
Lohnverrechnung
→ Stammdaten
→ Dienstnehmer
→ Reiter "Nichtleistungszeiten"
→ Edit-Fenster "Nichtleistungszeiten"
In der Nichtleistungszeitenverwaltung können Urlaube, Krankenstände, Pflegeurlaube, Arztstunden, Gutstunden und Diverse Nichtleistungszeiten wie Behördengänge und sonstige Arbeitsverhinderungen für Dienstnehmer erfasst werden. Zudem erhalten Sie jederzeit einen Überblick über die aktuellen Ansprüche und Restwerte.
Dieser Reiter liefert pro Nichtleistungszeitenart eine eigene Zeile.
Folgende Spalten stehen in der Übersicht zur Verfügung:
Aliquoter Rest zum | Aliquoter Rest zum Monatsletzten (Monat aus den Lohn-Basiseinstellungen)
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Anspruch | Gesamtanspruch pro Kalenderjahr oder Arbeitsjahr. Abhängig von der Definition.
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Beginn | Beginn des Anspruchjahres. Ob mit Kalenderjahr der Arbeitsjahr der Anspruch erzeugt werden soll, wird in den historischen Daten über die Felder "Urlaub-Beginn", "Arzt-Beginn" etc. definiert.
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Nichtleistungszeitenart | In dieser Spalte wird die Nichtleistungszeitenart angezeigt: - Urlaub
- Krank
- Unfall
- Pflegeurlaub
- Arzt
Über den Parameter "In Dienstnehmerstamm anzeigen" kann gesteuert werden welche Arten in dieser Spalte angezeigt werden. LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistugnszeiten → gewünschte NLZ-Art auswählen → In Dienstnehmerstamm anzeigen |
Rest | Rest zum Monatsletzten (Monat aus den Lohn-Basiseinstellungen)
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Rest altes NLZ-Jahr | Rest zum 31.12. des alten NLZ-Jahres
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Verbrauch | Hier wird der NLZ-Verbrauch für den Zeitraum vom NLZ-Beginn bis zum Letzten des jeweiligen hinterlegten Lohn-Basismonats errechnet.
Beispiel: Der ausgewählte Monat in den Lohn-Basiseinstellungen ist März und 01.01 ist der Beginn des Anspruchsjahres. Es wird der Verbrauch von 01.01. bis zum 31.03. angezeigt.
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Vordienstzeit (J/M/T) | Vordienstzeiten in Jahr, Monat und Tagen
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Mit einem Doppelklick auf die entsprechende NLZ-Art oder durch die Betätigung der Funktion "Nichtleistungszeiten" gelangen Sie in die
Nichtleistungszeitenverwaltung, wo neue Erfassungen durchgeführt oder bestehende bearbeitet werden können.
Für eine funktionierende Verwaltung von Nichtleistungszeiten ist eine korrekte Anlage von Dienstverhältnissen im Programm "Dienstnehmer" Voraussetzung. Kommt es bei der Erfassung von Nichtleistungzeiten zu einer Fehlermeldung und ist ein Speichern nicht möglich, so sind die Einstellungen auf den Reitern
Dienstverhältnisse und
Historische Daten zu überprüfen.
Hinweis | Bei der NLZ-Art "Unfall" wird der letzte Unfall des Krankjahres angezeigt. Falls im aktuellen Jahr noch kein Arbeitsunfall eingetragen worden ist, werden die Werte des letzten Unfalls aus dem Vorjahr als Referenz übernommen. Ohne Verbrauch bleiben die Felder "Beginn" und "Verbrauch" leer.
Werden im Vorjahr (z. B. Zeitraum 15.10.–15.12.) Unfalltage verbraucht, werden diese Werte auch zu Beginn des neuen Krankjahres in der Übersicht angezeigt, bis ein neuer Eintrag vorgenommen wird.
Krankjahr: 01.05.2025 bis 01.05.2026
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Das NLZ-Verwaltungsfenster gliedert sich in die Bereiche Einstiegsfelder, NLZ-Info, NLZ-Erfassung und Detail:
In den Einstiegsfeldern werden die Firma und der Dienstnehmer, bei dem die NLZ-Verwaltung aufgerufen wurden, angezeigt.
Hinweis | Das Programm kann entweder über den Dienstnehmerstamm am Reiter "Nichtleistungszeiten" oder über die Bruttoerfassung → Funktion "Nichtleistungszeiten" aufgerufen werden. |
Im Informationsbereich kann zwischen den folgenden Reitern gewechselt werden:
- Urlaub
- Krank
- Krankenstandsbescheinigeungen
- Pflegeurlaub
- Arzt
- Gutstunden
- Diverse NLZ
Je nach Nichtleistungszeit werden in diesem Bereich neben dem Eintrittsdatum und dem Wochenmodell unterschiedliche Informationen wie Ansprüche, Verbräuche und Reststände angezeigt.
Hinweis | Im Burger-Menü unter "Layout" können die Reiter ein- oder ausgeblendet werden.
Ist zuvor im Reiter "Nichtleistungszeiten" per Doppelklick eine gewünschte Nichtleistungszeit bestätigt worden, öffnet sich diese in der NLZ-Verwaltung, ohne dass zwischen den Reitern gewechselt werden muss.
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Beispiel | Info-Bereich Urlaubsverwaltung:
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Hinweis | Das Feld Eintrittsdatum im Info-Bereich der Urlaubsverwaltung wird mit dem Eintrittsdatum des Dienstverhältnisses synchronisiert.
Das Dienstverhältnis mit dem herangezogenen Eintrittsdatum wird durch das grüne Ist-Eintritts-Häkchen gekennzeichnet. Das grüne Ist-Eintritts-Häkchen markiert den ersten "echten" bzw. arbeitsrechtlichen Eintritt des zugehörigen Dienstverhältnisses. LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → gewünschten Dienstnehmer auswählen → Reiter "Dienstverhältnisse" → Spalte Ist-Eintritt
Das Feld Beginn Urlaubsjahr wird ebenfalls aus demselben Eintrittsdatum des Dienstverhältnisses abgeleitet, sofern das Feld "Urlaub-Beginn" in den historischen Daten leer ist.
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In diesem Bereich erfassen Sie die Nichtleistungszeiten mit dem Von-/Bis-Datum.
Beispiel | Erfassungsbereich Urlaubsverwaltung:
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Felder im Erfassungsbereich der Urlaubsverwaltung:
+/- | Geben Sie an, ob es sich um einen Anspruchs- oder Verbrauchssatz handelt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: |
Von | Abwesend von → Beginn der Nichtleistungszeit
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Bis | Abwesend bis → Ende der Nichtleistungszeit
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Verbrauchskennzeichen | Das Verbrauchskennzeichen gibt in der Urlaubsverwaltung an, um welche Art von Verbrauch es sich handelt. Folgende Ausprägungen stehen zur Auswahl: - Normal
- Urlaub ausbezahlt
- Urlaub verfällt
- Sonstiges
- (Reständerung wg. Eintritt/ruhendes DV)
- (Reständerung wg. Anspruchshöhe)
- (Reständerung wg. Austritt)
- Sonderurlaub
- Wiedereinstellungszusage
- pers. Feiertag
- pers. Feiertag gearbeitet
- Begünstigt Behindert
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Bezahlt | Anzahl der Tage oder Stunden, die auf der hinterlegten NLZ-Lohnart in die Bruttoerfassung übergeben werden. Hinweis | Die Werte für Krank und Urlaub werden automatisch mithilfe des hinterlegten Wochenmodells ermittelt (können im Detail natürlich jederzeit übersteuert werden). Bei der Erfassung von Arzt, Pflegeurlaub, diversen Nichtleistungszeiten und Gutstunden müssen die Mengen manuell erfasst werden.
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Verwaltung | Anzahl der Tage oder Stunden, die in der Verwaltung abgezogen oder hinzugefügt werden. Hinweis | Die Werte für Krank und Urlaub werden automatisch mithilfe des hinterlegten Wochenmodells ermittelt (können im Detail natürlich jederzeit übersteuert werden). Bei der Erfassung von Arzt, Pflegeurlaub, diversen Nichtleistungszeiten und Gutstunden müssen die Mengen manuell erfasst werden. |
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Anmerkung | In diesem Feld kann eine individuelle Anmerkung zum erfassten Datensatz hinterlegt werden. Beispielsweise können Sie einen kurzen Begründungstext für eine Reständerung eingeben.
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Dieser Bereich kann optional ein- und ausgeklappt angezeigt werden. In diesem Fenster wird ein erfasster Nichtleistungszeitendatensatz im Detail je Tag dargestellt.
Sie sehen aufgeschlüsselt, an welchen Wochentagen welche Mengen in der Verwaltung abgezogen und welche in der Brutterfassung auf den NLZ ausbezahlt werden. Außerdem können die automatisch produzierten Werte über "Bearbeiten (F6)" abgeändert werden.
- Bezahlt entspricht der Summe der Soll-Stunden der jeweiligen Tagesmodelle. Das kann bei Bedarf auf den Tagesmodellen auch übersteuert werden.
- Verwaltung wird bei Krankenstand immer in Tagen angezeigt. Bei Krank-Einheit in Kalendertagen werden auch Tagesmodelle ohne Soll-Stunden mitgezählt. Bei Arbeitstagen nur die Tagesmodelle mit Soll-Stunden > 0. Für Urlaub und Pflegeurlaub wird bei Einheit in Tagen der Wert 1 für Tagesmodelle mit Soll-Stunden > 0 verwendet, bei Einheit in Stunden genau die Soll-Stunden der jeweiligen Tagesmodelle.
LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Lohnfirma → Lohnfirma - Lohndaten → Feld "AUVA Zuschussberechtigt"
| Die AUVA gewährt für Unfälle (auch Freizeitunfälle) und Krankheiten, für die der Dienstgeber das Entgelt weiterbezahlt, einen Zuschuss. Ist der Dienstgeber zuschussberechtigt, d. h., beschäftigt er regelmäßig weniger als 51 Personen, ist dieses Feld auf "Ja" zu stellen. Es erfolgt keine automatische Prüfung, ob regelmäßig weniger als 51 Personen beschäftigt werden.
Ein Zuschuss bei Krankheiten wird ab dem 11. Tag der Arbeitsverhinderung gewährt, ein Zuschuss bei Unfällen ab dem ersten Tag, wenn die Arbeitsverhinderung länger als 3 Tage dauert. Die in der NLZ-Verwaltung erfasste Nichtleistungszeit der Art Krankheit oder Unfall muss hinlänglich lange dauern. Die Beträge für das 100%ige bzw. 50%ige Entgelt werden über die Lohnartengruppen 510 und 511 ermittelt. Die vorgeschlagenen Beträge müssen bei verschobener Auszahlung (LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Krank → Auszahlung verschieben) ggf. manuell überschrieben werden. Bezüge aus Lohnarten für Feiertage (Entgelt- und Schnittlohnarten) müssen manuell in den Beträgen berücksichtigt werden, da unter Umständen nur ein Teil davon angerechnet werden darf. |
Achtung! | Das Feld "AUVA Zuschussberechtigt" ist jahresbezogen und kann nur vor der 1. Abrechnung bei der Firma eingestellt werden. |
Die Entgeltfortzahlungsansprüche werden in EFZ-Anspruchstabellen in den Stammdaten
→ Weitere Stammdaten
→ Entgeltfortzahlungsanspruch verwaltet.
Die Zuordnung der EFZ-Anspruchstabelle zur Lohnfirma erfolgt in den Stammdaten → Lohnfirma → Reiter "Lohndaten" im Feld "Entgeltfortzahlung". Sollte sie für bestimmte Dienstnehmer von der Firmenebene abweichen, kann sie auch direkt beim Dienstnehmer im Reiter "Divers" hinterlegt werden.
In den Standardtabellen 1 und 2 sind nur die Lohnarten abänderbar. Sind andere Werte anzupassen kann die Tabellen kopiert werden.
Welche Zeile für den Dienstnehmer angewendet werden muss, hängt von den Feldern Abreitsverhältnis, Versichertengruppe und Gesetzliche Grundlage, im Dienstnehmerstamm ab.
Damit Ansprüche für Urlaub, Pflegeurlaub und Arzt automatisch ermittelt werden können, müssen Faktorentabellen im Kollektivvertrag angelegt werden.
Standardmäßig ist es ausreichend, die Tabellen im General-KV anzulegen. Die Tabelle für den Urlaubsanspruch ist standardmäßig hinterlegt.
Die Faktorentabelle ist für die Neuanlage von Mitarbeitern relevant, aber auch für erhöhte dienstzeitenabhängige Ansprüche.
In der Faktorentabelle können die Ansprüche nur in Wochen hinterlegt werden. Sollte es dennoch durch den KV oder einer Betreibsvereinbarung dazu kommen, dass die Urlausbansprüche in Tage verwaltet werden, kann dies wie folgt umgesetzt werden:
Beispiel | nach 15 Jahren 27 Tage, nach 25 Jahren 30 Tage
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Achtung! | Wenn KV-spezifisch eine Faktorentabelle angepasst wird, muss diese auch noch aktiviert werden, sonst wird sie nicht angewandt. Die Aktivierung funktioniert per Rechtsklick auf den Datensatz und Funktion "Aktiv/Inaktiv".
Sollte bei der Neuanlage eines Dienstnehmers erst im Nachgang das Wochenmodell eingestellt werden, erfolgt keine Neuberechnung der Historischen Felder. Wird die Funktion Wochenmodell ändern durchgeführt, werden diese Felder neu berechnet, auch dafür ist eine Faktorentabelle notwendig.
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Dem Dienstnehmer muss bei der Neuanlage ein Wochenmodell zugeordnet sein, mit
Tagesmodelle, die dem Tages-Arbeitszeitausmaß des Dienstnehmers entsprechen.
Dadurch ermittelt das Programm automatisch die Sollstunden und die Arbeitstage pro Woche, die anschließend für den Verbrauch bzw. zur Übergabe des entsprechenden Werts auf die NLZ-Lohnarten in der Bruttoerfassung genutzt werden.
Für eine vergangen bzw. rückgängige Korrektur ist die
Wochenmodell Änderung über die historischen Daten durchzuführen und für zukünftige oder aktuelle mit der Funktion.
Achtung! | Für die Sauberkeit der Daten wird immer empfohlen die Funktion "Wochenmodell ändern" zu verwenden, ansonsten sind manuelle Eingriffe bei z. B. Teilern vorzunehmen.
Sollte bereits einmal in die Bruttoerfassung eingestiegen und dadurch ein Abrechnungsstatus erzeugt worden sein, ist die Funktion nur mehr über die Bruttoerfassung möglich.
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Teilzeitprozentsatz lt WM:
- Der TZ%-Satz wird über das Wochenmodell automatisch vom Programm ermittelt, wenn ein Vollzeit-Wochenmodell zugeordnet ist.
Teilzeitprozentsatz lt KV:
- Die Berechnung dieses TZ%-Satzes wird im Kollektivvertrag über das Feld "Teilzeitberechnung" gesteuert. Somit sind beide Felder unabhängig.
Monatsteiler, Überstundenteiler und Tagesteiler am Reiter Kollektivvertrag
- Damit durch die Änderung des Wochenmodells auch automatisch die Teiler am Reiter Kollektivvertrag angepasst werden, müssen die Parameter entsprechend gesetzt werden.
- Die Parameter finden Sie unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Dienstnehmer.
In den Stammdaten
→ Dienstnehmer
→ Reiter
Historische Daten muss in jeder Dienstverhältnis-Nr. des Mitarbeiters ein Anspruch pro Nichtleistungszeitenart vorhanden sein.
Für jede weitere Nichtleistungszeitenart können die Spalten im Kontextmenü eingeblendet werden (Klick mit rechter Maustaste auf den Spaltenkopf
→ Spalten hinzufügen). Insbesondere nach manueller Anlage eines historischen Dienstverhältnisses mit der Menüfunktion
Historisches Dienstverhältnis anlegen sind die Einträge von Ansprüchen zu kontrollieren bzw. nachzuerfassen.
Weicht das Beginn-Datum der Nichtleistungszeiten vom Beginn-Datum des Dienstverhältnisses ab, so ist dieses in einer eigenen Spalte einzutragen. Weist diese Spalte keinen Wert auf, so wird auf das Beginn-Datum des Dienstverhältnisses zurückgegriffen. Für jede Nichtleistungszeitenart existiert ein eigenes Feld für das Beginn-Datum.
Beispiel | Diese Abbildung zeigt die eingeblendete Spalte "Urlaub-Beginn" mit einem abweichenden Urlaubsjahr.
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Dieser Reiter bietet einen Überblick über die zeitliche Gültigkeit von historischen Feldern. Einzelne Programme oder Funktionen (z. B. Nichtleistungszeitenverwaltung oder Bruttoerfassung) können damit abfragen, welche Daten in der Vergangenheit für welchen Zeitraum gültig waren bzw. ob diese aktuell gültig sind.
Dies sind im Paket LOHN beispielsweise KORE-Daten (Kostenstelle, Kostenträger, Abteilung, Dimension und Geschäftsbereich),
Wochenmodelle, Teilzeitprozent, sowie sämtliche Daten zu Nichtleistungszeiten (z. B. Urlaub-Beginn, Urlaub-Anspruch, Urlaub-Einheit ...). Bei Bedarf können zusätzliche Felder eingeblendet werden (Klick mit rechter Maustaste auf eine beliebige Spaltenüberschrift
→ Kontextmenü
→ "Spalte hinzufügen").
Hinweis | Kommt es zu Fehlermeldungen in den Nichtleistungszeiten (beim Erfassen) oder in der Bruttoerfassung, kann ein fehlerhafter Aufbau in den historischen Daten die Ursache sein.
Folgende Kriterien sind zu überprüfen: - Bei mehreren vorhandenen Einträgen dürfen keine zeitlichen Überschneidungen bzw.
- keine zeitlichen Lücken seit dem Eintrittsdatum vorhanden sein.
- Der zeitlich jüngste Eintrag sollte bei einem laufenden Dienstverhältnis im Feld "Gültig bis" ohne Datumseintrag versehen sein.
Ausnahmen: - das mit einer Funktion erstellte ruhende Dienstverhältnis, das bereits mit einem Ende-Datum ausgeführt wurde. - Ein Austritt wurde erfasst.
- Alle vergangenen Zeileneinträge müssen im Feld "Gültig bis" mit einem Datum abgeschlossen sein.
- Bei Verwaltung von Nichtleistungzeiten muss im jeweiligen Feld für den Anspruch (z. B. Urlaub-Anspruch, Krank-Anspruch ...) ein Wert vorhanden sein; viele ausgeblendete Felder können für Kontrollzwecke eingeblendet werden.
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Eine Änderung von historischen Daten kann auch beim Dienstnehmer am Reiter "Allgemein/CRM" vorgenommen werden. Wird dort ein historisches Feld geändert, öffnet sich ein Fenster, in dem ein neuer historischer Datensatz mit neuem "Gültig-ab"-Datum erstellt wird.
Hinweis | Historische Felder sind mit einem Uhrensymbol gekennzeichnet.
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In diesen Feldern könne Sie für Urlaub, Krankenstand, Pflegeurlaub und Arzt jeweils den Beginn (= Entstehung des neuen Anspruchs) die Einheit und den Jahresanspruch hinterlegen. Für Krankenstand ist kein Anspruch notwendig, weil dieser immer automatisch ermittelt wird. Die Arzt-Verwaltung kann nur stundenweise geführt werden.
Für die Beginn-Felder gilt, ist das Feld leer wird das Eintrittsdatum verwendet - genau genommen das Dienstverhältnis-Datum des Ist-Eintritt-Dienstverhältnisses.
Die Ausnahme bilden die Felder "Wochenmodell" und "Teilzeitprozent lt. Wochenmodell". In diesem Fall muss die Änderung über die Funktion
Wochenmodell ändern durchgeführt werden. Diese Funktion gewährleistet, dass bei Änderungen des Stundenausmaßes mit Erhöhung/Reduzierung der wöchentlichen Arbeitstage eine automatische Reständerung in der Urlaubsverwaltung durchgeführt wird. Der Teilzeitprozentsatz errechnet sich nach Ausführen der Funktion automatisch.
Achtung! | Es ist dringend zu empfehlen, diese Felder immer über die Funktion zu ändern und nur in Ausnahmefällen im CRM manuell einzugreifen.
Nur wenn der Parameter "Wochenmodell, Teilzeitprozentsatz Bearbeitungsmodus" (LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Dienstnehmer → Historische Datenführung) auf "2 - Felder sind im CRM veränderbar" steht, können diese Felder am Reiter "Historische Daten" bearbeitet werden.
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Beispiel | Bei einem Dienstnehmer soll ab Mai die Kostenstelle 1 zugeordnet werden.
Mit Auswahl des neuen Kostentyps im Feld "Kostenstelle" öffnet sich dieses Fenster. Im Feld "Gültig ab" wird ein Datum (immer 1. des Monats) analog zum gewählten Monat in den Lohn-Basiseinstellungen vorgeschlagen.
In den historischen Daten ist ersichtlich, dass mit der Übernahme des Datums automatisch die vorige Zeitverlaufszeile per 01.04.2025 mit "Gültig bis" per 30.04.2025 beendet wird. Damit erfolgt für die Programme Bruttoerfassung sowie Buchungsbeleg eine zeitliche Abgrenzung, bis zu welchem Zeitraum auf eine bestimmte Kostenstelle gebucht wird.
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Achtung! | Werden Feldeinträge in den historischen Daten geändert, die vergangene Zeiträume betreffen, hat dies Auswirkungen auf diese Abrechnungszeiträume. Unerwünschte Aufrollungen können die Folge sein. Nach einer manuellen Bearbeitung der historischen Daten ist eine Kontrolle der Abrechnung empfehlenswert.
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Die Beschäftigungsnummer gibt vor welche historischen Werte verwendet werden und in der NLZ-Verwaltung angezeigt werden.
Die Beschäftigungsnummer ist für alle Dienstverhältnisse ohne echten Aus- und Wiedereintritt gleich. Wird ein neues arbeitsrechtliches Dienstverhältnis angelegt, wird eine neue Nummer vergeben. Alle Dienstverhältnisse mit der gleichen Beschäftigungsnummer werden für die Nichtleistungszeiten zusammengefasst, jene mit unterschiedlichen getrennt. Damit können auch parallele Dienstverhältnisse (für geringfügige Beschäftigungen neben Karenzen) in der NLZ-Verwaltung korrekt abgerechnet werden.
Beim Einstieg in die NLZ-Verwaltung wird die Beschäftigungsnummer des Einstiegs-DVs herangezogen. Aus allen DVs mit dieser Beschäftigungsnummer werden dann die jeweils gültigen historischen Daten (und erfassten Nichtleistungszeiten) ermittelt. Dieses Feld sollte daher standardmäßig bei den Dienstverhältnissen eingeblendet werden.
Für erhöhte Urlaub- und Krank-Ansprüche ist eine korrekte Dienstzeitenberechnung notwendig.
Anrechenbare
Vordienstzeiten können im Dienstnehmerstamm am Reiter Vordienstzeiten erfasst werden. Die Erfassung kann manuell erfolgen oder sie können mit der Funktion Wiedereintritt automatisch angelegt werden.
Bei der Erfassung muss eine Vordienstzeit-Art eingegeben werden, die regelt, für welche Ansprüche diese Vordienstzeit gelten soll und ob dafür eine Höchstgrenze beachtet werden muss.
Einträge auf diesem Reiter gewährleisten eine gesetzeskonforme Umsetzung von Dienstzeitenanrechnung auf Urlaub- oder Krank-Anspruch sowie auf Jubiläum, Abfertigung und KV-Vorrückung.
Pro Ruhendstatus wird festgelegt, ob die Ruhendzeit auf die Dienstzeit angerechnet werden soll. Diese Zuteilung erfolgt für Urlaub, Krank, Jubiläum, Abfertigung und KV-Vorrückungen getrennt.
Im General-KV wird bereits ein Standard ausgeliegert. Abweichende Regelungen können in den jeweiligen Kollektivverträge festgelegt werden.
Hinweis
| Soll der gesetzliche Standard umgesetzt werden, müssen diese Dienstzeitenanrechnungen nicht in andere Kollektivverträge eingetragen werden.
Das Programm setzt nach Priorität um, welche Regel berücksichtigt werden: Sind im KV des Mitarbeiters keine Einträge vorhanden, wird automatisch auf die Regeln im General-KV zurückgegriffen.
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Im Dienstnehmer kann über die Funktionen die
Dienstzeit angesehen werden. Hier wird im Detail die Berechnung des Programmes für den jeweiligen Anspruchs angezeigt.
Hinweis | Wenn Sie alle künftigen Stichtage für erhöhte Ansprüche in einer Liste auswerten möchten, können Sie dies mit dem Programm "Jubiläumsliste drucken" tun. |
Damit der Feiertag in einem Zeitraum des Urlaubs oder Krankenstands korrekt vom Programm verwaltet wird, gibt es einige Checkpunkte:
- Für das Land der Firma sind gesetzliche Feiertage hinterlegt.
CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Feiertage → Land der Firma auswählen
Bei Bedarf können auch bundeslandbezogene, religiöse und firmenbezogene bzw. kollektivvertragliche Feiertage angelegt werden.
- In der Lohnfirma ist das jeweilige Land hinterlegt, auch mit korrekter Postleitzahl.
LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Firma mit Doppelklick auswählen → Feld Land und Feld Postleitzahl
- Hat der Dienstnehmer eine Arbeitsstätte hinterlegt, gelten hier ebenfalls das Land und die Postleitzahl.
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer auswählen → Reiter "Gemeinde" → Feld "Arbeitsstätte"
LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Lohnfirma des Dienstnehmers markieren → Reiter Arbeitsstätte → Arbeitsstätte des Dienstnehmers auswählen → Feld Land-Nr
LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Lohnfirma des Dienstnehmers markieren → Reiter Arbeitsstätte → Arbeitsstätte des Dienstnehmers auswählen → Feld PLZ
- Beim Dienstnehmer wurde ein Austritt erfasst.
Liegt ein Feiertag nach Ende des Dienstverhältnisses, entsteht daraus kein arbeitsrechtlicher Anspruch mehr gegenüber dem ehemaligen Arbeitgeber.
- Am Dienstnehmer kann die Priorität des Feiertags im Krankenstand oder im Urlaub definiert werden.
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer auswählen → Reiter "Allgemein/CRM" → Feld Priorität Feiertag/Krankheit
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer auswählen → Reiter "Allgemein/CRM" → Feld Priorität Feiertag/Urlaub
- Reiter "Historische Daten" des Dienstnehmers
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer markieren → Reiter "Historische Daten" → Spalte Kurzarbeit-Projekt-Nr
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer markieren → Reiter "Historische Daten" → Spalte Beruflicher Auslanfsaufenthalt
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer markieren → Reiter "Historische Daten" → Spalte Filale
Die o. a. Felder können die Verwaltung der Nichtleistungszeiten beinflussen.
- Keine Insolvenz-, Test-, BUAK- oder sonstige besondere Dienstnehmer, die zu Ausschlussgründen des Feiertags führen könnten.
Beispiel | Der erfasste Urlaubszeitraum beinhaltet einen Feiertag, der auf einen Donnerstag fällt. Dieser Tag ist in der Spalte "Feiertag" mit einem Häkchen versehen und wird in der Urlaubsverwaltung nicht berücksichtigt. Abschließend wird die Summe des konsumierten Urlaubsanspruchs sowohl in Tagen als auch in Stunden angezeigt.
Soll ein Feiertag in der Urlaubsverwaltung als Urlaubstag (bzw. als Kranktag) vom Anspruch abgezogen werden, ist das Feld "Priorität Feiertag/Urlaub" bzw. "Priorität Feiertag/Krankheit" in den Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Allgemein/CRM" auf "Urlaub" bzw. "Krank" umzustellen. Im Kontextmenü (rechte Maustaste → Feldauswahl → Bearbeiten) können diese Felder eingeblendet werden.
| Priorität Feiertag/Krankheit | Ist das Feld auf Priorität "Krankheit" gestellt, wird unabhängig vom Feiertag immer ein Kranktag berechnet.
Auch beim NLZ-Import hat dieses Kennzeichen Priorität vor angelieferten Werten. Das heißt, steht das Feld auf Priorität "Feiertag", und wird für diesen Tag ein Kranktag angeliefert, wird der Wert verworfen und ein Feiertag ermittelt.
| | Priorität Feiertag/Urlaub | Ist das Feld auf Priorität "Urlaub" gestellt, wird unabhängig vom Feiertag immer ein Urlaubstag berechnet.
Auch beim NLZ-Import hat dieses Kennzeichen Priorität vor angelieferten Werten. Das heißt, steht das Feld auf Priorität "Feiertag", und wird für diesen Tag ein Urlaubstag angeliefert, wird der Wert verworfen und ein Feiertag ermittelt. |
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Der persönliche Feiertag wird wie ein Urlaub in der Urlaubsverwaltung erfasst, nur beim Verbrauchskennzeichen wird die Ausprägung für den persönlichen Feiertag gewählt.
Sollen dafür auch Lohnarten erzeugt werden, kann dies über Extras → Einstellungen in den Nichtleistungszeiten, wie für den normalen Urlaub, durchgeführt werden:

Beispiel | Der Dienstnehmer ist von 21.10.2026 bis 28.10.2026 im Urlaub. Am 26.10.2026 ist der österreichische Nationalfeiertag. Die Filiale, in welcher der Dienstnehmer arbeitet, befindet sich in Italien. Im Fensterbereich "Detail" der Nichtleistungszeitenverwaltung fehlt das grüne Häkchen in der Spalte "Feiertag".
Die Firma ist mit Land "Österreich" angelegt. LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Firma mit Doppelklick auswählen → Feld Land
In der Filiale ist das Land Italien hinerlegt. CRM → Stammdaten → Firmen → Filialen → Filiale des Dienstnehmers auswählen → Feld "Land"
Der Feiertag ist nicht in den Feiertagen für Italien angelegt.
CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Feiertage → Land "Italien" auswählen
Um nun das grüne Häkchen in der Spalte "Feiertag" zu erhalten, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. - Im Detailfenster der Nichtleistungszeit wird das Häkchen in der Spalte "Feiertag" manuell gesetzt. Dabei sind auch die Spalten "Bezahlt 1" und "Verw. 1" manuell auf den Wert "0,00" umzuändern.
- Der Feiertag wird im Programmfenster Feiertage für Italien mit der Funktion "Neu" angelegt. Vorrausgesetzt, der Feiertag soll durch eine gesetzliche Vorgabe oder kollektivvertragliche Vorschreibung für dieses Land gelten!
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Für alle Nichtleistungszeiten gilt der gleiche Ablauf. Die einzige Ausnahme ist der Feiertag, der nicht über den Importpuffer, sondern über Termin erzeugt wird.
- Eine Nichtleistungszeit wird in der NLZ-Verwaltung erfasst.
- Dadurch erfolgt ein Eintrag in den Importpuffer mit folgenden Informationen:
- Lohnart, die für diese NLZ-Art erzeut werden soll
- Anzahl der Tage/Stunden je nach eingetragener NLZ
- Der Importpuffer wird entleert, dabei werden die jeweiligen Lohnarten in die Bruttoerfassung gestellt und die Tage/Stunden übergeben. Die Entleerung des Importpuffers erfolgt:
- durch Lohnartenaktivierung
- über die Funktion "Importpuffer entleeren" in der Bruttoerfassung
- sofort bei Ausstieg aus der NLZ-Verwaltung, wenn über die Bruttoerfassung in die NLZ-Verwaltung eingestiegen wurde
- Die Folgelohnarten (Schnitt- und Korrekturlohnarten) werden über die Koppelung aktiviert.
- Das Programm ermittelt für die erzeugten Lohnarten automatisch die korrekten Beträge/Sätze.
Folgende Einstellungen im Lohnartenstamm sind notwendig (am Beispiel Krank):
- Die Mengen-Eingabe ist aktiviert.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Eingabe Menge: "Ja"
- Als Menge werden die Stunden (=Wert "Bezahlt") aus dem Importpuffer verwendet.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Importpuffer-Wert: "NLZ-Bezahlt"
- Die Satz-Eingabe ist aktiviert. Dafür wird entweder Fixbetrag/Teiler oder Fixsatz verwendet, je nachdem, was im Fixwertspeicher des Dienstnehmers hinterlegt ist.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank" 100% Std." → Eingabe Satz: "Ja (Fixbetrag / Teiler bzw. Fixsatz)"
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Fixwert" → Grundbezug ist mit Satz oder Betrag hinterleg
- Als Teiler ist in diesem Fall auf "Monatsteiler" eingestellt.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Teiler: "Monatsteiler"
- Der Fixwert (Satz oder Betrag) kommt von der Lohnart 1 "Grundbezug" (bei Bedarf können auch weitere Fixwerte aufgenommen werden).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Fixwert: "Ja (LA verwendet Fixwert von anderer LA)"
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Fixwert-Lohnart (Satz): "1 - Grundbezug" ODER
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2050 "Krank 100% Std." → Fixwert-Lohnart (Betrag): "1 - Grundbezug"

Bei Arbeitstagen lt. Wochenmodell (am Beispiel Urlaub):
- Die Mengen-Eingabe ist aktiviert.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Eingabe Menge: "Ja"
- Als Menge werden die Tage (= Wert Verwaltung) aus dem Importpuffer verwendet.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Importpuffer-Wert: "NLZ-Verwaltung"
- Die Satz-Eingabe ist aktiviert. Dafür wird entweder "Fixbetrag/Teiler" oder "Fixsatz" verwendet, je nachdem, was im Fixwertspeicher des Dienstnehmers hinterlegt ist (für Tage Lohnarten ist nur Betrag relevant).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Eingabe Satz: Ja (Fixbetrag / Teiler bzw. Fixsatz)
LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Fixwert" → Grundbezug ist mit Satz oder Betrag hinterleg
- Als Teiler wird in diesem Fall auf "Arbeitstage lt. Wochenmodell" eingestellt.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Teiler: "Arbeitstage lt. Wochenmodell"
- Der Fixwert (Satz oder Betrag) kommt von der Lohnart 1 "Grundbezug" (bei Bedarf können auch weiter Fixwerte aufgenommen werden).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Fixwert: "Ja (LA verwendet Fixwert von anderer LA)"
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Fixwert-Lohnart (Betrag) → F8-Symbol → "1-Grundbezug" ist ausgewählt
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2300 "Urlaub Entgelt" → Fixwert-Lohnart (Satz) → F8-Symbol → "1-Grundbezug" ist ausgewählt

Hinweis | Wenn die Lohnart "Urlaub Entgelt" so wie beschrieben eingestellt wird, dann wird auf die gekoppelte Schnittlohnart als Menge auch die Urlaubs tage übernommen. Da die Schnittberechnung aber meist so eingestellt ist, dass ein Stundensatz (und nicht ein Tagsatz) geliefert wird, muss zusätzlich dafür gesorgt werden, dass die Schnittlohnart als Menge die Urlaubs stunden einliest. Siehe dazu Schnittberechnung Kapitel 2.5 Einstellungen im Lohnartenstamm
Die Standardlohnart 2300 "Urlaub Entgelt" ist aus diesem Grund so eingestellt, dass sie die Urlaubsstunden mit dem Stundensatz mutipliziert.
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Bei Kalendertagen (am Beispiel Krank, bei Krank-Lohnarten im Teilentgelt sind die Tage auch relevant für die monatliche Beistragsgrundlagenmeldung)- Die Beitrag-Eingabe ist aktiviert.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Eingabe Betrag: "Ja"
- Dieser Betrag kommt von einem Fixwert und zwar von der Lohnart 1 "Grundbezug" (bei Bedarf können auch weitere Fixwerte aufgenommen werden).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Fixwert: "Ja (LA verwendet Fixwert von anderer LA)"
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Fixwert-Lohnart (Betrag) → F8-Symbol → "1-Grundbezug" ist ausgewählt
- Der Betrag wird lt. Einstellungen des KVs aliquotiert (diese Lohnart sollte immer nach Kalendertage aliquotert werden - bei Bedarf ist die Einstellung im KV zu übersteuern).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Eingabe Menge: "Ja"
- Auch die Menge-Eingabe ist aktiviert.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Aliquotierung: "Wie im KV-Stamm hinterlegt"
- Die Tage-Eingabe ist aktiviert. Die Aliquotierung erfolgt anhand der erfassten Tage. Wenn bei einer Lohnart Tage-Eingabe auf Ja steht, werden darauf immer die ANzahl der Tage aus dem Importpuffer übergeben (das Feld Importpuffer Wert hat hier keinen Einfluss).
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Eingabe Tage: "Ja"
- Dann werden aus dem Importpuffer die Stunden (=Menge Bezahlt) übergeben. Diese Stunden können dann auch auf die Schnittlohnarten übergeben werden.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2000 "Krank 100% Tage" → Importpuffer-Wert: "NLZ-Bezahlt"

Lohnarten für volle Feiertage werden, nicht aus dem Importpuffer geholt, sondern über einen Termin erzeugt.
LOHN → Stammdaten → Lohnfirmen → Reiter "Terminlohnarten"
Daher muss für diese Lohnarten die Menge extra ermittelt werden. Ansonsten gelten die gleichen Einstellungen, wie in den vorherigen Kapiteln gezeigt, je nachdem, ob es sich um eine Stunden- oder Tage-Lohnart handelt.
Tage-Lohnart
Bei der Menge wird "Arbeitstage laut Wochenmodell" eingestellt und das Feiertags-KZ muss auf "Nur Feiertag" gestellt werden.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2330 "Feiertagsentgelt 100% Tage" → Eingabe Menge: "Ja (Arbeitstage laut Wochenmodell)
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2330 "Feiertagsentgelt 100% Tage" → Feiertags-KZ: "Nur Feiertage"
Stunden-Lohnart (gilt auch für Schnitt-Lohnarten nach Stunden)
Bei der Menge wird "Sollstunden laut Wochenmodell" eingestellt und das Feiertags-KZ muss auf "Nur Feiertag" gestellt werden.
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2330 "Feiertagsentgelt 100% Tage" → Eingabe Menge: "Ja (Sollstunden laut Wochenmodell)
LOHN → Stammdaten → Lohnarten → 2330 "Feiertagsentgelt 100% Tage" → Feiertags-KZ: "Nur Feiertage"
Nichtleistungszeiten können in der Bruttoerfassung um einen Monat versetzt ausbezahlt werden.
Dafür gibt es den LOHN Parameter "Auszahlung verschieben". Dieser legt fest, ob erfasste oder importierte NLZ-Werte im aktuellen Monat oder um einen Monat versetzt im Folgemonat abgerechnet werden. Die Verschiebung erfolgt nur innerhalb desselben Dienstverhältnisses.
LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → gewünschte NLZ-Art wählen → "Auszahlung verschieben"
| Über diesen Parameter können Sie steuern, ob die Auszahlung der erfassten oder importierten Nichtleistungszeiten im aktuellen Monat oder erst im darauffolgenden Monat erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
0 - Nein 1 - Ja, um 1 Monat
Hinweis Steht der Parameter auf "Ja, um 1 Monat" und wird ein Austritt erfasst, werden die NLZ-Lohnarten erneut in den Importpuffer geschrieben und im Austrittsmonat aktiviert. |
Achtung! | Für die NLZ-Art "Krank" muss zusätzlich definiert werden, welche Lohnarten verschoben werden. |
Beispiel | Mit 01.08. und 01.10. wurden zwei technische Wechsel bei der Dienstnehmerin durchgeführt.
In dem Unternehmen werden Nichtleistungszeiten einen Monat versetzt ausbezahlt.
Der Parameter "Auszahlung verschieben" besitzt die Ausprägung "1 - Ja, um 1 Monat". LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → gewünschte NLZ-Art wählen → "Auszahlung verschieben"
Die Dienstnehmerin konsumierte in diesem Jahr folgende Urlaube:
Weil die Verschiebung nur innerhalb des Dienstverhältnisses möglich ist, wird am DV 1 der Urlaub wie folgt ausbezahlt: - 30.03. bis 10.04.2026 wird auf Monat 4 und 5 aufgeteilt.
- 27.07.2026 befindet sich in Monat 7.
Am DV 2 werden die Urlaube 07.08. und 09.09. im Monat 9 ausbezahlt.
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Beispiel | Info-Bereich Urlaubsverwaltung:
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Beginn Urlaubsjahr | Der neue Urlaubsanspruch wird zum hier hinterlegten Datum erzeugt. Normalerweise ist das entweder das Eintrittsdatum des Dienstnehmers oder der 01.01. des Jahres (siehe Dienstnehmer → Reiter Allgemein/CRM → Feld Urlaub-Beginn). |
Anspruch pro Jahr | Wie viele Tage (z. B. 25) oder Stunden (z. B. 192,5) stehen dem Mitarbeiter jährlich für Urlaub zur Verfügung (siehe Dienstnehmer → Karteireiter Allgemein/CRM → Feld Urlaub-Anspruch). |
Rest Gesamt | Wie viel Resturlaub bleibt dem Dienstnehmer bis zum Beginn des nächsten Urlaubsjahres. |
Anspruch von - bis | Der Anspruch vom Beginn des Urlaubsjahres bis zum Ende des aktuellen Monats (welches in den Lohn-Basiseinstellungen hinterlegt ist). |
+ alter Urlaub | Offener Urlaub aus Vorjahren |
- Verbrauch lfd. Url.Jahr | Summe der verbrauchten Urlaubstage im aktuellen Urlaubsjahr |
Aliqu. Rest zum TT.MM.JJJJ | Der aliquote Rest wird immer mit dem Monatsletzten des aktuellen Monats (welches in den Lohn-Basiseinstellungen hinterlegt ist) angezeigt. |
In der Urlaubsverwaltung werden die neuen Ansprüche mit der Endverspeicherung des Vormonats erzeugt. Wenn z. B. der Urlaubsbeginn am 04.05. liegt, wird die Zeile für den neuen Anspruch mit der Endverspeicherung des Aprils erzeugt.
Sollte aus irgendeinem Grund diese Zeile fehlen, überprüft das Programm auch bei der Erfassung eines neuen Urlaubs, ob zwischen dem Beginn des aktuellen und dem Ende des letzten Urlaubs ein neuer Anspruch entstanden wäre. Falls ja, wird auch der neue Anspruch erzeugt. Das passiert auch, wenn der Urlaub für die Zukunft erfasst wird.
Der erhöhte Anspruch nach 25 Dienstjahren (6. Urlaubswoche bzw. 30 Urlaubstage) wird vom Programm automatisch korrekt berücksichtigt, wenn …
Die zusätzliche Urlaubswoche wird sofort mit Stichtag der Erreichung der 25-jährigen Dienstzeit generiert.
Hinweis | Wird der erhöhte Anspruch nicht automatisch generiert oder muss rückwirkend eingestellt werden, prüfen Sie bitte die zuvor angeführten Punkte:
Danach sollte am Reiter "Historische Daten" automatisch ein neuer Datensatz mit dem erhöhten Wert erstellt sein.
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Beispiel | 6. Urlaubswoche nach 25 Dienstjahren
Dienstnehmer ist am 01.01.2005 in das Unternehmen eingetreten (= Beginn Urlaubsjahr). Es werden 4 Jahre und 6 Monate Vordienszeiten angerechnet. Der Stichtag für das 25. Dienstjahr fällt somit auf den 01.01.2025.
Auswirkung: Mit der Endverspeicheurng 6/2025 wird ein neuer historischer Datensatz mit dem erhöhten Urlaubsanspruch (6. Urlaubswoche erzeugt. In diesem Fall erfolgt eine Reständerung in der Nichtleistungszeitenverwaltung.
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Beispiel | Erhöhter Urlaubsanspruch aufgrund KV-Regelung oder Betriebsvereinbarung
Dienstnehmer ist am 01.02.2015 in das Unternehmen eingetreten und hat keine anrechenbare Vordienstzeiten. Der Urlaubsbeginn wird durch die Kalenderjahr-Regelung auf 01.01. festgelegt.
Gemäß der Faktorentabelle wird beispielsweise ab dem 10. Dienstjahr ein Urlaubsanspruch von 5,2 Wochen gebildet.
Auswirkung: Mit der Endverspeicherung 1/2025 wird ein neuer historischer Datensatz mit dem erhöhten Urlaubsanspruch erzeugt. In diesem Fall erfolgt keine Reständerung in der Nichtleistungszeitenverwaltung im Jahr 2025. Eine etwaige Reständerung ist manuell durchzuführen.
Erst wenn sich der Urlaubsbeginn jährt, in diesem Beispiel am 01.01.2026, wird der neue erhöhte jährliche Anspruch in die Nichtleistungszeitenverwaltung geschrieben.
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Arbeitszeitmodelle mit langer/kurzer Woche sind als eigenes Modell in den
Schicht-/Dienstplänen (Zeiterfassung
→ Stammdaten
→ Schicht- und Dienstpläne) anzulegen. Der arbeitsfreie Freitag ist bei Arbeitern und gewerblichen Lehrlingen, die dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG) unterliegen, als Urlaubstag an die BUAK zu melden. Dazu muss im
Tagesmodell (Zeiterfassung
→ Stammdaten
→ Tagesmodelle) für den arbeitsfreien Freitag das Feld "Urlaub-Verwaltung" mit dem Wert 1 befüllt werden. Dieses Feld kann im Kontextmenü (rechte Maustaste
→ Feldauswahl
→ Bearbeiten) eingeblendet werden.
Beispiel | Im Bereich "Detail" einer erfassten Urlaubszeit, in die ein arbeitsfreier Freitag fällt, ist ersichtlich, dass an diesem Tag 1 Urlaubstag abgezogen wird.
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Eine Detailiertere Beschreibung dieses Thema finden Sie in dem Dokument
BUAK-Verwaltung.
Für jede Nichtleistungszeitenart wird ein eigenes Feld für den Beginn des Nichtleistungszeitenjahres in den historischen Daten geführt. Ist dieses Feld leer, so wird automatisch das Eintrittsdatum herangezogen. Diese Felder sind mit der LOHN NTCS Standardauslieferung ausgeblendet. Bei manchen Fallkonstellationen ist es sinnvoll, diese Felder über das Kontextmenü einzublenden.
Eine Umstellung des Urlaubsjahres auf Kalenderjahr bei bereits bestehenden Dienstnehmern ab einem bestimmten Zeitpunkt wird beim Dienstnehmer am Reiter "Allgemein/CRM" durchgeführt. Nach Eingabe im Feld "Urlaub-Beginn" wird das "Gültig ab"-Datum in den historischen Mitarbeiterdaten erfasst.
Achtung! | Diese Änderung muss für jeden bestehenden Dienstnehmer einzeln durchgeführt werden. Zusätzlich ist mit der entsprechenden Funktion in den Nichtleistungszeiten eine Reständerung in der Urlaubsverwaltung durchzuführen. |
Hinweis | Bitte beachten Sie die rechtlichen Besonderheiten der Urlaubsaliquotierung bei Umstellung des Urlaubsanspruchs von Arbeitsjahr auf Kalenderjahr.
LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Firmenbezogene/Allgemeine Einstellungen → Urlaub → Urlaubsaliquotierung bei Kalenderjahr
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Hinweis | Für die Dauer eines Lehrverhältnisses können die Entgeltfortzahlungsansprüche nicht von Arbeitsjahr auf Kalenderjahr umgestellt werden. Dies ist erst möglich, sobald der Übertritt in ein Arbeiter- bzw. Angestelltendienstverhältnis erfolgt ist.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der ÖGK-Website:
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Entscheidet sich eine Unternehmen dazu, die Urlaubsverwaltung von Tagen auf Stunden umzustellen, dinf in der NTCS mehrer Schritte notwendig.
Für die Abrechnung des Unbezahlten Urlaubs wird zunächst unterschieden ob der Zeitraum länger oder kürzer als einen Monat geht.
Davon ist abhängig ob ein Dienstverhältnis benötigt wird oder nicht und wie Lohnnebenkonsten errechnet werden müssen.
Welche Funktionen im Fensterbereich Urlaub verfügbar sind, wird im Dokument
Nichtleistungszeiten umfassend beschrieben.
Mit dieser Funktion können Sie den aliquoten Rest zu einem beliebigen Stichtag ansehen, z. B. am Jahresende oder zu einem Austrittsstichtag.
Mit der Funktion
Reständerung kann der Rest gesamt auf einen beliebigen Wert angepasst werden. Sie erfassen den neuen Rest und den Stichtag, ab dem dieser gültig sein soll.
Abhängig von der Einstellung im Feld "Art" werden mehr oder weniger Felder eingeblendet.
Reständerung wg. Einheitsänderung oder Reständerung wegen Übernahme kann hier ebenfalls ausgewählt werden. Der Unterschied liegt nur im Text de rKorrekturzeile, die angelegt wird, dadurch lässt sich die Reständerung im Nachhinein besser nachvollziehen. Dazu erfassen Sie den neuen Rext und den Sitchtag, ab dem dieser Rest fültig sein soll.
Beispiel | Ein Dienstnehmer tritt mit 02.01. in das Unternehmen ein und hat eine Fünf-Tages-Woche. LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Urlaub
Urlaubsanspruch 25 Tage : 365 x 364 = 24,9315... abgezogen werden 0,06849...
Nun kommt es auf die definierte Rundungsart in den Parametereinstellungen an. Abrunden = 0, es ist keine Reständerung nötig Aufrunden = 1, eine Reständerung mit -1 wird erzeugt
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Beispiel | Der Dienstnehmer tritt unterjährig vor dem 30.06. ein. Der Urlaubsanspruch richtet sich nach dem Kalenderjahr und soll aliquotiert werden. Dazu ist folgender Parameter zu setzen: LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Urlaub Nach welcher Art und wie genau die Rundung erfolgen soll, kann über diese Parameter vorgegeben werden. Für das Beispiel werden folgende Einstellungen definiert:
In der NLZ-Verwaltung wird automatisch eine Reständerung vom Programm durchgeführt und der "Rest gesamt" angepasst.
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Hinweis | Erfolgt die Änderung des Parameters erst nach der Neuanlage des Dienstnehmers, muss eine nachträgliche manuelle Anpassung vorgenommen werden.
Die Anspruchszeile muss gelöscht und unter "Funktionen" der Austritt neu generiert werden. LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Dienstnehmer markieren → Reiter "Nichteistungszeiten" → Nichtleistungszeiten → Urlaub → Funktionen → Ansprüche erzeugen
Dadurch entsteht eine neue Anspruchzeile sowie eine Reständerung wegen Eintritt.
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Unter LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → Nichtleistungszeiten → Urlaub stehen Parameter für die Verjährung und den Verfall von offenen Urlaubstagen zur Verfügung.
Es gibt drei Varianten, um die Urlaubsverfallautomatik im Programm zu nutzen:
- Ja: Im Anlassfall erfolgt automatisch ein Eintrag in der Urlaubsverwaltung wegen Urlaubsverfall. Bei dieser Ausprägung kann der Hinweis nicht abgewählt werden. (Der automatisch angelegte Hinweis am Reiter "Hinweise“" beim Lohnmitarbeiter kann aber gegebenenfalls manuell gelöscht werden.)
- Nein (mit Hinweis): Es erfolgt kein automatischer Eintrag in der Urlaubsverwaltung. Im Anlassfall erfolgt nur ein Hinweis auf der Hinweisliste, am Lohnset und in der Bruttoerfassung.
- Nein (Standardeinstellung): Es erfolgt weder ein Hinweis noch ein automatischer Eintrag in der Urlaubsverwaltung.
Weiters können Sie die Verjährungszeit in Jahren, die Vorwarnzeit in Monaten und den Hinweistext definieren. Der Hinweis wird nur für Dienstnehmer erstellt, die zumindest die nötigen Dienstjahre für den Urlaubsverfall gemäß Parameter "Verjährungszeit" haben.
Beispiel | Der Dienstnehmer ist am 01.01.2020 eingetreten. Urlaubsbeginn ist mit Eintrittstag immer am 01.01. Im Monat Oktober (3 Monate vor Verfall) erhalten Sie einen entsprechenden Hinweis. Dieser Hinweis kann beim Lohndienstnehmer auch gelöscht oder bearbeitet werden (z. B., wenn Sie den Andruck auf der Hinweisliste möchten, aber am Lohnset soll er nicht aufscheinen).
Einstellung Parameter (diese können für jede Lohnfirma individuell eingestellt werden):
Hinweis Bruttoerfassung:
Hinweis Hinweisliste:
Hinweis Lohnset:
Mit der Endverspeicherung von Dezember wird für den Januar der Urlaubsverfall in der NLZ-Verwaltung des Dienstnehmers eingetragen: |
Neben der Erfassung des Krankenstandes kann in diesem Reiter der Arbeitsunfall oder Freizeitunfall ausgewählt werden.
Zudem kann auf diesem Reiter der Kur-/ oder Rehaaufenthalt eingetragen werden. Eine bewilligte Kur gilt lt. ÖGK für Unselbstständige als Krankenstand.
Ein Feizeitunfall ist nur für die
AUVA Rückerstattung relevant, ansonsten wird er wie ein normaler Krankenstand behandelt.
Der Anspruch wird abhängig vom Feld "Anspruch ab" erzeugt. Eben dann, wenn nach dem "Anspruch ab" Datum ein Krankenstand erfasst wird.
Wenn das Ende-Datum eines Krankenstandes unbekannt ist, wird empfohlen, das Ende-Datum leer zu lassen.
Hinweis | Falls vor der Bekanntgabe des Krankheitsendes eine AUVA - Meldung erforderlich ist, muss das Monatsendedatum angegeben werden, damit das Programm eine korrekten Meldung erstellen kann.
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Für die korrekter Ermittlung der Krankenansprüche werden die Felder "Arbeitsverhätlnis", "Versichertengruppe" und "Gesetzliche Grundlage" am Reiter "Versicherung" benötigt.
Diese Felder werden nicht historisch mitgeführt, sondern direkt am Dienstnehmerstamm abgespeichert.
Grundsätzlich werden die Krank-Ansprüche über die Felder Arbeitsverhältnis und Versichertengruppe ermittelt. Bei der Versichertengruppe wird nur bei den Ausprägungen Vollversichert, Geringfügig und Lehrling ein Krank-Anspruch ermittelt, nicht jedoch für freie Mitarbeiter. Zusätzlich sind die Krankenstandsregelungen für die Gesetzlichen Grundlagen von Landarbeitern und Vertragsbediensteten hinterlegt. Alle anderen gesetzlichen Grundlagen haben keine Bedeutung für die Krankverwaltung.
Anzahl Tage/Woche | Abhängig davon, ob die Krankenverwaltung in Kalendertagen oder in Arbeitstagen geführt wird (siehe Lohnmitarbeit → Reiter Allgemein/CRM → Feld "Krank-Einheit"), werden in diesem Feld entweder 7 Kalendertage oder die tatsächlichen Arbeitstage aus dem Wochenmodell abgebildet. Dementsprechend werden auch die Werte im Feld "Krank Anspruch" angepasst.
Krankenverwaltung eines Teilzeitarbeiters mit 2 Arbeitstagen pro Woche: |
Gesamthöchstdauer bzw. Anspruch ab | Bei Angestellten wird die Gesamthöchstdauer eines zusammenhängenden Krankenstandes, bei Arbeitern das Anspruchs-Beginn-Datum angezeigt. |
Gesetz |
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Krank Anspruch | |
Krank Rest zum TT.MM.JJJJ | Es wird der Rest zum Stichtag des markierten Datensatzes angezeigt:
Der markierte Krankenstand endet am 23.03.2025, somit wird auch der Stichtag für Krank Rest mit 23.03. herangezogen.
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Unfall Anspruch | |
Unfall Rest zum TT.MM.JJJJ | Hier gilt das Gleiche wie im Feld "Krank Rest zum TT.MM.JJJJ" |
Beispiel | Info-Bereich Krankenverwaltung Angestellter:
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In den Funktionen des Reiters "Krank" findet sich "A+E anzeigen".
Wenn bei einem Dienstnehmer ein Krankenstand erfasst wird, der Teilentgelt auslöst, wird automatisch ein Formular für die Arbeits- und Entgeltbestätigung geöffnet. Auf dem Reiter Mitarbeiterdaten und Bezüge/Unterbrechungszeiten werden vom Programm die notwendigen Felder automatisch ausgefüllt. Es empfiehlt sich dennoch, die Felder zu kontrollieren und gegebenenfalls zu übersteuern.
Sobald Sie mit Speichern und Schließen bestätigen, wird ein Datensatz in die Datendrehscheibe gestellt. Sollte der Krankenstand gelöscht werden bzw. das Ende-Datum so verändert werden, dass kein Teilentgelt mehr anfällt, wird auch der Datensatz wieder gelöscht. Wenn bereits eine A+E-Bestätigung geschickt wurde öffnet sich zwar ebenfalls das Formular, beim Speichern und Schließen wird aber geprüft, ob es Unterschiede zur bereits gesendeten Meldung gibt. Falls ja, werden ein Storno- und ein neuer Satz erstellt, ansonsten wird keine neue Meldung erzeugt.
Über die Funktion "A+E anzeigen" können Sie dieses Formular auch im Nachhinein öffnen und bearbeiten.
Hinweis
| Falls das Auswertungsprogramm weder bei der Voschau noch bei der Ausführung Daten liefert, dann kommen folgende Ursachen in Frage: - Nicht alle zu verarbeitenden Dienstnehmer sind abgerechnet. Führen Sie das Programm Abrechnungen durchführen aus.
- Der Zustand ist bereits auf "Ja" gesetzt. In diesem Fall stehen Ihnen zwei unterschiedliche Vorgehensweisen zur Verfügung.
Stellen Sie entweder den Zustand auf "Nein" zurück oder das Feld bzw. den Parameter "Kontrollausdruck" am Reiter "Allgemein" auf "Ja".
- Es liegen keine Daten vor.
|
Die Programmvorschläge auf der Arbeits- und Entgeltbestätigung werden durch viele Felder beeinflusst. Die wichtigsten Felder sind folgende.
Zum einen sind die Entgeltbeträge von den Lohnartenpflichtigkeiten der Felder
A+E-Krankengeld und
A+E-Wochengeld (Stammdaten
→ Lohnarten
→ Reiter "Pflichtigkeit") abhängig.
Zum anderen hat die Einstellung des Feldes
Priorität Feiertag/Krankheit im Programm "Dienstnehmer"
→ Reiter "Allgemein/CRM" Einfluss auf die Berücksichtigung eines Feiertags bei der A+E-Krankengeld.
Über die Lohnartengruppen 520 "A/E-Wochengeld - Prämien und Provisionen in SZ nicht enthalten" und 521 "A/E-Wochengeld - Prämien und Provisionen in SZ enthalten" wird der Vorschlagswert für das Feld
Prämien/Provisionen (netto) für die A+E-Wochengeld automatisch ermittelt. Dieser Vorschlagswert ist vom Anwender zu prüfen und bei Bedarf zu überschreiben.
Hinweis | Seit 2022 muss der SZ-Umfang bei A+E-Krankengeld und A+E-Wochengeld angegeben werden (Feld SZ-Umfang A+E-Krankengeld im Kollektivvertrag).
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Bei der Erfassung einer Nichtleistungszeit am Reiter "Krank" stehen im Feld "Art" folgende Ausprägungen zur Verfügung:
- Krank
- Abreitsunfall
- Freizeitunfall
Im Dokument
Krank und Unfall wird der Ablauf und die Unterschiede ausführlich behandelt.
Grundsätzlich kann ein Arbeitnehmer während des Krankenstandes gekündigt werden. Für die Dauer des Entgeltanspruches ist es jedoch von Bedeutung, ob die Kündigung vor oder nach Beginn des Krankenstandes ausgesprochen wird:
- Wird das Dienstverhältnis durch den Arbeitnehmer gekündigt bzw. erkrankt der Arbeitnehmer nach Ausspruch der Kündigung durch den Arbeitgeber, endet der Entgeltanspruch mit Ablauf der Kündigungsfrist.
- Wird jedoch der Arbeitnehmer während seines Krankenstandes gekündigt, endet der Entgeltanspruch mit dem Ende des Krankenstandes, spätestens aber mit Ende des gesetzlichen Anspruches.
Über eigene Funktionen können die Bescheinigungen auch angesehen, gedruckt und in die NLZ-Verwaltung übernommen werden.
Hinweis | LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → gewünschten Dienstnehmer markieren → Reiter "Nichtleistungszeiten" → Nichtleistungszeiten → Reiter Krankenstandsbescheinigungen
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Wird eine Krankenstandsbescheinigung ohne Ende-Datum in die Nichtleistungszeitenverwaltung übernommen, dann gilt dieser Krankenstand als offen. Die Krankenstandsbescheinigung erhält durch die Überleitung den
Status "übergeleitet". In der
Nichtleistungszeitenverwaltung wird kein Ende-Datum eingetragen. Üblicherweise werden Krankenstandsbescheinigungen monatlich eingespielt. Ein über mehrere Monate laufender Krankenstand wird auf diese Weise schließlich dann überschrieben, wenn eine KSB-Meldung mit einem konkreten Ende-Datum vorliegt.
Die Zuordnung einer empfangenen Krankenstandsbescheinigung zu einem Dienstnehmer erfolgt in der Regel automatisch und muss nicht manuell über eine Funktion angestoßen werden.
Das passiert durch die Beitragskontonummer der Lohnfirma und die SV-Nummer des Dienstnehmers.
Hinweis | Können Krankenstandsbescheinigungen beim Auslesen nicht zugeordnet werden, werden diese im Programm LOHN → Abrechnungen → Vor Bruttoerfassung → Krankenstandsbescheinigungen - nicht zugeordnet angezeigt. Zur Ansicht der nicht zugeordneten Krankenstandsbescheinigungen wird ein eigenes Programm zur Verfügung gestellt, für das separat Berechtigungen vergeben werden können.
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Im Reiter "Pflegeurlaub" werden sämtliche Pflegeurlaube erfasst und verwaltet.
Für die automatische Ermittlung des Anspruches ist wie beim Urlaub eine
Faktorentabelle nötig.
Wurde der Pflegeurlaub-Beginn mit 1.1. definiert wird mit Endverspeicherung Monat Dezember der Anspruch erzeugt.
Bei Kinder bis 11 Jahren besteht ein Zusatzanspruch, dieser wird automatisch mit dem doppelten Wert des Grundanspruchs gerechnet.
Wird ein Pflegeurlaub erfasst, wird die Menge (Stunden oder Tage) zunächst immer auf beiden Seiten abgezogen (unabhängig vom Alter) und zwar so lange, bis der Rest im Grundanspruch erschöpft ist. Zu diesem Zeitpunkt entspricht der Rest im erhöhten Anspruch dem Grundanspruch. Ab diesem Zeitpunkt wird auf das Alter bei der Eingabe geblickt. Nur wenn ein Zeitraum für ein Kind bis 11 Jahre eingegeben wird, wird die entsprechende Menge vom Zusatz-Anspruch abgezogen.
Die Arzt-Verwaltung unterscheidet sich je nachdem, ob sie mit einer
- Anspruch-Verbrauch-Rest-Logik geführt werden soll oder
- ob die Arzt-Zeiten nur zur Aufzeichnungs- (bzw. eventuell zu Abrechnungs-) zwecken
mitgeführt werden sollen.
Abhängig ist das davon, ob beim Dienstnehmer im Feld Arzt-Anspruch ein Wert eingetragen ist. Damit dieses Feld automatisch ermittelt wird, muss wieder eine
Faktorentabelle im Kollektivvertrag hinterlegt werden.
Die neuen Ansprüche werden nur bei der ersten Variante mit befülltem "Arzt-Anspruch" erzeugt. In der Arzt-Verwaltugn werden die neuen Ansprüche wie beim Urlaub mit der Endverspeicherung des Vormonats erzeugt. Wenn der Arztbeginn am 01.01, liegt, wird die Zeile für den neuen Anspruch mit der Endverspeicherung Dezember erzeugt.
Da Arzt stundenweise erfasst wird, wird hier für die Spalten Bezahlt und Verwaltet nciht auf das Wochenmodell zugegriffen, die Werte (Stunden) sind hier manuell einzugeben.
Sollen weitere NLZ verwaltet werden, lassen sich beliebig viele Diverse Nichtleistungszeiten für die Globale- oder Firmenebene angelegen.
Auch Gutstunden-Töpfe können beliebig angelegt werden. Die Verwaltung erfolgt unter Stammdaten → Weitere Stammdaten →
Gutstunden und Diverse NLZ.
Standardmäßig sind folgende Töpfe angelegt.
- Gutstunden 1
- Gutstunden 2
- Gutstunden 3
- Gutstunden 4
- Gutstunden 5
- Behörde/Amt
- Sterbefall
- Hochzeit
- Übersiedelung
- Geburt eines Kindes
- Einsatz für Blaulichtorganisation
Hinweis | Firmenspezifische NLZ-Arten müssen bereits Global existieren!
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Für
Krank-Ansprüche gilt die
Entgeltfortzahlungsanspruchs-Tabelle, die in der Firma oder beim Dienstnehmer hinterlegt ist. Sobald ein Verbrauch eingegeben wird, wird der Anspruch generiert.
Damit nach Erfassung der Nichtleistungszeiten die korrekten Lohnarten produziert werden können, werden die Informationen für die Abrechnung (welche Lohnarten, Anzahl Tage und Stunden) im Importpuffer zwischengespeichert. Über die Funktion "Importpuffer ansehen" können Sie direkt in der NLZ-Verwaltung die Werte des Importpuffers kontrollieren.
Lohnarten werden zum folgenden Zeitpunkt aus dem Importpuffer in die Bruttoerfassung übernommen:
- Bei Erfassung der NLZ im Dienstnehmerstamm mit der Lohnartenaktivierung
- Bei Erfassung der NLZ über die Bruttoerfassung sofort bei Ausstieg aus der NLZ-Verwaltung
Das Programm "Nichtleistungszeiten" vorerfassen bietet die Möglichkeit, Nichleistungszeiten außerhalb der Bruttoerfassung oder des Lohn-Dienstnehmerstamms vorweg zu erfassen und in weitere Folge in die NLZ-Verwaltung überzuleiten. Das können somit auch Personen erledigen, die keine volle Berechtigung für die Lohn-Programme haben.
Für den Import aus Fremd-Zeiterfassungen besteht die Möglichkeit, die NLZ über eine CSV-File zu importieren. In der NLZ-Verwaltung macht es keinen Unterschied ob der Eintrag manuell erfolgt oder importiert wurde.
Das Programm
Nichtleistungszeiten importieren ermöglicht Ihnen den Import von Nichtleistungszeiten (Urlauben, Krankenständen, Gutstunden, Diverse Nichtleistungszeiten ...) im CSV-Format. Um einen fehlerfreien Import zu gewährleisten, müssen diese Erfassungssätze einem bestimmten Aufbau entsprechen, der je nach gewählter Schnittstelle in der Importvorschau angezeigt wird.
Wenn ruhende Bezüge erfasst wurden, wird der Urlaubsanspruch automatisch aliquotiert. Es wir dautomatisch eine entsprechende Zeile erzeugt.
Bei Änderunge des Dienstverhältnisses kann in der Urlaubs-Verwaltung die Funktion "Ruhendzeiten aktualisieren" durchgeführt werden.
Bei Erfassung eines Mutterschutzes erfolgt die Urlaubsaliquotierung erst bei Anlage eines Karenz-Dienstverhältnisses, nicht durch die Anlage eines Mutterschutz-Dienstverhältnisses.
Beim Wechsel vom Lehrling zum Angestellten oder Arbeiter sind in der NLZ-Verwaltung weiterhin die bisherigen Einträge sichtbar.
Für die Krankverwaltung sind folgende Besonderheiten zu beachten.
- Bei Bedarf kann der Beginn des Arbeiter-/Angestellten-Dienstverhältnisses im Feld "Krank-Beginn" eingetragen werden.

- Bei Angestellten wird im Zuge der Funktion "Lehrzeit Ende" automatisch die Lehrzeit als negative Vordienstzeit eingetragen, abhängig von der Einstellung im Kollektivvertrag


Beim Wechsel vom Arbeiter zum Angestellten wird automatisch mit dem ersten Krankenstand nach dem Wechsel eine neue Anspruchzeile erzeugt. Sollte ein Dienstnehmer vom Angestelltern zum Arbeiter wechseln, kann wieder das Feld "Krank-Beginn" eine Rolle spielen. Die Thematik der Dienstzeitenanrechnung für die Zeit als Angestellter gilt analog zum Lehrling.
Bei einem Austritt wird in der Austrittschablone der aliquote Resturlaub zum Austrittsstichtag angezeigt. Sie können mit der F8-Funktion auch direkt in die Urlaubsverwaltung einsteigen.
Durch das Abspeichern des Austritts wird eine Korrekturzeile erzeugt, die den Urlaubsrest auf 0 stellt.
Wenn ein Austritt mit Wiedereinstellungszusage erfolgt, muss das gleichnamige Feld im Austritt mit "Ja" befüllt werden, dies verhindert, dass der Rest auf 0 gestellt wird.
Nichtleistungszeiten können um einen Monat verschoben ausbezahlt werden, dazu dient der Parameter
Auszahlung verschieben.
LOHN → Stammdaten → Einstellungen → LOHN Parameter → gewünschte NLZ-Art auswählen → Auszahlung verschieben
| Über diesen Parameter können Sie steuern, ob die Auszahlung der erfassten oder importierten Nichtleistungszeiten im aktuellen Monat oder erst im darauffolgenden Monat erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
0 - Nein 1 - Ja, um 1 Monat
Hinweis Steht der Parameter auf "Ja, um 1 Monat" und wird ein Austritt erfasst, werden die NLZ-Lohnarten erneut in den Importpuffer geschrieben und im Austrittsmonat aktiviert. |
Bestehen mehrere Dienstverhältnisse in einem Monat mit verschobener NLZ-Auszahlung, wird die Auszahlung immer dem zeitlich entsprechenden Dienstverhältnis zugeordnet.
Beispiel | Ein Dienstnehmer wechselt mit 01.08.2026 von vollversichert auf geringfügig und erhält ein neues DV.
In der Abrechnung werden NLZ-Werte einen Monat versetzt ausbezahlt, darum besitzt der Parameter Auszahlung verschieben die Ausprägung "1 - Ja, um 1 Monat".
Werden jetzt die Urlaube von Monat 7 übernommen, wird beim Dienstnehmer mit dem technischen DV-Wechsel der Urlaub in Monat 7 reingerollt.
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