Alle Felder Reiter "Allgemein/CRM"

Abrechnungsgruppe
Hinterlegen Sie hier eine Abrechnungsgruppe für die Zeiterfassung, falls für den betreffenden Mitarbeiter ein abweichender Abrechnungszeitraum relevant ist.

Details finden Sie unter Abrechnungsgruppen/Zeiträume.
Abteilung
Abteilung des Kunden bzw. Mitarbeiters. Aus der Abteilung kann auch die KORE-Abteilung ermittelt werden.

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt, wenn eine Abteilung bei einem Mitarbeiter hinterlegt wird.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Dieses Feld ist für die FIBU irrelevant - d. h., die Abteilung, die hier hinterlegt ist, hat keinen Einfluss auf die Buchungen der FIBU bzw. auf die Kostenrechnung.
Für die FIBU ist das Feld KORE-Abteilung relevant.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Abteilung - generell: Die Information, welcher Abteilung ein Mitarbeiter oder ein Kunde zugeordnet ist, wird zum Zeitpunkt der Autorisierung von den Stammdaten auf die Leistung übertragen. Die Abteilung wird für Auswertungen, insbesondere den sogenannten "Leistungstausch", verwendet und kann für diesen Zweck in diesem Feld hinterlegt werden.

  • Abteilung - Mitarbeiter:
    Die Zuordnung der Abteilung im Mitarbeiterstamm bewirkt auch, dass die Tagesabschluss-Übersicht Tagesabschluss Abteilung verwendet werden kann.
    Sobald Sie einem Mitarbeiter eine Abteilung zuweisen, können Sie diese Zuordnung auch in der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle anzeigen lassen. Die Nummer der zum Tagesdatum historisch gültigen Abteilung wird in der gleichnamigen Spalte ausgewiesen. In der Summenzeile erfolgt der Ausweis der zum Monatsersten (Jahresanfang) korrekten Abteilung. Die Bezeichnung der Abteilung wird Ihnen angezeigt, sobald Sie mit dem Mauszeiger auf die Nummer zeigen.
Besonderheiten dieses Feldes in der Zeiterfassung
  • Wesentlich für die Zeiterfassung ist die Hinterlegung der Abteilung am Mitarbeiter. Durch diese kann beim Urlaubs-/ZA-Antrag die Genehmigung mittels CRM Workflow gesteuert werden, dass der Teamleiter der Abteilung für die Genehmigung zuständig ist.
Abteilungsleitung
Ordnen Sie der Person hier eine verantwortlichen Abteilungsleitung aus den eigenen Firmen zu.

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt, wenn eine Abteilungsleitung bei einem Mitarbeiter hinterlegt wird.

Eine Abteilungsleitung ist ein Mitarbeiter, der in den Mitarbeiterstammdaten im Feld Position als Abteilungsleitung definiert wird. Diese können dann hier ausgewählt werden.

Besonderheiten dieses Feldes im CRM
  • Abteilungsleitung - Mitarbeiter: Die Abteilungsleitung eines Mitarbeiters kann in den Terminen für die Genehmigung von Terminen, wie z. B. Urlaube und Zeitausgleich, herangezogen werden.

  • Abteilungsleitung - Mitarbeiter: In den Berechtigungen für Mitarbeiterdaten können Vorschläge erstellt werden, die die Abteilungsleitung als Berechtigten für Daten seiner Mitarbeiter ausweisen.

  • Abteilungsleitung - Kunde: Die Quotenverwaltung kann nach Abteilungsleitung aufbereitet/erzeugt werden, wodurch auch eine Verbindung zwischen verantwortlichem Abteilungsleitung und dem jeweiligen Quotenfall hergestellt werden kann. Details lesen Sie auch in der Quotenfeldhilfe GF/AL.

  • Abteilungsleitung - Kunde: Im Bereich der Auswertungen können in der Kontaktkontrolle Kontaktjournaleinträge angezeigt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Abteilungsleitung - generell: Die Information, zu welcher Abteilungsleitung ein Mitarbeiter oder ein Kunde zugeordnet ist, wird zum Zeitpunkt der Autorisierung von den Stammdaten auf die Leistung übertragen. Die Abteilungsleitung wird für Auswertungen, insbesondere den sogenannten "Leistungstausch", verwendet und kann für diesen Zweck in diesem Feld hinterlegt werden.

  • Abteilungsleitung - Mitarbeiter: Eine spezielle Rolle kommt der Abteilungsleitung des Mitarbeiters zu, wenn die Erlöskontenermittlung abhängig von dieser Abteilungsleitung stattfinden soll. Die Zuordnung der Abteilungsleitung im Mitarbeiterstamm bewirkt auch, dass die Tagesabschluss-Übersicht Tagesabschluss Abteilungsleitung verwendet werden kann.

  • Abteilungsleitung - Kunde: Leistungen können getrennt nach Abteilungsleitung aufbereitet werden (siehe LEA Parameter Abrechnung nach).
Adressinfo
Der Adresstext beschreibt die Adresse näher (z. B. Wegbeschreibung: Adresse der Zweigstelle Aschach).
Aktiv

Sollte das Feld Austrittsdatum nur mit einem heutigen oder zukünftigen Datum befüllt werden, wird das Aktiv-Häkchen nicht automatisch entfernt, d. h., der Mitarbeiter ist weiterhin unter den aktiven Personen sichtbar. In so einem Fall müsste das Aktiv-Häkchen manuell oder per automatischem Stapel (siehe Feldhilfe Feld Austrittsdatum) entfernt werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Jeder Mitarbeiter, der seine Leistungen in der Leistungserfassung eingeben soll, muss als aktiver Mitarbeiter angelegt sein. An Tagen nach dem Austrittsdatum dürfen keine Leistungen mehr erfasst werden.
Alter
Alter der Person.
Das Alter wird anhand des Feldes Geburtsdatum automatisch berechnet.
Alterspension möglich ab
Das Feld wird im Paket LOHN benötigt. Werden bestimmte Altersvoraussetzungen erreicht, werden die Abschläge vom Programm automatisch angewendet. Um auch den Anspruch auf Alterspension in die Prüfung einbeziehen zu können, muss in diesem Feld das entsprechende Datum hinterlegt werden. Es muss immer der Monatserste eingegeben werden, der auch am Pensionsbescheid angedruckt ist. Ist das der Fall, wird ab dem jeweiligen Monat automatisch der entsprechende Abschlag zur Anwendung gebracht. Unter Abschlag versteht man den Entfall des Arbeitslosenversicherungsbeitrags und des Zuschlages nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz.

Wird ein untermonatiges Datum in dieses Feld eingegeben, werden erst ab dem nachfolgenden Monat der AV-Beitrag und IE-Zuschlag nicht mehr abgerechnet.

Über die F8-Funktion zu diesem Feld wird das mögliche Regelpensionsalter anhand des Geschlechts und Geburtsdatums ermittelt. Dieser ermittelte Wert ist lediglich als Vorschlagswert zu interpretieren, da die für das Regelpensionsalter erforderlichen Versicherungszeiten nicht bekannt sind.
Anrede
Hinterlegen Sie mit F4 eine Anrede. Dieses Feld ist für die Anrede in einem Briefkopf gedacht, z. B. Firma, Herrn, Frau, Familie etc.

Anreden werden in diversen Korrespondenzen verwendet, unter anderem auch im Standardbrief im Zuge der Adressmakros.

Anreden werden im Paket CRM unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → Adressendetails → Anreden verwaltet.
Anzeige Zeiterfassung
Dieses Feld ist nur für die LEA relevant, wenn gleichzeitig auch Zeitbuchungen über das Paket ZEIT gebucht werden. In diesem Fall regelt diese Einstellung, ob die Zeitbuchungen in der Leistungserfassung eingeblendet werden sollen und ob die erfassten Stunden aus den Leistungen die Stunden aus den Zeitbuchungen übersteigen dürfen.

Anzeige mit Restzeitprüfung
Der Mitarbeiter darf nur Leistungen in Höhe der Stunden, die sich aus den Zeitbuchungen des Tages ergeben, erfassen. Die Zeitbuchungen scheinen in der Leistungserfassung im Bereich Zeitbuchungen auf.
Anzeige ohne Restzeitprüfung
Der Mitarbeiter darf Leistungen auch über die Höhe der Stunden, die sich aus den Zeitbuchungen des Tages ergeben, erfassen. Die Zeitbuchungen scheinen in der Leistungserfassung im Bereich Zeitbuchungen auf.
Keine Anzeige
Der Mitarbeiter darf Leistungen auch über die Höhe der Stunden, die sich aus den Zeitbuchungen des Tages ergeben, erfassen. Im Bereich Zeitbuchungen in den Leistungserfassungs-Fenstern erhalten Sie einen Hinweis, dass die Anzeige für diesen Mitarbeiter deaktiviert ist. Die Gesamtzeit und die Restzeit zeigen in diesem Fall immer 0:00 Stunden.

Sollten Sie dennoch Zeitbuchungen für diesen Mitarbeiter erstellt haben, werden diese weiterhin im Bereich "Zeitbuchungen" angezeigt, aber vom Programm nicht weiter berücksichtigt.

Ob der Bereich Zeitbuchungen in den Leistungserfassungsfenstern generell angezeigt wird oder nicht, steuert die LEA Parameter Zeitbuchungen.
 
Hinweis
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Bitte beachten Sie, dass die Restzeitprüfung bei fiktiven Mitarbeitern (aktiviertes Feld Fiktiv am Personenstamm) niemals ausgelöst wird, auch wenn das Feld "Anzeige Zeiterfassung" auf "Anzeige mit Restzeitprüfung" gestellt ist.

Arbeitsbewilligung bis
In diesem Feld kann eingetragen werden, bis wann eine Arbeitsbewilligung vorliegt. Mit der F8-Funktion kann im Paket LOHN zum jeweiligen Dienstnehmer ein Hinweis angelegt werden. Der Hinweis wird im jeweiligen Monat bei der Lohnarten-Aktivierung in der Bruttoerfassung anzeigt bzw. mit einem Monat Vorwarnzeit auf der Hinweisliste angedruckt.
Arbeitsverhältnis
Die Eingabe des Arbeitsverhältnisses stellt eine Pflichteingabe dar. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern 
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Arbeiter
  • Angestellter 
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Arbeitszeitmodell
Zusätzlich zum Wochenmodell kann beim Mitarbeiter auch eine Arbeitszeitmodell-Bezeichnung hinterlegt werden. Bucht sich der Mitarbeiter in der Zeiterfassung ein, so wird zuerst geprüft, ob ein entsprechendes Arbeitszeitmodell hinterlegt wurde. Wenn das nicht der Fall ist, wird vom Wochenmodell das Tagesmodell verwendet. Siehe auch Schicht-/Dienstpläne.
Arzt-Anspruch
Eingabe des Arzt-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN:
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Arzt-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Arzt-Beginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Arzt-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Arzt-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Aufgabenart
Hier können Sie definieren, welche Aufgabenart bei Neuanlage einer Aufgabe für diesen Mitarbeiter im Feld Aufgabenart vorgeschlagen werden soll. (Generelle Informationen erhalten Sie unter Aufgaben → Paket CRM).
Austrittsdatum
Über das Austrittsdatum können Personen, zu denen kein Kontakt mehr besteht, ausgeschieden werden. Dies ist auch die von BMD empfohlene Vorgangsweise, anstatt die Person zu löschen.
  • Wird ein Datum in der Vergangenheit eingegeben, wird automatisch auch das Feld Aktiv deaktiviert. Eine inaktive Person wird nicht mehr in den Listen der aktiven Personen angezeigt, bleibt aber mit all ihren Bewegungsdaten (Dokumente, Termine ...) erhalten.

  • Wird ein aktuelles oder ein zukünftiges Datum in das Feld eingegeben, wird das Feld "Aktiv" NICHT automatisch deaktiviert. Das heißt, der Kunde/Lieferant ist weiterhin unter den aktiven Personen sichtbar. In so einem Fall müsste das Aktiv-Häkchen manuell entfernt werden.
In den einzelnen Personenlisten (Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter) kann über das Menü "Ansicht" beziehungsweise über STRG + U auf ausgeschiedene Personen umgeschaltet werden.

Beim Ausscheiden eines Kunden/Lieferanten oder Mitarbeiters erscheint je nach Parameter-Einstellung automatisch das Fenster Austritt/Deaktivieren von Kunden/Lieferanten bzw. Austritt/Deaktivieren Mitarbeiter.

Bei Kunden/Lieferanten: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Maßnahmen bei Kundenaustritt anzeigen



Bei Mitarbeitern: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Maßnahmen bei Mitarbeiteraustritt anzeigen


Besonderheit bei Mitarbeitern:
Für Mitarbeiter kann ein Stapel aktiviert werden, der überprüft, wann ein in der Zukunft liegendes Austrittdatum erreicht ist. So kann auch ein Austrittsdatum in der Zukunft eingegeben werden und der Mitarbeiter wird dennoch automatisch zur richtigen Zeit deaktiviert. Der Stapel übernimmt das Setzen des Aktiv-Kennzeichens.

Stapel
stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel "Mitarbeiter bei Erreichen des Austrittsdatums deaktivieren".

Beachten Sie bei Mitarbeitern zusätzlich folgenden Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Verzögerungstage nach Austritt


Besonderheit bei Gesellschaftern und Angehörigen:
Bei Gesellschaftern und Angehörigen kann das Feld auch befüllt werden. Diese Personen werden jedoch dadurch nicht unsichtbar. Es kann lediglich gefiltert werden, dass jene mit Austrittsdatum nicht mehr angezeigt werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Mitarbeiter - Austrittsdatum: Unter der Mitarbeiternummer von ausgeschiedenen Mitarbeitern können keine Leistungen mehr erfasst werden. Das Austrittsdatum ist der letzte Tag, an dem die Sollstunden aus dem Wochenmodell berechnet werden. Die Leistungen können jedoch noch angesehen und fakturiert werden.

  • Kunde - Austrittsdatum: Selbst wenn der Kunde bereits ausgeschieden ist, können weiterhin Leistungen für den Kunden erfasst werden.  
Besonderheiten im Paket LOHN
Sofern der NTCS LOHN verwendet wird, müssen Austritte über die Funktion Austritt im Dienstnehmer oder der Bruttoerfassung eingegeben werden. Bei Verwendung des NTCS LOHN Pakets ist das Feld "Austrittsdatum" nicht manuell zu befüllen!
Bank Auftraggeber
Am Dienstverhältnis wird die auszahlende Bank hinterlegt. Dies erlaubt es, für unterschiedliche Dienstverhältnisse unterschiedliche auszahlende Bankverbindungen zu hinterlegen.
Bankkontonummer
Das Feld "Bankkontonummer" bildet mit den Feldern Bankleitzahl, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer, Bankleitzahl und SWIFT/BIC ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Sobald die Bankkontonummer und die Bankleitzahl eingegeben worden sind, wird die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

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Weitere Bankverbindungen können unter der F8-Funktion A_BANK.bmp erfasst werden.

Hinweis
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Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Kontrolle bei Änderung einer Bankverbindung
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden oder einer Institution geändert wird: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Workflow → 4 Parameter zur "Bankverbindung":

  
  
 
 
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten, reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Derzeit findet die Bankkontonummer nur beim Lieferantenzahlungsverkehr Anwendung. Eine Besonderheit ergibt sich für die Freigabeart Scheck: Da ein Scheck an eine Person und nicht zwingend an eine Bank gerichtet ist, wird für die Überweisungsart, wenn bei der Person eine Bank hinterlegt ist (EU/Drittland), das Land der Bank verwendet. Ist bei der Person keine Bank hinterlegt, wird zur Bestimmung der Überweisungsart das Land der Person herangezogen. Es kann daher auch zu Freigaben kommen, wenn keine Bank bei der Person hinterlegt ist.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Bankkontonummer des Kunden ist in diesem Feld zu hinterlegen - diese wird bei entsprechend vorhandenem Feld im Honorarnoten- oder Zahlscheinformular gedruckt.
 
Das Feld "Bankleitzahl" sollte für die LEA vor der Aufbereitung der Honorarnoten im Stamm des Rechnungsempfängers hinterlegt sein, da es für Ansehen/Druck der Rechnung bzw. der Zahlungsart von Bedeutung ist.

Besonderheiten Prüfung für Ungarn Flagge_HUN.png
Bei der Eingabe wird geprüft, ob die Kombination aus Bankkontonummer und Bankleitzahl die erlaubten 16 oder 24 Stellen besitzt. Ebenso wird eine Prüfsumme berechnet. Fällt die Prüfung negativ aus, erfolgt eine Meldung.
Bankleitzahl
Das Feld "Bankleitzahl" bildet mit den Feldern Bankkontonummer, IBAN, SWIFT/BIC die Bankverbindung. 

Wählen Sie mittels Funktion_F4.png F4 eine gewünschte Bank aus der Bankenliste aus. Sollten die Banken Ihrer Meinung nach nicht aktuell sein, können Sie diese unter CRM → Stammdaten → Import und Export → Import importieren. Im Dokument CRM Standarddaten lesen Sie, was dabei zu beachten ist.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.
Sobald Bankleitzahl und Bankkontonummer eingegeben worden sind, wird auch die IBAN automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. (Beachten Sie dort den Hinweis zur IBAN-Berechnung). Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

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Weitere Bankverbindungen können mithilfe der F8-Funktion A_BANK.bmp erfasst werden.

Hinweis
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Derzeit findet die Bankleitzahl nur beim Lieferantenzahlungsverkehr Anwendung.
Die Bankleitzahlen für Österreich werden von BMD mit ausgeliefert.
 
Achtung! 
Achtung.png
Soll ein deutscher Lieferant mit IBAN und SWIFT angelegt werden, wird der SWIFT-Code ebenfalls über dieses Feld gewartet. Ist in der Bankendatei pro Bankleitzahl der richtige SWIFT hinterlegt, wird, sobald die richtige Bankleitzahl ausgewählt ist, der hinterlegte SWIFT-Code automatisch in das Programm PR01 auf das Feld "SWIFT-Code" durchgeschrieben.
 
Die Banken für die Länder Deutschland, Schweiz, Kroatien, Tschechien, Ungarn, Slowenien und Slowakei können über CRM → Stammdaten → Import und Export → Import → "Import Standards" importiert werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Bankleitzahl der Person (Kunde) ist in diesem Feld zu hinterlegen - diese wird bei entsprechend vorhandenem Feld im Honorarnoten- oder Zahlscheinformular gedruckt.
 
Das Feld "Bankleitzahl" sollte für die LEA vor der Aufbereitung der Honorarnoten im Stamm des Rechnungsempfängers hinterlegt sein, da es für Ansehen/Druck der Rechnung bzw. der Zahlungsart von Bedeutung ist.
Bereich
Hinterlegen Sie hier optional einen Bereich, dem Sie den Mitarbeiter zuordnen möchten. Die Bereichszuordnung hat keinerlei funktionelle Verknüpfungen und dient reinen Such- und Filtermotiven.

Mit F4 können Sie die "Bereichsverwaltung" öffnen und Bereiche definieren, die in diesem Feld ausgewählt werden können. Die Bereichsverwaltung ist ausschließlich als Suchdialog verfügbar und verfügt ansonsten über keinen Menüaufruf. 

Besonderheiten im Paket LEA
Sobald Sie einem Mitarbeiter einen Bereich zuweisen, können Sie diesen auch in der Zeitausgleichs- und Urlaubstabelle anzeigen lassen. Die Nummer des zugeordneten Bereichs wird in der gleichnamigen Spalte ausgewiesen. Die Bezeichnung des Bereichs wird Ihnen angezeigt, sobald Sie mit dem Mauszeiger auf die Nummer zeigen.
Beruf
Dieses Feld steht in der Tabelle "Person" (PER_PERSON) zur Verfügung. Es erfolgt ein automatischer Abgleich des Feldes zwischen Dienstnehmerstamm und Hauptdienstverhältnis in beide Richtungen.

Bei der manuellen Neuanlage eines Dienstverhältnisses wird der Beruf automatisch in die Personentabelle übernommen.

Mit der F4-Taste oder einem Klick auf das Symbol gelangen Sie in das Programm CRM → Stammdaten → Weitere Stammdaten → Berufe, mit dem wiederkehrende Berufsbezeichnungen übersichtlich verwaltet werden können.

Für dieses Feld dürfen keine Benutzerwerte in der Feldauswahl hinterlegt werden.

Der Eintrag in diesem Feld wird bei Erstellung einer Arbeits- und Entgeltbestätigung (A+E-Bestätigung) ins Feld "Tätigkeit" übertragen. Eine A+E-Bestätigung kann nicht ohne eine Tätigkeit übermittelt werden, da es sich dabei um ein Pflichtfeld für diese Art von ELDA-Meldungen handelt.
Berufliche Zukunftsvorstellung
Berufliche Zukunftsvorstellungen
Beruflicher Auslandsaufenthalt
Land, in welchem sich der Mitarbeiter zur Ausübung seiner Tätigkeit aufhält. Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheiten im Paket LOHN
Die Feiertage des hier hinterlegten Landes werden in der Lohnverrechnung als Feiertage erkannt und deshalb nicht als Urlaubstage gewertet. Beispielsweise ist im Feld Land Rechtsversion "Deutschland" hinterlegt. Damit nicht der 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit), wohl aber der 26. Oktober als österreichischer Feiertag (Nationalfeiertag) gewertet wird, ist in diesem Feld die Ausprägung "Österreich" zu hinterlegen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn österreichisches Arbeitsrecht angewandt werden muss.  
Berufsgruppe
Hinterlegen Sie hier bei Bedarf eine Berufsgruppe für die LEA (= Leistungserfassung und -abrechnung), falls Sie mit berufsgruppenspezifischen Stundensätzen/Artikelpreisen arbeiten möchten.
Details finden Sie unter Berufsgruppen.
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Berufstitel
In diesem Feld werden Berufstitel hinterlegt.

Berufstitel werden unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → Titel → Berufstitel gespeichert.

Für die richtige Verwendung weiterer Adressen ist es notwendig, dass auch die Namensfelder (Nachname, Vorname, Zusatzname, Titel, Titel hinten, Berufstitel, Beruf) auf jeder weiteren Adresse befüllt sind. Falls diese immer identisch zur Hauptadresse sein sollen, kann über Parameter ein automatisches Update dieser Felder auf die weiteren Adressen aktiviert werden:
CRM und DMS → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Update Zusatzadressen


Beteiligt an Firma als
Angabe, auf welche Weise der Mitarbeiter an der Firma beteiligt ist.

Besonderheit LOHN
Dienstnehmer, die einen Eintrag in diesem Feld haben, werden auf der Konjunkturstatistik als "Selbständig Beschäftigte" ausgewiesen.
Bewerbung bei

Bewerbungsdatum
Datum der Bewerbung.

Besonderheiten im Paket PI
Näher Informationen erhalten Sie unter Bewerber.
Bewerbungsstatus
In diesem Feld wird der Status der Bewerbung vermerkt, falls es sich bei der Person um einen Bewerber aus dem Paket Personalinformationssystem handelt.

Besonderheiten im Paket PI
Näher Informationen erhalten Sie unter Bewerber bzw. unter Bewerbungsstatus.
Bewertungsmodell
Hinterlegen Sie hier das korrekte Bewertungsmodell, mit dem der Mitarbeiter aus der Zeiterfassung in die Lohnverrechnung übergeleitet werden soll. Das Feld sollte historisch geführt werden (Siehe auch Historische Mitarbeiterdaten).

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Checkliste
Ordnen Sie in diesem Feld eine oder mehrere Checklistvorlagen zur systematischen Abarbeitung zu. Dies ist bei Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und Diversen Personen möglich.

Mittels  Funktion_F8.png-F8 gelangen Sie in das Fenster Checklisten, wo Sie die Zuordnung vornehmen können.

Wenn bereits Checklisten zugeordnet sind, so ist das an einem  grünen Pfeil  1192878555000004740.png ersichtlich.

Achtung: Ein Klick auf den grünen Pfeil entfernt im Bearbeitungsmodus sämtliche Checklisten von der Person (nach einer Sicherheitsabfrage).
Datenbes. Ansehen Vorschlag
Die hier hinterlegte Datenbesitzergruppe wird an Bewegungsdaten (Dokumente, Termine, Aufgaben, Steuererklärungen) der Person übergeben. Damit sind diese Datensätze nur mehr für Mitglieder dieser Datenbesitzergruppe sichtbar.

Über folgende Parameter definieren Sie, auf welche Bewegungsdaten die Datenbesitzergruppe weitergegeben werden soll:
CRM → Stammdaten → CRM Parameter → CRM → CRM

 
 
 
 
 
 
 
 

Für Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter kann für dieses Feld auch ein Datenbesitzer Vorschlagswert definiert werden.
Datenbesitzer für Ansehen
Der Datensatz ist nur für Mitglieder der hier hinterlegten Datenbesitzergruppe sichtbar. Detailinformationen lesen Sie unter Datenbesitzergruppen.

Für Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Gesellschafter und Angehörige kann für dieses Feld auch ein Datenbesitzer-Vorschlagswert definiert werden.

Besonderheiten beim Kunden
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden.

Beachten Sie bei Cloud-Betrieb folgenden Parameter: Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Cloud:


Besonderheiten beim Mitarbeiter
Die Datenbesitzergruppen des Mitarbeiters werden nicht auf seine Dienstverhältnisse weitervererbt - weder bei einer Mitarbeiter-Neuanlage noch bei einer -Änderung. Nur so ist eine saubere Trennung  zwischen den Datenbesitzergruppen des Mitarbeiters und der Dienstverhältnisse möglich. Dies ist erforderlich, wenn die Mitarbeiterstammdaten von anderen Benutzern gewartet werden sollen, als die Dienstverhältnisse.

Besonderheiten beim Gesellschafter
Für das Update der Datenbesitzergruppen vom Kunden auf die ihm entsprechenden Gesellschafter/Angehörigen, wird folgender Parameter geprüft:
CRM → Stammdaten → Allgemeine CRM Parameter → Kunden → Allgemein


Übergabe von Datenbesitzergruppen bei der Umstellung von Personen
Bei der Übergabe von Datenbesitzergruppen bei Umstellungen zwischen Kunden, Gesellschaftern und Angehörigen gelten folgende Regeln:
  1. In erster Priorität wird die Datenbesitzergruppe von der Quellperson auf die Zielperson übergeben.

  2. Sollte eine Datenbesitzergruppe auf der Quellperson leer sein, wird ein eventuell vorhandener Vorschlag für die Personenart der Zielperson aus Datenbesitzer-Vorschlagswerte ermittelt.
Bei Neuanlagen werden grundsätzlich die Vorschläge aus den Datenbesitzer-Vorschlagswerten ermittelt.
Datenschutzkontrolle
In diesem Feld sehen Sie, ob diese Person über einen Eintrag in der Datenschutzkontrolle verfügt. Eine Person wird in der Datenschutzkontrolle geführt, sobald Sie diese ausscheiden lassen.

Rechts neben dem Feld sehen Sie die automatisch berechnete Aufbewahrungsfrist dieser Person.

Mit F8 können Sie den Eintrag der Datenschutzkontrolle direkt in den Personenstammdaten öffnen und das Fristdatum, Vorwarndatum bzw. auch das Lösch-Verfahren einstellen. Es besteht hier auch die Möglichkeit, einen neuen Eintrag zu erstellen, falls diese Person noch nicht in der Datenschutzkontrolle geführt wird.

Hinweis
Hinweis.png
Wenn Sie die Zuordnung in diesem Feld entfernen, wird auch der Eintrag in der Datenschutzkontrolle gelöscht!


Detaillierte Informationen finden Sie in der Hilfe zum Fenster Datenschutzkontrolle, sowie in der ausführlichen Themendokumentation EU-Datenschutz-Grundverordnung DSGVO unter dem Punkt Datenschutzkontrolle.
Dimension
Die Dimension, der der Dienstnehmer zugeordnet ist. Die Dimension ist ein KORE-Typ.

Hinweis 
Hinweis.png
Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für Dimensionen besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer eine Stammdimension hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf Dimensionen aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie eine Stammdimension beim betroffenen Dienstnehmer. Nutzen Sie das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen, um die Fehlerursache zu identifizieren. Möglicherweise ist eine Korrektur am Lohnartenstamm erforderlich.
Durchwahl

Diese ist vor allem bei Kontaktpersonen sowie Mitarbeitern hilfreich.

Besonderheiten dieses Feldes im CRM
E-Mail
Geben Sie hier die Haupt-E-Mail-Adresse ein (z. B. bmd@bmd.at).

Für jegliche Kommunikation per E-Mail in den verschiedenen NTCS Paketen, ist es erforderlich auf den Personen E-Mail-Adressen zu hinterlegen. Weitere relevante E-Mail-Adressen hinterlegen Sie über das Funktion_F8.png F8-Symbol im Fenster Verwaltung E-Mail-Adressen.

Besondere Funktionen zu diesem Feld:

Domäne automatisch ergänzen 
Bei der Eingabe von E-Mail-Adressen bei Mitarbeitern oder Kontaktpersonen kann die E-Mail-Domäne der Haupt-E-Mail-Adresse automatisch ergänzt werden. Es muss dann nur mehr der erste Teil einer E-Mail-Adresse eingegeben werden (der Teil vor dem @-Symbol).
Voraussetzung ist, dass die erforderliche Domäne über einen zugehörigen Datensatz ermittelt werden kann:
  • Für die automatische Vervollständigung der E-Mail-Adressen von Mitarbeitern muss auf der Firma, unter der der Mitarbeiter erfasst wurde, eine Mailadresse hinterlegt sein.

  • Für die Vervollständigung bei Kontaktpersonen muss die E-Mail-Adresse entsprechend bei der jeweiligen zugehörigen Person bzw. Institution hinterlegt sein.
Um eine E-Mail-Adresse automatisch zu vervollständigen, geben Sie direkt im Feld "E-Mail" einfach den ersten Teil der Adresse ein und bestätigen Sie mit Enter. Die Domäne inkl. @-Symbol wird automatisch ergänzt.

Beispiel 
Beispiel.png
Bei einem Kunden ist die E-Mail-Adresse office@allinger.at hinterlegt. Sie erstellen zu diesem Kunden eine Kontaktperson. 
Die Kontaktperson hat die E-Mail-Adresse m.mueller@allinger.at. Bei der Eingabe brauchen sie im Feld "E-Mail" nicht die komplette Adresse eingeben, sondern nur "m.mueller". Nach der Bestätigung mit Enter wird die Eingabe automatisch vervollständigt.

Diese Funktion ist nur bei Eingabe der Haupt-E-Mail-Adresse am Personenstamm verfügbar. Weitere E-Mail-Adressen werden nicht automatisch vervollständigt.
DomänenprüfungBei der Eingabe von E-Mail-Adressen erfolgt eine Prüfung, um die Wahrscheinlichkeit von ungültigen Eingaben zu reduzieren. Es wird geprüft, ob die Zusammensetzung der eingegebenen E-Mail-Adresse dem üblichen Aufbau entspricht (z. B. ein "@" enthält). Wird eine Abweichung festgestellt, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Über folgenden Parameter kann die Prüfung deaktiviert werden: TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Mail Einstellungen → Domäne prüfen:


Hinweis 
Hinweis.png
Die Domänenprüfung unterstützt auch die Eingabe von mehreren E-Mail-Adressen im Feld oder die zusätzliche Eingabe von Namen. Verwenden Sie dabei folgendes Format:

Mehrere E-Mail-Adressen werden mit einem Semikolon ";" getrennt erfasst: 

1087147158001100032_2.png

Eingabe mit Namen:

1087147158001100032_3.png
 
Robinsonliste 
Über das 1087147143002800000.png-Lupensymbol können Sie anschließend prüfen, ob sich die E-Mail-Adresse in der Robinsonliste befindet. Dabei wird ausschließlich die Liste der RTR (Rundfunk und Telekom Regulierungs GmbH) abgefragt. An in der Robinson-Liste enthaltene E-Mail-Adressen darf keine Werbung versendet werden.

stapel.bmp
Detaillierte Informationen zur Verwendung dieser Funktion in einem Stapel finden Sie unter Stapel "Robinsonliste prüfen" bei E-Mail-Adressen.

Klicklink
Wenn Sie in einer Liste auf eine E-Mail-Adresse klicken, wird automatisch Outlook geöffnet und die entsprechende E-Mail-Adresse übergeben.

Besonderheiten dieses Feldes am Mitarbeiterstamm
Beachten Sie den Parameter unter TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Mail Einstellungen → Absender prüfen.



Besonderheiten dieses Feldes im CRM
  • Der gesamte Informationsfluss im Rahmen von Terminen, Aufgaben, Fristen u. v. m. kann mittels automatisch versendeter E-Mails erfolgen, wofür die E-Mail-Adresse beim Mitarbeiter unerlässlich ist. 

  • E-Mail Mitarbeiter: Bei einer Änderung der E-Mail-Adresse beim Mitarbeiter erhalten Sie unter Umständen folgende Meldung: "Die E-Mail-Adresse ist für die CRM Synchronisierung nicht korrekt." Ursache: Wenn die Synchronisierung aktiviert ist und der Zugangsdatenmodus (TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Kommunikationssystem → "Synchronisation aktivieren" und "Zugangsdatenmodus") auf "Zugriff mit Administrator" oder "Zugriff mit DNC" eingestellt ist, wird geprüft, ob die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters mit jener der am Mitarbeiter hinterlegten User-ID im Exchange zusammenpasst. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsprüfung, um ein Synchronisieren mit falschen Daten zu verhindern. Bei anderen Einstellungen im Zugangsdatenmodus erfolgt in dieser Hinsicht keine Prüfung der E-Mail-Adresse.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • E-Mail Mitarbeiter: Wird der Mitarbeiter über fehlerhafte Leistungseingaben per E-Mail informiert (siehe Funktion Korrektur anfordern), muss die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters eingetragen sein. Weiters spielt die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters eine Rolle beim Rechnungsversand per E-Mail.  

  • E-Mail Kunde: Die E-Mail-Adresse des Kunden spielt eine wichtige Rolle beim Rechnungsversand per E-Mail. Das Feld "E-Mail" kann daher sowohl im Kundenstamm als auch in den Kundeneinstellungen gewartet werden und gleicht sich gegenseitig ab.
Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
  • In der Mahnung greift nie die E-Mail-Adresse der Kontaktperson. Wenn in den Parametern der Mahnung nichts hinterlegt ist, greift die E-Mail-Adresse vom Kunden.
Besonderheiten dieses Feldes im Zusammenhang mit dem BMD 5.5. LOHN
  • Durch einen Mitarbeiterabgleich wird die E-Mail-Adresse des BMD 5.5 Dienstnehmers in den CRM Mitarbeiterstamm geschrieben. Für den Fall, dass im CRM eine Firmen-E-Mail-Adresse und zum Versand der Lohnsets eine private E-Mail-Adresse hinterlegt sind, muss erstmalig die private E-Mail-Adresse im CRM Mitarbeiterstamm als weitere E-Mail-Adresse erfasst werden. Zusätzlich ist bei der privaten E-Mail-Adresse im Feld "E-Mail-Adressart" die Ausprägung "Lohnverrechnung" zu hinterlegen. Die Haupt-E-Mail-Adresse ist im CRM Mitarbeiterstamm die Firmen-E-Mail-Adresse. Dadurch wird verhindert, dass die private E-Mail-Adresse durch einen Mitarbeiterabgleich die Firmen-E-Mail-Adresse überschreibt.  
1087147143002800000_0.png

Hinweis 
Hinweis.png
Die am Mitarbeiterstamm hinterlegte E-Mail-Adresse kann automatisch benutzerbezogen in den TOOLS Parameter "Absenderadresse" übergeben werden. Beachten Sie dazu folgenden Parameter: 
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Mitarbeiter → Allgemein → Standard-E-Mail Absenderadresse aktualisieren


Ehegatte/Partner
Wählen Sie hier aus der Liste aller Personen den Ehegatten/Partner aus. Ehepartner müssen immer gegenseitig in diesem Feld hinterlegt sein. Das heißt, wird das Feld bei einer Person befüllt, wird es vom Programm automatisch auch beim Ehepartner befüllt.

Beispiel 
Beispiel.png
Sie tragen bei Person 200000 in dieses Feld als Ehegatten die Person 200001 ein. Im gleichen Moment wird bei Person 200001 automatisch Person 200000 in das entsprechende Feld eingetragen.

Das Feld "Ehegatte/Partner" ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Sie den Standardbrief Ehepaarmodus verwenden möchten.

Besonderheiten dieses Feldes in Bilanzierung und Steuererklärungen
Der eingetragene Ehegatte kann automatisch in die Steuererklärungen E1/L1 übernommen werden. Durch diese Verknüpfung wird der Name, Versicherungsnummer und Geburtsdatum des Ehegatten automatisch in die Erklärung übernommen und dessen Einkünfte beim Familieneinkommen für den Mehrkindzuschlag und den Alleinverdienerabsetzbetrag berücksichtigt.

Besonderheiten dieses Feld in der Lohnverrechnung für Pensionskassen
Falls in der Exportschnittstelle für Pensionskassen Ehegatten bzw. Partner ausgegeben werden sollen, müssen die Ehegatten/Partner in diesem Feld ausgewählt sein. Zur Auswahl stehen die angelegten Angehörigen zur Verfügung. 

Besonderheiten dieses Feldes in der deutschen LEA Flagge_GER.png
Wird das Feld "Ehepaarmodus" in den Rechnungsvorlagen angehakt, so wird die Honorarnote automatisch an beide Ehepartner adressiert, wenn das Honorarnoten-Adressmakro verwendet wird.
Eintrittsdatum
Eintrittsdatum der Person. Dokumentiert den Beginn der Zusammenarbeit mit einer Person und wird nicht automatisch befüllt.
Bei der Anlage von Dienstnehmern muss dieses Feld zwingend befüllt werden, damit der Datensatz gespeichert werden kann.
Sie erhalten andernfalls folgende Meldung: "Bei einem Mitarbeiter, für den eine Lohnverrechnung erfolgt, muss ein Eintrittsdatum bekannt gegeben werden!"

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Hintergrund: Auch wenn keine offensichtliche Anbindung an die Lohnverrechnung besteht, ist am Dienstnehmerstamm automatisch das Kennzeichen "Lohnverrechnung" gesetzt.

1089712567001699968_2.png

Anhand dieses Kennzeichens wird die obige Meldung aufgerufen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Mitarbeiter - Eintrittsdatum: Der Mitarbeiter darf ab dem Eintrittsdatum Leistungen erfassen. Ab diesem Tag fallen auch die Sollstunden an, die sich aus dem Wochenmodell ermitteln.

Besonderheiten dieses Feldes für die Personenart "Mitarbeiter"
Je nach Einstellung wird das Datum in diesem Feld für die Berechnung im Feld Dienstjahre herangezogen.

Besonderheiten dieses Feldes im LOHN
Der Dienstnehmer kann ab dem Eintrittsdatum abgerechnet werden. Zudem können Nichtleistungszeiten erst ab diesem Datum erfasst werden.
Erlöstabelle
Kontentabelle
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld kann eine Kontentabelle zugeordnet werden, welche bei aktiven LEA Parameter Mitarbeiter-Erlöskonten für die Erlöskonto- und Umsatzsteuerfindung herangezogen wird.
Ersteintrittsdatum
Datum, an dem der Mitarbeiter erstmalig ins Unternehmen eingetreten ist.
Familienstand
Erfassen Sie den Familienstand der Person. Folgende Ausprägungen sind möglich:
  • unbekannt
  • ledig
  • verheiratet/eingetragene Partnerschaft
  • verwitwet
  • geschieden
  • getrennt lebend
  • in Partnerschaft lebend
Besonderheiten im Paket STEUERN
Der Feldinhalt kann für Steuererklärungen von Kunden, Gesellschaftern und Angehörigen in die Steuerstammdaten übernommen werden.
Familienstand seit
Seit wann gilt der Status aus dem Feld Familienstand?

Besonderheiten im Paket STEUERN
Der Feldinhalt kann für Steuererklärungen von Kunden, Gesellschaftern und Angehörigen in die Steuerstammdaten übernommen werden.
Farbcode
Kennzeichnen Sie den Datensatz mit einer beliebigen Farbe, deren Bedeutung Sie selbst bestimmen können. In der Liste kann auch danach gefiltert werden.

Je nach Personenart kommen unterschiedliche Farbcode-Tabellen zum Einsatz. Es kann dadurch z. B. ein Farb-Code 2 bei Mitarbeitern ein anderer sein als bei Kunden.
Feiertag aufbuchen
Dieses Feld/Kennzeichen entscheidet, ob über die Funktion Tagesabschluss in der Zeiterfassung eine automatische Zeitbuchung ("Sollzeit aufbuchen") für den Mitarbeiter und den betreffenden Feiertag mit der hinterlegten Buchungsart für Feiertag erstellt werden soll, oder nicht.
Die Ausprägung "Nur wenn keine Zeitbuchung" bedeutet, dass die Sollzeit nicht mehr mit der Feiertagsbuchungsart aufgebucht wird, sobald der Mitarbeiter sich selbst an dem Tag bereits eingestempelt hat.
Fiktiv
Das Feld "Fiktiv" kennzeichnet eine fiktive Person. Es kann z. B. für die Anlage von Test-Mitarbeitern verwendet werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Fiktiv - Mitarbeiter: Ein fiktiver Mitarbeiter wird für Honorarmanipulationen verwendet, die keine Auswirkung auf die Leistungserfassung für einen bestimmten Mitarbeiter haben sollen. Weiters werden oft Leistungen unter fiktiven Mitarbeitern erfasst, die keinem konkreten Mitarbeiter zugerechnet werden können/sollen. Für einen fiktiven Mitarbeiter werden daher weder automatisch Sollstunden berechnet noch wird die Restzeitprüfung ausgelöst. 
Besonderheiten dieses Feldes im CRM

Aufgaben: Grundsätzlich können Aufgaben nur vom Besitzer, vom Stellvertreter des Besitzers bzw. vom Ersteller ausgeführt bzw. erledigt werden. Liegt die Aufgabe aber bei einem Mitarbeiter, der als fiktiv gekennzeichnet ist, besteht für Aufgaben aus CRM Workflows eine Ausnahme, wodurch diese durch alle Benutzer ausgeführt bzw. erledigt werden können. Bei anderen Aufgaben existiert diese Ausnahme NICHT! Möchten Sie dennoch Aufgaben eines anderen Mitarbeiters ausführen/erledigen, bestehen zwei Möglichkeiten:
  • Alle Aufgaben dürfen durch Stellvertreter ausgeführt werden. Hinterlegen Sie daher den gewünschten Mitarbeiter im Feld "Stellvertreter".
  • Delegieren Sie die Aufgabe zu jenem Mitarbeiter, der die Aufgabe ausführen/erledigen soll.
Weitere Informationen dazu erhalten Sie in der Hilfe zum Fenster Aufgaben.
Filiale
Nummer der Filiale, der diese Person angehört.
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Finanzielle Belastung

Folgevertreter 1
Folgevertreter 1

Besonderheiten in der WWS
Wird bei einem Vertreter ein Folgevertreter hinterlegt, bei welchem wiederum ein weiterer Folgevertreter hinterlegt ist, so werden alle drei Vertreter auf den Auftrag übernommen. Wenn mit Folgevertretern gearbeitet wird, ist die Reihenfolge der Folgevertreter, welche bei den Vertretern hinterlegt werden können, zu beachten. Weiteres ist hierbei auch die Reihenfolge der Vertreter, welche direkt am Kunden hinterlegt werden können, zu beachten.

Hinweis
Hinweis.png
Um Folgevertreter bei der Auftragsanlage zu berücksichtigen, muss folgender Parameter eingestellt sein:

Bereich Warenwirtschaft → Stammdaten → Einstellungen → WWS Parameter → Vertreterabrechnung → Ermittlung:


Folgevertreter 2
Folgevertreter 2

Besonderheiten in der WWS
Siehe Beschreibung beim Feld Folgevertreter 1.
Folgevertreter 3
Folgevertreter 3

Besonderheiten in der WWS
Siehe Beschreibung beim Feld Folgevertreter 1.
Folgevertreter 4
Folgevertreter 4

Besonderheiten in der WWS
Siehe Beschreibung beim Feld Folgevertreter 1.
Freiberufler
Ein freiberuflich tätiger Mitarbeiter kann durch dieses aktivierte Feld gekennzeichnet werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Dieses Kennzeichen wird auf der Leistung gespeichert und kann daher ausgewertet werden.
Freifeld 01
Freifeld 01
Datentyp: Numerisch / 5 Zeichen
Freifeld 02
Freifeld 02
Datentyp: Numerisch / 5 Zeichen
Freifeld 03
Freifeld 03
Datentyp: Numerisch / 5 Zeichen
Freifeld 04
Freifeld 04
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 05
Freifeld 05
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 06
Freifeld 06
Datentyp: Datum
Freifeld 07
Freifeld 07
Datentyp: Datum
Freifeld 08
Freifeld 08
Datentyp: Alphanumerisch / 40 Zeichen
Freifeld 09
Freifeld 09
Datentyp: Alphanumerisch / 40 Zeichen
Freifeld 10
Freifeld 10
Datentyp: Alphanumerisch / 40 Zeichen
Freifeld 11
Freifeld 11
Datentyp: Alphanumerisch / 100 Zeichen
Freifeld 12
Freifeld 12
Datentyp: Alphanumerisch / 100 Zeichen
Freifeld 13
Freifeld 13
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 14
Freifeld 14
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 15
Freifeld 15
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 16
Freifeld 16
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 17
Freifeld 17
Datentyp: Numerisch / 10 Zeichen
Freifeld 18
Freifeld 18
Datentyp: Alphanumerisch / 100 Zeichen
Freifeld 19
Freifeld 19
Datentyp: Alphanumerisch / 100 Zeichen
Freifeld 20
Freifeld 20
Datentyp: Alphanumerisch / 50 Zeichen
Freifeld 21
Freifeld 21
Datentyp: Alphanumerisch / 10 Zeichen
Freifeld 22
Freifeld 22
Datentyp: Alphanumerisch / 80 Zeichen
Freifeld 23
Freifeld 23
Datentyp: Alphanumerisch / 50 Zeichen
Freifeld 24
Freifeld 24
Datentyp: Alphanumerisch / 50 Zeichen
Freifeld 25
Freifeld 25
Datentyp: Datum
Freifeld 26
Freifeld 26
Datentyp: Alphanumerisch / 50 Zeichen
Freifeld 27
Freifeld 27
Datentyp: Alphanumerisch / 10 Zeichen
Freifeld 28
Freifeld 28
Datentyp: Numerisch / 15 Zeichen
Freifeld 29
Freifeld 29
Datentyp: Numerisch / 15 Zeichen
Freifeld Adresse 01
Freifeld Adresse 01 / Datentyp: A100

Die Freifelder "Adresse 01" und "Adresse 02" können z. B. im Standardbrief (CRM), in Berichten (Bilanz) oder im Zahlungsverkehr am Scheck (FIBU) eingefügt werden.
Freifeld Adresse 02
Freifeld Adresse 02 / Datentyp: A100

Die Freifelder "Adresse 01" und "Adresse 02" können z. B. im Standardbrief (CRM), in Berichten (Bilanz) oder im Zahlungsverkehr am Scheck (FIBU) eingefügt werden.
Freifeld historisch 01
Freifeld historisch 01
Datentyp: Alphanumerisch / 40 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 02
Freifeld historisch 02
Datentyp: Alphanumerisch / 100 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 03
Freifeld historisch 03
Datentyp: Alphanumerisch / 255 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 04
Freifeld historisch 04
Datentyp: Numerisch / 5 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 05
Freifeld historisch 05
Datentyp: Numerisch / 9 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 06
Freifeld historisch 06
Datentyp: Numerisch / 9 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 07
Freifeld historisch 07
Datentyp: Numerisch / 1 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 08
Freifeld historisch 08
Datentyp: Numerisch / 1 Zeichen
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 09
Freifeld historisch 09
Datentyp: Datum
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld historisch 10
Freifeld historisch 10
Datentyp: Datum
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Freifeld Lohn (5.5) 01

Freifeld Lohn (5.5) 02

Freifeld Lohn (5.5) 03

Freifeld Lohn (5.5) 04

Freifeld Lohn (5.5) 05

Freifeld Lohn (5.5) 06

Freifeld Lohn (5.5) 07

Freifeld Lohn (5.5) 08

Freifeld Lohn (5.5) 09

Freifeld Mitarbeiter 01
Freifeld Mitarbeiter 01
Freifeld Mitarbeiter 02
Freifeld Mitarbeiter 02
Freifeld Mitarbeiter 03
Freifeld Mitarbeiter 03
Freifeld Mitarbeiter 04
Freifeld Mitarbeiter 04
Freifeld Mitarbeiter 05
Freifeld Mitarbeiter 05
Freifeld Mitarbeiter 06
Freifeld Mitarbeiter 06
Freifeld Mitarbeiter 07
Freifeld Mitarbeiter 07
Freifeld Mitarbeiter 08
Freifeld Mitarbeiter 08
Freifeld Zeiterfassung 01
In der Zeiterfassung beim Zeitbuchen kann dieses Feld eingegeben werden, z. B. "Dienstfahrt nach Wien zum Kunden Huber". Am Mitarbeiterstamm oder auch im Mitarbeitertelefonbuch kann dann dieses Feld angezeigt werden.
Gebiet
Die Person kann einem Gebiet zugeteilt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter Verwaltung Kategorien im Abschnitt Gebiete.
Geburtsdatum
Geburtsdatum der Person (Eingabeformat TT.MM.JJJJ).

Besonderheiten im Paket CRM
  • Durch die Hinterlegung des Geburtsdatums kann im Feld Alter automatisiert das Alter der Person berechnet werden.

  • Die "SVNR" (= Sozialversicherungsnummer) kann automatisiert bei deren Eingabe vervollständigt werden (siehe SVNR).

  • Wird zuerst die Sozialversicherungsnummer (SVNR) vollständig erfasst, wird automatisch auch das Feld Geburtsdatum befüllt.

  • Nur am Mitarbeiterstamm gilt zusätzlich: Wurde die SVNR bisher nur 4-Stellig eingetragen und wird später im Feld "Geburtsdatum" ein Datum eingegeben, wird die SVNR (sofern es sich um eine gültige Nummer handelt) auch automatisch vervollständigt.

  • Mit Hilfe des Geburtsdatums können diverse Geburtstagslisten erstellt werden, wie z. B. aus der Zentralen Personenverwaltung bzw. aus der Mitarbeiterliste.

  • In weiterer Folge können über die Geburtstagseinstellungen auch automatisierte Aufgaben bzw. Termine erstellt werden.

  • Im Standardbrief ist es ebenfalls möglich, Geburtstagslisten zu erstellen (Hinzufügen → Alle Personen → Extras), um daraus ein Geburtstagsschreiben zu generieren.
Besonderheiten im Paket LOHN
  • Das Geburtsdatum ist ein Pflichtfeld für die Abrechnung. Nur mit dem Geburtsdatum können Abschläge bei der Sozialversicherung korrekt ermittelt werden.

  • Als Geburtsdatum kann nur ein gültiges Datum hinterlegt werden. Bei fiktivem Geburtsdatum werden oft die Monate 13, 14 oder 15 verwendet. Diese Eingaben sind jedoch nicht erlaubt. Beachten Sie, dass auch die Pensionsversicherung bei fiktivem Geburtsdatum den 01.07. des jeweiligen Geburtsjahres annimmt. Es wird empfohlen, bei fiktiven Geburtsdaten analog zur Pensionsversicherung ebenso den 01.07. des jeweiligen Geburtsjahres zu verwenden.
Geburtsname
Erfassen Sie den Geburtsnamen einer Person.
Geburtsort
Erfassen Sie den Geburtsort einer Person.
Geschlecht
Geschlecht der Person:
  • männlich
  • weiblich
  • keine Angabe
  • divers
  • offen
  • inter
Hinweis 
Hinweis.png
Wenn Sie im Standardbrief mit den Standard-Adressmakros von BMD arbeiten, wird über das Feld "Geschlecht" entschieden, ob es sich bei dem Adressaten/der Kontaktperson um eine natürliche Person bzw. ein Unternehmen handelt. Dementsprechend wird die geschäftliche Anrede den Anforderungen automatisch angepasst und entweder mit Namen (natürliche Person) oder ohne Namen (Unternehmen) erstellt.
  • Sehr geehrter Herr Allinger
  • Sehr geehrte Damen und Herren
Details lesen Sie in der Dokumentation BMD Adressmakros im Standardbrief.

Besonderheiten Paket LOHN
Das Geschlecht "divers" kann ab dem Jahr 2021 auf allen ELDA-Meldungen, die das Geschlecht enthalten, gemeldet werden. Das betrifft insbesondere:
  • Familienhospiz/Pflegekarenz (E.12)
  • Anmeldung Fallw. Besch. (E.18)
  • VSNR-Anforderung (E.30)
  • Gesundheitsberuferegistermeldung (E.35)
Am L16 (Lohnzettel Finanz) ist das Geschlecht "divers" bereits ab dem Jahr 2020 möglich.

Das Geschlecht "divers" wird am Einkommensbericht nicht berücksichtigt. In der Konjunkturstatistik, der Schwerarbeitsmeldung und für die Altersbefreiungen wird es wie das Geschlecht "männlich" interpretiert. Für die Konjunkturstatistik kann übrigens eine Programmsperre im Programm "Dienstnehmer" hinterlegt werden.
Geschäftl. Anrede
Hinterlegen Sie mit F4 eine geschäftliche Anrede. Dieses Feld ist für eine direkte geschäftliche Anrede gedacht, z. B. Sehr geehrte Frau ..., Sehr geehrter Herr ..., Sehr geehrte Damen und Herren etc.

Anreden werden in diversen Korrespondenzen verwendet, unter anderem auch im Standardbrief im Zuge der Adressmakros.

Anreden werden im Paket CRM unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → Adressendetails → Anreden verwaltet.
Geschäftsbereich
Der Geschäftsbereich, dem der Dienstnehmer zugeordnet ist. Ein Geschäftsbereich ist ein KORE-Typ. 

Hinweis 
Hinweis.png
Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für Geschäftsbereiche besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer einen Stammgeschäftsbereich hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf Geschäftsbereiche aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie einen Stammgeschäftsbereich beim betroffenen Dienstnehmer. Nutzen Sie das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen, um die Fehlerursache zu identifizieren. Möglicherweise ist eine Korrektur am Lohnartenstamm erforderlich.
Geschäftsführung
Ordnen Sie der Person hier eine verantwortlichen Geschäftsführung aus den eigenen Firmen zu.

Eine Geschäftsführung ist ein Mitarbeiter, der in den Mitarbeiterstammdaten im Feld Position als Geschäftsführung definiert wird. Diese können dann hier ausgewählt werden. Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt, wenn eine Geschäftsführung auf einem Mitarbeiter hinterlegt wird.

Besonderheiten dieses Feldes im CRM
  • Geschäftsführung - Mitarbeiter: Die Geschäftsführung eines Mitarbeiters kann in den Terminen für die Genehmigung von Terminen, wie z. B. Urlaube und Zeitausgleiche, herangezogen werden.

  • Geschäftsführung - Mitarbeiter: In den Berechtigungen für Mitarbeiterdaten können Vorschläge erstellt werden, die die Geschäftsführung als Berechtigten für Daten seiner Mitarbeiter ausweisen.

  • Geschäftsführung - Kunde: Die Quotenverwaltung kann nach Geschäftsführung aufbereitet/erzeugt werden, wodurch auch eine Verbindung zwischen verantwortlicher Geschäftsführung und dem jeweiligen Quotenfall hergestellt werden kann. Details lesen Sie auch in der Quotenfeldhilfe GF/AL.

  • Geschäftsführung - Kunde: Im Bereich der Auswertungen können in der Kontaktkontrolle Kontaktjournaleinträge angezeigt werden.
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Geschäftsführung - generell: Die Information, zu welcher Geschäftsführung ein Mitarbeiter oder ein Kunde zugeordnet ist, wird zum Zeitpunkt der Autorisierung von den Stammdaten auf die Leistung übertragen. Die Geschäftsführung wird für Auswertungen, insbesondere den sogenannten "Leistungstausch", verwendet und kann für diesen Zweck in diesem Feld hinterlegt werden.

  • Geschäftsführung - Mitarbeiter: Eine spezielle Rolle kommt der Geschäftsführung des Mitarbeiters zu, wenn die Erlöskontenermittlung abhängig von dieser Geschäftsführung vonstattengehen soll. Die Zuordnung der Geschäftsführung im Mitarbeiterstamm bewirkt auch, dass die Tagesabschluss-Übersicht Tagesabschluss Geschäftsführung verwendet werden kann.

  • Geschäftsführung - Kunde: Leistungen können getrennt nach Geschäftsführung aufbereitet werden (siehe LEA Parameter Abrechnung nach).
Gesundheitszustand
Erfassen Sie den Gesundheitszustand einer Person (z. B. eines Mitarbeiters.)
Grundwehrdienst
Grundwehrdienst. Folgende Ausprägungen stehen zur Auswahl:

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Grundwehrdienst bis
Grundwehrdienstende (Es empfiehlt sich zusätzlich ein eigenes Dienstverhältnis mit dem entsprechenden Kennzeichen zu erstellen.)
Grundwehrdienst von
Grundwehrdienstbeginn (Es empfiehlt sich zusätzlich ein eigenes Dienstverhältnis mit dem entsprechenden Kennzeichen zu erstellen.)
Grundwehrdienst-Tätigkeit
VerwendungTätigkeit im Grundwehrdienst.
GUID
Die GUID kann am Personenkonto mit der Funktionstaste F8 errechnet werden. Dieses Feld können Sie sich in der Personensaldenliste einblenden und andrucken lassen.

Besonderheiten im Paket WWS
Für Webshops wird hier auch die externe Kundennummer für eine spätere Identifizierung hinterlegt.
Gutschriftempfänger
Empfänger der Provisions-Gutschrift. Ist kein Gutschriftenempfänger hinterlegt, kann keine Gutschrift erfasst werden.
Hobby
In diesem Feld können Sie über F8 Hobbys zu einer Person zuordnen.
Hobbys werden im Paket CRM unter Stammdaten → Diverse Stammdaten → Hobbys angelegt. Sie haben eine reine Filter- und Sortierfunktion, dienen also als Informationsfeld mit keiner weiteren Bedeutung.
IBAN
Hinterlegen Sie hier die korrekte IBAN für die Bankverbindung.

Die IBAN wird aufgrund der hinterlegten Bankkontonummer und Bankleitzahl automatisch berechnet, sofern sie zu diesem Zeitpunkt leer ist. Ist das Feld "IBAN" bereits befüllt, lösen Änderungen an Bankleitzahl, Bankkontonummer und SWIFT keine automatische Neuberechnung der IBAN aus. Es erfolgt ein entsprechender Hinweis:

"Die IBAN wird durch eine Änderung einer Bankleitzahl, SWIFT/BIC oder Kontonummer nicht aktualisiert. Bitte prüfen Sie, ob auch die IBAN zu ändern ist."

1089712567000899968.png

Da IBANs, abhängig vom Land, unterschiedlich lang sind, passt sich die Eingabemaske nach der Eingabe der ersten beiden Zeichen (= Landkürzel) entsprechend an, wenn die IBAN manuell eingegeben wird.

Bei der Eingabe einer IBAN werden aus dieser die Bankkontonummer und die Bankleitzahl ermittelt und in die betreffenden Felder übernommen.

Achtung! 
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Wir weisen darauf hin, dass die NTCS-internen Funktionen zur Berechnung der IBAN in Österreich und Deutschland zwar die offiziellen IBAN-Berechnungsregeln anwenden, es aber Ausnahmen geben kann, bei denen es zu einer Abweichung der berechneten IBAN von der tatsächlichen IBAN kommen kann, da u. a. einige Banken im Rahmen der Umstellung auch Zusammenlegungen etc. vorgenommen haben. Wir weisen Sie ausdrücklich darauf hin, die Korrektheit der IBAN nach der Eingabe von Bankverbindungen selbst zu prüfen. BMD kann also keine Garantie dafür übernehmen, dass die erfasste oder vom Programm berechnete IBAN auch tatsächlich die für diese Bankverbindung gültige und richtige ist.

Hinweis 
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Update von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Prüfung bei Eingabe
Bei der Eingabe werden in jedem Land die Länge und Übereinstimmung mit der Prüfziffer kontrolliert. Das heißt, die Prüfung bestätigt, dass eine IBAN die formalen, länderbezogenen Kriterien erfüllt, nicht jedoch, dass die IBAN insgesamt für diese Bank korrekt ist. Wenn eine IBAN nicht den Kriterien entspricht, erfolgt ein Hinweis:

"Die Prüfziffernberechnung hat ergeben, dass die IBAN nicht korrekt ist."

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Betrugsbekämpfung
Um Überweisungen auf Bankkonten zu verhindern, die nicht dem tatsächlichen Lieferanten oder Mitarbeiter gehören, existieren diverse Möglichkeiten zur Betrugsbekämpfung:

Automatische Dublettenprüfung bei Eingabe
Bei der Eingabe einer neuen IBAN erfolgt für folgende Personenarten eine automatische Dublettenprüfung:
  • Kunde/Lieferant: Wenn auf einem Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Kunden, Lieferanten, Interessenten oder möglichen Lieferanten existiert.

  • Mitarbeiter: Wenn auf einem Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter eine IBAN eingegeben wird, erfolgt automatisch eine Prüfung, ob die jeweilige IBAN bereits bei einem bestehenden Mitarbeiter, Bewerber oder Vertreter existiert.
Werden Dubletten gefunden, werden Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Die Bankverbindung kann dennoch gespeichert werden! Es werden sowohl aktive als auch inaktive Personen innerhalb der Firmengruppe geprüft.
"Zu dieser IBAN sind bereits Stammdaten vorhanden. X Name in Firma XXXXXX"

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Manuelle Dublettenprüfung von bestehenden IBANs
Im Paket CRM steht im Fenster der "Identitätskontrolle" eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie alle bestehenden IBANs auf vorhandene Dubletten prüfen können.
Öffnen Sie CRM → Stammdaten → Personen → Weitere Funktionen → Identitätskontrolle und starten Sie die IBAN Dublettenprüfung. Details finden Sie in der Hilfe zum Fenster.
Kontrolle bei Änderung einer Bankverbindung
In folgenden Parametern können Sie einen CRM Workflow hinterlegen, um automatisch einen Vorgesetzten zu benachrichtigen, wenn eine IBAN oder Kontonummer auf einem Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden oder einer Institution geändert wird: 
CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Workflow → 4 Parameter zur "Bankverbindung":

  
  
 
 
  

Um eine Benachrichtigung zu erhalten reicht es, einen einfachen Workflow mit einer Aufgabenaktion und der Spezialfunktion "Aufgabe zur Kenntnis" bzw. "E-Mail zur Kenntnis" zu aktivieren. Folgender Text wird als Standard bei der Aufgabe verwendet: "Beim Lieferanten 30000 Musterlieferant (Firma 1) wurde die IBAN geändert von AT79 3456 0000 0123 3456 auf AT79 3456 0000 9876 6666"

Möchten Sie eine neue/geänderte Bankverbindung automatisch über den Workflow für den Zahlungsverkehr sperren, solange bis sie vom Vorgesetzten freigegeben wird, können Sie z. B. folgenden Workflowaufbau verwenden:

1354611821000401820.png

Besonderheiten im Paket FIBU
Nähere Informationen zum Zahlungsverkehr finden Sie in unserer Dokumentation Lieferantenzahlungsverkehr.

IBAN only
Überweisungen innerhalb eines SEPA-Landes (d. h., die Zahl- und Empfängerbank haben ihren Sitz im gleichen Land) können auch ohne Angabe des SWIFT/BIC durchgeführt werden. Hat man eine österreichische oder deutsche Zahlbank, dann können alle SEPA-Zahlungen ohne BIC durchgeführt werden. Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs. Ist der SWIFT/BIC ohnehin bekannt (bzw. hinterlegt), dann sollte dieser weiterhin in der Datei mitgeliefert werden. Das Löschen des BIC ist daher nicht notwendig oder empfehlenswert.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die einzelnen Felder der Bankverbindung können in der Honorarnote sowie auf dem Zahlschein angedruckt werden. 
Im Notfall verständigen
Wer ist im Notfall zu verständigen? Es handelt sich um ein reines Informationstextfeld, dass optional verwendet werden kann.
Invalidität in %
Hier ist der Prozentsatz der Invalidität zu erfassen.

Besonderheiten im Paket LOHN
Bei Neuanlage eines Dienstnehmers mit einem Invaliditätsprozentsatz ab 50 % werden die Felder DB, DZ, Kommst automatisch mit "Nein" sowie das Feld U-Bahn-Steuer bei einer Wiener Gemeinde mit "U-Bahn-Steuer-befreit" initialisiert. Für die AUVA-Rückerstattung wird ausgehend von diesem Feld die Anzahl der Behinderten ermittelt.
Kapazitätsberechnungsmodell
Welches Kapazitätsmodell ist im Rahmen der Personaleinsatzplanung für diesen Mitarbeiter gültig.

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt. 

Besonderheiten im Bereich der Personaleinsatzplanung für Steuerberater
Weiterführende Informationen finden Sie unter Kapazitätsmodelle für Mitarbeiter sowie unter Planung WT.

Besonderheiten im Bereich der Personaleinsatzplanung
Weiterführende Informationen finden Sie unter Kapazitätsmodelle für Mitarbeiter sowie unter Erste Schritte Personaleinsatzplaung.
Karriere
Karriere.
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt. 

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Einige Felder der Mitarbeiterkarriere können als Sortierspalten in den LEA Auswertungen eingesetzt werden.
Kennnummer EKVK
Kennnummer der Europäischen Krankenversicherungskarte.
Kilometer
Wie weit ist die Person entfernt?
Kollektivvertrag
Wird ein Dienstnehmer einem Kollektivvertrag zugeteilt,
  • wird der im KV-Stamm hinterlegte Monats- und Überstundenteiler vorgeschlagen,
  • kann die KV-Vorrückung automatisiert und eine KV-Mindesteinstufung durchgeführt werden,
  • kann bei der Lohnarteneingabe in der Bruttoerfassung auf KV-abhängige Beträge, Sätze und Berechnungen (UZ, WR ...) zugegriffen werden.  
Mit F4 kann der Kollektivvertrag ausgewählt werden. Ist das HGKV-Modul in Verwendung und wurde ein Kollektivvertrag in diesem Feld hinterlegt, so kann mit F8 der HGKV Text eingesehen werden.
Kore-Abteilung
Die KORE-Abteilung, der der Dienstnehmer zugeordnet ist. Die Abteilung ist als KORE-Typ angelegt.

Hinweis 
Hinweis.png
Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für KORE-Abteilungen besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer eine Stamm-KORE-Abteilung hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf KORE-Abteilungen aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie eine Stamm-KORE-Abteilung beim betroffenen Dienstnehmer. Nutzen Sie das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen, um die Fehlerursache zu identifizieren. Möglicherweise ist eine Korrektur am Lohnartenstamm erforderlich.
Kostenschlüssel
Hinterlegen Sie in diesem historisch geführten Feld einen KORE-Kostenschlüssel.
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt. 

Dieser Kostenschlüssel wird im Paket Bilanz verwendet, um Personalrückstellungen von einem Mitarbeiter auf mehrere Kostennummern aufteilen zu können.
Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum Thema Verbuchung der Personalrückstellungen mit KORE-Schlüssel.

Besonderheit Paket Lohnverrechnung
Dieses Feld hat im Paket Lohnverrechnung keine Bedeutung. Um Lohnkosten eines Mitarbeiters einem Kostentyp zuzuordnen, ist die Verwendung von Stammkostentypen (Kostenstelle, Kostenträger, KORE-Abteilung, Dimension, Geschäftsbereich) oder von Kostenverteilungen im Dienstnehmerstamm notwendig.
Kostenstelle
Die Kostenstelle, der der Dienstnehmer zugeordnet ist (Stammkostenstelle). 

Hinweis 
Hinweis.png
Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für Kostenstellen besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer eine Stammkostenstelle hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf Kostenstellen aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie eine Stammkostenstelle beim betroffenen Dienstnehmer. Um eine Fehlerursache zu identifizieren, ist das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen hilfreich. Möglicherweise ist eine Korrektur im Lohnartenstamm erforderlich.
Kostenträger
Der Kostenträger, dem der Dienstnehmer zugeordnet ist. 

Hinweis 
Hinweis.png
Falls in der KORE der jeweiligen Firma (Programm Firmen- und KORE-Stammdaten) eine zwingende Eingabe bei FIBU-Buchungen für Kostenträger besteht, ist sicherzustellen, dass jeder Dienstnehmer einen Stammkostenträger hinterlegt hat.

Falls im Programm Buchungsbelege drucken eine Fehlerliste aufscheint, die besagt, dass bei einem Dienstnehmer die anfallenden Aufwände/Erträge nicht auf Kostenträger aufgeteilt werden können, dann ist das Problem zu korrigieren und erst danach die Endverspeicherung durchzuführen. Hinterlegen Sie einen Stammkostenträger beim betroffenen Dienstnehmer. Nutzen Sie das Programm Dienstnehmer-Kore-Auswertungen, um die Fehlerursache zu identifieren. Möglicherweise ist eine Korrektur am Lohnartenstamm erforderlich.
Krank-Beginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Krank-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Krank-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Krank-Einheit
Entscheiden Sie hier, ob die Krankenverwaltung in Kalendertagen oder Arbeitstagen geführt werden soll. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Krank-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Kurzname
Dieser Kurzname wird vor allem für Ausdrucke verwendet, wenn nicht der gesamte Name Platz hat, sondern nur ein Kurzname verwendet werden kann. Meist werden in dieses Feld nur die Anfangsbuchstaben oder die Initialen des Namens eingetragen.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
  • Kurzname - generell: Der Kurzname kann als Darstellungsoption in Auswertungen verwendet werden.
  • Kurzname - Mitarbeiter: Der Kurzname wird in der Spalte "Mitarbeiter" in der Rechnungsbearbeitung verwendet.
Besonderheiten dieses Feldes im CRM
  • Dieses Feld ist für die automatische Generierung von Projektnamen relevant. Nähere Informationen zu dieser Funktion finden Sie unter Projektarten.
LEA/ZEIT in KORE verbuchen
Einstellung für die Übernahme der Buchungen eines Mitarbeiters in die KORE.

Ausprägungen:
  • Keine Verbuchung: Von diesem Mitarbeiter erfolgt keine Verbuchung in die KORE.

  • LEA und ZEIT: Dieser Mitarbeiter wird bei der aufwandsseitigen KORE-Verbuchung der Leistungen aus der LEA und der Zeitbuchungen aus der ZEIT berücksichtigt.

  • nur LEA: Dieser Mitarbeiter wird bei der aufwandsseitigen KORE-Verbuchung der Leistungen aus der LEA berücksichtigt.

  • nur ZEIT: Dieser Mitarbeiter wird bei der aufwandsseitigen KORE-Verbuchung der Zeitbuchungen aus der ZEIT berücksichtigt.
Besonderheiten im Paket LEA
Bei der Aufwandsverbuchung von der LEA/ZEIT in die KORE wird über den Mitarbeiter der Leistung dieses Stammdatenfeld geprüft. Somit können die Leistungen bestimmter Mitarbeiter aus der KORE-Aufwandsverbuchung ausgenommen werden. So zum Beispiel die KORE-Aufwände von Leasingmitarbeitern, da der Aufwand ja über die Eingangsrechnungen der Leasingfirma hereinkommt und nicht über die gearbeiteten Leistungszeiten in der Leistungserfassung.
Leistungsumfang
In diesem Feld kann man für den Kunden (oder für den Mitarbeiter) einen vom Standard abweichenden Leistungsumfang hinterlegen.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA 
Das Feld spielt bei der Steuerung der für den Kunden "erlaubten" Tätigkeiten eine wichtige Rolle: Soll für einen Kunden nur die Erfassung von Tätigkeiten bestimmter Tätigkeitsgruppen möglich sein, muss der entsprechende Leistungsumfang im Kundenstamm hinterlegt werden. Die Hinterlegung ist alternativ auch in den Kundeneinstellungen möglich und wird mit dem Kundenstamm gegenseitig abgeglichen.

Der Leistungsumfang kann auch bei einem Mitarbeiter hinterlegt werden und wird als vorletzte Ermittlungsebene vor dem Standardleistungsumfang berücksichtigt. Diese Hinterlegung spielt aber nur eine untergeordnete Rolle bei der Ermittlung der Tätigkeiten in der Leistungserfassung.

Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Themendokumentation Ermittlung des Leistungsumfangs in der Leistungserfassung.
Lieferant
Hinterlegen Sie die Leasingfirma eines Mitarbeiters.
Dieses Feld dient ausschließlich der Information und hat keine weitere Funktion.
Lohnverrechnung
Kennzeichen, ob dieser Mitarbeiter auch ein Dienstnehmer in der Lohnverrechnung ist (und z. B. beim Export von Zeiten in die Lohnverrechnung exportiert werden soll).
 
Besonderheiten dieses Feldes im LOHN
Mitarbeiter mit einem "Nein" in diesem Feld werden auf der Konjunkturstatistik als Fremdpersonal ausgewiesen.
Matchcode
Wiederholung der Bezeichnung. Der Matchcode wird in allen Suchroutinen verwendet und kann theoretisch abgeändert werden, wenn Sie die Person unter einem anderen Begriff finden möchten.

In den TOOLS Parametern kann eingestellt werden, in welchen Fällen sich der Matchcode eines Datensatzes aktualisieren soll:
TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Gesamtsystem → Matchcodeverhalten

Für Kunden können Sie zusätzlich ein abweichendes Matchcode-Verhalten einstellen:
Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein:


Mit DG verheiratet
Angabe, ob der Dienstnehmer mit dem Dienstgeber verheiratet ist.
Mitarbeiternummer
Mitarbeiternummer. Feld ist nicht bearbeitbar und stellt nur die bereits vergebene Mitarbeiternummer dar.
Nachname
Erfassen Sie hier den Nachnamen der Person.
Dieses Feld fasst maximal 50 Zeichen. Das ist in der Kompatibilität zu Etiketten und Briefköpfen begründet. Sollten Sie einen längeren Namen eingeben wollen, setzen Sie die Eingabe bitte im Feld Zusatzname fort.

Tabs werden in Namen von Kunden und Firmen beim Speichern automatisch entfernt. Dadurch werden Probleme bei der ELDA-Übermittlung verhindert.

Hinweis    Erfassung des Vor- und Nachnamens im Feld "Nachname"
Hinweis.png
Wird der Vor- und Nachname im Feld "Nachname" erfasst, muss zuerst der Nachname und danach der Vorname eingetragen werden (Nachname Vorname).
Ansonsten funktioniert die UID-Nummern-Prüfung der Stufe 2 nicht, da der UID-Service den Namen mit Nachname Vorname liefert!
Nebenbeschäftigungen

Notiz
Erfassen Sie eine Notiz zur Person.
Nummer in BMD 5.5
Originalnummer bzw. Personalnummer aus BMD 5.5 (z. B. Klientennummer aus INFO01 oder Kundennummer aus PR01 - siehe Kontonummer in BMD 5.5)

Besonderheiten im LOHN
Bei der Überleitung der Dienstreise in den Lohn per CSV-Datei wird die Nummer in BMD 5.5 aus diesem Feld als Personalnummer verwendet. Beispielsweise hat der Mitarbeiter in der Umgebung, mit der die NTCS Dienstreisen erfasst werden, die Nummer 100. Die Lohnverrechnung wird vom Steuerberater auf einer anderen Umgebung geführt und dort hat der Mitarbeiter die Nummer 134. Beim Export der Dienstreisedaten in eine CSV-Datei wird die Personalnummer 134 exportiert, sodass diese Daten in die Lohnverrechnung des Steuerberaters importiert werden kann.

Besonderheiten ZEIT
Bei Verwendung des Programms ZEIT für Lohnverrechnung exportieren wird die "Nummer in BMD 5.5" (welche die im externen Lohnsystem vergebene Dienstnehmernummer ist) aus diesem Feld als Personalnummer für den Export verwendet.

Beispiel
Der Mitarbeiter hat in der Zeiterfassung die Personalnummer 100.
Die Lohnverrechnung wird vom Steuerberater extern auf einer anderen Systemumgebung geführt und dort hat der Mitarbeiter die Personalnummer 134.
Ist nun im Feld "Nummer in BMD 5.5" die Nr. 134 hinterlegt, so wird nur beim Export der Zeitdaten in die CSV-Datei die Personalnummer 134 exportiert, sodass diese Daten in die Lohnverrechnung des Steuerberaters importiert werden können. In der Zeiterfassung intern bleibt die Mitarbeiternummer jedoch 100. 
Ordner
In welchem Ordner sind die Dokumente der Person abgelegt? Bezeichnung oder Nummer des Ordners, in dem das Dokument tatsächlich abgelegt ist.

Das Feld hat reinen Infocharakter und weist keinerlei funktionelle Verknüpfungen auf.
Passwort für Lesen/Öffnen
Hinterlegen Sie hier ein Passwort zum Lesen bzw. Öffnen eines PDF-Dokuments. Die Passwörter werden standardmäßig bei der Eingabe verdeckt angezeigt.

Besonderheiten am Kunden-/Lieferantenstamm
Mit F8 können Sie bei der Eingabe des Passworts zwischen verdeckter Anzeige und Klartext umschalten.

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Ergänzend wird das Passwort in der Zusatzinformation rechts neben dem Feld angezeigt.

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Hinweis 
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Die F8-Funktion zum Umschalten der Anzeige ist nur dann verfügbar, wenn beim Öffnen des Datensatzes noch kein Passwort auf der Person hinterlegt war. Damit wird vermieden, dass Passwörter ungewollt ausgelesen werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Wird dieses Feld am Kundenstamm hinterlegt, so wird dieses beim E-Mail-Versand von FIBU-Auswertungen und beim Export einer FIBU mit Passworteingabe berücksichtigt.
>>

Weitere Informationen und Varianten zur Verwendung von Kundenpasswörtern finden Sie unter Paketbezogene Kundenpasswörter.

Besonderheiten am Dienstnehmerstamm
Die Passwörter von Dienstnehmern sind über eine Berechtigung geschützt. Die F8-Funktion zeigt hier einen verschlüsselten Wert. Die Zusatzinformation zeigt am Dienstnehmer ebenfalls kein Passwort. Stattdessen verfügt das Feld an dieser Stelle über eine F4-Funktion, über die Sie das Passwort einsehen können. Dieses Fenster ist über eine eigene Funktionsberechtigung geschützt.

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Hinweis 
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Das Passwort wird bei Dienstnehmern in der Datenbank verschlüsselt gespeichert. Die Anzahl der eingegebenen Zeichen wird dadurch vergrößert. Es ist daher nicht möglich, die maximale Zeichenlänge des Feldes auch tatsächlich zu verwenden. Sie erhalten möglicherweise auch bei weniger Zeichen schon die Meldung: "Das Passwort ist zu lang. Geben Sie bitte ein kürzeres Passwort ein."

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Das Dienstnehmerpasswort für Lesen/Öffnen kann auch über einen eigenen Funktionsaufruf im Hauptmenü bearbeitet werden. Damit kann ein Dienstnehmer sein eigenes Dienstnehmerpasswort bearbeiten, ohne eine Berechtigung für das Bearbeiten der Dienstnehmerstammdaten zu benötigen. Sie finden die Funktion unter TOOLS → Tools → Einstellungen → Zugangsdaten → Mitarbeiterpasswort für Lesen/Öffnen einstellen. Voraussetzungen sind, dass die User-ID am entsprechenden Dienstnehmerstamm hinterlegt ist, und dass der User über die Berechtigung zum Bearbeiten des Dienstnehmerpassworts verfügt (Funktionsnummer 46495).

Passwort für Schreiben
Hinterlegen Sie hier ein Passwort zum Schreiben bzw. Ändern eines PDF-Dokuments. Weitere Informationen und Varianten zur Verwendung von Kundenpasswörtern finden Sie unter Paketbezogene Kundenpasswörter.
Pate

Persönliche Anrede
Hinterlegen Sie mit F4 eine persönliche Anrede. Dieses Feld ist für die direkte Anrede gedacht, z. B. Liebe ..., Lieber ... etc.

Anreden werden in diversen Korrespondenzen verwendet, unter anderem auch im Standardbrief im Zuge der Adressmakros.

Anreden werden im Paket CRM unter Stammdaten → Weitere Stammdaten → Adressendetails → Anreden verwaltet.
Pflegeurlaubsanspruch
Eingabe des Pflegeurlaub-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Pflegeurlaub-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Pflegeurlaubsbeginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Pflegeurlaub-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Pflegeurlaub-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Pflegeurlaubseinheit
In diesem Feld legen Sie fest, ob die Verwaltung des Pflegeurlaubs in Stunden oder Tagen geführt wird. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Pflegerurlaub-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
PI Bewerbung
Der Mitarbeiter wurde in der Personalinformation aus einem Bewerber erstellt.

Das Häkchen wird automatisch gesetzt, wenn ein Bewerber im Personalinformationssystem auf einen Mitarbeiter umgestellt wird. Das Feld kann ebenso manuell bearbeitet werden, damit auch Mitarbeiter, die bereits umgestellt worden sind, bevor es dieses Feld gab, das Kennzeichen erhalten können. So ist ersichtlich, dass es sich bei dieser Person früher einmal um einen Bewerber gehandelt hat.

Bei Neuanlage eines Bewerbers wird das Kennzeichen automatisch gesetzt. Im Personalinformationssystem gibt es dann auch die Möglichkeit, Mitarbeiter, die dieses Kennzeichen haben, in der Bewerberliste anzuzeigen (Paket Personalinformationssystem → Stammdaten → Einstellungen → Allgemeine PI Parameter → Einstellungen für Personalinformationssystem → Bewerber → Mitarbeiter in Bewerberliste anzeigen).
PKW-Kennzeichen
Hinterlegen Sie das PKW-Kennzeichen der Mitarbeiter.
Position
Definieren Sie hier die Position eines Mitarbeiters innerhalb der Firma.

0 - normaler Mitarbeiter
1 - Geschäftsführer
2 - Abteilungsleiter

Wird der Mitarbeiter als "Geschäftsführer" oder "Abteilungsleiter" definiert, kann er in den Stammdaten von Kunden und Mitarbeitern in den Feldern Geschäftsführer oder Abteilungsleiter ausgewählt werden. Die damit verbundenen Möglichkeiten lesen Sie in den dortigen Feldhilfen.

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Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Postfach
Geben Sie die Bezeichnung und die Nummer eines Postfachs an.
Sie können in diesem Feld bis zu 40 Zeichen eingeben. Damit verfügt das Feld über ausreichend Zeichen, um das Wort "Postfach" in verschiedenen Sprachen abbilden zu können.

Beispiele:
  • Postfach 40
  • Case Postale 2219
  • P.O. Box 3212
Wenn Sie im Standardbrief die BMD Adressmakros verwenden, reicht es, in diesem Feld nur die Nummer des Postfachs zu führen. Das Wort "Postfach" wird in der entsprechenden Sprache automatisch angedruckt. Details lesen Sie in der Themendokumentation BMD Adressmakros im Standardbrief.
Postleitzahl

Bitte wählen Sie mit F4 in der Suchroutine die richtige Postleitzahl aus. Über dieses Feld werden der Ort und die Ortschaft bestimmt.

 

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU

Die Postleitzahl kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief mit angedruckt werden.

Laut Postvorschriften: Bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.


Hinweis 

Hinweis.png
L_GERMANY.bmp Wenn das Feld "Postleitzahl" auf der Adresse von Kunden, Lieferanten oder Gesellschaftern mit einer deutschen Postleitzahl befüllt wird, wird im Feld Gemeinde automatisch die zugehörige Gemeinde hinterlegt. Die Gemeinde wird in Deutschland für Steuererklärungen benötigt.


Priorität Feiertag/Krankheit
Ist das Feld auf Priorität "Krankheit" gestellt, wird unabhängig vom Feiertag immer ein Kranktag berechnet.

Auch beim NLZ-Import hat dieses Kennzeichen Priorität vor angelieferten Werten. Das heißt, steht das Feld auf Priorität "Feiertag", und wird für diesen Tag ein Kranktag angeliefert, wird der Wert verworfen und ein Feiertag ermittelt.
Priorität Feiertag/Urlaub
Ist das Feld auf Priorität "Urlaub" gestellt, wird unabhängig vom Feiertag immer ein Urlaubstag berechnet.

Auch beim NLZ-Import hat dieses Kennzeichen Priorität vor angelieferten Werten. Das heißt, steht das Feld auf Priorität "Feiertag", und wird für diesen Tag ein Urlaubstag angeliefert, wird der Wert verworfen und ein Feiertag ermittelt.
Prüfschema Arbeitszeit
Hinterlegen Sie ein Prüfschema am Mitarbeiter.
Das Prüfschema wird benötigt, damit im Paket ZEIT die in der AZG/ARG-Prüfschemenübersicht erfassten Kriterien beim Auswerten berücksichtigt werden können. Weitere Informationen zu Prüfschemen finden Sie unter AZG/ARG-Prüfschemen.

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Religion
Hinterlegen Sie hier bei Bedarf die Religion der Person.

Details lesen Sie unter Religionen.
Rundungsmodell
Hinterlegen Sie hier das korrekte Rundungsmodell für die Zeitbuchungen des Mitarbeiters in der Zeiterfassung.
Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Schicht-/Dienstplan
Hier kann ein Schicht-/Dienstplan für die Zeiterfassung hinterlegt werden (dient zur Sollzeitvorgabe).

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Sekretariat
Hinterlegen Sie hier bei Bedarf das Sekretariat, dem der Mitarbeiter zugehörig ist. Details lesen Sie unter Sekretariate.

Die Sekretariate haben reine Filter- und Suchfunktion in der Mitarbeiterliste.
Sollstunden an Feiertagen
Geben Sie an, ob bei diesem Mitarbeiter Sollstunden an Feiertagen gerechnet werden sollen. Dieses Feld wird im Paket ZEIT benötigt.

0 - lt. Parametereinstellung (=Standard)
1 - Ja
2 - Keine Sollstunden
3 - Keine, außer bei Planung

Somit kann mitarbeiterbezogen, abweichend vom Parameter "Sollstunden an Feiertagen" (CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Zeiterfassung → Allgemein), eingestellt werden, ob an Feiertagen Sollstunden gerechnet werden sollen oder nicht.

Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
Sollstunden manuelle Planung
Sollstunden nur bei manueller Planung
Sollzeit aufbuchen
Sollarbeitszeit wird automatisch aufgebucht ja/nein? Feld ist relevant für die Zeiterfassung (Sollzeit nach relevantem Tagesmodell wird über den Tagesabschluss aufgebucht). Kann z. B. für Geschäftsführer oder Vertreter usw. genützt werden, welche die Zeiten nicht selbst erfassen.
Sprache
Sprache
Bei entsprechender Einstellung im Ausdrucksmodell wird z. B. der Avisobrief im Zahlungsvorschlag in der Sprache des Lieferanten gedruckt.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Sprache der Verrechnungsfirma spielt eine Rolle beim Ermitteln der Sprache, in welcher die Honorarnote ausgedruckt werden soll.
Dieses Feld wird dann benötigt, wenn fremdsprachige Honorarnoten gedruckt werden. Ist das nicht der Fall, kann das Feld leer gelassen werden, da ein Rückfall auf die globale CRM-Sprache erfolgt. Diese wird über den CRM Parameter "Vorschlagswert Sprache" ermittelt, welcher unter Leistungserfassung → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM → Allgemein angesiedelt ist.
Staatsangehörigkeit
In diesem Feld wird die Staatszugehörigkeit/Staatsangehörigkeit des Kunden oder Lieferanten hinterlegt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Wenn keine UID-Nummer am Personenkonto hinterlegt ist, wird über das Land geprüft, ob beim Buchen der Steuercode 5 (Drittland) vorgeschlagen wird. Das Land kann auf der Mahnung, auf der Saldenbestätigung und am Avisobrief angedruckt werden (Laut Postvorschriften: Bei Inlandsschreiben wird kein Land gedruckt, bei Auslandsschreiben werden der Ort und das Land in Großbuchstaben gedruckt.). Die Filialnummer aus dem FIBU-Konto-Reiter schreibt sich auf das Feld "Land" durch (umgekehrt nicht).

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zum Land des Rechnungsempfängers wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Das Feld "Land" muss für die LEA vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote hinterlegt sein. 

Wenn die UID-Nummer des Rechnungsempfängers nicht mit einer tatsächlichen UID-Nummer lt. Norm befüllt ist (also leer oder anderweitig befüllt, z. B. mit "-"), wird das Land des Rechnungsempfängers mit dem Land der Verrechnungsfirma nach folgenden Regeln verglichen:
  • Ist das Land der Verrechnungsfirma gleich dem Land des Rechnungsempfängers, handelt es sich um eine Privatperson aus dem Inland. 

  • Ist das Land der Verrechnungsfirma ungleich dem Land des Rechnungsempfängers, muss ein weiterer Punkt in der Ermittlungslogik beachtet werden.
Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.
Standardbuchungsart
Standardbuchungsart für die Aufbuchung der Sollzeit in der Zeiterfassung. Siehe auch Buchungsarten.
Stb-Kennzeichen
Hinterlegen Sie ein Kennzeichen am Mitarbeiter, um dessen Bereich in der Kanzlei festzulegen. Dieses Feld dient nur Filterzwecken.
  1. Wirtschaftsprüfer
  2. Steuerberater
  3. Assistent
  4. Kanzleipersonal
  5. Selbstständiger Buchhalter
  6. Berufsanwärter
  7. Selbstständiger Bilanzbuchhalter
  8. Unternehmensberater
Stellenzuordnung

Stellvertretung MA
Hier können ein oder mehrere Stellvertreter des Mitarbeiters eingegeben werden.

Erfassen Sie den Haupt-Stellvertreter direkt in dem Feld. Mittels Funktion_F8.png-F8 können Sie noch weitere Stellvertreter zuordnen. Ohne weitere Einstellungen hat dieses Feld nur Info-Charakter.

Besonderheiten im Paket CRM
  • in den Terminen kann der Haupt-Stellvertreter für die Genehmigung von Terminen herangezogen werden (siehe auch Termin genehmigen).

  • im Allgemeinen dürfen die Stellvertreter auch aus diversen Workflows (z. B. aus der Kampagne) entstandene Aufgaben für die tatsächlichen Besitzer ausführen bzw. erledigen.

  • Ebenso können im Bereich der Termine sowie Aufgaben Neuanlagen- und Bearbeitungssperren per Parameter aktiviert werden, die nur für den Anwender selbst und seine Stellvertreter nicht gelten (CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → CRM):

     
     
     
     
Strafregister-Inhalt

Strafregisterauszug vom

Straße
Tragen Sie hier die Straße ein.

L_HUNGARY.bmp Besonderheiten dieses Feldes in Ungarn
In Ungarn ist es gesetzlich erforderlich, dass im Zuge der Fakturierung bestimmte Daten zu jedem Rechnungsempfänger separat in einem eigenen Dateiformat exportiert werden. Die Adresse muss dabei auf vorgegebene Felder aufgeteilt werden. Es ist daher notwendig, die Adresse auch in der NTCS in separaten Feldern zu pflegen.

Eine ungarische Adresse setzt sich aus den Feldern Bezirk, Straßenname, Straßen-Art, Hausnummer, Gebäude, Treppenhaus, Etage und Tür zusammen. Diese Felder sind ausschließlich im Betriebsland Ungarn editierbar!

Werden diese Adressfelder befüllt, wird im Feld "Straße" automatisch eine korrekte ungarische Adressierung erstellt. Bestehende Eingaben im Feld "Straße" werden dabei überschrieben.
Um bestehende Adressen, bei denen die Adressierung bisher nur über das Feld "Straße" hinterlegt ist, auf die neuen Adressfelder umzustellen, kann aus der Kundenliste, Lieferantenliste bzw. in der Zentralen Personenverwaltung im Fenstermenü unter Person → "Ungarische Straßennamen umstellen" ein Umstellprogramm gestartet werden. Zusätzliche Informationen zum Umstellprogramm finden Sie auch in der jeweiligen Hilfe zum Fenster.
SVNR
Sozialversicherungsnummer der Person.
Relevanz hat das Feld vor allem für Personen, für die Arbeitnehmerveranlagungen im Paket Steuern durchgeführt werden, sowie generell für Dienstnehmer (Personalinformationssystem, Lohnverrechnung ...).
Bei der Eingabe einer österreichischen, deutschen oder Schweizer Sozialversicherungsnummer, wird diese anhand der jeweils gültigen Prüfregeln für das jeweilige Land auf korrekte Zusammensetzung geprüft. Das Land für die Regeln, nach der eine Sozialversicherungsnummer bei der Eingabe geprüft wird, ermittelt sich wie folgt:
  • Dienstnehmer: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" bzw. "Land Rechtsversion" im Firmenstamm der Firma, unter der der Dienstnehmer angelegt wird. Ist z. B. am Firmenstamm im Feld "Land" bzw. im Feld "Land Rechtsversion" das Land Österreich angegeben und der Dienstnehmer hat die Staatsangehörigkeit Deutschland, wird eine Österreichische Sozialversicherungsnummer dennoch als korrekt angezeigt. Dieses Verhalten ist erforderlich, da nicht-österreichische Staatsbürger eine österreichische Sozialversicherungsnummer erhalten, wenn Sie bei einem österreichischen Unternehmen arbeiten.

  • Andere Personenarten: Das Land ermittelt sich vom Feld "Land" der jeweiligen Person.
Flagge_AUT.png Feldverhalten bei österreichischen Personen
  • Wurde das Feld Geburtsdatum bereits befüllt, müssen nur die ersten vier Stellen der Sozialversicherungsnummer eingegeben und bestätigt werden. Das Programm vervollständigt die Nummer danach automatisch.

  • Wird zuerst die Sozialversicherungsnummer (SVNR) vollständig erfasst, wird automatisch auch das Feld "Geburtsdatum" befüllt.

  • Nur am Dienstnehmerstamm gilt zusätzlich: Wurde die SVNR bisher nur 4-Stellig eingetragen und wird später im Feld "Geburtsdatum" ein Datum eingegeben, wird die SVNR (sofern es sich um eine gültige Nummer handelt) auch automatisch vervollständigt.
Nach Bestätigung der Eingabe erfolgt eine Prüfung, ob die Sozialversicherungsnummer korrekt ist. Wenn nicht, erfolgt ein Hinweis:

"SV-Nummer ist nicht korrekt!"

1089712570000700032.png

Flagge_GER.png Feldverhalten bei deutschen Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für Deutschland maßgebliche Prüfung durchgeführt. Die Prüfung erfolgt ausschließlich anhand der Prüfziffer, d. h., die über eine vorgegebene Formel errechnete Prüfziffer muss mit der letzten Stelle der Sozialversicherungsnummer übereinstimmen. Die deutsche Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

1089712570000700032_0.png Feldverhalten bei Schweizer Personen
Hier wird nach Bestätigung der Eingabe eine für die Schweiz maßgebliche Prüfung durchgeführt.
Eine Schweizer Sozialversicherungsnummer ist korrekt, wenn:
  • die Länge 13 Stellen aufweist
  • die ersten drei Stellen aus 756 bestehen (Code für CH)
  • die letzte Ziffer der korrekten Prüfziffer entspricht - die Prüfziffer wird über eine vorgegebene Formel errechnet
Die Schweizer Sozialversicherungsnummer wird nicht automatisch in Kombination mit dem Geburtsdatum generiert (vgl. österreichische SVNR), da diese wesentlich mehr Elemente und Zeichen beinhaltet.

Dublettenprüfung
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Mitarbeitern erfolgt bei der Eingabe der Sozialversicherungsnummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Mitarbeiter gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen:

"Zu dieser Sozialversicherungsnummer sind bereits Stammdaten vorhanden. Wiedereintritt, Dienstverhältnis (Nummer X in Firma XXXXXX)"

1089712570000700032_1.png

Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Mitarbeiter der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.
Damit die Prüfung erfolgt, muss es sich um eine gültige Sozialversicherungsnummer handeln - mit ungültigen Sozialversicherungsnummern wird keine Dublettenprüfung durchgeführt.
SWIFT/BIC
Internationale Bankenkennung: Sollten Sie im Feld Bankleitzahl bereits eine Bank mit SWIFT/BIC ausgewählt haben, wird dieser in dieses Feld übernommen.

Über Funktion_F4.pngF4 kann auch in diesem Feld eine Bank ausgewählt werden.
Es kann auch ein SWIFT hinterlegt werden, zu dem in der NTCS keine Bank existiert.

Hinweis  
Hinweis.png
Das Feld kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma weitergeschrieben werden. Beachten Sie bitte in diesem Zusammenhang die Besonderheiten bezüglich Bankverbindungen.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der SWIFT-Code wirkt sich im Lieferantenzahlungsverkehr aus. Wenn IBAN und SWIFT beim Lieferanten gegeben sind, entscheidet das Land (SEPA oder nicht), ob die Überweisungsart EU oder Drittland vorzuschlagen ist. Drittlandszahlungen können auch mit IBAN und SEPA geführt werden.

IBAN only:
Überweisungen innerhalb eines SEPA-Landes (d. h., die Zahl- und Empfängerbank haben ihren Sitz im gleichen Land) können auch ohne Angabe des SWIFT/BIC durchgeführt werden.
Handelt es sich um eine österreichische oder deutsche Zahlbank, dann können alle SEPA-Zahlungen ohne BIC durchgeführt werden. Bei dieser Regelung handelt es sich um eine Vereinfachung des Zahlungsverkehrs. Ist der SWIFT/BIC ohnehin bekannt (bzw. hinterlegt), dann sollte dieser weiterhin in der Datei mitgeliefert werden. Das Löschen des BIC ist daher nicht notwendig oder empfehlenswert.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die einzelnen Felder der Bankverbindung können in der Honorarnote sowie auf dem Zahlschein angedruckt werden.

Weitere Informationen zum Feldverhalten:
  • Wenn ein SWIFT eingegeben wird, wird überprüft, ob dieser die korrekte Länge hat (8- oder 11-stellig), und ob das Land im SWIFT ermittelt werden kann (= 5. und 6. Stelle des SWIFT-Codes, z. B. VKBLAT2L →  AT = Österreich). Bei einem nicht korrekten SWIFT (falsche Länge oder ungültiges Land) erfolgt ein Hinweis, dass der SWIFT nicht korrekt ist. Die Eingabe wird aber zugelassen.

    "Der SWIFT/BIC ist nicht gültig. Bitte kontrollieren Sie Ihre Eingabe."

    1087148198002300032.png

  • Handelt es sich bei dem ermittelten Land um ein Land, für das BMD einen Bankenstandard ausliefert, dann erscheint ergänzend ein Hinweis, dass der SWIFT nicht im Bankenstamm enthalten ist. Die Eingabe wird auch hier zugelassen. Bei allen anderen Ländern erfolgt kein Hinweis.

  • Wenn ein SWIFT im Bankenstamm enthalten ist, wird er immer für gültig befunden und es erfolgen keine Prüfungen.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe leer und aus der eingegebenen IBAN kann eine Bank mit einem eindeutigen SWIFT ermitttel werden, wird dieser automatisch befüllt.

  • Ist der SWIFT zum Zeitpunkt der IBAN-Eingabe befüllt, wird er gelöscht, wenn der SWIFT nicht in den Banken der ermittelten Bankleitzahl existiert. Sonst bleibt er bestehen.

  • Bei der Eingabe einer IBAN wird ein bestehender SWIFT nur mehr bei österreichischen Banken automatisch aktualisiert. Bei allen anderen Ländern erfolgt ein Hinweis, wenn sich durch den IBAN ein anderer SWIFT ergeben würde.
Tagesnotiz

Teilzeitprozent lt. Wochenmodell
Der Teilzeit-Prozentsatz ist ein historisches Feld. Falls ein Wochenmodell eingegeben ist, errechnet er sich automatisch durch die Division: Sollstunden laut Wochenmodell / Sollstunden des Vollzeit-Wochenmodells. Ist ein Wochenmodell hinterlegt, kann das Feld nicht manuell übersteuert werden.

Dieses Feld wird unabhängig von der im Feld Teilzeitberechnung im Kollektivvertrag gewählten Einstellung immer auf diese Weise berechnet. Der Teilzeitprozentsatz lt. Wochenmodell kann sich vom Teilzeitprozentsatz lt. KV unterscheiden.

Hinweis
Hinweis.png
Der Teilzeitprozentsatz hat Auswirkungen auf die Berechnung von Schnitten, Sonderzahlungen und Rückstellungen. Daher ist es wichtig, diese Daten korrekt zu pflegen.

Hinweis
Hinweis.png
Ist der Teilzeitprozentsatz laut Wochenmodell nicht korrekt, so kann eine Neuberechnung angestoßen werden. Dazu ist unter LOHN → Abrechnungen → Bruttoerfassung die Funktion unter Divers → "Tage neu berechnen" (Strg + T) durchzuführen. 
Telefax
Erfassen Sie hier die Faxnummer.
Zusätzliche Faxnummern können Sie beim Feld Telefonnummer unter den weiteren Telefonnummern (F8) mit der Telefonart "Fax" erfassen.
Telefonnummer
Erfassen Sie hier die Telefonnummer. Zusätzliche Telefonnummern können Sie über die F8-Funktion des Feldes erfassen.

Weitere wichtige Informationen zum Anlegen von Telefonnummern finden Sie unter Telefonnummernformatierung, sowie unter Verwaltung Telefonnummern.
Terminart
Der hier eingetragene Wert dient als Vorschlagswert für das gleichnamige Feld im NTCS Terminkalender.

Damit wird die Art des erstellten Termins vorgegeben.Sie können zwischen Offen, Privat und Verdeckt wählen. Ein offener Termin kann von jedem Mitarbeiter angesehen werden. Ein privater Termin 1087148039001400064.png kann nur vom Besitzer selbst angesehen werden und ein verdeckter Termin 1087148039001400064_0.png kann vom Besitzer des Termins und seinem Stellvertreter gesehen werden.
Titel
In diesem Feld werden Titel hinterlegt, die VOR dem Namen geführt werden (z. B. Mag., Dr.). Titel, die HINTER dem Namen geführt werden, werden im Feld Titel hinten hinterlegt.

Beachten Sie folgenden Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Parameter: "Überprüfung Titeleingabe"


Hinweis  
Hinweis.png
Beim Update von Person auf Firma wird sowohl der "Titel" als auch der "Titel hinten" aus den Kundenstammdaten am Firmenstamm im Feld "Name" vor bzw. hinter dem Firmennamen ergänzt.

Beispiel: Am Kundenstamm ist als Titel "Dr.", als Titel hinten "MA.", und als Name "Huber" hinterlegt. Durch das Update von Person auf Firma wird am Firmenstamm das Feld "Name" mit "Dr. Huber MA." befüllt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der Titel hinten kann in der FIBU z. B. auf der Mahnung und der Saldenbestätigung hinter dem Namen angedruckt werden.
Titel hinten
In diesem Feld werden Titel hinterlegt, die HINTER dem Namen geführt werden (z. B. MA, BSc). Titel, die VOR dem Namen geführt werden, werden im Feld Titel hinterlegt.

Beachten Sie folgende Parameter: CRM → Stammdaten → Einstellungen → CRM Parameter → Kunden → Allgemein → Parameter "Überprüfung Titeleingabe" und "Start 'Titel hinten' mit 'Häufig'"

 
 

Hinweis  
Hinweis.png
Beim Update von Person auf Firma wird sowohl der "Titel" als auch der "Titel hinten" aus den Kundenstammdaten am Firmenstamm im Feld "Name" vor bzw. hinter dem Firmennamen ergänzt.

Beispiel: Am Kundenstamm ist als Titel "Dr.", als Titel hinten "MA.", und als Name "Huber" hinterlegt. Durch das Update von Person auf Firma, wird am Firmenstamm das Feld "Name" mit "Dr. Huber MA." befüllt.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Der Titel hinten kann in der FIBU z. B. auf der Mahnung und der Saldenbestätigung hinter dem Namen angedruckt werden.
Toleranz in Minuten

Tätigkeitsgruppe
Hinterlegen Sie hier eine gewünschte Tätigkeitsgruppe. Dieses Feld wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld kann eine Tätigkeitsgruppe eingetragen werden, welche auf Barauslagen übernommen wird, wenn der Mitarbeiter einen Artikel ohne fixe Tätigkeitsgruppenzuordnung auswählt. Dieses Programmverhalten muss über den LEA Parameter Artikeleingabe aktiviert werden.
UID-Datum
Datum, an dem die UID-Nummer zum letzten Mal geprüft wurde.

Dieses Feld wird im Zuge der UID-Nummern-Prüfung Stufe 2 automatisch befüllt, sofern die Stufe 2 Prüfung die UID-Nummer für gültig befunden hat bzw. das Prüfergebnis manuell auf gültig gesetzt wurde.
Sie können dieses Feld auch beliebig manuell befüllen, wenn Sie für sich selbst dokumentieren möchten, dass Sie diese UID-Nummer an einem  bestimmten Tag geprüft haben.
UID-Nummer
UID-Nummer: z. B. ATU43387009
Zu einer Person können mittels F8 beliebig viele UID-Nummern erfasst werden.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Hilfe zum Fenster Weitere UID-Nummern.

Hat eine Person keine UID-Nummer, kann der Wert "-" oder "KEINEUID" hinterlegt werden. In diesen Fällen wird keine UID-Nummernprüfung durchgeführt.

Wird eine UID-Nummer aus diesem Feld gelöscht, erfolgt im Hintergrund eine Prüfung, ob zu dieser UID-Nummer Prüfprotokolle von der UID-Nummern-Prüfung vorhanden sind. Sind keine Prüfprotokolle vorhanden, wird die UID-Nummer tatsächlich gelöscht. Sind welche vorhanden, wird die UID-Nummer nur aus diesem Feld entfernt und auf inaktiv gesetzt. Sie ist im F8-Fenster (Weitere UID-Nummern) weiterhin aufrufbar.

Dublettenprüfung:
Bei der manuellen Neuanlage/Änderung von Kunden erfolgt bei der Eingabe der UID-Nummer eine automatische Dublettenprüfung. Wird die eingegebene Nummer bei einem anderen Kunden gefunden, werden Sie in einer entsprechenden Meldung darauf hingewiesen. Es werden sowohl aktive, als auch inaktive Kunden der jeweiligen Firma/Firmengruppe geprüft.

Update von Person auf Firma
Bitte beachten Sie die Besonderheiten zum Update von Person auf Firma in der entsprechenden Themendokumentation.

Besonderheiten dieses Feldes in der FIBU
Die UID-Nummer ist für die USt-Ermittlung und für das Ansprechen der richtigen Konten bei der FIBU-Verbuchung wichtig.
 
Bei Eingangsrechnungen wird automatisch ein innergemeinschaftlicher Erwerb, bei Ausgangsrechnungen automatisch eine innergemeinschaftliche Lieferung gebucht, wenn die UID-Nummer des Personenkontos nicht mit der UID-Nummer der Firma, in der gebucht wird, übereinstimmt.
 
Dabei wird die UID-Nummer vom Personenkonto in die Buchung übernommen und überprüft, wenn für die Buchhaltung eine Zusammenfassende Meldung abgegeben werden muss.
 
Weiters ist die UID-Nummer für die Auftraggeberhaftung im Zahlungsverkehr notwendig. Hat der Lieferant keine UID-Nummer (z. B. Kleinunternehmer), dann müssen die Steuernummer und das Finanzamt des leistenden Unternehmers mitgegeben werden.
 
Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Information zur UID-Nummer des Rechnungsempfängers wird für die Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung benötigt.

Sollte es sich bei dieser Person um eine Privatperson handeln, die Honorarnoten von Ihnen erhält, so ist es nötig, in diesem Feld zu dokumentieren, dass keine UID-Nummer erforderlich ist. Dies können Sie umsetzen, indem Sie hier den Wert "KEINEUID" oder "-" hinterlegen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Kapitel Logik Erlöskontenermittlung aus dem Erlöskontensatz der Themendokumentation Erlöskontenfindung und Umsatzsteuerermittlung.

Nur UID-Nummern, die der Norm entsprechen, werden auf dem Rechnungsdokument im Feld UID-Nummer angedruckt (siehe Regelungen zum Andruck der UID-Nummer im Rechnungsdokument). 

Das Feld "UID-Nummer" muss vor dem erstmaligen Ansehen/Druck der Honorarnote korrekt gewartet sein. Beim Aufbereiten der Honorarnote wird die UID-Nummer der Honorarnote nach bestimmten Regeln ermittelt, kann aber bewusst übersteuert werden, da nicht nur die Haupt-UID-Nummer, sondern auch alle weiteren UID-Nummern des Rechnungsempfängers zur Verfügung stehen (siehe UID-Nummer für Rechnung festlegen in der Fensterhilfe Honorarnoten).

Besonderheiten dieses Feldes in der WWS
Handelt es sich beim Kunden um einen Kunden aus dem EU-Raum, wird trotzdem das inländische Konto aus der Kontentabelle herangezogen, wenn
Informationen zur UID-Nummernprüfung finden Sie unter UID-Nummern-Prüfung Stufe 2.

Besonderheiten dieses Feldes in der Flagge_CHE.png Schweiz
Dieses Feld ist für die Eingabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID-Nummer) der EU vorgesehen! Die Schweizer Unternehmens-Identifikationsnummer wird im Feld UnternehmensID-Schweiz eingegeben. Um Falscheingaben zu verhindern, ist im Feld "UID-Nummer" die Eingabe von Nummern, die mit "CHE" beginnen, nicht möglich.
Umgebucht

Urlaubsanspruch
Eingabe des Urlaub-Anspruchs pro Arbeitsjahr bzw. Kalenderjahr. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN:
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Urlaub-Anspruchs bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
Urlaubsbeginn
Wird in diesem Feld ein Datum hinterlegt, entsteht an diesem Tag der neue Urlaub-Anspruch. Bleibt das Feld leer, entsteht der neue Anspruch, wenn sich das Eintrittsdatum jährt. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung des Urlaub-Beginns bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.

Hinweis 
Hinweis.png
Der Urlaub-Anspruch muss in einem historischen Datensatz und der Nichtleistungszeitenverwaltung manuell erfasst werden, wenn
  • ein vom Eintrittsdatum abweichender Urlaub-Beginn hinterlegt ist UND
  • aufgrund langer Dienstzeit oder der Erfassung von Vordienstzeiten ein höherer Anspruch entsteht.

Besonderheiten im Paket BIL für Rückstellungen
Falls Personalrückstellungen mit NTCS berechnet werden und in diesem Feld ein vom Eintrittsdatum abweichender Urlaub-Beginn hinterlegt wird, ist das Feld Berechnung Urlaubsrückstellung nach in den "Berechnungseinstellungen" im Programm LOHN → Personalrückstellungen → Personalrückstellungen am Reiter "Urlaub" analog einzustellen.
Urlaubseinheit
In diesem Feld legen Sie fest, ob der Urlaub in Stunden oder Tagen verwaltet wird. Dieses Feld ist nur am Hauptdienstverhältnis veränderbar und wird auch unter den Historischen Mitarbeiterdaten geführt.

Besonderheit im Paket LOHN
Das Feld dient insbesondere zur Erfassung der Urlaub-Einheit bei der Dienstnehmeranlage in Hinblick auf die Nichtleistungszeiten-Verwaltung.
User-ID
Benutzer-ID des NTCS Benutzers dieses Mitarbeiters.

Wenn ein Mitarbeiter aktiv im Programm arbeitet, benötigt er eine Benutzer-ID. Nicht wenn er dort nur von anderen Benutzern verwaltet wird. Details zur User-ID lesen Sie unter Benutzer.

Mittels Funktion_F4.png- F4 wählen Sie aus der bestehenden Liste der Benutzer aus. Über Funktion_F8.png - F8 gelangen Sie in die Neuanlagenmaske für einen NTCS Benutzer.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
Die Hinterlegung der User-ID sorgt dafür, dass der richtige Mitarbeiter in allen dafür vorgesehenen Einstiegsfeldern in der LEA vorgeschlagen wird, aber auch dafür, dass die Leistungen diverser Leistungsimportprogramme dem richtigen Mitarbeiter zugeordnet werden.

Besonderheiten dieses Feldes im CRM
Die Hinterlegung der User-ID sorgt dafür, dass der richtige Mitarbeiter in allen dafür vorgesehenen Einstiegsfeldern CRM vorgeschlagen wird (z. B. in den verschiedenen Ansichten der Termine, Aufgaben, u.v.a.m.). Sobald mit Berechtigungen für Mitarbeiterdaten gearbeitet wird, brauchen Mitarbeiter, deren Daten geschützt werden sollen, ebenfalls eine Benutzer-ID.

Hinweis
Hinweis.png
Bei einer Änderung der User-ID am Mitarbeiter erhalten Sie unter Umständen folgende Meldung: "Die E-Mail-Adresse ist für die CRM-Synchronisierung nicht korrekt."

Ursache: Wenn die Synchronisierung aktiviert ist und der Zugangsdatenmodus (TOOLS → Tools → Einstellungen → TOOLS Parameter → Gesamtsystem → Kommunikationssystem → "Synchronisation aktivieren" und "Zugangsdatenmodus") auf "Zugriff mit Administrator" oder "Zugriff mit DNC" eingestellt ist, wird geprüft, ob die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters mit jener der am Mitarbeiter hinterlegten User-ID im Exchange zusammenpasst. Dabei handelt es sich um eine Sicherheitsprüfung, um ein Synchronisieren mit falschen Daten zu verhindern. Bei anderen Einstellungen im Zugangsdatenmodus erfolgt in dieser Hinsicht keine Prüfung der E-Mail-Adresse.

Für die anderen Programmpakete hat die Hinterlegung einer User-ID eine ähnliche Bedeutung. Ebenso kann damit in allen Paketen nachvollzogen werden, welcher Benutzer und damit welcher Mitarbeiter Datensätze erstellt und geändert hat.
Vergleichsfeld 01
Vergleichsfeld 01
Vergleichsfeld 02
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Vergleichsfeld 03
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Vergleichsfeld 04
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Vergleichsfeld 06
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Vergleichsfeld 07
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Vergleichsfeld 08
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Vergleichsfeld 09
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Vergleichsfeld 10
Vergleichsfeld 10
Vergleichsfeld 11
Vergleichsfeld 11
Vergleichsfeld 12
Vergleichsfeld 12
Vergleichsfeld 13
Vergleichsfeld 13
Vergleichsfeld 14
Vergleichsfeld 14
Vergleichsfeld 15
Vergleichsfeld 15
Vergleichsfeld 16
Vergleichsfeld 16
Vergleichsfeld 17
Vergleichsfeld 17
Vergleichsfeld 18
Vergleichsfeld 18
Vergleichsfeld 19
Vergleichsfeld 19
Vergleichsfeld 20
Vergleichsfeld 20
Versichertengruppe
Auswahl der Versichertengruppe

Aufgrund der Eingaben in den Feldern
wird die Auswahl im Feld "Tarifgruppe" bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • vollversichert
  • Geringfügig
  • Lehrling
  • Freier Dienstnehmer
  • Geringfügig freier Dienstnehmer 
1089712861000199936_0.png
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Felder Lehrzeit von, Lehrzeit bis und Tarifgruppe nach Lehrzeit sind nur dann aktiv, wenn hier die Ausprägung "Lehrling" ausgewählt wird.
Verstorben am
Geben Sie das Datum ein, an dem die Person verstorben ist.

Besonderheiten im Paket CRM
Wenn Sie eine Geburtstagsliste bzw. im Terminkalender Geburtstagstermine erzeugen, werden Personen mit einem Eintrag im Feld "Verstorben am" nicht berücksichtigt. Dadurch soll vermieden werden, dass Geburtstagswünsche unbeabsichtigt an verstorbene Personen versendet werden.

Hinweis  
Hinweis.png
Im Terminkalender wird dieses Feld nur beim Erzeugen der Geburtstagstermine berücksichtigt. Sollte das Feld nach Erzeugen der Geburtstagstermine befüllt werden, wird dadurch der generierte Termin nicht automatisch gelöscht. Geburtstagstermine können aber maximal für 365 Tage im Voraus erzeugt werden. Beim Aufbereiten des folgenden Jahres, wird für diese Person kein Geburtstagstermin mehr erzeugt. Geburtstagslisten in der Zentralen Personenverwaltung bzw. im Standardbrief, werden hingegen bei jedem Aufruf neu erzeugt und sind somit immer aktuell.

Besonderheiten im Paket LOHN
Dieses Feld ist für die Pensionskasse im Paket LOHN relevant.
Verwandtschaft mit DG
In welcher Weise ist der Mitarbeiter mit dem Dienstgeber verwandt.
Vorlage Genehmigung
Hinterlegen Sie mit F4 eine Vorlage zur Ermittlung des zuständigen Sachbearbeiters in Workflows. Zu einer solchen Vorlage können Mitarbeiterrollen (z. B. Abteilungsleiter, Geschäftsführer ...), aber auch einzelne Mitarbeiter hinzugefügt werden.

Damit die hier hinterlegte Vorlage zur Ermittlung des zuständigen Sachbearbeiters herangezogen wird, muss auf der Aufgabenaktion des Workflows im Feld "Mitarbeiterermittlung" die Ausprägung "Mitarbeitervorlage vom Mitarbeiterstamm" verwendet werden. Von welcher Basis aus der jeweils nächste Sachbearbeiter ermittelt werden soll, wird auf der Mitarbeitervorlage über das Feld "MA-Ermittlung ausgehend von" eingestellt.

Informationen zum Speichern einer Vorlage (F4-Fenster) finden Sie unter Mitarbeitervorlagen suchen. Informationen zum Definieren von Vorlagen und deren Verwendung finden Sie unter Mitarbeitervorlage.

Hinweis
Hinweis.png
Falls in der Aufgabenaktion des Workflows in der Combobox Mitarbeiterermittlung die Option Mitarbeitervorlage vom Mitarbeiterstamm verwendet wird, aber am Mitarbeiterstamm in diesem Feld keine Vorlage hinterlegt ist, wird die Vorlage im Feld "Mitarbeitervorlage" auf der Aufgabenaktion herangezogen.

Vorname
Erfassen Sie den Vornamen der Person.
Weitere Adressen
Erfassen von weiteren Adressen.
Verwenden Sie die F8 Funktion_F8.png Funktion, um die Verwaltung der weiteren Adressen zu starten.

Hinweis 
Hinweis.png
"Weitere Adressen" werden unter einer Adressart angelegt. Die von BMD ausgelieferten Adressarten sind mit bestimmten Funktionen verknüpft und beeinflussen z. B. die Ermittlung der Rechnungsadresse in der LEA Honorarverrechnung. Details lesen Sie unter Adressarten.
Werktagregel (Urlaub)
Spezialkennzeichnung für Mitarbeiter für die Zeiterfassung, um die Urlaubs-Werktagregelung für die Überleitung in die Lohnverrechnung zu berücksichtigen.
Wochenmodell
Ein passendes Wochenmodell ist in der Lohnverrechnung für die Führung einer korrekten Nichtleistungszeitenverwaltung Voraussetzung. Ist das Feld "Wochenmodell" befüllt, so ist das Feld Teilzeitprozent lt. Wochenmodell von einer manuellen Änderung geschützt. Nur bei Neuanlage eines Dienstnehmers bzw. beim Umstellen eines Bewerbers zu einem Dienstnehmer ist die F4-Suche nach einem Wochenmodell erlaubt. Bei Verwendung des Pakets LOHN ist stets die Funktion Wochenmodell ändern zu verwenden, falls das Wochenmodell nachträglich eingetragen oder geändert werden soll.
Wohnverhältnisse

Wunschgehalt
In dem Feld wird das Wunschgehalt eines Bewerbers gespeichert.
XML-Exportfile
XML-Exportfile
Zahlungsart
Hier wird die Zahlungsart festgelegt, die für die Überweisung an den Dienstnehmer verwendet wird. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Überweisung (Liste/TB-Datei/Zahlschein)
  • Barzahlung
  • Verrechnungsscheck
1142669574001300770.png 
Zeit in LEA verbuchen
Ist dieses Kennzeichen aktiv, werden die Zeiten bei entsprechenden Einstellungen aus der Zeiterfassung in die LEA übergeleitet.

Näheres zur Überleitung von der Zeiterfassung in die Leistungserfassung lesen Sie unter Überleitung der Zeitbuchungen in die Leistungserfassung.
Zimmer
Hinterlegen Sie hier das Büro, die Räumlichkeit, in der der Mitarbeiter zu finden ist. Angeboten werden die unter Ressourcen erfassten Räumlichkeiten.

Besonderheiten im Paket CRM
Das Zimmer kann zu Informationszwecken in der Mitarbeiterliste eingeblendet werden und steht auch als Information im Mitarbeitertelefonbuch zur Verfügung.
Zu Handen
In diesem Feld kann ein Text hinterlegt werden.

Besonderheiten dieses Feldes in der LEA
In diesem Feld der Adresse kann ein Text hinterlegt werden, der bei Verwendung des Feldes Zuhandeninfo des Rechnungsformulares am Rechnungsdokument angezeigt wird.
Zusatzname
Ist der Wortlaut im Feld Nachname sehr lange, kann man diesen in diesem Feld fortsetzen.

Das Feld "Zusatzname" kann im Zuge des Updates von Person auf Firma auf die zugehörige eigene Firma oder Mandantenfirma in das Feld Name 2 weitergeschrieben werden.
Ebenso können Sie das Feld in verschiedensten Korrespondenzen in der gesamten NTCS verwenden.
Im Bereich des Standardbriefs wird der Zusatzname auch von den Standardbrief-Adressmakros (siehe auch Makros) berücksichtigt.

Alle Felder Reiter "DV"

Abmeldegrund
In diesem Feld kann der Abmeldegrund aus einer Liste ausgewählt werden.

1087148407002599936_1.png>>

Abmeldegrund-Nr. AbmeldegrundbezeichnungKurz-Bez.Ist Austritt 
1
Kündigung durch den DienstgeberKüDG
1087148407002599936_24.png
 
2
Kündigung durch den Dienstnehmer KüDN 
1087148407002599936_2.png
 
3
Einvernehmliche Lösung EinLös
1087148407002599936.png
 
4
Zeitablauf ZeitAb 
1087148407002599936_0.png
 
5
Berechtigter vorzeitiger AustrittBeVoAu 
1087148407002599936_4.png
 
6
Fristlose Entlassung FriEnt 
1087148407002599936_5.png
 
7
Karenz nach MSchG/VKG 
KarMu
1087148407002599936_25.png 
8
Präsenzdienstleistung im Bundesheer
PräBH
1087148407002599936_26.png 
9
Zivildienst
Zivil
1087148407002599936_27.png 
10
Pragmatisierung Pragma
1087148407002599936_7.png
 
11
Länger als 1 Monat währender unbezahlter Urlaub
UU>1M
1087148407002599936_28.png 
12
Ummeldung 
Ummeld 
1087148407002599936_29.png 
13
Tod des DienstnehmersTodDN
1087148407002599936_8.png
 
14
Änderung der SV-Pflicht
SVÄnd 
1087148407002599936_30.png 
15
Truppenübung 
Trupp 
1087148407002599936_31.png 
16
PensionierungPens
1087148407002599936_9.png
 
17
Ende freier Dienstvertrag gemäß § 4 Abs. 4 ASVG EfrDN 
1087148407002599936_10.png
 
18
Enthebung von der GerichtspraxisEntGP 
1087148407002599936_11.png
 
19
Unterbrechnung der Gerichtspraxis UntGP 
1087148407002599936_12.png
 
20
Entlassung aus der BundesbetreuungEntBun 
1087148407002599936_13.png
 
21
Kündigung durch den Dienstnehmer während einer Elternteilzeit nach MSchG oder VKGKüTzKa 
1087148407002599936_14.png
 
22
Unberechtigter vorzeitiger AustrittUnVoAu
1087148407002599936_15.png
 
23
Bildungskarenz gemäß § 11 AVRAG
BiKa11
1087148407002599936_32.png 
24
Vorzeitiger Austritt gem. § 25 IO durch DienstnehmerVoAuKO 
1087148407002599936_16.png
 
25
Kündigung gemäß § 25 IO durch Insolvenzverwalter/inKüMaKO
1087148407002599936_17.png
 
27
Kündigung gemäß § 25 IO durch DienstgeberKüDGAO 
1087148407002599936_18.png
 
28
Wiedereinstellungszusage bei aufrechtem Arbeitsverhältnis

1087148407002599936_33.png 
29
SV-Ende Beschäftigung aufrecht
SVEBa 
1087148407002599936_34.png 
30
Lösung in der Probezeit durch DienstgeberLProDG 
1087148407002599936_19.png
 
32
Bildungskarenz gemäß § 12 AVRAG
BiKa12
 
34
Lösung in der Probezeit durch Dienstnehmer LProDN
1087148407002599936_20.png
 
99
Sonstige Gründe mit Ende der BeschäftigungSoGru 
1087148407002599936_21.png
 
102
Lösung KrankheitLKrank 
1087148407002599936_22.png
>>
103
UmmeldungUmmelK
1087148407002599936_23.png
 

Hinweis 
Hinweis.png

Bei den Abmeldegründen mit einem Häkchen in der Spalte "Ist Austritt" handelt es sich um echte arbeitsrechtliche Austrittsgründe. Alle Abmeldegründe ohne Häkchen in der Spalte "Ist Austritt" werden für einen Wechsel in ein ruhendes Dienstverhältnis benötigt.
Achtung! 
Achtung.png
Bei Dienstnehmern müssen für Austritte und ruhende Dienstverhältnisse die entsprechenden Funktionen über den Dienstnehmerstamm oder die Bruttoerfassung ausgeführt werden.

Bank Auftraggeber

Beginn
Beginn des Dienstverhältnisses
Beschäftigungsnummer
Die Beschäftigungsnummer fasst mehrere Dienstverhältnisse, die logisch zu einer Beschäftigung gehören, unter derselben Nummer zusammen. Eine Beschäftigung erstreckt sich von einem Dienstverhältnis mit Ist-Eintritt bis zu einem Dienstverhältnis mit Ist-Austritt. Die Beschäftigungsnummer wird in der Nichtleistungszeitenverwaltung zur korrekten Behandlung von parallelen Dienstverhältnissen sowie in Berechnungen und Auswertungen verwendet.

Beispiel
Beispiel.png
1295346284000018770.png

Bezeichnung
Hier kann eine Bezeichnung für das Dienstverhältnis eingetragen werden. 
Datenbesitzer für Ansehen
Wenn nicht jeder User dieses Dienstverhältnis sehen darf, so ist hier eine Datenbesitzergruppe zu hinterlegen, welche die User umfasst, die das Dienstverhältnis sehen dürfen.
Ende
Ende des Dienstverhältnisses
Ende Beschäftigung
Ende der Beschäftigung bzw. das Datum eines echten Ist-Austritts.
Ende Betriebliche Vorsorge
Dieses Feld wird abhängig von den Angaben in den Feldern "Kündigungsentschädigung bis" und "nicht konsumierte Urlaubstage" automatisch mit einem Wert versorgt. 
Ende Entgelt
Dieses Feld wird abhängig von den Angaben in den Feldern "Kündigungsentschädigung bis" und "nicht konsumierte Urlaubstage" automatisch mit einem Wert versorgt. 

In der Austrittsschablone verfügt dieses Feld über die Funktionstaste F8. Mit der Funktionstaste F8 oder mittels Mausklick auf Funktion_F8.png öffnet sich das Ende Entgelt Berechnungsjournal. Hier kann die Berechnung des Ende Entgelt-Datums sowie die Berechnung der UEL- und UEL-Verlängerungstage nachvollzogen werden.
 
1119885459001401810_1.png
Freifeld 01
 
Freifeld 04

Freifeld 06

Freifeld 08

Freifeld 11
 
Gesundheitsberuf
Ab 01.01.2018 müssen Arbeitgeber in Gesundheitsberufen bei "Berufsangehörigen der Pflege" sowie der "medizinisch-technischen Dienste" im Zuge der ÖGK-Anmeldung Details zum Gesundheitsberuf melden. In diesem Feld ist der Gesundheitsberuf bei derartigen Fällen zu hinterlegen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Biomedizinische/r AnalytikerIn
  • DiätologIn
  • Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn
  • ErgotherapeutIn
  • LogopädIn
  • OrthoptistIn
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe)
  • PflegefachassistentIn
  • PhysiotherapeutIn
  • RadiologietechnologIn
  • Sonstige Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe
  • Sonstige Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste
1319981408000005030_0.png
Ist-Eintritt
Dieses Feld muss auf "Ja" stehen, wenn es sich um einen "echten" bzw. arbeitsrechtlichen Eintritt handelt.

Wird ein neues Dienstverhältnis aufgrund eines Tarifgruppenwechsels, wegen einer Ruhendzeit (z. B. Präsenzdienst, Mutterschutz oder Karenz) oder wegen einer Änderung des Wochenmodells angelegt, erfolgt hier kein Eintrag, da es sich dabei nur um ein technisches Dienstverhältnis, aber keinen arbeitsrechtlichen Eintritt handelt.
Kind
Angabe, ob 1., 2., 3. Kind usw. Es sind nur ganze positive Zahlen erlaubt.
Dieses Feld ist nur aktiv, wenn im Feld "Ruhendstatus" die Ausprägung "Mutterschutz" oder "Karenz (gesetzlich)" oder "Karenz (freiwillig)" gewählt worden ist. Ist das der Fall, kann eingegeben werden, ob es sich um das 1., 2. oder 3. Kind usw. handelt. Demzufolge sind ganzzahlige numerische Eingaben in diesem Feld erlaubt (Beispiel: 1 oder 4). Diese Information wird im Programm Dienstnehmer am Reiter "Dienstverhältnis" eingetragen und wurde in der Vergangenheit für die Dienstzeitanrechnung von Karenzdienstverhältnissen benötigt (siehe LOHN → Stammdaten → Kollektivverträge → Reiter Dienstzeiten - Anrechnung). Bis 2022 war die Angabe des Kindes bei Mutterschutz bzw. Karenz ein Pflichtfeld.
Kündigungsentschädigung bis
In diesem Feld geben Sie bekannt, bis zu welchem Datum die Kündigungsentschädigung bezahlt wird.
 
Hinweis 
Hinweis.png

Bei der Eingabe einer Kündigungsentschädigung in der Austrittsschablone wird das Feld "UEL-/KÜE-Schablone" automatisch auf "Ja" gesetzt.
Achtung!
Achtung.png
Dieses Feld ist bei Dienstnehmern über die Funktion Austritt und nicht direkt am Dienstnehmerstamm zu erfassen!
Kündigungsentschädigung von
In diesem Feld legen Sie fest, ab welchem Datum die Kündigungsentschädigung zu bezahlen ist. 

Hinweis 
Hinweis.png

Bei der Eingabe einer Kündigungsentschädigung in der Austrittsschablone wird das Feld "UEL-/KÜE-Schablone" automatisch auf "Ja" gesetzt.
Achtung!
Achtung.png
Dieses Feld ist bei Dienstnehmern über die Funktion Austritt und nicht direkt am Dienstnehmerstamm zu erfassen!
Nicht konsumierte Urlaube
Hier werden nicht konsumierten Urlaubstage automatisch eingetragen. Wird die Urlaubsverwaltung über das Programm geführt, werden die Tage automatisch produziert.
 
Hinweis 
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Bei der Eingabe von nicht konsumierten Urlaubstagen wird das Feld "UEL/KÜE-Schablone" automatisch auf "Ja" gesetzt.
Achtung!
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Dieses Feld ist bei Dienstnehmern über die Funktion Austritt und nicht direkt am Dienstnehmerstamm zu erfassen!
Ruhendstatus
Zeigt den aktuell gültigen Ruhendstatus. Der Ruhendstatus wird zwischen Dienstnehmerstamm und Haupt-Dienstverhältnis synchronisiert.
Die folgenden Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nicht ruhend
  • Präsenzdienst
  • Zivildienst
  • Mutterschutz
  • Karenz (gesetzlich)
  • Karenz (freiwillig)
  • Bildungskarenz
  • Pflegekarenz
  • Hospizkarenz
  • Diverse Ruhezeit
  • Truppenübung
  • Unbezahlter Urlaub länger als einen Monat
  • Rehabilitationskarenz
  • Familienzeit/Papamonat
  • Kinderrehabilitation

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Besonderheiten im Paket LOHN
Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG.

Achten Sie des Weiteren für die korrekte Dienstzeitanrechnung darauf, dass Ruhendzeiten wie Mutterschutz, Karenz (gesetzlich), Karenz (freiwillig) bzw. Familienzeit/Papamonat zeitlich richtig abgegrenzt sind. Dies gilt sowohl für Mütter als auch für Väter.

Besonderheiten im Paket LEA
Hintergrundinformationen lesen Sie unter LEA-spezifische Besonderheiten im Bereich Führung Dienstverhältnisse/Historische Stammdaten.
Sonstiger Abmeldetext
Wird im Feld Abmeldegrund die Ausprägung "99 - sonstige Gründe" ausgewählt, kann in diesem Feld ein "sonstiger Abmeldetext" erfasst werden.
Teilzeit-Vereinbarung
Ab dem Lohnjahr 2021 kommt diesem Feld eine wesentliche Bedeutung bei der Berücksichtigung des § 77 Abs. 4 lit. a EStG (Kontrollsechstel) insofern zu, als dass bestimmte Ausschlussgründe, bei deren Vorliegen eine Berechnung des Kontrollsechstels unterbleibt, erkannt werden. Weitere Informationen zum Kontrollsechstel nach § 77 Abs. 4 lit. a EStG entnehmen Sie der Themendokumentation Kontrollsechstel - LSt-SZ-Rollung gemäß § 77 Abs. 4 lit. a EStG.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Altersteitzeit kontinuierlich
  • Altersteilzeit geblockt-Freizeitphase
  • Pflegeteilzeit
  • Bildungsteilzeit
  • Elternteilzeit mit Rechtsanspruch
  • Sabbatical
  • Sabbatical-Freizeitphase
  • Familienhospizteilzeit
  • Wiedereingliederungsteilzeit
  • Teilpension (gültig bis 31.12.2023)
  • Elternteilzeit ohne Rechtsanspruch
  • Altersteilzeit geblockt
  • Teilzeit: Handelt es sich um eine Teilzeit-Vereinbarung, die kein Ausschlussgrund für das Kontrollsechstel und auch durch keine andere Art von Teilzeit-Vereinbarung abgedeckt ist, dann sollte diese Ausprägung gewählt werden.
  • Teilzeit gem. § 14 AVRAG (über 50 LJ)
  • Teilzeit gem. § 14 AVRAG (familiäre Beistandspflicht)
  • Teilzeit gem. Teilpensionsgesetz (APG)
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Urlaubstage pro Woche
Sobald die Funktion "Austritt" ausgeführt wird, werden in diesem Feld die Urlaubstage pro Woche laut Wochenarbeitszeitmodell (wird bei vorhandenem Wochenmodell automatisch vorgeschlagen) eingetragen.

Dieses Feld ist insbesondere bei einer Urlaubsersatzleistung oder einer Kündigungsentschädigung relevant und wird durch die Funktion Austritt automatisch befüllt.
Versicherungsverhältnis-Nr. (BVA)
Versicherungsverhältnisnummer (BVA)

Alle Felder Reiter "Versicherung"

abweichende ÖGK (BV)
In diesem Feld ist jene Gesundheitskasse zu hinterlegen, bei der der Dienstnehmer gemeldet ist. Das Feld ist nur bei Notariatskandidaten für die Betriebliche Vorsorge (BV) auszufüllen. Weitere Informationen zur Abrechnung von Notariatskandidaten entnehmen Sie der Themenhilfe.

Hinweis
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Im Programm "Dienstnehmer" wird die laufende Nummer der Gesundheitskase laut Firmen-ÖGK-Zuordnung zugeteilt (ersichtlich im Programm "Lohnfirma" am Reiter ÖGK), nicht die ÖGK-Nr., die im Paket CRM unter Stammdaten → Institutionen → Gesundheitskassen ersichtlich ist. 

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Alterspension möglich ab
Das Feld wird im Paket LOHN benötigt. Werden bestimmte Altersvoraussetzungen erreicht, werden die Abschläge vom Programm automatisch angewendet. Um auch den Anspruch auf Alterspension in die Prüfung einbeziehen zu können, muss in diesem Feld das entsprechende Datum hinterlegt werden. Es muss immer der Monatserste eingegeben werden, der auch am Pensionsbescheid angedruckt ist. Ist das der Fall, wird ab dem jeweiligen Monat automatisch der entsprechende Abschlag zur Anwendung gebracht. Unter Abschlag versteht man den Entfall des Arbeitslosenversicherungsbeitrags und des Zuschlages nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz.

Wird ein untermonatiges Datum in dieses Feld eingegeben, werden erst ab dem nachfolgenden Monat der AV-Beitrag und IE-Zuschlag nicht mehr abgerechnet.

Über die F8-Funktion zu diesem Feld wird das mögliche Regelpensionsalter anhand des Geschlechts und Geburtsdatums ermittelt. Dieser ermittelte Wert ist lediglich als Vorschlagswert zu interpretieren, da die für das Regelpensionsalter erforderlichen Versicherungszeiten nicht bekannt sind.
Angehörige
Dieses Feld dient zur Anlage der Familienangehörigen eines Dienstnehmers.
 
Hat der Dienstnehmer beispielsweise Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, muss zur richtigen Darstellung am L16 der jeweilige Ehepartner bzw. das jüngste Kind angelegt werden. Auch im Falle einer Pfändung wird die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen erstmalig aus den hier vorhandenen Einträgen ermittelt. Das Feld Unterhaltsberechtigte Personen muss danach manuell gewartet werden.

Einen Überblick über die erfassten Angehörigen bietet die Auswertung "Angehörigenliste" im Programm Auswertungsdesigner bzw. Lohnauswertungen drucken.
Arbeitsverhältnis
Die Eingabe des Arbeitsverhältnisses stellt eine Pflichteingabe dar. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern 
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Arbeiter
  • Angestellter 
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AV-Staffelung
Dieses Feld steht ab dem Lohnjahr 2019 nicht mehr zur Verfügung. Hier kann in Lohnjahren bis 2018 eingestellt werden, ob die ALV-Staffel-Automatik angewendet werden soll oder nicht, wobei die Standardeinstellung immer auf "anwenden" gesetzt ist. 
Beginn Betriebliche Vorsorge
Bei BV-pflichtigen Dienstnehmern wird im Feld "Beginn Betriebliche Vorsorge" automatisch das Eintrittsdatum + ein Warte-Monat vorgeschlagen. Bei Wiedereintritten wird es erkannt, wenn der Warte-Monat entfällt.
 
Beispiel
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Tritt ein Dienstnehmer am 20. Jänner 2021 ein, beginnt die BV-Pflicht mit 20. Februar 2021.
 
Ausschlaggebend für die Berechnung und Abfuhr der BV-Beiträge sind jedoch die BV-Tage/Monat in der Bruttoerfassung.

Achtung!
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Bei nachträglicher Änderung dieses Feldes sind die BV-Tage in der Bruttoerfassung neu zu berechnen (Funktion "Tage neu berechnen" oder manuelle Erfassung) und im BV-Beginn-Monat zu kontrollieren.

Achtung! 
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Kontrollieren Sie bei Anlage eines parallelen Dienstverhältnisses am neuen Dienstverhältnis die Einstellungen diese Feldes und nehmen Sie, falls erforderlich, eine manuelle Korrektur vor.
Beitragsgruppe
Die Beitragsgruppe ist das wichtigste Kennzeichen für die Abrechnung eines Dienstnehmers. Aufgrund der weiteren Eingaben in den Feldern
 
Es werden nur jene Beitragsgruppen angeführt, die sich aus der Kombination der zuvor getätigten Eingaben ergeben und am häufigsten verwendet werden.  

Beispiel
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Arbeitsverhältnis: Angestellter
Versicherungsgruppe: Geringfügig
Versicherung: ASVG
 
Folgende Beitragsgruppen werden vorgeschlagen:

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Über die Combobox kann jederzeit auf die Anzeige aller Beitragsgruppen umgestellt werden.
Beschäftigung kürzer 1 Monat vereinbart
Mit diesem Feld wird gekennzeichnet, ob die Beschäftigung für kürzer als einen Monat vereinbart worden ist.
Betriebliche Vorsorge
Hier wird festgelegt, ob ein Dienstnehmer der "Abfertigung NEU" angehört oder nicht. Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers wird dieses Feld automatisch auf "Ja, weil Neueintritt" gestellt (Ausnahmen: Freie Dienstnehmer, Ferialpraktikanten und diverse Dienstnehmer wie z. B. Arbeiter mit BUAK-Zugehörigkeit).
 
Tritt ein Dienstnehmer in das neue Abfertigungssystem über, stehen die Ausprägungen  "Ja, weil Vollübertritt" oder "Ja, weil Teilübertritt" zur Verfügung, wobei die jeweilige Auswahl nur für die Rückstellungsberechnung von Bedeutung ist. Hinsichtlich der Berechnung der BV-Beiträge gibt es zwischen den Ausprägungen keinen Unterschied.
 
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja, weil Neueintritt
  • Ja, weil Vollübertritt
  • Ja, weil Teilübertritt
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Bonuspension
Falls es sich um eine Bonuspension handelt, ist dieses Feld mit "Ja" zu befüllen. Unabhängig von der Versicherung beträgt die Reduktion beim Dienstnehmer 5,12 % und beim Dienstgeber 6,28 %.
BV-Übertrittsbetrag
Im Falle eines Voll- oder Teilübertritts ist in diesem Feld der Übertrittsbetrag, der an die BV-Kasse überwiesen werden soll, einzutragen.
 
Hinweis
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Die Eintragung des Übertrittsbetrags hat abrechnungstechnisch gesehen keine Auswirkungen. Sie dient lediglich der richtigen Ausweisung am L16.
Der Beitrag wird dabei unter dem Punkt "Eingezahlter Betrag an BV" ausgewiesen.

Entwicklungshilfe Mindest-BMG
Für Einsatzverträge, die ab 01.01.2014 geschlossen werden, kommt eine Mindestbeitragsgrundlage in der Pensionsversicherung (§ 48 ASVG) zur Anwendung. 

Liegt das Entgelt des Dienstnehmers unter der Mindestbeitragsgrundlage, sind die Pensionsversicherungsbeiträge von der Mindestbeitragsgrundlage zu entrichten. Das heißt, ist der Einsatzvertrag ab 01.01.2014 geschlossen worden, muss das Feld auf "Ja" gesetzt werden. 

Jahr Mindestbeitragsgrundlage 
2024
2.163,78 
2023
2.090,61 
2022
2.027,75 
2021
1.986,04 
2020
1.922,59
20191.864,78
2018 
1.828,22
2017 
1.776,70
2016 
1.735,06 
2015 
1.694,39  
2014 
1.649,84 
Fallw. beschäftigt
In diesem Feld wird festgelegt, ob es sich bei dem Dienstnehmer um einen fallweise Beschäftigten handelt.  
Fallw. beschäftigt Tage
Hier werden die Tage ausgewählt, an denen der fallweise Beschäftigte beschäftigt wird.
Freier DN hat Anspruch auf SZ
Hat ein freier Dienstnehmer Anspruch auf Sonderzahlungen, muss das in diesem Feld hinterlegt werden. 
Geschäftsführung
Ab 2019 bzw. ab der Einführung der Tarifgruppen ist dieses Feld als Info-Feld zu verstehen.

Vor 2019 bzw. als noch mit Beitragsgruppen abgerechnet worden ist, hat dieses Feld gesteuert, ob ein handelsrechtlicher Geschäftsführer im sozialrechtlichen Sinn vorliegt (von KU befreit).
Gesetzl. Grundlage
Die Eingabe in diesem Feld wird für die Anmeldung bei der Gesundheitskasse benötigt. Grundsätzlich wird die gesetzliche Grundlage automatisch aufgrund der Werte in folgenden Feldern vorgeschlagen:
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Entgeltfortzahlungsgesetz
  • Angestelltengesetz
  • Gutsangestelltengesetz
  • Vertragsbedienstetengesetz
  • Journalistengesetz
  • Theaterarbeitsgesetz
  • Landarbeitergesetz
  • Hausbesorgergesetz
  • Hausgehilfen- und Hausangestelltengesetz
  • Heimarbeitergesetz
  • Berufsausbildungsgesetz
  • freier Dienstvertrag gemäß §4 Abs. 4 ASVG
  • Unterrichtspraktikumsgesetz (UPG)
  • Rechtspraktikantengesetz (RPG)
  • Zahnärztlicher Lehrgang (BGBI. 184/86)
  • Universitätsorganisationsgesetz (UOG)
  • Wehrgesetz (WehrG)
  • Zivildienstgesetz (ZDG)
  • Bundesgesetz Studienrichtung Veterinärmedizin
  • §9 ASVG (gemäß BMI)
  • Bauarbeiter Urlaubs- und Abfertigungsgesetz (BUAG)
  • andere Gesetze
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Gesetzl. Grundlage Text
Wird im Feld Gesetzl. Grundlage die Ausprägung "andere Gesetze" ausgewählt, kann hier der entsprechende Text dazu erfasst werden. 
Gesundheitskasse
In diesem Feld ist jene Gesundheitskasse zu hinterlegen, bei der der Dienstnehmer gemeldet ist. Jeder Dienstnehmer muss eine ÖGK-Lfd-Nr zugeordnet haben – insbesondere auch SV-freie Dienstnehmer, die natürlich auch abgerechnet werden.

Hinweis
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Im Programm "Dienstnehmer" wird die laufende Nummer der Gesundheitskasse laut Firmen-ÖGK-Zuordnung zugeteilt (ersichtlich im Programm "Lohnfirma" am Reiter ÖGK), nicht die ÖGK-Nr., die im Paket CRM unter Stammdaten → Institutionen → Gesundheitskassen erfasst ist.

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IE (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Zuschlag nach dem Insolvenz-Entgeltsicherungsgesetz (IESG-Zuschlag) abzuführen ist. Der Beitrag ist zur Gänze vom Dienstgeber zu tragen.
KU (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer die Kammerumlage oder Landarbeiterkammerumlage abzuführen ist. Hier sind die Beiträge vom Versicherten selbst zu tragen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:  
  • Nein
  • Arbeiterkammer
  • Landarbeiterkammer
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Lehrling mit Hilfsarbeiterlohn
Hat der Lehrling Anspruch auf Hilfsarbeiterlohn, muss dieses Feld auf "Ja" stehen, um die richtige Beitragsgruppe ermitteln zu können.
Lehrzeit bis
In den Feldern "Lehrzeit von" und "Lehrzeit bis" muss die Dauer des Lehrverhältnisses eingetragen werden. Sie wird vom System für die automatische Durchführung des Lehrjahreswechsels benötigt.

Im Dienstnehmerstamm am Reiter "Versicherung" ist es möglich, über die Funktionstaste F8 die gewünschte Lehrdauer auszuwählen. Abhängig von der Eingabe im Feld "Lehrzeit von" wird das Feld "Lehrzeit bis" mit dem richtigen Datum befüllt.

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Hinweis
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Die Felder sind nur dann aktiv, wenn im Feld Versichertengruppe die Ausprägung "Lehrling" hinterlegt wurde.
 

Lehrzeit von
In den Feldern "Lehrzeit von" und "Lehrzeit bis" muss die Dauer des Lehrverhältnisses eingetragen werden. Sie wird vom System für die automatische Durchführung des Lehrjahreswechsels benötigt.
 
Hinweis
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Die Felder sind nur dann aktiv, wenn im Feld Versichertengruppe die Ausprägung "Lehrling" hinterlegt wurde.
 

NB (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Nachtschwerarbeits-Beitrag entrichtet werden muss. Der Beitrag ist vom Dienstgeber zu tragen. 
Prozent für SZ-Zuschlag
Wird im Feld SV-Berechnung die Ausprägung "SV-Berechnung mit SZ-Zuschlag" ausgewählt, muss in diesem Feld der Prozentsatz für den SZ-Zuschlag erfasst werden. 
PV-Reduktion bei Regelpension
Falls eine PV-Reduktion bei Erwerbstätigkeit neben der Regelpension anzuwenden ist, muss dieses Feld mit "Ja" befüllt werden (gültig bis Ende 2025). Dieses Feld gibt es in der Auswahl ab dem Jahr 2026 nicht mehr.
Schutzmonat Geringfügigkeit
In diesem Feld legen Sie fest, ob bei dem Dienstnehmer der Schutzmonat bei Geringfügigkeit angewendet werden soll.
 
Tritt während der vollversicherten Beschäftigung durch Verringerung des Entgelts die Voraussetzung für eine geringfügige Beschäftigung ein, endet die Vollversicherung erst am Ende des laufenden Monats. Der Schutzmonat soll den Dienstnehmer vor einem nachträglichen Wegfall des Krankenversicherungsschutzes bewahren. Dies gilt jedoch nur dann, wenn nicht bereits am Monatsersten feststeht, dass das Entgelt ab diesem Monat unter der Geringfügigkeitsgrenze bleibt. 
 
Beispiel
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Ein Dienstnehmer erhält ein variables Gehalt, dessen Höhe erst am Ende des Beitragszeitraumes feststeht.
  • Jänner € 560,00
  • Februar € 573,00
  • März € 510,00
  • April € 501,00
Lösung:
Das Entgelt liegt zwar im Monat März unter der Geringfügigkeitsgrenze (Gesetzeswert 551,10 €, Stand Jahr 2025), da dies aber erst am Ende des Monats feststeht, besteht von Jänner bis März Vollversicherungspflicht. Ab April liegt dann nur mehr eine geringfügige Beschäftigung mit Teilversicherung in der UV vor.
 
Hinweis
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Damit der Schutzmonat berücksichtigt wird, muss das Feld "Schutzmonat Geringfügigkeit anwenden" auf "Ja" stehen und im Feld Voll Gering Wechsel die entsprechende Tarifgruppe hinterlegt sein.
Service-Entgelt
Falls für den Dienstnehmer aufgrund persönlicher Umstände eine Befreiung vom Service-Entgelt (E-Card-Gebühr) besteht, muss dieses Feld auf "Nein" gestellt werden. Liegt eine Befreiung des Service-Entgelts aufgrund der Versicherung (z. B. VAEB oder BVA) vor, dann muss dieses Feld nicht auf "Nein" gestellt werden, denn die Befreiung wird aufgrund der Versicherung erkannt. Die Höhe des Service-Entgelts (E-Card-Gebühr) wird jährlich durch das Jahresupdate angepasst und steht in den Gesetzeswerten.
Sozialfonds
Über dieses Feld wird geregelt, ob ein Beitrag zum Sozialfonds über einen Zuschlag zur Tarifgruppe auf der mBGM übermittelt und letztlich an die ÖGK gezahlt wird. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -: Kein Sozialfonds

  • AKÜ: Arbeitskräftsüberlasser. Ab Jänner 2013: Beiträge an den "Sozial- und Weiterbildungsfonds" sind gem. § 22a AUG zu leisten. Für Angestellte sind ab 2017 Beträge zu entrichten. Löst den Zuschlag Z05 "Weiterbildungsbeitrag - AÜG" auf der mBGM aus. Bis 2018 wurde am Beitragsnachweis die Beitragsgruppe N18 für Arbeiter bzw. N28 für Angestellte ausgewiesen. Als Bemessung wird die allgemeine SV-Beitragsgrundlage (bis zur HBGL) herangezogen. Dies gilt auch für Sonderzahlungen.

  • Bewachungsgewerbe: Ab Juli 2026: Löst den Zuschlag Z15 "Beitrag Sozialfonds Bewachungsgewerbe" auf der mBGM aus.

  • Gebäudereinigungsgewerbe: Ab Juli 2026: Löst den Zuschlag Z16 "Beitrag Sozialfonds Gebäudereinigungsgewerbe" auf der mBGM aus.
Hinweis
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Sollte es innerhalb eines Monats zu zwei oder mehreren Dienstverhältnissen kommen, z. B. aufgrund eines Tarifgruppenwechsels, so ist bei jedem Dienstverhältnis das Häkchen im Dienstnehmerstamm für "Ja" zu setzen. Andernfalls kann keine mBGM bzw. keine korrekte mBGM erstellt werden.
SV-Berechnung
In diesem Feld ist zu hinterlegen, wie die SV-Berechnung erfolgen soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Keine SV: Es wird keine SV berechnet

Normale SV: Die SV wird entsprechend der Tarifgruppe berechnet.

AMPFG-Lehrling § 2 Abs. 7: AMPFG steht für Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz. Bei geringem Einkommen vermindert sich der vom Lehrling zu tragende Anteil am Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei einer monatlichen Beitragsgrundlage (bzw. Sonderzahlung).

Erwachsenenbildung: Pauschalierte Aufwandsentschädigungen bis zu einer Obergrenze für Lehrende an Einrichtungen, die vorwiegend Erwachsenenbildung im Sinne des § 1 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Förderung der Erwachsenenbildung und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln betreiben, gelten nicht als Entgelt. Voraussetzung ist, dass die Tätigkeit des Lehrenden nicht dessen Hauptberuf (zeitlicher Aspekt) und die Hauptquelle der Einnahmen (finanzieller Aspekt) bildet. Liegt ein Abrechnungsstatus mit dieser Ausprägung bereits vor, dann kann die Feldausprägung nicht mehr geändert werden.

Vorstandsmitglied: Für SV-pflichtige Vorstandsmitglieder

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Die Ausprägung "SV-Berechnung mit SZ-Zuschlag" steht zusätzlich in allen Lohnjahren bis inkl. 2018 zur Verfügung und ist mit der Jahresumstellung auf 2019 weggefallen.
SW
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Schlechtwetterentschädigungsbeitrag zu entrichten ist. Der SW-Beitrag ist je zur Hälfte vom Dienstgeber und Dienstnehmer zu tragen. 
Tabakmonopolgesetz
Unterliegt der Dienstnehmer dem  § 27 Abs. 2 Tabakmonopolgesetz (ausschließliche persönliche Rechte von in Tabakfachgeschäften mitarbeitenden Angehörigen von Tabaktrafikanten aus dem Kreis der Menschen mit Behinderung), muss dieses Feld auf "Ja" stehen. Es handelt sich dabei um einen Jahreswert, der bei der Neuanlage eines Dienstnehmers angegeben werden muss (Standard = Nein) und für die Anmeldung bei der ÖGK benötigt wird.

Ein Angehöriger (Verwandter) kann die Trafik nach dem Ableben des bisherigen Eigentümers übernehmen, wenn nachgewiesen werden kann, dass dieser Verwandte in den letzten 7 Jahren mindestens 5 Jahre in dieser Trafik Vollzeit beschäftigt gewesen ist. Dies kann nachgewiesen werden, wenn dieses Feld bei der Anlage des Dienstverhältnisses mit "Ja" befüllt wird und somit bei der Anmeldung des angehörigen Dienstnehmers bei der ÖGK gemeldet wird.
Teilentgelt – Ausschöpfung HBGL
Nur bis zum Jahr 2019 relevant:
Kommt ein Dienstnehmer in Teilentgelt, ist für die Zeiträume im Teilentgelt und im vollen Entgelt die Höchstbeitragsgrundlage getrennt zu betrachten. In diesem Feld können Sie festlegen, welche Reihenfolge herangezogen werden soll.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Tägl. HBGL: TE vor lfd. Bezüge
  • Tägl. HBGL: TE nach lfd. Bezüge 
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Versichertengruppe
Auswahl der Versichertengruppe

Aufgrund der Eingaben in den Feldern
wird die Auswahl im Feld "Tarifgruppe" bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • vollversichert
  • Geringfügig
  • Lehrling
  • Freier Dienstnehmer
  • Geringfügig freier Dienstnehmer 
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Hinweis
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Die Felder Lehrzeit von, Lehrzeit bis und Tarifgruppe nach Lehrzeit sind nur dann aktiv, wenn hier die Ausprägung "Lehrling" ausgewählt wird.
Versicherung
Auswahl der Versicherung
 
Aufgrund der Eingaben in den Feldern
wird die Auswahl im Feld Tarifgruppe bereits im Vorhinein hinsichtlich ihrer Relevanz eingeschränkt.

Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • ASVG
  • VAEB
  • BVA
  • GSVG
  • NVG (Notariatskandidat): Weitere Informationen zur Abrechnung von Notariatskandidaten entnehmen Sie unserer Themenhilfe.
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Voll Gering Wechsel
Wird in diesem Feld die entsprechende Tarifgruppe eingetragen, wird die Geringfügigkeitsgrenze bei jeder Abrechnung überprüft. Bei Bedarf - d. h., wenn die Geringfügigkeitsgrenze entweder unter- oder überschritten wird - werden die Inhalte der Felder "Tarifgruppe" und "Voll Gering Wechsel Tarifgruppe" ausgetauscht.

Im Falle eines Wechsels der Tarifgruppe wird ab dem Lohnjahr 2019 keine Änderungsmeldung an die ÖGK mehr erstellt. Die Meldung der Änderung an die ÖGK erfolgt mit der nächsten mBGM. Wird im Feld "Voll Gering Wechsel" keine Tarifgruppe eingetragen, wird auch keine Voll-Gering-Prüfung durchgeführt.

Natürlich muss darauf geachtet werden, dass eine passende Tarifgruppe eingetragen wird.
 
Beispiel
Feld "Tarifgruppe": 2001 - B002 Ang.
Feld "Voll Gering Wechsel Tarifgruppe": 2501 - B030 Gfg. Ang.
WF (ab 2019 nur BVA)
Angabe, ob für diesen Dienstnehmer der Wohnbauförderungs-Beitrag zu entrichten ist. Der WF-Beitrag ist je zur Hälfte vom Dienstgeber und Dienstnehmer zu tragen. 

Alle Felder Reiter "Kollektivvertrag"

Beschäftigungsjahr
Über dieses Feld erfolgt die zeilenmäßige Zuordnung des Dienstnehmers in der Lohn-/Gehaltstabelle des Kollektivvertrags. 
BJ Dauer (in Monaten)
In diesem Feld können Sie in Monaten festlegen, wie lange ein Beschäftigungsjahr tatsächlich dauert. Standardmäßig werden 12 Monate vorgeschlagen. Bei einer verkürzten Lehrzeit kann sich diese Dauer verkürzen. 

Beispiel
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Die Lehrzeit wird von drei auf zwei Lehrjahre verkürzt. In diesem Beispiel ist im Feld "BJ Dauer (in Monaten)" der Wert "8" einzugeben, da alle acht Monate eine Vorrückung erfolgt.
Diäten Unternummer
Existieren in einem KV mehrere Diätentabellen, muss hier die entsprechende Diäten Unternummer hinterlegt werden. 
Diätenstufe
Dieses Feld wird für die Dienstreiseabrechnung benötigt. Es wird festgelegt, welche im KV hinterlegte Diätenstufe beim jeweiligen Dienstnehmer zur Anwendung kommt.
Fixwerte
Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Fixwerte, in dem Fixbeträge und Fixsätze je Dienstnehmer (z. B. Grundbezug, Fixprämie, Sachbezug ...) hinterlegt werden können.  
Hinweis bei KV-Vorrückung
Wollen Sie vor einer KV-Vorrückung darüber informiert werden, muss dieses Feld auf "Ja" stehen. Der Hinweis steht dann einen Monat vorher auf der Hinweisliste.
Kollektivvertrag
Wird ein Dienstnehmer einem Kollektivvertrag zugeteilt,
  • wird der im KV-Stamm hinterlegte Monats- und Überstundenteiler vorgeschlagen,
  • kann die KV-Vorrückung automatisiert und eine KV-Mindesteinstufung durchgeführt werden,
  • kann bei der Lohnarteneingabe in der Bruttoerfassung auf KV-abhängige Beträge, Sätze und Berechnungen (UZ, WR ...) zugegriffen werden.  
Mit F4 kann der Kollektivvertrag ausgewählt werden. Ist das HGKV-Modul in Verwendung und wurde ein Kollektivvertrag in diesem Feld hinterlegt, so kann mit F8 der HGKV Text eingesehen werden.
KV Unternummer
Verfügt der Kollektivvertrag über unterschiedliche Lohn- und Gehaltstabellen (z. B. eigene Tabelle je Bundesland), muss in diesem Feld die entsprechende KV-Unternummer eingetragen werden.
KV-Lohn
Wird in den Feldern Verwendungsgruppe und Beschäftigungsjahr ein Wert aus der Lohn- und Gehaltstabelle hinterlegt, wird hier der dazugehörige KV-Lohn angezeigt. 
KV-Unterzahlung korrigieren
In diesem Feld legen Sie fest, ob eine eventuelle KV-Unterzahlung korrigiert werden soll. 
KV-Vorrückung
In diesem Feld legen Sie fest, ob der Vorrückungswert im Fall einer KV-Vorrückung auf das aktuelle Gehalt bzw. den Lohn des Dienstnehmers angewendet werden soll. Steht dieses Feld auf "Ja" und springt der Dienstnehmer von einem Beschäftigungsjahr in das nächste, dann wird die Differenz zwischen dem alten und neuen KV-Wert dem aktuellen Gehalt bzw. Grundlohn addiert. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • wie im KV hinterlegt
  • Ja 
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Standardgemäß (ohne DN-Vorschlag) steht das Feld auf "nein".
 
Bei der Ausprägung "wie im KV hinterlegt" werden die Felder "Hinweis bei KV-Vorrückung" und "KV-Unterzahlung korrigieren" automatisch inaktiv gestellt. Es wird empfohlen, im Kollektivvertrag einzustellen, ob die KV-Vorrückung ausgeführt werden soll oder nicht und bei den Dienstnehmern die Ausprägung "wie im KV hinterlegt" zu nutzen. Nur bei jenen Dienstnehmern, bei denen die KV-Vorrückung anders als im KV geregelt stattfinden soll, ist dann eine Anpassung im Programm "Dienstnehmer" vorzunehmen.
 
Beispiele zur KV-Vorrückung finden Sie im Spezialthema Lohn- und Gehaltserhöhung unter dem Punkt KV-Vorrückung einzelner Dienstnehmer.

Beispiel
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Beschäftigungsjahr Verwendungsgruppe 1 
1  1500 
2 
1500 
3 
1600 

KV-Vorrückung = Ja

Beschäf­tigungs­jahr vor der Vor­rückung Fixwert vor der Vor­rückung
Beschäf­tigungs­jahr nach der Vor­rückung 
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Nein) 
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Ja) 
1  1500
2
1500 
1500
1 
1550 
2
1550 
1550 
2 
1500
3
1600 
1600 
2 
1550 
3 
1650 
1650 

KV-Vorrückung = Nein

Beschäf­tigungs­jahr vor der Vor­rückung Fixwert vor der Vor­rückung
Beschäf­tigungs­jahr nach der Vor­rückung
Fixwert vor der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Nein)
Fixwert nach der Vor­rückung (KV-Unterzahlung korrigieren = Ja)
1  1500
2
1500
1500
1 
1550 
2
1550
1550
2 
1500
3
1500
1600
2 
1550 
3
1550
1600

Monatsteiler
Wurde beim Dienstnehmer im gleichnamigen Feld ein Kollektivvertrag hinterlegt, wird der Monatsteiler automatisch aus dem KV-Stamm übernommen. Bei Teilzeitdienstnehmern ist der Teiler entsprechend niedriger!

Beispiel
Beispiel.png
Monatsteiler bei einer 40-Stunden-Woche: 173
Monatsteiler bei einer 20-Stunden-Woche:   86,5
nächste BJ-Änderung
In diesem Feld muss bei der Neuanlage eines Dienstnehmers einmalig festgelegt werden, wann die erste (nächste) Beschäftigungsjahr-Änderung erfolgen soll.
Die eingetragene Jahreszahl wird im weiteren Verlauf automatisch aufgrund der in der L/G-Tabelle hinterlegten Vorrückungen angepasst.
nächster KV-Sprung
In diesem Feld wird errechnet, wann der nächste KV-Sprung erfolgt. In der Regel stimmen die Werte aus den Feldern "nächste BJ-Änderung" und "nächster KV-Sprung" überein. Gibt es jedoch Einträge in den Feldern Vorrückung aussetzen und/oder Vorrückungstopf, wird dies bei der Ermittlung berücksichtigt. 
 
Beispiel
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nächste BJ-Änderung
2025
Vorrückungstopf
-
Vorrückungen aussetzen
2
nächster KV-Sprung
2026

Das Feld "nächster KV-Sprung" ist in folgenden Fällen leer:
  • In der L/G-Tabelle ist in den nächsten Beschäftigungsjahren kein neuer Wert hinterlegt. Wenn der Dienstnehmer nicht mehr vorrückt, weil er bereits jetzt in einem Beschäftigungsjahr ist, nachdem keine weiteren Werte hinterlegt sind, dann wird das Feld nicht mehr befüllt.

  • In der L/G-Tabelle ist in den nächsten Beschäftigungsjahren (Zeilen) der beim Dienstnehmer hinterlegten Verwendungsgruppe (LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer → Reiter "Kollektivvertrag") kein Wert (Betrag bzw. Satz) mehr hinterlegt. Stattdessen ist ein Rösselsprung, also ein Sprung in eine neue Verwendungsgruppe, eingetragen. Da es sich dabei um keinen Betrag bzw. Satz handelt, wird das Feld "nächster KV-Sprung" im Dienstnehmerstamm nicht befüllt.

    Beispiel
    Beispiel.png



    IT-KV:

    1087148334001699968.png

    Hat ein Dienstnehmer mit dem Kollektivvertrag der IT die Verwendungsgruppe "1 - Einstiegsstufe" im ersten Beschäftigungsjahr hinterlegt, so wird das Feld "nächster KV-Sprung" befüllt, denn es gibt noch einen neuen Betrag im Beschäftigungsjahr 2: (Stand 2026)

    1087148334001699968_1.png

    Hat der Dienstnehmer mit dem Kollektivvertrag der IT die Verwendungsgruppe "1 - Einstiegsstufe" im zweiten Beschäftigungsjahr hinterlegt, so wird das Feld "nächster KV-Sprung" nicht befüllt, da ab dem Beschäftigungsjahr 3 kein weiterer Betrag mehr in der L/G-Tabelle eingetragen ist. Der Rösselsprung in die Verwendungsgruppe 2 des Beschäftigungsjahres 1 wird vom Feld "nächster KV-Sprung" im Dienstnehmerstamm nicht erkannt: (Stand 2026)

    1087148334001699968_2.png

  • Es müssen alle erforderlichen Felder für die KV-Einstufung hinterlegt sein. Darunter fallen insbesondere Kollektivvertrag, KV-Unternummer, Verwendungsgruppe, Beschäftigungsjahr, Vorrückungsdatum und nächste BJ-Änderung. Wenn eines dieser Felder nicht befüllt ist, kann der nächste KV-Sprung nicht ermittelt werden. In manchen Fällen löst eine erneute Eingabe der Werte in diese Felder eine Neuberechnung des Feldes "nächster KV-Sprung" aus.

  • Es muss einen Monat beim jeweiligen Dienstnehmer geben, der endverspeichert ist. Insbesondere wird dieses Feld im Eintrittsmonat noch nicht angezeigt. Im Zuge der Endverspeicherung wird das Feld automatisch befüllt.
Schnitte
Schnitte
Tagesteiler
Der Tagesteiler gibt die Anzahl der durchschnittlichen Arbeitstage pro Monat an und wird beispielsweise dazu verwendet, um den Grundbezug auf eine Tagesbasis herunterzurechnen.
 
Beispiel
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Um das Krankenentgelt tageweise berechnen zu können, muss das Gehalt durch den Tagesteiler dividiert werden.
Tagesteiler bei einer 5-Tage-Woche = 22, Monatsgehalt = € 2.000,00 → € 2.000,00/22 = € 90,91 pro Tag
Teilzeitprozent lt. KV
Der Teilzeitprozentsatz laut Kollektivvertrag wird abhängig vom Feld Teilzeitberechnung automatisch ermittelt. Dieses Feld wird für die Prüfung der KV-Unterzahlung in der Abrechnungskontrolle herangezogen.

Hinweis
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Der Teilzeitprozentsatz hat Auswirkungen auf die Berechnung von Schnitten, Sonderzahlungen und Rückstellungen. Daher ist es wichtig, diese Daten korrekt zu pflegen.

Hinweis
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Ist der Teilzeitprozentsatz laut KV nicht korrekt, so kann eine Neuberechnung angestoßen werden. Dazu ist unter LOHN → Stammdaten → Dienstnehmer am Reiter "Kollektivvertrag" beim Feld "Kollektivvertrag" kurzfristig ein anderer Kollektivvertrag zu hinterlegen, danach wieder der benötigte Kollektivvertrag.

Jedes Mal wenn ein Kollektivvertrag im Feld eingetragen wird, erscheint folgende Meldung:

"Sollen die Felder "Monatsteiler", "Überstundenteiler", "KV-Vorrückung", "KV-Unterzahlung korrigieren" und "Hinweis bei KV-Vorrückung" laut KV-Stamm angepasst werden?"

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Wird der kurzfristig falsche Kollektivvertrag hinterlegt, so wird die Meldung mit "Nein" bestätigt. Trägt man wieder den benötigten KV ein, so wird die Meldung mit "Ja" bestätigt.
Terminisierte Lohnarten
Mit der Funktionstaste F8 oder durch einen Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster für Terminlohnarten.
Verwendungsgruppe
Über dieses Feld erfolgt die spaltenmäßige Zuordnung des Dienstnehmers in der Lohn-/Gehaltstabelle des Kollektivvertrags. 
Vorrückung anwenden
Über dieses Feld wird gesteuert, was im Fall einer KV-Vorrückung geschehen soll. Genauer gesagt wird hier festgelegt, ob der Vorrückungswert auf das aktuelle Gehalt bzw. den Lohn des Dienstnehmers angewandt werden soll. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • wie im KV hinterlegt
  • Ja, nur Korrektur der KV-Unterzahlung
  • Ja, mit Korrektur der KV-Unterzahlung
  • Ja, ohne Korrektur der KV-Unterzahlung 
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Standardgemäß steht das Feld auf "wie im KV hinterlegt".
 
Beispiele zu den einzelnen Ausprägungen finden Sie im Spezialthema "Lohn- und Gehaltserhöhungen" unter dem Punkt Vorrückung anwenden.
Vorrückung aussetzen (Anzahl)
Hier kann die Anzahl der Vorrückungen eingegeben werden, die nicht berücksichtigt bzw. durchgeführt werden sollen.
 
Wird hier beispielsweise der Wert 2 hinterlegt, werden die nächsten zwei Vorrückungen nicht automatisch vorgenommen. Nach einer "nicht stattgefundenen" Vorrückung wird die Anzahl auf den Wert 1 reduziert. Erst wenn das Feld wieder leer steht, werden KV-Vorrückungen wieder automatisch durchgeführt.
Vorrückungsdatum (TT.MM)
Eingabe jenes Datums (im Format TT.MM), zu welchem der Dienstnehmer in der Lohn-/Gehaltstabelle um ein Beschäftigungsjahr vorrückt.
 
Bei der Neuanlage eines Dienstnehmers wird dieses Feld automatisch mit dem 1. des Eintrittsmonats (z. B. 1. Mai oder 1. Oktober) initialisiert, was einer Vorrückung zu Monatsbeginn entspricht. Dieser Wert kann natürlich überschrieben werden.
 
Handelt es sich jedoch um einen Lehrling, wird wie folgt vorgegangen:
 
Liegt der Lehrzeit-Beginn vor dem Eintrittsdatum bzw. entspricht er dem Eintrittsdatum, werden in diesem Feld der Eintrittstag und der Eintrittsmonat eingetragen. Beginnt die Lehrzeit erst später bzw. ist der Lehrzeit-Beginn größer als das Eintrittsdatum, werden beim Vorrückungsdatum der Lehrzeitbeginn-Tag und der Lehrzeitbeginn-Monat eingetragen.
 
Hinweis
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Wurde in diesem Feld ein Tag > 1 (z. B. 15.06) eingetragen, wird aufgrund der KV-Vorrückung im Zuge der Endverspeicherung des Vormonats (in diesem Beispiel durch die Endverspeicherung von Monat 5) ein neues Dienstverhältnis angelegt, bei dem die Vorrückung automatisch vorgenommen wird.
 
Wurden die Lohnverrechnungsdaten aus BMD 5.5 übernommen, wird wie folgt initialisiert:
 
Im Falle eines Lehrlings werden hier der Eintrittstag und der Vorrückungsmonat übernommen. Wenn es sich nicht um einen Lehrling handelt, werden der Monatserste und der Vorrückungsmonat eingetragen.
Vorrückungstopf
Arbeitgeber und Arbeitnehmer können rechtswirksam vereinbaren, dass eine freiwillige Gehaltserhöhung auf die nächsten Vorrückungen angerechnet wird.
 
Der Vorrückungstopf kann mit einem beliebigen Betrag gefüllt werden und hat die Aufgabe, die nächsten automatischen Erhöhungen durch Vorrückung zu neutralisieren. Der Vorrückungstopf wird dabei um den nicht angewandten Vorrückungswert vermindert bis dieser den Wert Null erreicht.

Beispiel
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Ein Dienstnehmer hat ein Ist-Gehalt von € 2.000,00. Er bekommt eine Gehaltserhöhung um € 150,00. Mit dem Dienstnehmer ist vereinbart worden, dass die nächsten Vorrückungen mit dieser Erhöhung abgegolten sind. Diese € 150,00 werden im Vorrückungstopf hinterlegt.
 
Nach einem Jahr erhöht sich der KV-Lohn des Dienstnehmers von 1.800,00 auf 1.850,00. Da im Vorrückungstopf des Dienstnehmers ein Wert hinterlegt ist, bekommt der Dienstnehmer keine Gehaltserhöhung. Der Betrag wird von € 150,00 auf € 100,00 vermindert. Der Vorrückungswert wird gekürzt, bis er auf null steht.
Überstundenteiler
Wurde beim Dienstnehmer ein Kollektivvertrag hinterlegt, wird der Überstundenteiler automatisch aus dem KV-Stamm übernommen. Bei Teilzeit-Dienstnehmern ist der Teiler entsprechend niedriger!

Beispiel
Überstundenteiler bei einer 40-Stunden-Woche: 158
Überstundenteiler bei einer 20-Stunden-Woche:   79
Überzahlung dämpfen (in Prozent)
Wird in diesem Feld ein Prozentsatz hinterlegt (z. B. 50 %), wird bei der nächsten Vorrückung eine etwaige Überzahlung um den hier hinterlegten Prozentsatz (in diesem Fall 50 %) reduziert.

Alle Felder Reiter "Finanzamt"

Aliq. Pendlerpauschale
In diesem Feld wird die Aliquotierung der Pendlerpauschale nach Drittel eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Pendlerpauschale
  • 1/3 (bei 4 bis 7 Tagen)
  • 2/3 (bei 8 bis 10 Tagen)
  • 3/3 (bei mindestens 11 Tagen)
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Besonderheiten des Feldes
Wird im Feld Pendlerpauschale ein Wert ungleich "keine Pendlerpauschale" eingetragen (egal ob Neuanlage oder bei bestehenden Dienstnehmern), wird dieses Feld automatisch anhand der Arbeitstage laut Wochenmodell und in Abhängigkeit des Eintrittsdatums mit der entsprechenden Ausprägung initialisiert. Ist kein bzw. kein korrektes Wochenmodell hinterlegt, muss das Feld manuell eingestellt werden.  
Aliq. Pendlerpauschale Folgemonat
In diesem Feld wird die Aliquotierung der Pendlerpauschale nach Drittel für das Folgemonat eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Änderung
  • keine Pendlerpauschale
  • 1/3 (bei 4 bis 7 Tagen)
  • 2/3 (bei 8 bis 10 Tagen)
  • 3/3 (bei mindestens 11 Tagen)
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Besonderheiten des Feldes
Dieses Feld wird prinzipiell mit dem Wert "keine Änderung" initialisiert. Ergibt sich bei einem Dienstnehmer aufgrund des Eintritts im ersten Monat eine andere Drittelung, wird anhand des hinterlegten Wochenmodells die entsprechende Einstellung für das Folgemonat ermittelt. Ist kein bzw. kein korrektes Wochenmodell hinterlegt, muss das Feld manuell bearbeitet werden. 
Aliquotierung § 68 (1), (2)
In diesem Feld können Sie festlegen, ob im Falle einer Kürzung der LSt-Tage (z. B. bei Ein- und Austritt oder bei Anlage eines neuen technischen Dienstverhältnisses) die Freibeträge nach § 68 (1) und § 68 (2) aliquotiert werden sollen. Ab der Jahresumstellung 2020/2021 wird dieses Feld für das neue Jahr immer auf die Standardausprägung "Nein" zurückgesetzt.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

Nein: Die Freibeträge § 68 (1) bzw. § 68 (2), werden nicht aliquotiert. Im Falle von 2 Dienstverhältnissen wird je Dienstverhältnis der nicht aliquotierte Freibetrag herangezogen.

Ja, § 68(1) und (2): Die Freibeträge § 68 (1) bzw. § 68 (2) werden aliquotiert. In diesem Fall werden sowohl die Stunden als auch die Beträge der Lohnarten entsprechend den jeweiligen Lohnsteuertagen aliquotiert. Insbesondere bei Anlage technischer Dienstverhältnisse (z. B. durch untermonatigen Wochenmodellwechsel) wird diese Ausprägung automatisch in diesem Monat eingestellt. Mit der Endverspeicherung wird wieder die Ausprägung "Nein" im nächsten Monat initialisiert.

Ja, nur § 68(1): Der Freibetrag § 68 (1) wird aliquotiert. Hier erfolgt nur eine Berücksichtigung des Betrages der Lohnarten. Der Freibetrag wird entsprechend den jeweiligen Lohnsteuertagen aliquotiert. Diese Ausprägung wird automatisch, sofern erforderlich, bei Umstellungen aus BMD 5.5 verwendet und ist vom Anwender nie manuell einzustellen.

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Alleinverdiener/-erzieher
Hat der Dienstnehmer Anspruch auf den Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, muss in diesem Feld die jeweilige Einstellung getroffen werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Alleinverdiener
  • Alleinerzieher
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AVAE Kinder
Hier muss die Anzahl der Kinder für die Berechnung des AVAB bzw. AVAE erfasst werden.

Anzahl der Kinder 
Höhe des AVAB/AVAE jährlich (2024)
Höhe des AVAB/AVAE jährlich (2025)
AVAB/AEAB: 1 Kind€ 572,00€ 601,00
AVAB/AEAB: 2 Kinder 
€ 774,00
€ 813,00
AVAB/AEAB: Zusatzbetrag für jedes weitere Kind  
€ 255,00
€ 268,00

DB
Dienstgeberbeitrag - Ist der Dienstnehmer DB-pflichtig?
DZ
Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag. Ist der Dienstnehmer DZ-pflichtig? Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Ja, prozentuelle Bmg
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Im Fall der Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ist im Feld DZ - Bmg Prozentsatz der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der DZ-Bmg herangezogen werden soll.

Beispiel
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Betreuer in Alten-/Pflegeheimen sind ab 1.1.2025 nur mehr zu 80 % DZ befreit. Dazu muss im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt werden. Im Feld DZ - Bmg Prozentsatz ist ein Prozentsatz von 20 zu hinterlegen.

Ausgangssituation: DZ-BMG = € 2.000,00
DZ = Ja, prozentuelle Bmg
DZ-Bmg Prozentsatz = 20 %
DZ-Bmg neu = 2.000,00 * 20 % = € 400,00

DZ – BMG Prozentsatz
Wurde im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt, ist in diesem Feld der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der DZ-Bmg herangezogen werden soll.

Beispiel
Beispiel.png
Betreuer in Alten/Pflegeheimen sind ab 1.1.2025 nur mehr zu 80 % vom DZ befreit.
Dazu muss im Feld DZ die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt werden. Im Feld DZ - Bmg Prozentsatz ist ein Prozentsatz von 20 zu hinterlegen.

Ausgangssituation: DZ-BMG = € 2.000,00
DZ = Ja, prozentuelle Bmg
DZ-Bmg Prozentsatz = 20 %
DZ-Bmg neu = 2.000,00 * 20 % = € 400,00

DZ-Bundesland
Ab dem Jahr 2026 ist das Feld "DZ-Bundesland" ein Pflichtfeld und ersetzt das Feld "Finanzamt Lfd-Nr".
Sofern ein Dienstnehmer im Feld "DZ" die Ausprägung auf "Ja" gesetzt hat, ist dieses Feld zwingend mit einem der folgenden Werte zu befüllen:
  • Wien
  • Niederösterreich
  • Burgenland
  • Oberösterreich
  • Salzburg
  • Tirol
  • Vorarlberg
  • Kärnten
  • Steiermark
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Wurde ein Bundesland ausgewählt, erscheint neben der Combobox der akutell gültige Prozentsatz.
E109a-Leistungsart
In diesem Feld wird festgelegt, welche Leistungsart in der Rubrik B am E109a angekreuzt werden soll.
 
Es gibt acht unterschiedliche Leistungsarten:
 
1 = Leistungen als Mitglied des Aufsichtsrates ...
2 = Leistungen als Bausparkassenvertreter und Versicherungsvertreter
3 = Leistungen als Stiftungsvorstand
4 = Leistungen als Vortragender, Lehrender und Unterrichtender
5 = Leistungen als Kolporteur und Zeitungszusteller
6 = Leistungen als Privatgeschäftsvermittler
7 = Leistungen als Funktionär von öffentlich-rechtlichen Körperschaften
8 = sonstige Leistungen, die im Rahmen eines freien Dienstvertrags erbracht werden

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Erbringt ein Dienstnehmer innerhalb eines Jahres verschiedene Leistungen, so ist für diesen Dienstnehmer ein eigenes Dienstverhältnis je Leistungsart anzulegen.

Achtung!
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Wird die E109a-Leistungsart unterjährig geändert, muss zwingend eine Scheinaufrollung beim jeweiligen Dienstnehmer durchgeführt werden.
E109a-Steuer-Nr.
In diesem Feld ist die Steuernummer des freien Dienstnehmers einzutragen. Die E18-Steuernummer ist im Format <Finanzamtnummer> xxx/yyyy zu erfassen (Beispiel 51 123/4567).
Expatriate mit WK-Pauschale
Falls es sich bei dem Dienstnehmer um einen Expatriate mit Werbungskostenpauschale handelt, ist das Feld mit "Ja" zu befüllen.

Weitere Informationen zu Expatriates entnehmen Sie unserem umfangreichen Themendokument.
Expatriate-WKP im akt. Monat
Wenn eine Expatriate-Werbungskostenpauschale im aktuellen Monat vorliegt, dann ist dieses Feld mit "Ja" zu befüllen.

Weitere Informationen zu Expatriates entnehmen Sie unserem umfangreichen Themendokument.
Finanzamt
Hinterlegen Sie hier das DZ-Finanzamt des Dienstnehmers.  
Indiv. Pendlerpauschale/Monat
Wird im Feld Pendlerpauschale die Ausprägung "Individuelle Pendlerpauschale" ausgewählt, muss in diesem Feld der entsprechende Wert hinterlegt werden. 
Invalidenfreibetrag § 35
In diesem Feld kann der Invalidenfreibetrag (Freibetrag gemäß § 35 EStG) hinterlegt werden. Dieses Feld ist nur von pensionsauszahlenden Stellen oder Körperschaften öffentlichen Rechts auszufüllen, d. h., im Standardfall ist dieses Feld nicht zu befüllen.
J/6-Neuber. bei Aufroll.
In diesem Feld wird festgelegt, ob eine Neuberechnung des Jahressechstels bei Aufrollungen durchgeführt werden soll. Ab der Jahresumstellung 2020/2021 wird dieses Feld für das neue Jahr immer auf die Standardausprägung "Ja, bei Bezüge § 67 Abs. (1,2)" zurückgesetzt.
Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
Nein: Das Jahressechstel wird nicht neu berechnet.
 
Ja: Das Jahressechstel wird bei Stammdaten- und Lohnartenaufrollungen neu berechnet. Beispielsweise wird das Jahressechstel neu berechnet, wenn Vordienstbezüge von anderen Dienstgebern in den Stammdaten erfasst werden und die Sonderzahlung nochmals in der Bruttoerfassung eingegeben wird.
 
Ja, bei Bezüge § 67 Abs. (1,2): (Standardeinstellung) Hier wird das Jahressechstel nur dann neu berechnet wenn Bezüge nach § 67 Abs. (1,2) betragsmäßig geändert werden.
 
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Km Wohnung/Arbeitsstätte
Wird bei einem Dienstnehmer die Pendlerpauschale berücksichtigt, sind auch die entsprechenden Kilometer (Kilometeranzahl der einfachen Wegstrecke zwischen Wohnsitz und Arbeitsstätte) für die Berechnung des Pendlereuros zu erfassen (Pflichtfeld).
 
Hinweis 
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Beim Speichern des Datensatzes wird geprüft, ob im Fall einer Pendlerpauschale auch die entsprechende Kilometeranzahl hinterlegt wurde. Ist das nicht der Fall, erhalten Sie folgende Meldung:
 
"Im Feld "Km Wohnung/Arbeitsstätte" müssen die entsprechenden Kilometer eingetragen sein, falls für Mitarbeiter eine Pendlerpauschale abgerechnet wird." 

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L16/E109a Nr.
Die L16-/E109a-Nr. wird automatisch vergeben. Dienstverhältnisse mit gleicher L16-/E109a-Nr. werden am Jahres- bzw. Austrittslohnzettel (L16) bzw. am E109a zusammen dargestellt. Ist eine Änderung dieser Nummer nötig, so kann im Dienstnehmerstamm am Reiter "Finanzamt" bei Feld "L16/E109a Nr." die korrekte Nummer eingetragen werden.
Landarbeiterfreibetrag
In diesem Feld ist festzulegen, ob ein Landarbeiterfreibetrag zusteht oder nicht. Dieses steht ab dem Jahr 2016 nicht mehr zur Verfügung, da der Landarbeiterfreibetrag mit Jahresende 2015 gestrichen wurde.
Lohnsteuerberechnung
Mit diesem Feld legen Sie die Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers fest. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
 
Normale Lohnsteuer: (Standardeinstellung) Die Lohnsteuer wird normal nach der üblichen Lohnsteuerprogression berechnet.
 
Freier Dienstvertrag: Diese Einstellung ist insbesondere bei Freien Dienstnehmern zu verwenden, für die das Formular E109a zu befüllen ist.
 
Pensionist: Bei Zusatz- bzw. Firmenpensionen, Bezügen aus Pensionskassen, Zusatzpensionen von Kammern (Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Ärztekammer, Apothekerkammer, Patentanwaltskammer etc.), Pensionszahlungen der Kirche für Priester/Ordensleute. 
 
Fixer Prozentsatz § 69 (1), § 70 (2) Z 2:
Bei Auswahl dieser Ausprägung muss der abzurechnende steuerliche Prozentsatz im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) hinterlegt werden.

Bei Abrechnung gemäß § 70 (2) Z 2 gilt:
  • Erst ab einem erfassten Prozentsatz von 20 % im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) erfolgt die Lohnsteuerberechnung gemäß § 70 (2) Z 2 EStG.
  • Es wird ein Lohnzettel (L16) erstellt und
  • die Kennzahl 230 am Lohnzettel (L16) wird nicht befüllt.
Bei Abrechnung gemäß § 69 (1) gilt:
  • Bei einem Prozentsatz von unter 20 % im Feld Lohnsteuer Berechnung (%) kommt § 69 (1) EStG zur Anwendung und
  • es wird kein Lohnzettel L16 erstellt. 
Keine Lohnsteuer: Es wird keine Lohnsteuer berechnet.
 
Keine Lohnsteuer wegen DBA: Es wird keine Lohnsteuer wegen eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) berechnet. Die Lohnzettelart 8 wird jedoch erstellt. Lohnarten mit der Einstellung "Nein, falls LSt-Berechnung = Keine LSt aufgrund DBA" im Feld Auslandstätigkeit (begünstigt) können durch diese Ausprägung nicht übersteuert werden. Das Feld "Anteilige LSt-Tage (Inland) DBA-BefrM" steht nur bei dieser Ausprägung der Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers zur Verfügung. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung im Rahmen der COVID-19-Kurzarbeit für Grenzgänger.
 
Lohnsteuerabzug § 69 (2): Auszug aus § 69 Abs. 2 EStG: "(2) Bei Auszahlung von Bezügen aus einer gesetzlichen Kranken- oder Unfallversorgung sowie aus einer Kranken- oder Unfallversorgung der Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen gemäß § 25 Abs. 1 Z 1 lit. c und e, bei Auszahlung von Rehabilitationsgeld gemäß § 143a ASVG und bei Auszahlung von Wiedereingliederungsgeld gemäß § 143d ASVG sind 25% Lohnsteuer einzubehalten, soweit diese Bezüge 30 Euro täglich übersteigen. Wird ein 13. bzw. 14. Bezug zusätzlich ausgezahlt, hat ein vorläufiger Lohnsteuerabzug von diesen Bezügen zu unterbleiben. Zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren haben die Versicherungsträger bis zum 31. Jänner des folgenden Kalenderjahres einen Lohnzettel (§ 84) auszustellen und an das Finanzamt der Betriebsstätte zu übermitteln. In diesem Lohnzettel ist ein Siebentel gesondert als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen."
 
Beschränkt steuerpfl. § 70 (2) Z 1: Bei beschränkt steuerpflichtigen Dienstnehmern.
 
Pensionist mit erh. Absetzbetrag: Bei Pensionisten (analog zur Ausprägung "Pensionist") mit erhöhtem Absetzbetrag.
 
Lohnsteuerabzug § 69 (5): Diese Einstellung hat zur Folge, dass keine Lohnsteuer in der Abrechnung berechnet wird. Am L16 muss ein Siebentel der Bezüge in der Kennzahl 220 ausgewiesen werden. Auszug aus § 69 Abs. 5 EStG: "(5) Bei Auszahlung von Bezügen im Sinne des § 25 Abs. 1 Z 3 lit. d hat die auszahlende Stelle bis 31. Jänner des folgenden Kalenderjahres einen Lohnzettel (§ 84) zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren auszustellen und an das Finanzamt der Betriebsstätte zu übermitteln. In diesem Lohnzettel sind ein Siebentel der ausgezahlten Bezüge als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen. Ein vorläufiger Lohnsteuerabzug hat zu unterbleiben." In der Netto-Vorschau erscheint ein entsprechender Hinweis auf diese spezielle Einstellung der Lohnsteuerberechnung des Dienstnehmers.

Lohnsteuerabzug § 69 (3): Alle Lohnarten, welche eine LSt-Pflichtigkeit aufweisen, fließen in die Kennzahl 210 "Bezüge gemäß § 25" am L16 ein. Ein Siebentel der Bezüge gemäß § 25 wird als Sonderzahlung gemäß § 67 Abs. 1 ausgewiesen (ohne Versteuerung). Das Siebentel wird ebenso wie die restlichen sechs Siebentel gem. § 69 Abs. 3 EStG besteuert. Lohnarten, welche auf LSt lfd § 68 Abs. 1 oder 2, § 3 oder § 3 Abs. 1 Z 16c gesteuert sind, fließen in die Bezüge LSt lfd und werden für die Ermittlung der Lohnsteuer herangezogen. Im Umkehrschluss heißt das, dass alle §-67-pflichtigen Lohnarten bei der LSt-Berechnung nicht berücksichtigt werden. Für den Freibetrag werden statt der LSt-Tage die Kalendertage angesetzt. Pro Kalendertag werden 20 Euro in Abzug gebracht, die restliche Bmg LSt Lfd wird mit fixem Prozentsatz von 22 % versteuert. SV-Beiträge/Werbungskosten werden am L16 nicht berücksichtigt. Auszug aus § 69 Abs. 3 EStG: "(3) Bei Auszahlung von einkommensteuerpflichtigen Bezügen nach dem Heeresgebührengesetz 2001 sind 22% der Lohnsteuer einzubehalten, soweit diese Bezüge 20 Euro täglich übersteigen. Zur Berücksichtigung dieser Bezüge im Veranlagungsverfahren hat die auszahlende Stelle bis zum 31. Jänner des Folgejahres einen Lohnzettel (§ 84) auszustellen und an ihr Finanzamt zu übermitteln. In diesem Lohnzettel ist ein Siebentel der einkommensteuerpflichtigen Bezüge nach dem Heeresgebührengesetz 2001 gesondert als sonstiger Bezug gemäß § 67 Abs. 1 auszuweisen."

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Lohnsteuerberechnung (%)
Wird im Feld Lohnsteuerberechnung die Ausprägung "Fixer Prozentsatz" gewählt, muss in diesem Feld der entsprechende Prozentsatz hinterlegt werden. Erst ab einem Prozentsatz von 20 % in diesem Feld und der Einstellung "Fixer Prozentsatz" im Feld Lohnsteuerberechnung
  • kommt § 70 (2) Z 2 EStG zur Anwendung,
  • wird ein Lohnzettel (L16) erstellt und
  • wird die Kennzahl 230 am Lohnzettel (L16) nicht befüllt. 
"Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer", die dem Anwendungsbereich des § 70 (2) Z 2 EStG unterliegen, fallen NICHT in die Anwendungsbereiche der §§ 67 (1,2) EStG (Sonderzahlungen), 67 (6) EStG (fester Steuersatz, nach Tarif), 67 (8) lit. d EStG (UEL lfd + UEL SZ) sowie 67 (8) lit. b EStG (Kündigungsentschädigungen). Alle abgerechneten diversen Werbekosten fließen auf "LST lfd".

Ab 2024: Bei Abrechnungen nach fixen Steuersätzen gemäß § 70 (2) Z 2 EStG können mit den Bezügen unmittelbar zusammenhängende Werbungskosten vom vollen Betrag der Bezüge abgezogen werden.

Bei einem Prozentsatz von unter 20 % in diesem Feld und der Einstellung "Fixer Prozentsatz" im Feld Lohnsteuerberechnung kommt der § 69 (1) EStG zur Anwendung.

Für Grenzgänger von Liechtenstein gilt ein besonderer Steuersatz, die sogenannte Quellsteuer, von 4 %. Darüber hinaus sind noch weitere spezielle Eingaben im Dienstnehmerstamm notwendig. Beachten Sie für mehr Informationen das Kapitel Liechtenstein in unserer Onlinehilfe Auslandstätigkeiten.
Lohnsteuerfreibetrag
Eingabe des monatlichen Lohnsteuerfreibetrags gemäß § 63 EStG, der am Freibetragsbescheid vermerkt ist.

Gemäß § 103 Abs. 1a EStG gilt für den Zuzugsfreibetrag für Wissenschaftler und Sportler Folgendes:

"(1a) Bei Personen, deren Zuzug aus dem Ausland der Förderung von Wissenschaft oder Forschung dient und aus diesem Grunde im öffentlichen Interesse gelegen ist, kann das Finanzamt Österreich, unabhängig von der Gewährung einer Begünstigung gemäß Abs. 1 aufgrund des Zuzugs für einen Zeitraum von fünf Jahren ab dem Zeitpunkt des Zuzugs einen Freibetrag in Höhe von 30% der zum Tarif besteuerten Einkünfte aus wissenschaftlicher Tätigkeit festsetzen. Wird der Freibetrag gewährt, können daneben keine weiteren Betriebsausgaben, Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen, die im Zusammenhang mit dem Zuzug stehen, geltend gemacht werden."
 
Der Zuzugsfreibetrag in Höhe von derzeit 30 % der zum Tarif besteuerten Einkünfte ist manuell zu berechnen und kann in diesem Feld im Programm Dienstnehmer am Reiter "Finanzamt" erfasst werden. Dieser Betrag wird am Lohnzettel Finanz (L16) im selben Feld ausgewiesen wie der Zuzugsfreibetrag gem. § 103 Abs. 1a EStG. Dieses Feld kann nur dann für den Zuzugsfreibetrag gemäß § 103 Abs. 1a EStG verwendet werden, wenn es sich um KEINEN Auslandssachverhalt handelt.  
Lohnsteuerfreibetrag Folgejahr
Hinterlegen Sie hier den Freibetrag für das Folgejahr. Mit der Jahresumstellung wird er automatisch in das Feld "Lohnsteuer Freibetrag" geschrieben.
LSt lfd. Rollung § 77 (3)
Bei der Lohnsteuer lfd Rollung gemäß § 77 Abs. 3 EStG werden die zum laufenden Tarif versteuerten Bezüge gleichmäßig auf die Lohnzahlungszeiträume des Kalenderjahres aufgeteilt. Unterschiedlich hohe Bemessungsgrundlagen und die darauf anfallende Lohnsteuer werden dabei ausgeglichen. Es erfolgt eine Neuberechnung der Lohnsteuer. Entsteht aus der Aufrollung ein Guthaben, wird es dem Dienstnehmer ausbezahlt. Ist zu wenig Lohnsteuer abgeführt worden, erfolgt eine Nachzahlung.
 
Beispiel
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Monat
Lohnsteuer-BMGL
einbehaltene Lohnsteuer
Jänner
€ 1.638,30
€ 228,92
Februar
€ 1.474,74
€ 169,11
März
€ 2.457,90
€ 552,04
April
€ 2.867,55
€ 729,06
Summe
€ 8.438,79
€ 1.679,13

Die Lohnsteuerbemessungsgrundlage der vier Monate wird nun gleichmäßig aufgeteilt.

€ 8.438,79 / 4 = € 2.109,70 pro Monat
Bei einer BMGL von € 2.109,70 beträgt die Lohnsteuer € 401,56. Die durchschnittliche Lohnsteuer für die vier Monate beträgt daher € 1.606,24. Einbehalten wurden jedoch € 1.679,13. Der Differenzbetrag von € 72,89 ist dem Dienstnehmer auszubezahlen.
 
Bei der Lohnsteuerrollung handelt es sich jedoch um eine Kann-Bestimmung, d. h., der Arbeitgeber ist zur Anwendung nicht verpflichtet.
 
Da der Arbeitgeber die Aufrollung auch mehrmals pro Kalenderjahr durchführen kann, stehen folgende Ausprägungen zur Verfügung:
 
Nein
Es wird keine Aufrollung durchgeführt.
Ja, nur im Dezember bzw. bei Austritt
Die Lohnsteuerrollung der lfd. Bezüge wird nur einmal pro Jahr im Dezember oder bei Austritt gestartet.
Ja, nur laufender Monat
Die Aufrollung wird nur im laufenden Monat durchgeführt. Nach der Endverspeicherung des Monats wird die Ausprägung wieder auf "Nein" zurückgestellt.
Ja, jeden Monat
Die Lohnsteuerbemessungsgrundlagen der lfd. Bezüge werden jeden Monat neu durchgerechnet (aufgerollt).
Storno Vormonate
LSt-Aufrollungen bereits endverspeicherter Monate werden rückgängig gemacht.
 
Achtung!
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Die Lohnsteuer-Aufrollung ist nicht mehr zulässig, wenn der Dienstnehmer im Kalenderjahr Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung erhalten hat.
 
Hinweis
Hinweis.png
Das Ergebnis der Lohnsteuer lfd Rollung wird auf der Lohnart 9490 - LSt lfd Rollung § 77 ausgewiesen und zur Lohnart 9470 - LSt lfd addiert.
LSt SZ Rollung § 77 (4)
Übersteigen die sonstigen Bezüge innerhalb des Jahressechstels gemäß § 67 Abs. 1 und 2 die Freigrenze von € 2.615 (Stand 2026), beträgt die Steuer unter Anwendung des § 67 Abs. 12 6 % des € 620 übersteigenden Betrages. Die Steuer beträgt jedoch höchstens 30 % des € 2.100 übersteigenden Betrages (Einschleifregelung).
 
Bei der Einschleifregelung handelt es sich um eine Kann-Bestimmung, d. h., der Arbeitgeber ist zur Anwendung nicht verpflichtet. Soll die Einschleifregelung berücksichtigt werden, muss in diesem Feld der Monat der Berücksichtigung festgelegt werden. Folgende Voraussetzungen sind dabei zu beachten:
  • Die Einschleifregelung darf erst mit der letzten Zahlung eines sonstigen Bezuges im Kalenderjahr beim Dienstnehmer gesetzt werden. Stellt die Auszahlung der Weihnachtsremuneration im November den letzten sonstigen Bezug des Dienstnehmers dar, ist in diesem Feld der Monat "November" einzutragen.

  • Der Dienstnehmer muss das ganze Jahr beim selben Dienstgeber beschäftigt gewesen sein. Er darf nicht irgendwann während des Kalenderjahres eingetreten sein.
Funktionsweise:
Bei der Einschleifregelung wird die Summe der sonstigen Bezüge, welche innerhalb des Jahressechstels gelegen sind, ermittelt und einer Vergleichsrechnung unterzogen:
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Nach dem Vergleich zählt jenes Ergebnis, das für den Dienstnehmer günstiger ist (bei dem weniger Lohnsteuer herauskommt).
 
Hinweis
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Das Ergebnis der Lohnsteuer-SZ Rollung wird anschließend auf der Lohnart 9491 - LSt SZ Rollung § 77 ausgewiesen und zur Lohnart 9450 - LSt § 67 (1,2) addiert. 
Nachtarbeiter
Unterliegt die Arbeitszeit eines Dienstnehmers vorwiegend der Nachtarbeit (19:00 - 07:00 Uhr), so erhöht sich der Freibetrag gemäß § 68/1 EStG um 50 % auf € 600,00 (gem. EStG § 68/6).
 
Nachtarbeiter = Nein → § 68/1 EStG max. € 360,00
Nachtarbeiter = Ja → § 68/1 EStG max. € 540,00

Ab 1.1.2024 gelten folgende Werte:
Nachtarbeiter = Nein → § 68/1 EStG max. € 400,00
Nachtarbeiter = Ja → § 68/1 EStG max. € 600,00
NeuFöG
Das Neugründungs-Förderungsgesetz (NEUFÖG) wurde als Teil des Steuerreformgesetzes 2000 beschlossen. Mit dem NEUFÖG wird die Neugründung eines Betriebs durch zahlreiche Befreiungen von bestimmten Abgaben, Beiträgen und Gebühren erleichtert.
 
Das heißt, Betriebe, die nach dem 1. Mai 1999 NEU gegründet werden, sind für die Dauer eines Jahres
  • vom DB und DZ,
  • von Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung sowie
  • von den Wohnbauförderungsbeiträgen des Dienstgebers befreit.
Für die Neugründung nach dem 31.12.2011 gelten folgende Änderungen:
  • Der Zeitraum, innerhalb dessen Begünstigungen nach dem NEUFÖG beansprucht werden können, umfasst nunmehr den Kalendermonat, in welchem die Neugründung erfolgt sowie die 35 darauffolgenden Kalendermonate.
  • Die Begünstigung besteht für den Kalendermonat, in dem erstmals ein Dienstnehmer beschäftigt ist und die folgenden 11 Kalendermonate.
  • Ab dem 12. Kalendermonat, der dem Kalendermonat der Neugründung folgt, ist die Begünstigung nur noch für die ersten drei beschäftigten Dienstnehmer anzuwenden.
Pendlerpauschale
In diesem Feld wird die Pendlerpauschale eingestellt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine Pendlerpauschale
  • mindestens 20 km, Bus
  • mehr als 40 km, Bus
  • mehr als 60 km, Bus
  • mindestens 2 km, kein Bus
  • mehr als 20 km, kein Bus
  • mehr als 40 km, kein Bus
  • mehr als 60 km, kein Bus
  • individuelle Pendlerpauschale
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Hinweis 
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Wird in diesem Feld ein Wert ungleich "keine Pendlerpauschale" eingegeben, werden die Felder Aliq. Pendlerpauschale, Aliq. Pendlerpauschale Folgemonat und Km Wohnung/Arbeitsstätte aktiv gestellt.
VDZ BMG Jahressechstel
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld die BMGL für das Jahressechstel einzutragen.
 
BMGL Jahressechstel =
  Kennzahl 210
 
- Kennzahl 220
 
- Feld: Steuerfr. bzw. mit festen Sätzen versteuerte Bezüge gem. § 67 Abs. 3 bis 8
 
- Feld: Tarif verst. Sonst. Bezüge (§ 67 2, 6, 10)
 
Im Feld J/6-Neuber. bei Aufroll. im Programm "Dienstnehmer" am Reiter "Finanzamt" kann festgelegt werden, ob und wann es zu einer Neuberechnung des Jahressechstels kommen soll.

Bei einer Übernahme eines Dienstverhältnisses laut AVRAG mit allen Rechten und Pflichten aus einer NTCS Lohnverrechnung ist wie folgt vorzugehen:
Tragen Sie in diesem Feld den gesamten Betrag, der ursprünglichen Firma, der Lohnart "8200 J/6- bzw. J/12-Basis monatlich" ein.
Dieser Betrag ist am Lohnkonto ersichtlich. Wenn der gesamte Betrag der Lohnart 8200 in diesem Feld eingetragen wird, wird dieser beim Kontrollsechstel und bei der Lohnsteuer-SZ-Rollung (§ 77 Abs. 4 lit. a EStG) für das ganze Kalenderjahr in der Ziel-Firma berücksichtigt. Somit werden die Bezüge für das Kontrollsechstel der ursprünglichen und der Ziel-Firma herangezogen. 

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ Brutto (210)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 210 angeführt wird.

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ SV § 67 Abs. 1,2 (225)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 225 angeführt wird.

Achtung!
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Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ SV-Sonderzahlung
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der beim früheren Dienstgeber als "Beitragsgrundlage Sonderzahlung" angefallen ist. Vor dem Jahr 2019 konnte der Wert vom Beitragsgrundlagennachweis abgelesen werden. Ab 2019 muss stattdessen eine andere Auswertung herangezogen werden, wie beispielsweise das Lohnkonto. In einem NTCS Lohnkonto steht die Systemlohnart 8055 Bmg SV SZ zur Verfügung.

Achtung!
Achtung.png
Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
VDZ § 67 Abs. 1,2 (220)
Tritt ein Dienstnehmer während des Jahres ein und legt ein L16 vor, ist in diesem Feld jener Betrag einzutragen, der am L16 unter der Kennzahl 220 angeführt wird. 

Achtung!
Achtung.png
Die folgenden Felder sind vollständig im Eintrittsjahr vor der Auszahlung der Sonderzahlung zu befüllen, sofern ein Lohnzettel (L16) des vorherigen Dienstgebers vorliegt! Eine nachträgliche Korrektur stellt einen erheblichen Mehraufwand dar, da das Jahressechstel rückwirkend neu berechnet werden müsste. Bei Dienstnehmern, bei denen bereits Sonderzahlungen im aktuellen Jahr abgerechnet und die Vordienstbezüge nachträglich für das laufende Jahr erfasst worden sind, ist jedenfalls eine Scheinaufrollung durchzuführen.
§ 67 (1, 2) In- und Ausland
Laut der EAS-Auskunft 3331 des BMF ist es ab 2014 möglich, die Grenzen für sonstige Bezüge nach § 67 Abs. 1, 2 zwischen In- und Ausland anteilsmäßig aufzuteilen, wenn ein Dienstnehmer im gleichen Monat Inlands- und Auslandssonderzahlungen erhält. Die Aufteilung der Grenzen betrifft die Fragen,
  • welche Bezüge vorrangig das Jahressechstel ausschöpfen.
  • welche Bezüge vorrangig in der Staffelung der Prozentsätze des § 67 Abs. 1, 2 berücksichtigt werden.
Dafür gibt es im Lohnartenstamm bei der Lohnsteuer die neue Ausprägung § 67 Abs 1, 2 (Aufteilung der Grenzen zw. In- und Ausland).

Über dieses Feld kann die Einstellung der Lohnartenpflichtigkeit beim einzelnen Dienstnehmer übersteuert werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung: 

Bezüge direkt zuordenbar: Laut Lohnsteuerrichtlinien. Ausland geht vor Inland. Diese Ausprägung ist vorgangig gegenüber der Lohnartenpflichtigkeit, obwohl eine betroffene Lohnart eventuell in der Brutterfassung abgerechnet worden ist.

Grenzen anteilsmäßig aufteilen: Laut EAS 3331. Anteilsmäßiges Ausschöpfen im Verhältnis der SZ-Brutto-Inland zu SZ-Brutto-Ausland im Auszahlungsmonat. Diese Ausprägung ist vorgangig gegenüber der Lohnartenpflichtigkeit, obwohl eine betroffene Lohnart eventuell in der Brutterfassung abgerechnet worden ist.

Lt. Lohnartenpflichtigkeit: Laut EAS 3331. Alle Lohnarten, bei denen eingestellt ist, dass eine Aufteilung der Grenzen erfolgen soll (Programm "Lohnarten", Feld Auslandstätigkeit (begünstigt)), werden wie oben beschrieben aufgeteilt. Alle Lohnarten mit "normaler" Sonderzahlungspflichtigkeit werden vorrangig dem Ausland zugeteilt. Beachten Sie, dass die verwendete Auslandssonderzahlungslohnart bei dieser Ausprägung die Einstellung "§ 67 Abs. 1, 2 (Aufteilung der Grenzen zw. In- und Ausland)" im Feld Lohnsteuer (gem. EStG) haben muss.

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Weitere Informationen zu Auslandstätigkeiten entnehmen Sie unserem umfangreichen Themendokument.
Öffi-/Jobticket/Werkverkehr
Beförderung mit Öffiticket, Jobticket bzw. Werkverkehr gemäß § 26 Z 5 lit b. EStG.

Steht dieses Feld auf "Ja", d. h., wird ein Öffiticket oder Jobticket bezogen oder liegt ein Werkverkehr vor, wird das am Lohnkonto im jeweiligen Monat ausgewiesen.

Alle Felder Reiter "Gemeinde"

Arbeitsstätte
Die hier hinterlegte Arbeitsstätte ist jene, die am L16 in der Arbeitsstättenmeldung für die Statistik Austria des Dienstnehmers angedruckt wird.  
Gemeinde
Hier muss die Gemeinde hinterlegt werden, an die die Kommunalsteuer abzuführen ist. 
Gemeindeverteilung
In diesem Feld ist es möglich, eine Aufteilung der Kommunalsteuer auf mehrere Gemeinden vorzunehmen.

In der Praxis gibt es für die Gemeindeverteilung zwei Anwendungsfälle:
  • Der Betrieb erstreckt sich über mehrere Gemeinden (z. B. großer land- und forstwirtschaftlicher Betrieb)
  • Die Baustelle dauert länger als 6 Monate. In diesem Fall ist die Kommunalsteuer an die Gemeinde, in der sich die Baustelle befindet, abzuführen.
Beispiel
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Gemeindeverteilung automatisch erstellen
Soll die Gemeindeverteilung automatisch abhängig von der Kostenverteilung erstellt werden, dann ist dieses Feld mit "Ja" zu befüllen.
KommSt
In diesem Feld wird hinterlegt, ob der Dienstnehmer kommunalsteuerpflichtig ist. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Ja, prozentueller Bmg
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Im Fall der Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ist im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz der Prozentsatz zu hinterlegen, der für die Berechnung der KommSt-BMG herangezogen werden soll.
 
Beispiel
Beispiel.png
Wird im Feld "Kommunalsteuer" die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt und im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz 95 % erfasst, vermindert sich die Kommunalsteuer-BMG um 5 %.

Ausgangssituation: KommSt-BMG = € 2.000,00
Kommunalsteuer = Ja, prozentuelle Bmg
KommSt-Proz = 95 %
KommSt-BMG neu = 2.000,00 * 95 % = 1.900,00
KommSt – BMG Prozentsatz
Eingabe des Prozentsatzes, der für die Berechnung der KommSt-Bemessungsgrundlage herangezogen werden soll.
 
Beispiel
Beispiel.png
Wird im Feld "Kommunalsteuer" die Ausprägung "Ja, prozentuelle Bmg" ausgewählt und im Feld Kommst - Bmg Prozentsatz 95 % erfasst, vermindert sich die Kommunalsteuer-BMG um 5 %.

Ausgangssituation: KommSt-BMG = € 2.000,00
Kommunalsteuer = Ja, prozentuelle Bmg
KommSt-Proz = 95 %
KommSt-BMG neu = 2.000,00 * 95 % = 1.900,00
U-Bahn-Steuer
In diesem Feld wird festgelegt, ob der Dienstnehmer U-Bahn-Steuer-pflichtig oder U-Bahn-Steuer-befreit ist. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • keine U-Bahn-Steuer
  • U-Bahn-Steuer-pflichtig
  • U-Bahn-Steuer-befreit
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Wird bei der Dienstnehmeranlage eine Wiener Gemeinde mit Gemeindekennziffer 90101 hinterlegt, wird das Feld automatisch auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" gestellt.

Steht das Feld auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" oder "U-Bahn-Steuer-befreit" und ist keine Wiener Gemeinde hinterlegt, erfolgt beim Speichern folgende Warnmeldung:
"Aufgrund der Zuordnung zu einer nicht Wiener-Gemeinde sollte der Mitarbeiter nicht U-Bahn-Steuer-pflichtig sein".

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Die Hinterlegung der Gemeinde für die U-Bahn-Steuer erfolgt über die Felder Gemeinde Lfd-Nr und Abweichende Gemeinde U-Bahn-Steuer.

Hinweis
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Beachten Sie, dass es eine von den Wochenstunden abhängige Befreiung der U-Bahn-Steuer gibt. Achten Sie aus diesem Grund auch bei einem Wochenmodellwechsel auf die korrekte Einstellung dieses Feldes.

Hinweis
Hinweis.png
Lehrlinge mit einer Arbeitsstätte in Wien sind prinzipiell auf "U-Bahn-Steuer-pflichtig" zu belassen, da aufgrund der Versichertengruppe "Lehrling" am Reiter "Versicherung" keine DGA (U-Bahn-Steuer) berechnet wird. Nach dem Lehrzeitende wird aus dem Lehrling ein Arbeiter bzw. Angestellter und das Feld ist am Reiter "Gemeinde" bereits korrekt eingestellt.

Dienstnehmer, die das 55. Lebensjahr erreicht haben, werden automatisch von der U-Bahn-Steuer befreit. 

Hinweis
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Wenn die Wiener DGA (U-Bahn-Steuer) für einen Dienstnehmer zwar anfällt, aber die Kommunalsteuer an eine andere Gemeinde abgeführt werden muss, dann ist im Feld Gemeinde Lfd-Nr im Programm "Dienstnehmer" am Reiter "Gemeinde" die Wiener Gemeinde zu hinterlegen, die davor im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Gemeinden" angelegt worden ist.

Zusätzlich ist eine Gemeindeverteilung mit 100 % auf die gewünschte andere Kommunalsteuergemeinde zu hinterlegen. Im Feld Arbeitsstätte ist eine Arbeitsstätte in Wien zu wählen, die wiederum zuvor im Programm "Lohnfirmen" am Reiter "Arbeitsstätte" angelegt worden ist. Dies gilt auch für Konstellationen, in denen der Dienstnehmer ausschließlich Telearbeit in Wien macht und nicht an einer Arbeitsstätte der Firma.
 
Gemäß § 3 lit. e) des Wr. Dienstgeberabgabengesetzes fällt für Dienstverhältnisse, bei denen die vom Dienstnehmer zu leistende Arbeitszeit wöchentlich das Ausmaß von zehn Stunden (Stand Mai 2025) nicht übersteigt, keine DGA-Abgabe (U-Bahn-Steuer) an. Gerade bei unregelmäßigen Dienstzeiten kann es vorkommen, dass einmal die Grenze überschritten und im nächsten Monat unterschritten wird. Für diesen Zweck wurde die Lohnart 7492 "DGA-Wochen/U-Bahn-Steuer (Info)" eingerichtet, mit der manuell die DGA-Wochen pro Dienstnehmer übersteuert werden können. Der Dienstnehmer ist während der gesamten Zeit als "U-Bahn-Steuer-pflichtig" im Feld "U-Bahn-Steuer" eingestellt. Über die Lohnart 7492 können die tatsächlichen DGA-Wochen erfasst und abgerechnet werden. Natürlich kann die Lohnart 7492 importiert werden.
U-Bahn-Steuer bei "Abrechnung ohne Bezüge" berechnen
Ab dem Lohnjahr 2022: "Abrechnung ohne Bezug" bedeutet, dass bei der Prüfung der Lohnarten-Pflichtigkeiten die BV-Pflichtigkeit ausgeschlossen, das heißt, nicht geprüft wird. Somit kann z. B. bei "Krank ohne Entgelt" die Semisystemlohnart "Bmg BV Krank" in der Abrechnung enthalten sein und trotzdem wird dieser Monat als "Abrechnung ohne Bezug" erkannt.

Bis dem Lohnjahr 2021: In diesem Feld wird festgelegt, ob im Fall einer "Abrechnung ohne Bezüge" bei einem aktiven Dienstverhältnis (Feld Ruhendstatus hat die Ausprägung "Nicht ruhend") die U-Bahn-Steuer trotzdem berechnet werden soll. Wenn dieses Feld auf "Nein" steht, dann wird keine DGA (U-Bahn-Steuer) gerechnet, selbst wenn DGA-Wochen vorhanden sind. Dies gilt natürlich nur, wenn keine Eingabe- und Semisystem-Lohnart eine Pflichtigkeit aufweist.

Alle Felder Reiter "Divers"

Abrechnungskreis
Dienstnehmer, die zur gleichen Zeit abgerechnet werden sollen (z. B. Angestellte zum 25. und Arbeiter zum 30. des Monats), können in diesem Feld mit der gleichen Abrechnungskreisnummer gekennzeichnet werden. Im Anschluss kann die Monatsabrechnung (d. h. Bruttoerfassung, Abrechnung, div. Auswertungen und Endverspeicherung) getrennt bzw. je Abrechnungskreis durchgeführt werden.

Hinweis 
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Wenn Abrechnungskreise in Verwendung sind und ein Dienstnehmer diesen untermonatig wechselt, so wird im Zuge dessen ein neues Dienstverhältnis angelegt. Beim Endverspeichern dieses Dienstnehmers darf kein Abrechnungskreis als Filter hinterlegt sein.

Dieser Dienstnehmer ist extra zu verspeichern. Der Grund dafür liegt darin, dass eine Endverspeicherung pro Abrechnungskreis zu Statusproblemen führen kann.

Hinweis 
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Wenn im Dienstnehmerstamm bei den Einstiegsfeldern die Abrechnungskreiseingabe aktiviert ist, so wird dieser Filter bei den Combobox-Ausprägungen "alle Dienstnehmer" und "ausgetretene Dienstnehmer" ignoriert.
Besonderer Dienstnehmer
Relevant für die Jahresumstellung von 2018 auf 2019 vom Beitragsgruppensystem auf das Tarifsystem.
Betriebsrat
Auswahl des Betriebsrats, an den die Betriebsratsumlage abgeführt wird.
 
Hinweis
Hinweis.png
Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit", Feld Betriebsrat) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der BU bestimmt werden.
 
Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung der BU herangezogen. 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema in unserer Onlinehilfe Betriebsrat: Anlage und Abrechnung.
Entgeltfortzahlung
Nummer der Entgeltfortzahlungstabelle, sofern eine vom Lohnfirmenstamm abweichende Entgeltfortzahlungstabelle (Feld LFI_EFZNR) beim Dienstnehmer hinterlegt werden muss. Dies ist nur in wenigen Ausnahmefällen notwendig und nur möglich, wenn noch keine Krank- bzw. Unfall-Zeiträume auf der Beschäftigungsnummer erfasst worden sind.
 
Besprechen Sie den konkreten Anlassfall mit dem BMD Support.
Fibu-Kreis
Jeder Dienstnehmer kann einem bestimmten FIBU-Kreis zugeteilt werden. Ist das der Fall, kann je FIBU-Kreis ein eigener Buchungsbeleg erstellt werden. Auf den einzelnen Buchungsbelegen befinden sich anschließend nur Dienstnehmer mit dem gleichen FIBU-Kreis. Beachten Sie die Ausführung zum Einsatz von Fibukreise im Themendokument Lohnfirmen.
Freifeld 01 Jahr
Alphanumerisches Freifeld
Freifeld 01 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 02 Jahr
Alphanumerisches Freifeld 

Besonderheit Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5
Wurde im Personalstamm (LV038) am Schirm 11 - Feld 8 ein Koppelungs-Kz eingepflegt, wird dieses bei der Übernahme der Lohnverrechnung aus BMD 5.5 auf dieses Feld übernommen. Eine Koppelungsbedingung kann in Form einer Berechnung am Kollektivvertrag (Makro) definiert werden.
Freifeld 02 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 03 Jahr
Alphanumerisches Freifeld
Freifeld 03 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 04 Jahr
Alphanumerisches Freifeld 
Freifeld 04 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 05 Jahr
Alphanumerisches Freifeld 
Freifeld 05 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 06 Jahr
Datumsfreifeld 
Freifeld 06 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 07 Jahr
Datumsfreifeld 
Freifeld 07 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 08 Jahr
Datumsfreifeld   
Freifeld 08 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 09 Monat
Numerisches Freifeld
Freifeld 10 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 11 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 12 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen 
Freifeld 13 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 14 Monat
Numerisches Freifeld mit Nachkommastellen
Freifeld 15 Monat
Alphanumerisches Freifeld
Gewerkschaft
In diesem Feld kann die Gewerkschaft, an die die Gewerkschaftsbeiträge abzuführen sind, ausgewählt werden.
 
Hinweis
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Die Anlage und Verwaltung der Gewerkschaften bzw. der GW-Beitragsberechnung erfolgen im Paket CRM und DMS im Menüpunkt Stammdaten → Institutionen. Im Lohnfirmenstamm werden lediglich die Gewerkschaften, die für die jeweilige Firma von Bedeutung sind, zugeteilt.
 
 
Hinweis
Hinweis.png
Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit", Feld Gewerkschaft) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags bestimmt werden.

Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung des GW-Beitrags herangezogen.
Gewerkschafts-Mitgliedsnummer
Mitgliedsnummer des Dienstnehmers bei der Gewerkschaft 
Gewerkschaftsuntergruppe
Hier muss die Gewerkschaftsuntergruppe ausgewählt werden, bei der die automatische Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags definiert wurde.
 
Hinweis
Hinweis.png
Die Anlage und Verwaltung der Gewerkschaften bzw. der GW-Beitragsberechnung erfolgt im Paket CRM und DMS im Menüpunkt Stammdaten → Institutionen. Im Lohnfirmenstamm werden lediglich die Gewerkschaften, die für die jeweilige Firma von Bedeutung sind, zugeteilt.
 
Hinweis
Hinweis.png
Im Lohnartenstamm kann durch Kennzeichnung der entsprechenden Lohnarten (Reiter "Pflichtigkeit" → Feld Gewerkschaftsbeitrag) die Bemessungsgrundlage für die Berechnung des Gewerkschaftsbeitrags bestimmt werden.

Ist bei den Lohnarten nichts hinterlegt, wird die SV-Bemessungsgrundlage als Basis für die automatische Berechnung des GW-Beitrags herangezogen.
Kostvert-Abteilung-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja" werden im Reiter Kostenverteilung Abteilungen abgefragt.
KostVert-Art
Geben Sie an, ob die Kostenverteilung durch Prozentsätze, Bezugsgrößen (z. B. Mengen, Meter, Stück, Tonnen ...) oder durch Stunden am Reiter Kostenverteilung erfasst werden sollen. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:

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Prozent: Der Prozentwert, mit dem die Kosten verteilt werden sollen, ist zu erfassen. Die Summe aller Prozentwerte ergibt immer 100.

Beispiel 
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Die Kostenstellen 1 und 2 sind im Verhältnis 60 :40 verteilt. Die Prozentsätze 60 und 40 sind hinterlegt.
Das Gehalt in Höhe von € 3.000 wird auf die Kostenstellen 1 und 2 mit den Beträgen € 1.800 und € 1.200 aufgeteilt.

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Bezugsgröße: Werden Mengen am Buchungsbeleg berücksichtigt, dann werden Bezugsgrößen auf den Monatsteiler hochgerechnet.

Beispiel 
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Der Monatsteiler ist 173,2. In der Kostenverteilung wird auf die Kostenstellen 1 und 2 mit 100 und 55 mit der Art "Bezugsgröße" aufgeteilt.
Der Monatsteiler von 173,2 bzw. das Gehalt in Höhe von € 4.000 wird auf die Kostenstellen 1 und 2 wie folgt aufgeteilt:
  • mit den Mengen (173,2 / 155 * 100) = 111,74 bzw. dem Betrag (4000 / 155 * 100) = 2.580,65 

  • und mit der Menge (173,2 / 155 * 55) = 61,46 bzw. dem Betrag (4000 / 155 * 55) = 1.419,35 
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Stunden: Werden Mengen am Buchungsbeleg berücksichtigt, dann werden genau diese Stunden verwendet und nicht hochgerechnet.

Beispiel 
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In der Kostenverteilung wird auf die Kostenstellen 1 und 2 mit 100 und 55 mit der Art "Stunden" aufgeteilt. Das Gehalt in Höhe von € 4.000 wird abgerechnet.
Auf den Kostenstellen 1 und 2 landen genau die in der Kostenverteilung erfassten Stunden als Menge.

Der Betrag € 4.000 wird auf die Kostenstelle 1 mit (4000 / 155 * 100) = 2.580,65 bzw. (4000 / 155 * 55) = 1.419,35 aufgeteilt.

1141132837001700600_5.png

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Kostvert-Dimension-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja", werden im Reiter Kostenverteilung Dimensionen abgefragt.
KostVert-Fix
Hier können Sie festlegen, ob die erfasste Kostenverteilung fix oder variabel sein soll. Wählen Sie "fix" wenn die Verteilung auch im nächsten Monat gelten soll.
Kostvert-Geschäftsbereich-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja", werden im Reiter Kostenverteilung Geschäftsbereiche abgefragt. 
Kostvert-Kostenstellen-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja", werden im Reiter Kostenverteilung Kostenstellen abgefragt. 
Kostvert-Kostenträger-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja", werden im Reiter Kostenverteilung Kostenträger abgefragt. 
KostVert-Lohnart-Eingabe
Steht dieses Feld auf "Ja", werden im Reiter Kostenverteilung Lohnarten abgefragt. 
L16-Erstellmonat
Austrittsmonat. Es handelt sich dabei um jenen Monat, in dem der Austrittsmonat erstellt wird. Es ist im Prinzip jener Monat, in dem der Austritt über die Austrittsfunktion erfasst worden ist.
Lohnset per E-Mail
In diesem Feld kann festgelegt werden, ob die Lohnsets per E-Mail an den Dienstnehmer übermittelt werden sollen.
Notiz
An dieser Stelle können Notizen zum Dienstnehmer erfasst werden. Im Unterschied zu den Hinweisen erhalten Sie bei Notizen jedoch keine Benachrichtigung zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Alle Felder Reiter "Pfändung"

Beendigungsanspruch - Anzahl Grundbeträge
Stellt der Dienstnehmer beim Exekutionsgericht einen Antrag auf erweiterten Pfändungsschutz der einmaligen Beendigungsansprüche (§ 291d EO) und wird diesem stattgegeben, muss in diesem Feld die Anzahl der zu berücksichtigenden Grundbeträge (bzw. Monate) hinterlegt werden.  
Beendigungsanspruch - Anzahl HBGL
Werden Beendigungsansprüche wie Urlaubsersatzleistung und Abfertigung ausbezahlt, vervielfacht sich die HBGL für die Ermittlung des pfändbaren Betrages mit der Anzahl der Monate, für die die Beendigungsansprüche bezahlt werden (z. B. 3 Monatsentgelte Abfertigung = 3 Anspruchsmonate HBGL oder 28 Tage UEL = 2 Anspruchsmonate HBGL).
 
Wird in diesem Feld kein Wert eingegeben, erfolgt die Berechnung der Monatsanzahl automatisch (z. B. durch die Ermittlung der gesetzlichen Abfertigungsansprüche bzw. der UEL-Tage).
 
Beispiel
Beispiel.png
Abfertigung
in Höhe von
UEL für
Höchstberechnungs-
grundlage
2 Monatsentgelten
-
2 Anspruchsmonate
3 Monatsentgelten
17 Urlaubstage (= 23 SV-Tage)
3 Anspruchsmonate
1 Monatsentgelt
35 Urlaubstage (= 49 SV-Tage)
2 Anspruchsmonate
-
28 Urlaubstage (= 38 SV-Tage)
2 Anspruchsmonate
 
Werden Abfertigung und UEL nebeneinander ausbezahlt, richtet sich die Höchstberechnungsgrundlage nach dem längsten Anspruch.
 
Hinweis
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Bei der Auszahlung einer kollektivvertraglichen oder freiwilligen Abfertigung (oder anderen Beendigungsansprüchen wie z. B. Sozialplanzahlungen bei DV-Ende) müssen die Anspruchsmonate auf jeden Fall manuell berechnet und eingetragen werden, da die Monatsanzahl vom Programm nicht festgestellt werden kann.  
Bei Austritt verbleibende SZ-Grundbeträge rechnen
In diesem Feld kann festgelegt werden, ob bei Austritt die verbleibenden SZ-Grundbeträge gerechnet werden sollen.
Erhöhungs-/Herabsetzungsbetrag
Soll das Existenzminimum aufgrund einer behördlichen Entscheidung erhöht oder herabgesetzt werden, kann der entsprechende Betrag (+ oder - ) in diesem Feld eingegeben werden.
 
Beispiel
Beispiel.png
Das Exekutionsgericht erlässt folgenden Beschluss: Der nach § 291a Exekutionsordnung errechnete unpfändbare Freibetrag wird monatlich um € 250,00 erhöht.
 
1159002063001301340.png
 
Die Berechnung des pfändbaren Betrages sieht wie folgt aus (Werte vom Jahr 2025):
 
1159002063001301340_4.png

   berechnetes Existenzminimum               1.890,50
+ Erhöhungs-/Herabsetzungsbetrag             250,00
= unpfändbarer Freibetrag                         2.140,50
Grundbeträge rechnen
Falls durch einen Gerichtsbeschluss die gesetzlich festgelegten Grundbeträge nicht bzw. in anderer Höhe angewendet werden sollen, so kann dies durch die Auswahl der entsprechenden Ausprägung festgelegt werden. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • Nein
  • Ja
  • Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag
  • Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz
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Bei der Ausprägung "Nein" erfolgt keine Berechnung der Grundbeträge.
 
Bei den Ausprägungen "Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag" und "Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz" kann anschließend im Feld Indiv. Grundbetrag der vom Gericht festgesetzte Wert bzw. Prozentsatz eingetragen werden.
Indiv. Grundbetrag
Eingabe eines individuellen Grundbetrages. Dieses Feld ist nur aktiv, falls im Feld Grundbeträge rechnen die Ausprägungen "Indiv. Grundbetrag - Fixbetrag" oder "Indiv. Grundbetrag - Prozentsatz" gewählt wurden.

Beispiel (Beträge aus dem Jahr 2025)
Beispiel.png
Grundbeträge rechnen = Indiv. Grundbetrag-Prozentsatz
Indiv. Grundbetrag = 30 %
Allgemeiner Grundbetrag = 1.273,00
Unterhalt-Grundbetrag = 508,00 (für 2 Kinder)
 
1119896473002001810.png
 
Berechnung der Grundbeträge:
1.273,00 * 30 % = 381,90
508,00 * 30 % = 152,40
 
Beispiel (Beträge aus dem Jahr 2025)
Beispiel.png
Grundbeträge rechnen = Indiv. Grundbetrag-Fixbetrag
Indiv. Grundbetrag = € 1.000,00
Allgemeiner Grundbetrag = 1.273,00
Unterhalt-Grundbetrag = 508,00 (für 2 Kinder)

1119896473002001810_0.png

Berechnung der Grundbeträge:
1.273,00 + 508,00 = 1.781,00
1.000,00 / 1.781,00 * 100 = 56,1482 %
 
1.273,00 * 56,1482 % = 714,77
508,00 * 56,1482 % = 285,23
Pfändung aktiv
Dieses Feld legt fest, ob die Pfändungsverwaltung für diesen Dienstnehmer aktiv ist. Dieses Feld wird automatisch befüllt und kann nicht geändert werden.
Pfändungen
Mit der Funktionstaste F8 oder einem Mausklick auf das Symbol Funktion_F8.png gelangen Sie in das Anlagefenster von Pfändungen.
SZ-Anspruch
In diesem Feld wird festgelegt, ob der Dienstnehmer Anspruch auf Sonderzahlungen hat oder nicht.
SZ-Jahresbrutto
Eingabe des geschätzen Jahresbetrages an Sonderzahlungen (UZ und WR) für die Berechnung von SZ-Teilzahlungen.
SZ-Teilzahlung
Wird die Sonderzahlung in Teilzahlungen (z. B. pro Quartal oder für BUAK-Dienstnehmer) geleistet, muss der unpfändbare Freibetrag auf die Teilbeträge entsprechend ihrer Höhe aufgeteilt werden. Um eine Aufteilung zu ermöglichen, muss im Feld "SZ-Jahresbrutto" der Jahresbetrag an Sonderzahlungen (UZ und WR) eingegeben werden.
Unterhaltsberechtigte Personen
Eingabe der Gesamtanzahl der unterhaltsberechtigten Personen, die bei der Berechnung des Existenzminimums berücksichtigt werden sollen (auch jene, die gegen den Dienstnehmer als Gläubiger auftreten).
 
Beispiel 
Beispiel.png
Der Dienstnehmer hat ein erwachsenes Kind, das nicht mehr unterhaltsberechtigt ist, und zwei unterhaltsberechtigte Kinder.

Beim Dienstnehmer können alle drei Kinder als Angehörige hinterlegt werden. Die beiden unterhaltsberechtigten Kinder werden dabei im Feld Unterhaltsberechtigt mit "Ja" markiert. Im Programm "Dienstnehmer" ist am Reiter "Pfändung" im Feld "Unterhaltsberechtigte Personen" die Zahl "2" für die beiden unterhaltsberechtigten Kinder zu hinterlegen.

Hinweis 
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Wird bei einem Dienstnehmer eine Pfändung zum ersten Mal angelegt, erhalten Sie die Abfrage, ob die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen aus den Angehörigen (Feld Unterhaltsberechtigt) in den Dienstnehmerstamm übernommen werden soll.

Ändern sich die Einträge im Angehörigenstamm, erfolgt kein automatisches Update im Dienstnehmerstamm bez. der unterhaltsberechtigten Personen. Die Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen muss in diesem Fall manuell geändert werden.

In diesem Zusammenhang ist die regelmäßige fachliche Kontrolle mithilfe der Auswertung "Angehörigenliste" im Programm Auswertungsdesigner bzw. Lohnauswertungen drucken empfehlenswert.

Alle Felder Reiter "BUAK/PK/Insolvenz"

Arbeitnehmerkennzeichen
Hier ist das BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen einzugeben, unter dem der Dienstnehmer bei der BUAK geführt wird. Dabei handelt es sich um eine 10-stellige, eindeutige Identifikationsnummer des Dienstnehmers im System der BUAK. Das Arbeitnehmerkennzeichen steht auf sämtlichen Meldungen von der und an die BUAK und ist für die reibungslose Zuordnung unerlässlich. Es erfolgt keine Prüfung, ob es sich bei der Eingabe um ein gültiges BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen handelt.

Die Vergabe des Arbeitnehmerkennzeichens erfolgt bei der erstmaligen Meldung eines Dienstnehmers durch die BUAK. Die ersten beiden Stellen des Arbeitnehmerkennzeichens werden aus dem Namen des Dienstnehmers vergeben, danach folgt das Geburtsdatum im Format JJMMTT und die letzten beiden Stellen sind Prüfziffern. Das Arbeitnehmerkennzeichen bleibt auch bei eventuellen späteren Änderungen des Geburtsdatums oder bei Namensänderungen erhalten.

Bei einer Eintrittsmeldung ist die Meldung der aktuell gültigen Sozialversicherungsnummer zwingend notwendig. Bei allen darauffolgenden Meldungen ist die alleinige Meldung der 10-stelligen Sozialversicherungsnummer nicht ausreichend. Es sind immer Arbeitnehmerkennzeichen und Sozialversicherungsnummer in den BUAK-Meldungen anzuführen.

Wenn bei Neuanlage eines Dienstnehmers das BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen nicht bekannt ist, kann das Feld frei gelassen werden. Beim Einspielen der
Rückmeldedatei von der BUAK wird das Feld mit dem von der BUAK vergebenen BUAK-Arbeitnehmerkennzeichen automatisch befüllt.  

Berechnungsmodell
In diesem Feld ist die Nummer des PK-Berechnungsmodells zu hinterlegen. Pensionskassen-Berechnungsmodelle werden im Paket LOHN im Programm Stammdaten → Weitere Stammdaten → PK-Berechnungsmodelle verwaltet.

Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Programm Dienstnehmer hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Berufsschlüssel
Für einen BUAK-zugehörigen Dienstnehmer ist hier der BUAK-Berufsschlüssel auszuwählen. Folgende BUAK-Berufsschlüssel stehen zur Verfügung.
  • -
  • Vizepolier
  • Facharbeiter
  • Angelernter Arbeiter
  • Hilfsarbeiter
  • Sonstiges Hilfspersonal
  • Lehrling
  • Vorarbeiter
  • Ferialarbeiter
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Beschäftigungsart
In diesem Feld kann entschieden werden, ob es sich um einen Regie- oder Akkord-Mitarbeiter handelt. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Regie: Ist bei einem BUAK-zugehörigen Dienstnehmer nichts hinterlegt, wird standardmäßig "Regie" angenommen. 
  • Akkord
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Betriebskennzeichen
Hier ist das BUAK-Betriebskennzeichen auszuwählen, unter dem der Dienstnehmer bei der BUAK geführt wird. Die Betriebskennziffern werden im Lohnfirmenstamm unter dem Reiter "BUAK-BKZ" definiert.

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Pensionskasse
In diesem Feld ist die Pensionskasse des Dienstnehmers zu hinterlegen. Pensionskassen werden in der Lohnfirma definiert.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Einbeziehungsdatum
Hier ist das Einbeziehungsdatum der Pensionskasse zu hinterlegen.

Besonderheit LOHN
Dieses Datum wird insbesondere beim Ausdruck Pensionskasse drucken berücksichtigt, nicht aber bei der Berechnung der Pensionskasse mit dem PK-Berechnungsmodell. Wollen Sie erreichen, dass erst ab einem bestimmten zukünftigen Monat das PK-Berechnungsmodell in der Abrechnung berücksichtigt wird, dann dürfen Sie das PK-Berechnungsmodell im Feld Berechnungsmodell noch nicht im Dienstnehmerstamm hinterlegen. Es ist erst in dem Abrechnungsmonat zu hinterlegen, ab dem das PK-Berechnungsmodell verwendet werden soll. Nutzen Sie die Möglichkeit eines Hinweises am Dienstnehmer, um sich vom System erinnern zu lassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Vertragsbezeichnung
Angabe zur Vertragsbezeichnung mit der Pensionskasse.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
PK-Vertragsnummer
In diesem Feld ist die Vertragsnummer für die Pensionskasse zu hinterlegen.

Weitere Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zum Thema Pensionskasse.
Verstorben am
Geben Sie das Datum ein, an dem die Person verstorben ist.

Besonderheiten im Paket CRM
Wenn Sie eine Geburtstagsliste bzw. im Terminkalender Geburtstagstermine erzeugen, werden Personen mit einem Eintrag im Feld "Verstorben am" nicht berücksichtigt. Dadurch soll vermieden werden, dass Geburtstagswünsche unbeabsichtigt an verstorbene Personen versendet werden.

Hinweis  
Hinweis.png
Im Terminkalender wird dieses Feld nur beim Erzeugen der Geburtstagstermine berücksichtigt. Sollte das Feld nach Erzeugen der Geburtstagstermine befüllt werden, wird dadurch der generierte Termin nicht automatisch gelöscht. Geburtstagstermine können aber maximal für 365 Tage im Voraus erzeugt werden. Beim Aufbereiten des folgenden Jahres, wird für diese Person kein Geburtstagstermin mehr erzeugt. Geburtstagslisten in der Zentralen Personenverwaltung bzw. im Standardbrief, werden hingegen bei jedem Aufruf neu erzeugt und sind somit immer aktuell.

Besonderheiten im Paket LOHN
Dieses Feld ist für die Pensionskasse im Paket LOHN relevant.
Zugehörigkeit
In diesem Feld wird definiert, ob der Dienstnehmer der BUAK angehört und ob die Abrechnung mit Treuhandkonto oder per Direktverrechnung erfolgt. Vor 2022 war das Feld eine einfache Checkbox (Ja/Nein-Feld). Mit der Jahresumstellung auf das Jahr 2022 wird dieses Feld abhängig vom Feld BUAK Direktverrechnung in der Lohnfirma initialisiert. Die Unterscheidung in Treuhandkonto oder Direktverrechnung ist insbesondere für die korrekte Berechnung der Pfändung ausschlaggebend. Folgende Ausprägungen stehen zur Verfügung:
  • -
  • Treuhandkonto
  • Direktverrechnung
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Beachten Sie, dass bei BUAK-zugehörigen Dienstnehmern keine Schwerarbeitsmeldungen erstellt werden, da diese von der BUAK durchgeführt werden.

Alle Felder Reiter "Rückstellungen"

Abfertigung
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Abfertigungsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
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Altersteilzeit
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Altersteilzeitrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Gutstunden
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Gutstundenrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
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Jubiläum
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png
Pension
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Pensionsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Rückstellung
Wenn für den Dienstnehmer Rückstellungen gebildet werden sollen, muss dieses Feld auf "Ja" stehen.
Sonderzahlungen
Sollen bei diesem Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Sonderzahlungsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Urlaub
Sollen für diesen Dienstnehmer die Werte für die Berechnung der Urlaubsrückstellung bereitgestellt werden, muss hier die entsprechende Ausprägung gewählt werden. Folgende Ausprägungen werden unterschieden:
  • wird berechnet
  • wird nicht berechnet
  • wird nicht berechnet und nicht gedruckt
1154513134001303010.png

Wiedereinstellungszusage
Dieses Feld wird automatisch beim Austritt befüllt, wenn in der Austrittsschablone das Feld "Wiedereinstellungszusage" angehakt worden ist.

Hat ein bereits ausgetretener Mitarbeiter dieses Feld auf "Ja", und tritt dieser wieder ein (Wiedereintritt), dann werden die Reststände von Urlaub und Gutstunden auf das neue Dienstverhältnis übernommen. Bei einem Austritt mit Wiedereinstellungszusage wird in der Urlaubsverwaltung keine Austrittskorrektur vorgenommen. Ist ein ausgetretener Mitarbeiter mit Wiedereinstellungszusage "Ja" zum Rückstellungsstichtag noch nicht wieder eingetreten, dann wird dieser Mitarbeiter trotzdem in die Rückstellungsberechnung aufgenommen.