Diese Prozessdokumentation zeigt Ihnen einen möglichen Standardablauf, wie Sie als Steuerberater einen neuen Klienten anlegen.
In dieser Prozessdokumentation wird ein möglicher Standardablauf zu folgender Frage beschrieben: "Wie kann ich einen Klienten anlegen und welche Schritte sollte ich dabei beachten?" Neben einer visuellen Darstellung des Standardablaufs finden Sie hier eine Beschreibung der einzelnen Schritte und einen Verlinkung auf entsprechende Themendokumentationen. Abschließend stehen Ihnen weiterführende Informationen in der Onlinehilfe bzw. Videos zur Verfügung.
Welche Voraussetzungen notwendig sind, finden Sie im Dokument
Erste Schritte (Paket CRM und DMS). Dort werden grundsätzliche Voraussetzungen für die Verwendung des Programmpakets beschrieben.
Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kann mit der tatsächlichen Neuanlage eines Klienten begonnen werden. Folgende Übersicht zeigt den Ablauf in grafischer Form. Klicken Sie auf die entsprechenden Kacheln, um zur jeweiligen Beschreibung zu springen.
Der Standardablauf für die Neuanlage eines Klienten startet bei der Herstellung eines Erstkontakts. Ist der Kunde bereits gewonnen und der Kunde hat Ihr Angebot angenommen, springen Sie bitte direkt weiter zum Ablaufpunkt
Anlage eines Kunden.
Beginnen Sie damit, einen Interessenten anzulegen. Interessenten werden im Paket CRM unter Stammdaten → Personen → Kunden verwaltet. Stellen Sie in diesem Fenster über die Combobox rechts oben zuerst die entsprechende Personenart ein.

Starten Sie anschließend eine Neuanlage mit F5. Sollte der Interessent bereits angelegt sein, vervollständigen Sie an dieser Stelle ggf. dessen Stammdaten. Beachten Sie, dass es unter Umständen zu diesem Zeitpunkt noch nicht erforderlich ist, bereits alle Gesellschafter und Kontaktpersonen anzulegen. Zusätzliche Informationen zu den Funktionen rund um die Interessentenanlage finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Kunden.
Hinweis | Personenstammdaten können bequem über die Compass-Firmensuche geladen werden. Klicken Sie beim Feld "Nachname" auf das Compass-Symbol, um die Firmensuche zu starten. Die Funktionen zu Compass-Diensten erfordern eine eigene Lizenz. Alle Informationen zum Thema finden Sie in der Themendokumentation Compass-Realtime & -Finance.
Einen kurzen Überblick über die Compass-Firmensuche erhalten Sie auch in folgendem Lernvideo: |
Hinweis | BMD stellt für die Neuanlage eines Klienten auch eine Standard-Checklistenvorlage zur Verfügung. Checklisten werden verwendet, um Tätigkeitsabfolgen in Form von Aufrufen verschiedener NTCS Funktionen übersichtlich darzustellen und deren Status zu dokumentieren. So können Arbeitsabläufe standardisiert und das Vergessen von Ablaufschritten vermieden werden.
Die Vorlage "Vorlage Tätigkeiten neuer Klient" beinhaltet im Wesentlichen alle hier beschriebenen Abläufe. Hinterlegen Sie die Checklistenvorlage auf der Person, um den Prozess der Klientenneuanlage strukturiert und standardisiert zu bearbeiten. Details zur Verwendung von Checklisten finden Sie unter Checklistvorlagen. |
Dieser Punkt führt Sie in den Terminkalender, wo Sie einen Termin für ein Erstgespräch mit den betreffenden Mitarbeitern und dem Interessenten anlegen können. Öffnen Sie CRM
→ Termine
→ Terminkalender. Erstellen Sie mit F5 einen neuen Termin und ordnen Sie die entsprechenden Personen zu. Informationen zu den Funktionen rund um die Terminanlage finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Terminkalender.
Hinweis | Mit dem Besprechungsprotokoll (CRM → Kommunikation → Besprechungsprotokolle) haben Sie die Möglichkeit, Besprechungen zu planen, durchzuführen und zu protokollieren. Sie können Aufgaben, Termine, Ressourcen, Einsätze, Teilnehmer und Dokumente der jeweiligen Besprechung zuteilen. Termine und Aufgaben, die im Zuge der Besprechung entstehen, werden direkt an die betreffende(n) Person(en) verteilt bzw. delegiert. |
Sofern Sie dies zu diesem Zeitpunkt für erforderlich halten, können Sie die Prüfungen im Rahmen der Erfüllung der auftraggeberbezogenen Sorgfaltspflichten zur Geldwäsche-Richtlinie durchführen. NTCS bietet Ihnen Funktionen, um diese Prüfungen zu dokumentieren und zu überwachen.
Öffnen Sie Stammdaten
→ Personen
→ Kunden
→ Funktionen
→ Geldwäsche
→ Geldwäsche-Richtlinie. Informationen zur Anwendung finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Geldwäsche-Richtlinie.
Archivieren Sie die erforderlichen Unterlagen im DMS.
Für die Konfiguration und Anwendung des DMS stehen umfangreiche
Themendokumentationen zur Verfügung. Informationen zur einfachen Anwendung der Menüfunktionen finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Dokumentenliste. Zusätzlich stehen Ihnen auch hilfreiche
Lernvideos zur Verfügung. Unter anderem:
Sie können den Standardbrief verwenden, um für den Interessenten ein Angebot zu erstellen.
Öffnen Sie CRM → Kommunikation → Standardbrief. Mit dem BMD NTCS Standardbrief können Einzelbriefe, Serienbriefe, E-Mails, aber auch Etiketten einfach erstellt werden. Dabei werden die Daten der Empfänger aus der Datenbank in die Briefe geladen. Unter der Verwendung von wiederverwendbaren Adressatenlisten können Sie Dokumente einzeln oder als Serienbriefe wahlweise ausdrucken, per E-Mail versenden und/oder im BMD DMS ablegen.
Für Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder besteht die Möglichkeit, eine Vorlagensammlung käuflich zu erwerben, die neben einem vorgefertigten Schreiben für ein Angebot für Steuerliche Betreuung auch Vorlagen für die verschiedensten Bereiche abdeckt:
- Buchhaltung
- Finanzamt
- Jahresabschluss
- Lohnverrechnung
- Sekretariat
Sollte sich zu einem von Ihnen bereits angelegten Interessenten eine Geschäftsbeziehung entwickeln, wird aus Ihrem Interessenten ein Kunde. Diese Änderung lässt sich auch im Programm abbilden - Sie müssen die Person nicht neu anlegen.
Öffnen Sie dazu die Kundenliste und wechseln Sie in der Combobox rechts oben auf "Interessenten".
Selektieren Sie die betreffende Person. Im Fenstermenü finden Sie unter "Extras" die Funktion "Interessent auf Kunde umstellen". Wenn Sie das Umstellprogramm über diesen Kontext aufrufen, sind die Felder bereits überwiegend vorausgefüllt. Sie müssen lediglich eine Kundennummer aus dem entsprechenden Nummernkreis wählen und können die Umstellung starten.
Vervollständigen Sie die wichtigsten Personendaten des Kunden (z. B. Finanzamtsdaten, UID-Nummer etc.), um in der Folge alle gewünschten Programmfunktionen nutzen zu können. Wir empfehlen, zusätzlich an dieser Stelle schon einen Sachbearbeiter am Personenstamm zu hinterlegen. Dieser dient als Rückfallebene für automatisch erstellte Aufgaben, falls noch keine Zuständigkeiten erfasst worden sind.
Hinweis
| Personenstammdaten können bequem über die Compass-Firmensuche geladen werden. Klicken Sie beim Feld "Nachname" auf das Compass-Symbol, um die Firmensuche zu starten. Die Funktionen zu Compass-Diensten erfordern eine eigene Lizenz. Alle Informationen zum Thema finden Sie in der Themendokumentation Compass-Realtime & -Finance.
Einen kurzen Überblick über die Compass-Firmensuche erhalten Sie auch in folgendem Lernvideo: |
Hinweis | BMD stellt für die Neuanlage eines Klienten auch eine Standard-Checklistenvorlage zur Verfügung. Checklisten werden verwendet, um Tätigkeitsabfolgen in Form von Aufrufen verschiedener NTCS Funktionen übersichtlich darzustellen und deren Status zu dokumentieren. So können Arbeitsabläufe standardisiert und das Vergessen von Ablaufschritten vermieden werden.
Die Vorlage "Vorlage Tätigkeiten neuer Klient" beinhaltet im Wesentlichen alle hier beschriebenen Abläufe. Hinterlegen Sie die Checklistenvorlage auf der Person, um den Prozess der Klientenneuanlage strukturiert und standardisiert zu bearbeiten. Details zur Verwendung von Checklisten finden Sie unter Checklistvorlagen. |
Als Steuerberater benötigen Sie zu Ihrem Klienten eine Mandantenfirma. Abhängig von Ihren Einstellungen haben Sie womöglich bereits beim ersten Speichern des Kunden einen Dialog zur Firmenanlage erhalten. Haben Sie die Firma dabei schon erstellt, ist dieser Abschnitt für Sie schon erledigt. Die Erstellung der Mandantenfirma lässt sich aber auch nachträglich jederzeit in der Kundenliste starten: Funktionen → Sonderfunktionen → Firma erstellen.
Sie können dabei wählen, ob Sie für die Mandantenfirma auch gleich eine Fibu, einen Lohn und ein Mandantenarchiv erstellen möchten.
Zusätzlich können Sie sich folgendes Lernvideo ansehen:
Wenn Sie einen Kunden mit einer dazugehörigen Mandantenfirma angelegt haben, besteht die Möglichkeit, ein Stammdatenupdate vom Kundenstamm in den Firmenstamm zu aktivieren. Dadurch werden wichtige Felder aus den Kundenstammdaten bei der Neuanlage bzw. bei der Bearbeitung im Kundenstamm automatisch in die dazugehörigen Firmenstammdaten upgedatet. Alle Informationen zum Stammdatenupdate finden Sie in der Themendokumentation
Update von Person auf Firma.
Sofern Sie dies zu diesem Zeitpunkt für erforderlich halten, können Sie die Prüfungen im Rahmen der Erfüllung der auftraggeberbezogenen Sorgfaltspflichten zur Geldwäsche-Richtlinie durchführen. NTCS bietet Ihnen Funktionen, um diese Prüfungen zu dokumentieren und zu überwachen.
Öffnen Sie Stammdaten
→ Personen
→ Kunden
→ Funktionen
→ Geldwäsche
→ Geldwäsche-Richtlinie. Informationen zur Anwendung finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Geldwäsche-Richtlinie.
Möchten Sie zusätzliche Sonderinformationen zum Kunden erfassen, die in NTCS ständig verfügbar sein sollen, aber keinen Platz in den Kundenstammdaten finden (z. B. div. Vereinbarungen), verwenden Sie am besten die Chronik.
Tipps zum Umgang mit der Chronik:
- Bezeichnen Sie neue Informationen mit Benutzer und dem Tagesdatum.
- Löschen Sie alte Informationen nicht, sondern streichen Sie diese durch und kennzeichnen Sie den Grund dafür mit Datum + Benutzer.
Beachten Sie dazu folgendes Lernvideo:
Sie können den Standardbrief verwenden, um für den Interessenten eine Vollmachtserklärung zu erstellen.
Öffnen Sie CRM → Kommunikation → Standardbrief. Mit dem BMD NTCS Standardbrief können Einzelbriefe, Serienbriefe, E-Mails, aber auch Etiketten einfach erstellt werden. Dabei werden die Daten der Empfänger aus der Datenbank in die Briefe geladen. Unter der Verwendung von wiederverwendbaren Adressatenlisten können Sie Dokumente einzeln oder als Serienbriefe wahlweise ausdrucken, per E-Mail versenden und/oder im BMD DMS ablegen.
Für Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder besteht die Möglichkeit, eine Vorlagensammlung käuflich zu erwerben, die neben einer vorgefertigten Vollmachtserklärung auch Vorlagen für die verschiedensten Bereiche abdeckt:
- Buchhaltung
- Finanzamt
- Jahresabschluss
- Lohnverrechnung
- Sekretariat
Starten Sie die Abfrage eines WiEReG-Auszuges.
BMD stellt in NTCS eine Schnittstelle zum WiEReG-Webservice des Unternehmensserviceportals (USP) zur Verfügung. Zur Feststellung der wirtschaftlichen Eigentümer können in NTCS WiEReG-Auszüge als PDF aufgerufen werden. Sie finden die Menüfunktionen wie folgt:

Die Menüfunktionen zu WiEReG sind nur verfügbar, wenn als Betriebsland Österreich eingestellt ist.
Hinweis | Die Verwendung der WiEReG-Funktionen setzt im Sinne des Bundesgesetzes ein Einsichtsrecht in das Register als Verpflichteter gemäß § 9 WiEReG voraus! |
Führen Sie für Ihren neuen Kunden eine Insolvenzprüfung durch.
Zu diesem Zweck steht Ihnen direkt in der NTCS Kundenliste eine Funktion zum Aufruf der Ediktsdatei der Republik Österreich zur Verfügung. Öffnen Sie Funktionen → Kontrolle → Edikte. Das Programm startet im NTCS Browser die Ediktsdatenbank des Justizministeriums und sucht dort nach der Firmenbuchnummer des Kunden.
Hinweis | Für diese Prüfung muss bereits eine Firmenbuchnummer in den Kundenstammdaten hinterlegt sein. |
Sollten Sie über das Modul Compass-Finance verfügen, können Sie die Insolvenzen in der Kundenliste über die Funktion "Insolvenzmeldungen" neben Firmen auch für Gewerbe und Privatpersonen prüfen. Die täglichen Insolvenzmeldungen werden mit den eigenen Kunden- und Lieferantendaten verglichen. Die Insolvenzprüfungen können auch mit Kunden und Lieferanten von Mandanten erfolgen. Außerdem kann die Insolvenzprüfung manuell oder über Stapel gestartet werden. Die Compass-Insolvenzmeldungen finden Sie in der Kundenliste unter Funktionen → Compass → Insolvenzmeldungen.
Unternehmer sind angehalten, die Richtigkeit der UID-Nummern ihrer Geschäftspartner regelmäßig zu prüfen. Sie können die UID-Nummer Ihres neuen Kunden direkt in NTCS im Stufe-2-Verfahren prüfen. Klicken Sie dazu direkt im Kundenstamm beim Feld "UID-Nummer" auf das F8-Symbol

. Im folgenden Fenster finden Sie unter "Funktionen" die Option "Prüfung UID-Nummer im Stufe-2-Verfahren".
Je nach Arbeitsweise ist abzustimmen, bei welchen Aktionen eine Prüfung nach Stufe 2 durchgeführt werden soll. UID-Prüfungen können im CRM und in der FIBU durchgeführt werden, z. B. bei Personenanlage, manuell nach Bedarf, Import Buchungen, Kontenimport, Buchen, Rechnungsdruck). Somit können doppelte Prüfungen vermieden werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, die UID-Nummern aller Personen in regelmäßigen Abständen automatisch über Stapel im Stufe-2-Verfahren zu prüfen.
Hinweis | Wir bitten um Verständnis, dass wir keine Rechtsauskünfte dazu geben können, wie oft und in welchen Fällen eine UID-Prüfung durchzuführen ist. Auskünfte erhalten Sie gegebenenfalls bei der Kammer bzw. bei Ihrem Finanzamt. |
Beachten Sie dazu folgendes Lernvideo:
Fordern Sie fehlende Unterlagen vom Kunden ein (z. B. Steuererklärungen, Vorjahresabschlüsse etc.) und legen Sie diese im Mandantenarchiv (DMS) ab.
Hinweis | Über das Modul Compass-Finance haben Sie Zugriff auf sämtliche Bilanzen der Vergangenheit, den Firmenreport und das Firmenorganigramm. Zusätzlich können Sie über die Urkundenliste sämtliche elektronischen Urkunden, die in der Firmenbuchdatenbank der Republik zu diesem Unternehmen verfügbar sind, abfragen. Folgende Urkunden können dabei enthalten sein: - Jahresabschlüsse
- Satzungen
- Musterzeichnungen
- Berichte des Aufsichtsrates
- Berichte der Hauptversammlung
- Protokolle
- und viele weitere
|
Erfassen Sie nun zusätzliche Stammdaten, die Sie für Ihre Tätigkeiten benötigen.
Hinterlegen Sie die
weiteren Ansprechpersonen des Kunden unter den
Kontaktpersonen. Alle Informationen zum Arbeiten mit Kontaktpersonen finden Sie in der Themendokumentation
Kontaktpersonen.
Beachten Sie auch folgendes Lernvideo:
Hinweis | Bei Kontaktpersonen kann zwischen zwei Arten unterschieden werden: - "Echte" Kontaktpersonen, die nur zu diesem Zweck angelegt worden sind. Diese Personen entsprechen der Personenart "KO".
- Personen, die bereits zu anderen Zwecken in der NTCS erfasst worden sind, aber ebenfalls als Kontaktperson benötigt werden. In diesem Fall wird einfach mit der Funktion Kontakt zuordnen eine Kontaktzuordnung durchgeführt. Es ist dabei egal, welcher Personenart die Person angehört.
In der späteren Anwendung besteht zwischen diesen beiden Arten kein Unterschied. Vermeiden Sie daher, wenn möglich, die mehrfache Anlage von Personenstammdaten!
Es empfiehlt sich, dass es sich bei einer Kontaktperson immer um eine natürliche Person handelt, da sie bei der Zugehörigkeit als direkte Ansprechperson dient, an die Sie sich wenden können. |
Hinterlegen Sie anschließend den Hauptansprechpartner des Kunden im Feld "Ansprechpartner" am Kundenstamm.
Hinterlegen Sie die Gesellschafter des Kunden. Vor der Neuanlage von Gesellschaftern sollten Sie überprüfen, ob die Personen schon als Gesellschafter bei anderen Firmen existieren.
Zur Erfassung von Gesellschaftern stehen Ihnen folgende Varianten zur Verfügung:
| Neue Gesellschafter anlegen | - Manuell: Über "Neu" (F5) können Sie zu der im Einstiegsfeld hinterlegten Kundennummer einen Gesellschafter anlegen. Für Neugründungen ist das Datum der Betriebsgründung zu erfassen. Das Datum der Betriebsgründung aus den Kundenstammdaten wird bei der manuellen Anlage eines Gesellschafters als "Gültig ab"-Datum des Beteiligungsverhältnisses übernommen.
- Aus Kunde erstellen: Sie können aus bestehenden Kunden einen Gesellschafter erzeugen. Verwenden Sie dazu im Fenster "Kunden" die Funktion unter Funktionen → Sonderfunktionen → "Gesellschafter erstellen". Beim Ausführen der Funktion können Sie festlegen, welcher Person der Gesellschafter zugeordnet werden soll.
- Import: Gesellschafter können über Personen importieren importiert werden.
Hinweis | Überzeugen Sie sich zuerst, ob die zu erfassende Person nicht bereits als Person (z. B. Kunde oder Gesellschafter) existiert. Sie ersparen sich viel Arbeit, wenn Sie bestehende Gesellschafter erneut zuordnen oder aus bestehenden Kunden Gesellschafter erzeugen. Ziel ist es, dass jede Person nur einmal existiert. |
|
| Bestehende Gesellschafter zuordnen | Verwenden Sie im Fenstermenü unter Funktionen → "Gesellschafter zuordnen", um der im Einstiegsfeld ausgewählten Kundennummer bestehende Gesellschafter anderer Kunden zuzuordnen. Sie erstellen damit eine weitere Beteiligung derselben Person. |
BMD empfiehlt, Gesellschafter auch als Kunden zu führen, sobald Leistungen für diese erbracht werden (z. B. die Erstellung von Steuererklärungen).
Ordnen Sie die zuständigen Mitarbeiter für Quotenverwaltung/Jahresabschluss, Buchhaltung, Personalabrechnung etc. zu:
Stammdaten → Zuständigkeiten → Zuständigkeiten nach Kunde
Informationen zum Arbeiten mit Zuständigkeiten erhalten Sie in folgendem Lernvideo:
Die Buchhaltung für den Klienten wurde normalerweise bereits im Zuge der Anlage der
Mandantenfirma erstellt. Öffnen Sie im Paket FIBU
→ Stammdaten
→ Firmen- und FIBU-Stammdaten. Wählen Sie im Bereich "Firmen" die entsprechende Mandantenfirma. Im Anschluss sehen Sie im Bereich "Dazugehörige Buchhaltungen" die erstellte Buchhaltung. Ist der Bereich leer, starten Sie eine Neuanlage mit F5. Ist die benötigte Buchhaltung bereits vorhanden, vervollständigen Sie ggf. die Daten und nehmen Sie die benötigten Einstellungen vor.
Die Lohnfirma für den Klienten wurde normalerweise bereits im Zuge der Anlage der
Mandantenfirma erstellt. Informieren Sie den/die Lohnverrechner/in mittels einer Aufgabe, dass nun die ergänzenden Daten bezüglich Lohnverrechnung erfasst werden können.
Soll die Anlage erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden, kann dies im Paket LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen über die Funktion "Neuanlage (F5)" erfolgen.
Erfassen Sie kundenspezifische Daten für die Leistungserfassung (LEA).
Wurden individuelle Stundensätze vereinbart, können diese entsprechend im Paket LEA erfasst werden. Öffnen Sie Stammdaten → Stundensätze und Artikelpreise → Stundensätze.
Die Verrechnungssätze werden für die Berechnung des Honorars benötigt, das an die Klienten verrechnet wird.
Unter den Firmen-Verrechnungssätzen werden jene Stundensätze angelegt, die für den "Standard"-Kunden jener Firma gelten sollen. Unter den Kunden- und Kundenkonzern-Verrechnungssätzen können davon abweichende, nur für spezielle Kunden(konzerne) gültige Stundensätze angelegt werden. Weiters können für spezielle Projekte unter den Projekt-Stundensätzen eigens gültige Stundensätze hinterlegt werden.
Da Stundensätze unter Berücksichtigung von mehreren Rückfallebenen ermittelt werden und historisch geführt werden müssen, beachten Sie bitte folgende weiterführenden Links:
Beachten Sie folgendes Lernvideo zum Thema:
Zusätzliche Informationen finden Sie auch in der Hilfe zum Fenster
Stundensätze.
Wurden individuelle Artikelpreise vereinbart, können diese entsprechend im Paket LEA erfasst werden. Öffnen Sie Stammdaten → Stundensätze und Artikelpreise → Artikelpreise.
Zu den Artikelpreisen zählen die Verrechnungspreise sowie die Selbstkostenpreise. Beide Artikelpreisarten können klientenspezifisch angelegt werden. Die Verrechnungspreise legen fest, welcher Artikel zu welchem Preis an den Klienten verrechnet wird. Die Selbstkostenpreise bestimmen mit, in welcher Höhe Selbstkosten für einen bestimmten Artikel anfallen.
Unter den Firmen-Verrechnungspreisen werden jene Verrechnungspreise angelegt, die für den "Standard"-Kunden jener Firma gelten sollen. Unter den Kundenkonzern-Verrechnungspreisen und den Kunden-Verrechnungspreisen können davon abweichende, nur für spezielle Kunden(konzerne) gültige Verrechnungspreise angelegt werden. Weiters können für spezielle Projekte unter den Projekt-Verrechnungspreisen eigens gültige Verrechnungspreise hinterlegt werden.
Unter den Firmen-Selbstkostenpreisen werden bei Bedarf Selbstkostenpreise angelegt, die für den "Standard"-Kunden jener Firma gelten sollen. Unter den Kunden-Selbstkostenpreisen können davon abweichende, nur für spezielle Kunden gültige Selbstkostenpreise angelegt werden.
Da Artikelpreise unter Berücksichtigung von mehreren Rückfallebenen ermittelt werden und historisch geführt werden müssen, beachten Sie bitte folgende weiterführenden Links:
Zusätzliche Informationen finden Sie in der Hilfe zum Fenster
Artikelpreise.
Wenn Pauschalen vereinbart wurden, können diese entsprechend im Paket LEA erfasst werden. Öffnen Sie Stammdaten → Honorarfaktoren → Pauschalen.
Neben Kundenpauschalen, die für bestimmte Klienten definiert werden, ist auch die Anlage von Projektpauschalen, die für spezielle Projekte gelten sollen, möglich.
Pauschalen sind Honorar-Berechnungsregeln, die vom Programm bereits beim
Honorarnoten aufbereiten angewendet werden. Dadurch ist es möglich, unabhängig von der erfassten Leistung regelmäßige Fixbeträge für bestimmte Leistungen zu verrechnen. Der Pauschalbetrag wird dabei mit einem über den LEA Parameter
Teiler bestimmbaren Teiler auf die Leistungen aufgeteilt.
Informationen zur Anlage und der Anwendung von Pauschalen lesen Sie in der Fensterhilfe
Pauschalen.
Beachten Sie zusätzlich folgendes Lernvideo:
Wurden mit dem Klienten Teilrechnungen vereinbart, kann dies entsprechend im Paket LEA erfasst werden. Öffnen Sie Stammdaten → Honorarfaktoren → Teilrechnungen.
Unterstützung finden Sie auch in folgendem Lernvideo:
Wurden mit dem Klienten Akontos vereinbart, kann dies entsprechend im Paket LEA erfasst werden. Öffnen Sie Stammdaten → Honorarfaktoren → Akontos.
Beachten Sie dabei die Hilfe zum Fenster
Akontos.
Unterstützung finden Sie auch in folgendem Lernvideo:
Arbeiten Sie mit Monatsrechnungen, legen Sie im Paket LEA für den Klienten entsprechende Monatsrechnungsvorlagen an. Öffnen Sie Stammdaten → Honorarfaktoren → Monatsrechnungsvorlagen.
Informationen zur Anlage und zur späteren Fakturierung der Monatsrechnungen finden Sie in der Themendokumentation
Monatsrechnungen.
Kontrollieren Sie die relevanten Punkte in der CRM Kanzleiverwaltung.
Steigen Sie in die Quotenverwaltung ein: Paket CRM → Kanzlei → Quotenverwaltung → Quotenverwaltung. In diesem Fenster werden Ihnen im Bereich "Quotenverwaltung" die Details zu den Quotenfällen angezeigt. Kontrollieren Sie, ob der Mandant nach dem erstmaligen Befüllen des Feldes "Steuerpflicht ab" bereits als Quotenfall aufscheint. Über "Quote erzeugen" können fehlende Quotenfälle ergänzt werden.
Folgende Lernvideos stehen Ihnen unterstützend zur Verfügung:
Steigen Sie in die Firmenbuchverwaltung ein: Paket CRM → Kanzlei → Firmenbuchverwaltung. Die Firmenbuchverwaltung dient der für Kapitalgesellschaften verpflichtenden Verwaltung der einzureichenden Bilanzen beim Firmenbuchgericht. Sie erzeugt und zeigt Ihnen die Fristen für die Einreichung von Bilanzen an.
Kontrollieren Sie in diesem Fenster, ob die nächste fällige Frist für die Bilanzeinreichung bereits erstellt ist. Über "Firmenbuchfristen erzeugen" können fehlende Fristen erstellt werden.
Folgende Lernvideos stehen Ihnen unterstützend zur Verfügung:
Steigen Sie in das Klientenmonitoring ein: Paket CRM → Kanzlei → Klientenmonitoring. Das Klientenmonitoring bietet einen aktuellen Status aller monatlichen Buchhaltungen/Lohnverrechnungen bzw. jährlichen Bilanzen und Wirtschaftsprüfungen.
Stellen Sie hier vergangene Monate, die nicht mehr relevant sind, gegebenenfalls auf "nicht notwendig".
Optional kann der Prozess der Neuanlage eines Klienten auch in einem CRM Workflow abgebildet und damit automatisiert werden.
In folgenden Parametern können Sie einen Workflow hinterlegen, der automatisch bei der Neuanlage einer Person gestartet wird: Paket CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Workflow:
| | Hinterlegen Sie einen CRM Workflow, der automatisch gestartet wird, wenn ein neu angelegter Kunde gespeichert wird. Der Workflow wird auch ausgelöst, wenn ... - ein Interessent auf einen Kunden umgestellt wird, sofern nicht bereits bei Anlage des Interessenten ein Workflow gestartet worden ist, der zum Zeitpunkt der Umstellung noch nicht abgeschlossen ist.
- ein Kunde aus einem Gesellschafter erstellt wird.
- ein Kunde aus einem Angehörigen erstellt wird.
Sie können damit verschiedenste nachgelagerte Aufgaben koordinieren, die von diversen Mitarbeitern abzuarbeiten sind. Detailinformationen zur Verwendung von Workflows lesen Sie in der Themendokumentation Workflow. |
| | Hinterlegen Sie einen CRM Workflow, der automatisch gestartet wird, wenn ein neu angelegter Interessent gespeichert wird. Sie können damit verschiedenste nachgelagerte Aufgaben koordinieren, die von diversen Mitarbeitern abzuarbeiten sind.
Detailinformationen zur Verwendung von Workflows lesen Sie in der Themendokumentation Workflow. |
Zusätzlich können Sie in der Kundenliste mit folgender Funktion einen Ad-hoc-Workflow zur selektierten Person starten: Funktionen → Workflow → Workflow starten.
Wie ein Workflow in diesem Kontext aussehen könnte, ist stark von den individuellen Bedürfnissen der Kanzlei abhängig.
Hinweis | Folgende Darstellungen dienen als Beispiel und sind nicht zwangsläufig für Ihre Kanzlei passend. Gerne unterstützen wir Sie im Rahmen eines Fernwartungstermins bei der Erstellung und Einrichtung. |
Folgend finden Sie Beispiele für einen einfachen und einen komplexen Ablauf.
Beispiel | Komplexer Workflow:  |
Umfassende Informationen zu Workflows und deren Anwendung finden Sie in der Themendokumentation
Workflow.
In der Onlinehilfe gibt es viele Informationen zu weiterführenden Themen rund um die Neuanlage von Klienten. Zum hier beschriebenen Prozess der Neuanlage eines Klienten stehen Ihnen folgende Dokumentationen zur Vertiefung zur Verfügung. Beachten Sie gegebenenfalls auch die Dokumentationen zu daran anknüpfenden Themen.
Personenstammdaten und Dokumente:
Kommunikation:
Leistungserfassung:
Kanzleiverwaltung:
Automatisierung:
Zum hier beschriebenen Prozess der Neuanlage eines Klienten stehen Ihnen folgende Lernvideos zur Vertiefung zur Verfügung. Beachten Sie gegebenenfalls auch die Lernvideos zu daran anknüpfenden Themen. Sie finden diese in der Clientsinfo bzw. über Verlinkungen in den jeweiligen Dokumentationen.
Personenstammdaten und Dokumente:
Kommunikation:
Leistungserfassung:
Kanzleiverwaltung:
Häufige Fragen zum Thema finden Sie unter folgenden Links: