UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zum Paket finden Sie unter Erste Schritte LOHN.
UebergeordnetesD.bmp Grundlegende Informationen zur Anwendung der Dienstreiseprogramme finden Sie unter Reisekostenabrechnung - Anwendung.


 Allgemeines

Über das Lizenzpaket "NTCS Reisekostenabrechnung" (Lizenzpaket 209 bzw. Paketnummer 10209, Name "nsreiko") kann die Abrechnung von Inlands- und Auslandsdienstreisen (Abrechnung von Spesen, Tag-, Nacht- und KM-Geldern) unter der Berücksichtigung verschiedenster Kollektivvertragsanforderungen auf einfache Weise durchgeführt und mithilfe von unterschiedlichen Auswertungen jederzeit nachvollzogen werden.

Genehmigungsprozesse können individuell definiert werden.

Zusätzlich zur Überleitung der entsprechenden Lohnarten in die NTCS Bruttoerfassung ist auch der CSV-Export für andere Lohnverrechnungsprogramme möglich.

Die Dienstreiseerfassung über die BMD Com bzw. das BMD Web ist jeweils über zusätzliche Lizenzpakete erweiterbar. 

Hinweis 
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Wird die Lohnverrechnung noch mit BMD 5.5 durchgeführt und Sie planen, Dienstreisen zukünftig mit NTCS LOHN zu erfassen und zu bewerten, dann wird dringend zur Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5 vor Inbetriebnahme des Lizenzpakets "Reisekostenabrechnung" geraten. Dadurch entfällt die Synchronisation beider Systeme und die Wartung sowie Datenpflege erfolgt effizient in nur einem System, nämlich NTCS.

Im NTCS LOHN können Sie viele zusätzliche und erweiterte Features und Funktionen nutzen. Bei Interesse kontaktieren Sie gerne unseren Verkauf.

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

Detaillierte Informationen zur Übernahme finden Sie unter Übernahme Lohnverrechnung aus BMD 5.5.

 Zielgruppe des Dokuments

Dieses Dokument wendet sich an jenen Keyuser, welcher die Konfiguration des Lizenzpakets "NTCS-Reisekostenabrechnung" zusammen mit einem BMD Software Consultant vornimmt. Dieser Keyuser sollte über alle erforderlichen Berechtigungen verfügen und Entscheidungen in Bezug auf die Konfiguration des Dienstreisenpakets selbstständig treffen oder herbeiführen können. Dies erleichtert die Inbetriebnahme und senkt den Einführungsaufwand des Lizenzpakets.
 
Wir empfehlen zur Vorbereitung auf den Konfigurationstermin die Vorbereitungs-Checkliste BMD NTCS Dienstreise auszufüllen und zu retournieren, damit sich auch der BMD Schulende auf den Termin vorbereiten kann. Falls ein Genehmigungsprozess mittels Workflow umzusetzen ist, bitten wir darum, dieser Checkliste eine Skizze des gewünschten Workflows beizulegen. 

Diese Vorbereitsungs-Checkliste erhalten Sie automatisch im Zuge der Terminvereinbarung zur Einrichtung des Dienstreisemoduls von der Terminvermittlung. 

Kontakt Wie Sie schnell und einfach mit uns in Kontakt treten können, erfahren Sie auf der Seite BMD kontaktieren.

 Inhalt des Dokuments

In diesem Dokument werden grundlegende Einstellungen und Konfigurationen insbesondere in Stammdaten und Parametern thematisiert.

Die Handhabung der Dienstreiseprogramme im täglichen Gebrauch wird im Dokument Reisekostenabrechnung - Anwendung detailliert erörtert.

Im Kapitel 2 Kollektivvertrag wird auf grundlegende Einstellungen im Programm "Kollektivvertrag" eingegangen.

Daten, die im Programm "Dienstnehmer" zu erfassen sind, stehen im Mittelpunkt von Kapitel 3 Dienstnehmer.

Kilometergelder, Barauslagen und einige andere individuelle Lohnarten sollen direkt über die Dienstreiseprogramme erfasst werden können. Welche Einstellungen im Programm "Lohnarten" dafür notwendig sind, lernen Sie im Kapitel 4 Lohnarten.

Im Kapitel 5 Spesenarten liegt der Fokus auf Spesenarten, die Sie individuell gestalten können.

Auf Regionen wird in Kapitel 6 Regionen eingegangen.

Kapitel 7 Währung und Kurse behandelt Währung und Umrechnungskurse für Fremdwährungen.

Grundsätzliche Parametereinstellungen und weitere Einstellungen bei optionaler Verwendung anderer Pakete werden im Kapitel 8 Parameter beschrieben.

Falls mehrere Mitarbeiter für einen Mitarbeiter Dienstreisen erfassen können sollen, dann müssen Berechtigungen für Mitarbeiterdaten gesetzt werden (Kapitel 9 Berechtigungen für Mitarbeiterdaten).

Im Kapitel 10 Wartungsarbeiten und Stammdatenpflege wird eine Übersicht bereitgestellt, welche Wartungsaufgaben an Stammdateneinstellungen häufig vorkommen.

Auf das Thema Genehmigungsverfahren von Dienstreisen wird in einem eigenen Dokument detailliert eingegangen. Anhand einiger Fragestellungen können Sie rasch erkennen, ob und wie Ihr gewünschter Genehmigungsprozess über eine Parametrierung oder über einen Workflow umgesetzt werden kann. Das weiterführende Themendokument beinhaltet auch einige beispielhafte Genehmigungsworkflows. In dem hier vorliegenden Dokument werden in Kapitel 8.3 sämtliche Parameter zur Genehmigung beschrieben.
 

 Kollektivvertrag

Der Kollektivvertrag bzw. die Betriebsvereinbarung bilden die Basis zur Ermittlung der Tages- und Nachtsätze. Neben der Diätentabelle müssen hier auch Aliquotierungsregeln, Einstellungen zur Ermittlung der Kosten für anfallende Arbeitsessen und KV-spezifische Sonderregeln hinterlegt werden. Allgemeine Informationen zur Anlage und Verwaltung von Kollektivverträgen erhalten Sie im Hilfe-Thema Kollektivverträge. Im Folgenden wird auf spezielle Einstellungen in Bezug auf Dienstreisen eingegangen.

Das Programm kann entweder über das Menü LOHN → Stammdaten → Kollektivverträge oder LOHN → Dienstreisen → Stammdaten → Kollektivverträge gestartet werden.

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In den Detail-Tabs steht der Reiter Diätentabelle zur Erfassung derselben zur Verfügung.

Mit der Funktionstaste F6 bzw. der Funktion "Bearbeiten" auf einem markierten Kollektivvertrag gelangen Sie in den Bearbeitungsmodus, wo am Reiter Reisekosten alle relevanten Daten erfasst werden können.
 
Hinweis 
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Auch bei Verwendung des KV-Services HGKV müssen die Diätentabelle sowie Einstellungen am Reiter "Reisekosten" manuell hinterlegt werden.

 Reiter "Diätentabelle"

Um im Programm eine Reisekostenerfassung mit automatischer Berechnung von Tag- und Nächtigungsgeldern durchführen zu können, muss zuerst eine Diätentabelle angelegt werden. Die Diätentabelle wird am gleichnamigen Detail-Reiter im Programm LOHN → Stammdaten → Kollektivverträge angelegt. Der Reiter setzt sich aus den zwei Bereichen "Unternummer" und "Diätentabelle" zusammen.

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Die Anlage mehrerer Unternummern bildet eher die Ausnahme. In der Regel kommt man mit der Standardunternummer 1 aus. Eine weitere Unternummer ist jedoch notwendig, wenn bei einem KV mehrere unterschiedliche Diätentabellen parallel benötigt werden. Jene Unternummer, die als "Haupt-Unternummer" gekennzeichnet ist, wird bei der Neuanlage im Dienstnehmerstamm automatisch vorgeschlagen.
 
Auf einer Unternummer können aber auch mehrere Diätentabellen angelegt sein, und zwar dann, wenn sich die Diätensätze zu Jahresbeginn oder auch während des Jahres erhöht haben. In diesem Fall kann über die Combobox oben rechts zwischen den bereits angelegten Diätentabellen einer Unternummer gewechselt werden.

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Hinweis 
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Ändern sich die Tag- und Nächtigungsgelder einer bestehenden Diätentabelle, darf keine neue Unternummer angelegt werden!
Im Bereich "Diätentabelle" des Reiters erfolgt die eigentliche Anlage der Diätentabelle, die mit der Funktionstaste F5 gestartet wird. Es öffnet sich ein Fenster, in dem das Gültigkeitsdatum der Tabelle abgefragt wird.
 
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Die erste Diätenstufe wird mit den Standard-Diätensätzen laut § 26 EStG automatisch befüllt. Sieht Ihr KV andere Tag- und Nächtigungssätze vor, können diese im Anschluss überschrieben werden.
 
Nach der Tabellenanlage können nun die Diätensätze des ausgewählten Kollektivvertrags mit der Funktionstaste F6 bearbeitet bzw. hinterlegt werden. Es können Sätze für bis zu 9 Stufen erfasst werden, wobei der entsprechende KV-Diätensatz (Gesamtsatz und freier Satz) pro Stunde hinterlegt werden muss. Die steuerfreien Diätensätze laut EStG werden in der Spalte "frei" automatisch erzeugt. In der Spalte "DN" steht jener Diätensatz, der dem Dienstnehmer zusteht. Manche Kollektivverträge sehen deutlich höhere Diätensätze vor, als laut EStG steuerfrei gerechnet werden darf.

Es gibt aber auch Kollektivverträge mit Sonderregelungen, wo beispielsweise nach einer gewissen Anzahl von Kalendertagen ein verringerter Diätensatz verwendet werden muss.

Beispiel 
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KV Handel Angestellte (Auszüge aus dem Kollektivvertrag, Stand 2023):
  • ... erhält der Angestellte für jeden vollen Kalendertag eine Reiseaufwandsentschädigung.

  • Die Reiseaufwandsentschädigung im Sinne des EStG in der Fassung vom Jahr 2023 beträgt: Taggeld € 26,40, Nächtigungsgeld € 15,00

  • Wenn in einem Monat Dienstreisen an mehr als 12 Kalendertagen anfallen, reduziert sich für jede Dienstreise ab dem 13. Kalendertag das Taggeld auf € 14,40 bzw. auf ein Zwölftel von € 14,40 je angefangene Stunde.

  • Ein vom Arbeitgeber bezahltes Essen (außer dem Frühstück) führt zur Kürzung des Taggeldes um jeweils € 13,20.

  • Dauert eine Dienstreise länger als 3 Stunden, so kann für jede angefangene Stunde 1/12 des vollen Taggeldes berechnet werden.

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Für die Sonderregel ab dem 13. Kalendertag muss eine eigene Stufe (Stufe 2) mit den gekürzten Diätensätzen angelegt werden.
 
Hinweis
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Zahlt der Dienstgeber freiwillig das volle Taggeld, ist der übersteigende Teil steuerpflichtig. Die Diätenstufe müsste dann wie folgt angelegt werden:
 
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Einstellungen im KV-Stamm am Reiter "Reisekosten"
In den KV-Einstellungen ist am Reiter "Reisekosten" zu hinterlegen, dass
  • keine Diäten bis Stunde "3" anfallen (Feld "Keine Diäten bis Stunde"),
  • ein Abzug für Arbeitsessen erfolgen soll und
  • die Sonderregel Kalendertage/Monat angewandt werden soll.
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Die Einstellungen am Reiter "Reisekosten" werden im Kapitel 2.2 Reiter "Reisekosten" im Detail erklärt.

Beachten Sie, dass
  • obwohl keine Diäten bis zur 3. Stunde anfallen, diese Zeilen dennoch in der Diätentabelle erfasst werden müssen und  

  • in einigen Sonderregeln eine abweichende Diätenstufe hinterlegt werden kann, die zuvor in der Diätentabelle des Kollektivvertrags definiert werden muss.

Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:

A_TRUE.bmp Haupt-Unternummer
Die Diätentabelle, die als Haupt-Unternummer definiert worden ist, wird im Zuge der Neuanlage eines Dienstnehmers bei der Hinterlegung der Diätenstufe automatisch vorgeschlagen.
A_Copy.bmp Unternummer kopieren
Diese Funktion kopiert die markierte Unternummer mit allen vorhandenen Diätentabellen auf eine neue Unternummer.
Unternummer - Funktionen
  
R_EDITOR.bmp BeschriftungMit dieser Funktion kann die Beschriftung der Tabelle geändert werden.
A_Copy.bmp Diätentabelle kopieren
Diese Funktion kopiert die aktuelle Diätentabelle auf eine Diätentabelle mit neuem Gültigkeitsdatum. Die Werte müssen anschließend manuell erhöht werden.
A_Delete_Col.bmp Diätenstufe löschen
Mit dieser Funktion kann eine bereits angelegte Diätenstufe gelöscht werden.
A_Insert_Col_Aft.bmp Diätenstufe laden (Standard)
Diese Funktion lädt die Standard-Diätensätze laut § 26 EStG in die Diätentabelle.
Diätentabelle
 

 Reiter "Reisekosten"

Der Reiter ist in drei Abschnitte unterteilt:
  • Inland
  • Ausland
  • Spezial
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 Abschnitt "Inland"

Im Abschnitt "Inland" stehen folgende Felder für individuelle Einstellungen im Kollektivvertrag zur Verfügung:

Diätentabelle In der Diätentabelle können die Diätensätze pro Kollektivvertrag hinterlegt werden. Nach dem Einstieg mit F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png können Sätze für bis zu 9 Stufen erfasst werden. Dabei müssen in jeder verwendeten Stufe für jede Stunde der entsprechende Diätensatz laut KV sowie Tag- und Nachtsatz hinterlegt werden. Weitere Informationen zur Anlage von Diätentabellen erhalten Sie unter Anlage Diätentabelle.
keine Diäten bis Stunde Zahlreiche Kollektivverträge sehen vor, dass für eine Dienstreise erst ab einer gewissen Anzahl von Stunden Reisekosten bezahlt werden. In diesem Feld hinterlegen Sie, bis zu welcher Reisezeit keine Diäten bezahlt werden. Üblicherweise stehen Taggelder erst zu, wenn die Reise länger als drei Stunden gedauert hat.
 
Beispiel
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Auszug KV Handelsangestellte:
 
Dauert eine Dienstreise länger als 3 Stunden, so kann für jede angefangene Stunde 1/12 des vollen Taggeldes berechnet werden.
 
Es gibt aber auch Kollektivverträge, die bei nicht vollen Tagen auch bei mehrtägigen Dienstreisen bis inklusive 3 Stunden (oder auch 5 Stunden) keine Taggelder ausbezahlen. In diesem Fall müssen für eine korrekte Abrechnung in der Diätentabelle die ersten drei bzw. fünf Zeilen frei bleiben.
 
Beispiel
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Auszug KV für Angestellte der Elektro- und Elektronikindustrie:

Dauert die Dienstreise weniger als 24 Stunden, gebührt für ...
 bis zu 5 Stunden kein Inlandstaggeld
 mehr als 5 bis höchstens 8 Stunden 1/3 des Inlandstaggeldes
 mehr als 8 bis höchstens 12 Stunden 2/3 des Inlandstaggeldes
 mehr als 12 Stunden volles Inlandstaggeld

Für die das Vielfache von 24 Stunden überschreitende Zeit gilt diese Aliquotierungsregel ebenfalls.
Hier wird festgelegt, ob die Diäten nach der 24-Stunden-Regel oder nach der Kalendertags-Regel aliquotiert werden.
 
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Beispiel
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Beginn der Dienstreise: Dienstag 07:00 Uhr → Dauer: 3 aufeinanderfolgende Tage

1. Anwendung der 24-Stunden-Regel:

 1. Dienstreisetag Dienstag 07:00 Uhr bis Mittwoch 07:00 Uhr
 2. Dienstreisetag Mittwoch 07:00 Uhr bis Donnerstag 07:00 Uhr
 3. Dienstreisetag Donnerstag 07:00 Uhr bis Freitag 07:00 Uhr

2. Anwendung der Kalendertags-Regel:

 1. Dienstreisetag Dienstag 07:00 Uhr bis Dienstag 24:00 Uhr
 2. Dienstreisetag Mittwoch 00:00 Uhr bis Mittwoch 24:00 Uhr
 3. Dienstreisetag Donnerstag 00:00 Uhr bis Donnerstag 24:00 Uhr

An dieser Stelle wird definiert, in welcher Form Arbeitsessen (Frühstück, Mittag- und Abendessen) berücksichtigt werden. Dabei kann zusätzlich zur gesetzlichen Regelung nach RGV (pro bezahltem Essen werden € 15,- vom steuerfreien Taggeld abgezogen und als steuerpflichtig gerechnet) ein prozentueller oder betragsmäßiger Abzug berücksichtigt werden. In einem weiteren Feld wird festgelegt, ob der Abzug vom vollen oder vom aliquoten Taggeld erfolgen soll.
 
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Abzugsbasis
In der Abzugsbasis wird hier festgelegt, ob der Abzug vom vollen Taggeld oder vom bereits aliquotierten Taggeld erfolgen soll.
 
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Beispiel
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Taggeld = € 30,-, 15 % für Frühstück, 6 Stunden Dienstreise, aliquotiertes Taggeld = € 15,-

Bei der Einstellung "Abzug vom vollen Taggeld" beträgt der Abzug € 4,50 (15 % von € 30,-), bei der Einstellung "Abzug vom aliquotierten Taggeld" sind es € 2,25 (15 % von € 15,-). Wenn für eine Reise das volle Taggeld zusteht, ist das Ergebnis bei beiden Einstellungen natürlich gleich.

Wurde eine Abzugsregel mit absolutem Betrag festgelegt, ist die Abzugsbasis irrelevant, da der Abzug immer mit dem definierten Betrag erfolgt, unabhängig von der Höhe des Taggeldes. Eine Kürzung unter null gibt es übrigens nicht. 

 Abschnitt "Ausland"

Im Abschnitt "Ausland" stehen folgende Felder für individuelle Einstellungen im Kollektivvertrag zur Verfügung:

In diesem Feld kann die Aliquotierung für Auslandsdienstreisen hinterlegt werden. Die Tagsätze werden entweder laut Kalendertagsregel oder 24-Stunden-Regel, per Zwölftel- oder Drittelregelung berechnet. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • 24-Stunden + 1/3-Regel
  • 24-Stunden + 1/12-Regel
  • Kalendertag + 1/3-Regel
  • Kalendertag + 1/12-Regel
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Aliquotierung Ausland 1/12-Regel (EStG): Auslandsdiäten stehen erst bei Reisen von einer Dauer über 3 Stunden im Ausland zu. Bei einer Reise mit weniger als 3 Stunden im Ausland müssen die Auslandsstunden auf den Inlandsanteil angerechnet werden. Weitere Informationen sind dem EStG (Einkommensteuergesetz) zu entnehmen.

Aliquotierung Ausland 1/3-Regel (RGV): Auslandsdiäten stehen erst bei Reisen von einer Dauer über 5 Stunden im Ausland zu. Bei einer Reise mit weniger als 5 Stunden im Ausland müssen die Auslandsstunden auf den Inlandsanteil angerechnet werden. Weitere Informationen sind der RGV (Reisegebührenvorschrift) zu entnehmen.
Es gibt vier Auslandsgebührenstufen. Normalerweise wird hier die Stufe 3 hinterlegt. Das ist die höchste Stufe des jeweiligen Landes, die abgabenfrei bleiben kann.
 
Die Gebührenstufen können je Land unter Dienstreisen → Stammdaten → Regionen angesehen werden.
 
Beispiel für Deutschland:

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Sieht ein Kollektivvertrag für Auslandsdienstreisen eigene Tag- und Nächtigungsgelder vor, können sie in diesem Fenster hinterlegt werden.
 
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Wie im Feld "Abzug Arbeitsessen Inland" wird auch hier festgelegt, in welcher Form die Arbeitsessen berücksichtigt werden. Bei Arbeitsessen innerhalb einer Auslandsdienstreise wird nach der Reisegebührenverordnung (RGV) vorgegangen. Das heißt, eine Kürzung erfolgt erst ab dem zweiten Essen pro Tag auf 1/3 bzw. 4/12 des entsprechenden Auslandsreisesatzes.
 
Manche Kollektivverträge enthalten besondere Vorschriften, die den Abzug von Arbeitsessen regeln. So kann es erforderlich sein, dass auch eine prozentuelle bzw. betragsmäßige Kürzung erfolgt oder die Abzugsbasis das volle bzw. das aliquotierte Taggeld darstellt.
 
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Abzugsbasis
In der Abzugsbasis wird hier festgelegt, ob der Abzug vom vollen Taggeld oder vom bereits aliquotierten Taggeld erfolgen soll.
 
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Beispiel
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Taggeld = € 35,30; 15 % für Frühstück, 10 Stunden Dienstreise, aliquotiertes Taggeld = 35,30 / 12 * 10 = € 29,42.

Bei der Einstellung "Abzug vom vollen Taggeld" beträgt der Abzug € 5,30 (15 % von 35,30), bei der Einstellung "Abzug vom aliquotierten Taggeld" sind es € 4,41 (15 % von 29,42). Wenn für eine Reise das volle Taggeld zusteht, ist das Ergebnis bei beiden Einstellungen natürlich gleich.

Wurde eine Abzugsregel mit absolutem Betrag festgelegt, ist die Abzugsbasis irrelevant, da der Abzug immer mit dem definierten Betrag erfolgt, unabhängig von der Höhe des Taggeldes. Eine Kürzung unter null gibt es übrigens nicht.

 Abschnitt "Spezial"

Dieser Abschnitt enthält die in Kollektivverträgen am häufigsten vorkommenden Sonderregeln. Soll eine Sonderregel ausgewählt werden, setzen Sie mit der linken Maustaste das Häkchen. Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png gelangen Sie in das Fenster, in dem die Einstellungen für die jeweilige Sonderregel getroffen werden können.

Soll bei Reisen, die am Anreisetag vor einer bestimmten Uhrzeit beginnen oder am Rückreisetag nach einer bestimmten Uhrzeit enden, abweichende Diätenstufen gelten, dann ist diese Sonderregel zu verwenden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Beispiel
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Mit dieser Sonderregel kann festgelegt werden, ob ab einem Kalendertag pro Monat eine andere Diätenstufe gilt als davor. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Beispiel
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Im KV-Handel gibt es seit 1.7.2001 folgende Regelung:

Wenn in einem Monat Dienstreisen an mehr als 12 Kalendertagen anfallen, so reduziert sich für jede Dienstreise ab dem 13. Kalendertag das Taggeld auf € 14,40 bzw. auf ein Zwölftel von € 14,40 je angefangene Stunde. Bei der Ermittlung der 12 Kalendertage bleiben jedoch Dienstreisen, die insgesamt nicht mehr als 3 Stunden dauern, unberücksichtigt.

Zur richtigen Behandlung in der Diätenabrechnung muss in der Diätentabelle das gekürzte Taggeld (€ 14,40) in einer eigenen Stufe hinterlegt werden.

Außerdem sind die Felder "ab Kalendertag/Monat" und "dann gilt Diätenstufe" mit den jeweiligen Werten zu hinterlegen (z. B. ab Kalendertag 13 gilt Stufe 2).

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Sieht der Kollektivvertrag ab einer bestimmten Reisezeit eine andere Aliquotierungsregel vor, muss diese Sonderregel erfasst werden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Beispiel
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Bei dieser Sonderregel wird für Stunden vor dem Erreichen der in der Sonderregel hinterlegten Mindeststundenanzahl die 24h-Regel herangezogen.

Es ist zu beachten, dass diese Sonderregeln nur bei Dienstreisen im Inland zur Anwendung kommt!
Sieht der Kollektivvertrag vor, dass beispielsweise ab dem 8. Kalendertag ein anderer Satz für das Nächtigungsgeld gewährt wird, kann hier die entsprechende Diätenstufe mit dem geänderten Nachtsatz hinterlegt werden. Zur genaueren Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Beispiel
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In diesem Feld können eigene Regeln für eine Dienstreise im Nahbereich festgelegt werden.
 
Folgende Einstellungen sind zu treffen:
Beispiel
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Hinweis
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Damit diese Regel funktioniert, muss in der Dienstreiseerfassung das Feld "Entfernung" erfasst werden.
Diese Sonderregel wird auch angewendet, wenn in der Dienstreiseerfassung das Feld "im Nahbereich" auf "Ja" gesetzt wird.
Mit der Sonderregel mehrtägige Reise über X Tage können abweichende Diätenstufen bei Inlandsdienstreisen und prozentuelle Reduktionen bei Auslandsdienstreisen ab einem bestimmten Kalendertag definiert werden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
Für mehrtägige Inlandsdienstreisen kann hinterlegt werden, dass ab einem bestimmten Kalendertag eine andere Diätenstufe verwendet werden soll.

Für mehrtägige Auslandsdienstreisen kann hinterlegt werden, dass eine Verringerung des Tag- und oder Nächtigungsgeldes um x Prozent erfolgen soll.
 
Beispiel
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Falls ein Vergleich zwischen dem Auslands- und Inlandtag- bzw. -nächtigungssatz erfolgen soll, ist diese Sonderregel zu verwenden. Zur genauen Definition dieser Sonderregel sind die folgenden Felder zu beachten:
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Sonderregelung anwenden auf: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein

  • EU-Länder: Information zum Brexit: Für Dienstreisen, mit Reisebeginn ab 1.1.2021 wird Großbritannien nicht mehr als EU-Land gewertet. Bei Dienstreisen mit Reisebeginn vor 1.1.2021 und Reiseende nach 31.12.2020 wird keine automatische Splittung durchgeführt. Teilen Sie ggf. derartige Dienstreisen manuell auf.

  • EU-Länder (+Schweiz, Liechtenstein): Information zum Brexit: Für Dienstreisen, mit Reisebeginn ab 1.1.2021 wird Großbritannien nicht mehr als EU-Land gewertet. Bei Dienstreisen mit Reisebeginn vor 1.1.2021 und Reiseende nach 31.12.2020 wird keine automatische Splittung durchgeführt. Teilen Sie ggf. derartige Dienstreisen manuell auf.

  • EU-Länder (per 1.11.2001 + Schweiz, Liechtenstein): Informationen zum Brexit: Bei dieser Ausprägung wird Großbritannien aufgrund des Stichtags "1.11.2001" weiterhin als EU-Land gewertet.

  • Alle Länder: Die Sonderregel wird für alle Länder angewandt.
Vergleichsart: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Als Inlandsreise simulieren und vergleichen: Im Hintergrund wird eine Inlandsreise simuliert und mit der eingegebenen Auslandsreise verglichen. Der Differenzbetrag wird KV-rechtlich als pflichtiger Anteil zur Inlandsreise aufgeteilt. Zur Auszahlung kommt es nur dann, wenn die Sonderregel "Umschichtung bei 12/12-Überschreibung" aktiviert ist.

  • Auslandssatz aufwerten auf Inlandssatz: Im Hintergrund wird die Auslandsreise mit einer Inlandsreise verglichen. Der jeweils höhere Diätensatz wird verwendet. Der Differenzbetrag wird als pflichtiger Anteil im Ausland aufgeteilt.

  • Ausland aufwerten + mit Inland vergleichen: Im Hintergrund wird eine Inlandsreise simuliert. Ist der Wert der simulierten Inlandsreise größer als jener der Auslandsreise, wird der Differenzbetrag als pflichtiger Anteil im Ausland ausgewiesen. Die Zwölftel verteilen sich auf den Inlandsanteil. Für den ersten Tag wird der Wert laut Diätentabelle herangezogen und der noch offene Betrag wird auf den letzten Tag aufgeteilt. Dies erfolgt ungeachtet der Zwölftel, die an diesem Tag noch anstehen.

  • Auslandssatz mit Inlandssatz begrenzen: Hier wird für die Auslandsreise nur der Inlandssatz steuerfrei gerechnet. Der Differenzbetrag auf eine fiktive Inlandsreise wird als pflichtiger Anteil im Inland aufgeteilt.
    - Ist der Auslandssatz geringer als der Inlandssatz, wird der geringere Auslandssatz verwendet.
    - Ist der Auslandssatz höher als der Inlandssatz, wird der geringere Inlandssatz verwendet.
Anwenden auf: Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • nur Taggeld
  • Tag- und Nächtigungsgeld
Die Legaldefinition kommt dann zum Einsatz, wenn für Dienstreisen im Nahbereich oder Fernbereich keine lohngestaltenden Vorschriften vorhanden sind. Ist das der Fall und soll für die Berechnung der Reisekosten die Legaldefinition herangezogen werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen.
 
Die Berechnung der Legaldefinition wird jedoch nur bei jenen Dienstreisen durchgeführt, bei denen in der Dienstreiseerfassung der Zielort erfasst wurde. Ob eine "kleine" oder eine "große" Dienstreise behandelt werden soll, wird über das Feld Legaldefinition im Zuge der Erfassung gesteuert.
 
"Kleine" Dienstreise
  • Reise im Nahbereich (tägliche Rückkehr ist zumutbar)
  • Regelmäßigkeit der Dienstreise ist relevant (mind. 1x pro Woche)
  • Tag- und Nächtigungsgelder sind für die Dauer von 5 Tagen steuerfrei, danach steuerpflichtig.
  • Hält sich der Dienstnehmer länger als ein halbes Jahr nicht mehr in der betreffenden politischen Gemeinde auf, beginnen die 5 Tage wieder von vorne zu laufen.
  • Bei Unregelmäßigkeit gilt eine Anlaufphase von 15 Tagen steuerfrei, danach steuerpflichtig, und eine Vergessenszeit von einem Kalenderjahr.
"Große" Dienstreise
  • Reise im Fernbereich (tägliche Rückkehr unzumutbar)
  • Regelmäßigkeit ist irrelevant
  • Tag- und Nächtigungsgelder sind für die Dauer von 6 Monaten (= 183 Tage) steuerfrei, danach steuerpflichtig.
  • Hält sich der Dienstnehmer länger als ein halbes Jahr nicht mehr in der betreffenden politischen Gemeinde auf, beginnt eine neue 6-Monats-Frist zu laufen.
In der Dienstreiseerfassung sind für die Anwendung der Legaldefinition folgende Eingabefelder zu berücksichtigen:
Diese Eingabe bewirkt, dass die Dienstreisezeit immer abgerundet wird, d. h., nur jede volle Stunde zählt!

Beispiel
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Die Reisedauer beträgt 5 Stunden 50 Minuten → Reisezeit wird auf 5 Stunden abgerundet.

Hinweis 
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Bei der Prüfung des Feldes Keine Diäten bis Stunde wird in Verbindung mit "Reisestunden abrunden" nicht abgerundet.
 
Beispiel: Reise von 14:53 - 18:34 (3 h 41 min) wären abgerundet 3 Stunden. Ist im Feld "Keine Diäten bis Stunde" der Wert 3 hinterlegt, werden trotzdem Diäten berechnet.
 
Zusätzlich gibt es eine Prüfung hinsichtlich der Auslandszeit. Beträgt diese mehr als 3 Stunden, wird auch hier keine Abrundung durchgeführt.
Mit der Funktionstaste F8 öffnet sich ein Fenster, in dem Spezialprogrammierungen zu individuellen Betriebsvereinbarungen oder speziellen Kollektivvertragsregelungen hinterlegt werden können.

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Beispiel
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Die Einstellung FEEI (Elektro-/Elektronikindustrie) im Feld Spezielle Kollektivvertrag-Regelung bewirkt, dass bei Reisen in die am 01.05.2004 beigetretenen Mitgliedsstaaten sowie bei Reisen nach Rumänien und Bulgarien die Auslandstagsätze schrittweise ab 01.01.2007 jeweils um € 3,00 pro Kalenderjahr angehoben werden, bis der Wert des Inlandstaggeldes bzw. -nächtigungsgeldes erreicht ist. Ab 01.01.2016 sind auch Kroatien, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz dabei. In der Schweiz gilt beispielsweise ein Tagsatz von 36,80 €. Durch diese Sonderregel passiert eine Aufwertung auf 9 € (Jahr 2016, 2017, 2018), sodass für die Schweiz im Jahr 2018 ein Tagsatz von 45,80 € ermittelt wird. 

Beachten Sie, wenn das Feld Sonderregelung Vergleich Ausland - Inlandssatz auf "Ja" gesetzt ist, wird Norwegen als EU-Land gewertet.
Wenn Dienstreisen im Nahbereich (bei einer betroffenen Dienstreise ist das Feld im Nahbereich auf "Ja" gesetzt) erfasst werden, erfolgt der Essensabzug fix nach dem Muster bis 11 Stunden 100% Kürzung, über 11 Stunden 50% Kürzung. Für Reisen im Fernbereich erfolgt der Essensabzug nach den hinterlegten Abzugsregeln.

Beispiel
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Im KV Metallindustrie (Ausprägung Metallindustrie im Feld Spezielle Kollektivvertrag-Regelung) wird der Inlandsteil bei Auslandsreisen speziell bewertet. Der Inlandsteil ergibt sich aus Gesamt-Reisezeit - Auslandsreisezeit.

Die hier berechneten Stunden werden dann aufgrund einer speziellen Drittelregelung wie folgt bewertet:

> 12 → Tagsatz
> 9 → Stufe 10
> 6 → Stufe 7
> 3 → Stufe 4

Seit 2018 werden die Tagsätze für die Metallindustrie an die jährliche KV-Erhöhung für einige europäische Länder (darunter Slowenien, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien und einige mehr) angepasst. Das bedeutet in Formeln ausgedrückt:

01.01.2018 - 31.10.2018 Gebührenstufe 3 + 3,00
01.11.2018 - 31.10.2019 Wert aus 2018 + 2,1 % + 3,00
01.11.2019 - 31.10.2020 Wert aus 2019 + 2,0 % + 3,00
01.11.2020 - 31.10.2021 Wert aus 2020 + 1,45 % + 3,00
01.11.2021 - 31.10.2022 Wert aus 2021 + 2,5 % + 3,00
01.11.2022 - 31.10.2023 Wert aus 2022 + 7,0 % + 3,00
01.11.2023 - 31.10.2024 Wert aus 2023 + 8,5 % + 3,00
01.11.2024 - 31.10.2025 Wert aus 2024 + 3,8 % + 3,00
01.11.2025 - 31.10.2026 Wert aus 2025 + 2,0 % + 3,00
01.11.2026 - 31.10.2027 Wert aus 2026 + 2,1 % + 3,00

... solange bis das Inlandstaggeld erreicht wird.

Um diese Bewertungen abbilden zu können, muss im Feld Spezielle Kollektivvertrag-Regelung die Ausprägung Metallindustrie ausgewählt werden.

Beispiel
Beispiel.png
Im Feld Faktorentabelle für Auslandsaliquotierung können spezielle Auslandsaliquotierungsregeln eingestellt werden.

Der KV "Chemische Industrie Angestellte" sieht beispielsweise folgende Regel vor:

 Bei einer Abwesenheit bis zu 4 Stunden kein Taggeld
 Bei einer Abwesenheit über 4 bis zu 8 Stunden das halbe Taggeld
 Bei einer Abwesenheit über 8 Stunden das volle Taggeld

Um diese Anforderung abzubilden, muss im Feld "Faktorentabelle für Auslandsaliquotierung" eine entsprechende Tabelle angelegt werden.

1087148477000000000_4.png

Aufgrund dieser Faktorentabelle würde bei Auslandsdienstreisen mit folgenden Werten gerechnet werden:

1087148477000000000_3.png
 

 Dienstnehmer

 Reiter "Kollektivvertrag"

Im Programm LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer müssen am Reiter "Kollektivvertrag" bei allen Dienstnehmern, bei denen Reisekosten erfasst werden sollen, die entsprechende KV-Nummer, Diätenstufe und Diäten-Unternummer hinterlegt werden.

1484745422000002680.png

Die genannten Felder können bei Bedarf importiert werden (LOHN → Weitere Funktionen → Import und Export → Dienstnehmer → Dienstnehmer importieren).

 Reiter "Allgemein/CRM"

Sollen die erfassten Dienstreisen ein Genehmigungsverfahren durchlaufen, muss am Reiter "Allgemein/CRM" bei jedem Dienstnehmer die jeweilige Abteilungsleitung und/oder Geschäftsführung hinterlegt werden. Bei Dienstnehmern, die selbst der Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung angehören, ist die jeweilige Position im gleichnamigen Feld auszuwählen, sodass diese Person bei anderen Dienstnehmern als Abteilungsleitung bzw. Geschäftsführung hinterlegt werden kann. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Kapitel 9.

Bei Mitarbeiter 2 Wolfgang Schrenk sind die Felder wie folgt befüllt. Die Mitarbeiterin 1 Dr. Karoline Binder-Grau ist seine Abteilungsleiterin.

1485031270000010390.png

Bei Mitarbeiter 1 Karoline Binder-Grau sind die Felder wie folgt befüllt. Damit sie als Abteilungsleiterin bei anderen Dienstnehmern hinterlegt werden kann, muss ihre Position entsprechend gesetzt sein.

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Die genannten historischen Felder aus dem Paket CRM können insbesondere über die Funktion CRM → Stammdaten → Personen → Mitarbeiter → Menü Funktionen → Wechsel Organisationseinheit verändert werden.
 
Falls 
  • bei der Dienstreiseerfassung im Programm LOHN → Dienstreisen → Dienstreisen erfassen die Funktion "Mitarbeitervorschlag" verwendet werden soll oder
  • die Mitarbeiter über das BMD Web ihre Dienstreisen selbstständig erfassen sollen oder
  • ein Termin im Kalender des Mitarbeiters für die Reise angelegt werden soll oder
  • das Genehmigungsverfahren genutzt werden soll,
dann muss bei jedem Dienstnehmer dessen User-ID im Feld User-ID hinterlegt sein. Dieses Feld kann sowohl über das Programm LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer als auch über das Programm CRM → Stammdaten → Personen → Mitarbeiter nachbearbeitet werden.

Beachten Sie für zukünftige Neuanlagen von Mitarbeitern das Lernvideo Ein neuer Mitarbeiter tritt ein - Was ist zu tun?.

Wird die Lohnverrechnung auf einer anderen Umgebung geführt, als die Dienstreisen erfasst werden (beispielsweise in BMD 5.5 oder einer anderen NTCS Datenbank oder einem anderen Programm), dann sind abweichende Mitarbeiter- und/oder Firmennummern möglich.

Beispielsweise nimmt ein Wirtschaftskunde die Dienstreiseerfassung vor, die Lohnverrechnung wird jedoch von einem Steuerberater durchgeführt. Der Wirtschaftskunde führt seine Firmen üblicherweise mit niedrigen Firmennummern (1, 2, 3 usw.). Beim Steuerberater hat die Firma meistens eine Nummer im 200000er-Bereich. In Einzelfällen kommt es auch vor, dass die Mitarbeiternummern unterschiedlich lauten.

In diesen Fällen helfen die folgenden Felder, denn ihre Einträge werden beim Export der Dienstreisen per CSV-Datei (Parameter Überleitung) mit den folgenden Ausprägungen als Firmen- bzw. Mitarbeiternummern exportiert, sodass die Daten unmittelbar im Zielsystem importiert werden können.
  • 1 - BMD 5.5 LOHN (LV060 → LV580)
  • 2 - BMD 5.5 LOHN (LV580)
  • 3 - Abrechnungsimport in NTCS LOHN oder BMD 5.5 LOHN
Beide Felder können sowohl über das Programm LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer als auch über das Programm CRM → Stammdaten → Personen → Mitarbeiter nachbearbeitet werden.

Hier ist die Lohnklientennummer zu hinterlegen, welche dieser Firma im BMD 5.5 LOHN entspricht.

Besonderheiten dieses Feldes im LOHN
  • Die Hinterlegung ist Voraussetzung für jede Variante des Imports von Mitarbeitern aus dem BMD 5.5 LOHN.

  • Bei der Übernahme einer gesamten Lohnverrechnung aus BMD 5.5 in den NTCS LOHN wird das Feld automatisch mit der BMD 5.5 Lohnklientennummer befüllt.

  • Werden Dienstreisen in den Lohn per CSV-Datei übergeleitet, dann wird die Lohnklientenummer als Firmennummer exportiert. Beispielsweise nutzt ein Wirtschaftskunde das NTCS Dienstreisemodul und verwendet die Firma 1. Der Lohn wird von einem Steuerberater auf einer anderen Umgebung abgerechnet. Beim Steuerberater hat diese Firma die Nummer 200101. Ist im Feld "Lohnklientennummer" 200101 in der Firma 1 auf der Datenbank des Wirtschaftskunden hinterlegt, dann wird beim Export der Dienstreisedaten für die Lohnverrechnung nicht die Firma 1, sondern die Firma 200101 aufgegeben, sodass die Daten am Zielsystem des Steuerberaters direkt verarbeitet werden können.

Originalnummer bzw. Personalnummer aus BMD 5.5 (z. B. Klientennummer aus INFO01 oder Kundennummer aus PR01 - siehe Kontonummer in BMD 5.5)

Besonderheiten im LOHN
Bei der Überleitung der Dienstreise in den Lohn per CSV-Datei wird die Nummer in BMD 5.5 aus diesem Feld als Personalnummer verwendet. Beispielsweise hat der Mitarbeiter in der Umgebung, mit der die NTCS Dienstreisen erfasst werden, die Nummer 100. Die Lohnverrechnung wird vom Steuerberater auf einer anderen Umgebung geführt und dort hat der Mitarbeiter die Nummer 134. Beim Export der Dienstreisedaten in eine CSV-Datei wird die Personalnummer 134 exportiert, sodass diese Daten in die Lohnverrechnung des Steuerberaters importiert werden kann.

Besonderheiten ZEIT
Bei Verwendung des Programms ZEIT für Lohnverrechnung exportieren wird die "Nummer in BMD 5.5" (welche die im externen Lohnsystem vergebene Dienstnehmernummer ist) aus diesem Feld als Personalnummer für den Export verwendet.

Beispiel
Der Mitarbeiter hat in der Zeiterfassung die Personalnummer 100.
Die Lohnverrechnung wird vom Steuerberater extern auf einer anderen Systemumgebung geführt und dort hat der Mitarbeiter die Personalnummer 134.
Ist nun im Feld "Nummer in BMD 5.5" die Nr. 134 hinterlegt, so wird nur beim Export der Zeitdaten in die CSV-Datei die Personalnummer 134 exportiert, sodass diese Daten in die Lohnverrechnung des Steuerberaters importiert werden können. In der Zeiterfassung intern bleibt die Mitarbeiternummer jedoch 100. 

 Lohnarten

 Anlage sämtlicher relevanter Lohnarten

Lohnarten,
  • auf die in weiterer Folge die Überleitung in die Lohnverrechnung erfolgen soll (Tag- bzw. Nächtigungsgelder),
  • die bei Spesenarten hinterlegt sind,
  • die zur Eingabe von Kilometergeldern vorgesehen sind,
  • die direkt in Parametern zur Dienstreise hinterlegt sind,
müssen vor ihrer Hinterlegung in den Parametern etc. angelegt sein. Im Programm LOHN → Stammdaten → Lohnarten finden Sie bereits viele Lohnarten zur Dienstreiseabrechnung vor, sodass dieser Arbeitsschritt bei Verwendung von NTCS LOHN in derselben Datenbank rasch erledigt ist.

Verwenden Sie jedoch
  • eine andere Datenbank und andere Lohnarten oder
  • ein anderes Lohnverrechnungsprogramm (z. B. BMD 5.5),
dann müssen die Lohnarten, die zur Überleitung herangezogen werden sollen, zuerst im Programm LOHN → Stammdaten → Lohnarten angelegt werden. Achten Sie darauf, dass Änderungen an für Dienstreisen relevanten Lohnarten in beiden Systemen gleichermaßen durchgeführt werden, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen.

 Sichtbarkeit

In der Reiseerfassung können zusätzlich zu den Reisezeiten auch Kilometergelder und Lohnarten, die mit der Dienstreise in Zusammenhang stehen (z. B. ein Reisekostenvorschuss), erfasst werden. Jene Lohnarten, die in der Dienstreiseerfassung zur Eingabe bereitstehen sollen, müssen im Lohnartenstamm am Reiter "Divers" entsprechend gekennzeichnet werden.

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 Verbuchung

Beachten Sie, dass es im § 13 UStG geregelt ist, dass nur aus den steuerfreien (nicht steuerbaren) Inlandsdiäten die Vorsteuer herausgerechnet werden darf. Die BMD Standardlohnarten werden aus diesem Grund so ausgeliefert, dass die Lohnarten "Diäten Inland frei..." 10 % Vorsteuer, aber die Lohnarten "Diäten Inland pfl..." keine Vorsteuer beinhalten. Auslandsdiäten beinhalten generell keine Vorsteuer.

1382351914000005410.png

Barauslagen werden üblicherweise pro Vorsteuer-Prozentsatz unterschieden, damit eine unmittelbare Verbuchung in der FIBU erfolgen kann. Aus diesem Grund sind mehrere Lohnarten für Barauslagen zu finden, die sich lediglich im Prozentsatz unterscheiden.

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 Lohnartengruppen-Zuordnung

Achten Sie stets darauf, dass alle Lohnarten in Verbindung mit Reisekostenabrechnungen den jeweils korrekten Lohnartengruppen zugeordnet sind. Weisen Sie individuelle Lohnarten den korrekten Lohnartengruppen zu. Diese Lohnartengruppen werden in anderen Programmteilen verwendet. Insbesondere hervorzuheben sind die Lohnartengruppen:
  • 250 Diäten: Umfasst alle Diätenlohnarten ungeachtet ob frei oder pflichtig, Tag oder Nacht oder der Eingabeform als Betrag oder Menge
  • 260 Kilometergeld: Umfasst alle Lohnarten, die ein Kilometergeld repräsentieren
  • 280 Fahrtersatz: SV-freier und -pflichtiger Fahrtersatz
  • 290 Barauslagen: Sämtliche Barauslagen
  • 601 Standardlohnarten mit Pflichtigkeit §26 Z 4: Lohnarten mit der Lohnsteuer-Pflichtigkeit § 26 Z 4

 1/7 bzw 1/4-Regelung

In manchen Kollektivverträgen (z. B. KV für Angestellte der Industrie) ist eine 1/7-Regelung (auch Siebentel-Regelung oder Siebtel-Regelung) bzw. eine 1/4-Regelung (auch Viertel-Regelung) vorgesehen. Diese Regelungen gelten meist für Zeiträume, die nicht in die Normalarbeitszeit des Dienstnehmers fallen. Die Bewertung und das Stundenausmaß müssen manuell erfolgen.

Für die Abrechnung wird die Anlage entsprechender Lohnarten empfohlen, sodass bei der Dienstreise nur die Menge der Stunden erfasst werden muss. Kopieren Sie eine von den Pflichtigkeiten her ähnliche Lohnart. Die Lohnart ist am Reiter "Name, Bruttoerfassung" so eingestellt, dass eine Menge erfasst wird (Feld "Eingabe Menge"). Der Satz kommt aus dem im KV hinterlegten Tag- und Nächtigungsgeld (Feld "Eingabe Satz"). Im Prozentsatz ist je nach Regelung das Ergebnis 1/7, 1/4 usw. in Prozent ausgedrückt: 1/7 = 0,1429 = 14,29 % bzw. 1/4 = 0,25 = 25 % (Feld "Prozentsatz"). Natürlich sind diese individuellen Lohnarten allen erforderlichen Lohnartengruppen zuzuordnen (Feld "Lohnartengruppen-Zuordnung").

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Am Reiter "Divers" ist die Lohnart im Feld "Reisekosten (Lohnarten)" mit "Ja" zu kennzeichnen, damit diese Lohnart in Dienstreisen erfasst werden kann.

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Die Lohnart ist in einem der Parameter "Lohnart 1" bis "Lohnart 10" zu hinterlegen.

Wenn Sie hier eine Lohnart (z. B. Reisevorschuss, Reiseentgelt, Lenkentgelt ...) hinterlegen, können Sie bei der Erfassung der Reise im Haupterfassungsfenster stehend einen Wert auf dieser Lohnart eingeben. Dazu ist es natürlich notwendig, dass Sie die entsprechende Lohnart über die Feldauswahl aktivieren.
 
Hinweis
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In der Feldauswahl wird die Lohnart mit der tatsächlichen Bezeichnung angezeigt. Wird hier z. B. die Lohnart "Reisevorschuss" hinterlegt, muss in der Feldauswahl auch nach dieser Bezeichnung gesucht werden.
 
Parametereinstellung:

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Darstellung in der Reiseerfassung:
 
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Direkt auf der Dienstreise kann die gewünschte Menge erfasst werden. Im Berechnungsjournal zur Dienstreise kann der ermittelte Satz leicht nachvollzogen werden. Im nachfolgenden Bild betragen das Taggeld € 26,40 und das Nächtigungsgeld € 15,00 und es wird die 1/7-Regelung angewendet.

Summe aus Tag- und Nächtigungsgeld * Prozentsatz = (26,40 + 15,00) * 14.29 % = 41,40 * 0,1429 = 5,9181 = 5,92

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 Spesenarten

Um auch Reisespesen (z. B. Hotelrechnungen, Taxi, Flug- und Mobiltelefonspesen ...) erfassen zu können, müssen im Programm LOHN → Dienstreisen → Stammdaten → Spesenarten alle benötigten Spesenarten angelegt werden. Der Detailierungsgrad an Spesenarten ist von den individuellen Bedürfnissen abhängig. Es wird empfohlen, für jede Reisespesen- bzw. Barauslagen-Lohnart, die aus diversen Gründen separat abgerechnet werden muss, zumindest eine Spesenart zu verwenden.

Beispielsweise müssen aufgrund unterschiedlicher Steuersätze mehrere Barauslagenlohnarten für den Buchungsbeleg oder die UVA etc. unterschieden werden. Aus diesem Grund ist es ratsam, für jeden Steuersatz zumindest eine Spesenart zu besitzen, um diese zusammengefasst zu erfassen und an die Lohnverrechnung zu übergeben. Natürlich ist es auch möglich, dass mehrere Spesenarten dieselbe Lohnart hinterlegt haben.

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Hinweis 
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Wird die Dienstreiseabrechnung für mehrere Firmen durchgeführt, ist es ratsam, die Spesenarten zuerst unter der Lohn-Vorschlagswertefirma anzulegen, da sie in weiterer Folge über die Funktion "Kopieren vom Standard" auf die einzelnen Firmen übernommen werden können.

Hinweis 
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In Ausnahmefällen sind Barauslagen mit nicht österreichischen Steuersätzen zu erfassen. In diesem Fall sollte eine eigene Spesenart und eine eigene Lohnart zur Abrechnung der Barauslage verwendet werden. In der FIBU ist der ausländische Steuersatz manuell anzulegen und bei der Lohnart zu hinterlegen. Diese Barauslagenlohnart sollte auf ein separates FIBU-Konto verbucht werden und das FIBU-Konto ist in der FIBU hinsichtlich der UVA zu fixieren (z. B. über das Feld FilialNr-Kz).

Bezeichnung
Eingabe der Spesenarten-Bezeichnung
Ist Sammelspesenart
Über dieses Feld kann eine Sammelspesenart definiert werden. Diese dient beispielsweise zur Vorerfassung bzw. zur Vereinfachung, wenn der Erfasser der Dienstreise mit den Aufteilungsmodalitäten nicht vertraut ist.

Wird dieses Feld auf "Ja" gestellt, muss der erfasste Aufwand in einem weiteren Schritt mit dem Programm Spesen verteilen aufgeteilt werden. Dazu müssen in den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" die entsprechenden Lohnarten hinterlegt werden.
 
Beispiel
Beispiel.png
Definition einer Sammelspesenart
Der erfasste Aufwand auf der Sammelspesenart kann im Programm LOHN → Dienstreisen → Spesen verteilen auf die angegebenen Spesenarten in den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" aufgeteilt werden.

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Lohnart
Nummer der Lohnart
Verteil-Spesenart 1
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 2
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 3
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 4
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 5
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 6
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv. 
Verteil-Spesenart 7
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 8
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 9
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Verteil-Spesenart 10
In den Feldern "Verteil-Spesenart 1" bis "Verteil-Spesenart 10" sind jene Spesenarten zu hinterlegen, auf die der auf der Sammelspesenart erfasste Aufwand aufgeteilt werden soll. Die genaue Aufteilung erfolgt in einem weiteren Schritt im Programm Spesenverteiler. Diese Felder sind nur bei Sammelspesen (Feld Ist Sammelspesenart) aktiv.
Sichtbar in Dienstreise
Soll die Spesenart in der Diätenerfassung sichtbar sein, muss dieses Feld auf "ja" stehen.
Buchungssymbol
An dieser Stelle kann ein Buchungssymbol für die Verbuchung in die Fibu hinterlegt werden.
 
 
Folgende Funktionen stehen über das Fenstermenü zur Verfügung:
 
Funktionen
Übernimmt die Spesenarten aus der Lohn-Vorschlagswertefirma des aktuellen Datenbestandes auf die jeweilige Firma.
 

 Regionen

Im Programm CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Adressdetails → Regionen bzw. LOHN → Dienstreisen → Stammdaten → Regionen werden die unterschiedlichen Reisekostensätze für Auslandsdienstreisen verwaltet. Die Regionen werden bereits bei der Erstinstallation von der NTCS vorgegeben bzw. importiert, können jedoch beliebig erweitert werden. Dabei wird zwischen vier Gebührenstufen (1, 2a, 2b und 3) mit jeweils einem Tag- und Nachtsatz unterschieden. Welche Gebührenstufe letztendlich zur Anwendung kommt, wird im Kollektivvertrag unter dem Reiter "Reisekosten" im Abschnitt "Ausland" festgelegt.

Im Zuge der Dienstreiseerfassung kann in manchen Ländern auch zwischen mehreren Regionen mit unterschiedlichen Sätzen ausgewählt werden.
 
Beispiel 
Beispiel.png
Großbritannien verfügt über zwei Regionen, in denen unterschiedliche Reisekostensätze zur Anwendung kommen.

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Zu beachten ist außerdem, dass in den Lohnsteuerrichtlinien, in denen die Tages- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen hinterlegt sind, nicht für alle Länder entsprechende Sätze hinterlegt sind. Die Lohnsteuerrichtlinie Rz 1405a besagt: "Enthält die Tabelle (Anmerkung der Redaktion: Tabelle für Tages- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen in Lohnsteuerrichtlinie Rz 1405) nicht das Land der Auslandsdienstreise, ist das dem Auslandsdienstreiseort nächstgelegene Land für die Tages- und Nächtigungsgebühr heranzuziehen."

Beispiel 
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Für Serbien sind keine Tages- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen definiert. Hier muss für jede Dienstreise der konkrete Auslandsdienstort und das nächstgelegene Land beachtet werden. Bei der einen Dienstreise kommen beispielsweise die Tages- und Nächtigungsgelder für Kroatien und bei der anderen für Rumänien zu tragen, immer abhängig vom jeweiligen Auslandsdienstort in Serbien. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die Tages- und Nächtigungsgelder manuell bei der jeweiligen Dienstreise im Detail zu erfassen, anstatt einen festen, den Lohnsteuerrichtlinien nicht in allen Fällen entsprechenden Satz für Serbien zu definieren.

 Währung und Kurse

Spesen bzw. Barauslagen werden insbesondere bei Dienstreisen ins Ausland in der landesüblichen Währung vom Dienstnehmer vorgestreckt. Rückerstattet soll der entsprechende Eurobetrag werden. Für diese Zwecke müssen sowohl die Währung als auch der Umrechnungskurs bekannt sein.

Währungen werden im Programm CRM → Stammdaten → Währungen verwaltet und sind meistens bereits vor der Inbetriebnahme des Lizenzpakets "Reisekostenabrechnung" importiert. Bei Bedarf kann der Import der Währungen über das Programm CRM → Stammdaten → Schnittstellen → Import → Importe Standards → Währungen nachgeholt werden.

Kurse zu Fremdwährungen werden im Programm CRM → Stammdaten → Kurse verwaltet.

 Parameter

Neben den Stammdaten in den bisherigen Kapiteln sind Parameter bei der Inbetriebnahme der Reisekostenabrechnung einzustellen.

Die Parametereinstellungen können entweder über das Programm LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Dienstreisen erfassen oder direkt in den Programmen Dienstreisen erfassen, Dienstreisen genehmigen bzw. Dienstreisen in Lohnverrechnung überleiten jeweils über das Menü Extras → Allgemeine oder firmenbezogene Einstellungen vorgenommen werden. In beiden Fällen öffnet sich folgendes Fenster:

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Die Parameter sind thematisch in fünf Abschnitte unterteilt, die im Folgenden beschrieben werden.

Den Abschluss bildet ein Unterkapitel, in dem weitere Einstellungen und Parametrierungen in anderen optionalen Paketen behandelt werden.
 

 Allgemein

In diesem Abschnitt werden grundlegende Einstellungen parametrisiert.

Über diesen Parameter können Sie festlegen, wie das erfasste Kilometergeld in der Reiseübersicht dargestellt werden soll. 
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
1 - Menge / Betrag
2 - Menge
3 - Betrag

Hinweis 
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Die Einstellung wirkt sich auch auf die Darstellung in den Feldern "KM-Geld-Lohnart (0 Beif.)", "KM-Geld-Lohnart (1 Beif.)", "KM-Geld-Lohnart (2 Beif.)" usw. aus.
Über diesen Parameter können Sie festlegen, wie erfasste Lohnarten in der Reiseübersicht dargestellt werden sollen.
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
1 - Menge / Betrag
2 - Menge
3 - Betrag

Hinweis 
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Die Einstellung wirkt sich auch auf die Darstellung in den Feldern "Lohnart 1", "Lohnart 2", "Lohnart 3" usw. aus.
Entscheiden Sie hier, ob Reisen, die bereits in den Lohn übergeleitet wurden, geändert werden dürfen.
Folgende Ausprägungen stehen ab nun zur Verfügung:

0 - Nein (weil in Lohn übergeleitet): Alle Reisen, die den Reisestatus "Übergeleitet" oder "Storniert+Übergeleitet" haben, sind für die Änderung gesperrt. Hat die Dienstreise jedoch erst den Status "Genehmigt", kann sie mit dieser Ausprägung bearbeitet werden.

1 - Ja: Alle Reisen können bearbeitet werden.
.
2 - Nein (weil genehmigt): Alle Reisen, die den Reisestatus "Genehmigt" oder "Übergeleitet" oder "Storniert+Übergeleitet" haben, sind für die Änderung gesperrt.
In diesem Feld wird festgelegt, ob und wie eine automatische Reisenummernvergabe erfolgen soll.

1 - Nein
2 - fortlaufend je Firma
3 - fortlaufend je Konzern
Haben Sie auch das Zeiterfassungsmodul von BMD im Einsatz, können Sie hier festlegen, ob der Reisebeginn bzw. das Reiseende aus der Zeiterfassung vorgeschlagen werden soll.

0 - Nein
1 - Ja
Hier kann mit F4 eine eigene RTF-Text-Vorlage definiert werden, die bei der Neuanlage einer Dienstreise automatisch kopiert und der Reise im Feld "Text" zugeordnet wird.
Steht dieser Parameter auf "Ja", so werden bei Eingabe/Übergabe einer Auftragsnummer die Kundennummer, das Projekt und die Kostentypen aus dem Auftrag vorgeschlagen. Mit der Ausprägung "Nein" kann die Ermittlung aus dem Auftrag deaktiviert werden.

0 - Nein
1 - Ja
Steht dieser Parameter auf "Ja", so wird bei Eingabe eines Projektes die Kundennummer des Projektes in der Reise vorgeschlagen, selbst wenn die Kundennummer inaktiv ist.
In diesem Parameter kann ein Makro für den Vorschlag eines Betreffs hinterlegt werden. Das Makro wird bei der Archivierung eines neuen Dokuments zu einer Dienstreise ausgeführt. Wenn man beispielsweise ein neues Dokument in der Dienstreise anlegt, dann wird dieses Makro für den Betreff des Dokuments herangezogen. Es wird jedoch nicht ausgeführt, wenn ein bestehendes Dokument im Dokumentenmanagementsystem zu einer Dienstreise zugeordnet wird oder wenn das Programm Dienstreise drucken gestartet wird.
Mit diesem Parameter kann definiert werden, welche Ausprägungen für Arbeitsessen zur Verfügung stehen sollen. Dieser Parameter bezieht sich auf die Combobox bei der Erfassung und auf die Anzeige in der Liste. In der Verwaltung der Arbeitsessen (Feld Arbeitsessen - F8, Fenster Arbeitsessen) selbst bleibt die Spalte Frühstück.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Alle: Bei der Combobox für die Arbeitsessen werden wie bisher alle Kombinationen von Frühstück (F), Mittagessen (M) und Abendessen (A) angeboten.

1 - ohne Frühstück (M, A, MA): Bei dieser Ausprägung werden nur mehr Kombinationen ohne Frühstück angeboten. Diese Ausprägung sollte insbesondere dann gewählt werden, wenn Frühstück nicht als Arbeitsessen erfasst werden darf bzw. soll.
Mit diesem Parameter wird die Kostentypermittlung von Dienstreisen geregelt. Es kann gewählt werden, ob der Kostentyp aus dem Mitarbeiter, dem Projekt oder dem Auftrag in dieser Reihenfolge übernommen werden soll. Die Einstellung Mitarbeiter, Projekt, Auftrag bedeutet:
  1. Ist "Mitarbeiter" ausgewählt, so wird nach Eingabe des Reisebeginns der Kostentyp des Mitarbeiters vorgeschlagen.

  2. Ist "Projekt" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Projektnummer der Kostentyp, der im Projekt hinterlegt ist, vorgeschlagen.

  3. Ist "Auftrag" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Auftragsnummer
    1. geprüft, ob ein Projekt im Auftrag hinterlegt ist, die Einstellung Projekt aktiviert ist und die Kostentypen des Projektes vorgeschlagen
    2. anschließend werden die Kostentypen des Auftrages, wenn welche hinterlegt sind, auf die Reise übernommen.
Ist alles ausgeschaltet, erfolgt kein Vorschlag für den jeweiligen Kostentyp.
Mit diesem Parameter wird die Kostentypermittlung von Dienstreisen geregelt. Es kann gewählt werden, ob der Kostentyp aus dem Mitarbeiter, dem Projekt oder dem Auftrag in dieser Reihenfolge übernommen werden soll. Die Einstellung Mitarbeiter, Projekt, Auftrag bedeutet:
  1. Ist "Mitarbeiter" ausgewählt, so wird nach Eingabe des Reisebeginns der Kostentyp des Mitarbeiters vorgeschlagen.

  2. Ist "Projekt" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Projektnummer der Kostentyp, der im Projekt hinterlegt ist, vorgeschlagen.

  3. Ist "Auftrag" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Auftragsnummer
    1. geprüft, ob ein Projekt im Auftrag hinterlegt ist, die Einstellung Projekt aktiviert ist und die Kostentypen des Projektes vorgeschlagen
    2. anschließend werden die Kostentypen des Auftrages, wenn welche hinterlegt sind, auf die Reise übernommen.
Ist alles ausgeschaltet, erfolgt kein Vorschlag für den jeweiligen Kostentyp.
Mit diesem Parameter wird die Kostentypermittlung von Dienstreisen geregelt. Es kann gewählt werden, ob der Kostentyp aus dem Mitarbeiter, dem Projekt oder dem Auftrag in dieser Reihenfolge übernommen werden soll. Die Einstellung Mitarbeiter, Projekt, Auftrag bedeutet:
  1. Ist "Mitarbeiter" ausgewählt, so wird nach Eingabe des Reisebeginns der Kostentyp des Mitarbeiters vorgeschlagen.

  2. Ist "Projekt" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Projektnummer der Kostentyp, der im Projekt hinterlegt ist, vorgeschlagen.

  3. Ist "Auftrag" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Auftragsnummer
    1. geprüft, ob ein Projekt im Auftrag hinterlegt ist, die Einstellung Projekt aktiviert ist und die Kostentypen des Projektes vorgeschlagen
    2. anschließend werden die Kostentypen des Auftrages, wenn welche hinterlegt sind, auf die Reise übernommen.
Ist alles ausgeschaltet, erfolgt kein Vorschlag für den jeweiligen Kostentyp.
Mit diesem Parameter wird die Kostentypermittlung von Dienstreisen geregelt. Es kann gewählt werden, ob der Kostentyp aus dem Mitarbeiter, dem Projekt oder dem Auftrag in dieser Reihenfolge übernommen werden soll. Die Einstellung Mitarbeiter, Projekt, Auftrag bedeutet:
  1. Ist "Mitarbeiter" ausgewählt, so wird nach Eingabe des Reisebeginns der Kostentyp des Mitarbeiters vorgeschlagen.

  2. Ist "Projekt" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Projektnummer der Kostentyp, der im Projekt hinterlegt ist, vorgeschlagen.

  3. Ist "Auftrag" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Auftragsnummer
    1. geprüft, ob ein Projekt im Auftrag hinterlegt ist, die Einstellung Projekt aktiviert ist und die Kostentypen des Projektes vorgeschlagen
    2. anschließend werden die Kostentypen des Auftrages, wenn welche hinterlegt sind, auf die Reise übernommen.
Ist alles ausgeschaltet, erfolgt kein Vorschlag für den jeweiligen Kostentyp.
Mit diesem Parameter wird die Kostentypermittlung von Dienstreisen geregelt. Es kann gewählt werden, ob der Kostentyp aus dem Mitarbeiter, dem Projekt oder dem Auftrag in dieser Reihenfolge übernommen werden soll. Die Einstellung Mitarbeiter, Projekt, Auftrag bedeutet:
  1. Ist "Mitarbeiter" ausgewählt, so wird nach Eingabe des Reisebeginns der Kostentyp des Mitarbeiters vorgeschlagen.

  2. Ist "Projekt" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Projektnummer der Kostentyp, der im Projekt hinterlegt ist, vorgeschlagen.

  3. Ist "Auftrag" ausgewählt, so wird nach Eingabe der Auftragsnummer
    1. geprüft, ob ein Projekt im Auftrag hinterlegt ist, die Einstellung Projekt aktiviert ist und die Kostentypen des Projektes vorgeschlagen
    2. anschließend werden die Kostentypen des Auftrages, wenn welche hinterlegt sind, auf die Reise übernommen.
Ist alles ausgeschaltet, erfolgt kein Vorschlag für den jeweiligen Kostentyp.
Soll der Zielort aus dem Kundenstamm ermittelt werden? Voraussetzung dafür ist, dass bei der Dienstreise ein Kunde hinterlegt ist und dessen Adresse im Kundenstamm hinterlegt ist.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

0 - Nein: Es erfolgt keine Ermittlung des Zielortes aus dem Kundenstamm

1 - Ja, (wenn noch kein Zielort erfasst): Nur wenn noch kein Zielort erfasst worden ist, wird als Zielort die Adresse des bei der Dienstreise hinterlegten Kunden herangezogen.

2 - Ja, mit Update bei Änderung des Kunden: Als Zielort wird die Adresse des bei der Dienstreise hinterlegten Kunden herangezogen. Der Zielort wird automatisch geändert, wenn der Kunde geändert wird.
 

 Erfassung

In diesem Abschnitt werden Parametereinstellungen zur Dienstreiseerfassung vorgenommen.

Sofern Sie keine detaillierte Aufgliederung (Unterscheidung zwischen KM-Geld mit und ohne Beifahrer) wünschen, kann in diesem Feld die Standardlohnart für Kilometergeld hinterlegt werden. Im Zuge der Reiseerfassung kann dann im Feld "Kilometer" direkt ein Wert eingegeben werden, der automatisch auf der hier hinterlegten Lohnart gespeichert wird. 

Besonderheit bei Verwendung von BMD Go
Es muss sich um eine Lohnart mit Mengeneingabe handeln.
Wird in diesem Feld eine Lohnart mit Mengeneingabe hinterlegt, können Sie bei der Reiseerfassung die gefahrenen Kilometer direkt im entsprechenden Feld eingeben. Dazu ist es natürlich notwendig, dass Sie das benötigte Feld über die Feldauswahl aktivieren.
 
Beispiel
Beispiel.png
Parametereinstellung:

1140597490016200610.png

Darstellung in der Reiseerfassung:

1140597490016200610_0.png

Jene Felder, für die keine Lohnart im entsprechenden Parameter hinterlegt ist, im Bild oben KM-Geld-Lohnart (4 Beif.), werden im Editbereich der Dienstreise inaktiv dargestellt.
 
Die Parameter "KM-Geld-Lohnart (1 Beif.)" bis "KM-Geld-Lohnart (4 Beif.)" verhalten sich analog.
Sofern Sie keine detaillierte Aufgliederung wünschen, kann hier die Standardspesenart für die Speseneingabe hinterlegt werden. Im Zuge der Reiseerfassung kann dann im Feld "Spesen" direkt ein Wert eingegeben werden, der automatisch auf der hier hinterlegten Standardspesenart gespeichert wird. 
Möchten Sie auch die unterschiedlichen Spesenarten in einem eigenen Feld erfassen, müssen Sie unter Parameter "Spesenart 1" bis "Spesenart 20" die entsprechenden Spesenarten hinterlegen. Die Spesenarten müssen zur Erfassung auch hier erst über die Feldauswahl aktiviert werden.

Dieser Parameter kann nur firmenbezogen hinterlegt werden.
 
Hinweis
Hinweis.png
In der Feldauswahl wird die Spesenart mit der tatsächlichen Bezeichnung angezeigt. Wird hier z. B. die Spesenart "Taxispesen" hinterlegt, muss in der Feldauswahl auch nach dieser Bezeichnung gesucht werden.

Parametereinstellung:

1140597490016800610_1.png

Darstellung in der Reiseerfassung:

1140597490016800610_2.png

Ist bei einem Parameter keine Spesenart hinterlegt, dann heißt das Feld wie im Standard ausgeliefert.
 
Die Parameter "Spesenart 2" bis "Spesenart 20" verhalten sich analog.
Sofern Sie keine detaillierte Aufgliederung wünschen, kann hier die Standardlohnart (z. B. Reisevorschuss) für die Lohnarteneingabe hinterlegt werden. Im Zuge der Reiseerfassung kann dann im Feld "Lohnarten" direkt ein Wert eingegeben werden, der automatisch auf dieser Standardlohnart gespeichert wird. 
Wenn Sie hier eine Lohnart (z. B. Reisevorschuss, Reiseentgelt, Lenkentgelt ...) hinterlegen, können Sie bei der Erfassung der Reise im Haupterfassungsfenster stehend einen Wert auf dieser Lohnart eingeben. Dazu ist es natürlich notwendig, dass Sie die entsprechende Lohnart über die Feldauswahl aktivieren.
 
Hinweis
Hinweis.png
In der Feldauswahl wird die Lohnart mit der tatsächlichen Bezeichnung angezeigt. Wird hier z. B. die Lohnart "Reisevorschuss" hinterlegt, muss in der Feldauswahl auch nach dieser Bezeichnung gesucht werden.
 
Parametereinstellung:

1140597490017900610_1.png
 
Darstellung in der Reiseerfassung:
 
1140597490017900610_2.png
 
Die Parameter "Lohnart 2" bis "Lohnart 20" verhalten sich analog.
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wie die Oberfläche zur Dienstreiseerfassung aussehen soll. Dieser Parameter steht nur allgemein oder benutzerbezogen zur Verfügung und nicht unter den firmenbezogenen Einstellungen.

Folgende Parameter stehen zur Verfügung:

1 - Erfassung unterhalb der Liste
2 - Erfassung in der Liste
3 - Erfassung in eigenem Fenster
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wie die Oberfläche zur Dienstreiseerfassung in der BMD Web-Anwendung aussehen soll. Dieser Parameter steht nur allgemein oder benutzerbezogen zur Verfügung und nicht unter den firmenbezogenen Einstellungen.

Folgende Parameter stehen zur Verfügung:

1 - Erfassung unterhalb der Liste
2 - Erfassung in der Liste
3 - Erfassung in eigenem Fenster
Mit diesem Parameter kann eingestellt werden, wie die Oberfläche zur Dienstreiseerfassung in der PLE (Projektleistungserfassung) aussehen soll. Dieser Parameter steht nur allgemein oder benutzerbezogen zur Verfügung und nicht unter den firmenbezogenen Einstellungen.

Folgende Parameter stehen zur Verfügung:

1 - Erfassung unterhalb der Liste
2 - Erfassung in der Liste
3 - Erfassung in eigenem Fenster
Legen Sie fest, ob die Erfassung des Auslandsaufenthalts in horizontaler oder in vertikaler Form erfolgen soll.

1 - Horizontal
9 - Vertikal
Legen Sie fest, ob die Erfassung der Lohnarten in horizontaler oder in vertikaler Form erfolgen soll.

1 - Horizontal
9 - Vertikal
Legen Sie fest, ob die Erfassung der Spesen in horizontaler oder in vertikaler Form erfolgen soll.

1 - Horizontal
9 - Vertikal
Legen Sie fest, ob die Erfassung des Kilometergeldes in horizontaler oder in vertikaler Form erfolgen soll.

1 - Horizontal
9 - Vertikal

 Genehmigung

In diesem Abschnitt sind Parameter zur Dienstreisegenehmigung einstellbar. Von besonderer Bedeutung sind die Fragen,
  • ob Reiseanträge oder tatsächliche Reisen erfasst werden sollen und
  • ob und wie ein Genehmigungsverfahren implementiert werden soll.
Müssen Dienstreisen vor deren Antritt genehmigt werden, kann das Ansuchen mittels Reiseantrag abgewickelt werden. Der Parameter "Neue Reise = Reiseantrag" ist auf "Ja" zu stellen. Für den Reiseantrag kann ein eigener Genehmigungsworkflow definiert werden.

Allgemeine Informationen zur Dienstreisegenehmigung sind in dem separaten Dokument Reisekostenabrechnung - Genehmigungsverfahren zusammengefasst. Darin finden Sie auch einige Fragestellungen, die Ihnen dabei helfen, das Genehmigungsverfahren zu parametrieren oder einen Genehmigungsworkflow festzulegen sowie einige beispielhafte Workflows. Bei Verwendung eines Genehmigungsverfahrens mittels Workflow sind einige der folgenden Parameter relevant.

Sobald es eine Genehmigungsfunktion geben soll, ungeachtet dessen, ob diese über Parameter oder einen Genehmigungsworkflow umgesetzt wird, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen.

Erst wenn die Dienstreise genehmigt ist, kann eine Überleitung in den Lohn durchgeführt werden. 

Voraussetzungen:
  • Abteilungsleiter und/oder Geschäftsführer müssen im Dienstnehmerstamm am Reiter "Allgemein/CRM" im Feld Position als Abteilungsleiter bzw. Geschäftsführer gekennzeichnet werden. Des Weiteren muss die entsprechende User-ID hinterlegt werden.

  • Im Dienstnehmerstamm muss am Reiter "Allgemein/CRM" bei jedem Mitarbeiter der jeweilige Abteilungsleiter und/oder Geschäftsführer in den gleichnamigen Feldern hinterlegt werden.

  • Die Genehmiger müssen im Programm Lohn-Basiseinstellungen mit dem richtigen Datenbestand arbeiten.
In diesem Parameter kann ein CRM Workflow für Reiseanträge hinterlegt werden. Der Parameter kann nur firmenbezogen definiert werden. Eine Beschreibung zu den zur Verfügung stehenden Workflowfunktionen finden Sie in der Onlinehilfe im Dokument Workflowfunktionen Lohn.
In diesem Parameter kann ein CRM Workflow für das Genehmigungsverfahren hinterlegt werden. Der Parameter kann nur firmenbezogen definiert werden. Eine Beschreibung zu den zur Verfügung stehenden Workflowfunktionen finden Sie in der Onlinehilfe im Dokument Workflowfunktionen Lohn.
In diesem Parameter kann ein Mitarbeiter hinterlegt werden, der als fixer Genehmiger für Dienstreisen fungieren soll. Der Parameter kann nur firmenbezogen definiert werden.
Legen Sie fest, ob die Reisen durch den Abteilungsleiter genehmigt werden müssen, bevor sie übergeleitet werden können.

0 - Nein
1 - Ja
Legen Sie fest, ob die Reisen durch den Geschäftsführer genehmigt werden müssen, bevor sie übergeleitet werden können.

0 - Nein
1 - Ja
Legen Sie fest, ob die Reisen durch den Stellvertreter genehmigt werden müssen, bevor sie übergeleitet werden können. Diese Parametereinstellung bezieht sich grundsätzlich auf Stellvertreter des Geschäftsführers bzw. Abteilungsleiters.

Falls beide Parameter Genehmigung Geschäftsführer UND Genehmigung Abteilungsleiter) auf "Nein" und nur der Parameter Genehmigung Stellvertreter auf "Ja" gestellt sind, so wird als Stellvertreter der eigene Stellvertreter des Mitarbeiters (= Reisenden) herangezogen. Siehe Feld Stellvertreter des MA im Programm Dienstnehmer oder im Paket CRM → Stammdaten → Personen → Mitarbeiter.
 
0 - Nein
1 - Ja
Wie soll die Ermittlung des Genehmigers erfolgen?
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

1 - manuell (mit Genehmigungsfenster): Beim manuellen Genehmigungsverfahren öffnet sich ein Fenster, in dem der Genehmiger aus allen Dienstnehmern ausgewählt werden kann. Dabei werden die im Dienstnehmerstamm hinterlegten Abteilungsleiter und Geschäftsführer automatisch als Genehmiger vorgeschlagen.

2 - automatisch - im Hintergrund: Beim automatischen Genehmigungsverfahren müssen Abteilungsleiter und/oder Geschäftsführer im Dienstnehmerstamm des Dienstnehmers hinterlegt sein. Es ist keine manuelle Auswahl möglich.
Entscheiden Sie hier, ob es reicht, wenn Abteilungsleiter oder Geschäftsführer genehmigen oder ob beide genehmigen müssen. 
Folgende Ausprägungen stehen zur Auswahl:

0 - Nur einer muss genehmigen
1 - Jeder muss genehmigen
Soll nach einer erfassten Reise (bzw. nachdem die Reise als "Fertig" gekennzeichnet wurde) dem zuständigen Geschäftsführer bzw. Abteilungsleiter eine Aufgabe zur Genehmigung in den Aufgaben eingetragen werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. 

0 - Nein
1 - Ja
 
Hinweis
Hinweis.png
Dies funktioniert nur, wenn das Feld "Ermittlung Genehmiger" auf "1 - automatisch im Hintergrund" steht und der Parameter Eigene Firma unter CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM korrekt gesetzt ist.
Legen Sie die Aufgabenart fest, unter der die Genehmigungsaufgabe in den Aufgaben eingetragen werden soll.

1 - öffentlich
2 - privat
3 - verdeckt
Hier kann eine Unterkategorie für die Reisegenehmigungsaufgabe ausgewählt werden.
Legen Sie fest, wann und ob eine Rückmeldung an den Dienstnehmer per E-Mail erfolgen soll. Stellen Sie sicher, dass bei allen Dienstnehmern die korrekte geschäftliche E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Die Einstellung dieses Parameters wird sowohl beim Genehmigungsverfahren mittels Parametereinstellung als auch bei Verwendung eines Genehmigungsworkflows berücksichtigt.

1 - bei Genehmigung
2 - bei Ablehnung
3 - bei Genehmigung und Ablehnung
9 - Nein
Soll für eine Dienstreise zuerst ein Reiseantrag gestellt werden, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen. 

Falls die Dienstreise über das Paket ZEIT über Zeitbuchungen erzeugt wird, dann ist dieser Parameter auf "Nein" zu setzen, denn zu dem Zeitpunkt, in dem die Dienstreise über die Zeitbuchung in das Paket LOHN überführt wird, ist sie kein Antrag mehr, sondern schon erfolgt.

0 - Nein
1 - Ja
Soll der Antrag nach seiner Genehmigung direkt in eine Reise umwandeln, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen.

0 - Nein
1 - Ja
Soll die Genehmigungshistorie in der Notiz der Dienstreise eingetragen werden? Mit dieser Einstellung kann der zeitliche Ablauf der Genehmigung dokumentiert werden.

0 - Nein
1 - Ja

 Überleitung in LOHN

In diesem Abschnitt wird das Programmverhalten bei der Überleitung in den LOHN festgelegt. Pro Auslandstätigkeit stehen Parameter für
  • Taggeld frei
  • Taggeld pflichtig
  • Nächtigungsgeld frei und
  • Nächtigungsgeld pflichtig
zur Verfügung. Die entsprechenden Lohnarten sollten nur im Bedarfsfall, falls man eine derartige Auslandstätigkeit in Verbindung mit Dienstreisen abrechnet, hinterlegt werden. Die Lohnarten für Inland und Ausland sollten jedenfalls hinterlegt werden.

Folgende Einstellungsmöglichkeiten für die Überleitung in den Lohn sind möglich:
 
1 - BMD 5.5 Lohn (LV060 → LV580):
Für die zu übernehmenden Reisen wird eine Importdatei erzeugt, die Sie in einem zweiten Schritt mit dem Programm LV060 in die Diätenverwaltung (LV580) importieren können.

Hinweis
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Bei dieser Überleitungsvariante erfolgt in der NTCS keine Berechnung der Tag- und Nächtigungsgelder. In der Dienstreiseerfassung sehen Sie ausschließlich Reisebeginn und -ende bzw. etwaige erfasste Spesen, Lohnarten und Kilometergelder. Wählt man diese Variante, mindert das auch die Aussagekraft unterschiedlicher Reise-Auswertungen in der NTCS bzw. können bestimmte Ausdrucke (z. B. Berechnungsjournal) überhaupt nicht gestartet werden.  

Die tatsächliche Berechnung der Reisekosten erfolgt erst nach dem Import in BMD 5.5 im Programm LV580.
 
2 - BMD 5.5 Lohn (LV580):
Die zu übernehmenden Reisen werden automatisch in die Diätenverwaltung (LV580) übergeleitet.

Hinweis
Hinweis.png
Auch bei dieser Überleitungsvariante erfolgt in der NTCS keine Berechnung der Tag- und Nächtigungsgelder. In der Dienstreiseerfassung sehen Sie ausschließlich Reisebeginn und -ende bzw. etwaige erfasste Spesen, Lohnarten und Kilometergelder. Wählt man diese Variante, mindert das auch die Aussagekraft unterschiedlicher Reise-Auswertungen in der NTCS bzw. können bestimmte Ausdrucke (z. B. Berechnungsjournal) überhaupt nicht gestartet werden.

Die tatsächliche Berechnung der Reisekosten erfolgt erst nach dem Import in BMD 5.5 im Programm LV580.
 
3 - Abrechnungsimport in NTCS LOHN oder BMD 5.5 LOHN:
Für die zu übernehmenden Reisen wird eine Importdatei erzeugt, die Sie in einem zweiten Schritt mit dem BMD 5.5 Programm LV060 bzw. mit dem NTCS Programm Abrechnungen importieren in die Bruttoerfassung importieren können. Der Satzaufbau des Exports kann nicht geändert werden.

Hinweis
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Diese Ausprägung sollte dann gewählt werden, wenn die Dienstreisenerfassung und die NTCS Lohnverrechnung nicht auf derselben NTCS Datenbank erfolgen oder falls die Lohnverrechnung noch mit BMD 5.5 durchgeführt wird.

Beispiel: Der Klient nutzt auf einer eigenen NTCS Datenbank die Dienstreiseverwaltung. In dieser Umgebung erfolgt die Berechnung der Tag- und Nächtigungsgelder. Die Abrechnung der Lohnverrechnung führt der Steuerberater auf einer anderen Datenbank durch. Der Klient erstellt mit dieser Parametereinstellung eine Exportdatei, die der Steuerberater über das Programm Abrechnungen importieren in seiner Umgebung einspielen kann.
 
4 - Importpuffer NTCS LOHN:
Die zu übernehmenden Reisen werden automatisch über den Importpuffer in die Bruttoerfassung des NTCS Lohns übergeleitet. 
Wählen Sie das Exportverzeichnis, in das die Datei für den Import in BMD 5.5 abgelegt werden soll. Dies ist nötig, wenn unter Parameter Überleitung die Ausprägungen 1 - "BMD 5.5 Lohn (LV060 → LV580)"  oder 3 - "BMD 5.5 Lohn (LV060 → LV068)" ausgewählt wurden.
Grundsätzlich ist es so, dass eine Exportdatei pro Monat erzeugt wird (z. B. 6000_07.CSV, 6000_08.CSV, 6000_09.CSV ...). Wird der Überleitungsvorgang mehrmals pro Monat gestartet, kann über diesen Parameter die Erstellart festgelegt werden.
 
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
0 - Überschreiben:  Die Ausprägung "Überschreiben" bedeutet, dass der Inhalt einer bestehenden Datei durch einen weiteren Überleitungsvorgang im selben Monat mit den neuen Werten überschrieben wird.
 
1 - Hinzufügen: Wählt man die Ausprägung "Hinzufügen", wird im Fall einer mehrmaligen Übernahme die Datei um die neuen Werte erweitert. Das heißt, bestehende Inhalte bleiben erhalten und werden nicht überschrieben.
 
2 - Sichern + Überschreiben: Wie Ausprägung "0 - Überschreiben", nur wird hier zusätzlich eine Sicherung der ursprünglichen Datei erstellt.
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen. 

Folgende Parameter waren nur während bereits vergangener gesetzlich bestimmter Zeiträume gültig bzw. werden in zukünftigen Übergangszeiträumen wieder verwendet. Sie sind vorerst nicht zu parametrieren. Falls sie durch eine gesetzliche Änderung wieder notwendig werden, werden wir Sie über eine Kundeninformation darüber in Kenntnis setzen.
 
Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen.

Beachten Sie, dass dieser Parameter nur während gesetzlich bestimmter Zeiträumen gilt und nicht manuell beeinflusst werden kann. Ist in diesem Parameter keine Lohnart hinterlegt, dann gelten die Einstellungen des Parameters Inland (Taggeld frei).

Zeiträume, in denen dieser Parameter gegolten hat, sind noch nicht vorgekommen.

Hinterlegen Sie hier jene Lohnarten, die für die Abrechnung der Tag- und Nächtigungsgelder bei Inlandsdienstreisen in der Bruttoerfassung produziert werden sollen.

Beachten Sie, dass dieser Parameter nur während gesetzlich bestimmter Zeiträumen gilt und nicht manuell beeinflusst werden kann. Ist in diesem Parameter keine Lohnart hinterlegt, dann gelten die Einstellungen des Parameters Inland (Nächtigungsgeld frei).

Zeiträume, in denen dieser Parameter gegolten hat:
Mai 2016 - September 2018: Es musste eine Aufteilung der Nächtigungsgelder in Übernachtung und Verpflegung aufgrund einer geänderten Umsatzsteuerrichtlinie (13 und 10 %) vorgenommen werden.

 

 Überleitung in PLE/CRM

In diesem Abschnitt werden Parameter zur Überleitung in die Pakete PLE bzw. CRM zur Verfügung gestellt.

Sollen die anfallenden Kosten einer Reise (Tag-/Nächtigungsgelder, Spesen, KM-Gelder) in die Projektleistungserfassung (früher zentrale Leistungserfassung, kurz ZLE) übergeben werden, muss dieser Parameter auf "Ja" stehen. Sobald der Reisestatus auf "fertig" bzw. "genehmigt" (bei aktiviertem Genehmigungsverfahren) gesetzt wird, werden die Lohnarten als Leistungen in die PLE (früher ZLE) importiert.

Bei Verwendung der Ausprägung "2 - Ja, mit Nettobeträge" wird die Steuer abhängig von der Lohnarteneinstellung herausgerechnet.

Beispiel:
Die Lohnart ist so eingestellt, dass sie 10 % Vorsteuer enthält. Werden für die Diäten € 24,20 ermittelt, so wird der Nettobetrag in Höhe von € 22,00 übergeleitet (24,20 / (100+10) * 100).

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0 - Nein
1 - Ja, mit Bruttobeträge
2 - Ja, mit Nettobeträge
Hier kann eingestellt werden, ob bei Genehmigung eines Reiseantrages automatisch ein Termin im Terminkalender des Dienstnehmers angelegt werden soll.

0 - Nein
1 - Ja, bei Genehmigung eines Reiseantrages
Hinterlegen Sie das gewünschte Terminkennzeichen, mit dem bei Verwendung der Funktion "In Terminkalender eintragen" im Programm Dienstreise erfassen bei einer Dienstreise ein Eintrag im Terminkalender des Dienstnehmers erfolgen soll.
Sollen der Dienstreise zugeordnete Dokumente in die PLE übergeleitet werden?

0 - Nein
1 - Ja
In diesem Parameter kann der Text der Spesen, welcher für die PLE-Überleitung verwendet werden soll, festgelegt werden.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

1 - Reisekosten: [Spesenbez.]: [Spesentext] - [Reisezweck]
2 - Reisekosten: Nr. [Reisenr.]: [Reisezweck]

 Parameter und Einstellungen in anderen Paketen

Sollen Aufgaben für die Genehmigung erstellt werden (siehe Parameter Aufgabe erstellen), dann muss der Parameter "Eigene Firma" auf die jeweilige Firma eingestellt sein.

Hinterlegen Sie hier die Firmennummer, zu der die NTCS Benutzer programmtechnisch gehören. Dadurch wird für die Benutzer nach dem Öffnen von NTCS die für sie korrekte Firmenumgebung geladen und sie können die richtigen Daten sehen.

Die Ermittlung der Firma erfolgt nach folgender Priorität: 
  1. Eigene (benutzerbezogene) Einstellung dieses Parameters.
  2. Firma, unter welcher der Mitarbeiter angelegt ist, zu dem der Benutzer über das Feld "User-ID" zugeordnet ist.
  3. Allgemeine (globale) Einstellung dieses Parameters.
  4. Wenn keine Firma ermittelt werden kann, wird automatisch die Nummer 1 verwendet.
 
Wird das DMS (Dokumentenmanagementsystem) verwendet und Dokumente sollen auf Dienstreisen archiviert werden, dann ist die Anlage eines Vorschlagswerts für das DMS für Dokumente mit der Herkunft "Lohn - Diensreisen erfassen" zu empfehlen. Vorschlagswerte für das DMS werden im Programm CRM → DMS → DMS-Vorschlagswerte definiert.

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Soll die BMD Com zur Erfassung oder Genehmigung von Dienstreisen verwendet werden, dann beachten Sie das Dokument BMD Com: Lohn - Inbetriebnahme.

Die Anwendung der Dienstreiseprogramme über die BMD Com-Oberfläche ist im Dokument BMD Com: Lohn - Funktionen detailliert beschrieben.

 Berechtigungen für Mitarbeiterdaten

Falls auch andere Mitarbeiter (Lohnverrechner, Abteilungsleiter etc.) für jemanden Dienstreisen erfassen können sollen, dann sind Berechtigungen für Mitarbeiterdaten im Programm CRM → Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Berechtigungen für Mitarbeiterdaten zu setzen. Berechtigungen für Mitarbeiterdaten beruhen auf Datenbesitzergruppen.

Über Berechtigungen für Mitarbeiterdaten kann gesteuert werden, dass beispielsweise jeder Abteilungsleiter für jeden seiner Mitarbeiter Dienstreisen erfassen können soll. Die einzelnen Mitarbeiter dürfen jeweils für sich selbst Dienstreisen erfassen, solange Sie die Berechtigung für das Programm "Dienstreise erfassen" haben, das heißt, der einzelne Mitarbeiter muss nicht in der Datenbesitzergruppe zum Schutz seiner eigenen Daten enthalten sein. Diese Einstellung ist insbesondere dann nützlich, wenn die einzelnen Mitarbeiter technisch gar nicht oder nur eingeschränkt die Möglichkeit haben, Dienstreisen zu erfassen.

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Sind wie im Kapitel 3 Dienstnehmer alle erforderlichen Felder am Reiter "Allgemein/CRM" hinterlegt, dann kann in diesem Programm für die Funktion "Dienstreisen erfassen" eine Vorlage gespeichert werden (Menü "Funktionen" → Vorlage speichern) und im Anschluss über das Menü "Funktionen" mithilfe der Funktion "Berechtigungen aus Mitarbeiterstamm erzeugen" die Initialisierung vorgenommen werden.

Falls Berechtigungen für Mitarbeiterdaten im Einsatz sind, empfiehlt es sich, den Parameter Automatisches Update unter CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Berechtigungen für Mitarbeiterdaten auf "Ja" zu setzen. Falls ein Mitarbeiter durch einen Karriereschritt einen anderen Abteilungsleiter bekommt, wird die entsprechende Berechtigung für Mitarbeiterdaten für die Erfassung der Dienstreise geändert.

Achtung! 
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Über die Berechtigungen für Mitarbeiterdaten regelt man sowohl das Erfassen als auch das Genehmigen von Dienstreisen!

 Wartungsarbeiten und Stammdatenpflege

Um einen reibungslosen Ablauf der Reisekostenerfassung und -abrechnung für alle Beteiligten zu gewährleisten, müssen diverse Stammdaten auf ihre Korrektheit und Aktualität geprüft werden bzw. regelmäßig gewartet werden.

Hervorzuheben sind dabei folgende Punkte:
  • Dienstnehmer: Achten Sie darauf, dass die Einstellungen im Programm "Dienstnehmer" aktuell sind. Üblicherweise wird eine neue KV-Einstufung notwendig, wenn der Dienstnehmer sein Arbeitsverhältnis von Arbeiter auf Angestellter wechselt, da sonst ein falscher Kollektivvertrag für die Bewertung der Dienstreise herangezogen wird. Ein Karriereschritt oder Wechsel der Abteilung des Mitarbeiters zieht möglicherweise eine Änderung seiner Position und der bei ihm hinterlegten Vorgesetzten (Felder "Geschäftsführung" und "Abteilungsleiter") nach sich. Beides sind Voraussetzungen für den ordnungsgemäßen Ablauf des Genehmigungsverfahrens.

  • Kurse: Falls erforderlich, können Wechselkurse für Fremdwährungen einmalig oder auch regelmäßig importiert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Import Kurse aus Webservice bzw. Kurse.

  • Diätentabelle im Kollektivvertrag: Selten aber doch kommt es zu Änderungen der Diätentabelle eines Kollektivvertrags. Die Diätentabelle ist auf ein neues Gültig-ab-Datum zu kopieren und danach anzupassen (Funktion Diätentabelle kopieren). Beachten Sie diesbezügliche Änderungen des Kollektivvertrags. Ab 2025 gelten höhere steuerfreie Werte, sofern die arbeitsrechtlichen Werte höher sind als die bisherigen steuerfreien Werte. Die steuerfreien Werte dürfen in der Diätentabelle nicht höher sein als die arbeitsrechtlichen Werte.

  • Sonderregelungen im Kollektivvertrag: Ebenso selten aber möglich ist es, dass neue Sonderregelungen in einen Kollektivvertrag aufgenommen oder bestehende (geändert im Zuge einer KV-Änderung) anzupassen sind. Beachten Sie diesbezügliche Änderungen des Kollektivvertrags.

  • Lohnarten: Vereinzelt müssen individuelle Lohnarten beispielsweise für Barauslagen mit einem neuen Prozentsatz angelegt werden. Vergessen Sie nicht, die Lohnartengruppen-Zuordnung bei neu angelegten Lohnarten. Im Laufe der Zeit wurden auch Auslandstätigkeiten durch neue Gesetzlichkeiten eingeführt, die es vorher noch nicht gegeben hat. Daraufhin sind gegebenenfalls Lohnarten anzulegen und Parametereinstellungen vorzunehmen. Beachten Sie gesetzliche Änderungen insbesondere zum Jahreswechsel und erkundigen Sie sich über Steuersätze Ihrer üblichen Länder für Dienstreisen. Erfolgt die Abrechnung der Lohnverrechnung nicht mit dieser Datenbank bzw. sogar mit einem anderen Lohnverrechnungsprogramm, dann müssen sämtliche Änderungen an für Dienstreise relevanten Lohnarten in beiden Systemen gleichermaßen vorgenommen werden.

  • Auf einen bestimmten Zeitraum befristete Übergangsregelungen: In den letzten Jahren kam es bereits mehrmals zu unterjährigen gesetzlichen und befristeten Übergangsregelungen, wodurch neue Lohnarten angelegt und Parameter eingestellt werden mussten. Derartige unterjährige gesetzliche Änderungen werden in Fachliteratur und Medien meist breit kommuniziert. BMD sendet in solchen Fällen eine Kundeninformation aus, worin sämtliche Details erklärt werden. (Anmeldung Kontakt-Newsletter)

  • Regionen: Der Brexit im Jahr 2020 oder der EU-Beitritt weiterer Länder ist nur ein Beispiel, bei dem es zu Änderungen in Bezug auf Regionen kommen kann. Auch die Höhe ausländischer Reisekostensätze oder Regionen in einem Land kann sich ändern. Wir empfehlen die Einrichtung eines automatischen WebUpdates und die regelmäßige Kontrolle der für Sie relevanten ausländischen Reisekostensätze in Fachliteratur sowie die Lektüre unserer Kundeninformation.
Einige der genannten Punkte sind einer höheren und andere einer niedrigeren Veränderlichkeit unterworfen. Dennoch empfiehlt es sich für den Keyuser dieses Lizenzpakets, die grundlegenden Einstellungen auf ihre Aktualität mindestens einmal im Jahr zu prüfen.


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