UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur NTCS FIBU finden Sie unter Erste Schritte.
 
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 FIBU-Filialen

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → FIBU-/OSS-Filialen
 

FIBU-Filialen ermöglichen das Buchen mit fremden Prozentsätzen. Wenn beispielsweise der Sitz der FIBU in Österreich ist und Sie in Österreich steuerpflichtig sind, Sie aber auch verpflichtet sind, in Deutschland eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben, ist dies mithilfe der FIBU-Filialen möglich.

 

Details zu den notwendigen Schritten, um mit Filialen arbeiten zu können, finden Sie unter Buchen mit Filiale.

 

Standardfelder FIBU-Filialen
Name
Firmenname oder Firmenwortlaut bzw. Name der Filiale.

Beim Update von Person auf Firma werden die Inhalte der Felder "Titel", "Name" und "Titel hinten" vom Kunden in diesem Feld zusammengesetzt.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA
Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Für die Empfängerüberprüfung (VoP - Verification auf Payee) werden standardmäßig 50 Zeichen des Namens und 19 Zeichen des Vornamens herangezogen. Wenn Sie den vollständigen Namen für die Prüfung verwenden möchten, können Sie diesen im Feld Kontoinhaber hinterlegen.
Land
Land der Firma. Da diese Information in den meisten Paketen von essentieller Bedeutung ist, sollte es jedenfalls korrekt befüllt werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes für die FIBU

Bitte tragen Sie hier unbedingt das Land der betroffenen Firma ein. Alle steuerlichen Abläufe werden über das Feld "Land" gesteuert (Ermittlung der Steuercodes und Prozentsätze …). Dies hat Auswirkungen auf die Konten, die Buchungen, bis hin zur Umsatzsteuererklärung. Bis jetzt sind die steuerlichen Routinen nur für Österreich, Deutschland und Schweiz eingebaut, andere Länder folgen.


Besonderheiten dieses Feldes in der LEA

Die Information zum Land der Verrechnungsfirma wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Das Feld "Land" muss für die LEA vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote hinterlegt sein. 

Wenn die UID-Nummer des Rechnungsempfängers nicht mit einer tatsächlichen UID-Nummer lt. Norm befüllt ist (also leer oder anderweitig befüllt, z. B. mit "-"), wird das Land des Rechnungsempfängers mit dem Land der Verrechnungsfirma nach folgenden Regeln verglichen:
  • Ist das Land der Verrechnungsfirma gleich dem Land des Rechnungsempfängers, handelt es sich um eine Privatperson aus dem Inland.

  • Ist das Land der Verrechnungsfirma ungleich dem Land des Rechnungsempfängers, muss ein weiterer Punkt in der Ermittlungslogik beachtet werden.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.
Straße
Tragen Sie hier die Straße ein.

L_HUNGARY.bmp Besonderheiten dieses Feldes in Ungarn
In Ungarn ist es gesetzlich erforderlich, dass im Zuge der Fakturierung bestimmte Daten zu jedem Rechnungsempfänger separat in einem eigenen Dateiformat exportiert werden. Die Adresse muss dabei auf vorgegebene Felder aufgeteilt werden. Es ist daher notwendig, die Adresse auch in der NTCS in separaten Feldern zu pflegen.

Eine ungarische Adresse setzt sich aus den Feldern Bezirk, Straßenname, Straßen-Art, Hausnummer, Gebäude, Treppenhaus, Etage und Tür zusammen. Diese Felder sind ausschließlich im Betriebsland Ungarn editierbar!

Werden diese Adressfelder befüllt, wird im Feld "Straße" automatisch eine korrekte ungarische Adressierung erstellt. Bestehende Eingaben im Feld "Straße" werden dabei überschrieben.
Um bestehende Adressen, bei denen die Adressierung bisher nur über das Feld "Straße" hinterlegt ist, auf die neuen Adressfelder umzustellen, kann aus der Kundenliste, Lieferantenliste bzw. in der Zentralen Personenverwaltung im Fenstermenü unter Person → "Ungarische Straßennamen umstellen" ein Umstellprogramm gestartet werden. Zusätzliche Informationen zum Umstellprogramm finden Sie auch in der jeweiligen Hilfe zum Fenster.
Postleitzahl

Bitte wählen Sie mit F4 in der Suchroutine die richtige Postleitzahl aus. Über dieses Feld werden der Ort und die Ortschaft bestimmt.

 

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Die Postleitzahl kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief mit angedruckt werden.

Laut Postvorschriften: Bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.


Hinweis 

Hinweis.png
L_GERMANY.bmp Wenn das Feld "Postleitzahl" auf der Adresse von Kunden, Lieferanten oder Gesellschaftern mit einer deutschen Postleitzahl befüllt wird, wird im Feld Gemeinde automatisch die zugehörige Gemeinde hinterlegt. Die Gemeinde wird in Deutschland für Steuererklärungen benötigt.


Telefonnummer
Haupt-Telefonnummer der Firma/Institution. Mittels F8-Symbol Funktion_F8.png können Sie weitere Telefonnummern (siehe auch Verwaltung Telefonnummern) eingeben.
Informationen zu Formatierungsmöglichkeiten von Telefonnummern finden sie unter Telefonnummernformatierung.
E-Mail
Erfassen Sie hier die Haupt-E-Mail-Adresse.

Hinweis
Hinweis.png
Bei der Eingabe von E-Mail-Adressen erfolgt eine Prüfung, um die Wahrscheinlichkeit von ungültigen Eingaben zu reduzieren.
Es wird verglichen:
  • ob die Zusammensetzung der eingegebenen E-Mail-Adresse dem üblichen Aufbau entspricht (z. B. ein "@" enthält)
  • ob die eingegebene Domäne der E-Mail-Adresse tatsächlich existiert.
Wird eine Abweichung festgestellt, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen.
Eine ungültige E-Mail-Adresse kann nicht gespeichert werden.
 
Weitere relevante E-Mail-Adressen hinterlegen Sie über das Funktion_F8.png F8-Symbol im Fenster Verwaltung E-Mail-Adressen.

Weiters können Sie mehrere E-Mail-Adressen mit einem ";" getrennt in diesem Feld anführen. Für den E-Mail-Versand (Fibu-Ausdrucke, Druckliste ...), werden alle folgenden Adressen in der E-Mail automatisch als CC-Empfänger angeführt.

Besonderheit LOHN
Durch ein Semikolon getrennte E-Mail-Adressen haben zwar den Vorteil, dass Auswertungen über einen Lohnstapel an mehrere E-Mail-Adressen versendet werden können. Die erste E-Mail-Adresse wird im Feld "An" und alle weiteren im Feld "CC" des E-Mail-Programms verwendet. Nachteilig ist jedoch die Auswirkung bei ELDA-Meldungen, insbesondere der AUVA-Rückerstattungsmeldung. Hier wird genau die Zeichenkette, die im Feld "E-Mail" eingetragen ist, für die ELDA-Meldung verwendet. Durch das Semikolon entspricht die Meldung nicht mehr dem Satzaufbau, was zu einer Nichtübernahme der Meldung führt. Die AUVA-Meldung könnte vor dem Versand hinsichtlich der E-Mail-Adressen manuell über die ELDA-Datendrehscheibe bearbeitet oder als Ansprechpartner könnte anstelle der Firma der oder ein anderer Datensender verwendet werden.
UID-Nummer
Umsatzsteueridentifikationsnummer
 
Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hinterlegung der UID-Nummer ist bereits für das Buchen wichtig, damit der Steuercode i.g. Erwerbe richtig vorgeschlagen werden kann. Die hier eingetragene UID-Nummer wird mit der des Personenkontos verglichen (handelt es sich z. B. in beiden Fällen um eine österreichische UID-Nummer, wird kein innergemeinschaftlicher Erwerb verbucht). Weiters ist die Hinterlegung der UID-Nummer auch für die Zusammenfassende Meldung notwendig.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer der Verrechnungsfirma wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt. Konkret wird dabei das Landkürzel (z. B. ATU) der UID-Nummer mit dem Landkürzel der UID-Nummer des Rechnungsempfängers verglichen.

Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. 
 
Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld UID-Nummer die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.
UVA-Abgabezeitraum
vierteljährlich oder monatlich
letzter UVA-Monat
letzter ausgedruckter UVA-Monat
UVA-Währung
Hier wird die Währung der Filiale hinterlegt, in welcher die UVA abgegeben werden soll. Für die Umrechnung der Währung wird der jeweilige Saldo pro Konto zum Tageskurs vom Stichtag (Ausdrucksdatum) herangezogen. Ist zum Stichtag kein Kurs angelegt, so wird der letzte Kurs vom jeweiligen Ausdrucksmonat für die Umrechnung herangezogen.

 

Feldauswahl.png Felder FIBU-Filialen

 

Wird in der FIBU eine Filiale angelegt oder geändert, wird diese auch ins CRM durchgeschrieben und umgekehrt.

Wenn Sie eine Filiale löschen möchten, muss diese nicht nur in der FIBU, sondern auch unter CRM → Stammdaten → Firmen → Filialen gelöscht werden.

 

 Prüfungen bei der Anlage von FIBU-Filialen

 Filiale am FIBU-Stamm

Bei der Neuanlage einer FIBU-Filiale wird überprüft, ob das Kennzeichen für die FIBU-Filiale am FIBU-Stamm gesetzt wurde. Falls diese Hinterlegung fehlt, wird folgende Meldung ausgegeben:

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Mit der Auswahl "Filialen bei der FIBU aktivieren" wird das Kennzeichen am FIBU-Stamm automatisch gesetzt und das Fenster für die Neuanlage einer Filiale wird geöffnet.
 

 Buchungsbez. UST Ist/Soll am FIBU-Stamm

Bei der Neuanlage einer OSS-FIBU-Filiale bei einer Iststeuerbuchhaltung wird überprüft, ob das Kennzeichen für die Buchungsbez. UST Ist/Soll am FIBU-Stamm hinterlegt ist. Für EU-OSS-Umsätze gilt das Sollsteuerprinzip - aus diesem Grund wird das Kennzeichen am FIBU-Stamm benötigt.

Falls diese Hinterlegung am FIBU-Stamm fehlt, kann mit dieser Meldung eine Änderung auf dem Feld Buchungsbez. UST Ist/Soll durchgeführt werden:

1499261898000002610.png

Mit der Auswahl "Speichern" wird das Kennzeichen für Buchungsbez. UST Ist/Soll automatisch am FIBU-Stamm gesetzt.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_Show_Ext.bmp AnsehenFiliale ansehen
A_New_Ext.bmp NeuFiliale neu anlegen
A_Edit_Ext.bmp BearbeitenFiliale bearbeiten
A_Delete_Ext.bmp LöschenFiliale löschen 
A_CONVERT_DB.bmp Standardkontenrahmen übernehmenMit diesem Punkt können Filialen aus einer anderen FIBU oder einem Standardkontenrahmen übernommen werden. Bestehende Filialen werden dabei nicht übernommen. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Filialen im CRM.
FIBU-Filialen

Ansicht
Aktive anzeigenAktive Filialen anzeigen
Inaktive anzeigen
Inaktive Filialen anzeigen
Alle anzeigen 
Aktive und Inaktive Filialen anzeigen 


Extras
A_SHOW.bmp Prüfung und Korrektur der FirmenNr.Wenn eine angelegte FIBU-Filiale nicht sichtbar ist, führen Sie bitte diese Funktion aus. Dabei wird die interne Firmennummer (die Filiale gehört zu einer Firma) geprüft und wenn notwendig richtiggestellt.
A_IMPORT.bmp Übernahme Filialen aus BMD 5.5 
Mit diesem Punkt können Filialen (Landkennzeichen) aus der FIBU 5.5 übernommen werden, welche in den FIBU-Stammdaten im Feld Importierte BMD 5.5 hinterlegt wurde. 

 Gliederungstexte

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Vorlagen → Gliederungstexte

Informationen zu den Gliederungstexten entnehmen Sie bitte der Dokumentation zum NTCS CTR.
 

 Kennzahlen

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Vorlagen → Kennzahlen

Informationen zu den Kennzahlen entnehmen Sie bitte der Dokumentation zum NTCS CTR.
 

 Standards aktualisieren

Bitte aktualisieren Sie die Standards nur nach Rücksprache mit dem Support!
Nähere Informationen dazu finden Sie in der Bilanzierung.
 

 ER-Workflowdiagramme

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → ER-Workflowdiagramme

Informationen zum Workflow entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur ER-Kontrolle.

Nr.
Workflow-Nr.
Diagrammname
Diagramm-Name
Notiz



Feldauswahl.png Feldauswahl ER-Workflowdiagramme
 

 UVA-Modelle

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → UVA-Modelle.

Sie erhalten die aktuell gültigen elektronischen UVA-Formulare bei der Neuinstallation der NTCS bzw. beim Update.
Nähere Informationen dazu finden Sie in der UVA.
 

 UVA-Feldzuordnung

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Weitere Stammdaten → UVA-Modelle → Extras → UVA-Feldzuordnung.

Unter der UVA-Feldzuordnung werden die Felder der Steuererklärungen beschrieben.

 Kurse

Finanzbuchhaltung → Stammdaten → Kurse

 

Rechts oben steht Ihnen ein Auswahlmenü zur Verfügung, in dem Sie zwischen der Ansicht aller und der aktuellen bzw. aller und der häufigen Kurse wechseln können.

Ob es sich um eine häufig verwendete Währung handelt, kann im CRM unter Stammdaten/Währungen im Feld häufige Währungen festgelegt werden.

 

Mit diesem Programmpunkt können Sie die Kurse zu Ihren Fremdwährungen verwalten. Die Kurse sind zum Beispiel von Bedeutung, wenn Sie mit Fremdwährungen buchen möchten. Details zu Fremdwährung finden Sie unter Buchen mit Fremdwährung. 
 
Standardmäßig wird die Kurstabelle 0 mit dem Kurs "Euro" ausgeliefert.
 
Ein automatischer Import der tagesaktuellen Kurse ist über die Stapelfunktion möglich. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie der Dokumentation Batches und Stapel in der NTCS FIBU.

  Anlage Kurstabelle

Sie können aber auch zusätzliche Kurstabellen im linken Fenster mittels rechter Maustaste → Neu anlegen (z. B. eine Kurstabelle pro FIBU).
 
Standardfelder Kurstabelle
Kurstabellennummer
Die Standardkurstabelle hat die Nummer 0, die neu angelegte Kurstabelle kann eine beliebige Nummer haben. Man könnte z. B. die Firmennummer als Kurstabellennummer verwenden.
Kurstabellenbezeichnung
Hier könnte z. B. auch der Firmenname als Kurstabellenbezeichnung übernommen werden.
Währungscode
Bitte geben Sie hier die Grundwährung der Kurstabelle bekannt, in die alle später angelegten Währungen umgerechnet werden (meist Euro).
VorEuro Währungscode
Hier wird die Grundwährung, die vor der Euro-Einführung gültig war, eingegeben (z. B. ATS für Schilling)
Matchcode
Der Matchcode wird in allen Suchroutinen verwendet (= meist eine Wiederholung der Bezeichnung).
 
Feldauswahl.png Felder Kurstabellen
 

  Anlage Kurs

Die manuelle Anlage der Kurse erfolgt im rechten Fenster mittels rechter Maustaste → Neu.

Standardfelder Kurse
Kurs-Dat
Bei Anlage eines Kurses muss auch immer ein Kursdatum angegeben werden, das beim Buchen automatisch herangezogen wird.
Währ.Code
Über die F4-Funktion stehen Ihnen bereits Währungen zur Verfügung. Der ISO-Code der ausgewählten Währung wird als Währungscode (= als Bezeichnung) übernommen. 
 
Basis-Währ.
Die Grundwährung des Landes, für das die Kurstabelle gilt. (z. B. für Österreich = EUR, für Schweiz = CHF usw.)
Kursmittel
Mittelkurs
Kursankauf
Verbindlichkeiten werden mit dem Ankaufskurs gebucht. Die Angabe des Umrechnungskurses muss im Verhältnis zu 1 Euro gemacht werden – also wie viele Einheiten der Fremdwährung entsprechen einer Einheit der Grundwährung.
KursVerkauf
Forderungen werden mit dem Verkaufskurs gebucht. Die Angabe des Umrechnungskurses muss im Verhältnis zu 1 Euro gemacht werden - also wie viele Einheiten der Fremdwährung entsprechen einer Einheit der Grundwährung.
Kursfakt
Über den Kursfaktor kann die Nachkommastelle des Kurses beeinflusst werden.
Das heißt, je höher der Kursfaktor, desto mehr Nachkommastellen können beim Kurs angegeben werden und desto genauer ist die Umrechnung.
  

Feldauswahl.png Felder Kurs

 Anlage Währung

Laut Homepage der Österreichischen Nationalbank gibt es ca. 270 ISO-Kürzel für Währungen. Derzeit sind davon 197 in BMD implementiert.
 
Wenn Sie eine Währung anlegen möchten und der dazugehörige ISO-Code ist noch nicht vorhanden, erscheint folgende Meldung: "... ist kein gültiger Währungscode und sollte nicht verwendet werden!".
Die Anlage wird dennoch zugelassen.
 
Eine neue Währung (auch Kryptowährung) - kann unter CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Währungen angelegt werden.

 Import Kurse im CSV-Format

Der Aufruf des Imports erfolgt im Fenster Kurse unter dem Punkt Extras → Textdatei importieren - Kurse 

 Aufbau der Importdatei

Damit ein Import funktioniert, müssen die Felder Kurs-Datum, Währungscode und zumindest der Mittelkurs in der Datei enthalten sein.

1512462486000002190_0.png
 

 Beschreibung der Importfensterfelder

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 Reiter "Allgemein"


Importdatei
Im Feld Importdatei müssen Sie jenen Pfad eingeben, in dem die CSV-Datei beim Export gespeichert wurde. Über den blauen PfeilFunktion_F4.pngvor dem Feld können Sie aus Ihren Windows-Verzeichnissen einfach den passenden Speicherort auswählen.
Sobald diese Importdatei eingegeben wird, erscheint diese sogleich unten in der Vorschau.
Erste Zeile ignorierenÜber die Checkbox Erste Zeile ignorieren können Sie die Zeile der Überschriften ignorieren, damit diese nicht als Datensatz mitimportiert wird. Wenn Sie ein CSV-File importieren, welches nicht durch die Funktion Export Textdatei mit den BMD Konstantennamen exportiert worden ist, müssen Sie die Feldauswahl im Vorschaubereich entsprechend anpassen. Nur wenn die Spalten des CSV-Files mit den angezeigten Spalten im Vorschaubereich übereinstimmen, kann der Import korrekt funktionieren.
Notizen als Text importieren 
Wenn Sie das Feld Notizen als Text importieren aktivieren, werden Ihnen die erfassten Notizen zu einem Datensatz als Text in ein eigenes Feld importiert.
Protokolldatei schreiben 
Wenn Sie das Feld Protokolldatei schreiben aktivieren, wird eine Datei angelegt, in der die fehlerhaften Importdatensätze aufgelistet werden.
Protokolldateiname 
Den Speicherort der Protokolldatei können Sie über das Feld Protokolldateiname bestimmen und dieser Datei auch gleich den gewünschten Namen geben.

Hinweis 
Hinweis.png
Die in der Vorschau angezeigten Spaltenüberschriften müssen dem Inhalt und der Reihenfolge nach unbedingt 1:1 mit dem Inhalt der zu importierenden Datei übereinstimmen! Die Feldauswahl kann mittels dem Button Feldbeschreibung oder einem rechten Mausklick in die Überschriftenzeile im Vorschaufenster → Feldauswahl → Bearbeiten an die Datei angepasst werden. Danach können Sie die Feldauswahl userbezogen oder allgemein mittels "Speichern unter" mit einem Namen versehen und beim nächsten Import wieder aufrufen.


 Reiter "Erweitert"


Benutzerdefinierte ZuordnungsdateiDie Benutzerdefinierte Zuordnungsdatei wird hier vorgeschlagen bzw. kann ausgewählt werden, in welcher die Zuordnung der Spalten in der Importdatei zur lokalen Feldbeschreibung enthält. Wird ein Feld eingelesen, bei dem die Feldüberschrift mit einer der Überschriften aus der Datei übereinstimmt, wird das Feld automatisch erkannt. Damit eine Feldzuordnung durchgeführt werden kann, müssen die Überschriften in der ersten Zeile der CSV-Datei stehen.
Datumsformat in Importdatei Im Feld Datumsformat in Importdatei müssen Sie bekannt geben, welches Datumsformat in der Importdatei verwendet wird.
Separator automatisch bestimmen 
Hier geben Sie bekannt, ob der Separator automatisch ermittelt werden soll.
Trennzeichen
Das Trennzeichen ist der Separator, durch den die Spalten in der zuvor angegebenen Datei getrennt sind. Bei z. B. einer CSV-Datei ist das der Strichpunkt (;).
Texterkennungszeichen 
Hier können bestimmte Sonderzeichen gefiltert werden. Wenn in der Datei der Text unter Hochkomma oder Anführungszeichen steht, kann dieses herausgefiltert werden. Es wird somit nicht importiert.
Fixe Spaltenlänge 
Wird die fixe Spaltenlänge aktiviert, so werden für den Import keine Separatoren benutzt, sondern die Spalten durch eine fixe Länge definiert.
Konvertierung 
Wird das Feld Zeichensatz automatisch bestimmen nicht aktiviert, müssen Sie den richtigen Zeichensatz im Feld Konvertierung einstellen, damit die Umlaute richtig konvertiert werden.
Zeichensatztabelle 
Hier können Sie über die Dropdownliste die Zeichensatztabelle auswählen mit der die Importdatei geschrieben wurde. Wenn diese auf einem Rechner geschrieben wurde mit gleicher Regionseinstellung, so können Sie "automatisch" auswählen.
Datei
Hinterlegen Sie hier, was mit der Datei nach erfolgreichem Import durchgeführt werden soll.
Sicherungsverzeichnis in das die Datei verschoben werden soll 
Tragen Sie hier den Ordner ein, in den die Importdatei nach erfolgreichem Import verschoben werden soll.
Sicherungsverzeichnis älter als (n) Tage löschen 
 Es werden alle Dateien, älter als (n) Tage aus dem Sicherungsverzeichnis gelöscht. (0 - es werden keine Dateien gelöscht).  
Delta statt Datei importieren 
Für wiederkehrende Importe mit nur geringen Abweichungen kann dadurch Zeit erspart werden. Es werden nur Positionen importiert, welche sich seit dem letzten Import verändert haben.
Ordner für Deltaimport 
Tragen Sie hier den Ordner ein, in welchem die importierte Datei für den Deltaimport liegt.
Vorhandene Daten aktualisieren 
Mit dem Punkt vorhandene Daten aktualisieren geben Sie bekannt, ob diese überschrieben werden sollten.
Zahlentrenner verändern 
Wenn Sie das Feld Zahlentrenner aktivieren, können Sie in den Feldern Dezimaltrenner bzw. Tausendertrenner die gewünschten Zeichen dafür eingeben.
Dezimaltrenner 
Standardmäßig ist für Dezimaltrenner ein Beistrich "," hinterlegt.
Tausendertrenner 
Standardmäßig ist für Tausendertrenner ein Punkt "." hinterlegt.
Zeilenseparator ersetzen 
Im Feld Zeilenseparator ersetzen müssen Sie angeben, welcher Zeilenseparator beim Import der Textdatei durch einen Zeilenvorschub ersetzt wird.

Standardfelder Kurse
Kurs-Dat
Bei Anlage eines Kurses muss auch immer ein Kursdatum angegeben werden, das beim Buchen automatisch herangezogen wird.
Währ.Code
Über die F4-Funktion stehen Ihnen bereits Währungen zur Verfügung. Der ISO-Code der ausgewählten Währung wird als Währungscode (= als Bezeichnung) übernommen. 
 
Basis-Währ.
Die Grundwährung des Landes, für das die Kurstabelle gilt. (z. B. für Österreich = EUR, für Schweiz = CHF usw.)
Kursmittel
Mittelkurs
Kursankauf
Verbindlichkeiten werden mit dem Ankaufskurs gebucht. Die Angabe des Umrechnungskurses muss im Verhältnis zu 1 Euro gemacht werden – also wie viele Einheiten der Fremdwährung entsprechen einer Einheit der Grundwährung.
KursVerkauf
Forderungen werden mit dem Verkaufskurs gebucht. Die Angabe des Umrechnungskurses muss im Verhältnis zu 1 Euro gemacht werden - also wie viele Einheiten der Fremdwährung entsprechen einer Einheit der Grundwährung.
Kursfakt
Über den Kursfaktor kann die Nachkommastelle des Kurses beeinflusst werden.
Das heißt, je höher der Kursfaktor, desto mehr Nachkommastellen können beim Kurs angegeben werden und desto genauer ist die Umrechnung.


Feldauswahl.png Feldauswahl Kurse

 Kurse in 5.5 - Wartung in der NTCS

Es gibt die Möglichkeit, die Kurse in der NTCS zu warten und in die 5.5 automatisch zu übernehmen. Dazu müssen Sie in der Kurstabelle die Kursdatei 5.5 hinterlegen.

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Beim Speichern der Kurse wird automatisch die 5.5 Kursdatei abgeglichen und aktualisiert.
 

 Abgleich von Kursen aus BMD 5.5 in die NTCS

Wenn Sie im Feld Kursdatei 5.5 die Kursdatei laut Ihrer BMD 5.5 Buchhaltung hinterlegen, können Sie diese Kurse aus der BMD 5.5 importieren.

Im Fenstermenü kann anschließend der Import unter Extras → Import Kurse aus BMD 5.5 gestartet werden. Übernommen werden hier der Geld-, Brief-, Mittel- und Nationalbankkurs.

Nach dem erstmaligen Import der Kurse kann die Kursdatei in der NTCS gewartet werden.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Extras
Kurse von Europäischer Zentralbank importieren
Flagge_AUT.png  Damit die Kurse nicht täglich manuell angelegt werden müssen, haben Sie die Möglichkeit, diese automatisch aus dem Internet herunterladen (https://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml) zu lassen.
Die aus EZB-Interface importierten Kurse werden auch in BMD 5.5 geschrieben, wenn bei der Kurstabelle das Feld "Kursdatei 5.5" befüllt ist. Dies funktioniert auch dann, wenn das Ganze mittels Batch (automatisch) aufgerufen wird.
Importiert wird nur der Mittelkurs. Geld- und Briefkurse müssen manuell gewartet werden.
Kurse aus MNB-Webservice importieren
Flagge_HUN.png Mit diesem Menüpunkt können die Kurse automatisch aus dem Internet heruntergeladen (http://www.mnb.hu/arfolyamok.asmx) werden, damit diese nicht manuell angelegt werden müssen.
Import Kurse aus Estv-Webservice
Flagge_CHE.png Dieser Punkt ist nur bei einer Kurstabelle mit Basiswährung Schweizer Franken (CHF) aktiv.
Damit die Kurse nicht täglich manuell angelegt werden müssen, haben Sie die Möglichkeit, diese automatisch aus dem Internet herunterladen (https://www.backend-rates.bazg.admin.ch/api/xmlavgmonth) zu lassen.
Es werden Monatsmittelkurse übernommen, Datum ist immer der Monatserste.
Import Kurse aus CNB-Webservice
Flagge_CZE.png Dieser Punkt ist nur bei einer Kurstabelle mit Basiswährung Tschechische Kronen (CZK) aktiv.
Damit die Kurse nicht täglich manuell angelegt werden müssen, haben Sie die Möglichkeit, diese automatisch aus dem Internet herunterladen (https://www.cnb.cz/cs/financni_trhy/devizovy_trh/kurzy_devizoveho_trhu/denni_kurz.xml) zu lassen.
A_SHOW.bmp Import Kurse aus BMD 5.5
Diese Funktion ist nur aktiv, wenn bei der Kurstabelle das Feld Kursdatei 5.5 befüllt ist. Die Kurse können aus BMD 5.5 importiert werden, auch mittels Batch. Entspricht das 5.5 Währungskürzel nicht dem ISO-Code (z. B. SRF statt CHF), wird ein Protokoll ausgegeben mit dem Hinweis, dass bei diesen Kursen das Kürzel in BMD 5.5 abzuändern ist: "Korrigieren Sie bei diesen Währungen das Währungskürzel in der BMD 5.5 und starten Sie den Import erneut." Auch wenn ein Kurs in BMD 5.5 doppelt angelegt ist, wird eine Warnung ausgegeben: "Für die Währung ... (Kursnummer ...) gibt es mehrere Kursnummern in der BMD 5.5 Kursdatei. Korrigieren Sie die Kursnummern in der BMD 5.5 im Programm PR03KURS so, dass pro Währung nur eine Kursnummer existiert."
A_IMPORT.bmp Textdatei importieren - Kurse 
Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kurse im CSV-Format zu importieren.
A_EXPORT.bmp Textdatei exportieren - Kurse
Unter diesem Menüpunkt haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kurse im CSV-Format zu exportieren.
 
Hinweis 
Hinweis.png
Beim Import wird nur der Mittelkurs importiert!
 
Folgender Parameter steht Ihnen für die Kurse zur Verfügung:

Beim Import der Nationalbank-Kurse wird als Kursdatum das Tagesdatum + 1 (bzw. das im Import mitgelieferte Datum +1) verwendet. 
0 - Nein
1 - Ja: In manchen Ländern wird der Kurs für den nächsten Tag veröffentlicht. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass diese Einstellung auch in der FW-Bewertung berücksichtig wird.

 Protokollierung

Neuanlagen, Änderungen und Löschungen von Nummernkreisen, Kontenkreisen, Fixkonten, Steuerkonten und FIBU-Filialen werden automatisch mitprotokolliert.
 
Bei Konten werden nur Änderungen und Löschungen protokolliert.
 
Das Protokoll kann im jeweiligen Programmpunkt unter "Extras" aufgerufen werden.  
 Seitenanfang StartOfPage.png

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