsnachweis im PDF-Format per E-Mail oder per Webservice-Callback zugesendet.
Im Fehlerfall wird über die Ursache informiert und die fehlerhafte Rechnung gilt in diesem Fall als nicht angenommen.
Wird mit der
EDI-Lizenz "EDI-Transaktion Invoice" oder "EDI-Invoice-Lizenz" (für Mehrfachausgaben) gearbeitet, können die notwendigen Einstellungen mit dem
EDI-Assistenten durchgeführt werden.
Der EDI-Assistent führt Sie Schritt für Schritt durch alle notwendigen Einstellungen.
Im ersten Schritt wählen Sie die Firma aus, in der Sie die Rechnung an den Bund erstellen möchten, und geben eine Bezeichnung/Beschreibung der Rechnung an den Bund an.
Im zweiten Schritt wählen Sie mit dem Feld Schematyp die Ausprägung ebInterface aus:
Als Transferrichtung wählen Sie für die Rechnung an den Bund Export aus und im Modus geben Sie an, wohin die exportierte Datei abgelegt wird (Verzeichnis) bzw. wo diese abgeholt werden kann (z. B. ERechnungs-Service).
Je nach Einstellungen im Schritt 2 können im Schritt 3 die weiteren dazugehörigen Details zur Schnittstelle angegeben werden.
Beispiel | Wird die Datei manuell hochgeladen, wird die Ausprägung Verzeichnis ausgewählt und im Schritt 3 der Pfad für das Verzeichnis angegeben. Die Rechnungsdatei wird dann im angegebenen Verzeichnis im XML-Format abgespeichert.
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Beispiel | Wird die Datei automatisch mittels Stapel mit dem Webservice-Upload hochgeladen, so wird im Schritt 2 die Ausprägung ERechnungs-Service verwendet und im Schritt 3 werden anschließend die Infos zu Benutzer und Passwort vom Bund hinterlegt.
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Bei der
Auswahl der Datenquelle wird festgelegt, ob ein bestehendes Ausdrucksmodell verwendet oder ein neues
Ausdrucksmodell angelegt werden soll:
- Soll ein neues Ausdrucksmodell angelegt werden, so wird dieses automatisch mit dem dazugehörigen XML-Report im ebInterface-Format angelegt.

Hinweis | Bei den Ausdrucksmodelldetails ist der Nachrichtentyp und der EDI-Rechnungstyp ersichtlich. Im Feld "EDI-Pfad/-Dateiname" könnte ein Pfad bzw. eine Datei angegeben werden, wohin die XML-Datei gespeichert werden soll. Dieser Pfad übersteuert jenen Pfad, welcher am Kundenstamm hinterlegt wird.
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Im Schritt 7 können zusätzlich individuelle Anforderungen an die EDI-Formate mit entsprechender Transformation umgesetzt werden. Dieser Schritt ist für verschiedene Anwendungsfälle relevant, für die elektronische Rechnung kann dieser Schritt allerdings mit "Weiter" übersprungen werden.
Mit "Weiter" erscheint im Schritt 8 die Meldung, dass ein neuer Nachrichtentyp für die EDI-Rechnung angelegt worden ist.
Im Schritt 8 kann bei Bedarf mit der Abfrage
"Automatischer Datentransfer erwünscht?" ein
Stapel für den automatischen Export der EDI-Rechnung angelegt werden.
Wird der automatische Datentransfer via Stapel gewünscht, kommt es am Ende des EDI-Assistenten zu einer Erfolgsmeldung und der Assistent kann anschließend geschlossen werden.
Mit Fertig wird der EDI-Assistent beendet und die Einstellungen wurden erfolgreich durchgeführt.
Für eine bessere Nachvollziehbarkeit werden folgend die Einstellungen in der NTCS kurz erklärt.
Im Fenster
Stapeldefinition sind die Stapel für die
Validierung und den darauffolgenden
Export der Datei ersichtlich.
Hinweis | Bei der Validierung wird die XML-Datei auf ihren korrekten Aufbau geprüft. |
In den Parametern der Stapel ist ersichtlich, auf welchen
Nachrichtentyp sich der Stapel bezieht.
Der Nachrichtentyp enthält die im EDI-Assistenten festgelegten Parameter, dass die Daten exportiert werden und wohin.
Hier ist das Ausdrucksmodell mit den Ausdrucksmodelldetails und den Druckereinstellungen für die elektronische Rechnung an den Bund zu finden.
Über das
Ausdrucksmodellmanagement erfolgt die Zuordnung zu bestimmten Kunden, Kundengruppen etc., sodass beim Ausdruck der Rechnung das richtige Ausdrucksmodell automatisch gezogen wird.
Der Stapel wird mithilfe der
geplanten Ausführung zu bestimmten Zeitpunkten automatisiert im Hintergrund durchgeführt.
In der NTCS wird die jeweilige Rechnung erstellt und der/die NTCS User/in braucht sich nicht um die weiteren Schritte zu kümmern.
Nachdem der Auftrag für den Bund angelegt worden ist, kann auch die Rechnung an den Bund im Original gedruckt werden.
Hinweis | Die Rechnung an den Bund muss im Original gedruckt werden. |
Die weiteren Schritte werden automatisch durch die Stapel und die geplante Ausführung durchgeführt.
Nachdem die elektronische Rechnung an den Bund im Original gedruckt worden ist, ist diese im Fenster "Nachrichten" mit dem jeweiligen Status ersichtlich.
Ist diese noch nicht validiert und exportiert worden, so ist diese mit dem Status "Generiert" ersichtlich.
Mit der rechten Maustaste und der Funktion "nächster Schritt Nachricht ("'##########") validieren" kann die Nachricht manuell validiert werden. Dies ist die Prüfung der Inhalte der XML auf Richtigkeit. Die Rechnung erhält den Status "Validiert".
Mit der rechten Maustaste und der Funktion "nächster Schritt Nachricht ("###########") exportieren" kann die Nachricht exportiert werden.
Die Rechnung erhält den Status "Exportiert".
Hinweis | Mit Klick auf das Feld "Datei" oder mit der rechten Maustaste und der Funktion "Inhalt anzeigen" kann der Inhalt der XML-Datei angezeigt werden.
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Die XML-Datei ist anschließend in dem über den EDI-Assistenten definierten
Verzeichnis zu finden.