Standardfelder Reiter "Bürodaten"

Name
Firmenname oder Firmenwortlaut bzw. Name der Filiale.

Beim Update von Person auf Firma werden die Inhalte der Felder "Titel", "Name" und "Titel hinten" vom Kunden in diesem Feld zusammengesetzt.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA
Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Für die Empfängerüberprüfung (VoP - Verification auf Payee) werden standardmäßig 50 Zeichen des Namens und 19 Zeichen des Vornamens herangezogen. Wenn Sie den vollständigen Namen für die Prüfung verwenden möchten, können Sie diesen im Feld Kontoinhaber hinterlegen.
Name 2
Zusatzname, falls im Feld Name zu wenig Platz ist. Der Inhalt dieses Feldes wird in der Ergebnisliste der Schnellsuche, sowie neben dem Einstiegsfeld "Firma" zusätzlich zum Firmennamen aus dem Feld "Name" angezeigt.

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Bitte beachten Sie aber, dass der Name 2 nicht in die Suche mit einbezogen wird.

Besonderheiten dieses Feldes in CRM/LEA
  • Das Feld kann für diverse Korrespondenzen in Standardbrief und LEA-Honorarnoten beispielsweise für Firmenkopf und -fuß verwendet werden.
  • Beim Update von Person (= Kunde) auf Firma wird der Inhalt des Feldes "Zusatzname" des Kunden in dieses Feld weitergeschrieben.
Branche
Hinterlegen Sie hier mittels Funktion_F4.png-F4 die Branche der Firma. Mittels Funktion_F8.png -F8 können weitere Branchen zugeordnet werden.

Sobald auch weitere Branchen zugeordnet wurden, wird das Wort "Mischbetrieb" statt der Bezeichnung der Hauptbranche neben dem Feld angezeigt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die Hinterlegung der Branche ist im Bereich FIBU für die Vorsteuerrückerstattung relevant. Wenn im Firmenstamm die richtige Branche hinterlegt ist, wird für die Vorsteuerrückerstattung gleich der richtige NACE-Code vorgeschlagen.

Besonderheiten dieses Feldes in der Bilanz
Im Bereich der Bilanzierung liefert das Feld "Branche" die entsprechende Information für den Branchenvergleich.

Beim Stammdatenupdate von Person auf Firma wird das Feld vom Kunden auf die Firma geschrieben.
Straße
Tragen Sie hier die Straße ein.

L_HUNGARY.bmp Besonderheiten dieses Feldes in Ungarn
In Ungarn ist es gesetzlich erforderlich, dass im Zuge der Fakturierung bestimmte Daten zu jedem Rechnungsempfänger separat in einem eigenen Dateiformat exportiert werden. Die Adresse muss dabei auf vorgegebene Felder aufgeteilt werden. Es ist daher notwendig, die Adresse auch in der NTCS in separaten Feldern zu pflegen.

Eine ungarische Adresse setzt sich aus den Feldern Bezirk, Straßenname, Straßen-Art, Hausnummer, Gebäude, Treppenhaus, Etage und Tür zusammen. Diese Felder sind ausschließlich im Betriebsland Ungarn editierbar!

Werden diese Adressfelder befüllt, wird im Feld "Straße" automatisch eine korrekte ungarische Adressierung erstellt. Bestehende Eingaben im Feld "Straße" werden dabei überschrieben.
Um bestehende Adressen, bei denen die Adressierung bisher nur über das Feld "Straße" hinterlegt ist, auf die neuen Adressfelder umzustellen, kann aus der Kundenliste, Lieferantenliste bzw. in der Zentralen Personenverwaltung im Fenstermenü unter Person → "Ungarische Straßennamen umstellen" ein Umstellprogramm gestartet werden. Zusätzliche Informationen zum Umstellprogramm finden Sie auch in der jeweiligen Hilfe zum Fenster.
Postleitzahl

Bitte wählen Sie mit F4 in der Suchroutine die richtige Postleitzahl aus. Über dieses Feld werden der Ort und die Ortschaft bestimmt.

 

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Die Postleitzahl kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief mit angedruckt werden.

Laut Postvorschriften: Bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.


Hinweis 

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L_GERMANY.bmp Wenn das Feld "Postleitzahl" auf der Adresse von Kunden, Lieferanten oder Gesellschaftern mit einer deutschen Postleitzahl befüllt wird, wird im Feld Gemeinde automatisch die zugehörige Gemeinde hinterlegt. Die Gemeinde wird in Deutschland für Steuererklärungen benötigt.


Telefonnummer
Haupt-Telefonnummer der Firma/Institution. Mittels F8-Symbol Funktion_F8.png können Sie weitere Telefonnummern (siehe auch Verwaltung Telefonnummern) eingeben.
Informationen zu Formatierungsmöglichkeiten von Telefonnummern finden sie unter Telefonnummernformatierung.
E-Mail

Erfassen Sie hier die Haupt-E-Mail-Adresse.

Hinweis
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Bei der Eingabe von E-Mail-Adressen erfolgt eine Prüfung, um die Wahrscheinlichkeit von ungültigen Eingaben zu reduzieren.
Es wird verglichen,
  • ob die Zusammensetzung der eingegebenen E-Mail-Adresse dem üblichen Aufbau entspricht (z. B. ein "@" enthält) und
  • ob die eingegebene Domäne der E-Mail-Adresse tatsächlich existiert.
Wird eine Abweichung festgestellt, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen.
Eine ungültige E-Mail-Adresse kann nicht gespeichert werden.

Weitere relevante E-Mail-Adressen hinterlegen Sie über das Funktion_F8.png F8-Symbol im Fenster Verwaltung E-Mail-Adressen.

Weiters können Sie mehrere E-Mail-Adressen mit einem ";" getrennt in diesem Feld anführen. Für den E-Mail-Versand (Fibu-Ausdrucke, Druckliste ...) werden alle folgenden Adressen in der E-Mail automatisch als CC-Empfänger angeführt.

Besonderheit LOHN
Durch ein Semikolon getrennte E-Mail-Adressen haben zwar den Vorteil, dass Auswertungen über einen Lohnstapel an mehrere E-Mail-Adressen versendet werden können. Die erste E-Mail-Adresse wird im Feld "An" und alle weiteren im Feld "CC" des E-Mail-Programms verwendet. Nachteilig ist jedoch die Auswirkung bei ELDA-Meldungen, insbesondere der AUVA-Rückerstattungsmeldung. Hier wird genau die Zeichenkette, die im Feld "E-Mail" eingetragen ist, für die ELDA-Meldung verwendet. Durch das Semikolon entspricht die Meldung nicht mehr dem Satzaufbau, was zu einer Nichtübernahme der Meldung führt. Die AUVA-Meldung könnte vor dem Versand hinsichtlich der E-Mail-Adressen manuell über die ELDA-Datendrehscheibe bearbeitet oder als Ansprechpartner könnte anstelle der Firma der oder ein anderer Datensender verwendet werden.
IBAN
Die IBAN wird aus der Bankleitzahl und der Bankkontonummer errechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie den Hinweis zur IBAN-Berechnung).

Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis.

Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Achtung! 
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Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

IBAN-Prüfung bei Eingabe: Bei der Eingabe wird in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Update von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Betrugsbekämpfung
In den folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN auf einem Mitarbeiter, Lieferanten oder einer Institution geändert wird.

CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemeine Einstellungen → Workflow:

 
 
 

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666."
SWIFT/BIC
Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.

Über Funktion_F4.pngF4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden. Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Update von Person auf Firma vom Kundenstamm auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Weitere Informationen zum Feldverhalten:
  • Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L →  AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.

  • Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.

  • Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermittelt werden, wird dieser automatisch befüllt.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.

  • Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur mehr bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch die IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde.
Aktuelle FIBU
Die aktuelle FIBU ist die FIBU jenes Wirtschaftsjahres, in der vorrangig gearbeitet wird. Entscheidend ist das richtige FIBU-Jahr dann, wenn folgende NTCS Pakete zusätzlich zur FIBU verwendet werden:
  • ER-Kontrolle: Die Stammdaten (z. B. Konten) der jeweils aktuellen FIBU werden in der ER-Kontrolle angezeigt und können bebucht werden. Werden Eingangsrechnungen in die FIBU verbucht, landen diese in der FIBU, wo die Erfassung der Eingangsrechnung durchgeführt wurde.

  • Warenwirtschaft: Suchen Sie in der Warenwirtschaft nach einem Konto, wird der Kontorahmen der aktuellen FIBU geöffnet. Werden Ausgangsrechnungen in die FIBU verbucht, landen diese nicht in der hinterlegten aktuellen FIBU, sondern werden lt. Belegdatum in die jeweilige FIBU verbucht.

  • CRM: Wenn im CRM ein Kunde angelegt wird, wird dieser in die aktuelle FIBU durchgeschrieben.

  • Honorarverrechnung: Die aktuelle FIBU wird insofern schlagend, dass die entsprechende Unternummer für die Verbuchung herangezogen wird. Hier wird über das VORJAHR und FOLGEJAHR die zum Belegdatum passende FIBU für die Verbuchung gewählt.
Wird für eine FIBU längere Zeit vor dem eigentlichen Bilanzstichtag eine Jahresübernahme durchgeführt (z. B. um Budgetdaten zu erfassen), darf die FIBU des neuen Jahres noch nicht als aktuelle FIBU gekennzeichnet werden.
Vielmehr muss der Wechsel auf das neue Jahr in der aktuellen FIBU zu dem Zeitpunkt durchgeführt werden, ab dem tatsächlich vorrangig in der neuen FIBU gearbeitet (z. B. gebucht) wird.
 
Neben der Jahresübernahme kann die Einstellung der aktuellen FIBU noch direkt im Firmenstamm gewartet werden. Außerdem wird beim Datenimport einer FIBU in eine Firma, in der es noch keine aktuelle FIBU gibt, die Einstellung der aktuellen FIBU automatisch angepasst.
 
Für den seltenen Ausnahmefall, dass in einem Jahr mehrere FIBUs in einem Jahr geführt werden, ist als aktuelle FIBU jene zu hinterlegen, in der hauptsächlich gearbeitet wird. Also jene FIBU, auf deren Stammdaten hauptsächlich zugegriffen wird und in die Buchungen importiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Jeder Verrechnungsfirma ist eine NTCS FIBU zuzuweisen, wenn
  1. wirtschaftsjahrbezogene Nummernkreise für den Honorarnotendruck verwendet werden.

  2. die Honorarnoten in die FIBU über Programmfunktionen automatisch verbucht werden. 

  3. die Erlöskonten im Zuge der Erlöskonto- und Umsatzsteuerfindung tatsächlich aus der NTCS FIBU zugewiesen werden. 
Es handelt sich hier betreffend Punkt 1. und 2. nur um die Anbindung an die FIBU. Über FIBU-Stammdaten in der konkreten FIBU (WJ-Beginn, WJ-Ende) wird bei der jeweiligen LEA-Funktion ermittelt, welche der vorhandenen Finanzbuchhaltungen tatsächlich die für das Wirtschaftsjahr passende FIBU ist. Nur bei Punkt 3. werden die Konten der "aktuellen" FIBU herangezogen.
Aktuelle KORE
Hinterlegung der aktuellen Kostenrechnung - alle anderen Pakete greifen auf diese KORE und deren Stammdaten zu.
Die Stammdaten der jeweils aktuellen KORE (Kostenstellen, Kostenträger …) werden dann zum Beispiel in der ER-Kontrolle angezeigt und können bebucht werden.
 
Achtung! 
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Im Zuge der Jahresübernahme wird, wenn keine Kostentypenfindung eingerichtet ist, automatisch die neue Kore als aktuelle Kore gesetzt. Ist eine Kostentypenfindung vorhanden, muss ab dem Zeitpunkt, auf dem die anderen Pakete auf das neue Jahr zugreifen sollen, das Feld "Aktuelle Kore" manuell eingestellt werden.

Bei der ersten Übernahme und Umlage des neuen KORE Jahres, wird bei der neuen Kore automatisch das Häkchen "aktuelle Kore" gesetzt. In der Logdatei scheint dazu ein Hinweis auf.

 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld muss eine KORE ausgewählt werden, wenn die LEA mit KORE-Anbindung geführt wird. Über diese Verknüpfung holt sich das Programm die Informationen, die für einen korrekten Ablauf der KORE-Verbuchung benötigt werden (siehe Themen LEA-KORE-Anbindung (aufwandseitig) und LEA-KORE-Anbindung (erlösseitig)).
DVR-Nummer
Eine DVR-Nummer ist eine siebenstellige Registernummer, die vom Datenverarbeitungsregister (DVR) vergeben wird. Jeder Auftraggeber einer Datenanwendung muss eine DVR-Nummer führen, wenn personenbezogene Daten gespeichert werden.

Wird bei einer Flagge_AUT.png österreichischen Firma bei der DVR-Nummer die Eingabelänge von 7 Zeichen überschritten, erhalten Sie einen Hinweis. Die Eingabe wird aber trotzdem zugelassen. Bei nicht österreichischen Firmen erfolgt keine Prüfung.
STB-Firma
Hinterlegung der eigenen Firma, welche die steuerliche Vertretung für den Klienten hat. Diese Angabe ist für die UVA von Bedeutung, wenn Sie Steuerberater sind und für Ihre Klienten UVAs abgeben. Die UVA wird damit mit der Steuernummer des Steuerberaters abgegeben.

Hinweis 
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Beachten Sie folgenden Hinweis, wenn Sie eine Firmengruppe verwenden und das Update von Person auf Firma aktiviert ist:
  • Personenerfassung NICHT unter Hauptfirma: Ist am Kundenstamm im Feld "STB-Firma" ein Eintrag vorhanden, wird dieser auf die Mandantenfirma ins gleichnamige Feld upgedatet. 
    Ist am Kunden keine STB-Firma eingetragen, wird das Feld am Firmenstamm durch das Update automatisch mit jener Firma befüllt, unter der der Kunde angelegt ist.

  • Personenerfassung unter Hauptfirma: Ein Update der STB-Firma erfolgt nur, wenn das Feld am Kundenstamm befüllt ist. Es erfolgt kein Rückfall auf die Firma, unter der der Kunde angelegt ist.

Hinweis 
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Wenn bei der manuellen Neuanlage (F5) einer Firma im Feld "STB-Firma" eine Firmennummer eingegeben wird, erfolgt eine Prüfung, ob es in der eigenen Firma/Firmengruppe zu der Firmennummer der Neuanlage eine passende Kundennummer gibt. Im Anschluss erhalten Sie, je nach Prüfergebnis, eine entsprechende Meldung, in der Sie auf die korrekte Vorgehensweise zur Erstellung einer Mandantenfirma hingewiesen werden.

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Beispiel: Ihre eigene Firma ist jene mit der Firmennummer 1. Sie starten die manuelle Neuanlage einer Firma und vergeben für diese Firma die Nummer 200100. Wenn Sie bei dieser Neuanlage zusätzlich im Feld "STB-Firma" eine zuständige Firma auswählen, wird im Kundenstamm Ihrer Firma (Firma 1) nach Kunden mit der Nummer 200100 gesucht.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Diese Angabe ist für die UVA von Bedeutung, wenn Sie Steuerberater sind und für Ihre Klienten UVAs abgeben. Die UVA wird damit mit der Steuernummer des Steuerberaters abgegeben.

 

Standardfelder Reiter "Lohndaten"

Gesundheitskasse
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das ÖGK-Anlagefenster. Die Anlage kann aber auch am Reiter ÖGK im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
AUVA Zuschussberechtigt
Die AUVA gewährt für Unfälle (auch Freizeitunfälle) und Krankheiten, für die der Dienstgeber das Entgelt weiterbezahlt, einen Zuschuss. Ist der Dienstgeber zuschussberechtigt, d. h., beschäftigt er regelmäßig weniger als 51 Personen, ist dieses Feld auf "Ja" zu stellen. Es erfolgt keine automatische Prüfung, ob regelmäßig weniger als 51 Personen beschäftigt werden.

Ein Zuschuss bei Krankheiten wird ab dem 11. Tag der Arbeitsverhinderung gewährt, ein Zuschuss bei Unfällen ab dem ersten Tag, wenn die Arbeitsverhinderung länger als 3 Tage dauert. Die in der NLZ-Verwaltung erfasste Nichtleistungszeit der Art Krankheit oder Unfall muss hinlänglich lange dauern. Die Beträge für das 100%ige bzw. 50%ige Entgelt werden über die Lohnartengruppen 510 und 511 ermittelt. Die vorgeschlagenen Beträge müssen bei verschobener Auszahlung (LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Krank → Auszahlung verschieben) ggf. manuell überschrieben werden. Bezüge aus Lohnarten für Feiertage (Entgelt- und Schnittlohnarten) müssen manuell in den Beträgen berücksichtigt werden, da unter Umständen nur ein Teil davon angerechnet werden darf.
Ansprechpartner
Der Ansprechpartner wird für die AUVA-Rückerstattungsanträge benötigt.
Betriebliche Vorsorgekasse
Eingabe der BV-Kasse, die bei dieser Firma als Standardwert vorgeschlagen werden soll.
 
Für jede BV-Kasse (Betriebliche Vorsorgekasse) wird von der gesetzlichen Interessensvertretung (Wirtschaftskammer) eine BVK-Leitzahl vergeben, die mit der Bankleitzahl eines Kreditinstituts vergleichbar ist. Die BVK-Leitzahl sowie der Name der BV-Kasse und alle Änderungen dieser Daten werden von der gesetzlichen Interessensvertretung an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger übermittelt.
Leitzahl
Eingabe der BVK-Leitzahl, die bei dieser Firma als Standardwert vorgeschlagen werden soll.
 
Für jede BV-Kasse (Betriebliche Vorsorgekasse) wird von der gesetzlichen Interessensvertretung (Wirtschaftskammer) eine BVK-Leitzahl vergeben, die mit der Bankleitzahl eines Kreditinstituts vergleichbar ist. Die BVK-Leitzahl sowie der Name der BV-Kasse und alle Änderungen dieser Daten werden von der gesetzlichen Interessensvertretung an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger übermittelt.
Jährliche Abrechnung geringfügige Beschäftigung
Sollen die BV-Beiträge der geringfügig Beschäftigten jährlich abgeführt werden, muss in diesem Feld die Einstellung "Ja" getroffen werden.
 
Dabei sind jedoch folgende Punkte zu beachten:
  • Eine Änderung der Zahlungsart ist nur zum Ende des Kalenderjahres zulässig.

  • Die Änderung muss dem Krankenversicherungsträger bis Ende des Jahres für das folgende Jahr schriftlich mitgeteilt werden.

  • Es ist ein Zinszuschlag von 2,5 % von den zu entrichtenden BV-Beiträgen abzurechnen und auf einem eigenen Typ der Verrechnungsbasis (Z01) auszuweisen.
Hinweis
Hinweis.png
Die Feldeinstellung muss unbedingt vor der ersten Abrechnung festgelegt werden. Möchten Sie die Einstellung während des Jahres ändern, erhalten Sie folgende Meldung:
"Dieser Wert darf nicht verändert werden, da für diese Firma in diesem Jahr bereits Abrechnungsdaten vorhanden sind."

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Finanzamt
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Finanzamt-Anlagefenster. Die Anlage kann aber auch am Reiter Finanzamt im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Kleinbetriebsregelung für FA anwenden
In diesem Feld können Sie festlegen, ob die Begünstigung für Kleinbetriebe, d. h. die Anwendung des DB/DZ-Freibetrags bis zur Freigrenze, unberücksichtigt bleiben soll. Ist das der Fall, muss dieses Feld auf "nein" gestellt werden.

Hinweis
Hinweis.png
Die Feldeinstellung muss unbedingt vor der ersten Abrechnung festgelegt werden. Möchten Sie das Feld zu einem späteren Zeitpunkt ändern, erhalten Sie folgende Meldung:
"Dieser Wert darf nicht verändert werden, da für diese Firma in diesem Jahr bereits Abrechnungsdaten vorhanden sind."

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Unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Körperschaften summieren → Anwendung Kleinbetriebsregelung bis max. abger. DV kann eingestellt werden, bis zu wie vielen Dienstverhältnissen die Überprüfung der Kleinbetriebsregelung erfolgen soll. Bei sehr großen Firmen wird dadurch eine Performancesteigerung bei der Summierung der Körperschaften erzielt.
Gemeinde
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Gemeinden. Die Anlage kann aber auch am Reiter Gemeinde im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Kleinbetriebsregelung für Gemeinde anwenden
In diesem Feld können Sie festlegen, ob die Begünstigung für Kleinbetriebe, d. h. die Anwendung des KommSt-Freibetrags bis zur Freigrenze, unberücksichtigt bleiben soll. Ist das der Fall, muss dieses Feld auf "Nein" gestellt werden.

Hinweis
Hinweis.png
Die Feldeinstellung muss unbedingt vor der ersten Abrechnung festgelegt werden. Möchten Sie das Feld zu einem späteren Zeitpunkt ändern, erhalten Sie folgende Meldung:
"Dieser Wert darf nicht verändert werden, da für diese Firma in diesem Jahr bereits Abrechnungsdaten vorhanden sind."

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Unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Körperschaften summieren → Anwendung Kleinbetriebsregelung bis max. abger. DV kann eingestellt werden, bis zu wie vielen Dienstverhältnissen die Überprüfung der Kleinbetriebsregelung erfolgen soll. Bei sehr großen Firmen wird dadurch eine Performancesteigerung bei der Summierung der Körperschaften erzielt.
Arbeitsstätte
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Arbeitsstätten-Anlagefenster. Die Anlage kann aber auch am Reiter Arbeitsstätte im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Betriebsrat
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Betriebsrats-Anlagefenster. Die Anlage kann aber auch am Reiter Betriebsrat im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Gewerkschaft
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Gewerkschaften. Die Zuteilung kann aber auch am Reiter Gewerkschaft im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen. 
Diverse Körperschaften
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für diverse Körperschaften. Die Anlage kann aber auch am Reiter Diverse Körperschaften im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Abrechnungskreis
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Abrechnungskreise. Die Anlage kann aber auch am Reiter Abrechnungskreise im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen. 
Fibu-Kreis
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für FIBU-Kreise. Die Anlage kann aber auch am Reiter Fibukreise im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
Fixwerte
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Fixwerte. Die Anlage kann aber auch am Reiter Fixwerte im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen.
Terminisierte Lohnarten
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Terminlohnarten. Die Hinterlegung kann aber auch am Reiter Terminlohnarten im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen.
Hinweise
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in die Hinweisverwaltung. Die Anlage kann aber auch am Reiter Hinweise im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen.
Notiz
In diesem Feld können Notizen zur Lohnfirma hinterlegt werden.
DN-Vorschlag
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Fenster für die Anlage von DN-Vorschlägen. Vorschlagswerte können aber auch am Reiter DN Vorschlag im Detail-Bereich des Firmenstamms hinterlegt werden. 
Schnittvorschlag
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für den Schnittvorschlag. Die Hinterlegung kann aber auch am Reiter Schnitte - Vorschlag im Detail-Bereich des Firmenstamms erfolgen. 
Wochenmodelle
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Wochenmodelle. Die Anlage kann aber auch am Reiter Wochenmodelle im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 
BUAK-BKZ
BUAK-Betriebskennziffer
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf dieses Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das BUAK-BKZ-Anlagefenster. Die Anlage kann aber auch am Reiter BUAK-BKZ im Detail-Bereich des Firmenstamms durchgeführt werden. 

Eine Lohnfirma kann mehrere Betriebskennziffern haben, wenn sie beispielsweise in mehreren Gewerben tätig ist. Die zuerst erfasste Betriebskennziffer ist standardmäßig die Haupt-BKZ, d. h., diese Betriebskennziffer wird bei Neuanlage eines BUAK-Dienstnehmers vorgeschlagen. Auch nachträglich ist es möglich, eine andere Haupt-BKZ festzulegen. Es wird empfohlen, jene Betriebskennziffer zur Haupt-BKZ zu machen, der die meisten BUAK-Dienstnehmer zugehören.
BUAK-Baustelle
Hier ist der Kostentyp zu selektieren, unter dem Baustellen verwaltet werden. Die Baustelle ist insbesondere bei Schlechtwettermeldungen und der automatischen Gemeindeverteilung nach Baustellen eine Pflichtangabe. Empfohlen wird die Einstellung "Kostenträger", aber auch alle anderen Kostentypen sind möglich. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Kostenstelle
  • Kostenträger
  • Abteilung
  • Dimension
  • Geschäftsbereich
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BUAK-Direktverrechnung
Bei Direktverrechnung ist hier "Ja" zu wählen. Die Ausprägung "Nein" bedeutet Treuhandkonto. Dieses Feld hat derzeit keinen Einfluss auf die Abrechnung in der Bruttoerfassung, aber sehr wohl Einfluss auf die Erstellung der BUAK-Meldungen für die BUAK-Datendrehscheibe.
Entgeltfortzahlung
Hinterlegen Sie hier die entsprechende EFZ-Anspruchstabelle.
Aus BMD 5.5 übernommen
Wurde die Firma aus BMD 5.5 übernommen, wird dieses Feld auf "Ja" gesetzt.
Jahresumstellung durchführen
Entscheiden Sie hier, ob für diese Firma eine Jahresumstellung durchgeführt werden soll. Dieses Feld ist auch bei Firmengruppen (Konzern) auf "Ja" zu stellen, damit die Nummer der Firmengruppe auch noch im nächsten Jahr für Konzernauswertungen genutzt werden kann.

Beispiel
Eine Kundenfirma einer Steuerberaterkanzlei wird geschlossen oder wechselt den Steuerberater. In diesen Fällen wird man dieses Feld auf "Nein" stellen, denn diese Lohnfirma ist bei der nächsten Jahresumstellung bzw. im neuen Lohnjahr nicht mehr relevant.
Bearbeiterkennzeichen
Das Bearbeiterkennzeichen ist nur relevant, wenn mehrere Firmen von unterschiedlichen Usern in der Lohnverrechnung verwaltet bzw. abgerechnet werden (z. B. bei einem Steuerberater).
 
Ist das der Fall und wurde im Programm "Bearbeiterkennzeichen" für jeden User ein eigenes Bearbeiterkennzeichen angelegt, müssen an dieser Stelle die Kennzeichen den jeweiligen Firmen zugeteilt werden.
 
Weitere Informationen zur Anlage und Funktion des Bearbeiterkennzeichens erhalten Sie hier: Bearbeiterkennzeichen
Datenbesitzer für Ansehen
Soll eine Firma im Lohnverrechnungsmodul nur für bestimmte Benutzer verfügbar sein, hinterlegen Sie hier die Datenbesitzergruppe mit jenen Benutzern, die für das Ansehen und Bearbeiten berechtigt sind. Benutzer, welche sich nicht in dieser Gruppe befinden, können die Firma in keinem Lohnprogramm aufrufen.
 
Hinweis
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Lohn- und CRM-Firmenstamm können mit unterschiedlichen Datenbesitzergruppen versehen werden. Das heißt, ein User, der für den CRM-Firmenstamm berechtigt ist, kann trotzdem für den Lohnfirmenstamm gesperrt werden. Ist bereits im CRM-Firmenstamm eine Datenbesitzergruppe hinterlegt, der der Benutzer nicht angehört, ist die Firma im Lohn für diesen Benutzer automatisch gesperrt.
 
Detaillierte Informationen zur Anlage und Verwendung von Datenbesitzergruppen erhalten Sie im Hilfethema Datenbesitzergruppen.
Datenbesitzer für Dienstreise
Dieses Feld wird mit dem Inhalt des Feldes Datenbesitzer für Ansehen initialisiert, kann jedoch überschrieben werden. In allen Dienstreise-Programmen wird statt des Feldes Datenbesitzer für Ansehen dieses Feld für die Ermittlung der Berechtigung verwendet.

Weitere Informationen zum Thema Datenbesitzergruppen finden Sie in der Onlinehilfe.
Fertig-Kennzeichen
Ab der Version 27.45 wird das Fertig-Kennzeichen aus dem Abrechnungsmonitor mit dem Fertig-Kennzeichen der Lohnfirma gespiegelt. Für jeden Abrechnungsmonat steht in der Lohnfirma ein eigenes Feld zur Verfügung. Eine Speicherung im Programm Abrechnungsmonitor spiegelt den Feldwert in die Lohnfirma, ebenso das Setzen des Fertig-Kennzeichens über das Programm Monat abschließen.

2024 wird dieses Feld nicht mehr verwendet. Stattdessen ist das Programm Monat abschließen zu verwenden, welches das Fertig-Kennzeichen im Programm Abrechnungsmonitor setzt. Das Fertig-Kennzeichen kann nur noch über das Programm Abrechnungsmonitor aufgehoben werden.

Mithilfe dieses Feldes kann eine Abrechnungssperre für den jeweiligen Monat und die entsprechende Firma erstellt werden. Die gesetzte Sperre verhindert, dass Daten in der Bruttoerfassung verändert werden, auch wenn die Endverspeicherung in diesem Monat noch nicht durchgeführt worden ist.

Steigt ein User in die Bruttoerfassung einer bereits fertig gemeldeten Firma ein, erscheint folgende Meldung:

"Firma ist für diesen Monat schon fertig gemeldet. Eine Änderung ist nicht mehr möglich."

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Für die Funktion "Lohn-Buchungsbeleg verbuchen" im Paket FIBU → Buchen → Buchen → Menü Buchen ist es Voraussetzung, dass der zu verbuchende Monat dieses Fertig-Kennzeichen hat. Für die Erstellung des Buchungsbelegs mit dem Programm LOHN → Auswertungen → Monatsauswertungen → Buchungsbelege drucken ist dieses Fertig-Kennzeichen nicht erforderlich.

Bis 2024 konnte das Kennzeichen über das Programm Endverspeicherungen durchführen gesetzt und direkt in der Lohnfirma zurückgesetzt werden.

Ab der Version 28.45 wird dieses Feld nicht mehr genutzt. Sobald ein Monat als "Fertig" gekennzeichnet ist, wird stattdessen im Feld Monat fertig der Monat vom Lohn-Basiseinstellungsmonat hinterlegt. Im Feld Höchster fertiger Monat wird jener Monat angeführt, in welchem zuletzt der Monat abgeschlossen und somit als "Fertig" gekennzeichnet worden ist. Das Kennzeichen kann im Abrechnungsmonitor zurückgestellt werden.
Beginn mit BMD Abrechnung
In diesem Feld wird ein Datum hinterlegt, mit dem gesteuert wird, wie weit maximal zurück der Teiler bei der Durchschnitts- bzw. Summenberechnung in der Funktion "Lohnart" im Berechnungsgenerator bzw. in Lohnmakros gerechnet werden soll. Das Feld hat keinen Einfluss auf die Schnittverwaltung.
 
Bei einer Übernahme aus BMD 5.5 wird dieses Feld entsprechend gesetzt.

Beispiel
Die Lohnverrechnung der betrachteten Lohnfirma beginnt mit 1.1.2018. Davor wurde mit einem anderen Programm abgerechnet. Es sind keine Vorjahreswerte vorhanden. In einer Berechnung ist hinterlegt, dass ein 3-Monatsdurchschnitt einer Lohnart inklusive dem aktuellen Monat verwendet werden soll. Führt man die Berechnung im Jänner 2018 stehend aus, dann wird der Teiler 1 verwendet, weil für die Ermittlung des Teilers maximal bis 1.1.2018 bewertet werden darf, d. h. ein Monat.
Besonderer Dienstgeber (ASVG)
Dieses Feld wird ab 2019 zur Ermittlung der Tarifgruppe benötigt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • kein besonderer Dienstgeber
  • AUVA, PVA
  • BMI/Länder
  • BMLV
  • BMS
  • Botschaft
  • BUAK
  • Bund, Land, Gem.
  • Caritas Socialis
  • Evangelische Kirche
  • Internationale Organisation
  • Land - Sozialhilfeträger
  • Land- und Forstwirtschaft
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VAEB
Ab dem Jahr 2019 stehen folgende Ausprägungen zur Ermittlung der Tarifgruppe zur Verfügung:
  • -
  • Seilbahn/Privatbahn
  • Bergbau
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