Sehr geehrte NTCS Anwenderin! Sehr geehrter NTCS Anwender!
Mit dem NTCS Update 2026.29.01 erhalten Sie Neuprogramme und Änderungen. Hier finden Sie einen Auszug aus den interessantesten Neuerungen im Bereich der Leistungserfassung und -abrechnung.
- entweder direkt in BMD NTCS über das Symbol
rechts oben in der Menüleiste

- oder aus einer bestehenden Konversation mit unserem KI-Assistenten
BMD Fox
Mit dem Formular übermitteln Sie Ihre Anliegen strukturiert, effizient und direkt an die zuständige Fachabteilung.
Bereits bei der Eingabe unterstützt Sie BMD Fox, um Ihr Anliegen – wenn möglich – sofort zu lösen.
Zur schnelleren Erfassung gleicher Leistungen für mehrere Mitarbeiter steht im Einstiegsfeld "Mitarbeiter" in der
Projektleistungserfassung nun die F8-Mehrfachzuordnung zur Verfügung.
Wesentliche Änderungen im Überblick:
- In der F8-Auswahl im Einstiegsfeld "Mitarbeiter" werden nur Mitarbeiter angezeigt, die der Anwender sehen darf (ausgehend von Leistungen ansehen in den Berechtigungen für Mitarbeiterdaten).
- In der F8-Auswahl im Feld "Ma-Nr." der Leistung werden nur Mitarbeiter angezeigt, die der Anwender bearbeiten darf (ausgehend von Leistungen bearbeiten in den Berechtigungen für Mitarbeiterdaten).
- Ist im Einstiegsfeld kein Mitarbeiter ausgewählt, so wird bei der Neuanlage einer Leistung automatisch der zuletzt verwendete Mitarbeiter bzw. die zuletzt verwendete Gruppe vorgeschlagen.
Mit der workflowgestützten LEA-KORE-Überleitung ermöglichen Sie eine vollständig automatische und geführte Überleitung von Leistungen in die Kostenrechnung. Gleichzeitig behalten Sie jederzeit die Kontrolle über mögliche Missstände und Abweichungen.
Ziel ist eine lückenlose, fehlerfreie und deutlich einfachere Abwicklung bei gleichzeitig reduziertem Aufwand für alle Beteiligten im gesamten Prozess - vom Erfassen der Leistungen bis zur fertigen Auswertung in der Kostenrechnung.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
- Maximale Sicherheit: Automatische Prüfungen verhindern fehlerhafte Überleitungen.
- Reduziertes Fehlerrisiko: Probleme werden frühzeitig erkannt und gezielt behoben.
- Deutliche Zeitersparnis: Weniger manuelle Zwischenschritte und Korrekturen.
- Geführter Prozess: Klare Struktur vom Prüfen bis zur finalen Überleitung.
So funktioniert der geführte Ablauf mit Workflow:
Der gesamte Prozess wird wie folgt durchgeführt (hier am Beispiel des zur Verfügung stehenden Standardworkflows):
- Start über Stapel oder "Geplante Ausführung"
- Prüfung nicht autorisierter relevanter Leistungen
- Überprüfung aller relevanten KORE-Voraussetzungen (KORE-Stammdaten)
- Analyse aller relevanten Leistungen (z. B. Stundensätze, Kostentypen)
- Automatische Aufrollung und Bereinigung bestehender KORE-Buchungen aus der Leistungserfassung
- Finale Überleitung der Daten in die NTCS KORE
- Abschlussmeldung per E-Mal bei erfolgreicher Durchführung
Intelligente Unterstützung bei Fehlern:
- Werden Abweichungen oder fehlende Daten erkannt, erstellt das System automatisch Aufgaben für die zuständigen Mitarbeiter.
- Der Workflow pausiert, bis die Korrekturen durchgeführt sind, und setzt anschließend automatisch fort.
- Alle Prüfungen laufen dabei im Hintergrund.
Bei Interesse an der Umsetzung kontaktieren Sie unsere Terminkoordination unter
termin@bmd.at, um die geführte
LEA-KORE-Überleitung via Workflow in Ihrem Unternehmen einzusetzen.
Für eine schnellere und klarere Übersicht der Detaildaten wurde die Darstellung im Bereich der
LEA-KORE-Analyse optimiert.
Fehlerhafte Datenzeilen werden nun deutlich markiert:
- Rote Hintergrundfarbe zur sofortigen Erkennung
- Rotes Rufzeichen in der Spalte "Fehler"
- Konkreter Hinweis zum Fehler in der Spalte "Info"
Damit lassen sich Unstimmigkeiten schneller identifizieren und gezielt korrigieren.
Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation
LEA-KORE-Analyse. Eine Auflistung möglicher Fehler inkl. Lösungsansätze erhalten Sie im Bereich der Hintergrundinformationen unter
Info-Einträge.
Bei der Archivierung von Dokumenten zur Leistung wird automatisch der definierte Vorschlagswert für die "Kategorie" herangezogen.
Das Fenster "Honorarnoten aufbereiten" wurde auf das flexible Layout umgestellt, wodurch sich für Sie Vorteile in der Layoutgestaltung ergeben. Das Layout orientiert sich am bisherigen Erscheinungsbild, der zuletzt genutzte Aufbereitungsmodus wird beim nächsten Einstieg automatisch vorgeschlagen. Zusätzlich wurden die Reihenfolge der Modi und die Feldbezeichnungen überarbeitet.
Im Rahmen der Aufbereitung von Honorarnoten stehen Ihnen nun folgende Erweiterungen zur Verfügung:
- Automatische Hintergrundaufbereitung
Über die Stapelfunktion "Honorarnoten aufbereiten" können Honorarnoten regelmäßig im Hintergrund erzeugt werden, sodass sie zum Start des Fakturierungsintervalls bereitstehen.
- Mindesthonorar festlegen
Das Feld "Mindesthonorar" ermöglicht es, nur Honorarnoten aufzubereiten, die einen bestimmten Mindestbetrag überschreiten. Dadurch werden Kleinstbetrag-Honorarnoten vermieden.
- Überprüfung des Hauptkriteriums
Vor der Aufbereitung wird geprüft, ob das Hauptkriterium je Aufbereitungsmodus (z. B. im Modus "Rechnungsempfänger" das Feld "Rechnungsempfänger") ausreichend eingeschränkt worden ist. Ist dies nicht der Fall, erscheint eine Rückfrage, um unbeabsichtigte umfassende Aufbereitungen und lange Laufzeiten zu vermeiden: "Wollen Sie wirklich für ALLE Rechnungsempfänger Honorarnoten aufbereiten?"

Das Fenster "Zeilenverrechnungsdaten analysieren", das Sie bei der Kontrolle der durch die Zeilenverrechnung übernommenen Daten unterstützt, wurde in zahlreichen Details optimiert. Ziel der Überarbeitung ist eine klare Darstellung sowie eine effiziente Analyse der relevanten Informationen.
Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:
- Optimierte Reihung und Sortierung
Sind keine BMD 5.5 Datenverzeichnisse mehr vorhanden, werden die entsprechenden Reiter und Informationen in der Analyse automatisch ausgeblendet. Die verbleibenden Daten werden nun nach Aktualität absteigend sortiert. Dadurch konzentriert sich die Ansicht auf die tatsächlich relevanten Inhalte und bleibt übersichtlich.
- Erweiterungen in den einzelnen Reitern
Die Herkunft der Daten (= Zeilentyp) ist nun pro Zeile deutlich besser erkennbar. Zusätzlich wurde die Ansicht um die Spalte "Differenz" erweitert. Diese Neuerung erleichtert die Interpretation der einzelnen Zeilen und unterstützt eine schnellere und fundiertere Kontrolle der verrechneten Daten.
Kosten, die durch Abfragen im SVS-Portal über das
SVS-Cockpit entstehen, können nun direkt über die Zeilenverrechnung an Ihre Kunden weiterverrechnet werden.
Sobald ein über das SVS-Cockpit abgeholtes SVS-Dokument im kanzleieigenen
DMS archiviert ist, wird dieses automatisch in der Zeilenverrechnung berücksichtigt. Die neue Ermittlungsquelle lässt sich problemlos in bestehende Stapelprozesse integrieren.
Für die Weiterverrechnung von BMD Com-Lizenzgebühren über die Zeilenverrechnung wurden bestehende Abläufe optimiert und Erweiterungen vorgenommen:
- Kostenfaktoren für Zeilenverrechnung können nun auch für den Zeilentyp "Budgetierung" angelegt werden, um die Anzahl der BMD Com-Lizenzen der BMD Com-Benutzergruppe "Budgetierung" zu ermitteln.
- Der Gültigkeitszeitraum einer BMD Com-Lizenz (Felder "Gültig ab" und "Gültig bis") wird nun auch bei der Ermittlung der korrekten Anzahl der BMD Com-Lizenzen berücksichtigt.
- Damit die Weiterverrechnung von BMD Com-Lizenzgebühren nun auch dann verwendet werden kann, wenn die Leistungserfassung und die Zeilenverrechnung auf Basis von Projekten erfolgt, wurden zielgerichtete Möglichkeiten für die Projektermittlung geschaffen.
Um die seit Oktober 2025 geltende Verification of Payee (VoP) - bei welcher der Kontoinhaber und die IBAN mit dem angegebenen Empfängernamen übereinstimmen müssen - zu unterstützen, wurden folgende Erweiterungen umgesetzt:
- Erforderliche Pflege bei abweichenden Kontoinhabern
Sollte der tatsächliche Kontoinhaber Ihrer Bankverbindung(en) von Ihrem Firmenwortlaut abweichen, muss der korreke Kontoinhaber je betroffener Bankverbindung im gleichnamigen Feld nachgetragen werden.
- Neues Feld "Kontoinhaber" am Rechnungsformular
Das Feld "Kontoinhaber" kann nun in das Rechnungsformular integriert werden. Damit erhält der Rechnungsempfänger zusätzlich zur Bankverbindung eine klar sichtbare Angabe, welchen Kontoinhaber er bei der Überweisung anführen muss.
- Priorisierte Verwendung im QR-Code
Das Feld "Kontoinhaber" wird vorrangig für den QR-Code "Zahlungsinformationen" auf der Honorarnote herangezogen. Ist dieses Feld nicht befüllt, wird automatisch der Firmenname (bestehend aus den Feldern "Name" und "Name 2") verwendet.
- Priorisierte Verwendung beim Empfängernamen am Zahlschein
Das Feld "Kontoinhaber" wird vorrangig für den Empfängernamen am Zahlschein der Honorarnote herangezogen. Ist dieses Feld nicht befüllt, wird automatisch der Firmenname (bestehend aus den Feldern "Name" und "Name 2") verwendet.

Die auf der Honorarposition hinterlegte Bankverbindung des Kunden (Feld "Kundenbankverbindung") wird nun automatisch beim Rechnungsdruck berücksichtigt, sofern die entsprechenden Felder im Zahlungsarttext oder im Rechnungsformular vorhanden sind. Dadurch können relevante Informationen zur Bankverbindung des Kunden direkt auf dem Rechnungsdokument transparent ausgewiesen werden.
Zusätzlich wird die Kundenbankverbindung in das Feld "Bank" der Fibu-Buchung übergeben. Dies stellt sicher, dass bei Bankeinzügen automatisch die korrekte Bankverbindung verwendet wird und reduziert den manuellen Aufwand sowie potenzielle Fehlerquellen.
Schon seit einiger Zeit können Sie den Beleg Ihrer Honorarnote (Ausgangsrechnung) als Eingangsrechnung in die Belegablage Databox der Mandantenbuchhaltung übergeben. Neu ist nun, dass Sie diese Funktion nicht mehr für jeden Kunden einzeln aktivieren müssen. Über den Parameter
AR als ER in Belegablage Databox können Sie jetzt eine Standardeinstellung für alle Kunden festlegen.
Legen Sie den LEA Parameter so fest, wie es für die Mehrheit Ihrer Kunden zutrifft. Nur wenn einzelne Mandanten abweichende Einstellungen benötigen, passen Sie diese direkt im Fenster "Kundeneinstellungen" an.
Die Funktion übernimmt automatisch alle notwendigen Schritte:
- Das passende Formular zum gewählten E-Rechnungstyp (z. B. "ebInterface" für Österreich bzw. "ZUGFeRD" für Deutschland) wird importiert.
- Ein neues Ausdrucksmodelldetail für die E-Rechnung wird erstellt.
- Die passenden Druckereinstellungen werden automatisch zugeordnet.
Auswertungen können ab sofort auch im Programmhintergrund erstellt werden. Bei umfangreichen und datenintensiven Reports wird das Programm dadurch nicht mehr während der Aufbereitung blockiert. Hierzu steht das Feld "Im Hintergrund verarbeiten" zur Verfügung, das in jedem
Dialogfenster eines Smart-Interface direkt unterhalb der Filterfelder zu finden ist.
Nach Aktivierung dieser Option können weiterhin die Ausgabearten "Vorschau anzeigen" oder "Exportieren" gewählt werden.
Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, erhalten Sie eine entsprechende Benachrichtigung. Alle Detailinformationen zur fertigen Auswertung stehen Ihnen anschließend als "Interne Nachricht" zur Verfügung.
BMD Standardauswertungen sowie die dazugehörigen, standardmäßig ausgelieferten Smart-Interfaces lassen sich nun einfacher an Ihre organisatorischen Anforderungen anpassen, ohne das grundlegende Design der Auswertung zu verändern. Dies stellt sicher, dass BMD Standardauswertungen bei Bedarf weiterhin erneut importiert werden können.
Im ersten Schritt können nicht benötigte BMD Standardauswertungen gelöscht werden. Dies verbessert die Übersicht und erleichtert die tägliche Arbeit mit den vorhandenen Auswertungen.
Darüber hinaus ist es nun möglich, organisatorisch relevante Felder (z. B. für Berechtigungen oder Druckereinstellungen) direkt in einer BMD Standardauswertung zu befüllen und dauerhaft zu speichern. Viele Anpassungen können damit unmittelbar umgesetzt werden, eine Kopie der Standardauswertung ist hierfür nicht mehr zwingend erforderlich.
Für eine noch präzisere Kosten- und Leistungsanalyse stehen in den LEA Auswertungen erweiterte Lohndaten im
Spaltendesigner zur Verfügung. Diese können sowohl in den
Sortierspalten (Bezeichnung, Lohnart, Notiz) als auch in den
Datenspalten (Menge, Betrag) genutzt werden.
Wird die LEA-KORE-Überleitung mit Lohnsätzen durchgeführt (LEA Parameter
Bewertung mit), ist ein einfacher und transparenter Abgleich mit der Kostenrechnung möglich. Controller und Verantwortliche für Kennzahlen erhalten damit einen direkten Überblick über leistungsbezogene Kosteninformationen.
Achtung! | Die Lohndaten (inklusive der zugehörigen Ordner sowie alle Felder und Filter) stehen ausschließlich Unternehmen zur Verfügung. Diese Funktionalität ist nur im Unternehmenskontext sinnvoll nutzbar, da die Lohndaten direkt mit der Projektleistungserfassung verknüpft sind. |
In den Auswertungstypen "Arbeitsberichte" und "Leistungsstatistiken" können zusätzlich zu den Leistungsdaten auch Informationen aus dem NTCS LOHN ausgewertet werden.
Die Daten stammen aus dem Detailreiter "Lohnverrechnung" der
Projektleistungserfassung sowie aus den Fixwerten des NTCS LOHN und ermöglichen eine umfassende Analyse von Leistungen und Personalkosten.
Mit dieser Updatebeilage möchten wir außerdem auf unsere weiteren Hilfestellungen für Sie hinweisen:
FAQ Welche Punkte müssen beim Jahreswechsel beachtet werden? (Überblick): Die einzelnen Punkte dieser FAQ sollten vor dem Jahreswechsel durchgegangen werden (Kurzversion).
- Themendokumentation Informationen zum Jahreswechsel in der LEA: Die einzelnen Punkte dieses Hilfedokuments sollten vor dem Jahreswechsel durchgegangen werden (Ausführliche Version).
Lernvideo Was ist beim Jahreswechsel in der LEA zu beachten?