UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.

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 Allgemeines​

Dieses Dokument bietet grundlegende Informationen zum Datenaustausch über das Programm "E-Government-Zentrale" mit dem ELDA-Transfer-Webservice. 

Sämtliche Voraussetzungen für den Datenaustausch mit dem ELDA-Transfer-Webservice sind im gleichnamigen Kapitel detailliert beschrieben.

Im Anschluss an eine Änderung des Zugangsdaten für ELDA (ELDA-Seriennummer bzw. ELDA-Kundenpasswort) bzw. bei Änderung des Datensenders sollte getestet werden, ob eine Verbindung zum ELDA-Transfer-Webservice hergestellt werden kann bzw. sollte eine Testübermittlung erfolgen. Informationen dazu stehen im Kapitel Testen der Einstellungen.

Im Kapitel Schematische Darstellung des Datenaustauschs mit dem ELDA-Transfer-Webservice wird der Datenaustausch mit ELDA anhand eines Diagramms veranschaulicht.

Das Senden von ELDA-Meldungen kann auf drei unterschiedlichen Arten erfolgen, die im Kapitel Senden detailliert beschrieben sind. Ergänzend dazu beinhaltet dieses Kapitel weitere Unterkapitel über Rückmeldungen zu Sendungen, Sofortige Kontrolltätigkeiten und die Möglichkeit, ELDA-Meldebestätigungen im Personalakt des Mitarbeiters zu archivieren.

Im Kapitel Empfangen ist der Empfangevorgang von Clearingmeldungen, Krankenstandsbescheinigungen und Entsendebescheinigungen erklärt.

ELDA-Meldungen enthalten sensible Informationen, weshalb dem Thema Datenschutz ein eigenes Kapitel gewidmet ist.

Den Abschluss dieses Dokuments bilden häufig gestellte Fragen zum Thema. 

 Voraussetzungen​

 Lizenzen​

Zum Versand von ELDA-Meldungen und Empfang von Rückmeldungen seitens ELDA im Zuge des Versands bzw. zum Empfang von ELDA-Meldungen wie ELDA-Clearing, Krankenstandsbescheinigungen und ​ELDA-Entsendebescheinigungen muss die Lizenz "Lohnverrechnung Basispaket (nsloh)" verwendet werden.

Der Datenaustausch mit ELDA erfolgt im Hintergrund über das Programm E-Government Zentrale im Paket BILANZ. Für den alleinigen Versand und Empfang von ELDA-Meldungen ist keine Lizenz des Pakets BILANZ erforderlich. Soll im Programm "E-Government-Zentrale" allerdings auch der Reiter "Databox" verwendet werden können, ist die Lizenz "Kanzleiverwaltung (nskli)" notwendig.

 Berechtigungen​

​An der Oberfläche erfolgt der Datenaustausch mit ELDA über folgende Programme im Paket LOHN:
Für diese Programme sind entsprechende Berechtigungen für den ausführenden Benutzer erforderlich.

Im Hintergrund erfolgt der Datenaustausch mit ELDA über das Programm E-Government Zentrale im Paket BILANZ. Nur wenn direkt mit dem Programm E-Government Zentrale gearbeitet wird, ist für dieses Programm eine Berechtigung erforderlich.

 Parameter​

Für den Datenaustausch mit ELDA über den Webservice sind folgende Parametereinstellungen Voraussetzung:

Paket LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → ELDA-Datendrehscheibe → Allgemein

Die ELDA-Seriennummer kann mit diesem Parameter für den jeweiligen Datenbestand festgelegt werden. In ELDA-Meldungen wird die ELDA-Seriennummer im Feld "OBUS" verwendet. Mit diesem Parameter können unterschiedliche ELDA-Zugangsdaten je Datenbestand realisiert werden. Diese Konstellationen treten häufig bei mehreren Standorten einer großen Kanzlei auf, wobei jeder Standort in einem  bzw. mehreren eigenen Datenbeständen abgerechnet werden und jeder Standort mit einer eigenen ELDA-Seriennummer übermitteln soll.

Achtung!
ab der Version 2026.29.25:
Die ELDA-Seriennummer wird für die sendende Lohnfirma und nicht die Datensenderfirma ermittelt.

vor der Version 2026.29.25:
Zu beachten ist, dass die ELDA-Seriennummer immer für den jeweiligen Datensender ermittelt wird und nicht für die Lohnfirma, für die ELDA-Meldungen zu senden sind.

Beispiel:
ELDA-Meldungen sollen für die Lohnfirma 200000 im Datenbestand 2 versendet werden. Im Datenbestand 2 ist die ELDA-Seriennummer 123123 hinterlegt. Der Datensender, mit der die ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 sendet, ist die Firma 4. Die Lohnfirma 4 wird im Datenbestand 1 abgerechnet und dort ist die ELDA-Seriennummer 456456 hinterlegt.

Ab der Version 2026.29.25 werden ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 vom Datensender 4 mit der ELDA-Seriennummer 123123 übermittelt.

Vor der Version 2026.29.25 wurden ELDA-Meldungen der Lohnfirma 200000 vom Datensender 4 mit der ELDA-Seriennummer 456456 übermittelt.
ELDA-Kundenpasswort passend zur ELDA-Seriennummer. Das ELDA-Kundenpasswort kann auf der Webseite der ELDA über die Seite "Info zum Kundenpasswort", über den Link auf "KUNDENPASSWORTVERWALTUNG" https://www.elda.at/cdscontent/?contentid=10007.838877&portal=eldaportal im Bedarfsfall zurückgesetzt werden.
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Achtung! 
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LOHN Parameter werden immer pro Datenbestand und Lohnjahr definiert. Mit der LOHN Jahresumstellung werden die Parameter vom alten auf das neue Jahr kopiert.

Beachten Sie bei der erstmaligen Hinterlegung oder Änderung von ELDA-Zugangsdaten, dass die ELDA-Seriennummer sowie das dazugehörige ELDA-Kundenpasswort in allen relevanten Datenbeständen und alle relevanten Lohnjahren hinterlegt wird, für die ELDA-Meldungen gesendet werden sollen. Beispielsweise fallen bei Nach- bzw. Vergleichszahlungen ELDA-Meldungen für Vorjahre an.

Falls keine Zugangsdaten für den Datenaustausch mit dem ELDA-Transfer-Webservice im Paket LOHN gefunden werden, wird auf die folgenden CRM-Parameter unter Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten zurückgefallen:

Hinterlegen Sie hier Ihre ELDA-Seriennummer. In ELDA-Meldungen wird die ELDA-Seriennummer im Feld "OBUS"verwendet.

Die Parameter "ELDA-Seriennummer" unter
  • CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten und
  • CRM Parameter → CRM → ELDA
werden synchronisiert.
ELDA-Kundenpasswort passend zur ELDA-Seriennummer. Das ELDA-Kundenpasswort kann auf der Webseite der ELDA über die Seite "Info zum Kundenpasswort", über den Link auf "KUNDENPASSWORTVERWALTUNG" https://www.elda.at/cdscontent/?contentid=10007.838877&portal=eldaportal im Bedarfsfall zurückgesetzt werden.

Die Parameter "ELDA-Kundenpasswort" unter
  • CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten und
  • CRM Parameter → CRM → ELDA
werden synchronisiert.

Die Parameter für die ELDA-Zugangsdaten im Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Zugangsdaten gelten für alle Datenbestände und Jahre.

Es muss ein Datensender hinterlegt sein: Paket LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Allgemein

In diesem Parameter wird definiert, wie der Datensender ermittelt werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

5 - Parameter Datensender: Der Datensender ist im gleichnamigen Parameter zu hinterlegen.

10 - STB-Firma/Parameter Datensender: Es wird jener Datensender herangezogen, der bei der Steuerberater-Firma (STB-Firma) der betrachteten Lohnfirma hinterlegt ist.
Für die elektronische Übermittlung werden bestimmte Informationen des Datensenders (Adresse ...) benötigt. Hier ist deshalb jene Firma einzutragen, die als Datensender berechtigt ist.

Sollte für Ihren Internetzugriff ein Proxy-Server notwendig sein (ggf. Abklärung mit Ihrem Netzwerkadministrator), so können Sie diesen in der NTCS unter folgenden Parametern hinterlegen:

Paket TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Internet

Proxy-Server für Verbindungen ins Internet
Proxy-Port für Verbindung ins Internet
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier der Benutzername zu hinterlegen.
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier das Passwort zu hinterlegen.

Es erfolgt weder für die ELDA-Seriennummer noch für das ELDA-Kundenpasswort eine inhaltliche Prüfung, ob es sich um korrekte Zugangsdaten für den ELDA-Transfer-Webservice handelt. Um Tippfehler bei der Erfassung des ELDA-Kundenpassworts auszuschließen, wird empfohlen, die Einstellungen zu testen (Kapitel Testen der Einstellungen). Im Test wird für den gewählten Datensender eine Testübermittlung gesendet, die seitens ELDA nicht weiterverarbeitet wird. Fehlende oder falsche Parametrierungen in Bezug auf die ELDA-Zugangsdaten, die Datensender oder Einstellungen für den Proxy-Server werden dadurch erkannt.

 Nicht mehr relevante Parameter​

Bei Verwendung des ELDA-Transfer-Webservices verlieren einige Parameter an Bedeutung.

Nicht mehr relevant ist der Pfad zur ELDA-Software. Sobald der Datenaustausch mit ELDA über den ELDA-Transfer-Webservice erfolgt, wird keine Installation der ELDA-Software mehr benötigt. Die Installation bzw. Wartung der ELDA-Software fällt daher weg. 

Der Parameter "Wartezeit bei ELDA-Aufruf" unter Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → ELDA bezieht sich ausschließlich auf die ELDA Software und hat nach Umstellung auf den ELDA-Transfer-Webservice auch keinerlei praktische Bedeutung mehr.

Ebenso nicht mehr relevant ist der Parameter "Druckdialog für Meldebestätigungen" unter Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → ELDA. Empfangene Meldebestätigungen werden immer in der Datenbank abgelegt und können auch im Nachhinein über die Programme "ELDA-Datendrehscheibe" bzw. "E-Government-Zentrale" eingesehen werden.

 Datensender​

Mit den Zugangsdaten des Datensender​s erfolgt der Datenaustausch mit ELDA.

Im Rahmen des elektronischen Datenaustauschs mit den österreichischen Sozialversicherungsträgern über ELDA übernimmt der Datensender eine zentrale Funktion: Er ermöglicht die eindeutige Identifikation des Absenders einer elektronischen Meldung. Der Datensender ist jene Person oder Organisation, die bei ELDA registriert ist und Daten an das System übermittelt. Für diese Tätigkeit erhält der Datensender eine spezielle ELDA-Seriennummer und ein ELDA-Kundenpasswort, die zur Authentifizierung dienen.    

Durch die Identifikation des Datensenders kann ELDA eingehende Meldungen dem jeweiligen Unternehmen, Dienstgeber oder Dienstleister korrekt zuordnen. Die Übermittlung der Daten erfolgt an das zentrale ELDA-Datensammelsystem. Im Anschluss erhält der Datensender Übertragungsprotokolle sowie gegebenenfalls Rückmeldungen, wie etwa Verarbeitungsbestätigungen oder Rückdatensätze.    

Häufig ist der Datensender nicht identisch mit dem Dienstgeber. Beispielsweise können Steuerberater oder Lohnverrechnungsbüros als Datensender für mehrere Dienstgeber Meldungen einreichen. In solchen Fällen enthalten die übermittelten Meldedaten zusätzlich die jeweilige Beitragskontonummer des betroffenen Dienstgebers.

Der Datensender wird anhand des Parameter "Ermittlung Datensender"​ unter Paket LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Allgemein ermittelt. Abhängig von seiner Einstellung wird jene Firma als Datensender herangezogen,
  • die im Parameter "Datensender" hinterlegt ist (Ausprägung "5 - Parameter Datensender") oder
  • die im Feld "STB-Firma" bei der jeweiligen Dienstgeberfirma hinterlegt ist (Ausprägung "10 - STB-Firma/Parameter Datensender").
    Falls das Feld "STB-Firma" leer ist, wird die im Parameter "Datensender" hinterlegte Firma als Datensender verwendet.

​Kontrollieren Sie im WEBEKU bzw. USP, ob alle erforderlichen Parametrierungen im Falle einer Bevollmächtigung hinterlegt sind.

 Testen der Einstellungen​

​Im Programm BILANZ → E-Government → E-Government-Zentrale steht über das Menü "Extras" die Funktion "ELDA-Verbindungstest" zur Verfügung. Einzugeben ist der zu verwendende Datensender. Der Datensender ist nicht mit der Lohnfirma gleichzusetzen, deren ELDA-Meldungen übermittelt werden sollen!

Für den Datensender werden die Zugangsdaten (ELDA-Seriennummer und ELDA-Kundenpasswort) ermittelt und eine Testmeldung wird über den Webservice übertragen. In einer Abschlussmeldung werden die Testergebnisse zusammengefasst. Die Funktion "ELDA-Verbindungstest" ist insbesondere zum Testen der Zugangsdaten, aber auch zum Testen der Erreichbarkeit des ELDA-Transfer-Webservices nützlich. Über die Abschlussmeldung kann über den Link "Protokoll anzeigen" ein umfangreiches Testprotokoll eingesehen werden. Dieses beinhaltet unter anderem auch Proxy-Einstellungen, z. B. IP-Adresse und Ports, die verwendet werden.

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​Weder die Testmeldung noch die Rückmeldung, die mit der Funktion "ELDA-Verbindungstest" gesendet bzw. empfangen werden, sind durch eine Datenbesitzergruppe geschützt. Eine Notwendigkeit dafür besteht auch nicht, da keine personenbezogenen Daten durch die Testmeldung übermittelt oder empfangen werden.

 ​Schematische Darstellung des Datenaustauschs mit dem ELDA-Webservice

​Die folgenden Abbildungen zeigen den Ablauf des Sende- bzw. Empfangevorgangs von ELDA-Meldungen über den Webservice und die Weiterleitung an die Finanzbehörde bzw. Sozialversicherung.

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Der Datensender erfasst Lohndaten und erstellt die ELDA-Meldung. In der BMD Software erfolgt eine Validierung der erfassten Daten und Kennzeichnung der ELDA-Meldung, ob sie sendefähig oder fehlerhaft ist. Als fehlerhafte erkannte ELDA-Meldungen würden bestimmt zu einem Fehler führen, weil beispielsweise Pflichtangaben nicht gegeben sind. Die Daten sind zu korrigieren, wonach eine erneute Validierung erfolgt.

Sendefähige Daten können vom Datensender über die Funktion "Markierte senden" in den Programmen "ELDA-Datendrehscheibe" bzw. "ELDA-Entsendungsanträge" gesendet werden. Abhängig vom Parameter "Erstellungsart" unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → ELDA-Datendrehscheibe → Allgemein erfolgt der Sendevorgang. Details dazu finden Sie im Kapitel Senden in diesem Dokument.  

ELDA leitet die empfangen Daten an die Finanzbehörde bzw. Sozialversicherung weiter.

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Als Antwort auf eine Sendung von ELDA-Meldungen erfolgt eine Rückmeldung.

Im Erfolgsfall sendet die Finanzbehörde bzw. SV an ELDA ein OK zurück. ELDA wiederum gibt eine Meldebestätigung bzw. Protokolle zur Sendung an die sendende Software zurück.

Die konkrete ELDA-Meldung wird in den Programmen "ELDA-Datendrehscheibe" bzw. "ELDA-Entsendungsanträge" als "gesendet" markiert und die empfangenen Protokolle werden abgelegt und sind auch im Nachhinein einsehbar.

Im Fehlerfall erfolgt ebenso eine Antwort von der Finanzbehörde bzw. SV über ELDA an die sendende Software inklusive der Übermittlungs- und Fehlerprotokolle.

Die konkrete ELDA-Meldung wird in den Programmen "ELDA-Datendrehscheibe" bzw. "ELDA-Entsendungsanträge" als "fehlerhaft" markiert und die empfangenen Protokolle werden abgelegt und sind auch im Nachhinein einsehbar.

In jedem Fall sind die empfangenen Protokolle vom Datensender zu kontrollieren. Empfohlene sofortige Kontrolltätigkeiten direkt nach dem Sendevorgang finden Sie im gleichnamigen Kapitel.

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Manche Meldungen wie Krankenstandsbescheinigungen, Clearingmeldungen oder Entsendebescheinigungen werden von der Finanzbehörde bzw. SV erstellt und bereitgestellt. Die BMD Software kann diese Daten über ELDA abfragen. Liegen Daten bereit, werden sie an die anfragende Software übertragen und in den jeweiligen Programmen (Krankenstandsbescheinigungen, ELDA-Clearing bzw. ELDA-Entsendebescheinigungen) angezeigt.

Beim Erhalt von Clearingmeldungen kann sich der zuständige Lohnverrechner in BMD optional benachrichtigen lassen.

Je nach empfangener Meldeart erfolgt die Weiterverarbeitung der empfangenen Meldung durch den Lohnverrechner in der Software. Beispiele dafür sind:
  • Krankenstandsbescheinigungen werden in die Nichtleistungszeitenverwaltung übernommen.
  • Clearingmeldungen werden gelöst.
  • Entsendebescheinigungen werden dem Dienstnehmer ausgehändigt.

Bei jedem Sendevorgang werden am Beitragskonto bereitgestellte Meldungen (z. B. Clearingmeldungen, Krankenstandsbescheinigungen oder Entsendebescheinigungen) heruntergeladen und eingelesen. Falls kein Sendevorgang für das Beitragskonto erfolgt, kann über die folgenden Programme der Empfangevorgang über den ELDA-Webservice gestartet werden.
In diesen Programmen kann jeweils über Funktionen → Daten downloaden der Empfangevorgang manuell unabhängig von einem Sendevorgang initiiert werden.

Mit der Funktion "Daten downloaden" werden für alle Beitragskonten, die der ELDA-Seriennummer zugeordnet sind, Meldungen der jeweiligen Art (Clearingmeldungen, Krankenstandsbescheinigungen oder Entsendebescheinigungen) abgefragt. Im USP (Unternehmensserviceportal) bzw. WEBEKU kann ein bevollmächtigter Vertreter das Beitragskonto eines Klienten in WEBEKU hinterlegen.

Beachten Sie die Voraussetzungen für den Empfang von Krankenstandsbescheinigungen, Clearingmeldungen und Entsendebescheinigungen bei ELDA. Es ist ein Anmeldeformular auszufüllen mit Informationen, für welche Firmen die Daten empfangen werden sollen (ELDA, KSB - Krankenstandsbescheinigungen: Automatisierte Zustellung), bzw. hat eine Parametrierung im WEBEKU bzw. USP zu erfolgen.

 Senden​

Das Senden erfolgt abhängig vom Parameter "Erstellungsart" im Programm LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → ELDA-Datendrehscheibe → Allgemein.​ Die nächsten drei Unterkapitel behandeln jeweils eine Ausprägung dieses Parameters und erläutern, welche Auswirkungen das Ausführen der Funktion "Markierte senden" im Programm LOHN → Abrechnungen → ELDA-Datendrehscheibe bzw. in den Reitern "ELDA" der Programme "Dienstnehmer" bzw. "Lohnfirmen" hat.

ELDA-Entsendeanträge werden direkt im Programm LOHN → Dienstreisen → ELDA-Entsendeanträge erstellt und gesendet. Auch dieses Programm orientiert sich am Parameter "Erstellungsart" wie oben erwähnt.

An dieser Stelle kann die Erstellungsart der Sendedatei für die Übermittlung der ELDA-Meldungen an die ÖGK festgelegt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
1 - Sendedatei automatisch versenden: Daten werden beim Betätigen der Funktion "Senden" bzw. "Alle senden" sofort an die ÖGK übermittelt. Vor dem Sendevorgang wird geprüft, ob ein Pfad zur ELDA-Software hinterlegt ist. Ist dies nicht der Fall, erscheint eine sprechende Programmmeldung. Folgende Parameter werden geprüft:
2 - Sendedatei in E-Government stellen: Daten werden nicht direkt gesendet, sondern zuerst in das Programm "XML-Steuererklärungen" im Paket BILANZ gestellt, um in weiterer Folge von dort aus übermittelt zu werden. 

3 - Sendedaten in bestimmtes Verzeichnis stellen: Wenn die Daten von einer anderen Ebene aus (ELDA-Software) an die ÖGK gesendet werden sollen.

Alle daran anschließenden Unterkapitel gelten unabhängig von der "Erstellungsart".

 Sendedatei automatisch versenden​

Ist der Parameter "Erstellungsart" auf "Sendedatei automatisch versenden" gesetzt, wird die Sendedatei automatisch über die E-Government-Zentrale freigegeben, paketiert und versendet. ​Diese Erstellungsart ist in der Praxis die am häufigsten verwendete und die empfohlene Ausprägung.

Der Versand erfolgt technisch im Hintergrund über das Programm E-Government Zentrale. Allerdings ist dieses Programm vom Benutzer nicht aktiv zu verwenden, um den Sendevorgang zu initiieren oder abzuschließen. Bei dieser Erstellungsart arbeitet man im Programm "ELDA-Datendrehscheibe" im Paket LOHN.

Pro Lohnfirma wird ein Paket mit den zu versendenden ELDA-Meldungen erstellt. Pro Paket wird der jeweilige Datensender ermittelt.

Übermittelt wird mit dem ermittelten Datensender und dessen ELDA-Zugangsdaten. Am Ende der Datenübertragung wird in einem Fenster eine Information angezeigt, wie viele Datensätze empfangen bzw. übernommen worden sind. Die Anzahl der gesendeten/übernommenen Datensätze muss nicht identisch mit der in der Spalte "sendefähig" angezeigten Anzahl sein!

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Bei diese Erstellungsart wird der Sendestatus der ELDA-Meldung im Programm "ELDA-Datendrehscheibe" im Erfolgsfall auf "in E-Government gestellt und autom. gesendet" gestellt.

 Sendedatei in E-Government stellen​

​Ist der Parameter "Erstellungsart" auf "Sendedatei in E-Government stellen" gesetzt, wird die Sendedatei ins Programm BILANZ → E-Government → E-Government Zentrale gestellt. Über die E-Government-Zentrale werden die einzelnen Sendedateien am Reiter "Details"
  • zuerst freigegeben (Funktion "Freigeben") und
  • danach paketiert (Funktion "Paket erstellen").
Im Anschluss ist das erstellte Paket über den Reiter "Pakete" zu senden (Funktion "Paket senden"). Diese drei Funktionen, die bei der Erstellungsart "Sendedatei automatisch versenden" automatisch durchgeführt werden, müssen bei der Erstellungsart "Sendedatei in E-Government stellen" manuell ausgeführt werden.

Pro Lohnfirma wird ein Paket mit den zu versendenden ELDA-Meldungen erstellt. Pro Paket wird der jeweilige Datensender ermittelt. Beim Sendevorgang wird mit den Zugangsdaten des Datensenders die Verbindung zum ELDA-Transfer-Webservice aufgebaut.

Diese Erstellungsart ist insbesondere dann heranzuziehen, wenn Sendedateien im sogenannten Vieraugenprinzip durch einen anderen Benutzer freigegeben, paketiert und gesendet werden sollen. Da ELDA-Meldungen oftmals sehr kurzfristig erstellt und gesendet werden müssen und durch das manuelle Ausführen der Funktionen "Freigeben", "Paket erstellen" und "Paket senden" zusätzliche Arbeitsschritte entstehen, die den Prozess verlängern, wird diese Erstellungsart selten verwendet.

Wer die Meldung wann freigegeben hat, wird in den Feldern "Freigabeuser" und "Freigabedatum" protokolliert. Wann und von wem das Paket erstellt worden ist, sieht man am Reiter "Paket" in den Feldern "Ersteller" und "Erst.-Dat.". Wer ein Paket wann gesendet hat, wird auf die Felder "Eingereicht von" und "Einreichdatum" am Reiter "Paket" mitgeschrieben.

Bei dieser Erstellungsart wird der Sendestatus der ELDA-Meldung im Programm "ELDA-Datendrehscheibe" im Erfolgsfall auf "in E-Government gestellt" gestellt.
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 Sendedatei in bestimmtes Verzeichnis stellen​

​Ist der Parameter "Erstellungsart" auf "Sendedatei in bestimmten Verzeichnis stellen" gesetzt, ist im Programm LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → ELDA-Datendrehscheibe → Allgemein im Parameter "Verzeichnis für Sendedatei" jenes Verzeichnis einzustellen, in dem die ELDA-Sendedatei erstellt werden soll. Auf diesem Verzeichnis müssen entsprechende Schreibrechte vorhanden sein.  

Wenn als Erstellungsart die Ausprägung "3 - Sendedaten in bestimmtes Verzeichnis stellen" gewählt worden ist, muss hier das Verzeichnis angegeben werden, in dem die Daten gespeichert werden sollen. 

Die Sendedatei kann im Anschluss über ELDA-Online hochgeladen werden. Diese Erstellungsart wird nur in Ausnahmefällen empfohlen, wenn beispielsweise vermutet wird, dass der ELDA-Satzaufbau nicht korrekt berücksichtigt wird. In der Praxis wird diese Erstellungsart für den regelmäßigen Datenaustausch mit ELDA nicht verwendet, da durch das Hochladen bei ELDA-Online ein zusätzlicher manueller Arbeitsaufwand entsteht.

Bei der Erstellungsart "Sendedatei in bestimmtes Verzeichnis stellen" wird keine Rückmeldung zur Sendung (z. B. eine Meldebestätigung in der NTCS) empfangen und gespeichert. Sofortige Kontrolltätigkeiten bzw. ein nachträgliches Einsehen der Übermittlungsprotokolle sind mit jenem Programm durchzuführen, mit dem die Übertragung an ELDA erfolgt (also in den meisten Fällen ELDA-Online). Eine Archivierung der Meldebestätigungen ist bei dieser Erstellungsart ausgeschlossen.

Bei dieser Erstellungsart wird der Sendestatus der ELDA-Meldung im Programm "ELDA-Datendrehscheibe" im Erfolgsfall auf "in ELDA-Verzeichnis gestellt" gestellt.

 Rückmeldungen zu Sendungen​

Erfolgt der Versand der Sendedatei automatisch oder ​über das E-Government werden bei jeder Datenübermittlung zwei Dateien als Rückmeldung vom ELDA-Webservice empfangen:
  • Meldebestätigung im Dateiformat TXT inklusive Übertragungsprotokoll auf den letzten Seiten. Auf jeder Seite der Meldebestätigung steht die eindeutige Protokollnummer seitens ELDA.

  • Mitteilung im Dateiformat XML enthält die ELDA-Seriennummer, die Protokollnummer seitens ELDA, den Dateinamen sowie die Anzahl der empfangenen und übernommenen Meldungen und die Referenznummer.
Diese Rückmeldungen können sowohl im Paket LOHN als auch im Paket BILANZ auch im Nachhinein eingesehen werden.

LOHN → Abrechnungen → ELDA-Datendrehscheibe → Detailfenster der jeweiligen Meldung → Menü "Funktionen" → Übernahmeprotokoll ansehen
BILANZ → E-Government → E-Government Zentrale → Reiter "Pakete" → auf dem jeweiligen Paket stehend → Unterreiter "Databox"

Achtung! 
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Steht der Parameter "ELDA-Meldungen in Verzeichnis speichern" unter Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → ELDA auf "Ja", werden zusätzlich zur automatischen Ablage in der NTCS
  • die ELDA-Meldung selbst,
  • die Mitteilung und
  • die Meldebestätigung
in ein beliebiges Verzeichnis im Netzwerk gespeichert. Dieser Verzeichnis ist ggf. vom Systemadministrator innerhalb des Netzwerkes auf Betriebssystemebene zu schützen.

 Sofortige Kontrolltätigkeiten​

Direkt nach dem Sendevorgang an ELDA sollten die empfangene Meldebestätigung bzw. das Übertragungsprotokoll auf den genauen Meldestatus und eventuelle Fehlerhinweise überprüft werden. Wichtige Kontrollpunkte in der Meldebestätigung sind:
  • Anzahl der übermittelten Daten: Kontrollieren Sie, ob sich die Anzahl der übermittelten Daten mit jenen deckt, die zur Übermittlung bereitgesetllt worden sind (letzte Seite der Meldebestätigung, Summenprotokoll).

  • Übernahmestatus prüfen: Achten Sie darauf, ob die Meldungen den Status "übernommen" (erfolgreich), "teilweise übernommen" oder "nicht übernommen" aufweisen.

  • Warnungen (Status "W"): Die Meldung wurde trotz eines Mangels weitergeleitet und bearbeitet, muss aber dennoch geprüft werden.

  • Nichtübernahme (Status "N"): Die Daten wurden wegen eines Fehlers abgelehnt und nicht weitergeleitet. In diesem Fall ist eine neue korrekte Meldung zu erstellen und ein erneuter Versand zwingend erforderlich.

  • Gesperrt (Status "G"): Die Daten sind in jedenfalls richtigzustellen oder mit Fehlerindikator für richtig zu erklären und nochmals unter der ursprünglichen Referenznummer zu senden. Dieser Übernahmestatus kann bei der Übermittlung von Jahreslohnzetteln entstehen.

  • Protokoll (Status "P"): Der Jahreslohnzettel ist zu prüfen! Nur im Fehlerfall sind die Daten richtigzustellen und erneut mit Korrekturindikation und ursprüglicher Referenznummer zu senden. Dieser Übernahmestatus kann bei der Übermittlung von Jahreslohnzetteln entstehen.

  • Protokollnummer und Zeitstempel des Einlanges: Bei Rückfragen zu einer konkreten Datenübermittlung an ELDA kann die Angabe der Protokollnummer und des Zeitstempels des tatsächlichen Einlangens hilfreich sein. Beides steht an mehreren Stellen der Meldebestätigung bzw. des Übertragungsprotokolls.
Die von ELDA empfangenen Rückmeldungen auf Sendungen sind über das Programm auch im Nachhinein aufruf- und einsehbar. Die Meldebestätigung dient als offizieller Nachweis.

Kontrollieren Sie, ob alle tatsächlich gesendeten ELDA-Meldungen in der ELDA-Datendrehscheibe als "gesendet" gekennzeichnet worden sind.

 ELDA-Meldebestätigungen archivieren​

Es ist möglich, Meldebestätigungen von ELDA-Meldungen der Meldeart "Versichertenmeldung reduziert" insbesondere für An- und Abmeldungen, Richtigstellungen, Stornos und Änderungsmeldungen auf dem jeweiligen Mitarbeiter in dessen Personalakt zu archivieren. So können schnell und effektiv personenbezogene Dokumente auf dem Mitarbeiter abgespeichert und später jederzeit wieder abgerufen werden.

Voraussetzung ist die Verwendung des Personalakts im Zuge des Dokumentenmanagementsystems in der NTCS.

Im Paket LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → ELDA-Datendrehscheibe ist der Parameter "An-/Abmeldung archivieren" auf "1 - Ja" zu stellen.

Wird der Parameter auf "Ja" gesetzt und verfügt die jeweilige Firma über ein Mandantenarchiv, dann wird die empfangene Meldebestätigung bei übermittelten An- und Abmeldungen je Dienstnehmer zerstückelt und die jeweilige Meldebestätigung wird am Mitarbeiter im Archiv im DMS abgelegt.

Beachten Sie jedoch, dass gegenüber der ÖGK bzw. ELDA nur die von ELDA übermittelte originale (nicht zerstückelte) Meldebestätigung inklusive der Mitteilung und des Übermittlungsprotokolls Beweiskraft haben. Dies alles finden Sie wie gewohnt in der E-Government-Databox.

Dieser Parameter kann auch firmenspezifisch hinterlegt werden.

0 - Nein
1 - Ja

Im Programm CRM → Stammdaten → CRM und Kanzlei → DMS → DMS-Vorschlagswerte können Vorschlagswerte für die Kategorie, den Betreff oder das Archivieren im Dialog bei "LOHN: ELDA-Meldungen" definiert werden. Die Definition kann effizient für alle Firmen bzw. Personen oder individuell für einzelne Firmen bzw. Personen erfolgen. Es wird empfohlen, zumindest einen Vorschlagswert für die Kategorie zu hinterlegen.

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Der Prozess wird angestoßen, sobald eine Versichertenmeldung (An- oder Abmeldung) übermittelt wird. Ob die Übermittlung über den Reiter "ELDA" aus dem Programm Dienstnehmer, dem Programm Lohnfirmen oder direkt über das Programm ELDA-Datendrehscheibe erfolgt, spielt dabei keine Rolle.

Anhand des Feldes "Info DG" und einiger weiterer Informationen aus der Meldebestätigung wird versucht, die jeweilige Lohnfirma und den Mitarbeiter zu bestimmen. Existiert für die jeweilige Lohnfirma ein Archiv, dann wird die Archivierung auf dem jeweiligen Mitarbeiter ausgeführt. Falls die Archivierung nicht funktioniert, liegt es in den meisten Fällen daran, dass die Firma über kein Archiv verfügt. In diesen Fällen sind die Einstellungen im Programm CRM → DMS → Archive zu kontrollieren.

Ist kein Vorschlagswert für "LOHN: ELDA-Meldungen" hinterlegt, dann bleibt die Kategorie bei der Archivierung leer. Beim Öffnen des einzelnen Dokuments wird man auf die fehlende Kategorie hingewiesen, da es ein Pflichtfeld ist. Folgende Meldung wird angezeigt:

"Für diese(s) Feld(er) muss ein Wert eingegeben werden: Kategorie (Pflichtfelder)"

Aus diesem Grund wird eine Hinterlegung der Kategorie als Vorschlagswert im Programm CRM → DMS → DMS-Vorschlagswerte ausdrücklich empfohlen.

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Die Archivierungsmöglichkeit der ELDA-Meldebestätigungen bezieht sich ausschließlich auf An- und Abmeldungen, Richtigstellungen, Stornos und Änderungsmeldungen. Verwendet wird das Dateiformat ".pdf".

Werden ELDA-Meldebestätigungen am Mitarbeiter archiviert, dann sind diese im Personalakt zu finden.

Direkt im Programm "Dienstnehmer" steht die ELDA-Meldebestätigung am Reiter "Personalakt" zur Verfügung.

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 Protokollierung des Sendevorgangs​

​Voraussetzung zum erfolgreichen Sendevorgang von ELDA-Meldungen sind fehlerfreie ELDA-Meldungen in der ELDA-Datendrehscheibe. Bei einem Versuch, die ELDA-Meldung zu übermitteln, erhält man als Rückmeldung zu Sendungen insbesondere die
  • Meldebestätigung und
  • Mitteilung.
Auch wenn die Meldung fehlerhaft war oder nicht verarbeitet werden kann (Übernahmestatus im Übertragungsprotokoll beachten), kann der Übermittlungsversuch damit nachgewiesen werden. 

Falls die Übermittlung nicht funktioniert hat, weil beispielsweise der ELDA-Server aus diversen Gründen nicht erreicht werden konnte, liegt kein Rückmeldung zur Sendung vor.

Wann und von welchem Benutzer im Programm "ELDA-Datendrehscheibe" auf "Markierte senden" gedrückt worden ist, sieht man im Programm "Aufrufprotokoll". Über das Aufrufprotokoll lässt sich jedoch nicht recherchieren, welche konkrete Meldung gesendet worden ist.

Sowohl bei der Erstellungsart "Sendedatei automatisch versenden" als auch bei "Sendedatei in E-Government stellen" erfolgt eine Freigabe, Paketierung und der Versand des Pakets. Diese Schritte sind bei beiden Erstellungsarten lückenlos nachvollziehbar.

Wer die Meldung wann freigegeben hat, wird in den Feldern "Freigabeuser" und "Freigabedatum" protokolliert. Wann und von wem das Paket erstellt worden ist, sieht man am Reiter "Paket" in den Feldern "Ersteller" und "Erst.-Dat.". Wer ein Paket wann gesendet hat, wird auf die Felder "Eingereicht von" und "Einreichdatum" am Reiter "Paket" mitgeschrieben.

​Die Freigabe von Meldungen kann mit der Funktion "Nicht freigeben" zurückgenommen werden. Die Felder "Freigabeuser" bzw. "Freigabedatum" zeigen jeweils den aktuellen Status zur Freigabe an.

Ein noch nicht gesendetes Paket kann gelöscht werden. Der Löschvorgang wird im Protokoll zur E-Government-Zentrale protokolliert.

Bereits gesendete Pakete können nicht gelöscht werden und sind auch im Nachhinein über das Programm "E-Government-Zentrale" am Reiter "Pakete" einsehbar.

​Im Programm "Logdateien" wird in folgenden Lohndateien der Sendeversuch mitgeschrieben, wenn die Funktion "Markierte senden" in der ELDA-Datendrehscheibe ausgeführt wird.
  • HRS_ELDA.LOG
  • HRS_ELDA_INFO.LOG
  • BMDXMLSTEUER.LOG
Über die Logdateien lässt sich beispielsweise nachvollziehen,
  • wann genau der Sendestatus der ELDA-Meldung umgestellt worden ist,
  • ob und welcher Fehlercode zurückgegeben worden ist und
  • mit welchen ELDA-Zugangsdaten der Datenaustausch erfolgt ist.

 ELDA-Meldungen in der BMD Com​

Über die BMD Com können zwei Arten von ELDA-Meldungen erstellt und übermittelt werden:
Für ELDA-Meldungen, die in der BMD Com erstellt und gesendet werden, wird nicht der ELDA-Webservice verwendet. Die sendende Lohnfirma fungiert jeweils als Datensender.

 ELDA-Anmeldungen über die BMD Com​

​Für ELDA-Anmeldungen, die über die BMD Com erstellt und gesendet werden, wird immer die sendende Lohnfirma als Datensender verwendet.

Die entsprechenden Zugangsdaten (ELDA-Seriennummer und ELDA-Kundenpasswort) sind jeweils direkt in der BMD Com unter ELDA-Anmeldungen → Extras → ELDA-Zugangsdaten zu hinterlegen.

Sobald der ELDA-Transfer-Webservice am Vollclient verwendet wird, wird der ELDA-Transfer-Webservice auch für den Versand über die BMD Com verwendet. Dies hat den Vorteil, dass damit die Meldungen selbst, Pakete und die empfangenen Rückmeldungen zu Sendungen in der E-Government Zentrale angezeigt und auch im Nachhinein eingesehen werden können.

 Fallweise-Beschäftigten-Meldungen für die BMD Com​

​Bei Fallweise-Beschäftigten-Meldungen, die über das Programm "Dienstnehmer vorerfassen" in der BMD Com erstellt und gesendet werden, wird das Onlineformular Anmeldung fallweise Beschäftigter auf der ELDA-Website verwendet.

 ELDA-Meldungen, die nicht im Paket LOHN ​erstellt und gesendet werden

Es gibt einige ELDA-Meldungen​, die nicht im Paket LOHN erstellt und gesendet werden. Beispiele dafür sind:

 ​L19-Meldung (Mitteilung über pauschale Reiseaufwandsentschädigungen

​Eine L19-Meldung wird im Paket BILANZ über das Programm "Steuern-Navigator" → Berechnung → Lohnzettel angelegt und übermittelt. Die Datenübermittlung erfolgt im Hintergrund über die E-Government-Zentrale.

 E109a-Meldung​ aus dem Paket FIBU

​E109a-Meldungen können ohne die Lohnverrechnung unter bestimmten Voraussetzungen im Paket FIBU erstellt werden. Informationen zur Erstellung der Meldung über das Paket FIBU finden sich im Dokument § 109A-Meldung. Mit diesem Programm kann eine Sendedatei in das E-Government gestellt werden. Über die E-Government-Zentrale wird die Meldung freigegeben, paketiert und gesendet.

Wird der freie Dienstnehmer in der Lohnverrechnung abgerechnet, erfolgt die Erstellung der ELDA-Meldung über das Programm Jahreslohnzettel und der Versand über die ELDA-Datendrehscheibe, beides im Paket LOHN.

 Empfangen​

Bei jedem Sendevorgang werden am Beitragskonto bereitgestellte Meldungen (z. B. Clearingmeldungen, Krankenstandsbescheinigungen oder Entsendebescheinigungen) heruntergeladen und eingelesen. Falls kein Sendevorgang für das Beitragskonto erfolgt, kann über die folgenden Programme der Empfangevorgang über den ELDA-Webservice gestartet werden.
In diesen Programmen kann jeweils über Funktionen → Daten downloaden der Empfangevorgang manuell unabhängig von einem Sendevorgang initiiert werden.

Mit der Funktion "Daten downloaden" werden für alle Beitragskonten, die der ELDA-Seriennummer zugeordnet sind, Meldungen der jeweiligen Art (Clearingmeldungen, Krankenstandsbescheinigungen oder Entsendebescheinigungen) abgefragt. Im USP (Unternehmensserviceportal) bzw. WEBEKU kann ein bevollmächtigter Vertreter das Beitragskonto eines Klienten in WEBEKU hinterlegen.

Beachten Sie die Voraussetzungen für den Empfang von Krankenstandsbescheinigungen, Clearingmeldungen und Entsendebescheinigungen bei ELDA. Es ist ein Anmeldeformular auszufüllen mit Informationen, für welche Firmen die Daten empfangen werden sollen (ELDA, KSB - Krankenstandsbescheinigungen: Automatisierte Zustellung), bzw. hat eine Parametrierung im WEBEKU bzw. USP zu erfolgen.

Bei Verwendung der ELDA-Software wurden bisher empfangene Dateien in ein bestimmtes Verzeichnis ​und gleichzeitig ins E-Government gestellt. Daten, die zwar ins Empfange-Verzeichnis gelangt sind, aber noch nicht in die üblichen ELDA-Programme im Paket LOHN eingelesen worden sind, werden im Programm "E-Government" als "offen" gekennzeichnet. Bei Umstellung von der ELDA-Software auf den ELDA-Webservice werden im Hintergrund einmalig alle offenen Empfange-Dateien in die entsprechenden ELDA-Programme im Paket LOHN eingelesen. 

Aus diesem Grund können im Zusammenhang mit der Umstellung auf den ELDA-Webservice keine empfangenen ELDA-Dateien übersehen werden.

 ELDA-Clearing​

Empfange ELDA-Clearingmeldungen können über das Programm "ELDA-Clearing" eingesehen und bearbeitet werden​. Oftmals sind Korrekturen an Stammdaten oder der Abrechnung erforderlich und die beanstandete Meldung ist erneut zu erstellen und zu übermitteln. Es gibt aber auch Clearingmeldungen, die zur Kenntnis genommen werden können und wonach keine Korrektur zu erfolgen hat. Jeder Clearingfall ist individuell zu bearbeiten.

Grundsätzlich kann sich der zuständige Lohnverrechner bzw. BMD Benutzer bei Erhalt von ELDA-Clearingmeldungen vom System benachrichtigen lassen. Dazu ist ​es notwendig, mit Zuständigkeitsbereichen zu arbeiten. Weitere Informationen siehe Stapel E-Mail senden bei ELDA Clearing.

Achtung! 
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Zu beachten ist, dass lediglich über ELDA-Clearingmeldungen informiert wird, die über ELDA für die Beitragskontonummer bereitgestellt werden. Werden ELDA-Clearingmeldungen ausschließlich über WEBEKU zur Verfügung gestellt, dann erfolgt zu diesen ELDA-Clearingmeldungen keine E-Mail-Benachrichtigung. Vor allem handelt es sich um ELDA-Clearingmeldungen, die von Amts wegen ("ex offo") erstellt werden.

 Krankenstandsbescheingiungen​

​Über das Programm "Krankenstandbescheinigungen" sind für alle Lohnfirmen jene empfangenen Krankenstandsbescheinigungen sichtbar, die über die Beitragskontonummer einer Lohnfirma eindeutig zugeordnet werden könnten.

Krankenstandsbescheinungen, deren Beitragskontronummer nicht zweifelsfrei einer Lohnfirma zugeordnet werden können, sind im Programm Krankenstandsbescheinigungen - nicht zugeordnet ersichtlich. Es wird empfohlen, das Programmm Krankenstandsbescheinigungen - nicht zugeordnet nur für Key-User zu berechtigen. Eine zweifelsfreie Zuordnung einer Krankenstandsbescheinigung zu einer Lohnfirma ist insbesondere dann nicht möglich, wenn
  • die Beitragskontonummer bei mehreren Lohnfirmen hinterlegt ist, wobei Budgetlohnfirmen und Testfirmen nicht berücksichtigt werden, oder
  • die Beitragskontonummer bei keiner Lohnfirma hinterlegt ist, weil z. B. mehrere Datenbanken oder Lohnprogramme verwendet werden.
Konnte die Krankenstandsbescheiniung einer Lohnfirma zugeordnet werden, wird in einem zweiten Schritt versucht, sie enem konkreten Dienstnehmer über die SV-Nummer zuzuordnen. Dies funktioniert dann, wenn genau ein Dienstnehmer auf der jeweiligen Lohnfirma mit identischer SV-Nummer wie in der Krankenstandsbescheinigung gefunden wird.

In diesem Fall kann die Krankenstandsbescheinigung im Programm "Krankenstandsbescheinigungen" als "gelesen" gekennzeichnet (Funktion "Als Gelesen kennzeichnen") oder in die Nichtleistungszeitenverwaltung des Dienstnehmers übergeleitet werden (Funktion "In NLZ überleiten").

Kann die Krankenstandsbescheinigung keinem Dienstnehmer zweifelsfrei zugeordnet werden, kann sie manuell im Programm Krankenstandsbescheinigungen - nicht zugeordnet über die Funktion "Fehlerhafte Daten zuordnen" zugeordnet werden.

 ELDA-Entsendebescheinigungen​

Über das Programm "ELDA-Entsendebescheinigungen" sind alle empfangenen Entsendebescheinigungen sichtbar, die entweder
  • keiner Lohnfirma zugeordnet sind
  • oder einer Lohnfirma des aktuellen Datenbestandes zugeordnet sind.
Eine zweifelsfreie Zuordnung einer ELDA-Entsendebescheinigungen zu einer Lohnfirma ist insbesondere dann nicht möglich, wenn
  • die Beitragskontonummer bei mehreren Lohnfirmen hinterlegt ist, wobei Budgetlohnfirmen und Testfirmen nicht berücksichtigt werden, oder
  • die Beitragskontonummer bei keiner Lohnfirma hinterlegt ist, weil z. B. mehrere Datenbanken oder Lohnprogramme verwendet werden.
In diesen Fälle ist die empfangene ELDA-Entsendebescheinigung einer Lohnfirma manuell zuzuordnen (Funktion "Firma zuordnen").

Ist die empfangene Entsendebescheinigung einer Lohnfirma zugeordnet, wird in einem zweiten Schritt versucht, sie einem über das Programm ELDA-Entsendungsanträge erstellten und gesendeten Entsendungsantrag zuzuordnen. Falls dies nicht automatisch mögllich ist, kann über die Funktion "Entsendungsantrag zuordnen" eine manuelle Zuordnung erfolgen.

 Physische Ablage empfangener Dateien​

Bei Verwendung des ELDA Webservices erfolgt keine automatische physische Ablage von empfangen Dateien auf einem Netzlaufwerk. Insofern muss kein spezieller Netzlaufwerkpfad im Firmennetzwerk für alle zuständigen Benutzer freigegeben werden.

 Datenschutz

 Mit Datenbesitz​ergruppen geschützte Lohnfirmen

Ist eine Datenbesitzergruppe auf der Lohnfirma hinterlegt, für die eine ELDA-Meldung über den ELDA-Transfer-Webservice gesendet werden soll, dann sind deren Meldungen sowie Pakete und in weiterer Folge auch die Rückmeldungen des Sendevorgangs (Meldebestätigung) im Programm E-Government Zentrale ebenso dadurch geschützt.

Die in der Lohnfirma hinterlegte Datenbesitzergruppe wird auf die ELDA-Meldung und das Paket in der E-Government-Zentrale übertragen.

Liegt die Datenbesitzergruppe auf der Firma, gelten die Ausführungen analog.

Hinweis 
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Sollen die ELDA-Meldungen, Pakete und Rückmeldungen einer Lohnfirma vor dem Einblick anderer NTCS Benutzer geschützt werden, wird die Hinterlegung einer Datenbesitzergruppe auf der Lohnfirma dringend empfohlen!

Wird die Datenbesitzergruppe einer Lohnfirma erst nach dem Versand einer ELDA-Meldung zugeordnet oder geändert, erfolgt keine nachträgliche Synchronisation der Datenbesitzergruppe auf die Datensätze der ELDA-Meldungen, Pakete oder Rückmeldungen.

​Weder die Testmeldung noch die Rückmeldung, die mit der Funktion "ELDA-Verbindungstest" gesendet bzw. empfangen werden, sind durch eine Datenbesitzergruppe geschützt. Eine Notwendigkeit dafür besteht auch nicht, da keine personenbezogenen Daten durch die Testmeldung übermittelt oder empfangen werden.

 Mit Datenbesitzergruppen geschützte Datenbestände​

Ist eine Datenbesitzergruppe auf dem Datenbestand hinterlegt, welcher Lohnfirmen beinhaltet, deren ELDA-Meldungen über den ELDA-Webservice gesendet werden sollen, dann sind deren Meldungen und Pakete ​ungeschützt im Programm E-Government Zentrale einsehbar.

Achtung! 
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Die Datenbesitzergruppe des Datenbestandes hat keinen Einfluss auf die in der E-Government-Zentrale angezeigten ELDA-Meldungen bzw. Pakete.

Sollen die ELDA-Meldungen und Pakete von Lohnfirmen in der E-Government-Zentrale nur von dazu berechtigten Benutzern eingesehen werden können, ist eine Datenbesitzergruppe auf der Lohnfirma (bzw. Firma) notwendig.

 Schutz auf empfangenen Dateien​

Empfangene ELDA-Meldungen wie Krankenstandsbescheinigungen, ELDA-Clearingmeldungen oder ELDA-Entsendebescheinigungen zu einer durch eine Datenbesitzergruppe geschützten Lohnfirma werden direkt bei Empfang der Daten geschützt, sofern sie einer konkreten Lohnfirma zugeordnet werden können.

Falls zur Lohnfirma keine Datenbesitzergruppe ermittelt werden kann, wird die Datenbesitzergruppe zum Schutz der empfangenen Daten herangezogen, die im Parameter "Datenbesitzer Ansehen Vorschlag" unter BILANZ → E-Government → E-Government-Parameter → Empfangen → Standard hinterlegt ist. Soll für empfangene Daten und Rückmeldungen seitens ELDA eine andere Datenbesitzergruppe als für die anderen im E-Government empfangenen Dokumente gelten, dann kann der gleichnamige Parameter unter BILANZ → E-Government → E-Government-Parameter → Empfangen → ELDA - Rückmeldungen verwendet werden.

 Vieraugenprinzip​

Ein Vieraugenprinzip, sodass ein Benutzer ELDA-Meldungen erstellt und die Freigabe durch einen anderen Benutzer erfolgen muss, kann mit der Erstellart "Sendedatei in E-Government stellen" umgesetzt werden. Zudem ist der Parameter BILANZ → E-Government → E-Government-Parameter → Vieraugenprinzip auf "Ja" zu stellen.

 Häufig gestellte Fragen​

 Wie erhalte ich einen ELDA-Zugang?​

Einen ELDA-Zugang in Form einer ELDA-Seriennummer und eines ELDA-Kundenpassworts erhalten Sie nach einmaliger Onlineregistrierung auf der Webseite der ELDA: Dienstgeber.  

 Woher bekomme ich das ELDA-Kundenpasswort?​

In der ELDA Software ist das ELDA-Kundenpasswort hinterlegt. Aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen wird es in der ELDA-Konfiguration nicht angezeigt. 

Das ELDA-Kundenpasswort kann unter der Webseite ELDA: Info zum Kundenpasswort im Bedarfsfall zurückgesetzt werden. Falls das ELDA-Kundenpasswort zurückgesetzt wird und noch sofort auf den ELDA-Transfer-Webservice umgestellt wird, ist das zurückgesetzte ELDA-Kundenpasswort natürlich auch in allen Installationen der ELDA-Software mit der entsprechenden ELDA-Seriennummer zu ändern! Nach Umstellung auf den ELDA-Transfer-Webservice entfallen Wartungsarbeiten sämtlicher Installationen der ELDA-Software.

Falls noch kein entsprechend berechtigter Benutzer bei ELDA existiert, wenden Sie sich an den ELDA-Support unter elda@oegk.at. Grundsätzlich ist für den Umstieg von der ELDA-Software auf den ELDA-Transfer-Webservice keine Neuregistrierung bei ELDA erforderlich.

 Welchen Vorteil bringt mir der Umstieg auf den ELDA-Transfer-Webservice?​

Bis Ende 2026 wird die ELDA-Software noch seitens ELDA gewartet, das heißt, WebUpdates für die ELDA-Software werden seitens ELDA zur Verfügung gestellt. Insbesondere in Kanzleien werden viele ELDA-Installationen verwendet und jede Installation der ELDA-Software muss von ihrem Systemadmnistrator gewartet werden.

Nach Umstellung auf den ELDA-Transfer-Webservice entfallen Wartungsarbeiten sämtlicher Installationen der ELDA-Software.

Der Datenaustausch erfolgt direkt von NTCS zum ELDA-Transfer-Webservice ohne Zwischendatei. Für die Systemadministration entfällt dadurch ein gewisser administrativer Aufwand, da keine entsprechenden Freigaben für Verzeichnisse auf Netzlaufwerken in Bezug auf ELDA mehr erforderlich sind.

 Warum erhalte ich bei Ausführung der Funktion "Test ELDA" die Fehlermeldung "Received content of invalid Content-Type setting"?

​Die Fehlermeldung "Received content of invalid Content-Type setting: text/html - SOAP expects text/xml" bedeutet, dass die Antwort des Servers in einem anderem als dem erwarteten Format angeliefert worden ist und deshalb nicht verarbeitet werden kann.

Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator, um die korrekten Proxy-Einstellungen zu erhalten und hinterlegen Sie diese unter Paket TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Internet:

Proxy-Server für Verbindungen ins Internet
Proxy-Port für Verbindung ins Internet
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier der Benutzername zu hinterlegen.
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier das Passwort zu hinterlegen.

 Warum erhalte ich bei Ausführung der Funktion "Test ELDA" die Fehlermeldung" Native error: ​Fehler beim Senden der Daten: (12029) Die Serververbindung konnte nicht hergestellt werden"?

​"Native error" bedeutet, dass der Fehler auf Betriebssystemebene aufgetreten ist. Das System hat versucht, die Anfrage an den ELDA-Webservice zu senden ("Senden der Daten"), konnte aber nicht einmal mit dem Verbindungsaufbau beginnen. Der Fehlercode 12029 ist ein standardisierter Windows-Internet-Fehler und bedeutet, dass die Verbindung zum Server bzw. ELDA-Webservice nicht aufgebaut werden konnte.

Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator, um die korrekten Proxy-Einstellungen zu erhalten und hinterlegen Sie diese unter Paket TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Internet:

Proxy-Server für Verbindungen ins Internet
Proxy-Port für Verbindung ins Internet
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier der Benutzername zu hinterlegen.
Falls beim Proxy eine Benutzerauthentifizierung aktiv ist, ist hier das Passwort zu hinterlegen.

 Warum werden keine Krankenstandsbescheinigungen, ELDA-Clearingmeldungen bzw. ELDA-Entsendebescheinigungen empfangen?​

1. Kontrollieren Sie die Zugangsdaten für den Datenaustausch mit dem ELDA-Webservice und testen Sie die Verbindung zum Webservice (Kapitel Voraussetzungen bzw. Testen der Einstellungen im Dokument "E-Government: ELDA").

2. Nutzen Sie in den Programmen
jeweils die Funktion "Daten downloaden".

3. Jede Ausführung der Funktion "Daten downloaden" wird in den Logdateien BMDXMLSTEUER.LOG bzw. HRS_ELDA.LOG mitgeschrieben. Kontrollieren Sie die Logdateien.

4. Kontrollieren Sie im WEBEKU bzw. USP, ob die entsprechenden Daten zur Verfügung gestellt werden und ob alle erforderlichen Parametrierungen hinterlegt sind.

Werden ELDA-Clearingmeldungen ausschließlich über WEBEKU zur Verfügung gestellt, dann erfolgt zu diesen ELDA-Clearingmeldungen keine E-Mail-Benachrichtigung. Vor allem handelt es sich dabei um ELDA-Clearingmeldungen, die von Amts wegen ("ex offo") erstellt werden.

Beachten Sie die Voraussetzungen für den Empfang von Krankenstandsbescheinigungen, Clearingmeldungen und Entsendebescheinigungen bei ELDA. Es ist ein Anmeldeformular auszufüllen mit Informationen, für welche Firmen die Daten empfangen werden sollen (ELDA, KSB - Krankenstandsbescheinigungen: Automatisierte Zustellung), bzw. hat eine Parametrierung im WEBEKU bzw. USP zu erfolgen hat.

 Wie lange bleiben die Protokolle bei ELDA-Meldungen in der E-Government-Databox gespeichert?​

​Im Programm E-Government Zentrale werden Protokolle der ELDA-Meldungen empfangen und gespeichert, wenn die dazugehörige ELDA-Meldung über die E-Government-Zentrale übermittelt worden ist. Nach dem Sendevorgang von ELDA-Meldungen erhält man in der Regel unmittelbar jeweils
  • eine Meldebestätigung und
  • eine Mitteilung.
Ein Übermittlungsprotokoll wird nur bei Übermittlung über die ELDA-Software empfangen, jedoch nicht bei Verwendung des ELDA-Webservices.

Alle Einträge können in der E-Government-Zentrale am jeweiligen Paket stehend am Reiter "Databox" eingesehen werden. Die Einträge sind dauerhaft in der Datenbank gespeichert. Es erfolgt keine automatische Lösung der ELDA-Rückmeldungen zu Sendungen an ELDA nach Ablauf einer etwaigen Aufbewahrungsfrist.

Sind die ELDA-Meldung aus dem Paket LOHN gesendet worden, können die Protokolle auch über Paket LOHN → Abrechnungen → ELDA-Datendrehscheibe → Detailfenster der jeweiligen Meldung → Menü "Funktionen" → Übernahmeprotokoll ansehen bzw. bei Entsendungsanträgen über Paket LOHN → Abrechnungen → ELDA-Entsendungsanträge → Menü "Funktionen" → Übernahmeprotokoll ansehen im Nachhinein eingesehen werden.


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Siehe auch: